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Kohleausstieg gelang in der DDR
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wolfgang sch
2020-02-08 04:50:53 UTC
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Peter Mayer
2020-02-08 08:25:56 UTC
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Post by wolfgang sch
http://youtu.be/qwUgdS-22II
Großflächiger Blackout obwohl nur konventionelle Kraftwerke am Netz
waren. Da sieht man mal wie sicher die Stromversorgung rein mit
konventionellen Anlagen ist. :)
wolfgang sch
2020-02-08 11:30:43 UTC
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Post by Peter Mayer
Post by wolfgang sch
http://youtu.be/qwUgdS-22II
Großflächiger Blackout obwohl nur konventionelle Kraftwerke am Netz
waren. Da sieht man mal wie sicher die Stromversorgung rein mit
konventionellen Anlagen ist. :)
Du Schelm. Hatte jemand behauptet, dass technische Defekte unmöglich
seien?
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Peter Mayer
2020-02-08 12:06:57 UTC
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Post by wolfgang sch
Post by Peter Mayer
Post by wolfgang sch
http://youtu.be/qwUgdS-22II
Großflächiger Blackout obwohl nur konventionelle Kraftwerke am Netz
waren. Da sieht man mal wie sicher die Stromversorgung rein mit
konventionellen Anlagen ist. :)
Du Schelm. Hatte jemand behauptet, dass technische Defekte unmöglich
seien?
Bei allen Kraftwerken einer Art gleichzeitig?
wolfgang sch
2020-02-08 12:36:39 UTC
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Post by Peter Mayer
Post by wolfgang sch
Du Schelm. Hatte jemand behauptet, dass technische Defekte unmöglich
seien?
Bei allen Kraftwerken einer Art gleichzeitig?
Er übt sich wieder in eristischer Dialektik. Das ist das einzige was du
je schreibst. Gewöhn dir das doch mal ab, es ist dieser unfaire
Diskussionsstil wegen dem dich niemand für voll nimmt.

Für alle anderen:

Bei konventionellen Kraftwerken ist zuverlässige, regelbare
Stromerzeugung der Regelfall. Ausfälle durch Defekte,
Naturkatastrophen, Kriegseinwirkungen kann es natürlich geben, wie bei
allem Menschenwerk, aber sie sind seltene Ausnahmen.

Bei wetterabhängiger Stromerzeugung gibt es dagegen gar keine
Zuverlässigkeit oder Regelbarkeit. Unzuverlässigkeit und ungeplanter
Ausfall sind ihr einzig möglicher Betriebsmodus.
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Peter Mayer
2020-02-08 14:40:04 UTC
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Post by wolfgang sch
Post by Peter Mayer
Post by wolfgang sch
Du Schelm. Hatte jemand behauptet, dass technische Defekte unmöglich
seien?
Bei allen Kraftwerken einer Art gleichzeitig?
Er übt sich wieder in eristischer Dialektik. Das ist das einzige was du
je schreibst. Gewöhn dir das doch mal ab, es ist dieser unfaire
Diskussionsstil wegen dem dich niemand für voll nimmt.
Was hast Du denn unfair empfunden? Du hast einen Bericht über den
Blackout 1978, der durch den witterungsbedingten Ausfall der
Kohlekraftwerke verursacht wurde, unter dem Titel "Kohleausstieg gelang
in der DDR" verlinkt. Meine Anmerkung dazu war völlig sachgerecht.
Dieser Bericht zeigt vor allem, dass auch rein konventionelle Stromnetze
ausfallen können.
Ich gehe nicht davon aus, dass Du nur einen Bericht zum Blackout im
Winter 1978 liefern wolltest. Dazu gibt es seriösere Quellen und man
muss sich nicht die schlechte Rede eines selbstverliebten Aufschneiders
anhören, der so tut, als hätte er 1978 die DDR alleine vor dem Erfrieren
gerettet. Ich vermute hier soll eine Parallele zum Kohleausstieg bis
2038 gezogen werden, was ja auch Haferburg kurz und sachlich total
falsch kurz andeutet. Und genau dazu eignet sich dieser Blackout von
1978 eben nicht.
Post by wolfgang sch
Bei konventionellen Kraftwerken ist zuverlässige, regelbare
Stromerzeugung der Regelfall. Ausfälle durch Defekte,
Naturkatastrophen, Kriegseinwirkungen kann es natürlich geben, wie bei
allem Menschenwerk, aber sie sind seltene Ausnahmen.
Aber sie kommen auch vor und es gibt auch noch ein paar zusätzliche
Ursachen wie menschliches Versagen und Niedrigwasser bzw. hohe
Temperatur von Flüssen, die der Kühlung dienen sollen.
Post by wolfgang sch
Bei wetterabhängiger Stromerzeugung gibt es dagegen gar keine
Zuverlässigkeit oder Regelbarkeit. Unzuverlässigkeit und ungeplanter
Ausfall sind ihr einzig möglicher Betriebsmodus.
Das ist Deine Meinung als Laie und wir haben Meinungsfreiheit. Da Du als
Kasandrarufer und Alarmist hier ständig damit durch die Gegend läufst,
wäre es angebracht dafür mal ein paar Belege zu liefern. Da habe ich von
Dir noch nichts gesehen. Blackouts trotz konventioneller Kraftwerke gibt
es immer wieder mal, ein Blackout wegen Erneuerbaren Energien ist mir
nicht bekannt.
wolfgang sch
2020-02-08 15:03:45 UTC
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Post by Peter Mayer
Du hast einen Bericht über den
Blackout 1978, der durch den witterungsbedingten Ausfall der
Kohlekraftwerke verursacht wurde, unter dem Titel "Kohleausstieg gelang
in der DDR" verlinkt.
Jemand anders hat dir kürzlich bescheinigt, dass du Ironie nicht
verstehst - oder du tust zumindest so. Es geht in dem Bericht um die
Folgen, wenn nicht genügtend Kraftwerksleistung zur Verfügung, wie es
die beste Regierung von allen derzeit fahrlässigerweise herbeizuführen
beabsichtigt. Die Formulierung des Betreffs stellt den Zusammenhang
her, der Vortragende geht darauf auch direkt ein.
Post by Peter Mayer
Meine Anmerkung dazu war völlig sachgerecht.
Nein, das war eine Ablenkung von der Kritik an der aktuellen
Regierungspolitik - im Betreff und im Vortrag selbst -, hin auf
bedeutungsloses Blafasel. Diese inhaltslose Taktiererei ist so dermaßen
nervtötend, lass das.
Post by Peter Mayer
Dieser Bericht zeigt vor allem, dass auch rein konventionelle Stromnetze
ausfallen können.
Nein, Binsensweisheiten sind nicht das Thema. Und das weißt du auch.
Post by Peter Mayer
Ich vermute hier soll eine Parallele zum Kohleausstieg bis
2038 gezogen werden
Nein 2022, denn dann sollen laut aktuellen Planungen mehrere Gigawatt
ersatzlos abgeschaltet werden. Das ist eine physische Bedrohung für uns
alle. Ich mache mir vor allem Sorgen für den Winter 2022/23.

Bis 2038 wird dieser Ökoschmonzes mit Sicherheit nicht durchgezogen
werden können, wahrscheinlich ist schon nach der ersten
Abschaltungsorgie Schuss. Weil entweder jemand mit Vernunft und
entsprechender Befugnis rechtzeitig die Notbremse zieht, oder weil es
scheitern muss falls nicht - mit den im Vortrag beschriebenen Folgen.
Welchen dieser beiden Wege unser Land tatsächlich beschreiten wird ist
die einzige Frage, die dabei noch zu entscheiden ist. Ich hoffe
ersteren.
Post by Peter Mayer
Post by wolfgang sch
Bei wetterabhängiger Stromerzeugung gibt es dagegen gar keine
Zuverlässigkeit oder Regelbarkeit. Unzuverlässigkeit und ungeplanter
Ausfall sind ihr einzig möglicher Betriebsmodus.
Das ist Deine Meinung als Laie
Experten wissen, dass sie dem Wind befehlen können stärker zu wehen,
wenn der Hochofen angefahren wird. Ich als Laie denke mir halt, die
können das nicht.

[Eristische Monologe ignoriert]
Post by Peter Mayer
ein Blackout wegen Erneuerbaren Energien ist mir nicht bekannt.
Davon spricht auch niemand. Schon wieder konstruierst du
Scheinkonflikte, das nervt dermaßen. KANNST du nicht anders oder was?

Die Blackoutgefahr droht wegen Kraftwerks-Abschaltungen.
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Peter Mayer
2020-02-08 16:55:36 UTC
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Post by wolfgang sch
Post by Peter Mayer
Du hast einen Bericht über den
Blackout 1978, der durch den witterungsbedingten Ausfall der
Kohlekraftwerke verursacht wurde, unter dem Titel "Kohleausstieg gelang
in der DDR" verlinkt.
Jemand anders hat dir kürzlich bescheinigt, dass du Ironie nicht
verstehst - oder du tust zumindest so.
Richtig, das war jemand, der dummes Zeug geschrieben hat und sich
anschließend beschwert hat, dass ich dummes Zeug wie dummes Zeug
behandele. Das ist wie bei Dir. Du schreibest unlogischen Zeug und
beschwerst Dich nachher, dass ich die Unlogik aufgreife.
Post by wolfgang sch
Es geht in dem Bericht um die
Folgen, wenn nicht genügtend Kraftwerksleistung zur Verfügung,
Ja schon klar, und? Wie schreibst Du so richtig einige Zeilen weiter
unten: "Binsensweisheiten sind nicht das Thema"
Post by wolfgang sch
wie es
die beste Regierung von allen derzeit fahrlässigerweise herbeizuführen
beabsichtigt.
Und hier weiß ich nicht, ob ich das unter Unwissenheit oder Lügen
abheften soll. Such Dir eins aus, es ist auf jeden Fall falsch.
Post by wolfgang sch
Die Formulierung des Betreffs stellt den Zusammenhang
her, der Vortragende geht darauf auch direkt ein.
Ja und ich habe (von Dir in Deinem üblichen Diskussionsstil gelöscht)
das auch schon eine Ebene weiter oben folgendermaßen bewertet: "was ja
auch Haferburg kurz und sachlich total falsch kurz andeutet. Und genau
dazu eignet sich dieser Blackout von 1978 eben nicht."
Post by wolfgang sch
Post by Peter Mayer
Meine Anmerkung dazu war völlig sachgerecht.
Nein, das war eine Ablenkung von der Kritik an der aktuellen
Regierungspolitik - im Betreff und im Vortrag selbst -, hin auf
bedeutungsloses Blafasel.
Wieso hast Du de.alt.folklore.ddr in den Verteiler aufgenommen, wenn es
Dir *nur* um Kritik an der aktuellen Regierungspolitik geht?
Post by wolfgang sch
Diese inhaltslose Taktiererei ist so dermaßen
nervtötend, lass das.
Willst Du hier wieder den Gruppenwart geben? Lass das!
Inhaltlich war der Vortrag von Haferburg keine Kritik an der
Regierungspolitik sondern die Selbstbeweihräucherung eines bekannten
EE-Kritikers. Die wenigen Sätze Regierungs- und Gesellschaftskritik in
einem 25 minütigen Vortrag waren dagegen vernachlässigbar.
Post by wolfgang sch
Post by Peter Mayer
Dieser Bericht zeigt vor allem, dass auch rein konventionelle Stromnetze
ausfallen können.
Nein, Binsensweisheiten sind nicht das Thema. Und das weißt du auch.
Das Thema des Vortrags war der Ausfall von Kohlekraftwerken im Winter
1978/79 in der DDR und der deraus folgende Zusammenbruch des Stromnetzes
und die heroischen Taten des Manfred Haferburg in seinem Kernkraftwerk.
Post by wolfgang sch
Post by Peter Mayer
Ich vermute hier soll eine Parallele zum Kohleausstieg bis
2038 gezogen werden
Nein 2022,
Vielleicht hättest Du Dir Deinen Link anhören sollen. Haferburg spricht
ausdrücklich von 2038.
Post by wolfgang sch
denn dann sollen laut aktuellen Planungen mehrere Gigawatt
ersatzlos abgeschaltet werden. Das ist eine physische Bedrohung für uns
alle. Ich mache mir vor allem Sorgen für den Winter 2022/23.
Ich nicht. Aber Du als Alarmist hast das ja schon öfter geschrieben und
bisher immer daneben gelegen. Das letzte Mal war das bei der Abschaltung
von Philippsburg, wo Du durch die Abschaltung eine Gefährdung von uns
allen sahst. Wie nicht anders zu erwarten, sind Deine Kasandrarufe auch
dort bisher nicht eingetreten.
Post by wolfgang sch
Bis 2038 wird dieser Ökoschmonzes mit Sicherheit nicht durchgezogen
werden können, wahrscheinlich ist schon nach der ersten
Abschaltungsorgie Schuss. Weil entweder jemand mit Vernunft und
entsprechender Befugnis rechtzeitig die Notbremse zieht, oder weil es
scheitern muss falls nicht - mit den im Vortrag beschriebenen Folgen.
Welchen dieser beiden Wege unser Land tatsächlich beschreiten wird ist
die einzige Frage, die dabei noch zu entscheiden ist. Ich hoffe
ersteren.
Kann sein. Ohne genügend Zubau an anderen sicheren Kapazitäten wird man
wahrscheinlich weniger abschalten als heute geplant.
Post by wolfgang sch
Post by Peter Mayer
Post by wolfgang sch
Bei wetterabhängiger Stromerzeugung gibt es dagegen gar keine
Zuverlässigkeit oder Regelbarkeit. Unzuverlässigkeit und ungeplanter
Ausfall sind ihr einzig möglicher Betriebsmodus.
Das ist Deine Meinung als Laie
Experten wissen, dass sie dem Wind befehlen können stärker zu wehen,
wenn der Hochofen angefahren wird. Ich als Laie denke mir halt, die
können das nicht.
Ich verstehe, Du hast den Begriff "Betriebsmodus" nicht verstanden und
nur deshalb etwas Unsinniges gebrabbelt.
Post by wolfgang sch
[Eristische Monologe ignoriert]
Ist das Deine neue Methode unliebsame Antworten zu verdrängen. Immerhin
mal was anderes als Dein sonst übliches Löschen (eigentlich doch nicht).
Post by wolfgang sch
Post by Peter Mayer
ein Blackout wegen Erneuerbaren Energien ist mir nicht bekannt.
Davon spricht auch niemand. Schon wieder konstruierst du
Scheinkonflikte, das nervt dermaßen. KANNST du nicht anders oder was?
Scheinkonflikt? Zubau von Eneuerbaren Energien und Gaskraftwerken und
Abschaltung von Kohle- und Kernkraftwerken stehen im Zusammenhang.
Außerdem redest Du doch immer davon, dass wegen dem vielen Zappelstrom
die Stromversorgung unsicher sei. Allerdings gab es deshalb bisher noch
nie einen Blackout.
Post by wolfgang sch
Die Blackoutgefahr droht wegen Kraftwerks-Abschaltungen.
Was glaubst Du wieviel Kraftwerke in den letzten 100 Jahren abgeschaltet
wurden, ohne dass es deshalb zu Blackouts kam? Du musst schon weiter
denken als nur klein/klein. Es geht eben nicht nur um Abschaltungen
einzelner Anlagen, sondern um die Kapazitäten des gesamten Netzes. Es
gibt außer Dir und ein paar anderen Nebelkerzenzünder niemand
Verantwortlichen, der Kraftwerke ersatzlos abschalten wird.
wolfgang sch
2020-02-09 06:29:35 UTC
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Post by Peter Mayer
Post by wolfgang sch
wenn nicht genügtend Kraftwerksleistung zur Verfügung, wie es
die beste Regierung von allen derzeit fahrlässigerweise herbeizuführen
beabsichtigt.
Und hier weiß ich nicht, ob ich das unter Unwissenheit oder Lügen
abheften soll. Such Dir eins aus, es ist auf jeden Fall falsch.
Es ist die erklärte Absicht der aktuellen Regierung.
Post by Peter Mayer
Wieso hast Du de.alt.folklore.ddr in den Verteiler aufgenommen
Weil der Vortragende u.a. Döntjes aus der DDR-Geschichte erzählt.
Post by Peter Mayer
Post by wolfgang sch
Nein 2022,
Vielleicht hättest Du Dir Deinen Link anhören sollen. Haferburg spricht
ausdrücklich von 2038.
2022 will die beste Regierung von allen beginnen, nach derzeitigen
Meldungen sollen bereits dann 7 Gigawatt ersatzlos abgeschaltet werden.
Wenn ich es nicht falsch verstehe sind damit nur die Kohlekraftwerke
allein gemeint, wegen dem "Atomausstieg" sind weitere GW zu addieren.
Post by Peter Mayer
Ohne genügend Zubau an anderen sicheren Kapazitäten wird man
wahrscheinlich weniger abschalten als heute geplant.
Das wäre zu erwarten, wenn im aktuellen Regierungshandeln Vernunft und
Allgemeinwohl eine Rolle spielten. Danach sieht es jedoch nicht aus.

Die einzige Institution, die diese Ziele derzeit noch verkörpert und
gleichzeitig die Macht hat sie umzusetzen, ist die Regulierungsbehörde.
Das ist aber zu wenig, die Regierung hat letztendlich auch Hebel in der
Hand, die Behörde zu entmachten.

Es ist in der Demokratie letztlich die Aufgabe des Volks, gefährliche
Politik aufzuhalten. Und es besteht die Gefahr, dass sonst bald auch
niemand mehr übrig ist der es tun könnte.
Post by Peter Mayer
Ist das Deine neue Methode unliebsame Antworten zu verdrängen.
"Avoid wrestling with a pig. You will both get dirty, but only the pig
will enjoy it."

Alles was du im gesnippten Teil schriebst ist leicht mit kurzen
Antworten als reine Diskussionstaktik entlarvbar. Es ist weiter nicht
anstrengend, zwänge mich aber dazu dich auf dein Niveau herabzubegeben,
und das möchte ich nicht.
Post by Peter Mayer
Post by wolfgang sch
Post by Peter Mayer
ein Blackout wegen Erneuerbaren Energien ist mir nicht bekannt.
Davon spricht auch niemand. Schon wieder konstruierst du
Scheinkonflikte, das nervt dermaßen. KANNST du nicht anders oder was?
Scheinkonflikt?
Einen Blackout _wegen erneuerbaren Energien_ hat niemand behauptet. Die
spielen für das heraufbeschworene Risiko gar keine Rolle, es ist
einerlei ob sie vorhanden sind oder nicht.
Post by Peter Mayer
Zubau von Eneuerbaren Energien und Gaskraftwerken und
Abschaltung von Kohle- und Kernkraftwerken stehen im Zusammenhang.
Nur in den Köpfen von Ökos, normale Menschen wissen dass zwischen
wetterabhängigem Zufallsstrom und Kraftwerken kein Zusammenhang besteht.

Gaskraftwerke hast du zu Unrecht in den Satz eingeschmuggelt, das ist
wieder diese widerliche Diskussionstaktiererei von dir. Es besteht
weder eine Absicht noch die faktische Möglichkeit, in den nächsten 2
Jahen mehrere Gigawatt Gaskraftwerke zu bauen.
Post by Peter Mayer
Außerdem redest Du doch immer davon, dass wegen dem vielen Zappelstrom
die Stromversorgung unsicher sei.
Falsch, tu ich nicht.
Post by Peter Mayer
Post by wolfgang sch
Die Blackoutgefahr droht wegen Kraftwerks-Abschaltungen.
Was glaubst Du wieviel Kraftwerke in den letzten 100 Jahren abgeschaltet
wurden,
Du solltest deine Rhetorikmätzchen in der Apotheke als Brechmittel
anbieten, würde weggehen wie warme Semmeln.

In der Vergangenheit wurden Kraftwerke aus Altersgründen abgerissen,
aber immer erst nachdem ausreichende Ersatzkapazität aufgebaut
betriebsfähig am Netz war, nicht 1 Sekunde vohrer. Insgesamt stieg die
Kapazität langsam aber stetig an.

Das ist laut den aktuellen Planungen für 2022 alles anders: Kraftwerke
sollen nicht aus Altersgründen, sondern aus Deppenideologie
abgeschaltet werden. Ausreichende Ersatzkapazität ist weder vorhanden
noch geplant noch kann sie zeitlich so schnell überhaupt gebaut werden.
Die gesamte Erzeugungskapazität wird rapide sinken, und das zum ersten
Mal in der Geschichte der BRD. Die Konsequenzen ergeben sich aus Physik
und Logik.
--
The U1 is such a party train
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Peter Mayer
2020-02-09 08:32:10 UTC
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Post by wolfgang sch
Post by Peter Mayer
Post by wolfgang sch
wenn nicht genügtend Kraftwerksleistung zur Verfügung, wie es
die beste Regierung von allen derzeit fahrlässigerweise herbeizuführen
beabsichtigt.
Und hier weiß ich nicht, ob ich das unter Unwissenheit oder Lügen
abheften soll. Such Dir eins aus, es ist auf jeden Fall falsch.
Es ist die erklärte Absicht der aktuellen Regierung.
Dann verlinke doch mal die Erklärung.
Bis dahin bleibe ich bei meiner obigen Feststellung.
Post by wolfgang sch
Post by Peter Mayer
Post by wolfgang sch
Nein 2022,
Vielleicht hättest Du Dir Deinen Link anhören sollen. Haferburg spricht
ausdrücklich von 2038.
2022 will die beste Regierung von allen beginnen, nach derzeitigen
Meldungen sollen bereits dann 7 Gigawatt ersatzlos abgeschaltet werden.
Wenn ich es nicht falsch verstehe sind damit nur die Kohlekraftwerke
allein gemeint, wegen dem "Atomausstieg" sind weitere GW zu addieren.
Wenn Du was anderes sagen wolltest, als das was Haferburg gesagt hat,
wäre es sinnvoll gewesen, das in zumindest einem Satz zu erwähnen. Einen
Link ohne jeden Kommentar in die Runde zu werfen, legt den Inhalt der
Diskussion allein auf den verlinkten Artikel fest und dort ist von 2038
die Rede und nicht von 2022.
Post by wolfgang sch
Es ist in der Demokratie letztlich die Aufgabe des Volks, gefährliche
Politik aufzuhalten.
Richtig, allerdings braucht es dafür Mehrheiten.
Post by wolfgang sch
Und es besteht die Gefahr, dass sonst bald auch
niemand mehr übrig ist der es tun könnte.
Verkündest Du gerade das Aussterben aller Menschen in Deutschland wegen
des Kohleaustiegs? LOL
Post by wolfgang sch
Post by Peter Mayer
Post by wolfgang sch
Post by Peter Mayer
ein Blackout wegen Erneuerbaren Energien ist mir nicht bekannt.
Davon spricht auch niemand. Schon wieder konstruierst du
Scheinkonflikte, das nervt dermaßen. KANNST du nicht anders oder was?
Scheinkonflikt?
Einen Blackout _wegen erneuerbaren Energien_ hat niemand behauptet. Die
spielen für das heraufbeschworene Risiko gar keine Rolle, es ist
einerlei ob sie vorhanden sind oder nicht.
Wenn sie nicht vorhanden wären, hätten wir diese Diskussion nicht. Wenn
Wind und Solar kontinuierlich Strom liefern könnten, hätten wir diese
Diskussion nicht. Du siehst, Erneuerbare spielen hierbei sehr wohl eine
Rolle.
Post by wolfgang sch
Post by Peter Mayer
Zubau von Eneuerbaren Energien und Gaskraftwerken und
Abschaltung von Kohle- und Kernkraftwerken stehen im Zusammenhang.
Nur in den Köpfen von Ökos, normale Menschen wissen dass zwischen
wetterabhängigem Zufallsstrom und Kraftwerken kein Zusammenhang besteht.
Normale Menschen wissen sogar, dass "wetterabhängigem Zufallsstrom" auch
in Kraftwerken produziert wird. Der Zusammenhang ist insoweit sogar
trivial. Die meisten wissen sogar, im Gegensatz zu Dir, wie das
Stromnetz prinzipiell funktioniert und dass man Strom aus regenerativen
Kraftwerken und aus konventionellen Kraftwerken im Netz hat und dass die
Summe aus beiden sekundengenau die erforderliche Energie liefern. Dieser
Zusammenhang ist essentiell für das Funktionieren unseres Stronmetzes.
Post by wolfgang sch
Gaskraftwerke hast du zu Unrecht in den Satz eingeschmuggelt, das ist
wieder diese widerliche Diskussionstaktiererei von dir.
Das einzige was widerlich ist, ist Deine Ignoranz der Realität
gegenüber. Wie die Abschaltung der Kohlekraftwerke (und der Zubau von
Gaskraftwerken) ablaufen soll, ist im Abschlussbericht der
Kohlekommission beschrieben. Ich hatte den Bericht schon mal vor ca 1
Jahr (22.02.2019) verlinkt (Message-ID: <q4pj8m$uci$***@dont-email.me>)
und wir hatten hier darüber gesprochen. Aber auch die Presse hat den
Ersatzbau von Gaskraftwerken thematisiert.
https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/kohleausstieg-ersatzkraftwerke-dringend-gesucht/24060536.html?ticket=ST-3415367-YkGm40cbCLZOVZ6DQHYe-ap2
Das alles scheint spurlos an Dir vorüber gegangen zu sein. Es sieht so
aus, als ob Dein Gehirn nicht in der Lage wäre, das zu speichern, was
nicht in Deine ideologiebedingten Vorurteile passt.
Martin Ebert
2020-02-10 02:09:26 UTC
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Tachauch, schöne Grüße aus dafd.
Post by wolfgang sch
Post by Peter Mayer
Vielleicht hättest Du Dir Deinen Link anhören sollen. Haferburg spricht
ausdrücklich von 2038.
Ich habe mir das Video nur durchgeklickt. KKW Rheinsberg hat
78/79 den kümmerlichen Rest des DDR-Netzes zusammengehalten.
Daher meint er wohl, große Töne spucken zu können.
Post by wolfgang sch
2022 will die beste Regierung von allen beginnen, nach derzeitigen
Meldungen sollen bereits dann 7 Gigawatt ersatzlos abgeschaltet werden.
In dafd werden Belege gefordert: Quelle?
Quelle auch insbesondere für "ersatzlos", ich komme darauf zurück.
Post by wolfgang sch
Wenn ich es nicht falsch verstehe sind damit nur die Kohlekraftwerke
allein gemeint, wegen dem "Atomausstieg" sind weitere GW zu addieren.
Die verbliebenen AKW haben 8,11 GW installierte Leistung.

Können wir aber mal -nur so ganz kurz- mit Fakten argumentieren?
Sind bzgl. Kohlekraftwerken die Vokabeln Heißreserve und Kaltreserve
bekannt? Ist bekannt, was sich dahinter verbirgt?

Wolfgang, Hausaufgabe:
Kapazität Kaltreserve für 2022 und Folgejahre nennen, mit Quelle.

Damit wir nicht völlig faktenfrei argumentieren, ist diese Site
bekannt?

<https://www.electricitymap.org/?page=country&solar=false&remote=true&wind=false&countryCode=DE>

So. Nun machen alle erstmal Hausaufgaben.

Mt
wolfgang sch
2020-02-10 05:28:58 UTC
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Post by Martin Ebert
Post by wolfgang sch
2022 will die beste Regierung von allen beginnen, nach derzeitigen
Meldungen sollen bereits dann 7 Gigawatt ersatzlos abgeschaltet werden.
In dafd werden Belege gefordert: Quelle?
Das ist seit ca. 1 Jahr in den Medien. Die Bundesregierung hat eine sog.
"Kohlekommission" zusammengestellt und beabsichtigt nach eigener
Aussage, deren Empfehlungen zu folgen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Kommission_f%C3%BCr_Wachstum,_Strukturwandel_und_Besch%C3%A4ftigung#Ergebnisse

Darin steht u.a. der Satz

"Bis 2022 sollen Braunkohlekraftwerke mit einer Kapazität von drei
Gigawatt sowie vier Gigawatt Steinkohlekraftwerke stillgelegt werden."

Daher meine Angabe 7 Gigawatt.

Und from the horse's mouth:

"Dies betrifft in erster Linie die deutschen Kohlekraftwerke, deren
Leistung im Jahr 2017 noch 42,5 Gigawatt (GW) betrug. Die KWSB riet
dazu, die Kohlekraftwerksleistung bis zum Jahr 2038 auf null zu
reduzieren. Als Zwischenschritte sind Leistungen von 30 GW im Jahr 2022
und 17 GW im Jahr 2030 vorgesehen."

https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Artikel/Wirtschaft/kohleausstieg-und-strukturwandel.html

Das bedeutet 12,5 Gigawatt Kohlekraftwerke abschalten zwischen 2017 und
2022. Da die "Kohlekommission" von 2019 ausgeht sind die Angaben nicht
identisch, passen aber zusammen.
Post by Martin Ebert
Quelle auch insbesondere für "ersatzlos",
Die Abwesenheit solcher Pläne in allen relevanten Quellen.
Wenn sie konkrete Gigawattzahlen und Jahreszahlen für die Abschaltung
der Kohlekraftwerke haben, wäre zu erwarten dass sie ebenso Gigawatt-
und Jahreszahlen für die Ersatzkraftwerke nennen, und zwar bitteschön
gleichviel Watt zum gleichen Zeitpunkt oder früher. Das steht da
nirgends.

Im BMWI-Text steht zwar das Buzzword "Versorgungssicherheit", aber keine
klare Stellungnahme wie das Ministerium diese sicherzustellen gedenkt.
Da steht nur Blafasel wie "Investitionsrahmen". Versorgungssicherheit
wäre angesichts der Kahlschlagpolitik nur zu erreichen, wenn da stünde
"Bis 2022 sind 7 Gigawatt Erdgaskraftwerke *) schlüsselfertig zu
erstellen". Ein solcher Satz oder irgendetwas dem Gleichkommendes fehlt.

*) angesichts der immer länger werdenden Tabuliste der Ökodeppen
bleibt nicht mehr viel anderes übrig als Erdgas, aber das
ginge immerhin.
Post by Martin Ebert
Post by wolfgang sch
Wenn ich es nicht falsch verstehe sind damit nur die Kohlekraftwerke
allein gemeint, wegen dem "Atomausstieg" sind weitere GW zu addieren.
Die verbliebenen AKW haben 8,11 GW installierte Leistung.
Die sollen nach der aktuellen Planung auch bis 2022 weg. Die bisher
abgeschalteten Atomkraftwerke wurden durch neu gebaute Kohle- und
Gaskraftwerke ersetzt, aber ein Teil dieses Ersatzes ist inzwischen
politisch nicht mehr gewollt. Wie das zusammenpasst ist den
öffentlich zugänglichen Quellen nicht entnehmbar. Vielleicht weiß
es die Regierung auch nicht, die ist wohl eher verwirrt und entscheidet
politisch, nicht nach Allgemeinwohl.
Post by Martin Ebert
Können wir aber mal -nur so ganz kurz- mit Fakten argumentieren?
Das tu ich die ganze Zeit, ich argumentiere auf der Basis verfügbarer
Quellen und ziehe daraus logische Schlüsse. Die Schlussfolgerung lautet
derzeit, dass ab 2022 die Versorgungssicherheit in Frage steht. Es
könnte sein dass Stromimporte die Lücke schließen, aber sicher ist das
nicht weil es davon abhängt wieviel Überkapazitäten unsere
Nachbarländer haben.

Das sage nicht nur ich, es gibt viele Quellen die den gleichen Schluss
ziehen. Natürlich keine offiziellen, die werden ja nicht zugeben dass
sie fahrlässig oder doof sind. s. unten
Wir sind hier nicht in der Schule, du bist nicht unser Oberlehrer,
und du verteilst keine Hausaufgaben. Fragen beantworte ich gerne.
Wie ich zu der Schlussfolgerung komme, dass uns wegen der Ökopolitik
in 2 Jahren Blackout drohen könnte, hab ich erläutert.

Den Schluss ziehen u.a. auch Medien

https://de.reuters.com/article/deutschland-kohle-idDEKCN1LF0H9

und Experten

https://www.lausitzer-allgemeine-zeitung.org/wir-werden-ausschliesslich-mit-wind-und-pv-nie-eine-gesicherte-stromversorgung-aufbauen/

Ich hoffe nur, dass der Blackout zuerst die Wahlhochburgen der Grünen
trifft.
--
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Martin Ebert
2020-02-11 00:33:57 UTC
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Post by wolfgang sch
Wir sind hier nicht in der Schule, du bist nicht unser Oberlehrer,
und du verteilst keine Hausaufgaben.
Du kannst, aber willst nicht. Bedauerlich.
Post by wolfgang sch
Wie ich zu der Schlussfolgerung komme, dass uns wegen der Ökopolitik
in 2 Jahren Blackout drohen könnte, hab ich erläutert.
Den Schluss ziehen u.a. auch Medien
Das ein Kohlekraftwerk "abgeschaltet" wird, bedeutet nicht
zwingend, dass es anschließend abgerissen wird. Manche gehen
in die Heißreserve, andere in die Kaltreserve.

Sie stehen also sofort bzw. kurzfristig zur Verfügung.

Mt
Gunter Kühne
2020-02-11 04:12:00 UTC
Antworten
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Post by Martin Ebert
Post by wolfgang sch
Wir sind hier nicht in der Schule, du bist nicht unser Oberlehrer,
und du verteilst keine Hausaufgaben.
Du kannst, aber willst nicht. Bedauerlich.
Post by wolfgang sch
Wie ich zu der Schlussfolgerung komme, dass uns wegen der Ökopolitik
in 2 Jahren Blackout drohen könnte, hab ich erläutert.
Den Schluss ziehen u.a. auch Medien
Das ein Kohlekraftwerk "abgeschaltet" wird, bedeutet nicht
zwingend, dass es anschließend abgerissen wird. Manche gehen
in die Heißreserve, andere in die Kaltreserve.
Sie stehen also sofort bzw. kurzfristig zur Verfügung.
Mt
Kalte Reserve Kurzfristig??
Willst du uns verarschen oder was ist bei dir Kurzfristig?
Also ja nach Bauart. Kessel hochtempern ca 70 Stunden.
Die schnellsten sind in ca 8-10 Stunden auf Druck.
Dann Maschine tempern.
ca 8 Stunden.
Ja und dann kanns losgehen.

warme Reserve ja ca 20 Minuten.
aber der Energieverbrauch nur für Leerlauf??

Selbst die Schnellsten Gasturbinen brauchen ca.30.45 Minuten um
hochzufahren.
Und soviel Gasturbinenreserve haben wir gar nicht in DE.
--
Kleinmut und Stolz, aus diesem Holz
Schuf der Mensch sich am sechsten Tag Gott.
Wolf gang P u f f e
2020-02-11 16:33:31 UTC
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Post by Gunter Kühne
Post by Martin Ebert
Das ein Kohlekraftwerk "abgeschaltet" wird, bedeutet nicht
zwingend, dass es anschließend abgerissen wird. Manche gehen
in die Heißreserve, andere in die Kaltreserve.
Sie stehen also sofort bzw. kurzfristig zur Verfügung.
Mt
Kalte Reserve Kurzfristig??
Willst du uns verarschen oder was ist bei dir Kurzfristig?
Also ja nach Bauart. Kessel hochtempern ca 70 Stunden.
Die schnellsten sind in ca 8-10 Stunden auf Druck.
Dann Maschine tempern.
ca 8 Stunden.
Ja und dann kanns losgehen.
warme Reserve ja ca 20 Minuten.
aber der Energieverbrauch nur für Leerlauf??
Weisst du in etwa auch, was der Kaltstart selbst an Energie benötigt?
Würde mich mal interessieren.

Da muss ja die Kohle erstmal angefeuert werden (mit GAS, ÖL) was
Pumpenleistung bedarf.
Kohle muss permanent zu und Abfallstoffe abgeführt werden.
Die Transportbänder brauchen Strom.
Die Abgase müssen abgezogen werden, da sowas heutzutage nicht mehr
einfach nur nach oben durch eine Esse von alleine abzieht.

Wie viele Megawatt über wie viele Stunden müssen da erstmal zur
Verfügung stehen?

W.
Gunter Kühne
2020-02-12 03:48:32 UTC
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Post by Wolf gang P u f f e
Post by Gunter Kühne
Post by Martin Ebert
Das ein Kohlekraftwerk "abgeschaltet" wird, bedeutet nicht
zwingend, dass es anschließend abgerissen wird. Manche gehen
in die Heißreserve, andere in die Kaltreserve.
Sie stehen also sofort bzw. kurzfristig zur Verfügung.
Mt
Kalte Reserve Kurzfristig??
Willst du uns verarschen oder was ist bei dir Kurzfristig?
Also ja nach Bauart. Kessel hochtempern ca 70 Stunden.
Die schnellsten sind in ca 8-10 Stunden auf Druck.
Dann Maschine tempern.
ca 8 Stunden.
Ja und dann kanns losgehen.
warme Reserve ja ca 20 Minuten.
  aber der Energieverbrauch nur für Leerlauf??
Weisst du in etwa auch, was der Kaltstart selbst an Energie benötigt?
Würde mich mal interessieren.
Modell abhängig kaum ein KW war gleich.
Post by Wolf gang P u f f e
Da muss ja die Kohle erstmal angefeuert werden (mit GAS, ÖL) was
Pumpenleistung bedarf.
Kohle muss permanent zu und Abfallstoffe abgeführt werden.
Die Transportbänder brauchen Strom.
Die Abgase müssen abgezogen werden, da sowas heutzutage nicht mehr
einfach nur nach oben durch eine Esse von alleine abzieht.
Wie viele Megawatt über wie viele Stunden müssen da erstmal zur
Verfügung stehen?
W.
Das kann man so Pauschal nicht sagen.
Da waren die Anlagen zu unterschiedlich.
Mal hattest du einige Bänder mehr, oder andere Pumpen. Grundsätzlich elt.
U.S.W.
aber selbst das Heizwerk Dresden Reich , wo es noch mit Schweröl
betrieben wurde brauchte einige Zeit ehe es die Hauptbrenner zünden konnte.
Wen alles aus, also auch kein Vorheizen des Brennstoffes möglich, mehere
Stunden, Es mussten erst die Dampferzeuger hochgefahren werden.
Da kam einige MW zustande.
Bei anderen wie z.B. Nossner Brücke alt oder die Berühmte Aurora in DD
war der Aufwand unterschiedlich.
Auch die MW Zahl.
--
Kleinmut und Stolz, aus diesem Holz
Schuf der Mensch sich am sechsten Tag Gott.
wolfgang sch
2020-02-11 06:03:50 UTC
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Post by Martin Ebert
Post by wolfgang sch
Wie ich zu der Schlussfolgerung komme, dass uns wegen der Ökopolitik
in 2 Jahren Blackout drohen könnte, hab ich erläutert.
Es wäre nett gewesen, wenn du die Belege als erbracht anerkennst und
deine Zweifel zurückziehst.
Post by Martin Ebert
Post by wolfgang sch
Den Schluss ziehen u.a. auch Medien
Das ein Kohlekraftwerk "abgeschaltet" wird, bedeutet nicht
zwingend, dass es anschließend abgerissen wird. Manche gehen
in die Heißreserve, andere in die Kaltreserve.
Sie stehen also sofort bzw. kurzfristig zur Verfügung.
Ich habe keine Informationen gefunden, ob und wenn ja welche Pläne die
beabsichtigte "Abschaltung" genau umfasst. Ob die Kraftwerke in Reserve
bleiben oder nicht ist unklar. Du setzt in die Wissenslücke die Annahme
dass die das schon alles richtig machen werden. Für einen solchen
Optimismus besteht kein Anlass, angesichts des Personals und der
aktuellen ideologischen Stimmung.
--
The U1 is such a party train
http://www.wschwanke.de/ http://www.fotos-aus-der-luft.de/
usenet_20031215 (AT) wschwanke (DOT) de
Peter Mayer
2020-02-11 08:12:36 UTC
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Post by wolfgang sch
Post by Martin Ebert
Post by wolfgang sch
Wie ich zu der Schlussfolgerung komme, dass uns wegen der Ökopolitik
in 2 Jahren Blackout drohen könnte, hab ich erläutert.
Es wäre nett gewesen, wenn du die Belege als erbracht anerkennst und
deine Zweifel zurückziehst.
Du hast noch nie dazu irgendwelche Belege erbracht. Ganz im Gegenteil,
Du verdrängst sogar gegenteilige vorgelegte Belege bzw. liest sie nur
selektiv und arbeitest lieber mit Deinen Vorurteilen und falschen Zahlen.
Post by wolfgang sch
Post by Martin Ebert
Post by wolfgang sch
Den Schluss ziehen u.a. auch Medien
Das ein Kohlekraftwerk "abgeschaltet" wird, bedeutet nicht
zwingend, dass es anschließend abgerissen wird. Manche gehen
in die Heißreserve, andere in die Kaltreserve.
Sie stehen also sofort bzw. kurzfristig zur Verfügung.
Ich habe keine Informationen gefunden, ob und wenn ja welche Pläne die
beabsichtigte "Abschaltung" genau umfasst. Ob die Kraftwerke in Reserve
bleiben oder nicht ist unklar. Du setzt in die Wissenslücke die Annahme
dass die das schon alles richtig machen werden. Für einen solchen
Optimismus besteht kein Anlass, angesichts des Personals und der
aktuellen ideologischen Stimmung.
Es gibt mittlerweile sogar schon den Entwurf des Kohleausstiegsgesetze
mit Aussagen zur Versorgungssicherheit.
https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Downloads/G/gesetzentwurf-kohleausstiegsgesetz.pdf?__blob=publicationFile&v=8

Beispiele:

§ 49 Entwurf Kohleausstiegsgesetz
"(1) Die Bundesregierung überprüft zum 15. August 2022, zum 15. August
2026, zum15. August 2029 sowie zum 15. August 2032 auf
wissenschaftlicher Grundlage ein-schließlich festgelegter Kriterien
und dazugehöriger Indikatoren die Auswirkungen derReduzierung und
Beendigung der Kohleverstromung auf die Versorgungssicherheit,
aufdie Anzahl und installierte Leistung der von Kohle auf Gas
umgerüsteten Anlagen,..."

"(3) Die Bundesnetzagentur ermittelt für die Überprüfung der
Bundesregierung nachAbsatz 1, ob die vorhandenen Gasversorgungsnetze
ausreichend sind, um Stein- undBraunkohleanlagen eine Umrüstung
auf den Energieträger Gas zu ermöglichen, und teiltder Bundesregierung
das Ergebnis mit."

§ 50 Entwurf Kohleausstiegsgesetz
"(1) Bis zum 31. Dezember 2020 prüft das Bundesministerium für
Wirtschaft undEnergie jährlich und ab dem 1. Januar 2021 prüft die
Bundesnetzagentur jährlich insbe-sondere auf Basis und entsprechend der
Vorgaben des Monitorings der Versorgungssi-cherheit nach § 51 des
Energiewirtschaftsgesetzes oder auf Basis des jeweils
aktuellenBerichts zum Monitoring der Versorgungssicherheit nach § 63
Absatz 2 Satz 1 Nummer 2des Energiewirtschaftsgesetzes, ob die
Sicherheit und Zuverlässigkeit des Elektrizitäts-versorgungssystems
durch die Maßnahmen dieses Gesetzes mit hinreichender
Wahr-scheinlichkeit nicht unerheblich gefährdet oder gestört ist. Dabei
berücksichtigen sie ins-besondere, inwieweit die Steinkohleanlagen
den Betreibern der Übertragungsnetze au-ßerhalb des Marktes im
Rahmen der Netzreserve weiterhin für einen sicheren und zuver-lässigen
Netzbetrieb zur Verfügung stehen können. Eine nicht unerhebliche
Gefährdungoder Störung der Sicherheit oder Zuverlässigkeit des
Elektrizitätsversorgungssystemsdurch Leistungsbilanzdefizite an den
Strommärkten im deutschen Netzregelverbund liegtmit hinreichender
Wahrscheinlichkeit insbesondere vor, wenn der im Bericht zum Monito-ring
der Versorgungssicherheit gemäß der europäischen
Strommarktverordnung festge-legte Zuverlässigkeitsstandard unter
Berücksichtigung der verfügbaren Reserven nichteingehalten wird."
Bernd Ullrich
2020-02-08 17:05:59 UTC
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Post by Peter Mayer
Post by wolfgang sch
Post by Peter Mayer
Post by wolfgang sch
http://youtu.be/qwUgdS-22II
Großflächiger Blackout obwohl nur konventionelle Kraftwerke am Netz
waren. Da sieht man mal wie sicher die Stromversorgung rein mit
konventionellen Anlagen ist. :)
Du Schelm. Hatte jemand behauptet, dass technische Defekte unmöglich
seien?
Bei allen Kraftwerken einer Art gleichzeitig?
Nein , ein Lastabwurf _kann_ andere nach sich ziehen. Es kommt darauf
an wie das ganze zusammengeschaltet ist. Selbst das ist am Tage
unterschiedlich.
Es kann Jemand auch "kalt" erwischt werden.

BU
Wolf gang P u f f e
2020-02-09 13:02:01 UTC
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Post by Peter Mayer
Post by wolfgang sch
http://youtu.be/qwUgdS-22II
Großflächiger Blackout obwohl nur konventionelle Kraftwerke am Netz
waren. Da sieht man mal wie sicher die Stromversorgung rein mit
konventionellen Anlagen ist. :)
Es ist nicht die Frage ob konventionelle Kraftwerke sicherer fürs Netz
sind, sondern es geht um die Art der Energiegewinnung.
Der Krafwerksmix machts.
Wasser, Kohle, Wind und Solar sind Energieträger, die nur
wetterabhängig nutzbar sind.
Bei Atom und Gas hat das Wetter zwar auch Einfluss auf die Funktion der
Kraftwerke, aber nur sekundär, wegen der Gefahr des Einfrierens von
Wasser- bzw. Kühlkreisläufen.

W.
Martin Ebert
2020-02-10 02:15:10 UTC
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Ihr schon wieder.
Post by Wolf gang P u f f e
Der Krafwerksmix machts.
Wind und Solar ergänzen sich perfekt. Ausnahmen sind November und
Januar/Februar.

Spare es Dir - mir ist die Bedeutung der Vokabel "Versorgungs-
sicherheit" nicht neu.
Post by Wolf gang P u f f e
Wasser, Kohle, Wind und Solar sind Energieträger, die nur
wetterabhängig nutzbar sind.
Herr Doktor, "Wasser" müssen wir uns genauer ansehen: Wir haben
faktisch keine Wasserkraftkapazität, das ist unbedeutend. Etwas
davon zu Trennendes sind Pumpspeicherkraftwerke, Schulbildung,
Du erinnerst Dich?

Da ist die Wetterabhängigkeit minimal.
Post by Wolf gang P u f f e
Bei Atom und Gas hat das Wetter zwar auch Einfluss auf die Funktion der
Kraftwerke, aber nur sekundär, wegen der Gefahr des Einfrierens von
Wasser- bzw. Kühlkreisläufen.
Merke ich mir mal für den Fall, dass Du den Pumpspeichern
Wetterabhängigkeit unterstellst.

Mt
wolfgang sch
2020-02-10 05:29:50 UTC
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Post by Martin Ebert
Wind und Solar ergänzen sich perfekt.
Besonders nachts bei Windstille.
--
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Erika Ciesla
2020-02-10 06:27:49 UTC
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Post by wolfgang sch
Post by Martin Ebert
Wind und Solar ergänzen sich perfekt.
Besonders nachts bei Windstille.
1. Solarstrom ist darum so praktisch, weil es ausgerechnet um die
Mittagsstunde herum am meisten davon gibt, just wenn die Nation
am Kochen ist. Der Erfolg liegt in diesem Fall darin, daß dann
das eine oder andere Reservekraftwerk dann *NICHT* anlaufen muß.

2. Eine flächendeckende (!) Windstille ist unwahrscheinlich, – ins-
besondere im Küstenbereich weht immer irgend was.

3. Und drittens hast Du Schmock es *SELBSTVERSTÄNDLICH* unterlassen
zu erwähnen, daß wir auch noch Gas- und Wasserkraftwerke besitzen,
inklusive Pumpspeicherkraftwerke, mit denen wir solche Lücken
ganz locker auffüllen können.

ZU den Gaskraftwerken ist noch anzumerken, daß wir uns das dafür nötige
Gas demnächst selber herstellen werden:

⋄ https://de.wikipedia.org/wiki/Power-to-Gas

Diese Technik ist noch in der Entwicklungsphase, sie ist *ALSO* noch
relativ ineffizient, und *ALSO* noch relativ teuer, hat aber Zukunft.
Auch der Wind- und der Solarstrom hatte mal dieses Problem und benötigte
eine Staatliche Anlauffinanzierung, um sich überhaupt etablieren zu
können, ist mittlerweile aber der billigste Strom der Welt

Loading Image...

und wird sich auch unter Betriebswirtschaftlichen Aspekten durchsetzen.*

🖖 𝓔𝓻𝓲𝓴𝓪 𝓒𝓲𝓮𝓼𝓵𝓪

✻ Wir haben mittlerweile einen Status erreicht, in dem die Konzerne
*SELBST* damit beginnen in den „grünen Strom“ zu investieren, und
damit ist die Beer geschält, – einen Weg zurück in die Technik des
19. Jahrhunderts (Kohle!) wird es nicht geben!

⚑ Scheiß auf die Vergangenheit!

ES lebe die Zukunft, – *denn dort* (!) werden wir den Rest unseres
Lebens verbringen!
wolfgang sch
2020-02-10 07:58:10 UTC
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Post by Erika Ciesla
Post by wolfgang sch
Post by Martin Ebert
Wind und Solar ergänzen sich perfekt.
Besonders nachts bei Windstille.
1. Solarstrom ist darum so praktisch
[...]
Post by Erika Ciesla
2. Eine flächendeckende (!) Windstille
[...]

Wind und Solar habe ich überhaupt nicht erwähnt, weil sie zur
Versorgungssicherheit nichts beitragen. Warum da so ist haben wir oft
genug durch, ich werde die Denkfehler der Ökos nicht ein weiteres Mal
erklären.

Das Problem ist, dass die veröffentlichte Meinung die Öko-Denkfehler
fest verinnerlicht hat und die beste Regierung von allen diesen folgt.
Das ist mMn der wahrscheinlichste Grund, warum sie so fahrlässig
handelt.
Post by Erika Ciesla
3. Und drittens hast Du Schmock es *SELBSTVERSTÄNDLICH* unterlassen
zu erwähnen, daß wir auch noch Gas- und Wasserkraftwerke besitzen,
Wozu auch? Es geht um die Summe, nicht um die Technologien der
Summanden. Wir brauchen in der Summe soviel regelbare Leistung wie die
maximale Nachfrage betragen kann. Das haben wir derzeit, aber nur
gerade so auf Kante. Wenn größere Teile davon wegfallen, haben wir
zuwenig regelbare Leistung und damit Unterdeckung, und das bedeutet
Blackout-Gefahr. Der Hinweis dass dann noch andere Summanden übrig sind
ändert nichts daran, dass die Summe zu klein sein wird. Man kann nicht
immer nur stilllegen stilllegen und meinen das hätte keine praktischen
Konsequenzen.
Post by Erika Ciesla
inklusive Pumpspeicherkraftwerke, mit denen wir solche Lücken
ganz locker auffüllen können.
Das ist die Wiederholung des gleichen Denkfehlers.
--
The U1 is such a party train
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Erika Ciesla
2020-02-10 08:25:22 UTC
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Post by wolfgang sch
Wind und Solar habe ich überhaupt nicht erwähnt,
Du nicht, – aber Du hast darauf geantwortet!
Post by wolfgang sch
Das Problem ist, dass die veröffentlichte Meinung die Öko-Denkfehler
fest verinnerlicht hat und die beste Regierung von allen diesen folgt.
Das ist mMn der wahrscheinlichste Grund, warum sie so fahrlässig
handelt.
Nein, ganz im Gegenteil! Tatsächlich steht die Regierung treu und fest
an der Seite der Industie und muß zur Energiewende geradezu getragen werden.
Post by wolfgang sch
Post by Erika Ciesla
3. Und drittens hast Du Schmock es *SELBSTVERSTÄNDLICH* unterlassen
zu erwähnen, daß wir auch noch Gas- und Wasserkraftwerke besitzen,
Wozu auch?
Weil es erstens wichtig ist und weil es zweitens Euren festen Glauben an
die Technik des 19. Jahrhunderts erschüttert.


🖖 𝓔𝓻𝓲𝓴𝓪 𝓒𝓲𝓮𝓼𝓵𝓪

PS: Als Aktionär zweier großer Energiekionzerne gefällt es mir, wenn
unsere Regierung, *obwohgl* „grüner Strom“ auch unter Beachtung
betriebswirtschaftlicher Aspekte gar nicht mehr aufzuhalten ist,
diesen weiterhin mit Mitteln aus dem Etat fördert! Die Termine
für die Hauptversammlung sind der 28. April und der 14. Mai, und
jeweils einen Tag danach klingelt es in meiner Kasse. Und ich muß
noch nicht einmal was dafür tun! Ich habe nur etwas Geld dort
geparkt, das aber weiterhin mein Eigentum bleibt, und das ich
bei Berdarf wieder abrufen kann. Und der einzige Finger, den ich
dafür krumm machen mußte, ist der Zeigefinger meiner Rechten hand,
als ich auf „kaufen“ Klicke.

Was ich hingegen als Bürger und als Steuerzahler dieses Staates
darüber denke, *DAS* steht auf einem andren Blatt!
wolfgang sch
2020-02-10 08:50:58 UTC
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Post by Erika Ciesla
Tatsächlich steht die Regierung treu und fest
an der Seite der Industie und muß zur Energiewende geradezu getragen werden.
Das ist die Perspektive extremer Ökos, wenn die Regierung ihre Politik
nicht 150%-ig sondern nur 120%-ig und nicht subito sondern erst nach 3
Wochen Bedenkzeit umsetzt. Da du deine Meinung aus extremen Ökomedien
beziehst, vertrittst du das deshalb auch.
Post by Erika Ciesla
Post by wolfgang sch
Post by Erika Ciesla
3. Und drittens hast Du Schmock es *SELBSTVERSTÄNDLICH* unterlassen
zu erwähnen, daß wir auch noch Gas- und Wasserkraftwerke besitzen,
Wozu auch?
Weil es erstens wichtig ist
Nein ist es nicht, und ich hab auch erklärt warum.
Post by Erika Ciesla
und weil es zweitens Euren festen Glauben
an die Technik des 19. Jahrhunderts erschüttert.
Immerhin nach Christus. Für jemand der Jahrtausende alte Technologien
anbetet, ist das ein merkwürdiger Vorwurf.

For the record: Das Alter einer Technologie ist völlig Banane. Worauf
es ankommt ist, dass sie

a) zuverlässig ihren Zweck erfüllt, und

b) wirtschaftlich ist
--
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usenet_20031215 (AT) wschwanke (DOT) de
noebbes
2020-02-10 09:55:34 UTC
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Post by Erika Ciesla
🖖 𝓔𝓻𝓲𝓴𝓪 𝓒𝓲𝓮𝓼𝓵𝓪
PS: Als Aktionär zweier großer Energiekionzerne
<Pruuuust> ROTFL
noebbes
2020-02-10 09:53:50 UTC
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Post by wolfgang sch
Post by Erika Ciesla
Post by wolfgang sch
Post by Martin Ebert
Wind und Solar ergänzen sich perfekt.
Besonders nachts bei Windstille.
1. Solarstrom ist darum so praktisch
[...]
Post by Erika Ciesla
2. Eine flächendeckende (!) Windstille
[...]
Wind und Solar habe ich überhaupt nicht erwähnt, weil sie zur
Versorgungssicherheit nichts beitragen. Warum da so ist haben wir oft
genug durch, ich werde die Denkfehler der Ökos nicht ein weiteres Mal
erklären.
Das Problem ist, dass die veröffentlichte Meinung die Öko-Denkfehler
fest verinnerlicht hat und die beste Regierung von allen diesen folgt.
Das ist mMn der wahrscheinlichste Grund, warum sie so fahrlässig
handelt.
Post by Erika Ciesla
3. Und drittens hast Du Schmock es *SELBSTVERSTÄNDLICH* unterlassen
zu erwähnen, daß wir auch noch Gas- und Wasserkraftwerke besitzen,
Wozu auch? Es geht um die Summe, nicht um die Technologien der
Summanden. Wir brauchen in der Summe soviel regelbare Leistung wie die
maximale Nachfrage betragen kann. Das haben wir derzeit, aber nur
gerade so auf Kante. Wenn größere Teile davon wegfallen, haben wir
zuwenig regelbare Leistung und damit Unterdeckung, und das bedeutet
Blackout-Gefahr. Der Hinweis dass dann noch andere Summanden übrig sind
ändert nichts daran, dass die Summe zu klein sein wird. Man kann nicht
immer nur stilllegen stilllegen und meinen das hätte keine praktischen
Konsequenzen.
Post by Erika Ciesla
inklusive Pumpspeicherkraftwerke, mit denen wir solche Lücken
ganz locker auffüllen können.
Das ist die Wiederholung des gleichen Denkfehlers.
Das Ciesla denkt nicht, es plappert nur zufällig irgendwo
aufgeschnapptes nach.
Martin Ebert
2020-02-11 00:38:52 UTC
Antworten
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Post by wolfgang sch
Wozu auch? Es geht um die Summe, nicht um die Technologien der
Summanden. Wir brauchen in der Summe soviel regelbare Leistung wie die
maximale Nachfrage betragen kann.
Nein, nicht zwingend.
Die Idee ist, mit Großverbrauchern derartig Verträge zu schließen,
dass man die bei nicht ausreichender Netzleistung vom Netzbetreiber
aus schwarzschalten kann.
Post by wolfgang sch
Post by Erika Ciesla
inklusive Pumpspeicherkraftwerke, mit denen wir solche Lücken
ganz locker auffüllen können.
Das ist die Wiederholung des gleichen Denkfehlers.
Wo soll denn da ein Denkfehler sein? Genau das ist doch
die Aufgabe der Pumpspeicher: Überlast in potenzielle
Energie umwandeln. Und bei Unterlast diese wieder zurück.

Natürlich sind das somit Grundlastkraftwerke - zu konkret
definierten Tageszeiten.

Mt
Stefan
2020-02-11 05:20:48 UTC
Antworten
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Post by Martin Ebert
Post by wolfgang sch
Wozu auch? Es geht um die Summe, nicht um die Technologien der
Summanden. Wir brauchen in der Summe soviel regelbare Leistung wie die
maximale Nachfrage betragen kann.
Nein, nicht zwingend.
Die Idee ist, mit Großverbrauchern derartig Verträge zu schließen,
dass man die bei nicht ausreichender Netzleistung vom Netzbetreiber
aus schwarzschalten kann.
Die Großverbraucher werden gezwungenermaßen, solche Verträge
akzeptieren. Spätestens dann, wenn man solche Verträge ankündigt,
beginnen die Planungen für die Produktionsverlagerung ins Ausland.
Post by Martin Ebert
Post by wolfgang sch
Post by Erika Ciesla
inklusive Pumpspeicherkraftwerke, mit denen wir solche Lücken
ganz locker auffüllen können.
Das ist die Wiederholung des gleichen Denkfehlers.
Wo soll denn da ein Denkfehler sein? Genau das ist doch
die Aufgabe der Pumpspeicher: Überlast in potenzielle
Energie umwandeln. Und bei Unterlast diese wieder zurück.
Der Fehler ist, dass wir die Lücken damit eben nicht problemlos füllen
können, weil weder die vorhandenen, noch die in Deutschland
realisierbaren Pumpspeicherwerke ausreichende Kapazitäten bereitstellen
können.
Post by Martin Ebert
Natürlich sind das somit Grundlastkraftwerke - zu konkret
definierten Tageszeiten.
Nein, das sind sie definitionsgemäß nicht. Sie gehören in den Bereich
Regelleistung oder Reserveleistung.
"Regelleistung" hier im Sinne von "Regeln", nicht "regelmäßig".

Als Grundlast bezeichnet man den Leistungsbedarf, den die Verbraucher in
einem Stromnetz minimal abrufen, also die Untergrenze des Bedarfs. Dafür
setzt man sinnvollerweise große Kraftwerksblöcke ein, die für
Dauerbetrieb und Kosteneffizienz ausgelegt sind.

Wind- und PV wirken im Stromnetz als zusätzliche Störgröße. Sie
vermindern damit aus Sicht der Großkraftwerke die Grundlast. Das löst
aber kein Problem, sondern schafft Probleme und erhöht die Kosten.
Nicht nur weil Strom aus Wind- und PV teurer ist als Strom aus Kohle-
und Kernkraftwerken, sondern weil sie den Regelleistungsbedarf des
Netzes erhöhen.
Martin Ebert
2020-02-12 02:10:08 UTC
Antworten
Permalink
Post by Stefan
Post by wolfgang sch
Wozu auch? Es geht um die Summe, nicht um die Technologien der
Summanden. Wir brauchen in der Summe soviel regelbare Leistung
wie die maximale Nachfrage betragen kann.
Nein, nicht zwingend. Die Idee ist, mit Großverbrauchern derartig
Verträge zu schließen, dass man die bei nicht ausreichender
Netzleistung vom Netzbetreiber aus schwarzschalten kann.
Die Großverbraucher werden gezwungenermaßen, solche Verträge
akzeptieren.
Nöh.
Wenn die den eigentlichen Preis zahlen, ist es ja auch ok.
Post by Stefan
beginnen die Planungen für die Produktionsverlagerung ins Ausland.
Kenne ich, seit <rechnet> 35 Jahren. Erst war es Japan, dann waren
es die Tigerstaaten, dann die Ostverlagerung, dann China. Und
wirklich jedes Mal wurde mir der Weltuntergang angekündigt.

Nun schaue ich mir die Arbeitslosenquote in Deutschland an, dann
schaue ich mir an, wie händeringend Arbeitskräfte gesucht werden.

Ich weiß schon, ich weiß. Prekäre Arbeitsverhältnisse nur.

Wie kommen eigentlich die Bestellungen zu euch? Etwa mit "Versand
kostenfrei"?

Na sowas.

Mt
Stefan
2020-02-12 06:15:57 UTC
Antworten
Permalink
Post by Martin Ebert
Post by Stefan
Post by wolfgang sch
Wozu auch? Es geht um die Summe, nicht um die Technologien der
Summanden. Wir brauchen in der Summe soviel regelbare Leistung
wie die maximale Nachfrage betragen kann.
Nein, nicht zwingend. Die Idee ist, mit Großverbrauchern derartig
Verträge zu schließen, dass man die bei nicht ausreichender
Netzleistung vom Netzbetreiber aus schwarzschalten kann.
Die Großverbraucher werden gezwungenermaßen, solche Verträge
akzeptieren.
Nöh.
Wenn die den eigentlichen Preis zahlen, ist es ja auch ok.
Post by Stefan
beginnen die Planungen für die Produktionsverlagerung ins Ausland.
Kenne ich, seit <rechnet> 35 Jahren. Erst war es Japan, dann waren
es die Tigerstaaten, dann die Ostverlagerung, dann China. Und
wirklich jedes Mal wurde mir der Weltuntergang angekündigt.
Es ist schon einiges passiert. Große Teile der Schwerindustrie sind
inzwischen weg. Chemie und Pharma haben bereits kräftig abgebaut. Die
Automobilindunstrie baut Kapazitäten im Ausland auf.

Und das ist nur die Spitze des Eisberges.
Veith
2020-02-12 13:58:47 UTC
Antworten
Permalink
Post by Stefan
Post by Martin Ebert
Post by Stefan
beginnen die Planungen für die Produktionsverlagerung ins Ausland.
Kenne ich, seit <rechnet> 35 Jahren. Erst war es Japan, dann waren
es die Tigerstaaten, dann die Ostverlagerung, dann China. Und
wirklich jedes Mal wurde mir der Weltuntergang angekündigt.
ACK
Post by Stefan
Es ist schon einiges passiert. Große Teile der Schwerindustrie sind
inzwischen weg. Chemie und Pharma haben bereits kräftig abgebaut. Die
Automobilindunstrie baut Kapazitäten im Ausland auf.
Nun wir brauchen nur nach GB schauen: Weitgehend deindustistralisiert, lediglich
der riesige Finanzsektor hält das Land noch am Laufen ... mit allen Vor- und
nachteilen. Und dann zum Großen Bruder geschaut: Außer virtuelle "Industrie",
wie Alphabet, Amazon, Apple, Facebook, Microsoft und Hollywood ist da auch kaum
noch was.

Allerdings sorgt das US-Militär für die Aufrechterhaltung des Dollarsystems:
Selbtgemachtes Geld für gute Ware.

Was fehlt uns da noch mal gleich, mmmh, da läuft doch was?!
Post by Stefan
Und das ist nur die Spitze des Eisberges.
It'$ capitalism!
Ich glaube nicht, daß ausgrechnet die "Energiewende" zu Sargnagel wird.

Peter
Gunter Kühne
2020-02-12 14:29:24 UTC
Antworten
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Post by Veith
Post by Stefan
Post by Martin Ebert
Post by Stefan
beginnen die Planungen für die Produktionsverlagerung ins Ausland.
Kenne ich, seit <rechnet> 35 Jahren. Erst war es Japan, dann waren
es die Tigerstaaten, dann die Ostverlagerung, dann China. Und
wirklich jedes Mal wurde mir der Weltuntergang angekündigt.
ACK
Post by Stefan
Es ist schon einiges passiert. Große Teile der Schwerindustrie sind
inzwischen weg. Chemie und Pharma haben bereits kräftig abgebaut. Die
Automobilindunstrie baut Kapazitäten im Ausland auf.
Nun wir brauchen nur nach GB schauen: Weitgehend deindustistralisiert, lediglich
der riesige Finanzsektor hält das Land noch am Laufen ... mit allen Vor- und
nachteilen. Und dann zum Großen Bruder geschaut: Außer virtuelle "Industrie",
wie Alphabet, Amazon, Apple, Facebook, Microsoft und Hollywood ist da auch kaum
noch was.
Selbtgemachtes Geld für gute Ware.
Was fehlt uns da noch mal gleich, mmmh, da läuft doch was?!
Post by Stefan
Und das ist nur die Spitze des Eisberges.
It'$ capitalism!
Ich glaube nicht, daß ausgrechnet die "Energiewende" zu Sargnagel wird.
Peter
Es ist nieee ein Diing.
Das wird von Vielen, leider selten berücksichtigt.
Gerade idiologisch Prteien sind im Negieren von Technischen Problemen groß.
Was auch kein Wunder ist. Sie begreifen es einfach nicht.
--
Kleinmut und Stolz, aus diesem Holz
Schuf der Mensch sich am sechsten Tag Gott.
wolfgang sch
2020-02-11 06:03:51 UTC
Antworten
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Post by Martin Ebert
Die Idee ist, mit Großverbrauchern derartig Verträge zu schließen,
dass man die bei nicht ausreichender Netzleistung vom Netzbetreiber
aus schwarzschalten kann.
Das wäre die Bestätigung meiner Befürchtung: Unterdeckung. Eine
geregelte Abschaltung ist schließlich auch eine Abschaltung. Fall es
die Industrie trifft, ist das ein wirtschaftlicher Schaden; falls es
die Privathaushalte trifft, ein direkter Schaden für die Bevölkerung.
Die bewusste Inkaufnahme solcher Schäden als energiepolitisches Konzept
zu verkaufen ist ja wohl ein Ding aus dem Irrenhaus.

Übrigens der größte Einzelverbraucher ist die Deutsche Bahn. Sollen
dann Züge planmäßig auf der Strecke stehen wenn der Wind nicht weht,
oder was?
Post by Martin Ebert
Post by wolfgang sch
Post by Erika Ciesla
inklusive Pumpspeicherkraftwerke, mit denen wir solche Lücken
ganz locker auffüllen können.
Das ist die Wiederholung des gleichen Denkfehlers.
Wo soll denn da ein Denkfehler sein?
Wenn die verfügbare Leistung kleiner ist als die nachgefragte, dann
wird dieser Fakt nicht dadurch aus der Welt geschafft dass man alle
einzelnen Kraftwerke aufzählt die zu dem Rest gehören.
Post by Martin Ebert
Genau das ist doch
die Aufgabe der Pumpspeicher: Überlast in potenzielle
Energie umwandeln.
Da es nicht verstanden wird, in nackten Zahlen:

- Die maximale Nachfrage von Deutschland kann etwa 80 - 85 GW betragen

- Die gesicherte Kraftwerksleistung beträgt derzeit ca 90 GW, ist also
etwas höher als die maximale Nachfrage. Deshalb fällt der Strom derzeit
nicht aus.

- Für 2022 ist die Abschaltung von 7 + x GW geplant, danach beträgt die
gesicherte Leistung folglich nur noch 83 GW oder noch weniger. Das ist
weniger als der Verbrauch zu Spitzenzeiten, dieser wird dann folglich
aus heimischen Erzeugern nicht bedient werden können. Die einzige
Option zur Füllung der Lücke werden Stromimporte sein, wir haben aber
keine Garantie dass unsere Nachbarländer dann liefern können. Daher die
Blackout- Befürchtung.

Die Leistungen der Pumpspeicher-, Wasser- und "Biomasse"-Kraftwerke
sind in den 83 GW bereits enthalten. Du kannst sie nicht doppelt
einrechnen. Ihre Erwähnung durch @EC war nur ein anlassloses
Aneinanderreihen von Buzzwords, ein Symptom der Fixierung der Ökos auf
Technologien. Es ist in Wirklichkeit völlig bedeutungslos, welche
Technologien die übrigen Kraftwerke im einzelnen einsetzen, ihre
Aufzählung ändert nichts daran dass 83 kleiner als 85 ist.
--
The U1 is such a party train
http://www.wschwanke.de/ http://www.fotos-aus-der-luft.de/
usenet_20031215 (AT) wschwanke (DOT) de
Gernot Griese
2020-02-11 07:25:37 UTC
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Post by wolfgang sch
- Für 2022 ist die Abschaltung von 7 + x GW geplant, danach beträgt die
gesicherte Leistung folglich nur noch 83 GW oder noch weniger. Das ist
weniger als der Verbrauch zu Spitzenzeiten,
Die Spitzenlast in Deutschland liegt nur bei etwa 74GW.

Gernot
--
Wie der wahre Gläubige den Klimawandel erklärt:
"Die zufällige Änderung einer zufälligen Grösse um einen zufälligen
Betrag führt zufälligerweise zu einer exakten Korrelation zwischen
dem CO2-Gehalt der Luft und der der globalen Temperatur."
wolfgang sch
2020-02-11 07:52:38 UTC
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Post by Gernot Griese
Die Spitzenlast in Deutschland liegt nur bei etwa 74GW.
Halt dich mal mit deinen Störmanövern raus.
--
The U1 is such a party train
http://www.wschwanke.de/ http://www.fotos-aus-der-luft.de/
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Gernot Griese
2020-02-11 07:56:44 UTC
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Post by wolfgang sch
Post by Gernot Griese
Die Spitzenlast in Deutschland liegt nur bei etwa 74GW.
Halt dich mal mit deinen Störmanövern raus.
Genau! Wo kämen wir denn hin, wenn wir uns hier zur Abwechslung mal mit
Fakten befassen würden?

Gernot
--
Wie der wahre Gläubige den Klimawandel erklärt:
"Die zufällige Änderung einer zufälligen Grösse um einen zufälligen
Betrag führt zufälligerweise zu einer exakten Korrelation zwischen
dem CO2-Gehalt der Luft und der der globalen Temperatur."
wolfgang sch
2020-02-11 08:06:33 UTC
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Post by Gernot Griese
Post by wolfgang sch
Post by Gernot Griese
Die Spitzenlast in Deutschland liegt nur bei etwa 74GW.
Halt dich mal mit deinen Störmanövern raus.
Genau! Wo kämen wir denn hin, wenn wir uns hier zur Abwechslung mal mit
Fakten befassen würden?
Die Spitzenlast betrug gestern knapp 82 Gigawatt.

https://www.agora-energiewende.de/service/agorameter/chart/power_generation/08.02.2020/11.02.2020/

Ich antworte nur weil dafd mitliest. Bei solchen Fake-News Postings hat
man eh verloren: Wenn man es ignoriert sieht es so aus als habe man kein
Gegenargument gegen den Faker, wenn man drauf eingeht wertet man den
Fake unverdient auf. Für @PM gilt das gleiche.
--
The U1 is such a party train
http://www.wschwanke.de/ http://www.fotos-aus-der-luft.de/
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Gernot Griese
2020-02-11 08:27:20 UTC
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Post by wolfgang sch
Post by Gernot Griese
Post by wolfgang sch
Post by Gernot Griese
Die Spitzenlast in Deutschland liegt nur bei etwa 74GW.
Halt dich mal mit deinen Störmanövern raus.
Genau! Wo kämen wir denn hin, wenn wir uns hier zur Abwechslung mal mit
Fakten befassen würden?
Die Spitzenlast betrug gestern knapp 82 Gigawatt.
Sie betrug 75.510MW abzüglich 966MW für das Laden von Pumpspeichern.
Dazu kamen 7.868MW Nettoexporte.

Quelle: ENTSO-E

Dabei ist noch nicht berücksichtigt, dass aufgrund der niedrigen
Strompreise vermutliche zusätzliche Strommengen zur Wärme- oder
Wasserstofferzeugung gekauft wurden.

Gernot
--
Wie der wahre Gläubige den Klimawandel erklärt:
"Die zufällige Änderung einer zufälligen Grösse um einen zufälligen
Betrag führt zufälligerweise zu einer exakten Korrelation zwischen
dem CO2-Gehalt der Luft und der der globalen Temperatur."
Erika Ciesla
2020-02-11 09:59:35 UTC
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Post by wolfgang sch
Die Spitzenlast betrug gestern knapp 82 Gigawatt.
Ja, mag sein.

Und die installierte Leistung liegt bei 210 GW, – wo ist das Problem?

Das ist das 2,6-fache dessen was wir gestern gebraucht haben.


🖖 𝓔𝓻𝓲𝓴𝓪 𝓒𝓲𝓮𝓼𝓵𝓪
--
… und ca. 50 Prozent davon sind bereits Wind- und Solarkraft, – bääh!
wolfgang sch
2020-02-11 10:04:57 UTC
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Post by Erika Ciesla
Post by wolfgang sch
Die Spitzenlast betrug gestern knapp 82 Gigawatt.
Ja, mag sein.
Und die installierte Leistung liegt bei 210 GW, – wo ist das Problem?
120 davon können wir leider nicht berücksichtigen.
--
The U1 is such a party train
http://www.wschwanke.de/ http://www.fotos-aus-der-luft.de/
usenet_20031215 (AT) wschwanke (DOT) de
Peter Mayer
2020-02-11 10:36:56 UTC
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Post by wolfgang sch
Post by Erika Ciesla
Post by wolfgang sch
Die Spitzenlast betrug gestern knapp 82 Gigawatt.
Ja, mag sein.
Und die installierte Leistung liegt bei 210 GW, – wo ist das Problem?
120 davon können wir leider nicht berücksichtigen.
120 ist leider immer noch falsch.
Erika Ciesla
2020-02-11 11:18:46 UTC
Antworten
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Post by Peter Mayer
Post by wolfgang sch
Post by Erika Ciesla
Post by wolfgang sch
Die Spitzenlast betrug gestern knapp 82 Gigawatt.
Ja, mag sein.
Und die installierte Leistung liegt bei 210 GW, – wo ist das Problem?
120 davon können wir leider nicht berücksichtigen.
Ich tu’s aber, Du Schmock!
Post by Peter Mayer
120 ist leider immer noch falsch.
Begründung?


🖖 𝓔𝓻𝓲𝓴𝓪 𝓒𝓲𝓮𝓼𝓵𝓪
--
| Ein Telegramm aus der Zukunft:
|
| „Was habt Ihr getan!? Warum habt Ihr nicht auf die Warnungen der
| Wissenschaftler gehört, – oder auf den Aufschrei der Natur?“
Peter Mayer
2020-02-11 11:33:52 UTC
Antworten
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Post by Erika Ciesla
Post by Peter Mayer
Post by wolfgang sch
Post by Erika Ciesla
Und die installierte Leistung liegt bei 210 GW, – wo ist das Problem?
120 davon können wir leider nicht berücksichtigen.
Ich tu’s aber, Du Schmock!
Begründung?
Post by Erika Ciesla
Post by Peter Mayer
120 ist leider immer noch falsch.
Begründung?
Einen Link zur Bundesnetzagentur habe ich heute morgen in diesem Thread
gepostet. Zusammenzählen muss jeder selbst.
Erika Ciesla
2020-02-11 11:55:30 UTC
Antworten
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Post by Erika Ciesla
Post by Erika Ciesla
Post by wolfgang sch
Post by Erika Ciesla
Und die installierte Leistung liegt bei 210 GW, – wo ist das Problem?
120 davon können wir leider nicht berücksichtigen.
Ich tu’s aber, Du Schmock!
Begründung?
https://www.energy-charts.de/power_inst_de.htm?year=all&period=annual&type=power_inst



🖖 𝓔𝓻𝓲𝓴𝓪 𝓒𝓲𝓮𝓼𝓵𝓪
--
| Ein Telegramm aus der Zukunft:
|
| „Was habt Ihr getan!? Warum habt Ihr nicht auf die Warnungen der
| Wissenschaftler gehört, – oder auf den Aufschrei der Natur?“
noebbes
2020-02-11 13:26:08 UTC
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Post by Erika Ciesla
Ich tu’s aber, Du Schmock!
🖖 𝓔𝓻𝓲𝓴𝓪 𝓒𝓲𝓮𝓼𝓵𝓪
Du intellektuelles Hochvakuum sterilisierst ja auch bei 60°!
Siegfrid Breuer
2020-02-11 17:26:00 UTC
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***@xyz.invalid (die allwissende Monnemer Universalkoryphaee
und 'Nazi'-Profilerin Erika Ciesla mit dem Buchstabentauschsyndrom:
<http://reusenet.froehlich.priv.at/posting.php?msgid=%***@mid.individual.net%3E>
AKA 'plonky tonk woman' oder 'Schnatterliese' froente ihrem Hobby:
<http://debeste.de/upload2/v/8226b00c88955d2cc7189bd75da96e679955.mp4>
Post by wolfgang sch
120 davon können wir leider nicht berücksichtigen.
Ich tu?s aber, Du Schmock!
Du dumme Toele haelst Dich ja auch fuer intelligent.
--
Du haettest vielleicht gerne was gegen Juden (zum Beispiel Zyklon-B),
aber die Zeit ist abgelaufen.
Ich stampfe nicht, Du stampfst, ich habe einfach nur Recht.
Ist es meine Schuld, wenn ihr mir intellektuell nicht gewachsen seid?
Warum sollte ich nachgeben, wenn ich Recht habe?
<Loading Image...>
-> das Wahrheitsministerium raet: <http://www.hinterfotz.de/boese.html> <-
wolfgang sch
2020-02-12 06:25:41 UTC
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Post by Erika Ciesla
Post by wolfgang sch
Post by Erika Ciesla
Post by wolfgang sch
Die Spitzenlast betrug gestern knapp 82 Gigawatt.
Ja, mag sein.
Und die installierte Leistung liegt bei 210 GW, – wo ist das Problem?
120 davon können wir leider nicht berücksichtigen.
Ich tu’s aber, Du Schmock!
Die 120 gehören nicht zur gesicherten Leistung. Deswegen ist es falsch
sie einzurechnen. Alle außer dir wissen das, du Schmock.
--
The U1 is such a party train
http://www.wschwanke.de/ http://www.fotos-aus-der-luft.de/
usenet_20031215 (AT) wschwanke (DOT) de
noebbes
2020-02-11 11:11:22 UTC
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Post by Erika Ciesla
Post by wolfgang sch
Die Spitzenlast betrug gestern knapp 82 Gigawatt.
Ja, mag sein.
Und die installierte Leistung liegt bei 210 GW, – wo ist das Problem?
Das ist das 2,6-fache dessen was wir gestern gebraucht haben.
🖖 𝓔𝓻𝓲𝓴𝓪 𝓒𝓲𝓮𝓼𝓵𝓪
Gibst Du uns jetzt auch noch die Elektro-Expertin? <Kopfschüttel>
Erika Ciesla
2020-02-11 09:56:13 UTC
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Post by Gernot Griese
Post by wolfgang sch
- Für 2022 ist die Abschaltung von 7 + x GW geplant, danach beträgt die
gesicherte Leistung folglich nur noch 83 GW oder noch weniger.
ööh, – stimmt nicht!

Die Installierte Leistung in D’land liegt aktuell bei ca. 200 GW!

👁 https://www.energy-charts.de/power_inst_de.htm?year=all&period=annual&type=power_inst

Das ist …
Post by Gernot Griese
Post by wolfgang sch
Das ist weniger als der Verbrauch zu Spitzenzeiten,
Die Spitzenlast in Deutschland liegt nur bei etwa 74GW.
… ca. dreimal mehr als wir brauchen, – da kann uns also gar nichts
passieren.

Interessant ist übrigens noch, daß der Ausbau von Wind- und Solarkraft
stark zunimmt, während die konventionellen Erzeuger stagnieren:

👁 https://www.energy-charts.de/power_inst_de.htm?year=all&period=annual&type=inc_dec

ES LÄUFT ALSO, – da kann der Schmock so lange und so laut krakeelen wie
er will!


🖖 𝓔𝓻𝓲𝓴𝓪 𝓒𝓲𝓮𝓼𝓵𝓪
Peter Mayer
2020-02-11 07:57:56 UTC
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Ich habe auch einige nackte Zahlen, sogar mit Beleg.
Post by wolfgang sch
- Die maximale Nachfrage von Deutschland kann etwa 80 - 85 GW betragen
- Die gesicherte Kraftwerksleistung beträgt derzeit ca 90 GW, ist also
etwas höher als die maximale Nachfrage. Deshalb fällt der Strom derzeit
nicht aus.
Die Kraftwerksleistung für nicht erneuerbare Energien (ohne Speicher)
liegt bei ca. 90 GW
Hinzu kommen ca 10 GW Pumpspeicherleistung
Die Leistung von regelbaren EE-Anlagen liegt bei ca. 14 GW
Loading Image...

Das heißt zur Bedienung der Spitzenlast stehen ca. 115 GW zur Verfügung.
Hinzu käme noch Windenergie, die meines Wissens deutschlandweit nie bei
0 GW lag.
Post by wolfgang sch
- Für 2022 ist die Abschaltung von 7 + x GW geplant, danach beträgt die
gesicherte Leistung folglich nur noch 83 GW oder noch weniger. Das ist
weniger als der Verbrauch zu Spitzenzeiten, dieser wird dann folglich
aus heimischen Erzeugern nicht bedient werden können. Die einzige
Option zur Füllung der Lücke werden Stromimporte sein, wir haben aber
keine Garantie dass unsere Nachbarländer dann liefern können. Daher die
Blackout- Befürchtung.
Die Leistungen der Pumpspeicher-, Wasser- und "Biomasse"-Kraftwerke
sind in den 83 GW bereits enthalten.
Nein. s.o.
Post by wolfgang sch
Du kannst sie nicht doppelt
Aneinanderreihen von Buzzwords, ein Symptom der Fixierung der Ökos auf
Technologien. Es ist in Wirklichkeit völlig bedeutungslos, welche
Technologien die übrigen Kraftwerke im einzelnen einsetzen, ihre
Aufzählung ändert nichts daran dass 83 kleiner als 85 ist.
Dann ist doch gut, dass sowohl 83 als auch 85 falsch ist.
Gernot Griese
2020-02-11 08:36:11 UTC
Antworten
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Post by Peter Mayer
Die Kraftwerksleistung für nicht erneuerbare Energien (ohne Speicher)
liegt bei ca. 90 GW
Hinzu kommen ca 10 GW Pumpspeicherleistung
Die Leistung von regelbaren EE-Anlagen liegt bei ca. 14 GW
https://www.bundesnetzagentur.de/SharedDocs/Bilder/DE/Sachgebiete/Energie/Unternehmen_Institutionen/Versorgungssicherheit/KWnetto_11_2019.jpg?__blob=poster&v=2
Das heißt zur Bedienung der Spitzenlast stehen ca. 115 GW zur Verfügung.
Hinzu käme noch Windenergie, die meines Wissens deutschlandweit nie bei
0 GW lag.
Das deckt sich ungefähr mit den bei der ENTSO-E gemeldeten installierten
Leistungen für 2020:

Konventionelle thermische Kraftwerke: 92GW
Wasserkraft einschließlich Pumpspeichern: 13GW
Biomasse: 8GW

(Zahlen gerundet)

Gernot
--
Wie der wahre Gläubige den Klimawandel erklärt:
"Die zufällige Änderung einer zufälligen Grösse um einen zufälligen
Betrag führt zufälligerweise zu einer exakten Korrelation zwischen
dem CO2-Gehalt der Luft und der der globalen Temperatur."
Martin Ebert
2020-02-12 02:03:07 UTC
Antworten
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Post by wolfgang sch
Post by Martin Ebert
Die Idee ist, mit Großverbrauchern derartig Verträge zu schließen,
dass man die bei nicht ausreichender Netzleistung vom
Netzbetreiber aus schwarzschalten kann.
Das wäre die Bestätigung meiner Befürchtung: Unterdeckung.
Dir ist aber schon klar, dass es das schon jetzt (und seit langem)
gibt?
Post by wolfgang sch
Eine geregelte Abschaltung ist schließlich auch eine Abschaltung.
Fall es die Industrie trifft, ist das ein wirtschaftlicher Schaden;
Nöh. Eher kann man das mit einer negativ aufgebauten Versicherung
vergleichen: Die zahlen weniger, bei Lastabwurf ist dann aber kein
Strom da. Schlaue Idee, darauf hätten wir ja selbst kommen können...
Post by wolfgang sch
falls es die Privathaushalte trifft, ein direkter Schaden für die
Bevölkerung.
Solch wirren Ideen gab und gibt es tatsächlich. Stichwort Wasch-
maschine. Das kommt aber eher aus dem politischen Raum, da wird
schnell mal Unfug erzählt.
Post by wolfgang sch
Post by Martin Ebert
Post by wolfgang sch
Post by Erika Ciesla
inklusive Pumpspeicherkraftwerke, mit denen wir solche Lücken
ganz locker auffüllen können.
Das ist die Wiederholung des gleichen Denkfehlers.
Wo soll denn da ein Denkfehler sein?
Pumpspeicher haben nur eine einzige Funktion: Puffer.
Es wäre schön, wir hätten ganz viele davon. Dann hätten wir
gar kein Problem.
Hach ja.
Dazu wurde ja schon viel gesagt.

Dir (und allen Mitlesenden) sei -auch mit Blick auf Heiß- und
Kaltreserve- die staatliche Stelle anempfohlen, die beinhart
durchsetzt, dass Du jetzt mein Posting lesen kannst. Die
Bundesnetzagentur.

<https://www.bundesnetzagentur.de/cln_1932/DE/Sachgebiete/ElektrizitaetundGas/Unternehmen_Institutionen/Versorgungssicherheit/Erzeugungskapazitaeten/Kraftwerksliste/kraftwerksliste-node.html>

Ja, fürchterlich anstrengend, so viele Tabellen, darunter nochmal
Tabellen. Und dann auch noch diese vielen Zahlen ... und dann noch
deren Vokabeln ... es ist so schlömm.

Mt
wolfgang sch
2020-02-12 06:22:22 UTC
Antworten
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Post by Martin Ebert
Post by wolfgang sch
Post by Martin Ebert
Die Idee ist, mit Großverbrauchern derartig Verträge zu schließen,
dass man die bei nicht ausreichender Netzleistung vom
Netzbetreiber aus schwarzschalten kann.
Das wäre die Bestätigung meiner Befürchtung: Unterdeckung.
Dir ist aber schon klar, dass es das schon jetzt (und seit langem)
gibt?
Nein, ich hab Strom. Du nicht?
Post by Martin Ebert
Post by wolfgang sch
Eine geregelte Abschaltung ist schließlich auch eine Abschaltung.
Fall es die Industrie trifft, ist das ein wirtschaftlicher Schaden;
Nöh.
Doch. Abschaltung einer Industrieanlage bedeutet Produktionsausfall.
Post by Martin Ebert
Eher kann man das mit einer negativ aufgebauten Versicherung
vergleichen: Die zahlen weniger, bei Lastabwurf ist dann aber kein
Strom da.
Die Kosten werden sozialisiert. Der Produktionsausfall senkt das BIP,
der Schaden wird über den Strompreis an die Bevölkerung verteilt. Ein
Schaden ist es.
Post by Martin Ebert
Schlaue Idee
Nicht wirklich
Post by Martin Ebert
Post by wolfgang sch
falls es die Privathaushalte trifft, ein direkter Schaden für die
Bevölkerung.
Solch wirren Ideen gab und gibt es tatsächlich. Stichwort Wasch-
maschine. Das kommt aber eher aus dem politischen Raum, da wird
schnell mal Unfug erzählt.
Was heißt hier "Unfug"? Der "politische Raum" ist es, der all das
sehenden Auges herbeiführen will. Meinste die machen das nicht, wenn
man sie gewähren lässt? Außerdem gibt es keine Garantie, dass die
zukünftigen Blackouts geplant verlaufen.
Post by Martin Ebert
Pumpspeicher haben nur eine einzige Funktion: Puffer.
Es wäre schön, wir hätten ganz viele davon. Dann hätten wir
gar kein Problem.
Haben wir aber nicht, und werden wir auch in 2 und in 20 Jahren nicht
haben. Daher ist ihre Erwähnung für die Blackout-Diskussion eine
themenfremde Ablenkung.
Post by Martin Ebert
Dir (und allen Mitlesenden) sei -auch mit Blick auf Heiß- und
Kaltreserve- die staatliche Stelle anempfohlen, die beinhart
durchsetzt, dass Du jetzt mein Posting lesen kannst. Die
Bundesnetzagentur.
Der Herr Lehrer hat nicht aufgepasst. Ich habe die upthread selbst
erwähnt. Ja, nach Adam Riese müsste die Agentur der Politik auf die
Fingerchen hauen und sagen, "ihr dürft nicht abschalten". Und zumindest
auf dem Papier haben sie auch die Macht dazu.

Aber:

1. Ist es ein Ding aus dem Tollhaus, dass uns nur noch eine einzige
Behörde vor den Bedrohungen einer schreiend dummen ideologiegetriebenen
Politik schützt. Ruhig schlafen können wir erst, wenn die Politik diese
Ziele aufgibt.

2. Ist die Behörde nicht so "beinhart" wie du tust. Ihr Vetorecht hat
sie auf Grund von Gesetzen, die frühere, vernünftigere
Politiker-Generationen schrieben. Die heutige Politik kann diese
Gesetze ändern. Ein entspreched durchgeknallter Gesetzgeber kann die
Behörde entmachten, danach übergehen und einfach den grünideologischen
Schwachsinn gegen die Vernunft durchsetzen. Im aktuellen
gesellschaftlichen Klima ist das leider eine realistische Gefahr.
--
The U1 is such a party train
http://www.wschwanke.de/ http://www.fotos-aus-der-luft.de/
usenet_20031215 (AT) wschwanke (DOT) de
Stefan
2020-02-12 12:05:33 UTC
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Post by wolfgang sch
Doch. Abschaltung einer Industrieanlage bedeutet Produktionsausfall.
Nicht nur.

Ich kenne einige Firmen, wo ein Stromausfall massive Schäden anrichtet.
Angefangen beim kleinen CNC Zerspanungsbetrieb, bei dem der Fräser in
einem teuren Werkstück festsitzt bis hin zu Chemiefirmen, wo ganze
Chargen in die Entsorgung gehen wenn im falschen Moment die Anlage ausfällt.

Das sind dann nicht nur wirtschaftliche sondern auch ökologische
Schäden, z.B. durch so vergeudeten Rohstoffe.

Konststoffspritzgussmaschinen mögen das auch gar nicht, wenn da im
Betrieb der Strom ausfällt.
Hans-Juergen Lukaschik
2020-02-12 20:36:23 UTC
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Hallo Stefan,

am Mittwoch, 12 Februar 2020 13:05:33
Konststoffspritzgussmaschinen mögen das auch gar nicht, wenn da im
Betrieb der Strom ausfÀllt.
Was sollte da passieren?

MfG Hans-JÃŒrgen
--
http://lukaschik.de/rezepte/
www.fischereiverein-rietberg.net
Fischrezepte: www.fischereiverein-rietberg.net/?category_name=rezepte
SeefischREZ: www.fischereiverein-rietberg.net/?category_name=seefisch
Gunter Kühne
2020-02-13 05:02:22 UTC
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Post by Hans-Juergen Lukaschik
Hallo Stefan,
am Mittwoch, 12 Februar 2020 13:05:33
Post by Stefan
Konststoffspritzgussmaschinen mögen das auch gar nicht, wenn da im
Betrieb der Strom ausfällt.
Was sollte da passieren?
MfG Hans-Jürgen
Das gibt beim Einschalten ne riesige Sauerei und stundenlanges Putzen.
--
Kleinmut und Stolz, aus diesem Holz
Schuf der Mensch sich am sechsten Tag Gott.
Stefan
2020-02-13 05:38:49 UTC
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Post by Hans-Juergen Lukaschik
Hallo Stefan,
am Mittwoch, 12 Februar 2020 13:05:33
Post by Stefan
Konststoffspritzgussmaschinen mögen das auch gar nicht, wenn da im
Betrieb der Strom ausfällt.
Was sollte da passieren?
MfG Hans-Jürgen
Im Normalbetrieb wird das Kunststoffgranulat aufgeschmolzen und unter
Druck durch enge Kanäle in das Werkzeug gespritzt. Wenn die Heizung
ausfällt, wird die Masse hart und verstopft die Kanäle oder auch das
Werkzeug.
Das führt dann zu Problemen beim Wiederanfahren. Wobei das auch noch
davon abhängt, in welchem Betriebszustand die Maschine ausgeschaltet
wurde. Ich kenne mich damit jetzt nicht im Detail aus, aber von Kunden
weiss ich, dass es da Probleme gibt.

Wenn man solche Maschinen planmäßig herunterfährt, dann in einem
Betriebszustand, wo Probleme vermieden werden. Bei manchen Maschinen
wechselt man vor dem Herunterfahren auch den Rohstoff gegen eine
spezielle Mischung aus, die das Wiederanfahren erleichtert.

Viele Maschinen müssen auch aufwändig gereinigt werden, bevor sie nach
einer ungewollten Abschaltung wieder angefahren werden können.
Gunter Kühne
2020-02-12 14:32:38 UTC
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Post by wolfgang sch
Post by Martin Ebert
Die Idee ist, mit Großverbrauchern derartig Verträge zu schließen,
dass man die bei nicht ausreichender Netzleistung vom Netzbetreiber
aus schwarzschalten kann.
Das wäre die Bestätigung meiner Befürchtung: Unterdeckung. Eine
geregelte Abschaltung ist schließlich auch eine Abschaltung. Fall es
die Industrie trifft, ist das ein wirtschaftlicher Schaden; falls es
die Privathaushalte trifft, ein direkter Schaden für die Bevölkerung.
Die bewusste Inkaufnahme solcher Schäden als energiepolitisches Konzept
zu verkaufen ist ja wohl ein Ding aus dem Irrenhaus.
Übrigens der größte Einzelverbraucher ist die Deutsche Bahn. Sollen
dann Züge planmäßig auf der Strecke stehen wenn der Wind nicht weht,
oder was?
Vorsicht die Bahn in DE ist ein Spezielles Problem.
Völlig eigenes Netz bis Ausnahmen im Osten und andere Frequenz Einphasen
Strom.
Im Übrigen sind die Böse sie decken über 50 % aus Wasserkraft die es
ja in DE nicht gibt.
;:-)
--
Kleinmut und Stolz, aus diesem Holz
Schuf der Mensch sich am sechsten Tag Gott.
noebbes
2020-02-10 09:51:14 UTC
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Post by Erika Ciesla
Post by wolfgang sch
Post by Martin Ebert
Wind und Solar ergänzen sich perfekt.
Besonders nachts bei Windstille.
1. Solarstrom ist darum so praktisch, weil es ausgerechnet um die
Mittagsstunde herum am meisten davon gibt, just wenn die Nation
am Kochen ist. Der Erfolg liegt in diesem Fall darin, daß dann
das eine oder andere Reservekraftwerk dann *NICHT* anlaufen muß.
2. Eine flächendeckende (!) Windstille ist unwahrscheinlich, – ins-
besondere im Küstenbereich weht immer irgend was.
3. Und drittens hast Du Schmock es *SELBSTVERSTÄNDLICH* unterlassen
zu erwähnen, daß wir auch noch Gas- und Wasserkraftwerke besitzen,
inklusive Pumpspeicherkraftwerke, mit denen wir solche Lücken
ganz locker auffüllen können.
ZU den Gaskraftwerken ist noch anzumerken, daß wir uns das dafür nötige
⋄ https://de.wikipedia.org/wiki/Power-to-Gas
Diese Technik ist noch in der Entwicklungsphase, sie ist *ALSO* noch
relativ ineffizient, und *ALSO* noch relativ teuer, hat aber Zukunft.
Auch der Wind- und der Solarstrom hatte mal dieses Problem und benötigte
eine Staatliche Anlauffinanzierung, um sich überhaupt etablieren zu
können, ist mittlerweile aber der billigste Strom der Welt
⋄ https://www.dw.com/image/40902435_403.png
und wird sich auch unter Betriebswirtschaftlichen Aspekten durchsetzen.*
🖖 𝓔𝓻𝓲𝓴𝓪 𝓒𝓲𝓮𝓼𝓵𝓪
✻ Wir haben mittlerweile einen Status erreicht, in dem die Konzerne
*SELBST* damit beginnen in den „grünen Strom“ zu investieren, und
damit ist die Beer geschält, – einen Weg zurück in die Technik des
19. Jahrhunderts (Kohle!) wird es nicht geben!
⚑ Scheiß auf die Vergangenheit!
ES lebe die Zukunft, – *denn dort* (!) werden wir den Rest unseres
Lebens verbringen!
Wie schaffst Du es eigentlich Dir *immer* einen derartigen Müll
zusammenzufaseln? Eigentlich müsste man dich ja dafür bewundern...
Ronald Konschak
2020-02-10 16:12:29 UTC
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Könntet ihr Arschlöcher euch eigentlich auch mal aus dafd verpissen?
klaus r.
2020-02-10 16:31:51 UTC
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Am Mon, 10 Feb 2020 17:12:29 +0100
Post by Ronald Konschak
Könntet ihr Arschlöcher euch eigentlich auch mal aus dafd verpissen?
Wenn schon, dann Popolöcher. Wegen der Contenance. So viel Zeit muss
einfach sein ;)

Klaus
--
Respect Xavier Naidoo: Marionetten



Muss wohl gut sein, wird immer wieder mal gelöscht
noebbes
2020-02-10 16:41:40 UTC
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Post by Ronald Konschak
Könntet ihr Arschlöcher euch eigentlich auch mal aus dafd verpissen?
Wenn es Dir frisch gefickten Arschloch eine Freude bereitet...
d***@gmail.com
2020-02-10 16:53:52 UTC
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Post by noebbes
Post by Ronald Konschak
Könntet ihr Arschlöcher euch eigentlich auch mal aus dafd verpissen?
Wenn es Dir frisch gefickten Arschloch eine Freude bereitet...
Es muß geficktem mit "m" heißen.

HTH
BGE
Wolf gang P u f f e
2020-02-10 15:51:45 UTC
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Post by Martin Ebert
Post by Wolf gang P u f f e
Der Krafwerksmix machts.
Wind und Solar ergänzen sich perfekt. Ausnahmen sind November und
Januar/Februar.
Jaja, so lange wie das Netz funktioniert ist alles in Ordnung.
Post by Martin Ebert
Spare es Dir - mir ist die Bedeutung der Vokabel "Versorgungs-
sicherheit" nicht neu.
Zur genannten Vokabel gehört aber auch die Erhaltung der Fähigkeit, aus
eigener Kraft ein Netz wieder aufbauen zu können!
Ich hatte den Fall Winter 78/79 und 84? vor Augen, wo es zu
Abschaltungen im Netz kam, um einen totalen Blackout zu verhindern.

Warum haben denn die Herren Versorger so eine Angst vorm Blackout?

Das große Problem ist der anschließende Wiederaufbau des Netzes mit
wechselweise dosierten Lastzuschaltungen und der Synchonisierung
weiterer Generatoren. Das muss alles abgestimmt werden,
Fernsprechverbindungen müssen stehen und alles mit eingeschränkter
Notstromkapazität. Das wird Zeit schnell ein kritischer Faktor.

Soweit ich es in verschiedenen Vorträgen zum Thema mitbekommen habe, ist
ein Netzwiederaufbau mit konventionellen Generatoren, die eine
drehzahlabhängige Frequenz abgeben, wohl trägheitsbedingt besser zu
beherrschen, als ein Netz aus rein umrichtergespeisten Quellen aufbauen
zu wollen.
Post by Martin Ebert
Post by Wolf gang P u f f e
Wasser, Kohle, Wind und Solar sind Energieträger, die nur
wetterabhängig nutzbar sind.
Herr Doktor, "Wasser" müssen wir uns genauer ansehen: Wir haben
faktisch keine Wasserkraftkapazität, das ist unbedeutend.
Richtig, für die Netzversorgung sind die paar Laufwasserkraftwerke
sicher unbedeutend.
Aber beim Netzwiederaufbau wird man sie vermissen, wenn bei tiefsten
Temperaturen der Energieträger Wasser hart geworden ist.
Post by Martin Ebert
Etwas
davon zu Trennendes sind Pumpspeicherkraftwerke, Schulbildung,
Du erinnerst Dich?
Da ist die Wetterabhängigkeit minimal.
Auch hier: Pumpspeicherwerke können beim Wiederaufbau eines Netzes
helfen und stabilisieren wegen der Genratormasse und der Regelbarkeit.
Ganz großer Pluspunkt ist der Speicher Goldisthal(*), der mit beiden
varianten Generatoren (Asynchron und Synchron) ausgestattet ist.
Hier hat man komfortable Vorraussetzungen zum Netzaufbau.
Da dort entscheidende Bauteile im Berg verbaut sind, ist das Problem mit
Minusgraden nicht so relevant.
Post by Martin Ebert
Post by Wolf gang P u f f e
Bei Atom und Gas hat das Wetter zwar auch Einfluss auf die Funktion der
Kraftwerke, aber nur sekundär, wegen der Gefahr des Einfrierens von
Wasser- bzw. Kühlkreisläufen.
Merke ich mir mal für den Fall, dass Du den Pumpspeichern
Wetterabhängigkeit unterstellst.
Ein Blackout bei über längere Zeit -20 Grad dürfte interessante werden.
Bei Wasser dreht man einfach am Zulauf (sofern noch möglich), und der
Generator lässt sich synchonisieren um ans Netz geschaltet werden zu können.
Bei Atom ist es ähnlich einfach. Eine simple mechanische Bewegung und
man bekommt erste Wärme geliefert. Über Notstromaggregate kann man eine
gewisse Zeit die nötigen Kreisläufe und Reglungen betreiben.
Bei einem Kohlekraftwerk ist es schon schwerer, mit feuchter Kohle eine
stabile exotherme Reaktion in Gang zu setzen. WIMRE wird da im
Normalfall mit Gas oder/und Öl gewaltig nachgeholfen. Ein Start ist auch
hier nur mit Notstromaggregaten machbar. Ehe das läuft vergeht Zeit und
es ist eine Menge Leistung zu investieren.

Darum schrieb ich, der Mix an Kraftwerken machts.

(*) https://de.wikipedia.org/wiki/Pumpspeicherwerk_Goldisthal
Zitat:
Als Besonderheit besteht in Goldisthal die erste drehzahlgeregelte
Pumpspeichereinheit in Europa. Von den insgesamt vier Pumpturbinen
arbeiten zwei mit variabler (asynchroner) und zwei mit konstanter
(synchroner) Drehzahl.

W.
Chr. Maercker
2020-02-10 17:43:10 UTC
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Post by Wolf gang P u f f e
Warum haben denn die Herren Versorger so eine Angst vorm Blackout?
Weil sie vor 30 Jahren geglaubt haben, Erneuerbare würden max. 3% der
Stromproduktion schaffen und demzufolge das Stromnetz schlecht bis gar
nicht auf zigtausend Einspeiser vorbereitet haben.
Post by Wolf gang P u f f e
Das große Problem ist der anschließende Wiederaufbau des Netzes mit
wechselweise dosierten Lastzuschaltungen und der Synchonisierung
weiterer Generatoren.
(Warum) lässt sich die Netz-Synchronisation von WKA und Solaranlagen
nicht automatisieren? Und was können in Zukunft Smartmeter bzgl.
dosierter Lastzuschaltung leisten? Dass das technisch nicht eben trivial
ist, ist mir bekannt, nicht aber die Detail-Teufelchen.
Post by Wolf gang P u f f e
Soweit ich es in verschiedenen Vorträgen zum Thema mitbekommen habe, ist
ein Netzwiederaufbau mit konventionellen Generatoren, die eine
drehzahlabhängige Frequenz abgeben, wohl trägheitsbedingt besser zu
beherrschen, als ein Netz aus rein umrichtergespeisten Quellen aufbauen
zu wollen.
Das Internet wurde (ursprünglich, als es noch DoD-Projekt war) so
aufgebaut, dass es auch dann funktioniert, wenn es in Teilnetze
zerfällt. Mit Stromnetzen geht das nicht ohne weiteres, oder? Also so,
dass z.B. einzelne Windparks im Inselbetrieb arbeiten und die Teilnetze
werden später schrittweise synchronisiert und wieder zum ganzen
Verbundnetz vereinigt.
Post by Wolf gang P u f f e
Richtig, für die Netzversorgung sind die paar Laufwasserkraftwerke
sicher unbedeutend.
Ich dächte, Deutschland hat eine "Handvoll" Talsperren ...
Post by Wolf gang P u f f e
Aber beim Netzwiederaufbau wird man sie vermissen, wenn bei tiefsten
Temperaturen der Energieträger Wasser hart geworden ist.
Bei Erneuerbaren kann es in richtigen Wintern auch prickelnd werden:
Eisansatz an Windmühlenflügeln, zugeschneite Solarmodule, ... ist wohl
inzwischen teilweise gelöst, aber nicht alles.
Post by Wolf gang P u f f e
Auch hier: Pumpspeicherwerke können beim Wiederaufbau eines Netzes
helfen und stabilisieren wegen der Genratormasse und der Regelbarkeit.
Träge Massen sind da tatsächlich besser als Steuerelektronik? Oder wird
in den Umrichtern wieder nur China-Schrott verbaut?
Post by Wolf gang P u f f e
Ein Blackout bei über längere Zeit -20 Grad dürfte interessante werden.
Bei Wasser dreht man einfach am Zulauf (sofern noch möglich), und der
Generator lässt sich synchonisieren um ans Netz geschaltet werden zu können.
Bei Atom ist es ähnlich einfach. Eine simple mechanische Bewegung und
man bekommt erste Wärme geliefert. Über Notstromaggregate kann man eine
gewisse Zeit die nötigen Kreisläufe und Reglungen betreiben.
Hoffentlich. Mit Redundanz oder gar Hochverfügbarkeit ist das so eine
Sache. In der IT erlebe ich immer wieder Situationen, wo solche
Ausfallkonzepte versagen. Und sei es, dass zwei Stromversorgungsmodule
ein und desselben Hersteller exakt am selben Tag ausfallen, alles schon
gehabt.
Post by Wolf gang P u f f e
Bei einem Kohlekraftwerk ist es schon schwerer, mit feuchter Kohle eine
stabile exotherme Reaktion in Gang zu setzen. WIMRE wird da im
Normalfall mit Gas oder/und Öl gewaltig nachgeholfen. Ein Start ist auch
hier nur mit Notstromaggregaten machbar. Ehe das läuft vergeht Zeit und
es ist eine Menge Leistung zu investieren.
Darum schrieb ich, der Mix an Kraftwerken machts.
ACK, dazu sparsam(st)er Energieverbrauch. Das ursprüngliche Szenario der
Erneuerbaren ging von 50% Einsparung gegenüber 1990 aus. Nur deswegen
habe ich es überhaupt akzeptiert.
--


CU Chr. Maercker.
Martin Ebert
2020-02-11 01:03:00 UTC
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Post by Chr. Maercker
Post by Wolf gang P u f f e
Warum haben denn die Herren Versorger so eine Angst vorm Blackout?
Weil der Neuaufbau des Netzes bedingt, dass es schwarzstart-
fähige Kraftwerke gibt. Große Windparks sind das übrigens.
Und ich meine (nicht völlig sicher), dass Holzkraftwerke nur
unter dieser Bedingung genehmigt wurden.
Post by Chr. Maercker
Weil sie vor 30 Jahren geglaubt haben, Erneuerbare würden max. 3%
der Stromproduktion schaffen und demzufolge das Stromnetz schlecht
bis gar nicht auf zigtausend Einspeiser vorbereitet haben.
Das fiel dann 2006 auf, als es den Blackout mit kompletter
Netztrennung [¹] gab: Die Windparks machten riesigen Ärger.
Danach passierte aber regulatorisch viel: Windparks müssen nun
vom Netzbetreiber schwarzgeschaltet werden können, auch KRITIS
nimmt sich diesen Komplex vor.
Post by Chr. Maercker
Post by Wolf gang P u f f e
Das große Problem ist der anschließende Wiederaufbau des Netzes
mit wechselweise dosierten Lastzuschaltungen und der
Synchonisierung weiterer Generatoren.
Da war doch was mit Blind/Schein/Wirk?
Post by Chr. Maercker
(Warum) lässt sich die Netz-Synchronisation von WKA und Solaranlagen
nicht automatisieren? Und was können in Zukunft Smartmeter bzgl.
dosierter Lastzuschaltung leisten? Dass das technisch nicht eben
trivial ist, ist mir bekannt, nicht aber die Detail-Teufelchen.
Das wird gemacht, das Problem ist ein anderes: Da darf halt
kein Virus irgendwo schlummern, der nur auf sowas wartet.
Handsynchronisation gibt es im Grunde nicht mehr.
Post by Chr. Maercker
Post by Wolf gang P u f f e
Soweit ich es in verschiedenen Vorträgen zum Thema mitbekommen
habe, ist ein Netzwiederaufbau mit konventionellen Generatoren, die
eine drehzahlabhängige Frequenz abgeben, wohl trägheitsbedingt
besser zu beherrschen, als ein Netz aus rein umrichtergespeisten
Quellen aufbauen zu wollen.
Das Internet wurde (ursprünglich, als es noch DoD-Projekt war) so
aufgebaut, dass es auch dann funktioniert, wenn es in Teilnetze
zerfällt. Mit Stromnetzen geht das nicht ohne weiteres, oder?
Doch. Genau das ist vorgesehen und war auch immer vorgesehen,
das gab es schon 1978. Großteils ist der Lastabwurf automatisch.
In der zweiten Stufe kommt es zu Netztrennungen mit anschließend
(riesig großen) Teilnetzen, da reden wir schon über Länder bzw.
Länderteile.
Post by Chr. Maercker
Also so, dass z.B. einzelne Windparks im Inselbetrieb arbeiten und
die Teilnetze werden später schrittweise synchronisiert und wieder
zum ganzen Verbundnetz vereinigt.
Meiner Kenntnis nach nicht. Der Windpark wird (auch Erfahrung von
2006) rausgenommen und produziert nicht mehr. Wenn man ihn wieder
ins Netz nehmen will, wird er mit dem Netz synchronisiert - aber
das ist stehende Übung, das passiert ja faktisch täglich.

Anfangs war das nicht möglich. Das führte 2006 zu der Situation,
dass in dem mit großer Not gehaltenen Ostnetz immerzu wieder
Windparks automatisch zuschalten wollten und alles verschlimmerten.
Heute so nicht mehr möglich, siehe oben.
Post by Chr. Maercker
Post by Wolf gang P u f f e
Richtig, für die Netzversorgung sind die paar Laufwasserkraftwerke
sicher unbedeutend.
Ich dächte, Deutschland hat eine "Handvoll" Talsperren ...
Diesen Unterschied will Wolfgang nicht verstehen. Die Pumpspeicher-
werke sind Grundlastträger. Beispielsweise hat Goldisthal 2006
nach der europäischen Netztrennung das Ostnetz "gefangen", also
faktisch die Rolle gespielt, die KKW Rheinsberg 78/9 spielte.
Hier aber genau umgekehrt: Die Pumpspeicher mussten massiv Last
aus dem Netz abnehmen.
Post by Chr. Maercker
Post by Wolf gang P u f f e
Aber beim Netzwiederaufbau wird man sie vermissen, wenn bei
tiefsten Temperaturen der Energieträger Wasser hart geworden ist.
So doof waren die Erbauer der Pumpspeicher nun auch nicht.

<https://de.wikipedia.org/wiki/Stromausfall_in_Europa_im_November_2006>

Mt
Wolf gang P u f f e
2020-02-11 15:09:53 UTC
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Post by Martin Ebert
Post by Wolf gang P u f f e
Aber beim Netzwiederaufbau wird man sie vermissen, wenn bei
tiefsten Temperaturen der Energieträger Wasser hart geworden ist.
So doof waren die Erbauer der Pumpspeicher nun auch nicht.
Ja, so doof bin ich auch nicht!
Wenn du hier mein Posting verstehend gelesen hättest, hätte klar
sein müssen, dass es an dieser Stelle NICHT um Pumpspeicher ging!

Du hattest dir weiter oben (10.02.2020 um 03:15) schon was vorsorglich
vormerkten wollen für eine erwartete Unterstellung zu diesem Thema.(?)

Da ich dort nicht wie erwartet drauf eingegangen bin, tust du nun
einfach so, als hätte irgendwelchen von dir vermuteten Quatsch
geschrieben.

So macht Kommunikation keinen Spaß.

W.
Martin Ebert
2020-02-12 01:44:44 UTC
Antworten
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Post by Wolf gang P u f f e
Post by Martin Ebert
Post by Wolf gang P u f f e
Aber beim Netzwiederaufbau wird man sie vermissen, wenn bei
tiefsten Temperaturen der Energieträger Wasser hart geworden ist.
So doof waren die Erbauer der Pumpspeicher nun auch nicht.
Ja, so doof bin ich auch nicht!
Ich würde es ja auch "stur" nennen.
Post by Wolf gang P u f f e
Wenn du hier mein Posting verstehend gelesen hättest, hätte klar
sein müssen, dass es an dieser Stelle NICHT um Pumpspeicher ging!
Ach?
Post by Wolf gang P u f f e
Da ich dort nicht wie erwartet drauf eingegangen bin, tust du nun
einfach so, als hätte irgendwelchen von dir vermuteten Quatsch
geschrieben.
Und was soll bitte an einem Wasserkraftwerk einer Talsperre
einfrieren? hast Du sowas eigentlich schon mal gesehen?
Post by Wolf gang P u f f e
So macht Kommunikation keinen Spaß.
Ach so, es geht um Spaß. Ich dachte, dass es um Fakten und
deren Bewertung ginge.

Mt
Wolf gang P u f f e
2020-02-12 15:57:48 UTC
Antworten
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Post by Martin Ebert
Post by Wolf gang P u f f e
Post by Martin Ebert
Post by Wolf gang P u f f e
Aber beim Netzwiederaufbau wird man sie vermissen, wenn bei
tiefsten Temperaturen der Energieträger Wasser hart geworden ist.
So doof waren die Erbauer der Pumpspeicher nun auch nicht.
Ja, so doof bin ich auch nicht!
Ich würde es ja auch "stur" nennen.
Post by Wolf gang P u f f e
Wenn du hier mein Posting verstehend gelesen hättest, hätte klar
sein müssen, dass es an dieser Stelle NICHT um Pumpspeicher ging!
Ach?
Ja, ich komm gleich drauf zurück...
Post by Martin Ebert
Post by Wolf gang P u f f e
Da ich dort nicht wie erwartet drauf eingegangen bin, tust du nun
einfach so, als hätte irgendwelchen von dir vermuteten Quatsch
geschrieben.
Und was soll bitte an einem Wasserkraftwerk einer Talsperre
einfrieren? hast Du sowas eigentlich schon mal gesehen?
Du hättest zur Kenntnis nehmen sollen, dass ich von Laufwasserkraftwerk
schrieb.

Es gibt weiterhin Talsperren und Pumpspeicherwerke.

Wenn du dich nun beliest, was der Unterschied ist, wird sicher klar,
warum ich bei Frostanfälligkeit eben von Laufwasserkraftwerk schrieb.

So ein Bach- oder Flusslauf friert deutlich eher zu als eine "richtige"
Talsperre und ein Pumpwerk mit seinen größeren Wassermengen und Kräften.
Post by Martin Ebert
Post by Wolf gang P u f f e
So macht Kommunikation keinen Spaß.
Ach so, es geht um Spaß. Ich dachte, dass es um Fakten und
deren Bewertung ginge.
Fakten würden ja Spaß machen, aber wenn du nicht liest, von was für
Kraftwerken ich schreibe und/oder du die Unterschiede dieser nicht
kennst...

W.
Wolf gang P u f f e
2020-02-11 15:55:08 UTC
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Post by Chr. Maercker
Post by Wolf gang P u f f e
Warum haben denn die Herren Versorger so eine Angst vorm Blackout?
Weil sie vor 30 Jahren geglaubt haben, Erneuerbare würden max. 3% der
Stromproduktion schaffen und demzufolge das Stromnetz schlecht bis gar
nicht auf zigtausend Einspeiser vorbereitet haben.
Die "erneuerbaren Einspeiser" sind wohl größtenteils nur darauf
ausgelegt, sich in ein stabiles, bestehendes Netz zuzuschalten.
Aber Detailwissen dazu habe ich nicht.
Post by Chr. Maercker
Post by Wolf gang P u f f e
Das große Problem ist der anschließende Wiederaufbau des Netzes mit
wechselweise dosierten Lastzuschaltungen und der Synchonisierung
weiterer Generatoren.
(Warum) lässt sich die Netz-Synchronisation von WKA und Solaranlagen
nicht automatisieren? Und was können in Zukunft Smartmeter bzgl.
dosierter Lastzuschaltung leisten? Dass das technisch nicht eben trivial
ist, ist mir bekannt, nicht aber die Detail-Teufelchen.
Moderne und entsprechend aufwändige Umrichter können sowas sicher auch.
Wenn da aber keine Vorgaben an die Einspeiser gemacht werden, bauen die
nur das nötigste ein.
Zum Thema Smartmeter und Lastensteuerung weiß ich auch nur, dass es
verschiedene Systeme gibt. z.B. per Funk (Langwelle), EFR-GmbH, Media-
roadcast GmbH. Stichworte DCF39 DCF49.
https://www.efr.de/de/loesungen/tarif-und-laststeuerung/
https://de.wikipedia.org/wiki/DCF_(Rufzeichen)
Post by Chr. Maercker
Das Internet wurde (ursprünglich, als es noch DoD-Projekt war) so
aufgebaut, dass es auch dann funktioniert, wenn es in Teilnetze
zerfällt. Mit Stromnetzen geht das nicht ohne weiteres, oder? Also so,
dass z.B. einzelne Windparks im Inselbetrieb arbeiten und die Teilnetze
werden später schrittweise synchronisiert und wieder zum ganzen
Verbundnetz vereinigt.
So weit ich weis, ist es möglich, Teilnetze in Betrieb zu halten und
später wieder zusammen zu schalten.
Man kann aber Internet nicht mit Stromnetz vergleichen, da das
Stromnetz synchoniert läuft und dort (viel!) Leistung statt nur
Information übertragen wird.
Die Leistung ändert sich permanent (Wechselstrom, Frequenz) und da muss
die Phasenlage der Teilnetze vorm Zusammenschalten genau synchonisiert
werden, dass es passt.
Bei Gleichstrom hätte man den Streß zumindest nicht.
Post by Chr. Maercker
Post by Wolf gang P u f f e
Richtig, für die Netzversorgung sind die paar Laufwasserkraftwerke
sicher unbedeutend.
Ich dächte, Deutschland hat eine "Handvoll" Talsperren ...
Die Wasserkraft kommt in Deutschland nur auf ca. 3 %.
Darum schrieb ich "unbedeutend".

...
Post by Chr. Maercker
Träge Massen sind da tatsächlich besser als Steuerelektronik? Oder wird
in den Umrichtern wieder nur China-Schrott verbaut?
Wie oben schon geschrieben, mit entsprechend aufwändigen (teureren)
Umrichtern ist das sicher zu machen.
Die Einspeiser müssten Vorgaben bekommen, sonst wird nur preiswert gebaut.

W.
Martin Ebert
2020-02-12 01:51:46 UTC
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Am 11.02.20 um 16:55 schrieb Wolf gang P u f f e:

Ich komme mit den Wolfgangs durcheinander.
Post by Wolf gang P u f f e
Die "erneuerbaren Einspeiser" sind wohl größtenteils nur darauf
ausgelegt, sich in ein stabiles, bestehendes Netz zuzuschalten.
Aber Detailwissen dazu habe ich nicht.
Ohne es belegen zu können, da eher intern: Neu genehmigte Holz-
kraftwerke müssen kaltstartfähig sein.
Post by Wolf gang P u f f e
So weit ich weis, ist es möglich, Teilnetze in Betrieb zu halten und
später wieder zusammen zu schalten.
Da reden wir aber über vergleichsweise große Netze, also Netze
bzw. Teilnetze der Netzbetreiber. Im Extremfall gibt es Netztrennung
und jeder Netzbetreiber versucht, seinen Netzkern am Leben zu halten.
Post by Wolf gang P u f f e
Die Einspeiser müssten Vorgaben bekommen, sonst wird nur preiswert gebaut.
Bekommen sie. Das ist Genehmigungsvoraussetzung.

Mt
Wolf gang P u f f e
2020-02-12 15:59:04 UTC
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Post by Martin Ebert
Ich komme mit den Wolfgangs durcheinander.
Ah! Das erklärt auch, warum ich mich manchmal von dir so absolut
missverstanden fühle.
Soll ich meinen Namen hier ändern? ;-)

W.
Chr. Maercker
2020-02-12 11:02:11 UTC
Antworten
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Post by Wolf gang P u f f e
Die "erneuerbaren Einspeiser" sind wohl größtenteils nur darauf
ausgelegt, sich in ein stabiles, bestehendes Netz zuzuschalten.
Aber Detailwissen dazu habe ich nicht.
Post by Chr. Maercker
(Warum) lässt sich die Netz-Synchronisation von WKA und Solaranlagen
nicht automatisieren? Und was können in Zukunft Smartmeter bzgl.
dosierter Lastzuschaltung leisten? Dass das technisch nicht eben trivial
ist, ist mir bekannt, nicht aber die Detail-Teufelchen.
Moderne und entsprechend aufwändige Umrichter können sowas sicher auch.
Wenn da aber keine Vorgaben an die Einspeiser gemacht werden, bauen die
nur das nötigste ein.
Genau so was wäre im Vorfeld, spätestens während des Aufbau der zig
Windparks dran gewesen, zu regeln.
Post by Wolf gang P u f f e
Zum  Thema Smartmeter und Lastensteuerung weiß ich auch nur, dass es
verschiedene Systeme gibt. z.B. per Funk (Langwelle), EFR-GmbH, Media-
roadcast GmbH. Stichworte DCF39 DCF49.
https://www.efr.de/de/loesungen/tarif-und-laststeuerung/
https://de.wikipedia.org/wiki/DCF_(Rufzeichen)
Also nicht wirklich Standard, ähnlich wie USB. ;-)
Post by Wolf gang P u f f e
So weit ich weis, ist es möglich, Teilnetze in Betrieb zu halten und
später wieder zusammen zu schalten.
Sollte einklich. Das ist schließlich kein Problem, was es erst seit den
Erneuerbaren gibt.
Post by Wolf gang P u f f e
Man kann aber Internet nicht mit Stromnetz vergleichen, da das
Stromnetz synchoniert läuft und dort (viel!) Leistung statt nur
Information übertragen wird.
ACK, genau deswegen frage ich, wie weit das überhaupt möglich ist.
Post by Wolf gang P u f f e
Die Leistung ändert sich permanent (Wechselstrom, Frequenz) und da muss
die Phasenlage der Teilnetze vorm Zusammenschalten genau synchonisiert
werden, dass es passt.
Bei Gleichstrom hätte man den Streß zumindest nicht.
Bei Fernleitungen ist er langsam wieder im kommen, aber nicht in den
Nieder- und Mittelspannungsnetzen, wo die Erneuerbaren werkeln.
Post by Wolf gang P u f f e
Post by Chr. Maercker
Träge Massen sind da tatsächlich besser als Steuerelektronik? Oder wird
in den Umrichtern wieder nur China-Schrott verbaut?
Wie oben schon geschrieben, mit entsprechend aufwändigen (teureren)
Umrichtern ist das sicher zu machen.
Die Einspeiser müssten Vorgaben bekommen, sonst wird nur preiswert gebaut.
Nicht preiswert, sondern billig. Wobei ich stark annehme, die Mehrkosten
für Umrichter mit besserer Steuerung schlagen zumindest bei
Windkraftanlagen nicht wirklich zu Buche, bei größeren Solarparks auch
nicht. Bei Kleinanlagen könnte es reinhauen, solange die Stückzahlen
nicht hoch genug sind.
--
CU Chr. Maercker.
Gunter Kühne
2020-02-12 14:00:47 UTC
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Post by Martin Ebert
Ihr schon wieder.
Post by Wolf gang P u f f e
Der Krafwerksmix machts.
Wind und Solar ergänzen sich perfekt. Ausnahmen sind November und
Januar/Februar.
Spare es Dir - mir ist die Bedeutung der Vokabel "Versorgungs-
sicherheit" nicht neu.
Post by Wolf gang P u f f e
Wasser, Kohle, Wind und Solar sind Energieträger, die nur
wetterabhängig nutzbar sind.
Herr Doktor, "Wasser" müssen wir uns genauer ansehen: Wir haben
faktisch keine Wasserkraftkapazität, das ist unbedeutend. Etwas
davon zu Trennendes sind Pumpspeicherkraftwerke, Schulbildung,
Du erinnerst Dich?
Da ist so Falsch .
Wir haben Möglichkeiten selbst alte Wasserkraftwerke wieder in Betrieb
zu nehmen es wird nur nicht gemacht.
Da liegen MW brach und wegen paar KW einer Windmühle wird gestritten.
Das Wasser nicht den Hauptteil bringen kann in der Gesamten Republik ist
klar.
( Pumpspeicherwerke mal eben auch außen vor., aber auch da gibt es
Probleme ich erinnere nur an DD-Niederwarta.)
--
Kleinmut und Stolz, aus diesem Holz
Schuf der Mensch sich am sechsten Tag Gott.
Paul
2020-02-12 16:12:01 UTC
Antworten
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Post by Gunter Kühne
Post by Martin Ebert
Ihr schon wieder.
Post by Wolf gang P u f f e
Der Krafwerksmix machts.
Wind und Solar ergänzen sich perfekt. Ausnahmen sind November und
Januar/Februar.
Spare es Dir - mir ist die Bedeutung der Vokabel "Versorgungs-
sicherheit" nicht neu.
Post by Wolf gang P u f f e
Wasser, Kohle, Wind und Solar sind Energieträger, die nur
wetterabhängig nutzbar sind.
Herr Doktor, "Wasser" müssen wir uns genauer ansehen: Wir haben
faktisch keine Wasserkraftkapazität, das ist unbedeutend. Etwas
davon zu Trennendes sind Pumpspeicherkraftwerke, Schulbildung,
Du erinnerst Dich?
Da ist so Falsch .
Wir haben Möglichkeiten selbst alte Wasserkraftwerke wieder in Betrieb
zu nehmen es wird nur nicht gemacht.
Da liegen MW brach und wegen paar KW einer Windmühle wird gestritten.
Das Wasser nicht den Hauptteil bringen kann in der Gesamten Republik ist
klar.
( Pumpspeicherwerke mal eben auch außen vor., aber auch da gibt es
Probleme ich erinnere nur an DD-Niederwarta.)
Die ungenutzten Kapazitäten an Wasserkraft sind unbedeutend, wie viel
Energie lieferte eine durchschnittliche Wassermühle? Etwa so viel wie
ein heutiges Einfamilienhaus verbraucht. Die meisten
Kleinwasserkraftwerke liefern weniger Energie als ein modernes Windrad,
allerdings zuverlässiger. Für umfangreiche Nutzung von Wasserkraft ist
Deutschland einfach zu flach.

Paule
--
Eine richtig gute Anti-Malware-Lösung?
30 Tage kostenlos und ohne Risiko testen?
https://www.emsisoft.com/de/software/antimalware/?id=5716961
Wolf gang P u f f e
2020-02-12 16:44:54 UTC
Antworten
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Post by Paul
Die ungenutzten Kapazitäten an Wasserkraft sind unbedeutend, wie viel
Energie lieferte eine durchschnittliche Wassermühle? Etwa so viel wie
ein heutiges Einfamilienhaus verbraucht. Die meisten
Kleinwasserkraftwerke liefern weniger Energie als ein modernes Windrad,
allerdings zuverlässiger. Für umfangreiche Nutzung von Wasserkraft ist
Deutschland einfach zu flach.
Ich hatte vor ca. 2 Jahren eine kleinen Kornmühle bei Apolda/Thüringen
besucht. Die lief von außen Sichtbar klassisch mit einem Wasserrad.
Drinnen wurde es interessant. Das Wasserrad drehte einen Generator, der
dann elektisch sämtliche Anlagen in der Mühle antrieb.
Im Sommer, wenn der Wasserfluss nicht reichte, wird die Mühle am
Stromnetz betrieben.
Ich gaube, die konnten ihre ungenutzte Wasserkraft auch in Netz
einspeisen. Niedliche Technik!

W.
Wolf gang P u f f e
2020-02-12 16:49:04 UTC
Antworten
Permalink
Post by Wolf gang P u f f e
Post by Paul
Die ungenutzten Kapazitäten an Wasserkraft sind unbedeutend, wie viel
Energie lieferte eine durchschnittliche Wassermühle? Etwa so viel wie
ein heutiges Einfamilienhaus verbraucht. Die meisten
Kleinwasserkraftwerke liefern weniger Energie als ein modernes Windrad,
allerdings zuverlässiger. Für umfangreiche Nutzung von Wasserkraft ist
Deutschland einfach zu flach.
Ich hatte vor ca. 2 Jahren eine kleinen Kornmühle bei Apolda/Thüringen
besucht. Die lief von außen Sichtbar klassisch mit einem Wasserrad.
Drinnen wurde es interessant. Das Wasserrad drehte einen Generator, der
dann elektisch sämtliche Anlagen in der Mühle antrieb.
Im Sommer, wenn der Wasserfluss nicht reichte, wird die Mühle am
Stromnetz betrieben.
Ich gaube, die konnten ihre ungenutzte Wasserkraft auch in Netz
einspeisen. Niedliche Technik!
W.
Diese Mühle wars :-)
https://muehleclauder.blogspot.com/p/wasserkraft.html
Paul
2020-02-12 19:52:17 UTC
Antworten
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Post by Wolf gang P u f f e
Post by Wolf gang P u f f e
Post by Paul
Die ungenutzten Kapazitäten an Wasserkraft sind unbedeutend, wie viel
Energie lieferte eine durchschnittliche Wassermühle? Etwa so viel wie
ein heutiges Einfamilienhaus verbraucht. Die meisten
Kleinwasserkraftwerke liefern weniger Energie als ein modernes Windrad,
allerdings zuverlässiger. Für umfangreiche Nutzung von Wasserkraft ist
Deutschland einfach zu flach.
Ich hatte vor ca. 2 Jahren eine kleinen Kornmühle bei Apolda/Thüringen
besucht. Die lief von außen Sichtbar klassisch mit einem Wasserrad.
Drinnen wurde es interessant. Das Wasserrad drehte einen Generator, der
dann elektisch sämtliche Anlagen in der Mühle antrieb.
Im Sommer, wenn der Wasserfluss nicht reichte, wird die Mühle am
Stromnetz betrieben.
Ich gaube, die konnten ihre ungenutzte Wasserkraft auch in Netz
einspeisen. Niedliche Technik!
W.
Diese Mühle wars :-)
https://muehleclauder.blogspot.com/p/wasserkraft.html
Schön, und wie ich schon sagte, mit einer möglichen Leistung von 35 kW
liegt sie in de Größenordnung des Anschlusswertes eines modernen
Einfamilienhauses. Ganz anders die Windräder, die bringen sehr viel mehr
an Leistung, wenn der Wind brauchbar bläst. Die typische Leistung heute
gängiger Anlagen (Stand 2016) liegt bei etwa 2 bis 5 MW für
Onshore-Anlagen und 3,6 bis 8 MW für Offshore-Anlagen.

Paule
--
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Gunter Kühne
2020-02-13 05:07:23 UTC
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Post by Wolf gang P u f f e
Post by Wolf gang P u f f e
Post by Paul
Die ungenutzten Kapazitäten an Wasserkraft sind unbedeutend, wie viel
Energie lieferte eine durchschnittliche Wassermühle? Etwa so viel wie
ein heutiges Einfamilienhaus verbraucht. Die meisten
Kleinwasserkraftwerke liefern weniger Energie als ein modernes Windrad,
allerdings zuverlässiger. Für umfangreiche Nutzung von Wasserkraft ist
Deutschland einfach zu flach.
Ich hatte vor ca. 2 Jahren eine kleinen Kornmühle bei Apolda/Thüringen
besucht. Die lief von außen Sichtbar klassisch mit einem Wasserrad.
Drinnen wurde es interessant. Das Wasserrad drehte einen Generator, der
dann elektisch sämtliche Anlagen in der Mühle antrieb.
Im Sommer, wenn der Wasserfluss nicht reichte, wird die Mühle am
Stromnetz betrieben.
Ich gaube, die konnten ihre ungenutzte Wasserkraft auch in Netz
einspeisen. Niedliche Technik!
W.
Diese Mühle wars :-)
https://muehleclauder.blogspot.com/p/wasserkraft.html
Und ich rede von sowas z.B.
Falls das jemand begreift:
http://www.drei-brueder-schacht.de/
--
Kleinmut und Stolz, aus diesem Holz
Schuf der Mensch sich am sechsten Tag Gott.
Wolf gang P u f f e
2020-02-13 16:07:08 UTC
Antworten
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Post by Gunter Kühne
Post by Wolf gang P u f f e
Post by Wolf gang P u f f e
Ich hatte vor ca. 2 Jahren eine kleinen Kornmühle bei Apolda/Thüringen
besucht. Die lief von außen Sichtbar klassisch mit einem Wasserrad.
Drinnen wurde es interessant. Das Wasserrad drehte einen Generator, der
dann elektisch sämtliche Anlagen in der Mühle antrieb.
Im Sommer, wenn der Wasserfluss nicht reichte, wird die Mühle am
Stromnetz betrieben.
Ich gaube, die konnten ihre ungenutzte Wasserkraft auch in Netz
einspeisen. Niedliche Technik!
Diese Mühle wars :-)
https://muehleclauder.blogspot.com/p/wasserkraft.html
Und ich rede von sowas z.B.
http://www.drei-brueder-schacht.de/
Ich habe den Link "geboomarked", das führe ich mir in einer ruhigen
Minuten mal genauer zu Gemüte.

Gunter Kühne
2020-02-13 05:04:58 UTC
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Post by Paul
Post by Gunter Kühne
Post by Martin Ebert
Ihr schon wieder.
Post by Wolf gang P u f f e
Der Krafwerksmix machts.
Wind und Solar ergänzen sich perfekt. Ausnahmen sind November und
Januar/Februar.
Spare es Dir - mir ist die Bedeutung der Vokabel "Versorgungs-
sicherheit" nicht neu.
Post by Wolf gang P u f f e
Wasser, Kohle, Wind und Solar sind Energieträger, die nur
wetterabhängig nutzbar sind.
Herr Doktor, "Wasser" müssen wir uns genauer ansehen: Wir haben
faktisch keine Wasserkraftkapazität, das ist unbedeutend. Etwas
davon zu Trennendes sind Pumpspeicherkraftwerke, Schulbildung,
Du erinnerst Dich?
Da ist so Falsch .
Wir haben Möglichkeiten selbst alte Wasserkraftwerke wieder in Betrieb
zu nehmen es wird nur nicht gemacht.
Da liegen MW brach und wegen paar KW einer Windmühle wird gestritten.
Das Wasser nicht den Hauptteil bringen kann in der Gesamten Republik
ist klar.
( Pumpspeicherwerke mal eben auch außen vor., aber auch da gibt es
Probleme ich erinnere nur an DD-Niederwarta.)
Die ungenutzten Kapazitäten an Wasserkraft sind unbedeutend, wie viel
Energie lieferte eine durchschnittliche Wassermühle? Etwa so viel wie
ein heutiges Einfamilienhaus verbraucht. Die meisten
Kleinwasserkraftwerke liefern weniger Energie als ein modernes Windrad,
allerdings zuverlässiger. Für umfangreiche Nutzung von Wasserkraft ist
Deutschland einfach zu flach.
Paule
Das ist so Falsch.
es geht hier um die im MW Bereich.
Du kennst sich wahrscheinlich in DE nicht selber aus und glaubst an die
Presse anstatt dir solche Anlagen z.B. in Erzgebirge selbst mal anzusehen.
--
Kleinmut und Stolz, aus diesem Holz
Schuf der Mensch sich am sechsten Tag Gott.
wolfgang sch
2020-02-13 08:55:58 UTC
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Post by Gunter Kühne
Post by Paul
Die ungenutzten Kapazitäten an Wasserkraft sind unbedeutend, wie viel
Energie lieferte eine durchschnittliche Wassermühle? Etwa so viel wie
ein heutiges Einfamilienhaus verbraucht. Die meisten
Kleinwasserkraftwerke liefern weniger Energie als ein modernes
Windrad, allerdings zuverlässiger. Für umfangreiche Nutzung von
Wasserkraft ist Deutschland einfach zu flach.
Paule
Das ist so Falsch.
es geht hier um die im MW Bereich.
Megawatt ist aber eine sehr kleine Einheit. Große Wärmekraftwerke
liefern 1,5 GW pro Block, Deutschland insgesamt verbraucht zwischen 40
und 80 Gigawatt. ("Gigabyte" für Grüne).
Post by Gunter Kühne
Du kennst sich wahrscheinlich in DE nicht selber aus und glaubst an die
Presse anstatt dir solche Anlagen z.B. in Erzgebirge selbst mal anzusehen.
Es ist Schulwissen. Zu meiner Grundschulzeit - das ist ein paar Jahre
her - wurde schon gesagt, dass die Wasserkraft in Deutschland aus
geographischen Gründen nicht weiter ausgebaut werden kann. Es fehlen
nutzbare Täler mit Fluss. Zu der Zeit hat sie ungefähr 5% zur
Stromnachfrage der BRD beigetragen. Heute sind es etwa 3%, weil die
absolute Leistung gleichblieb, aber der Gesamtverbrauch weiter zunahm.
Diese 3% - also sowas umdie 3 Gigawatt, alle Wasserkraftwerke addiert -
liefert sie in der Tat konstant und zuverlässig. Um das signifikant zu
steigern, bräuchtest du Mega-Projekte wie den Drei-Schluchten-Staudamm
(20 GW). Aber dafür fehlen uns 3 Schluchten.
--
The U1 is such a party train
http://www.wschwanke.de/ http://www.fotos-aus-der-luft.de/
usenet_20031215 (AT) wschwanke (DOT) de
Gernot Griese
2020-02-13 09:22:16 UTC
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Post by wolfgang sch
Post by Gunter Kühne
Post by Paul
Die ungenutzten Kapazitäten an Wasserkraft sind unbedeutend, wie viel
Energie lieferte eine durchschnittliche Wassermühle? Etwa so viel wie
ein heutiges Einfamilienhaus verbraucht. Die meisten
Kleinwasserkraftwerke liefern weniger Energie als ein modernes
Windrad, allerdings zuverlässiger. Für umfangreiche Nutzung von
Wasserkraft ist Deutschland einfach zu flach.
Paule
Das ist so Falsch.
es geht hier um die im MW Bereich.
Megawatt ist aber eine sehr kleine Einheit. Große Wärmekraftwerke
liefern 1,5 GW pro Block,
Vielleicht thermisch, aber nicht elektrisch, zumindest nicht in
Deutschland. Nicht mal die Bruttoleistung der Kernkraftwerke erreicht
1,5GW. Weitaus die meisten deutschen Kraftwerksblöcke weisen eine
Nettoleistung unter 500MW auf.
Post by wolfgang sch
Es ist Schulwissen. Zu meiner Grundschulzeit - das ist ein paar Jahre
her - wurde schon gesagt, dass die Wasserkraft in Deutschland aus
geographischen Gründen nicht weiter ausgebaut werden kann. Es fehlen
nutzbare Täler mit Fluss. Zu der Zeit hat sie ungefähr 5% zur
Stromnachfrage der BRD beigetragen. Heute sind es etwa 3%, weil die
absolute Leistung gleichblieb, aber der Gesamtverbrauch weiter zunahm.
Diese 3% - also sowas umdie 3 Gigawatt,
Genauer: 3,958GW installierte Leistung an Laufwasserkraftwerken.
Post by wolfgang sch
alle Wasserkraftwerke addiert -
liefert sie in der Tat konstant und zuverlässig.
Solange es genug Wasser gibt.

Gernot
--
Wie der wahre Gläubige den Klimawandel erklärt:
"Die zufällige Änderung einer zufälligen Grösse um einen zufälligen
Betrag führt zufälligerweise zu einer exakten Korrelation zwischen
dem CO2-Gehalt der Luft und der der globalen Temperatur."
wolfgang sch
1970-01-01 00:00:00 UTC
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Permalink
Post by Gernot Griese
Nicht mal die Bruttoleistung der Kernkraftwerke erreicht
1,5GW. Weitaus die meisten deutschen
Kraftwerksblöcke weisen eine
Nettoleistung unter 500MW auf.
Brokdorf 1,4 GW netto. Aber du hast Recht, die 1,6 GW von Schwarze Pumpe und die 2,5 GW von Boxberg sind jeweils die Summe mehrerer Blöcke, hatte ich falsch erinnert. Spielt aber für die Mengenrelationen keine Rolle.
--
The U1 is such a party train
***@wschwanke.de
Chr. Maercker
2020-02-10 11:51:44 UTC
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Post by Wolf gang P u f f e
Es ist nicht die Frage ob konventionelle Kraftwerke sicherer fürs Netz
sind, sondern es geht um die Art der Energiegewinnung.
Der Krafwerksmix machts.
Wasser, Kohle, Wind und Solar sind Energieträger, die nur
wetterabhängig nutzbar sind.
Solar sogar tageszeitabhängig, Wind onshore dafür fast ganzjährig.
Post by Wolf gang P u f f e
Bei Atom und Gas hat das Wetter zwar auch Einfluss auf die Funktion der
Kraftwerke, aber nur sekundär, wegen der Gefahr des Einfrierens von
Wasser- bzw. Kühlkreisläufen.
Bei AKWs lauert die Gefahr im Hochsommer, weniger in den kaum noch
vorhandenen Wintern.
--
CU Chr. Maercker.
Martin Ebert
2020-02-11 01:06:23 UTC
Antworten
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Post by Chr. Maercker
Bei AKWs lauert die Gefahr im Hochsommer, weniger in den kaum noch
vorhandenen Wintern.
Da gibt es schon noch was anderes ... eine Notabschaltung eines
KKW-Blocks ist für das Netz auch nicht so ganz ohne - da fehlen
binnen Sekundenbruchteilen mal eben 1GW.

Mt
Fritz
2020-02-08 15:45:38 UTC
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Post by wolfgang sch
http://youtu.be/qwUgdS-22II
Manfred Haferburg: Blackoutgefahr in Deutschland: Ein Insider berichtet
(ef-Konferenz 2020, Teil 5)

<https://de.wikipedia.org/wiki/Die_Achse_des_Guten>
'Manfred Haferburg'

Manfred Haferburg schreibt für 'allseits bekannte Medien' = Fake News
Verbreiter:
<https://www.qwant.com/?q=wiki Manfred Haferburg>


<https://de.wikipedia.org/wiki/Eigentümlich_frei>
»Laut dem Politikwissenschaftler Thomas Gesterkamp bestehen – entgegen
dem libertären Selbstverständnis – zwischen Eigentümlich Frei und der
„rechtslastigen Wochenzeitung“ Junge Freiheit personelle und inhaltliche
Überschneidungen.[5] Felix Dirsch schrieb zum Thema Authentischer
Konservatismus, dass von Kuehnelt-Leddihn von Libertären unter anderem
im Magazin Eigentümlich frei intensiv rezipiert wird. Laut Dirsch
unterhalten diese Libertäre enge Kontakte zum „‚neurechten‘ Periodikum
Sezession“.«

<https://de.wikipedia.org/wiki/André_F._Lichtschlag>
»André F. Lichtschlag (* 1968 in Grevenbroich) ist ein deutscher
Publizist und Verleger. In seinem Verlag Lichtschlag Medien und Werbung
KG erscheint die rechtslibertäre Zeitschrift eigentümlich frei, deren
Herausgeber und Chefredakteur er ist. Lichtschlag ist Autor der Jungen
Freiheit, die als Zentralorgan der Neuen Rechten in Deutschland gilt.«

<https://www.psiram.com/ge/index.php?title=Spezial%3ASuche&search=junge+freiheit&go=Seite>

Somit ist deine Qwwweelle fürn A....sch

fup
--
Fritz
'Prosit Neujahr!'
Allen die Guten Willens sind!
Wolf gang P u f f e
2020-02-09 12:49:50 UTC
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Permalink
Post by wolfgang sch
http://youtu.be/qwUgdS-22II
Danke!
Ich dachte erst, es sei so etwas wie eine Büttenrede.
...auch wegen der erfischenden Ausdrucksweise des Redners! :-)
Aber es ist ein interessanter Blick auf die Ereignisse des berühmten
Winters 78/79 aus der Sicht dieses Schichtleiters.
Es gab ja schon viele Dokus zu dem Thema, aber soetwas war da noch
nicht dabei.
Rein technisch würde mich da noch eine Menge Dinge interessieren,
wie was damals was gelaufen ist.
Bei meinem Besuch im KKW-Lubin vor einigen Jahren kam ich leider nicht
auf die Idee, das Thema Katastrophenwinter mal anzusprechen.
Der Führer durch die Kraftwerksanlagen machte einen sehr kompetenten
Eindruck.
https://www.ewn-gmbh.de/information/besichtigung-kernkraftwerk-greifswald/

W.
Gunter Kühne
2020-02-12 14:57:06 UTC
Antworten
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Post by Wolf gang P u f f e
Post by wolfgang sch
http://youtu.be/qwUgdS-22II
Danke!
Ich dachte erst, es sei so etwas wie eine Büttenrede.
...auch wegen der erfischenden Ausdrucksweise des Redners! :-)
Aber es ist ein interessanter Blick auf die Ereignisse des berühmten
Winters 78/79 aus der Sicht dieses Schichtleiters.
Es gab ja schon viele Dokus zu dem Thema, aber soetwas war da noch
nicht dabei.
Rein technisch würde mich da noch eine Menge Dinge interessieren,
wie was damals was gelaufen ist.
Bei meinem Besuch im KKW-Lubin vor einigen Jahren kam ich leider nicht
auf die Idee, das Thema Katastrophenwinter mal anzusprechen.
Der Führer durch die Kraftwerksanlagen machte einen sehr kompetenten
Eindruck.
https://www.ewn-gmbh.de/information/besichtigung-kernkraftwerk-greifswald/
W.
Außer Greifswald gabs ja noch das kleine Neuruppin.
Die waren da auch stabiel am Netz oder dem was noch da war.
In Dresden ging durch Voreiligkeit nichts mehr.
( NB. hat da 25 MW geschrottet.)
Pirna hat sich mit dem Alten Mittelspannungsnetz, was eigentlich weg
sollte, gerettet und Betrieb bis Heidenau Inselbetrieb.
Das Problem beim Wieder Zusammenschalten ist meist nicht mehr die
Frequenz sondern die Phasenlage.
Genau das können eben die einfachen Stromrichter für Wind und Solar die
bis ca 2017 wurden nicht.
Seit ca 2017 gibt es tatsächlich Welche die das können.
Mit denen kann man sogar Phasen und Frequenzkompensation fahren.
Bloß die paar die da laufen reichen nicht.
Im Übrigen manche Synchronisieren heutzutage ab und an mit der Hand.
Z.B. Ich heute ca 9,30 Uhr 1 MW.
( Es hat nicht mal gezittert :) )
--
Kleinmut und Stolz, aus diesem Holz
Schuf der Mensch sich am sechsten Tag Gott.
Wolf gang P u f f e
2020-02-12 16:10:14 UTC
Antworten
Permalink
Post by Gunter Kühne
Im Übrigen manche Synchronisieren heutzutage ab und an mit der Hand.
Z.B. Ich heute ca 9,30 Uhr 1 MW.
( Es hat nicht mal gezittert :) )
Wie sieht man da heute, ob die Phasenlage stimmt?
Moderne Monitore und digitale Technik und eine Kurzhubtaste drücken?
http://www.server-alpha.de/lippendorf/P1080698.html

Oder wie früher, 3 Lämpchen im Schaltschrank beobachten wie sie
langsam dunkler werden und dann mit aller Kraft den Hebel runterhauen.
:-)

W.
Wolf gang P u f f e
2020-02-12 16:13:12 UTC
Antworten
Permalink
Post by Wolf gang P u f f e
Post by Gunter Kühne
Im Übrigen manche Synchronisieren heutzutage ab und an mit der Hand.
Z.B. Ich heute ca 9,30 Uhr 1 MW.
( Es hat nicht mal gezittert :) )
Wie sieht man da heute, ob die Phasenlage stimmt?
Moderne Monitore und digitale Technik und eine Kurzhubtaste drücken?
http://www.server-alpha.de/lippendorf/P1080698.html
Oder wie früher, 3 Lämpchen im Schaltschrank beobachten wie sie
langsam dunkler werden und dann mit aller Kraft den Hebel runterhauen.
:-)
Fall es jemanden interessiert, wie Lippendorf bei Leipzig von innen
aussieht.
http://www.server-alpha.de/lippendorf/Lippendorf.html

Dort gabs (gibts eventuell noch?) interessante Führungen.

W.
Paul
2020-02-12 16:34:32 UTC
Antworten
Permalink
Post by Wolf gang P u f f e
Post by Wolf gang P u f f e
Post by Gunter Kühne
Im Übrigen manche Synchronisieren heutzutage ab und an mit der Hand.
Z.B. Ich heute ca 9,30 Uhr 1 MW.
( Es hat nicht mal gezittert :) )
Wie sieht man da heute, ob die Phasenlage stimmt?
Moderne Monitore und digitale Technik und eine Kurzhubtaste drücken?
http://www.server-alpha.de/lippendorf/P1080698.html
Oder wie früher, 3 Lämpchen im Schaltschrank beobachten wie sie
langsam dunkler werden und dann mit aller Kraft den Hebel runterhauen.
:-)
Fall es jemanden interessiert, wie Lippendorf bei Leipzig von innen
aussieht.
http://www.server-alpha.de/lippendorf/Lippendorf.html
Dort gabs (gibts eventuell noch?) interessante Führungen.
W.
Schöne Bilder. Halten die Fische in den Kühltürmen? Das hab ich damals
in Leuna gesehen. Ich war mal zur Führung im neuen Kraftwerk Nossener
Brücke und zum Tag der offenen Tür im Heizkraftwerk Reick. Wobei die
Bezeichnung Heizkraftwerk eigentlich nicht wirklich korrekt ist, die
haben einen kleinen experimentellen Turbogenerator, ein
Forschungsprojekt in Zusammenarbeit mit der Uni Dresden, etwas größer
als ein großer Kühlschrank. Aber das ist inzwischen auch schon fast
Geschichte. Der 2011 komplett sanierte Schornstein ist 2017/18
abgerissen worden. Und jetzt entsteht dort ein komplett neues Kraftwerk.

Paule
--
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Wolf gang P u f f e
2020-02-12 17:01:37 UTC
Antworten
Permalink
Post by Paul
Post by Wolf gang P u f f e
Fall es jemanden interessiert, wie Lippendorf bei Leipzig von innen
aussieht.
http://www.server-alpha.de/lippendorf/Lippendorf.html
Schöne Bilder. Halten die Fische in den Kühltürmen? Das hab ich damals
in Leuna gesehen.
Nein, Fische habe ich da nicht gesehen.

In den Kühltürmen sieht es so aus:
Blick nach unten, die Wärmetauscher.
http://www.server-alpha.de/lippendorf/P1080872.html

Blick nach oben, der Abzug.
http://www.server-alpha.de/lippendorf/P1080873.html

Unter den Kühltürmen rieselt permanent das Wasser:
http://www.server-alpha.de/lippendorf/P1080864.html
http://www.server-alpha.de/lippendorf/P1080860.html

W.
Paul
2020-02-12 20:09:01 UTC
Antworten
Permalink
Post by Wolf gang P u f f e
Post by Paul
Post by Wolf gang P u f f e
Fall es jemanden interessiert, wie Lippendorf bei Leipzig von innen
aussieht.
http://www.server-alpha.de/lippendorf/Lippendorf.html
Schöne Bilder. Halten die Fische in den Kühltürmen? Das hab ich damals
in Leuna gesehen.
Nein, Fische habe ich da nicht gesehen.
Blick nach unten, die Wärmetauscher.
http://www.server-alpha.de/lippendorf/P1080872.html
Blick nach oben, der Abzug.
http://www.server-alpha.de/lippendorf/P1080873.html
http://www.server-alpha.de/lippendorf/P1080864.html
http://www.server-alpha.de/lippendorf/P1080860.html
Und in diesem unteren Auffangbecken hielten die damals 1989 in Leuna
Fische. Zumindest in dem einen Kühlturm an dem wir auf dem Weg zwischen
unserem Arbeitsbau und dem Bäderbau immer vorbei kamen.

https://www.brandeins.de/magazine/brand-eins-wirtschaftsmagazin/2002/oekologie-oekonomie/von-karpfen-und-kohle
Post by Wolf gang P u f f e
W.
Paule
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Bernd Ullrich
2020-02-12 21:20:14 UTC
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Post by Paul
Post by Wolf gang P u f f e
Post by Paul
Post by Wolf gang P u f f e
Fall es jemanden interessiert, wie Lippendorf bei Leipzig von innen
aussieht.
http://www.server-alpha.de/lippendorf/Lippendorf.html
Schöne Bilder. Halten die Fische in den Kühltürmen? Das hab ich damals
in Leuna gesehen.
Nein, Fische habe ich da nicht gesehen.
Blick nach unten, die Wärmetauscher.
http://www.server-alpha.de/lippendorf/P1080872.html
Blick nach oben, der Abzug.
http://www.server-alpha.de/lippendorf/P1080873.html
http://www.server-alpha.de/lippendorf/P1080864.html
http://www.server-alpha.de/lippendorf/P1080860.html
Und in diesem unteren Auffangbecken hielten die damals 1989 in Leuna
Fische. Zumindest in dem einen Kühlturm an dem wir auf dem Weg zwischen
unserem Arbeitsbau und dem Bäderbau immer vorbei kamen.
Von Leuna weiss ich davon nichts, in Vockerode hattense Fische in Becken.
Post by Paul
https://www.brandeins.de/magazine/brand-eins-wirtschaftsmagazin/2002/oekologie-oekonomie/von-karpfen-und-kohle
BU
Wolf gang P u f f e
2020-02-12 21:26:25 UTC
Antworten
Permalink
Post by Paul
Post by Wolf gang P u f f e
Post by Paul
Post by Wolf gang P u f f e
Fall es jemanden interessiert, wie Lippendorf bei Leipzig von innen
aussieht.
http://www.server-alpha.de/lippendorf/Lippendorf.html
Schöne Bilder. Halten die Fische in den Kühltürmen? Das hab ich damals
in Leuna gesehen.
Nein, Fische habe ich da nicht gesehen.
Blick nach unten, die Wärmetauscher.
http://www.server-alpha.de/lippendorf/P1080872.html
Blick nach oben, der Abzug.
http://www.server-alpha.de/lippendorf/P1080873.html
http://www.server-alpha.de/lippendorf/P1080864.html
http://www.server-alpha.de/lippendorf/P1080860.html
Und in diesem unteren Auffangbecken hielten die damals 1989 in Leuna
Fische. Zumindest in dem einen Kühlturm an dem wir auf dem Weg zwischen
unserem Arbeitsbau und dem Bäderbau immer vorbei kamen.
https://www.brandeins.de/magazine/brand-eins-wirtschaftsmagazin/2002/oekologie-oekonomie/von-karpfen-und-kohle
Was es nicht alles gab, interessant.

Zitat aus deinem Link, der mich etwas schmunzeln ließ:
"Die Fischzucht im Kraftwerk von Jänschwalde ist ein marktfähiges
Relikt der Planwirtschaft. In der DDR mussten alle Betriebe bis zu fünf
Prozent ihrer Kapazität zur Herstellung von Konsum-gütern nutzen."

Haben die tatsächlich die Fischzucht als Konsumgüter abgerechnet? :-D

W.
Gunter Kühne
2020-02-13 05:13:34 UTC
Antworten
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Post by Wolf gang P u f f e
Post by Paul
Post by Wolf gang P u f f e
Post by Paul
Post by Wolf gang P u f f e
Fall es jemanden interessiert, wie Lippendorf bei Leipzig von innen
aussieht.
http://www.server-alpha.de/lippendorf/Lippendorf.html
Schöne Bilder. Halten die Fische in den Kühltürmen? Das hab ich damals
in Leuna gesehen.
Nein, Fische habe ich da nicht gesehen.
Blick nach unten, die Wärmetauscher.
http://www.server-alpha.de/lippendorf/P1080872.html
Blick nach oben, der Abzug.
http://www.server-alpha.de/lippendorf/P1080873.html
http://www.server-alpha.de/lippendorf/P1080864.html
http://www.server-alpha.de/lippendorf/P1080860.html
Und in diesem unteren Auffangbecken hielten die damals 1989 in Leuna
Fische. Zumindest in dem einen Kühlturm an dem wir auf dem Weg zwischen
unserem Arbeitsbau und dem Bäderbau immer vorbei kamen.
https://www.brandeins.de/magazine/brand-eins-wirtschaftsmagazin/2002/oekologie-oekonomie/von-karpfen-und-kohle
Was es nicht alles gab, interessant.
"Die Fischzucht im Kraftwerk von Jänschwalde ist ein marktfähiges
Relikt der Planwirtschaft. In der DDR mussten alle Betriebe bis zu fünf
Prozent ihrer Kapazität zur Herstellung von Konsum-gütern nutzen."
Haben die tatsächlich die Fischzucht als Konsumgüter abgerechnet? :-D
W.
Nicht nur da.
Rheinsberg hat ja die Graskarpfen auch als Konsumgüter abgerechnet. :)
--
Kleinmut und Stolz, aus diesem Holz
Schuf der Mensch sich am sechsten Tag Gott.
Gunter Kühne
2020-02-13 05:08:46 UTC
Antworten
Permalink
Post by Wolf gang P u f f e
Post by Gunter Kühne
Im Übrigen manche Synchronisieren heutzutage ab und an mit der Hand.
Z.B. Ich heute ca 9,30 Uhr 1 MW.
( Es hat nicht mal gezittert :) )
Wie sieht man da heute, ob die Phasenlage stimmt?
Moderne Monitore und digitale Technik und eine Kurzhubtaste drücken?
http://www.server-alpha.de/lippendorf/P1080698.html
Oder wie früher, 3 Lämpchen im Schaltschrank beobachten wie sie
langsam dunkler werden und dann mit aller Kraft den Hebel runterhauen.
:-)
W.
Naja die Phasenlage ist bei uns schon mit Meldern. Ohne Lämpchen.
--
Kleinmut und Stolz, aus diesem Holz
Schuf der Mensch sich am sechsten Tag Gott.
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