Discussion:
Dieser "Zeit"-Artikel erklaert sehr genau, warum ich seit 20 Jahren in den USA lebe
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René Marquardt
2019-05-03 22:04:23 UTC
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https://www.zeit.de/gesellschaft/2019-05/alexander-clarkson-wende-1990-ost-west
Martin Ebert
2019-05-04 01:10:51 UTC
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Post by René Marquardt
https://www.zeit.de/gesellschaft/2019-05/alexander-clarkson-wende-1990-ost-west
Da steht nur dummes Zeuchs drin.

Im Osten gibt es eine Minderheit, bestehend aus Dauer-
beleidigten, Ostalgikern, Spinnern, sicher auch Verlierern.
Diese Minderheit ist lauter als die Mehrheit.

Und regelmäßig vor Wahlen werden die aus der Hutschachtel
gezogen. Es nervt. Es nervt ohne Ende.

Mt
Guido Grohmann
2019-05-04 07:16:31 UTC
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Post by Martin Ebert
Und regelmäßig vor Wahlen werden die aus der Hutschachtel
gezogen. Es nervt. Es nervt ohne Ende.
Und wer zieht diese Typen immer wieder aus der Versenkung? Irgendwelche
daueraufgeregten, profilierungssüchtigen Leute, die sich "Journalisten"
schimpfen. Alles für die Auflage, alles für die Quote.

Guido
gunter Kühne
2019-05-06 02:58:43 UTC
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Post by Guido Grohmann
Post by Martin Ebert
Und regelmäßig vor Wahlen werden die aus der Hutschachtel
gezogen. Es nervt. Es nervt ohne Ende.
Und wer zieht diese Typen immer wieder aus der Versenkung? Irgendwelche
daueraufgeregten, profilierungssüchtigen Leute, die sich "Journalisten"
schimpfen. Alles für die Auflage, alles für die Quote.
Guido
Genau, das ist ein Problem!!
--
Kleinmut und Stolz, aus diesem Holz
Schuf der Mensch sich am sechsten Tag Gott.
wolfgang sch
2019-05-04 07:53:02 UTC
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Post by Martin Ebert
Post by René Marquardt
https://www.zeit.de/gesellschaft/2019-05/alexander-clarkson-wende-1990-
ost-west
Da steht nur dummes Zeuchs drin.
Ich halte von der Zeit nicht viel, aber da stehen Binsenweisheiten drin.
Dh es ist wahr, aber nicht neu oder bemerkenswert.
Post by Martin Ebert
Im Osten gibt es eine Minderheit, bestehend aus Dauer-
beleidigten, Ostalgikern, Spinnern, sicher auch Verlierern.
Diese Minderheit ist lauter als die Mehrheit.
Und du meinst, die Mehrheit unterscheide sich sonst nicht von den
Wessis?

Ich denke es gibt flächendeckende Mentalitätsunterschiede. Das ist auch
weiter nicht schlimm, sondern zu erwarten, und das wird bleiben. So wie
es heute noch Mentalitätsunterschiede zwischen Bayern und dem übrigen
Deutschland gibt, die letztendlich auf politische Ereignisse der 1870er
Jahre zurückgehen.
Post by Martin Ebert
Und regelmäßig vor Wahlen werden die aus der Hutschachtel
gezogen. Es nervt. Es nervt ohne Ende.
Guck dir die Wahlergebniskarten bestimmter Parteien an.
Du kannst den alten Grenzverlauf nachmalen.

https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Btw17gruene.svg

https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Btw17afd.svg

Die Linke hab ich absichtlich weggelassen, weil es da klar ist. Aber
bei der Sym- bzw Antipathie zu diesen beiden gibt es keinen
offensichtlichen Zusammenhang mit der DDR-Geschichte, das hat tiefere
Gründe.
--
Currently listening:


http://www.wschwanke.de/ http://www.fotos-aus-der-luft.de/

usenet_20031215 (AT) wschwanke (DOT) de
René Marquardt
2019-05-04 12:05:45 UTC
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Post by Martin Ebert
Post by René Marquardt
https://www.zeit.de/gesellschaft/2019-05/alexander-clarkson-wende-1990-ost-west
Da steht nur dummes Zeuchs drin.
Im Osten gibt es eine Minderheit, bestehend aus Dauer-
beleidigten, Ostalgikern, Spinnern, sicher auch Verlierern.
Diese Minderheit ist lauter als die Mehrheit.
Und regelmäßig vor Wahlen werden die aus der Hutschachtel
gezogen. Es nervt. Es nervt ohne Ende.
Siehste, genau das meine ich. Wer will denn immer wieder fuer sowas gehalten werden?
Chr. Maercker
2019-05-06 10:19:38 UTC
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Martin Ebert wrote:
[https://www.zeit.de/gesellschaft/2019-05/alexander-clarkson-wende-1990-ost-west]
Post by Martin Ebert
Da steht nur dummes Zeuchs drin.
Sagen wir mal so: Im (bzw. über) Osten nichts Neues. Naja, vielleicht
für manche im Westen.
Post by Martin Ebert
Im Osten gibt es eine Minderheit, bestehend aus Dauer-
beleidigten, Ostalgikern, Spinnern, sicher auch Verlierern.
Diese Minderheit ist lauter als die Mehrheit.
Was die Mehr- oder Minderheiten betrifft wäre ich vorsichtig. Die Wahlen
von 1990 sprechen da ihre eigene Sprache.
--
CU Chr. Maercker.
Martin Ebert
2019-05-06 15:24:50 UTC
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Post by Chr. Maercker
Post by Martin Ebert
Im Osten gibt es eine Minderheit, bestehend aus Dauer-
beleidigten, Ostalgikern, Spinnern, sicher auch Verlierern.
Diese Minderheit ist lauter als die Mehrheit.
Was die Mehr- oder Minderheiten betrifft wäre ich vorsichtig. Die Wahlen
von 1990 sprechen da ihre eigene Sprache.
Über welche Wahlen 1990 sprechen wir? Und welche Sprache
sprechen diese Wahlen denn genau?

Mt
Chr. Maercker
2019-05-06 15:52:07 UTC
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Post by Martin Ebert
Über welche Wahlen 1990 sprechen wir? Und welche Sprache
sprechen diese Wahlen denn genau?
Die vom Mai, mit deutlicher Mehrheit für jene, die dem Staatsvolk der DDR
"Freiheit, Einheit, Wohlstand"
versprachen.
--
CU Chr. Maercker.
Torsten Mueller
2019-05-06 15:59:09 UTC
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Post by Chr. Maercker
Über welche Wahlen 1990 sprechen wir? Und welche Sprache sprechen
diese Wahlen denn genau?
Die vom Mai, mit deutlicher Mehrheit für jene, die dem Staatsvolk der
DDR "Freiheit, Einheit, Wohlstand" versprachen.
Aber diese Leute standen gar nicht zur Wahl. Und die, die zur Wahl
standen, konnten nicht mehr oder noch nicht viel versprechen.

T.M.
Chr. Maercker
2019-05-07 10:36:27 UTC
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Torsten Mueller wrote:
[Wahl Mai 1990, mit deutlicher Mehrheit für jene, die dem Staatsvolk der
DDR "Freiheit, Einheit, Wohlstand" versprachen]
Post by Torsten Mueller
Aber diese Leute standen gar nicht zur Wahl.
Nein, sie haben gewählt.
Post by Torsten Mueller
Und die, die zur Wahl standen, konnten nicht mehr oder noch nicht viel versprechen.
Och, die haben ihr Maul verdammt voll genommen, der zitierte Wahlspruch
bringt es auf den Punkt. Jahre später haben sie sogar zugegeben, dass
sie sich an dem Brocken verhoben haben.
--
CU Chr. Maercker.
Martin Ebert
2019-05-06 16:12:09 UTC
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Post by Chr. Maercker
Über welche Wahlen 1990 sprechen wir? Und welche Sprache sprechen
diese Wahlen denn genau?
Die vom Mai, mit deutlicher Mehrheit für jene, die dem Staatsvolk der
DDR "Freiheit, Einheit, Wohlstand" versprachen.
Und wo siehst Du einen Widerspruch zu meiner Aussage?

Mt
Torsten Mueller
2019-05-07 04:51:12 UTC
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Post by Martin Ebert
Post by Chr. Maercker
Über welche Wahlen 1990 sprechen wir? Und welche Sprache sprechen
diese Wahlen denn genau?
Die vom Mai, mit deutlicher Mehrheit für jene, die dem Staatsvolk der
DDR "Freiheit, Einheit, Wohlstand" versprachen.
Und wo siehst Du einen Widerspruch zu meiner Aussage?
Siehst Du einen? Hast Du vielleicht ein Problem wie dieses Nashorn hier?

https://www.watson.ch/imgdb/1c52/Qx,B,0,0,480,574,200,239,80,95/5196560620657412

T.M.
Martin Ebert
2019-05-07 10:18:53 UTC
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Post by Torsten Mueller
Siehst Du einen? Hast Du vielleicht ein Problem wie dieses Nashorn hier?
Du musst Dir schon die Mühe machen beide Aussagen zu vergleichen.
Witzchen um der Witzchen willen ist sinnfrei.

Mt
Torsten Mueller
2019-05-07 11:00:09 UTC
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Post by Martin Ebert
Post by Torsten Mueller
Siehst Du einen? Hast Du vielleicht ein Problem wie dieses Nashorn hier?
Du musst Dir schon die Mühe machen beide Aussagen zu vergleichen.
Witzchen um der Witzchen willen ist sinnfrei.
Also ja.

Hint: Nicht überall, wo Du ein Problem (Diskrepanz, Dissens,
Widerspruch, Opposition ...) vermutest, liegt solches auch tatsächlich
vor. Man kann durchaus etwas antworten, ohne damit zum Vorredner konträr
zu gehen, auch ohne das extra zu kennzeichnen.

T.M.
Chr. Maercker
2019-05-07 10:39:01 UTC
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Post by Martin Ebert
Post by Chr. Maercker
Über welche Wahlen 1990 sprechen wir? Und welche Sprache sprechen
diese Wahlen denn genau?
Die vom Mai, mit deutlicher Mehrheit für jene, die dem Staatsvolk der
DDR "Freiheit, Einheit, Wohlstand" versprachen.
Und wo siehst Du einen Widerspruch zu meiner Aussage?
Du schriebst:
"Im Osten gibt es eine *Minderheit*, bestehend aus Dauer-
beleidigten, Ostalgikern, Spinnern, sicher auch Verlierern."

Ich bin mir angesichts der Wahl von 1990 (und nachfolgenden) nicht so
sicher, ob es eine Minderheit ist. Gut, Minderheit könnte inzwischen
stimmen, aber immer noch eine recht große.
--
CU Chr. Maercker.
Martin Ebert
2019-05-07 19:46:58 UTC
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...
Du schriebst: "Im Osten gibt es eine *Minderheit*, bestehend aus
Dauer- beleidigten, Ostalgikern, Spinnern, sicher auch Verlierern."
Exakt.
Ich bin mir angesichts der Wahl von 1990 (und nachfolgenden) nicht
so sicher, ob es eine Minderheit ist.
Habe ich da eine PDS- oder MLPD-Mehrheit oder wegen mir eine
AfD-Mehrheit verpasst? Nein, habe ich nicht.

Übrigens war von nachfolgenden Wahlen nicht die Rede, aber egal.

Die übergroße Mehrheit wählte 1990 den Weg zur Bundesrepublik.
Und zu jeder weiteren Wahl hat die übergroße Mehrheit Parteien
gewählt, die zu selbiger stehen.
Gut, Minderheit könnte inzwischen stimmen,
Zu jeder Zeit ab 1990 war diese Gruppe eine Minderheit.
aber immer noch eine recht große.
Nun müssten wir "recht große" genauer definieren. Ich bleibe
übrigens dabei: Sooo groß ist diese Gruppe nicht. Sie schreit
nur sehr laut. Die Zufriedenen schreien ja selten rum, dass
sie im Großen und Ganzen zufrieden sind.

Mt
Chr. Maercker
2019-05-08 10:40:38 UTC
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Post by Martin Ebert
...
Du schriebst: "Im Osten gibt es eine *Minderheit*, bestehend aus
Dauer- beleidigten, Ostalgikern, Spinnern, sicher auch Verlierern."
Exakt.
Ich bin mir angesichts der Wahl von 1990 (und nachfolgenden) nicht
so sicher, ob es eine Minderheit ist.
Habe ich da eine PDS- oder MLPD-Mehrheit oder wegen mir eine
AfD-Mehrheit verpasst? Nein, habe ich nicht.
1990 hat eine große Mehrheit jene Parteien gewählt, die WIMRE ein
Bündnis "Allianz für Deutschland" oder so ähnlich gebildet hatten.
Darunter waren verdammt viele, die glaubten, mit der Einheit käme das
Paradies, aber man könne so weiterarbeiten wie bisher. Heute, nach der
Ernüchterung suchen die ihr Heil in der neuen Allianz f.D.
Post by Martin Ebert
Übrigens war von nachfolgenden Wahlen nicht die Rede, aber egal.
Da waren etliche bereits unsanft in der Wirklichkeit gelandet und vom
Paradiesglauben abgefallen.
Post by Martin Ebert
Die übergroße Mehrheit wählte 1990 den Weg zur Bundesrepublik.
Und zu jeder weiteren Wahl hat die übergroße Mehrheit Parteien
gewählt, die zu selbiger stehen.
Eine ernst zu nehmende Minderheit hat während der letzten 20 Jahre gar
nicht mehr gewählt.
Post by Martin Ebert
Gut, Minderheit könnte inzwischen stimmen,
Zu jeder Zeit ab 1990 war diese Gruppe eine Minderheit.
Eben.
Post by Martin Ebert
aber immer noch eine recht große.
Nun müssten wir "recht große" genauer definieren.
Jedenfalls nicht nur 1..2%, sondern zweistellig.
Post by Martin Ebert
Sooo groß ist diese Gruppe nicht. Sie schreit
nur sehr laut. Die Zufriedenen schreien ja selten rum, dass
sie im Großen und Ganzen zufrieden sind.
Die Aktiven sind in jeder Partei/jedem Verein/jeder Bewegung kleine
Minderheiten. Sie haben aber jede Menge Anhänger, im konkreten Fall um
die 20%. Eine kleine Minderheit, sogar *innerhalb* der AfD sind echte
Rechtsextreme, da gehe ich mit.
--
CU Chr. Maercker.
Uwe Schickedanz
2019-05-06 17:31:21 UTC
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On Mon, 6 May 2019 12:19:38 +0200, "Chr. Maercker"
Post by Chr. Maercker
[https://www.zeit.de/gesellschaft/2019-05/alexander-clarkson-wende-1990-ost-west]
Post by Martin Ebert
Da steht nur dummes Zeuchs drin.
Sagen wir mal so: Im (bzw. über) Osten nichts Neues. Naja, vielleicht
für manche im Westen.
Post by Martin Ebert
Im Osten gibt es eine Minderheit, bestehend aus Dauer-
beleidigten, Ostalgikern, Spinnern, sicher auch Verlierern.
Diese Minderheit ist lauter als die Mehrheit.
Was die Mehr- oder Minderheiten betrifft wäre ich vorsichtig. Die Wahlen
von 1990 sprechen da ihre eigene Sprache.
Naja.
Damals war ich sehr überrascht und enttäuscht, daß nicht die SPD
gewonnen hatte.
Angesichts der Entwicklung, die diese Partei seitdem genommen hat, muß
man festhalten, daß die Mehrheit damals recht getan hat, diesen Verein
nicht zu wählen.


Gruß Uwe
--
"Freiheit nur für die Anhänger der Regierung, nur für Mitglieder
einer Partei - mögen sie noch so zahlreich sein - ist keine Freiheit.
Freiheit ist immer nur Freiheit des anders Denkenden."
=== http://www.sicherheitslampe.de ===
Uwe Schickedanz
2019-05-04 07:38:04 UTC
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On Fri, 3 May 2019 15:04:23 -0700 (PDT), René Marquardt
Post by René Marquardt
https://www.zeit.de/gesellschaft/2019-05/alexander-clarkson-wende-1990-ost-west
"Das Problem der ostdeutschen waren ihre Illusionen" - ich hatte
keine, dafür in StaBü aufgepasst. Alles, was die uns über den
Kapitalismus erzählt haben, ist war.


Gruß Uwe
--
"Freiheit nur für die Anhänger der Regierung, nur für Mitglieder
einer Partei - mögen sie noch so zahlreich sein - ist keine Freiheit.
Freiheit ist immer nur Freiheit des anders Denkenden."
=== http://www.sicherheitslampe.de ===
d***@gmail.com
2019-05-04 12:26:40 UTC
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Post by Uwe Schickedanz
On Fri, 3 May 2019 15:04:23 -0700 (PDT), René Marquardt
Post by René Marquardt
https://www.zeit.de/gesellschaft/2019-05/alexander-clarkson-wende-1990-ost-west
"Das Problem der ostdeutschen waren ihre Illusionen" - ich hatte
keine, dafür in StaBü aufgepasst. Alles, was die uns über den
Kapitalismus erzählt haben, ist war.
Was mich stört is, daß kein Wort darüber verloren wird, daß nun die damals
30 - 35 Jährigem als Rentner wieder in die Zone zurückgehen.
Kenne hier etliche Fälle wo entweder keine Kinder da oder Kinder auch
weggezogen und es somit keinen Sinn mehr macht in einer hochpreisigen
Gegend (Ba-Wue) zu wohnen. Jeder Rentner der hier bleibt, muß sich fragen
lassen, ob er gern Geld zum Fenster rausschmeißt. Würde er eine Bude in der
Prignitz mieten, käme er bei der halben Miete auf die doppelte Grundfläche.
Würde er gar sein Haus im Stuttgarter Raum verkaufen und sich ein ähnliches
in Mc-Pomm oder Nordbrandenburg, hätte er die Bude und noch das Geld für
5-8 Jahre um einfach früher aufzuhören mit der Kleeche.

Warum also nicht alle zurückgehen? (Sondern ich schätze 40%
von denen die damals herkamen)

Es gibt mMn drei Hauptgründe:
1.) Die Kinder haben sich vor Ort angesiedelt und nun kommen die Enkel.
Da will die Frau nicht weg kannste glauben.
2.) Man kriegt den Rachen nicht voll und will unbedingt noch mehr
Kohle scheffeln, statt sie nun langsam mal sinnvoll auszugeben
in den 20 - 25 Jahren die man noch hat.
3.)Viele warten, bis die meisten Zonenidioten von damals weggestorben sind.
In Schwedt sind das schon ziemlich viele also bald könnte man da wieder
hinziehen ohne sich den Ostalgiedreck und den Zynismus der alten
Genossen anhören zu müssen.

Auf mich trifft 1.) und 3.) zu und deshalb bleibe ich hier.
Es wurde auch nicht genau hinterfragt, wer denn nun als "West" mehr in den
Osten zieht als als Ossi in den Westen. Sind das nun die 58 - 65 jährigen, die
ja nur "Zurückgehen" oder sind das tatsächlich jungen Leute, die den Osten mal
kennenlernen wollen oder dort studieren, wie meine zweite Tochter derzeit,
was sich wohlwollend auf meinen Geldbeutel auswirkt?
Also ich fand einige Schwächen in dem Interview und einige aus falsche Statements
hinsichtlich der Ossis wie der Wessis. 1.) Beispiel Ich kenne keinen!!! der sich Illusionen
machte und ich kenne auch keinen der ganz unten anfangen mußte. Nun gut Tagelöhner
gehören nicht zu meiner Klientel aber wir Ostler mit einer guten Berufsausbildung
und einem guten Studium und unter 30 waren hier im Westen gesuchte Leute.
Da gab es nix mit Diskriminierung oder Benachteiligung. Wenn man mal von den
Idiotenn absieht die auch in der Zone nerven, nämlich diese ewig rassistisch Gestrigen.



BGE
Florian Ritter
2019-05-04 13:29:50 UTC
Antworten
Permalink
Post by d***@gmail.com
1.) Die Kinder haben sich vor Ort angesiedelt und nun kommen die Enkel.
Da will die Frau nicht weg kannste glauben.
2.) Man kriegt den Rachen nicht voll und will unbedingt noch mehr
Kohle scheffeln, statt sie nun langsam mal sinnvoll auszugeben
in den 20 - 25 Jahren die man noch hat.
3.)Viele warten, bis die meisten Zonenidioten von damals weggestorben sind.
In Schwedt sind das schon ziemlich viele also bald könnte man da wieder
hinziehen ohne sich den Ostalgiedreck und den Zynismus der alten
Genossen anhören zu müssen.
Obste nu in Schwedt wohnst oder in Böblingen kommt uffs gleiche raus.
Post by d***@gmail.com
Auf mich trifft 1.) und 3.) zu und deshalb bleibe ich hier.
Es wurde auch nicht genau hinterfragt, wer denn nun als "West" mehr in den
Osten zieht als als Ossi in den Westen. Sind das nun die 58 - 65 jährigen, die
ja nur "Zurückgehen" oder sind das tatsächlich jungen Leute, die den Osten mal
kennenlernen wollen oder dort studieren, wie meine zweite Tochter derzeit
Man kann dem guten Kinde nur wünschen, es studierte an der Univ.
Greifswald - FR
d***@gmail.com
2019-05-05 02:55:10 UTC
Antworten
Permalink
Post by Florian Ritter
Post by d***@gmail.com
1.) Die Kinder haben sich vor Ort angesiedelt und nun kommen die Enkel.
Da will die Frau nicht weg kannste glauben.
2.) Man kriegt den Rachen nicht voll und will unbedingt noch mehr
Kohle scheffeln, statt sie nun langsam mal sinnvoll auszugeben
in den 20 - 25 Jahren die man noch hat.
3.)Viele warten, bis die meisten Zonenidioten von damals weggestorben sind.
In Schwedt sind das schon ziemlich viele also bald könnte man da wieder
hinziehen ohne sich den Ostalgiedreck und den Zynismus der alten
Genossen anhören zu müssen.
Obste nu in Schwedt wohnst oder in Böblingen kommt uffs gleiche raus.
Nee in Böblingen gibts nicht so viele Idioten aus der Zone.
Deshalb ist es da erträglich. Aber Schwedt wird langsam besser.
Es sterben jetzt einige weg, und es wird langsam wieder interessant.

[...]
Post by Florian Ritter
Man kann dem guten Kinde nur wünschen, es studierte an der Univ.
Greifswald - FR
Gottseidank nicht.

BGE
Florian Ritter
2019-05-05 14:45:19 UTC
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Am Sonntag, 5. Mai 2019 04:55:10 UTC+2 schrieb ***@gmail.com:

[...]
Post by d***@gmail.com
Post by Florian Ritter
Man kann dem guten Kinde nur wünschen, es studierte an der Univ.
Greifswald.
Gottseidank nicht.
Dann ist das arme Wurm nur zu bedauern - FR
Torsten Mueller
2019-05-04 14:50:22 UTC
Antworten
Permalink
Post by d***@gmail.com
Warum also nicht alle zurückgehen? (Sondern ich schätze 40%
von denen die damals herkamen)
Was für eine lächerlich beschränkte Sichtweise.

Es wäre ja überhaupt erst einmal voranzustellen, daß es gar keine
Pflicht oder Notwendigkeit dazu oder Erwartungshaltung daran gibt,
zurückzugehen. Warum eigentlich fassen so wenige Menschen in Mausefallen
hinein?

Verstehste, Du kannst diskutieren, warum jemand etwas tut, das man von
ihm nicht unbedingt erwartet. Du kannst aber nicht diskutieren, warum
jemand etwas nicht tut, das man nicht von ihm erwartet. Dafür braucht's
nämlich nicht einen einzigen triftigen Grund.

T.M.
d***@gmail.com
2019-05-05 02:48:37 UTC
Antworten
Permalink
Post by Torsten Mueller
Post by d***@gmail.com
Warum also nicht alle zurückgehen? (Sondern ich schätze 40%
von denen die damals herkamen)
Was für eine lächerlich beschränkte Sichtweise.
Du mich auch.
Post by Torsten Mueller
Es wäre ja überhaupt erst einmal voranzustellen, daß es gar keine
Pflicht oder Notwendigkeit dazu oder Erwartungshaltung daran gibt,
zurückzugehen. Warum eigentlich fassen so wenige Menschen in Mausefallen
hinein?
hat auch keiner behauptet.
Post by Torsten Mueller
Verstehste, Du kannst diskutieren, warum jemand etwas tut, das man von
ihm nicht unbedingt erwartet. Du kannst aber nicht diskutieren, warum
jemand etwas nicht tut, das man nicht von ihm erwartet. Dafür braucht's
nämlich nicht einen einzigen triftigen Grund.
T.M.
Ich diskutiere überhaupt nicht. Denk was Du willst.
Ich hab nur die Erfahrungen und Beweggründe derer hier
benannt, die ich in den letzten fast 30 Jahren habe kommen und
ggfs. wieder gehen sehen, mehr nicht und nicht weniger.
Was Du daraus schlußfolgerst oder eben nicht, ist doch Deine Sache.

Nur schrob ich schon vor Jahren mal, daß mir auffiel und auf Nachfrage
bestätigt wurde, daß die Banken damals schon Grundstücke, die nie
jemand kaufen wollte (keine Arbeit in der Nähe etc), aufkauften um sie
nun den gut betuchten Rückkehrern (man rechnete 40% von 2,5 Mio)
ggfs unterjubeln zu können. Denen wäre dann ja der Arbeitsmarkt schnurz.
Konkret in der Prignitz erfuhr ich das. In der Nähe von Schwerin gibt
es bereits eine solche "Rückkehrersiedlung". Woanders sicherlich auch.

BGE
Wolf gang P u f f e
2019-05-08 16:22:29 UTC
Antworten
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Post by Uwe Schickedanz
On Fri, 3 May 2019 15:04:23 -0700 (PDT), René Marquardt
Post by René Marquardt
https://www.zeit.de/gesellschaft/2019-05/alexander-clarkson-wende-1990-ost-west
"Das Problem der ostdeutschen waren ihre Illusionen" ...
Ein Witz aus DDR-Zeiten besagte:
Von Seiten der Handelsorganisation erging die republikweite Anweisung,
dass an allen Eingangstüren der Geschäfte des Heimwerkerbedarfs ein
Hammer aufzuhängen sei.

...damit sich jeder schon vor Betreten des Ladens sich seine Illusionen
aus dem Kopf schlagen könne.

W.
Guido Grohmann
2019-05-08 16:54:29 UTC
Antworten
Permalink
Post by Wolf gang P u f f e
Post by Uwe Schickedanz
On Fri, 3 May 2019 15:04:23 -0700 (PDT), René Marquardt
Post by René Marquardt
https://www.zeit.de/gesellschaft/2019-05/alexander-clarkson-wende-1990-ost-west
"Das Problem der ostdeutschen waren ihre Illusionen" ...
Von Seiten der Handelsorganisation erging die republikweite Anweisung,
dass an allen Eingangstüren der Geschäfte des Heimwerkerbedarfs ein
Hammer aufzuhängen sei.
...damit sich jeder schon vor Betreten des Ladens sich seine Illusionen
aus dem Kopf schlagen könne.
Ist aber gescheitert, die Hälfte der Läden hatten keine oder entweder
nur 5g-Hämmer sowie Feustel vorrätig.

Guido
Florian Ritter
2019-05-08 18:26:44 UTC
Antworten
Permalink
Post by Wolf gang P u f f e
Post by Uwe Schickedanz
"Das Problem der ostdeutschen waren ihre Illusionen" ...
Von Seiten der Handelsorganisation erging die republikweite Anweisung,
dass an allen Eingangstüren der Geschäfte des Heimwerkerbedarfs ein
Hammer aufzuhängen sei.
...damit sich jeder schon vor Betreten des Ladens sich seine Illusionen
aus dem Kopf schlagen könne.
Eine Verkäuferin solchen Ladens in Ostberlins Mitte hatte nicht
alle Tassen im Schrank: Sie hielt mich für die zweite Inkarnation
eines von ihr angehimmelten westlichen Schnulzensängers. Die Gute
besorgte mir schlichtweg alles, Bohrmaschine mit Zubehörteilen,
Nußkasten, Ringschlüssel &cet. - war mir sehr angenehm.

FR
Bernd Ullrich
2019-05-08 19:41:04 UTC
Antworten
Permalink
Am 08.05.2019 um 20:26 schrieb Florian Ritter:
[...]
Post by Florian Ritter
Eine Verkäuferin solchen Ladens in Ostberlins Mitte hatte nicht
alle Tassen im Schrank: Sie hielt mich für die
zweite Inkarnation
eines von ihr angehimmelten westlichen Schnulzensängers. Die Gute
besorgte mir schlichtweg alles, Bohrmaschine mit Zubehörteilen,
Nußkasten, Ringschlüssel &cet. - war mir sehr angenehm.
zweite Inkarnation
Also zweiklassik.

Behalte Deinen Mundschaum für dich.

KS
Wolf gang P u f f e
2019-05-09 13:26:35 UTC
Antworten
Permalink
Post by Florian Ritter
Post by Wolf gang P u f f e
Post by Uwe Schickedanz
"Das Problem der ostdeutschen waren ihre Illusionen" ...
Von Seiten der Handelsorganisation erging die republikweite Anweisung,
dass an allen Eingangstüren der Geschäfte des Heimwerkerbedarfs ein
Hammer aufzuhängen sei.
...damit sich jeder schon vor Betreten des Ladens sich seine Illusionen
aus dem Kopf schlagen könne.
Eine Verkäuferin solchen Ladens in Ostberlins Mitte hatte nicht
alle Tassen im Schrank: Sie hielt mich für die zweite Inkarnation
eines von ihr angehimmelten westlichen Schnulzensängers. Die Gute
besorgte mir schlichtweg alles, Bohrmaschine mit Zubehörteilen,
Nußkasten, Ringschlüssel &cet. - war mir sehr angenehm.
Und welchem Ohrenschmalzaustreiber sahst du damals so ähnlich?
Heintje, Roy Black&Decker, Rex Dildo, Adamo...

W.
gunter Kühne
2019-05-09 16:10:04 UTC
Antworten
Permalink
Post by Wolf gang P u f f e
Post by Florian Ritter
Post by Wolf gang P u f f e
Post by Uwe Schickedanz
"Das Problem der ostdeutschen waren ihre Illusionen" ...
Von Seiten der Handelsorganisation erging die republikweite Anweisung,
dass an allen Eingangstüren der Geschäfte des Heimwerkerbedarfs ein
Hammer aufzuhängen sei.
...damit sich jeder schon vor Betreten des Ladens sich seine Illusionen
aus dem Kopf schlagen könne.
Eine Verkäuferin solchen Ladens in Ostberlins Mitte hatte nicht
alle Tassen im Schrank: Sie hielt mich für die zweite Inkarnation
eines von ihr angehimmelten westlichen Schnulzensängers. Die Gute
besorgte mir schlichtweg alles, Bohrmaschine mit Zubehörteilen,
Nußkasten, Ringschlüssel &cet. - war mir sehr angenehm.
Und welchem Ohrenschmalzaustreiber sahst du damals so ähnlich?
Heintje, Roy Black&Decker, Rex Dildo, Adamo...
W.
Bestimmt Karl Dall.

Ducken und weg.
--
Kleinmut und Stolz, aus diesem Holz
Schuf der Mensch sich am sechsten Tag Gott.
Wolf gang P u f f e
2019-05-09 16:37:34 UTC
Antworten
Permalink
Post by gunter Kühne
Post by Wolf gang P u f f e
Post by Florian Ritter
Post by Wolf gang P u f f e
Post by Uwe Schickedanz
"Das Problem der ostdeutschen waren ihre Illusionen" ...
Von Seiten der Handelsorganisation erging die republikweite Anweisung,
dass an allen Eingangstüren der Geschäfte des Heimwerkerbedarfs ein
Hammer aufzuhängen sei.
...damit sich jeder schon vor Betreten des Ladens sich seine Illusionen
aus dem Kopf schlagen könne.
Eine Verkäuferin solchen Ladens in Ostberlins Mitte hatte nicht
alle Tassen im Schrank: Sie hielt mich für die zweite Inkarnation
eines von ihr angehimmelten westlichen Schnulzensängers. Die Gute
besorgte mir schlichtweg alles, Bohrmaschine mit Zubehörteilen,
Nußkasten, Ringschlüssel &cet. - war mir sehr angenehm.
Und welchem Ohrenschmalzaustreiber sahst du damals so ähnlich?
Heintje, Roy Black&Decker, Rex Dildo, Adamo...
W.
Bestimmt Karl Dall.
Ducken und weg.
Jeder hat so seine Vorstellung von den Leuten hier. ;-)
Achim Ebeling
2019-05-10 07:52:16 UTC
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...
Post by Wolf gang P u f f e
Post by gunter Kühne
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Post by Florian Ritter
Eine Verkäuferin solchen Ladens in Ostberlins Mitte hatte nicht
alle Tassen im Schrank: Sie hielt mich für die zweite Inkarnation
eines von ihr angehimmelten westlichen Schnulzensängers. Die Gute
besorgte mir schlichtweg alles, Bohrmaschine mit Zubehörteilen,
Nußkasten, Ringschlüssel &cet. - war mir sehr angenehm.
Und welchem Ohrenschmalzaustreiber sahst du damals so ähnlich?
Heintje, Roy Black&Decker, Rex Dildo, Adamo...
W.
Bestimmt Karl Dall.
Ducken und weg.
Jeder hat so seine Vorstellung von den Leuten hier. ;-)
Solange es nicht Quasimodo ist, ist's doch noch in der Norm :-)


Bis denne
Achim
Martin Schade
2019-05-09 16:55:51 UTC
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Hallo Leute,

zu meiner Schulzeit in den 60gern habe ich ein Buch über die
Galapagos-Inseln gelesen. Darin steht, daß auf 2 kleineren Inseln zusammen
mehr Arten leben als auf einer großen. Die gleichen ökologischen Nischen auf
den beiden kleinen Inseln können von Arten verschiedener Abstammung besetzt
werden. Diese entwickeln dann ähnliche Anpassungen, sind aber doch
verschieden. Und bis vor 3 Millionen Jahren, als Nord-und Südamerika
getrennt waren, gab es in Südamerika eine eigene Tierwelt: Es gab räuberisch
lebende Beuteltiere, einfache Plazenta-Tiere und große Laufvögel. Und
nachdem die Landbrücke zwischen Nord- Und Südamerika entstanden ist, sind
die Tiere hinübergewandert und haben den auf der anderen Seite einheimischen
ihre ökologischen Nischen abgenommen.
Und Marx schreibt im Kapital, daß man, wenn man eine neue Ware hat, den
daraus resultierenden Mehrwert weitgehend für sich vereinnahmen kann; wenn
diese Ware aber allgemein verfügbar wird, dann muß man ihn wieder hergeben.
Und im Westen waren eben vieles, das für uns neu war, alltäglich.
Im Prinzip hätte man sich denken können was bei der Wiedervereinigung
herauskommt.

Grüße, Martin Schade
gunter Kühne
2019-05-09 19:42:39 UTC
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Post by Martin Schade
Hallo Leute,
zu meiner Schulzeit in den 60gern habe ich ein Buch über die
Galapagos-Inseln gelesen. Darin steht, daß auf 2 kleineren Inseln
zusammen mehr Arten leben als auf einer großen. Die gleichen
ökologischen Nischen auf den beiden kleinen Inseln können von Arten
verschiedener Abstammung besetzt werden. Diese entwickeln dann ähnliche
Anpassungen, sind aber doch verschieden. Und bis vor 3 Millionen Jahren,
als Nord-und Südamerika getrennt waren, gab es in Südamerika eine eigene
Tierwelt: Es gab räuberisch lebende Beuteltiere, einfache Plazenta-Tiere
und große Laufvögel. Und nachdem die Landbrücke zwischen Nord- Und
Südamerika entstanden ist, sind die Tiere hinübergewandert und haben den
auf der anderen Seite einheimischen ihre ökologischen Nischen abgenommen.
Und Marx schreibt im Kapital, daß man, wenn man eine neue Ware hat, den
daraus resultierenden Mehrwert weitgehend für sich vereinnahmen kann;
wenn diese Ware aber allgemein verfügbar wird, dann muß man ihn wieder
hergeben.
Und im Westen waren eben vieles, das für uns neu war, alltäglich.
Im Prinzip hätte man sich denken können was bei der Wiedervereinigung
herauskommt.
Grüße, Martin Schade
Nur wen du das 1990 erwähntest wurdest du als Ketzter gebranntmarkt.
Peter Veith
2019-05-15 06:27:11 UTC
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Post by gunter Kühne
Die gleichen ökologischen Nischen auf den beiden kleinen Inseln
können von Arten verschiedener Abstammung besetzt werden. (...) Und
Marx schreibt im Kapital, daß man, wenn man eine neue Ware hat, den
daraus resultierenden Mehrwert weitgehend für sich vereinnahmen
kann; wenn diese Ware aber allgemein verfügbar wird, dann muß man
ihn wieder hergeben.
Richtig:

- Vielfalt bedarf der Isolation (horizontal und vertikal),
- Globalisierung führt zur Monokultur (Dominanz des Stärkeren).
Post by gunter Kühne
daraus resultierenden Mehrwert weitgehend für sich vereinnahmen
kann; wenn diese Ware aber allgemein verfügbar wird, dann muß man
ihn wieder hergeben.
Daher der Drang neue Märkte zu besetzen, ob in anderen Ländern oder
durch "erneuerbare Energien" oder wie die Mode gerade heißt.
Post by gunter Kühne
Und im Westen waren eben vieles, das für uns neu war, alltäglich.
Und umgekehrt, aber dem aus dem Osten mangelte es an MarktMACHT.
Post by gunter Kühne
Im Prinzip hätte man sich denken können was bei der
Wiedervereinigung herauskommt.
Man hat, man wußte, nur wollte / will niemand hören.
Post by gunter Kühne
Nur wen du das 1990 erwähntest wurdest du als Ketzter gebranntmarkt.
Es war / ist durchaus gefährlich, die Wahrheit zu sagen. Meine
"Blutfahne" steht noch in der Kammer, allerdings ist das Blut inzwischen
getrocknet und abgefallen.

Veith
--
Lieber Reich ins Heim, als heim ins Reich!
http://ddr-luftwaffe.blogspot.com
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