Discussion:
Dieser "Zeit"-Artikel erklaert sehr genau, warum ich seit 20 Jahren in den USA lebe
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René Marquardt
2019-05-03 22:04:23 UTC
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https://www.zeit.de/gesellschaft/2019-05/alexander-clarkson-wende-1990-ost-west
Martin Ebert
2019-05-04 01:10:51 UTC
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Post by René Marquardt
https://www.zeit.de/gesellschaft/2019-05/alexander-clarkson-wende-1990-ost-west
Da steht nur dummes Zeuchs drin.

Im Osten gibt es eine Minderheit, bestehend aus Dauer-
beleidigten, Ostalgikern, Spinnern, sicher auch Verlierern.
Diese Minderheit ist lauter als die Mehrheit.

Und regelmäßig vor Wahlen werden die aus der Hutschachtel
gezogen. Es nervt. Es nervt ohne Ende.

Mt
Guido Grohmann
2019-05-04 07:16:31 UTC
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Post by Martin Ebert
Und regelmäßig vor Wahlen werden die aus der Hutschachtel
gezogen. Es nervt. Es nervt ohne Ende.
Und wer zieht diese Typen immer wieder aus der Versenkung? Irgendwelche
daueraufgeregten, profilierungssüchtigen Leute, die sich "Journalisten"
schimpfen. Alles für die Auflage, alles für die Quote.

Guido
gunter Kühne
2019-05-06 02:58:43 UTC
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Post by Guido Grohmann
Post by Martin Ebert
Und regelmäßig vor Wahlen werden die aus der Hutschachtel
gezogen. Es nervt. Es nervt ohne Ende.
Und wer zieht diese Typen immer wieder aus der Versenkung? Irgendwelche
daueraufgeregten, profilierungssüchtigen Leute, die sich "Journalisten"
schimpfen. Alles für die Auflage, alles für die Quote.
Guido
Genau, das ist ein Problem!!
--
Kleinmut und Stolz, aus diesem Holz
Schuf der Mensch sich am sechsten Tag Gott.
wolfgang sch
2019-05-04 07:53:02 UTC
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Post by Martin Ebert
Post by René Marquardt
https://www.zeit.de/gesellschaft/2019-05/alexander-clarkson-wende-1990-
ost-west
Da steht nur dummes Zeuchs drin.
Ich halte von der Zeit nicht viel, aber da stehen Binsenweisheiten drin.
Dh es ist wahr, aber nicht neu oder bemerkenswert.
Post by Martin Ebert
Im Osten gibt es eine Minderheit, bestehend aus Dauer-
beleidigten, Ostalgikern, Spinnern, sicher auch Verlierern.
Diese Minderheit ist lauter als die Mehrheit.
Und du meinst, die Mehrheit unterscheide sich sonst nicht von den
Wessis?

Ich denke es gibt flächendeckende Mentalitätsunterschiede. Das ist auch
weiter nicht schlimm, sondern zu erwarten, und das wird bleiben. So wie
es heute noch Mentalitätsunterschiede zwischen Bayern und dem übrigen
Deutschland gibt, die letztendlich auf politische Ereignisse der 1870er
Jahre zurückgehen.
Post by Martin Ebert
Und regelmäßig vor Wahlen werden die aus der Hutschachtel
gezogen. Es nervt. Es nervt ohne Ende.
Guck dir die Wahlergebniskarten bestimmter Parteien an.
Du kannst den alten Grenzverlauf nachmalen.

https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Btw17gruene.svg

https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Btw17afd.svg

Die Linke hab ich absichtlich weggelassen, weil es da klar ist. Aber
bei der Sym- bzw Antipathie zu diesen beiden gibt es keinen
offensichtlichen Zusammenhang mit der DDR-Geschichte, das hat tiefere
Gründe.
--
Currently listening:


http://www.wschwanke.de/ http://www.fotos-aus-der-luft.de/

usenet_20031215 (AT) wschwanke (DOT) de
René Marquardt
2019-05-04 12:05:45 UTC
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Post by Martin Ebert
Post by René Marquardt
https://www.zeit.de/gesellschaft/2019-05/alexander-clarkson-wende-1990-ost-west
Da steht nur dummes Zeuchs drin.
Im Osten gibt es eine Minderheit, bestehend aus Dauer-
beleidigten, Ostalgikern, Spinnern, sicher auch Verlierern.
Diese Minderheit ist lauter als die Mehrheit.
Und regelmäßig vor Wahlen werden die aus der Hutschachtel
gezogen. Es nervt. Es nervt ohne Ende.
Siehste, genau das meine ich. Wer will denn immer wieder fuer sowas gehalten werden?
Chr. Maercker
2019-05-06 10:19:38 UTC
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Martin Ebert wrote:
[https://www.zeit.de/gesellschaft/2019-05/alexander-clarkson-wende-1990-ost-west]
Post by Martin Ebert
Da steht nur dummes Zeuchs drin.
Sagen wir mal so: Im (bzw. über) Osten nichts Neues. Naja, vielleicht
für manche im Westen.
Post by Martin Ebert
Im Osten gibt es eine Minderheit, bestehend aus Dauer-
beleidigten, Ostalgikern, Spinnern, sicher auch Verlierern.
Diese Minderheit ist lauter als die Mehrheit.
Was die Mehr- oder Minderheiten betrifft wäre ich vorsichtig. Die Wahlen
von 1990 sprechen da ihre eigene Sprache.
--
CU Chr. Maercker.
Martin Ebert
2019-05-06 15:24:50 UTC
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Post by Chr. Maercker
Post by Martin Ebert
Im Osten gibt es eine Minderheit, bestehend aus Dauer-
beleidigten, Ostalgikern, Spinnern, sicher auch Verlierern.
Diese Minderheit ist lauter als die Mehrheit.
Was die Mehr- oder Minderheiten betrifft wäre ich vorsichtig. Die Wahlen
von 1990 sprechen da ihre eigene Sprache.
Über welche Wahlen 1990 sprechen wir? Und welche Sprache
sprechen diese Wahlen denn genau?

Mt
Chr. Maercker
2019-05-06 15:52:07 UTC
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Post by Martin Ebert
Über welche Wahlen 1990 sprechen wir? Und welche Sprache
sprechen diese Wahlen denn genau?
Die vom Mai, mit deutlicher Mehrheit für jene, die dem Staatsvolk der DDR
"Freiheit, Einheit, Wohlstand"
versprachen.
--
CU Chr. Maercker.
Torsten Mueller
2019-05-06 15:59:09 UTC
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Post by Chr. Maercker
Über welche Wahlen 1990 sprechen wir? Und welche Sprache sprechen
diese Wahlen denn genau?
Die vom Mai, mit deutlicher Mehrheit für jene, die dem Staatsvolk der
DDR "Freiheit, Einheit, Wohlstand" versprachen.
Aber diese Leute standen gar nicht zur Wahl. Und die, die zur Wahl
standen, konnten nicht mehr oder noch nicht viel versprechen.

T.M.
Chr. Maercker
2019-05-07 10:36:27 UTC
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Torsten Mueller wrote:
[Wahl Mai 1990, mit deutlicher Mehrheit für jene, die dem Staatsvolk der
DDR "Freiheit, Einheit, Wohlstand" versprachen]
Post by Torsten Mueller
Aber diese Leute standen gar nicht zur Wahl.
Nein, sie haben gewählt.
Post by Torsten Mueller
Und die, die zur Wahl standen, konnten nicht mehr oder noch nicht viel versprechen.
Och, die haben ihr Maul verdammt voll genommen, der zitierte Wahlspruch
bringt es auf den Punkt. Jahre später haben sie sogar zugegeben, dass
sie sich an dem Brocken verhoben haben.
--
CU Chr. Maercker.
Martin Ebert
2019-05-06 16:12:09 UTC
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Post by Chr. Maercker
Über welche Wahlen 1990 sprechen wir? Und welche Sprache sprechen
diese Wahlen denn genau?
Die vom Mai, mit deutlicher Mehrheit für jene, die dem Staatsvolk der
DDR "Freiheit, Einheit, Wohlstand" versprachen.
Und wo siehst Du einen Widerspruch zu meiner Aussage?

Mt
Torsten Mueller
2019-05-07 04:51:12 UTC
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Post by Martin Ebert
Post by Chr. Maercker
Über welche Wahlen 1990 sprechen wir? Und welche Sprache sprechen
diese Wahlen denn genau?
Die vom Mai, mit deutlicher Mehrheit für jene, die dem Staatsvolk der
DDR "Freiheit, Einheit, Wohlstand" versprachen.
Und wo siehst Du einen Widerspruch zu meiner Aussage?
Siehst Du einen? Hast Du vielleicht ein Problem wie dieses Nashorn hier?

https://www.watson.ch/imgdb/1c52/Qx,B,0,0,480,574,200,239,80,95/5196560620657412

T.M.
Martin Ebert
2019-05-07 10:18:53 UTC
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Post by Torsten Mueller
Siehst Du einen? Hast Du vielleicht ein Problem wie dieses Nashorn hier?
Du musst Dir schon die Mühe machen beide Aussagen zu vergleichen.
Witzchen um der Witzchen willen ist sinnfrei.

Mt
Torsten Mueller
2019-05-07 11:00:09 UTC
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Post by Martin Ebert
Post by Torsten Mueller
Siehst Du einen? Hast Du vielleicht ein Problem wie dieses Nashorn hier?
Du musst Dir schon die Mühe machen beide Aussagen zu vergleichen.
Witzchen um der Witzchen willen ist sinnfrei.
Also ja.

Hint: Nicht überall, wo Du ein Problem (Diskrepanz, Dissens,
Widerspruch, Opposition ...) vermutest, liegt solches auch tatsächlich
vor. Man kann durchaus etwas antworten, ohne damit zum Vorredner konträr
zu gehen, auch ohne das extra zu kennzeichnen.

T.M.
Chr. Maercker
2019-05-07 10:39:01 UTC
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Post by Martin Ebert
Post by Chr. Maercker
Über welche Wahlen 1990 sprechen wir? Und welche Sprache sprechen
diese Wahlen denn genau?
Die vom Mai, mit deutlicher Mehrheit für jene, die dem Staatsvolk der
DDR "Freiheit, Einheit, Wohlstand" versprachen.
Und wo siehst Du einen Widerspruch zu meiner Aussage?
Du schriebst:
"Im Osten gibt es eine *Minderheit*, bestehend aus Dauer-
beleidigten, Ostalgikern, Spinnern, sicher auch Verlierern."

Ich bin mir angesichts der Wahl von 1990 (und nachfolgenden) nicht so
sicher, ob es eine Minderheit ist. Gut, Minderheit könnte inzwischen
stimmen, aber immer noch eine recht große.
--
CU Chr. Maercker.
Martin Ebert
2019-05-07 19:46:58 UTC
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...
Du schriebst: "Im Osten gibt es eine *Minderheit*, bestehend aus
Dauer- beleidigten, Ostalgikern, Spinnern, sicher auch Verlierern."
Exakt.
Ich bin mir angesichts der Wahl von 1990 (und nachfolgenden) nicht
so sicher, ob es eine Minderheit ist.
Habe ich da eine PDS- oder MLPD-Mehrheit oder wegen mir eine
AfD-Mehrheit verpasst? Nein, habe ich nicht.

Übrigens war von nachfolgenden Wahlen nicht die Rede, aber egal.

Die übergroße Mehrheit wählte 1990 den Weg zur Bundesrepublik.
Und zu jeder weiteren Wahl hat die übergroße Mehrheit Parteien
gewählt, die zu selbiger stehen.
Gut, Minderheit könnte inzwischen stimmen,
Zu jeder Zeit ab 1990 war diese Gruppe eine Minderheit.
aber immer noch eine recht große.
Nun müssten wir "recht große" genauer definieren. Ich bleibe
übrigens dabei: Sooo groß ist diese Gruppe nicht. Sie schreit
nur sehr laut. Die Zufriedenen schreien ja selten rum, dass
sie im Großen und Ganzen zufrieden sind.

Mt
Chr. Maercker
2019-05-08 10:40:38 UTC
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Post by Martin Ebert
...
Du schriebst: "Im Osten gibt es eine *Minderheit*, bestehend aus
Dauer- beleidigten, Ostalgikern, Spinnern, sicher auch Verlierern."
Exakt.
Ich bin mir angesichts der Wahl von 1990 (und nachfolgenden) nicht
so sicher, ob es eine Minderheit ist.
Habe ich da eine PDS- oder MLPD-Mehrheit oder wegen mir eine
AfD-Mehrheit verpasst? Nein, habe ich nicht.
1990 hat eine große Mehrheit jene Parteien gewählt, die WIMRE ein
Bündnis "Allianz für Deutschland" oder so ähnlich gebildet hatten.
Darunter waren verdammt viele, die glaubten, mit der Einheit käme das
Paradies, aber man könne so weiterarbeiten wie bisher. Heute, nach der
Ernüchterung suchen die ihr Heil in der neuen Allianz f.D.
Post by Martin Ebert
Übrigens war von nachfolgenden Wahlen nicht die Rede, aber egal.
Da waren etliche bereits unsanft in der Wirklichkeit gelandet und vom
Paradiesglauben abgefallen.
Post by Martin Ebert
Die übergroße Mehrheit wählte 1990 den Weg zur Bundesrepublik.
Und zu jeder weiteren Wahl hat die übergroße Mehrheit Parteien
gewählt, die zu selbiger stehen.
Eine ernst zu nehmende Minderheit hat während der letzten 20 Jahre gar
nicht mehr gewählt.
Post by Martin Ebert
Gut, Minderheit könnte inzwischen stimmen,
Zu jeder Zeit ab 1990 war diese Gruppe eine Minderheit.
Eben.
Post by Martin Ebert
aber immer noch eine recht große.
Nun müssten wir "recht große" genauer definieren.
Jedenfalls nicht nur 1..2%, sondern zweistellig.
Post by Martin Ebert
Sooo groß ist diese Gruppe nicht. Sie schreit
nur sehr laut. Die Zufriedenen schreien ja selten rum, dass
sie im Großen und Ganzen zufrieden sind.
Die Aktiven sind in jeder Partei/jedem Verein/jeder Bewegung kleine
Minderheiten. Sie haben aber jede Menge Anhänger, im konkreten Fall um
die 20%. Eine kleine Minderheit, sogar *innerhalb* der AfD sind echte
Rechtsextreme, da gehe ich mit.
--
CU Chr. Maercker.
Uwe Schickedanz
2019-05-06 17:31:21 UTC
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On Mon, 6 May 2019 12:19:38 +0200, "Chr. Maercker"
Post by Chr. Maercker
[https://www.zeit.de/gesellschaft/2019-05/alexander-clarkson-wende-1990-ost-west]
Post by Martin Ebert
Da steht nur dummes Zeuchs drin.
Sagen wir mal so: Im (bzw. über) Osten nichts Neues. Naja, vielleicht
für manche im Westen.
Post by Martin Ebert
Im Osten gibt es eine Minderheit, bestehend aus Dauer-
beleidigten, Ostalgikern, Spinnern, sicher auch Verlierern.
Diese Minderheit ist lauter als die Mehrheit.
Was die Mehr- oder Minderheiten betrifft wäre ich vorsichtig. Die Wahlen
von 1990 sprechen da ihre eigene Sprache.
Naja.
Damals war ich sehr überrascht und enttäuscht, daß nicht die SPD
gewonnen hatte.
Angesichts der Entwicklung, die diese Partei seitdem genommen hat, muß
man festhalten, daß die Mehrheit damals recht getan hat, diesen Verein
nicht zu wählen.


Gruß Uwe
--
"Freiheit nur für die Anhänger der Regierung, nur für Mitglieder
einer Partei - mögen sie noch so zahlreich sein - ist keine Freiheit.
Freiheit ist immer nur Freiheit des anders Denkenden."
=== http://www.sicherheitslampe.de ===
Uwe Schickedanz
2019-05-04 07:38:04 UTC
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On Fri, 3 May 2019 15:04:23 -0700 (PDT), René Marquardt
Post by René Marquardt
https://www.zeit.de/gesellschaft/2019-05/alexander-clarkson-wende-1990-ost-west
"Das Problem der ostdeutschen waren ihre Illusionen" - ich hatte
keine, dafür in StaBü aufgepasst. Alles, was die uns über den
Kapitalismus erzählt haben, ist war.


Gruß Uwe
--
"Freiheit nur für die Anhänger der Regierung, nur für Mitglieder
einer Partei - mögen sie noch so zahlreich sein - ist keine Freiheit.
Freiheit ist immer nur Freiheit des anders Denkenden."
=== http://www.sicherheitslampe.de ===
d***@gmail.com
2019-05-04 12:26:40 UTC
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Post by Uwe Schickedanz
On Fri, 3 May 2019 15:04:23 -0700 (PDT), René Marquardt
Post by René Marquardt
https://www.zeit.de/gesellschaft/2019-05/alexander-clarkson-wende-1990-ost-west
"Das Problem der ostdeutschen waren ihre Illusionen" - ich hatte
keine, dafür in StaBü aufgepasst. Alles, was die uns über den
Kapitalismus erzählt haben, ist war.
Was mich stört is, daß kein Wort darüber verloren wird, daß nun die damals
30 - 35 Jährigem als Rentner wieder in die Zone zurückgehen.
Kenne hier etliche Fälle wo entweder keine Kinder da oder Kinder auch
weggezogen und es somit keinen Sinn mehr macht in einer hochpreisigen
Gegend (Ba-Wue) zu wohnen. Jeder Rentner der hier bleibt, muß sich fragen
lassen, ob er gern Geld zum Fenster rausschmeißt. Würde er eine Bude in der
Prignitz mieten, käme er bei der halben Miete auf die doppelte Grundfläche.
Würde er gar sein Haus im Stuttgarter Raum verkaufen und sich ein ähnliches
in Mc-Pomm oder Nordbrandenburg, hätte er die Bude und noch das Geld für
5-8 Jahre um einfach früher aufzuhören mit der Kleeche.

Warum also nicht alle zurückgehen? (Sondern ich schätze 40%
von denen die damals herkamen)

Es gibt mMn drei Hauptgründe:
1.) Die Kinder haben sich vor Ort angesiedelt und nun kommen die Enkel.
Da will die Frau nicht weg kannste glauben.
2.) Man kriegt den Rachen nicht voll und will unbedingt noch mehr
Kohle scheffeln, statt sie nun langsam mal sinnvoll auszugeben
in den 20 - 25 Jahren die man noch hat.
3.)Viele warten, bis die meisten Zonenidioten von damals weggestorben sind.
In Schwedt sind das schon ziemlich viele also bald könnte man da wieder
hinziehen ohne sich den Ostalgiedreck und den Zynismus der alten
Genossen anhören zu müssen.

Auf mich trifft 1.) und 3.) zu und deshalb bleibe ich hier.
Es wurde auch nicht genau hinterfragt, wer denn nun als "West" mehr in den
Osten zieht als als Ossi in den Westen. Sind das nun die 58 - 65 jährigen, die
ja nur "Zurückgehen" oder sind das tatsächlich jungen Leute, die den Osten mal
kennenlernen wollen oder dort studieren, wie meine zweite Tochter derzeit,
was sich wohlwollend auf meinen Geldbeutel auswirkt?
Also ich fand einige Schwächen in dem Interview und einige aus falsche Statements
hinsichtlich der Ossis wie der Wessis. 1.) Beispiel Ich kenne keinen!!! der sich Illusionen
machte und ich kenne auch keinen der ganz unten anfangen mußte. Nun gut Tagelöhner
gehören nicht zu meiner Klientel aber wir Ostler mit einer guten Berufsausbildung
und einem guten Studium und unter 30 waren hier im Westen gesuchte Leute.
Da gab es nix mit Diskriminierung oder Benachteiligung. Wenn man mal von den
Idiotenn absieht die auch in der Zone nerven, nämlich diese ewig rassistisch Gestrigen.



BGE
Florian Ritter
2019-05-04 13:29:50 UTC
Antworten
Permalink
Post by d***@gmail.com
1.) Die Kinder haben sich vor Ort angesiedelt und nun kommen die Enkel.
Da will die Frau nicht weg kannste glauben.
2.) Man kriegt den Rachen nicht voll und will unbedingt noch mehr
Kohle scheffeln, statt sie nun langsam mal sinnvoll auszugeben
in den 20 - 25 Jahren die man noch hat.
3.)Viele warten, bis die meisten Zonenidioten von damals weggestorben sind.
In Schwedt sind das schon ziemlich viele also bald könnte man da wieder
hinziehen ohne sich den Ostalgiedreck und den Zynismus der alten
Genossen anhören zu müssen.
Obste nu in Schwedt wohnst oder in Böblingen kommt uffs gleiche raus.
Post by d***@gmail.com
Auf mich trifft 1.) und 3.) zu und deshalb bleibe ich hier.
Es wurde auch nicht genau hinterfragt, wer denn nun als "West" mehr in den
Osten zieht als als Ossi in den Westen. Sind das nun die 58 - 65 jährigen, die
ja nur "Zurückgehen" oder sind das tatsächlich jungen Leute, die den Osten mal
kennenlernen wollen oder dort studieren, wie meine zweite Tochter derzeit
Man kann dem guten Kinde nur wünschen, es studierte an der Univ.
Greifswald - FR
d***@gmail.com
2019-05-05 02:55:10 UTC
Antworten
Permalink
Post by Florian Ritter
Post by d***@gmail.com
1.) Die Kinder haben sich vor Ort angesiedelt und nun kommen die Enkel.
Da will die Frau nicht weg kannste glauben.
2.) Man kriegt den Rachen nicht voll und will unbedingt noch mehr
Kohle scheffeln, statt sie nun langsam mal sinnvoll auszugeben
in den 20 - 25 Jahren die man noch hat.
3.)Viele warten, bis die meisten Zonenidioten von damals weggestorben sind.
In Schwedt sind das schon ziemlich viele also bald könnte man da wieder
hinziehen ohne sich den Ostalgiedreck und den Zynismus der alten
Genossen anhören zu müssen.
Obste nu in Schwedt wohnst oder in Böblingen kommt uffs gleiche raus.
Nee in Böblingen gibts nicht so viele Idioten aus der Zone.
Deshalb ist es da erträglich. Aber Schwedt wird langsam besser.
Es sterben jetzt einige weg, und es wird langsam wieder interessant.

[...]
Post by Florian Ritter
Man kann dem guten Kinde nur wünschen, es studierte an der Univ.
Greifswald - FR
Gottseidank nicht.

BGE
Florian Ritter
2019-05-05 14:45:19 UTC
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Am Sonntag, 5. Mai 2019 04:55:10 UTC+2 schrieb ***@gmail.com:

[...]
Post by d***@gmail.com
Post by Florian Ritter
Man kann dem guten Kinde nur wünschen, es studierte an der Univ.
Greifswald.
Gottseidank nicht.
Dann ist das arme Wurm nur zu bedauern - FR
Torsten Mueller
2019-05-04 14:50:22 UTC
Antworten
Permalink
Post by d***@gmail.com
Warum also nicht alle zurückgehen? (Sondern ich schätze 40%
von denen die damals herkamen)
Was für eine lächerlich beschränkte Sichtweise.

Es wäre ja überhaupt erst einmal voranzustellen, daß es gar keine
Pflicht oder Notwendigkeit dazu oder Erwartungshaltung daran gibt,
zurückzugehen. Warum eigentlich fassen so wenige Menschen in Mausefallen
hinein?

Verstehste, Du kannst diskutieren, warum jemand etwas tut, das man von
ihm nicht unbedingt erwartet. Du kannst aber nicht diskutieren, warum
jemand etwas nicht tut, das man nicht von ihm erwartet. Dafür braucht's
nämlich nicht einen einzigen triftigen Grund.

T.M.
d***@gmail.com
2019-05-05 02:48:37 UTC
Antworten
Permalink
Post by Torsten Mueller
Post by d***@gmail.com
Warum also nicht alle zurückgehen? (Sondern ich schätze 40%
von denen die damals herkamen)
Was für eine lächerlich beschränkte Sichtweise.
Du mich auch.
Post by Torsten Mueller
Es wäre ja überhaupt erst einmal voranzustellen, daß es gar keine
Pflicht oder Notwendigkeit dazu oder Erwartungshaltung daran gibt,
zurückzugehen. Warum eigentlich fassen so wenige Menschen in Mausefallen
hinein?
hat auch keiner behauptet.
Post by Torsten Mueller
Verstehste, Du kannst diskutieren, warum jemand etwas tut, das man von
ihm nicht unbedingt erwartet. Du kannst aber nicht diskutieren, warum
jemand etwas nicht tut, das man nicht von ihm erwartet. Dafür braucht's
nämlich nicht einen einzigen triftigen Grund.
T.M.
Ich diskutiere überhaupt nicht. Denk was Du willst.
Ich hab nur die Erfahrungen und Beweggründe derer hier
benannt, die ich in den letzten fast 30 Jahren habe kommen und
ggfs. wieder gehen sehen, mehr nicht und nicht weniger.
Was Du daraus schlußfolgerst oder eben nicht, ist doch Deine Sache.

Nur schrob ich schon vor Jahren mal, daß mir auffiel und auf Nachfrage
bestätigt wurde, daß die Banken damals schon Grundstücke, die nie
jemand kaufen wollte (keine Arbeit in der Nähe etc), aufkauften um sie
nun den gut betuchten Rückkehrern (man rechnete 40% von 2,5 Mio)
ggfs unterjubeln zu können. Denen wäre dann ja der Arbeitsmarkt schnurz.
Konkret in der Prignitz erfuhr ich das. In der Nähe von Schwerin gibt
es bereits eine solche "Rückkehrersiedlung". Woanders sicherlich auch.

BGE
Wolf gang P u f f e
2019-05-08 16:22:29 UTC
Antworten
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Post by Uwe Schickedanz
On Fri, 3 May 2019 15:04:23 -0700 (PDT), René Marquardt
Post by René Marquardt
https://www.zeit.de/gesellschaft/2019-05/alexander-clarkson-wende-1990-ost-west
"Das Problem der ostdeutschen waren ihre Illusionen" ...
Ein Witz aus DDR-Zeiten besagte:
Von Seiten der Handelsorganisation erging die republikweite Anweisung,
dass an allen Eingangstüren der Geschäfte des Heimwerkerbedarfs ein
Hammer aufzuhängen sei.

...damit sich jeder schon vor Betreten des Ladens sich seine Illusionen
aus dem Kopf schlagen könne.

W.
Guido Grohmann
2019-05-08 16:54:29 UTC
Antworten
Permalink
Post by Wolf gang P u f f e
Post by Uwe Schickedanz
On Fri, 3 May 2019 15:04:23 -0700 (PDT), René Marquardt
Post by René Marquardt
https://www.zeit.de/gesellschaft/2019-05/alexander-clarkson-wende-1990-ost-west
"Das Problem der ostdeutschen waren ihre Illusionen" ...
Von Seiten der Handelsorganisation erging die republikweite Anweisung,
dass an allen Eingangstüren der Geschäfte des Heimwerkerbedarfs ein
Hammer aufzuhängen sei.
...damit sich jeder schon vor Betreten des Ladens sich seine Illusionen
aus dem Kopf schlagen könne.
Ist aber gescheitert, die Hälfte der Läden hatten keine oder entweder
nur 5g-Hämmer sowie Feustel vorrätig.

Guido
Florian Ritter
2019-05-08 18:26:44 UTC
Antworten
Permalink
Post by Wolf gang P u f f e
Post by Uwe Schickedanz
"Das Problem der ostdeutschen waren ihre Illusionen" ...
Von Seiten der Handelsorganisation erging die republikweite Anweisung,
dass an allen Eingangstüren der Geschäfte des Heimwerkerbedarfs ein
Hammer aufzuhängen sei.
...damit sich jeder schon vor Betreten des Ladens sich seine Illusionen
aus dem Kopf schlagen könne.
Eine Verkäuferin solchen Ladens in Ostberlins Mitte hatte nicht
alle Tassen im Schrank: Sie hielt mich für die zweite Inkarnation
eines von ihr angehimmelten westlichen Schnulzensängers. Die Gute
besorgte mir schlichtweg alles, Bohrmaschine mit Zubehörteilen,
Nußkasten, Ringschlüssel &cet. - war mir sehr angenehm.

FR
Bernd Ullrich
2019-05-08 19:41:04 UTC
Antworten
Permalink
Am 08.05.2019 um 20:26 schrieb Florian Ritter:
[...]
Post by Florian Ritter
Eine Verkäuferin solchen Ladens in Ostberlins Mitte hatte nicht
alle Tassen im Schrank: Sie hielt mich für die
zweite Inkarnation
eines von ihr angehimmelten westlichen Schnulzensängers. Die Gute
besorgte mir schlichtweg alles, Bohrmaschine mit Zubehörteilen,
Nußkasten, Ringschlüssel &cet. - war mir sehr angenehm.
zweite Inkarnation
Also zweiklassik.

Behalte Deinen Mundschaum für dich.

KS
Wolf gang P u f f e
2019-05-09 13:26:35 UTC
Antworten
Permalink
Post by Florian Ritter
Post by Wolf gang P u f f e
Post by Uwe Schickedanz
"Das Problem der ostdeutschen waren ihre Illusionen" ...
Von Seiten der Handelsorganisation erging die republikweite Anweisung,
dass an allen Eingangstüren der Geschäfte des Heimwerkerbedarfs ein
Hammer aufzuhängen sei.
...damit sich jeder schon vor Betreten des Ladens sich seine Illusionen
aus dem Kopf schlagen könne.
Eine Verkäuferin solchen Ladens in Ostberlins Mitte hatte nicht
alle Tassen im Schrank: Sie hielt mich für die zweite Inkarnation
eines von ihr angehimmelten westlichen Schnulzensängers. Die Gute
besorgte mir schlichtweg alles, Bohrmaschine mit Zubehörteilen,
Nußkasten, Ringschlüssel &cet. - war mir sehr angenehm.
Und welchem Ohrenschmalzaustreiber sahst du damals so ähnlich?
Heintje, Roy Black&Decker, Rex Dildo, Adamo...

W.
gunter Kühne
2019-05-09 16:10:04 UTC
Antworten
Permalink
Post by Wolf gang P u f f e
Post by Florian Ritter
Post by Wolf gang P u f f e
Post by Uwe Schickedanz
"Das Problem der ostdeutschen waren ihre Illusionen" ...
Von Seiten der Handelsorganisation erging die republikweite Anweisung,
dass an allen Eingangstüren der Geschäfte des Heimwerkerbedarfs ein
Hammer aufzuhängen sei.
...damit sich jeder schon vor Betreten des Ladens sich seine Illusionen
aus dem Kopf schlagen könne.
Eine Verkäuferin solchen Ladens in Ostberlins Mitte hatte nicht
alle Tassen im Schrank: Sie hielt mich für die zweite Inkarnation
eines von ihr angehimmelten westlichen Schnulzensängers. Die Gute
besorgte mir schlichtweg alles, Bohrmaschine mit Zubehörteilen,
Nußkasten, Ringschlüssel &cet. - war mir sehr angenehm.
Und welchem Ohrenschmalzaustreiber sahst du damals so ähnlich?
Heintje, Roy Black&Decker, Rex Dildo, Adamo...
W.
Bestimmt Karl Dall.

Ducken und weg.
--
Kleinmut und Stolz, aus diesem Holz
Schuf der Mensch sich am sechsten Tag Gott.
Wolf gang P u f f e
2019-05-09 16:37:34 UTC
Antworten
Permalink
Post by gunter Kühne
Post by Wolf gang P u f f e
Post by Florian Ritter
Post by Wolf gang P u f f e
Post by Uwe Schickedanz
"Das Problem der ostdeutschen waren ihre Illusionen" ...
Von Seiten der Handelsorganisation erging die republikweite Anweisung,
dass an allen Eingangstüren der Geschäfte des Heimwerkerbedarfs ein
Hammer aufzuhängen sei.
...damit sich jeder schon vor Betreten des Ladens sich seine Illusionen
aus dem Kopf schlagen könne.
Eine Verkäuferin solchen Ladens in Ostberlins Mitte hatte nicht
alle Tassen im Schrank: Sie hielt mich für die zweite Inkarnation
eines von ihr angehimmelten westlichen Schnulzensängers. Die Gute
besorgte mir schlichtweg alles, Bohrmaschine mit Zubehörteilen,
Nußkasten, Ringschlüssel &cet. - war mir sehr angenehm.
Und welchem Ohrenschmalzaustreiber sahst du damals so ähnlich?
Heintje, Roy Black&Decker, Rex Dildo, Adamo...
W.
Bestimmt Karl Dall.
Ducken und weg.
Jeder hat so seine Vorstellung von den Leuten hier. ;-)
Achim Ebeling
2019-05-10 07:52:16 UTC
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...
Post by Wolf gang P u f f e
Post by gunter Kühne
Post by Wolf gang P u f f e
Post by Florian Ritter
Eine Verkäuferin solchen Ladens in Ostberlins Mitte hatte nicht
alle Tassen im Schrank: Sie hielt mich für die zweite Inkarnation
eines von ihr angehimmelten westlichen Schnulzensängers. Die Gute
besorgte mir schlichtweg alles, Bohrmaschine mit Zubehörteilen,
Nußkasten, Ringschlüssel &cet. - war mir sehr angenehm.
Und welchem Ohrenschmalzaustreiber sahst du damals so ähnlich?
Heintje, Roy Black&Decker, Rex Dildo, Adamo...
W.
Bestimmt Karl Dall.
Ducken und weg.
Jeder hat so seine Vorstellung von den Leuten hier. ;-)
Solange es nicht Quasimodo ist, ist's doch noch in der Norm :-)


Bis denne
Achim
Martin Schade
2019-05-09 16:55:51 UTC
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Hallo Leute,

zu meiner Schulzeit in den 60gern habe ich ein Buch über die
Galapagos-Inseln gelesen. Darin steht, daß auf 2 kleineren Inseln zusammen
mehr Arten leben als auf einer großen. Die gleichen ökologischen Nischen auf
den beiden kleinen Inseln können von Arten verschiedener Abstammung besetzt
werden. Diese entwickeln dann ähnliche Anpassungen, sind aber doch
verschieden. Und bis vor 3 Millionen Jahren, als Nord-und Südamerika
getrennt waren, gab es in Südamerika eine eigene Tierwelt: Es gab räuberisch
lebende Beuteltiere, einfache Plazenta-Tiere und große Laufvögel. Und
nachdem die Landbrücke zwischen Nord- Und Südamerika entstanden ist, sind
die Tiere hinübergewandert und haben den auf der anderen Seite einheimischen
ihre ökologischen Nischen abgenommen.
Und Marx schreibt im Kapital, daß man, wenn man eine neue Ware hat, den
daraus resultierenden Mehrwert weitgehend für sich vereinnahmen kann; wenn
diese Ware aber allgemein verfügbar wird, dann muß man ihn wieder hergeben.
Und im Westen waren eben vieles, das für uns neu war, alltäglich.
Im Prinzip hätte man sich denken können was bei der Wiedervereinigung
herauskommt.

Grüße, Martin Schade
gunter Kühne
2019-05-09 19:42:39 UTC
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Post by Martin Schade
Hallo Leute,
zu meiner Schulzeit in den 60gern habe ich ein Buch über die
Galapagos-Inseln gelesen. Darin steht, daß auf 2 kleineren Inseln
zusammen mehr Arten leben als auf einer großen. Die gleichen
ökologischen Nischen auf den beiden kleinen Inseln können von Arten
verschiedener Abstammung besetzt werden. Diese entwickeln dann ähnliche
Anpassungen, sind aber doch verschieden. Und bis vor 3 Millionen Jahren,
als Nord-und Südamerika getrennt waren, gab es in Südamerika eine eigene
Tierwelt: Es gab räuberisch lebende Beuteltiere, einfache Plazenta-Tiere
und große Laufvögel. Und nachdem die Landbrücke zwischen Nord- Und
Südamerika entstanden ist, sind die Tiere hinübergewandert und haben den
auf der anderen Seite einheimischen ihre ökologischen Nischen abgenommen.
Und Marx schreibt im Kapital, daß man, wenn man eine neue Ware hat, den
daraus resultierenden Mehrwert weitgehend für sich vereinnahmen kann;
wenn diese Ware aber allgemein verfügbar wird, dann muß man ihn wieder
hergeben.
Und im Westen waren eben vieles, das für uns neu war, alltäglich.
Im Prinzip hätte man sich denken können was bei der Wiedervereinigung
herauskommt.
Grüße, Martin Schade
Nur wen du das 1990 erwähntest wurdest du als Ketzter gebranntmarkt.
Peter Veith
2019-05-15 06:27:11 UTC
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Post by gunter Kühne
Die gleichen ökologischen Nischen auf den beiden kleinen Inseln
können von Arten verschiedener Abstammung besetzt werden. (...) Und
Marx schreibt im Kapital, daß man, wenn man eine neue Ware hat, den
daraus resultierenden Mehrwert weitgehend für sich vereinnahmen
kann; wenn diese Ware aber allgemein verfügbar wird, dann muß man
ihn wieder hergeben.
Richtig:

- Vielfalt bedarf der Isolation (horizontal und vertikal),
- Globalisierung führt zur Monokultur (Dominanz des Stärkeren).
Post by gunter Kühne
daraus resultierenden Mehrwert weitgehend für sich vereinnahmen
kann; wenn diese Ware aber allgemein verfügbar wird, dann muß man
ihn wieder hergeben.
Daher der Drang neue Märkte zu besetzen, ob in anderen Ländern oder
durch "erneuerbare Energien" oder wie die Mode gerade heißt.
Post by gunter Kühne
Und im Westen waren eben vieles, das für uns neu war, alltäglich.
Und umgekehrt, aber dem aus dem Osten mangelte es an MarktMACHT.
Post by gunter Kühne
Im Prinzip hätte man sich denken können was bei der
Wiedervereinigung herauskommt.
Man hat, man wußte, nur wollte / will niemand hören.
Post by gunter Kühne
Nur wen du das 1990 erwähntest wurdest du als Ketzter gebranntmarkt.
Es war / ist durchaus gefährlich, die Wahrheit zu sagen. Meine
"Blutfahne" steht noch in der Kammer, allerdings ist das Blut inzwischen
getrocknet und abgefallen.

Veith
--
Lieber Reich ins Heim, als heim ins Reich!
http://ddr-luftwaffe.blogspot.com
Martin Schade
2019-05-23 08:26:33 UTC
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Post by Peter Veith
Post by gunter Kühne
Die gleichen ökologischen Nischen auf den beiden kleinen Inseln
können von Arten verschiedener Abstammung besetzt werden. (...) Und
Marx schreibt im Kapital, daß man, wenn man eine neue Ware hat, den
daraus resultierenden Mehrwert weitgehend für sich vereinnahmen
kann; wenn diese Ware aber allgemein verfügbar wird, dann muß man
ihn wieder hergeben.
- Vielfalt bedarf der Isolation (horizontal und vertikal),
- Globalisierung führt zur Monokultur (Dominanz des Stärkeren).
In einem abgegrenzten Bereich führt das genauso zur "Dominanz des
Stärkeren". Das hängt davon ab, welche Fähigkeit unter den bestehenden
Bedingungen so wichtig ist, daß sie zur _Stärke_ oder auch _Schwäche_ (wen
eine Fähigkeit so wichtig, aber auch gefährlich ist, daß man deren Inhaber
unter Kontrolle halten will) wird. Wenn die Schwachen einen Weg finden,
verlassen sie das Gebiet und wechseln in ein anderes, in dem ihre
Fähigkeiten besser gewichtet werden.
Post by Peter Veith
Post by gunter Kühne
daraus resultierenden Mehrwert weitgehend für sich vereinnahmen
kann; wenn diese Ware aber allgemein verfügbar wird, dann muß man
ihn wieder hergeben.
Daher der Drang neue Märkte zu besetzen, ob in anderen Ländern oder
durch "erneuerbare Energien" oder wie die Mode gerade heißt.
eben.
Post by Peter Veith
Post by gunter Kühne
Und im Westen waren eben vieles, das für uns neu war, alltäglich.
Und umgekehrt, aber dem aus dem Osten mangelte es an MarktMACHT.
Als Macht (bzw. - was ist überhaupt Macht?) will ich das nicht bezeichnen,
aber die wußten wie's geht. Indem man deren System hier eingeführt hat, hat
man denen einen großen Vorteil verschafft. Unsere großmütigen Lehrer und
Erzieher hatten uns das falsch erklärt, und haben sich bis heute nicht
entschuldigt.
Post by Peter Veith
Post by gunter Kühne
Im Prinzip hätte man sich denken können was bei der
Wiedervereinigung herauskommt.
Man hat, man wußte, nur wollte / will niemand hören.
Naja - ich habe das durchaus mehreren Leuten gesagt und geschrieben, aber -
Du schreibst richtig "das wollte niemand hören". Heute halte ich es für fast
unmöglich, einen DDR-VEB in ein marktwirtschaftliches Unternehmen
umzuwandeln.
Post by Peter Veith
Post by gunter Kühne
Nur wen du das 1990 erwähntest wurdest du als Ketzter gebranntmarkt.
Es war / ist durchaus gefährlich, die Wahrheit zu sagen. Meine
"Blutfahne" steht noch in der Kammer, allerdings ist das Blut inzwischen
getrocknet und abgefallen.
naja - hmm ...

Grüße, Martin Schade
Veith
2019-05-23 13:51:02 UTC
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Post by Martin Schade
Post by Peter Veith
- Vielfalt bedarf der Isolation (horizontal und vertikal),
- Globalisierung führt zur Monokultur (Dominanz des Stärkeren).
In einem abgegrenzten Bereich führt das genauso zur "Dominanz des
Stärkeren".
Ja klar, vom weltweiten Bereich bis zur einzelnen Familie, von Politik über
Branchen bis zur letzten Mode.
Post by Martin Schade
Das hängt davon ab, welche Fähigkeit unter den bestehenden
Bedingungen so wichtig ist, daß sie zur _Stärke_ oder auch _Schwäche_ (wen
eine Fähigkeit so wichtig, aber auch gefährlich ist, daß man deren Inhaber
unter Kontrolle halten will) wird.
Nun "wichtig" ist so ein Begriff ... ich würde hier "survival" im
Darwinschen Sinne verwenden.
Post by Martin Schade
Wenn die Schwachen einen Weg finden,
verlassen sie das Gebiet und wechseln in ein anderes, in dem ihre
Fähigkeiten besser gewichtet werden.
UND

Wenn die Starken einen Weg finden,
dehnen sie sich in ein anderes Gebiet aus und okkupieren es, in dem Sie
mit ihren Fähigkeiten ebenfalls dominieren.
Post by Martin Schade
Post by Peter Veith
Daher der Drang neue Märkte zu besetzen, ob in anderen Ländern oder
durch "erneuerbare Energien" oder wie die Mode gerade heißt.
eben.
Post by Peter Veith
Post by Martin Schade
Und im Westen waren eben vieles, das für uns neu war, alltäglich.
Und umgekehrt, aber dem aus dem Osten mangelte es an MarktMACHT.
Als Macht (bzw. - was ist überhaupt Macht?) will ich das nicht bezeichnen,
aber die wußten wie's geht.
Wie Kapitalismus in der Praxis geht, was es für den Einzelnen und die
Familien bedeutet. Das ist auch Macht. Ich meinte hier i.S. von
Durchsetzungsvermögen.
Post by Martin Schade
Indem man deren System hier eingeführt hat, hat
man denen einen großen Vorteil verschafft.
Nun "man" ist so ein Begriff ... ich würde hier "sie" und "übergestülpt"
bevorzugen. Und der "große Vorteil" läßt sich durchaus monetär beziffern.
Post by Martin Schade
Unsere großmütigen Lehrer und
Erzieher hatten uns das falsch erklärt, und haben sich bis heute nicht
entschuldigt.
? Den Kapitalismus falsch erklärt ?
Eigentlich nicht, es wurde nur die Praxis geschlabbert. Simple Gründe:

- Wurde nicht (mehr) als nötig erachtet (sic) und
- fehlende Reisemöglichkeiten (DM) ;-)
Post by Martin Schade
Post by Peter Veith
Post by Martin Schade
Im Prinzip hätte man sich denken können was bei der
Wiedervereinigung herauskommt.
Man hat, man wußte, nur wollte / will niemand hören.
Naja - ich habe das durchaus mehreren Leuten gesagt und geschrieben, aber -
Du schreibst richtig "das wollte niemand hören".
Ein weitverbreitetes Phänomen.
Post by Martin Schade
Heute halte ich es für fast unmöglich, einen DDR-VEB in ein
marktwirtschaftliches Unternehmen umzuwandeln.
Heute halte ich es für fast für ein Verbrechen, einen DDR-VEB in ein
kapitalistisches Unternehmen umzuwandeln und für ein Verbrechen ihn zu
zerschlagen.

Peter
gunter Kühne
2019-05-24 07:10:56 UTC
Antworten
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Post by Veith
Post by Martin Schade
Post by Peter Veith
- Vielfalt bedarf der Isolation (horizontal und vertikal),
- Globalisierung führt zur Monokultur (Dominanz des Stärkeren).
In einem abgegrenzten Bereich führt das genauso zur "Dominanz des
Stärkeren".
Ja klar, vom weltweiten Bereich bis zur einzelnen Familie, von Politik über
Branchen bis zur letzten Mode.
Post by Martin Schade
Das hängt davon ab, welche Fähigkeit unter den bestehenden
Bedingungen so wichtig ist, daß sie zur _Stärke_ oder auch _Schwäche_ (wen
eine Fähigkeit so wichtig, aber auch gefährlich ist, daß man deren Inhaber
unter Kontrolle halten will) wird.
Nun "wichtig" ist so ein Begriff ... ich würde hier "survival" im
Darwinschen Sinne verwenden.
Post by Martin Schade
Wenn die Schwachen einen Weg finden,
verlassen sie das Gebiet und wechseln in ein anderes, in dem ihre
Fähigkeiten besser gewichtet werden.
UND
Wenn die Starken einen Weg finden,
dehnen sie sich in ein anderes Gebiet aus und okkupieren es, in dem Sie
mit ihren Fähigkeiten ebenfalls dominieren.
Also hatte ja Koll. Marx ja recht. Mit geht nur Weltweit.
Post by Veith
Post by Martin Schade
Post by Peter Veith
Daher der Drang neue Märkte zu besetzen, ob in anderen Ländern oder
durch "erneuerbare Energien" oder wie die Mode gerade heißt.
eben.
Post by Peter Veith
Post by Martin Schade
Und im Westen waren eben vieles, das für uns neu war, alltäglich.
Und umgekehrt, aber dem aus dem Osten mangelte es an MarktMACHT.
Als Macht (bzw. - was ist überhaupt Macht?) will ich das nicht bezeichnen,
aber die wußten wie's geht.
Wie Kapitalismus in der Praxis geht, was es für den Einzelnen und die
Familien bedeutet. Das ist auch Macht. Ich meinte hier i.S. von
Durchsetzungsvermögen.
Post by Martin Schade
Indem man deren System hier eingeführt hat, hat
man denen einen großen Vorteil verschafft.
Das war ja sinn dieser Übung.
Post by Veith
Nun "man" ist so ein Begriff ... ich würde hier "sie" und "übergestülpt"
bevorzugen. Und der "große Vorteil" läßt sich durchaus monetär beziffern.
Definitionsfrage.

Manche fühlen sich ja wohl in dem System.
Post by Veith
Post by Martin Schade
Unsere großmütigen Lehrer und
Erzieher hatten uns das falsch erklärt, und haben sich bis heute nicht
entschuldigt.
Eigentlich nicht (Meine) nur haben wir das wie so vieles Bewusst oder
Unterbewusst falsch Interpretiert.
( Etwa so wie man heute vieles mit Absicht missverstehen will.z.B. die
viele bösen Nazis.)
Post by Veith
? Den Kapitalismus falsch erklärt ?
- Wurde nicht (mehr) als nötig erachtet (sic) und
- fehlende Reisemöglichkeiten (DM) ;-)
China hat ja aus den Fehlern mächtig gelernt.
Ja und das währe in der DDR auch gegangen.
Post by Veith
Post by Martin Schade
Post by Peter Veith
Post by Martin Schade
Im Prinzip hätte man sich denken können was bei der
Wiedervereinigung herauskommt.
Man hat, man wußte, nur wollte / will niemand hören.
Naja - ich habe das durchaus mehreren Leuten gesagt und geschrieben, aber -
Du schreibst richtig "das wollte niemand hören".
Ein weitverbreitetes Phänomen.
Eigentlich normal.
Ist eigentlich wie Heute.
Es wird gefühlt mit warscheinlich und so argumentiert.
Post by Veith
Post by Martin Schade
Heute halte ich es für fast unmöglich, einen DDR-VEB in ein
marktwirtschaftliches Unternehmen umzuwandeln.
Heute halte ich es für fast für ein Verbrechen, einen DDR-VEB in ein
kapitalistisches Unternehmen umzuwandeln und für ein Verbrechen ihn zu
zerschlagen.
Definitionsfrage von Verbrechen.
Eigentlich ist es viel Komplizierter, aber man will ja heute alles
einfach, nur nicht bei denen die anderer Meinung sind.
( sozusagen einseitiger Populismus.frage dazu die CDU-SPD.u.s.w.)
:)

Gunter
Frank Hucklenbroich
2019-05-24 08:29:48 UTC
Antworten
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Post by gunter Kühne
China hat ja aus den Fehlern mächtig gelernt.
Klar, da braucht es dann nur schonmal so unschöne Dinge, wie sie 1989 auf
dem Tiananmensquare passiert sind. Dann weiß das Volk, wo es steht, und
hält lieber brav zur Partei.
Post by gunter Kühne
Ja und das währe in der DDR auch gegangen.
Tiananmen? Sicherlich. Aber um eine Wirtschaftsmacht wie China zu werden,
war die DDR schlichtweg zu klein.

China ist rein aufgrund seiner Größe in der Lage, von Importen weitgehend
unabhängig zu sein. Und auch das ist relativ, die Besetzung Tibets erfolgte
nicht etwa, weil man die Tibeter vom Joch der Lamas befreien wollte,
sondern weil da oben auf dem Dach der Welt die Quellen der großen Flüsse
liegen, die China mit Wasser versorgen.
Man muss also auch ein Armee haben und willens und militärisch in der Lage
sein, Gebiete in der Nachbarschaft zu annektieren, wenn es denn zum eigenen
Überleben nötig ist. Und da kommen wir zu einem weiteren, wichtigen
Unterschied: China hat eigene(!) Atomwaffen, kann sich solche Aktionen also
in gewissem Maße leisten, ohne Gefahr zu laufen, militärisch angegriffen zu
werden. Wie Indien und Pakistan übrigens auch, da geht es im Himalaya
ebenfalls um Wasser.

Grüße,

Frank
gunter Kühne
2019-05-24 09:40:54 UTC
Antworten
Permalink
Post by Frank Hucklenbroich
Post by gunter Kühne
China hat ja aus den Fehlern mächtig gelernt.
Klar, da braucht es dann nur schonmal so unschöne Dinge, wie sie 1989 auf
dem Tiananmensquare passiert sind. Dann weiß das Volk, wo es steht, und
hält lieber brav zur Partei.
Ach das machen die demokraten heute noch.
Z.B. Man zündelt dan lieber Häuser von Unliebsamen Menschen an.
Oder schon vergessen.
Post by Frank Hucklenbroich
Post by gunter Kühne
Ja und das währe in der DDR auch gegangen.
Tiananmen? Sicherlich. Aber um eine Wirtschaftsmacht wie China zu werden,
war die DDR schlichtweg zu klein.
Das hat nichts mit der Größe zu tun.
Post by Frank Hucklenbroich
China ist rein aufgrund seiner Größe in der Lage, von Importen weitgehend
unabhängig zu sein.
Quatsch die haben so gut wie kein Gas oder Öl.


Und auch das ist relativ, die Besetzung Tibets erfolgte
Post by Frank Hucklenbroich
nicht etwa, weil man die Tibeter vom Joch der Lamas befreien wollte,
sondern weil da oben auf dem Dach der Welt die Quellen der großen Flüsse
liegen, die China mit Wasser versorgen.
Naja das ist nur ein Kleiner Grund.
Man erhofft sich da andere Vorteile.
( mal Miliärtechnisch denken.)
Post by Frank Hucklenbroich
Man muss also auch ein Armee haben und willens und militärisch in der Lage
sein, Gebiete in der Nachbarschaft zu annektieren, wenn es denn zum eigenen
Überleben nötig ist. Und da kommen wir zu einem weiteren, wichtigen
Unterschied: China hat eigene(!) Atomwaffen, kann sich solche Aktionen also
in gewissem Maße leisten, ohne Gefahr zu laufen, militärisch angegriffen zu
werden. Wie Indien und Pakistan übrigens auch, da geht es im Himalaya
ebenfalls um Wasser.
Das ist deine!! Einschätzung.
Post by Frank Hucklenbroich
Grüße,
Frank
Frank Hucklenbroich
2019-05-24 11:30:06 UTC
Antworten
Permalink
Post by gunter Kühne
Post by Frank Hucklenbroich
Post by gunter Kühne
China hat ja aus den Fehlern mächtig gelernt.
Klar, da braucht es dann nur schonmal so unschöne Dinge, wie sie 1989 auf
dem Tiananmensquare passiert sind. Dann weiß das Volk, wo es steht, und
hält lieber brav zur Partei.
Ach das machen die demokraten heute noch.
Z.B. Man zündelt dan lieber Häuser von Unliebsamen Menschen an.
Oder schon vergessen.
Die da gezündelt haben, würde ich jetzt nicht als Demokraten bezeichnen
wollen. Und im Gegensatz zu China war es nicht der Staat oder die eigene
Armee, die ein paar tausend eigene Bürger umgebracht hat.
Post by gunter Kühne
Post by Frank Hucklenbroich
Post by gunter Kühne
Ja und das währe in der DDR auch gegangen.
Tiananmen? Sicherlich. Aber um eine Wirtschaftsmacht wie China zu werden,
war die DDR schlichtweg zu klein.
Das hat nichts mit der Größe zu tun.
Post by Frank Hucklenbroich
China ist rein aufgrund seiner Größe in der Lage, von Importen weitgehend
unabhängig zu sein.
Quatsch die haben so gut wie kein Gas oder Öl.
Sie sind gerade dabei das zu ändern, mit Schiefergas und Schieferöl:

https://www.gtai.de/GTAI/Navigation/DE/Trade/Maerkte/suche,t=china-baut-kohlefloezgasfoerderung-aus,did=2283300.html?view=renderPrint
Post by gunter Kühne
Und auch das ist relativ, die Besetzung Tibets erfolgte
Post by Frank Hucklenbroich
nicht etwa, weil man die Tibeter vom Joch der Lamas befreien wollte,
sondern weil da oben auf dem Dach der Welt die Quellen der großen Flüsse
liegen, die China mit Wasser versorgen.
Naja das ist nur ein Kleiner Grund.
Aber ein nicht unwichtiger. So ein Millardenreich will mit Trinkwasser
versorgt werden. Da will man nicht, daß z.B. ein US-freundlicher Dalai-Lama
da auf einmal den Daumen drauf hält und das Wasser vielleicht lieber an die
Inder verkauft.
Post by gunter Kühne
Man erhofft sich da andere Vorteile.
( mal Miliärtechnisch denken.)
Auch das ist sicher richtig.
Post by gunter Kühne
Post by Frank Hucklenbroich
Man muss also auch ein Armee haben und willens und militärisch in der Lage
sein, Gebiete in der Nachbarschaft zu annektieren, wenn es denn zum eigenen
Überleben nötig ist. Und da kommen wir zu einem weiteren, wichtigen
Unterschied: China hat eigene(!) Atomwaffen, kann sich solche Aktionen also
in gewissem Maße leisten, ohne Gefahr zu laufen, militärisch angegriffen zu
werden. Wie Indien und Pakistan übrigens auch, da geht es im Himalaya
ebenfalls um Wasser.
Das ist deine!! Einschätzung.
Ja, natürlich, aber wie viele Staaten haben denn in den vergangen 40 - 50
Jahren andere Staaten annektiert, ohne daß dritte Staaten militärisch
eingegriffen haben? Außer der Krim fällt mir da gerade wenig ein (und die
Russen haben eingene Kernwaffen). Saddam hat auf die Finger bekommen, als
er sich Kuwait einverleibt hat.
Aber die Chinesen hat man in Punkto Tibet schön in Ruhe gelassen. Weil es
wohl besser ist, ein Land dieser Größe und militärischen Stärke in Ruhe zu
lassen.

Grüße,

Frank
gunter Kühne
2019-05-25 17:59:55 UTC
Antworten
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Post by Frank Hucklenbroich
Post by gunter Kühne
Post by Frank Hucklenbroich
Post by gunter Kühne
China hat ja aus den Fehlern mächtig gelernt.
Klar, da braucht es dann nur schonmal so unschöne Dinge, wie sie 1989 auf
dem Tiananmensquare passiert sind. Dann weiß das Volk, wo es steht, und
hält lieber brav zur Partei.
Ach das machen die demokraten heute noch.
Z.B. Man zündelt dan lieber Häuser von Unliebsamen Menschen an.
Oder schon vergessen.
Die da gezündelt haben, würde ich jetzt nicht als Demokraten bezeichnen
wollen. Und im Gegensatz zu China war es nicht der Staat oder die eigene
Armee, die ein paar tausend eigene Bürger umgebracht hat.
Post by gunter Kühne
Post by Frank Hucklenbroich
Post by gunter Kühne
Ja und das währe in der DDR auch gegangen.
Tiananmen? Sicherlich. Aber um eine Wirtschaftsmacht wie China zu werden,
war die DDR schlichtweg zu klein.
Das hat nichts mit der Größe zu tun.
Post by Frank Hucklenbroich
China ist rein aufgrund seiner Größe in der Lage, von Importen weitgehend
unabhängig zu sein.
Quatsch die haben so gut wie kein Gas oder Öl.
https://www.gtai.de/GTAI/Navigation/DE/Trade/Maerkte/suche,t=china-baut-kohlefloezgasfoerderung-aus,did=2283300.html?view=renderPrint
Post by gunter Kühne
Und auch das ist relativ, die Besetzung Tibets erfolgte
Post by Frank Hucklenbroich
nicht etwa, weil man die Tibeter vom Joch der Lamas befreien wollte,
sondern weil da oben auf dem Dach der Welt die Quellen der großen Flüsse
liegen, die China mit Wasser versorgen.
Naja das ist nur ein Kleiner Grund.
Aber ein nicht unwichtiger. So ein Millardenreich will mit Trinkwasser
versorgt werden. Da will man nicht, daß z.B. ein US-freundlicher Dalai-Lama
da auf einmal den Daumen drauf hält und das Wasser vielleicht lieber an die
Inder verkauft.
Post by gunter Kühne
Man erhofft sich da andere Vorteile.
( mal Miliärtechnisch denken.)
Auch das ist sicher richtig.
Post by gunter Kühne
Post by Frank Hucklenbroich
Man muss also auch ein Armee haben und willens und militärisch in der Lage
sein, Gebiete in der Nachbarschaft zu annektieren, wenn es denn zum eigenen
Überleben nötig ist. Und da kommen wir zu einem weiteren, wichtigen
Unterschied: China hat eigene(!) Atomwaffen, kann sich solche Aktionen also
in gewissem Maße leisten, ohne Gefahr zu laufen, militärisch angegriffen zu
werden. Wie Indien und Pakistan übrigens auch, da geht es im Himalaya
ebenfalls um Wasser.
Das ist deine!! Einschätzung.
Ja, natürlich, aber wie viele Staaten haben denn in den vergangen 40 - 50
Jahren andere Staaten annektiert, ohne daß dritte Staaten militärisch
eingegriffen haben? Außer der Krim fällt mir da gerade wenig ein
Aha kurzes Gedächtnis.
Die Zerschlagung Yougoslaviens und die Abspaältung Koservo schon vergessen.
Da haben die demokratische US Kämpfer als erstes ne Geburtenklinik
bombardiert.
Eine abstimmung der Einwohner hat bis heute noch nicht Stattgefunden.
Im gegensatz zur Krim.
( Ach wen da 3-4 % porzent manipuliert waren , was ja nicht bewiesen ist
war das genze mehr als eindeutig.
Aber ok im Manipuliern sind ja momentan wir die experten.
Nur mal bei google eingeben strafverfahren wegen Wahlfälschung.
( Und es war niee die AFD immer die sogenannten Demokraten.)


(und die
Post by Frank Hucklenbroich
Russen haben eingene Kernwaffen). Saddam hat auf die Finger bekommen, als
er sich Kuwait einverleibt hat.
Was sich ja hinterher als nur die Halbe wahrheit herausgestellt hat.
paar Jahre später Ups konnten wir ja nicht wissen.
Post by Frank Hucklenbroich
Aber die Chinesen hat man in Punkto Tibet schön in Ruhe gelassen. Weil es
wohl besser ist, ein Land dieser Größe und militärischen Stärke in Ruhe zu
lassen.
das ist eben auch nur eine Seite der Medallie.
Über Tibet gabs uralte Verträge. Schon vergessen.
Ach ja wen sowas nicht in die eigene Denkweise passt wirs ja ignoriert.
Sie Datenschutz bei unliebsamen Parteien.
Aber gerade wird gegen Gaffer bei Unfällen vorgegangen. Mit Recht aber
dann sollte man konsequent sein und alle Privatsachen schützen.
Die Bild biete ja für schöne Sensationsfotos heute noch richtig Geld für
ihre Hobbyjournalisten.( Hobbybildreporter oder so.)
Wer fördert hier nun die Demokratie??


Grüße,
GK
Post by Frank Hucklenbroich
Frank
Chr. Maercker
2019-05-24 11:37:00 UTC
Antworten
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Post by gunter Kühne
Post by Veith
Post by Martin Schade
Unsere großmütigen Lehrer und
Erzieher hatten uns das falsch erklärt, und haben sich bis heute nicht
entschuldigt.
Eigentlich nicht (Meine) nur haben wir das wie so vieles Bewusst oder
Unterbewusst falsch Interpretiert.
Grundzüge des Kapitalismus haben sie schon richtig erläutert. Die große
Stärke von Marx, Engels, Lenin, Gramsci, Bahro, ... war eh die Analyse.
Mit den Prognosen sieht es bei ihnen eher schlecht aus. Das Problem
unserer Lehrer & Erzieher war deshalb weniger der Kapitalismus als der
real existierende Sozialismus. Der lief anders als sie erzählt haben und
*war* womöglich was völlig anderes als Marx & Nachf. geplant hatten.
Post by gunter Kühne
( Etwa so wie man heute vieles mit Absicht missverstehen will.z.B. die
viele bösen Nazis.)
Die haben schon im Reich nicht immer und überall gar so eindeutig
geäußert, was ihre wahren Absichten sind.
Post by gunter Kühne
Post by Veith
? Den Kapitalismus falsch erklärt ?
- Wurde nicht (mehr) als nötig erachtet (sic) und
- fehlende Reisemöglichkeiten (DM) ;-)
China hat ja aus den Fehlern mächtig gelernt.
Ja und das währe in der DDR auch gegangen.
Um massenhaft Schrott ab Werk zu produzieren, genügt das Modell China,
es ist letztlich Zwangsarbeit auf. Hightech kann man unter solchen
Bedingungen zwar nachbauen, aber nicht unbedingt entwickeln. Allenfalls,
indem man Ingenieure privilegiert. Genau das passierte in der DDR aber
nicht. Evtl. hat China *das* gelernt?
Post by gunter Kühne
Post by Veith
Post by Martin Schade
Heute halte ich es für fast unmöglich, einen DDR-VEB in ein
marktwirtschaftliches Unternehmen umzuwandeln.
Eine kleine Minderheit innerhalb der Ost-CDU war schon im Dez. 1989 der
gleichen Meinung. Sie hat die Einheit nicht prinzipiell abgelehnt, hielt
beide Systeme aber für wirtschaftlich völlig inkompatibel.
--
CU Chr. Maercker.

RADWEGE sind TOD-SICHER! Schlaue Füchse fahren Fahrbahn.
gunter Kühne
2019-05-25 18:10:49 UTC
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Post by Chr. Maercker
Post by gunter Kühne
Post by Veith
Post by Martin Schade
Unsere großmütigen Lehrer und
Erzieher hatten uns das falsch erklärt, und haben sich bis heute nicht
entschuldigt.
Eigentlich nicht (Meine) nur haben wir das wie so vieles Bewusst oder
Unterbewusst falsch Interpretiert.
Grundzüge des Kapitalismus haben sie schon richtig erläutert. Die große
Stärke von Marx, Engels, Lenin, Gramsci, Bahro, ... war eh die Analyse.
Mit den Prognosen sieht es bei ihnen eher schlecht aus. Das Problem
unserer Lehrer & Erzieher war deshalb weniger der Kapitalismus als der
real existierende Sozialismus. Der lief anders als sie erzählt haben und
*war* womöglich was völlig anderes als Marx & Nachf. geplant hatten.
Definitiv.
Ist fast so wie die heutigen unterschiedlichen Auffassungen von Demokratie.
Oder nimm den Grünen Häuptling der meinte jetzt mal wir hätten gar
keinen Kapitalismus mehr wir hätten Marktwirschaft.
(Blos gut das er es gesagt hat, manche wollen ja sowas Glauben.)
Post by Chr. Maercker
Post by gunter Kühne
( Etwa so wie man heute vieles mit Absicht missverstehen will.z.B. die
viele bösen Nazis.)
Die haben schon im Reich nicht immer und überall gar so eindeutig
geäußert, was ihre wahren Absichten sind.
so so.
Du kennst welche aus dem Reich die das genau wissen.
Mein Vater zum Beispiel ( JG 1911)
Ist für seine Einstellung, in ein solches Lager gekommen, die man ja
heutzutage, für AFD Anhänger, auch wieder gerne haben möchte,
Post by Chr. Maercker
Post by gunter Kühne
Post by Veith
? Den Kapitalismus falsch erklärt ?
- Wurde nicht (mehr) als nötig erachtet (sic) und
- fehlende Reisemöglichkeiten (DM) ;-)
China hat ja aus den Fehlern mächtig gelernt.
Ja und das währe in der DDR auch gegangen.
Um massenhaft Schrott ab Werk zu produzieren, genügt das Modell China,
es ist letztlich Zwangsarbeit auf. Hightech kann man unter solchen
Bedingungen zwar nachbauen, aber nicht unbedingt entwickeln. Allenfalls,
indem man Ingenieure privilegiert. Genau das passierte in der DDR aber
nicht. Evtl. hat China *das* gelernt?
Momentan sind sie ja bei einigen Dingen vom Abkupfern zum
Weiterentwickeln übergegangen.
Manches mit Erfolg.
Post by Chr. Maercker
Post by gunter Kühne
Post by Veith
Post by Martin Schade
Heute halte ich es für fast unmöglich, einen DDR-VEB in ein
marktwirtschaftliches Unternehmen umzuwandeln.
Eine kleine Minderheit innerhalb der Ost-CDU war schon im Dez. 1989 der
gleichen Meinung. Sie hat die Einheit nicht prinzipiell abgelehnt, hielt
beide Systeme aber für wirtschaftlich völlig inkompatibel.
Aber nicht nur in der Ost-CDU.
Allerdings überwiegte, ja Parteiübergreifend, der Typ der sein Fähnchen
in jeden Wind hängen konnte.

MfG
Chr. Maercker
2019-05-28 16:22:47 UTC
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Post by gunter Kühne
Post by Chr. Maercker
Grundzüge des Kapitalismus haben sie schon richtig erläutert. Die große
Stärke von Marx, Engels, Lenin, Gramsci, Bahro, ... war eh die Analyse.
Mit den Prognosen sieht es bei ihnen eher schlecht aus. Das Problem
unserer Lehrer & Erzieher war deshalb weniger der Kapitalismus als der
real existierende Sozialismus. Der lief anders als sie erzählt haben und
*war* womöglich was völlig anderes als Marx & Nachf. geplant hatten.
Definitiv.
Ist fast so wie die heutigen unterschiedlichen Auffassungen von Demokratie.
Oder nimm den Grünen Häuptling der meinte jetzt mal wir hätten gar
keinen Kapitalismus mehr wir hätten Marktwirschaft.
"Grüner Häuptling"?? Diese These ist doch uralt, geschätzte 40..50
Jahre! Die haben schon unsere Stabülehrer hinterfragt. Würde annehmen,
ihr Urheber ist der dicke schwarze Zigarrenraucher.
Post by gunter Kühne
Post by Chr. Maercker
Die haben schon im Reich nicht immer und überall gar so eindeutig
geäußert, was ihre wahren Absichten sind.
so so.
Du kennst welche aus dem Reich die das genau wissen.
Wozu? Die haben genug schriftlich hinterlassen. z.B. das hier:

<Loading Image...>

liest sich doch gar nicht so furchtbar, oder? Dito Wannseeprotokolle
u.v.a.m.
Post by gunter Kühne
Post by Chr. Maercker
Post by gunter Kühne
China hat ja aus den Fehlern mächtig gelernt.
Ja und das währe in der DDR auch gegangen.
Um massenhaft Schrott ab Werk zu produzieren, genügt das Modell China,
es ist letztlich Zwangsarbeit auf. Hightech kann man unter solchen
Bedingungen zwar nachbauen, aber nicht unbedingt entwickeln. Allenfalls,
indem man Ingenieure privilegiert. Genau das passierte in der DDR aber
nicht. Evtl. hat China *das* gelernt?
Momentan sind sie ja bei einigen Dingen vom Abkupfern zum
Weiterentwickeln übergegangen.
Manches mit Erfolg.
Langsam emanzipiert sich China vom Billiglohnland. Ähnlich wie vorher
Japan und die "Tiger". Ich nehme an, chinesische Waren werden nicht mehr
lange so billig sein wie gewohnt - und damit evtl. auch nicht mehr so
schlecht. Eine Entwicklung, die sogar Deutschland hinter sich hat,
allerdings für ca. 150 Jahren.
--
CU Chr. Maercker.
Martin Schade
2019-05-26 10:16:54 UTC
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"Chr. Maercker" schrieb im Newsbeitrag news:qc8l0s$2ji$***@news.albasani.net...

*****
Post by Chr. Maercker
Post by Martin Schade
Heute halte ich es für fast unmöglich, einen DDR-VEB in ein
marktwirtschaftliches Unternehmen umzuwandeln.
Eine kleine Minderheit innerhalb der Ost-CDU war schon im Dez. 1989 der
gleichen Meinung. Sie hat die Einheit nicht prinzipiell abgelehnt, hielt
beide Systeme aber für wirtschaftlich völlig inkompatibel.
Intern ist den Unternehmen durchaus klar, daß nicht genutzte Möglichkeiten
als Verlust anzusehen sind. Einfacher gesagt - wenn jemand eine größere
Menge Briefmarken von größerem Wert geerbt hat, dann ist es billiger die
Briefe überzufrankieren als neue Marken kleineren Wertes zu kaufen oder
einen anderen Zusteller zu beauftragen. Die VE Wirtschaft der DDR war eben
ein einziges Unternehmen, die einzelnen Unternehmen hingegen neigen dazu,
ihre Verluste zu sozialisieren.
Laurence Peter hat in seinem "Peter-Prinzip" gezeigt, daß ein Unternehmen,
das über seine optimale Größe hinaus wächst, die Übersicht verliert und dann
eben interne Verluste macht. Dazu ist von anderer Seite gesagt worden, daß
eigentlich jeder seine Arbeit ständig auf dem freien Markt anbieten sollte,
aber das geschieht nicht; offensichtlich müssen einige Leute Hand-in-Hand
arbeiten, ohne daß die Leistung des einzelnen separat ausgerechnet wird. Wie
viele das optimal sein sollten, weiß man halt nicht genau.

Grüße, Martin Schade
gunter Kühne
2019-05-26 15:51:51 UTC
Antworten
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Post by Martin Schade
*****
Post by Chr. Maercker
Post by Martin Schade
Heute halte ich es für fast unmöglich, einen DDR-VEB in ein
marktwirtschaftliches Unternehmen umzuwandeln.
Eine kleine Minderheit innerhalb der Ost-CDU war schon im Dez. 1989 der
gleichen Meinung. Sie hat die Einheit nicht prinzipiell abgelehnt, hielt
beide Systeme aber für wirtschaftlich völlig inkompatibel.
Intern ist den Unternehmen durchaus klar, daß nicht genutzte
Möglichkeiten als Verlust anzusehen sind. Einfacher gesagt - wenn jemand
eine größere Menge Briefmarken von größerem Wert geerbt hat, dann ist es
billiger die Briefe überzufrankieren als neue Marken kleineren Wertes zu
kaufen oder einen anderen Zusteller zu beauftragen. Die VE Wirtschaft
der DDR war eben ein einziges Unternehmen, die einzelnen Unternehmen
hingegen neigen dazu, ihre Verluste zu sozialisieren.
Wie kommst du darauf??
Das war nicht nur ein Unternehmen.
Im Gegenteil es gab ja sogar Private ( wieder)
Nur weil VEB davorstand sind die doch nicht alle Gleich verwaltet worden.
--
Kleinmut und Stolz, aus diesem Holz
Schuf der Mensch sich am sechsten Tag Gott.
Martin Ebert
2019-05-26 23:02:35 UTC
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Post by gunter Kühne
Nur weil VEB davorstand sind die doch nicht alle Gleich verwaltet worden.
Du hast bei PolÖkSoz echt geschlafen. Stichwort Planwirtschaft? Stichwort Bilanzen?

Mt
gunter Kühne
2019-05-27 10:17:08 UTC
Antworten
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Post by Martin Ebert
Post by gunter Kühne
Nur weil VEB davorstand sind die doch nicht alle Gleich verwaltet worden.
Du hast bei PolÖkSoz echt geschlafen. Stichwort Planwirtschaft? Stichwort Bilanzen?
Mt
Ja aber das hat doch nichts mit der Entscheidungsgewalt in den Betrieben
zu tun.
Und von wegen Planwirtschaft, ich durfte mit meinen Cheffe gemeinsam,
entscheiden was wir 3 Jahre später geplant haben wollen.
Dann musstest du das nehem ob du willst oder nicht.
Ja es ist nicht einfach3 bis 5 jahre vorherzusehen was kaputt geht.
Deshalb ist ja einiges 1990 mit mehreren Lagen Ersatzteilen verschrottet
worden.
Und auserdem gabs ja die Bezierksgeleitete Industrie auch noch.
Nicht jede Klitsche war Zentral geleitet.( Auch auf bezug >Bilanzen)
Ist ja heutzutage ähnlich manch große kette besteht im Prinzip aus
einzelnen GmbH die theoretisch selbständig sind.( Beispiel gefällig??)
Florian Ritter
2019-05-27 10:46:15 UTC
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Post by Martin Ebert
Post by gunter Kühne
Nur weil VEB davorstand sind die doch nicht alle Gleich verwaltet worden.
Du hast bei PolÖkSoz echt geschlafen. Stichwort Planwirtschaft? Stichwort Bilanzen?
Nun, guter Junge, ich hoffe, Du hast den Mist nicht geglaubt - FR
René Marquardt
2019-05-27 13:22:56 UTC
Antworten
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Post by Florian Ritter
Post by Martin Ebert
Post by gunter Kühne
Nur weil VEB davorstand sind die doch nicht alle Gleich verwaltet worden.
Du hast bei PolÖkSoz echt geschlafen. Stichwort Planwirtschaft? Stichwort Bilanzen?
Nun, guter Junge, ich hoffe, Du hast den Mist nicht geglaubt - FR
Es gibt Menschen mit Doktorinnen-Abschluss, also wie man hoffet, nicht
der kompletten Imbezilitaet verfallen, und die glauben der DDR-Propaganda
heute noch.
Torsten Mueller
2019-05-27 13:32:55 UTC
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Post by René Marquardt
Post by Florian Ritter
Post by Martin Ebert
Du hast bei PolÖkSoz echt geschlafen. Stichwort Planwirtschaft?
Stichwort Bilanzen?
Nun, guter Junge, ich hoffe, Du hast den Mist nicht geglaubt - FR
Es gibt Menschen mit Doktorinnen-Abschluss, also wie man hoffet, nicht
der kompletten Imbezilitaet verfallen, und die glauben der
DDR-Propaganda heute noch.
Genossen, der Vernunft sind Grenzen gesetzt, dem Irrsinn ganz und gar
nicht. Muß man denn hier immer alles erst erklären?

Drei Häuser weiter hat gerade eine Frau Dr.med. aufgemacht, bekennende
Homöopatin ...

T.M.
Veith
2019-05-27 14:19:09 UTC
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Post by Torsten Mueller
Genossen, der Vernunft sind Grenzen gesetzt, dem Irrsinn ganz und gar
nicht.
Das hast Du Dir ausgedacht.

Schon Kant versuchte zumindest die Religion innerhalb einer "bloßen Vernunft" zu
begrenzen und Nietzsche sah den Irrsinn bei Gruppen, Staaten etc. als die Regel
an. Hat aber mit Deiner Aussage nichts zu tun.
Post by Torsten Mueller
Muß man denn hier immer alles erst erklären?
Ja, natürlich: "Wie sooft, ergibt sich hier, daß für unser soziales politisches
Leben und Tun vollauf gilt, was Mephisto in Goethes »Faust« gesagt hat:
»Vernunft wird Unsinn, Wohltat Plage.« Alles verändert sich mit der Zeit," Rosa
Luxemburg 1910.

Pe"panta rhei"ter
Torsten Mueller
2019-05-27 16:09:08 UTC
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Post by Veith
Post by Torsten Mueller
Genossen, der Vernunft sind Grenzen gesetzt, dem Irrsinn ganz und gar
nicht.
Das hast Du Dir ausgedacht.
Ja, der Gedanke fand mich heute.
Post by Veith
Schon Kant versuchte zumindest die Religion innerhalb einer "bloßen
Vernunft" zu begrenzen
Ich bin bei Kant nicht so fit. "Religion" und "Vernunft" zusammenbringen
zu wollen, dürfte allerdings auch ihm ein wenig merkwürdig vorgekommen
sein.
Post by Veith
und Nietzsche sah den Irrsinn bei Gruppen, Staaten etc. als die Regel
an.
Diese "Sprüche und Pfeile", die er hundertfach hinterlassen hat, sind
bißchen Glück und Unglück zugleich. Sie treffen oft messerscharf, aber
mancher funktionale Analphabet meint eben auch, so ein Anderthalbzeiler
sei ausreichend Nietzsche.

Ich empfehle einmal mehr Montaigne, der zunächst nur für sich privat
schrieb, zum Zeitvertreib, und deshalb (auch über Religion) kein Blatt
vor den Mund nehmen mußte, was ihm allerdings später Ärger mit dem Papst
einbrachte.
Post by Veith
Hat aber mit Deiner Aussage nichts zu tun.
Muß es auch nicht.

T.M.
Florian Ritter
2019-05-28 19:25:35 UTC
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Post by Torsten Mueller
Post by René Marquardt
Post by Florian Ritter
Post by Martin Ebert
Du hast bei PolÖkSoz echt geschlafen. Stichwort Planwirtschaft? Stichwort Bilanzen?
Nun, guter Junge, ich hoffe, Du hast den Mist nicht geglaubt - FR
Es gibt Menschen mit Doktorinnen-Abschluss, also wie man hoffet, nicht
der kompletten Imbezilitaet verfallen, und die glauben der
DDR-Propaganda heute noch.
Genossen, der Vernunft sind Grenzen gesetzt, dem Irrsinn ganz und gar
nicht. Muß man denn hier immer alles erst erklären?
Ein Alter sprach: Nichts im Leben ist gewiß, nur der Tod
und die Torheit.

FR
Veith
2019-05-27 14:04:04 UTC
Antworten
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Post by René Marquardt
Es gibt Menschen mit Doktorinnen-Abschluss, also wie man hoffet, nicht
der kompletten Imbezilitaet verfallen, (...)
<huestel>Imbezillitaet</huestel>

Kann jedem passieren.
Peter
René Marquardt
2019-05-27 14:55:39 UTC
Antworten
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Post by Veith
Post by René Marquardt
Es gibt Menschen mit Doktorinnen-Abschluss, also wie man hoffet, nicht
der kompletten Imbezilitaet verfallen, (...)
<huestel>Imbezillitaet</huestel>
Kann jedem passieren.
Peter
Da es im Moment eine meiner Aufgaben ist, schwarzen Ex-Knackis
die Grundzuege der elektronischen Tabellenkalkulation beizubringen,
hat sich die Schreibung mit einem L wie im Englischen bei mir festgesetzt.
gunter Kühne
2019-05-28 05:52:47 UTC
Antworten
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Post by René Marquardt
Post by Veith
Post by René Marquardt
Es gibt Menschen mit Doktorinnen-Abschluss, also wie man hoffet, nicht
der kompletten Imbezilitaet verfallen, (...)
<huestel>Imbezillitaet</huestel>
Kann jedem passieren.
Peter
Da es im Moment eine meiner Aufgaben ist, schwarzen Ex-Knackis
die Grundzuege der elektronischen Tabellenkalkulation beizubringen,
hat sich die Schreibung mit einem L wie im Englischen bei mir festgesetzt.
Wen mann fies währe, würde man Fragen:
"Warum hat der Teufel seine Großmutter erschlagen??" :)
gunter Kühne
2019-05-28 05:48:44 UTC
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Post by René Marquardt
Post by Florian Ritter
Post by Martin Ebert
Post by gunter Kühne
Nur weil VEB davorstand sind die doch nicht alle Gleich verwaltet worden.
Du hast bei PolÖkSoz echt geschlafen. Stichwort Planwirtschaft? Stichwort Bilanzen?
Nun, guter Junge, ich hoffe, Du hast den Mist nicht geglaubt - FR
Es gibt Menschen mit Doktorinnen-Abschluss, also wie man hoffet, nicht
der kompletten Imbezilitaet verfallen, und die glauben der DDR-Propaganda
heute noch.
Gerade auf dem Gebiet der Imbezillität gibt es sehr unterschiedliche
Aufassungen von sogenannten Wissenschaftlern von mehr oder weniger
beiden Seiten der subjektiven Realität.

Also eigentlich Glaube.
Kein Wissen.
:-)
gunter Kühne
2019-05-28 05:42:08 UTC
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Post by Florian Ritter
Post by Martin Ebert
Nur weil VEB davorstand sind die doch nicht alle Gleich verwaltet worden..
Du hast bei PolÖkSoz echt geschlafen. Stichwort Planwirtschaft? Stichwort Bilanzen?
Nun, guter Junge, ich hoffe, Du hast den Mist nicht geglaubt - FR
Stammt von Herrn Ebert.
Ich persönlich Glaube nie.
Martin Schade
2019-05-29 09:01:17 UTC
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"gunter Kühne" schrieb im Newsbeitrag news:qcecmo$12m$***@dont-email.me...

*********
Post by gunter Kühne
Post by Martin Schade
Intern ist den Unternehmen durchaus klar, daß nicht genutzte
Möglichkeiten als Verlust anzusehen sind. Einfacher gesagt - wenn jemand
eine größere Menge Briefmarken von größerem Wert geerbt hat, dann ist es
billiger die Briefe überzufrankieren als neue Marken kleineren Wertes zu
kaufen oder einen anderen Zusteller zu beauftragen. Die VE Wirtschaft
der DDR war eben ein einziges Unternehmen, die einzelnen Unternehmen
hingegen neigen dazu, ihre Verluste zu sozialisieren.
Wie kommst du darauf??
Das war nicht nur ein Unternehmen.
Im Gegenteil es gab ja sogar Private ( wieder)
Nur weil VEB davorstand sind die doch nicht alle Gleich verwaltet worden.
Bahro zitiert in seiner "Alternative" auf S. 113 Lenin mit "Die gesamte
Gesellschaft wird ein Büro und eine Fabrik mit der gleichen Arbeit und
gleichem Lohn (LW 33/488)" Schließlich die Verallgemeinerung, schon kurz vor
Post by gunter Kühne
Staat und Revolution< formuliert: 'Der Sozialismus ist nichts anders als
staatskapitalistisches Monopol, das zum Nutzen des ganzen Volkes angewandt
wird und dadurch aufgehört hat, kapitalistisches Monopol zu sein.' "

Es gab m.W. zentral-, bezirks- und kreisgeleitete Betriebe, aber das ändert
nichts daran, daß deren Überschüsse oder Stützungen in denselben Fonds
flossen oder aus dem selben Fonds bezahlt wurden. Und daß die Preise von
derselben Ämtern festgesetzt wurden und man sich nicht drum gekümmert hat,
wenn diese nicht mehr den Gegebenheiten entsprachen. Und daß man deshalb
auch nicht feststellen konnte, wer denn nun auf wessen Kosten überlebt.

Grüße, Martin Schade
Veith
2019-05-27 07:37:50 UTC
Antworten
Permalink
Post by Martin Schade
Laurence Peter hat in seinem "Peter-Prinzip" gezeigt, daß ein Unternehmen,
das über seine optimale Größe hinaus wächst, die Übersicht verliert und dann
eben interne Verluste macht.
Nein,
lt. dem Peter-Prinzip wird jeder solange befördert, bis er das Maß seiner
absoluten Unfähigkeit erreicht hat. Auch bei den Parkinsonschen Gesetzen findest
Du nichts, was Deiner Behauptung enbtspricht.

Allerdings kennt die VWL Probleme von Monopolen (und das waren die VEBs
grundsätzlich). Dazu gehört beispielsweise, daß diese - naheliegend -
innovationsträge sind.
Post by Martin Schade
Dazu ist von anderer Seite gesagt worden, daß
eigentlich jeder seine Arbeit ständig auf dem freien Markt anbieten sollte,
aber das geschieht nicht; ...
... weil es keinen "freien Markt" gibt.

Wo soll es den geben? Vor der REWE-Kaufhalle jeden Dienstag und Donnerstag
vielleicht, aber auch hier habe ich meine bedenken.

Du schreibst schon seltsame Sachen.

Peter
Wilhelm Ernst
2019-05-27 16:44:33 UTC
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Am Mon, 27 May 2019 00:37:50 -0700 (PDT)hat Veith <***@snafu.de>
theoretisiert:

...
Post by Veith
Allerdings kennt die VWL Probleme von Monopolen (und das waren die VEBs
grundsätzlich). Dazu gehört beispielsweise, daß diese - naheliegend -
innovationsträge sind.
Manchmal hat Wikipedia auch recht:
Zitat: "Als Monopol (von lateinisch monopolium. Zusammensetzung aus
altgriechisch monos „allein“ und polein „verkaufen“) wird in den
Wirtschaftswissenschaften eine Marktsituation (Marktform) bezeichnet, in
der für ein ökonomisches Gut nur ein Anbieter vorhanden ist.
Bedeutungsgleich ist das reine Monopol, von Marktformen zu
unterscheiden, in denen beispielsweise nur in einem kleineren
Teilbereich Monopolstrukturen vorherrschen (wie im Fall monopolistischer
Konkurrenz, siehe auch unten der Abschnitt Quasi-Monopol)."

Die Tatsache, dass viele Industiewaren in nur einem VEB hergestellt
wurde, begründet doch kein Monopol...
Monopol ist schon noch an die Form des "Marktes" gebunden - quasi
gesellschaftlich determiniert...
Schon die Form der monopolistischen Preissetzung fehlte den VEB völlig.

Willi
--
Mal was lesen? :
https://swprs.org/der-propaganda-multiplikator/
René Marquardt
2019-05-27 21:17:09 UTC
Antworten
Permalink
Post by Wilhelm Ernst
...
Post by Veith
Allerdings kennt die VWL Probleme von Monopolen (und das waren die VEBs
grundsätzlich). Dazu gehört beispielsweise, daß diese - naheliegend -
innovationsträge sind.
Zitat: "Als Monopol (von lateinisch monopolium. Zusammensetzung aus
altgriechisch monos „allein“ und polein „verkaufen“) wird in den
Wirtschaftswissenschaften eine Marktsituation (Marktform) bezeichnet, in
der für ein ökonomisches Gut nur ein Anbieter vorhanden ist.
Bedeutungsgleich ist das reine Monopol, von Marktformen zu
unterscheiden, in denen beispielsweise nur in einem kleineren
Teilbereich Monopolstrukturen vorherrschen (wie im Fall monopolistischer
Konkurrenz, siehe auch unten der Abschnitt Quasi-Monopol)."
Die Tatsache, dass viele Industiewaren in nur einem VEB hergestellt
wurde, begründet doch kein Monopol...
Monopol ist schon noch an die Form des "Marktes" gebunden - quasi
gesellschaftlich determiniert...
Schon die Form der monopolistischen Preissetzung fehlte den VEB völlig.
Ach? Die Preise der von VEBs produzierten Produkte, die in den Handel
gelangten, wurden also am Markt nach dem Verhaeltnis von Angebot und
Nachfrage ermittelt? Und nicht zentral festgelegt?
gunter Kühne
2019-05-28 06:04:05 UTC
Antworten
Permalink
Post by René Marquardt
Post by Wilhelm Ernst
...
Post by Veith
Allerdings kennt die VWL Probleme von Monopolen (und das waren die VEBs
grundsätzlich). Dazu gehört beispielsweise, daß diese - naheliegend -
innovationsträge sind.
Zitat: "Als Monopol (von lateinisch monopolium. Zusammensetzung aus
altgriechisch monos „allein“ und polein „verkaufen“) wird in den
Wirtschaftswissenschaften eine Marktsituation (Marktform) bezeichnet, in
der für ein ökonomisches Gut nur ein Anbieter vorhanden ist.
Bedeutungsgleich ist das reine Monopol, von Marktformen zu
unterscheiden, in denen beispielsweise nur in einem kleineren
Teilbereich Monopolstrukturen vorherrschen (wie im Fall monopolistischer
Konkurrenz, siehe auch unten der Abschnitt Quasi-Monopol)."
Die Tatsache, dass viele Industiewaren in nur einem VEB hergestellt
wurde, begründet doch kein Monopol...
Monopol ist schon noch an die Form des "Marktes" gebunden - quasi
gesellschaftlich determiniert...
Schon die Form der monopolistischen Preissetzung fehlte den VEB völlig.
Ach? Die Preise der von VEBs produzierten Produkte, die in den Handel
gelangten, wurden also am Markt nach dem Verhaeltnis von Angebot und
Nachfrage ermittelt? Und nicht zentral festgelegt?
Genau das fehlte also, keine Monopolistisch Preisgestaltung. Der Markt
wie beim Monopol, wurde ja nicht berücksichtigt.( Es gab schlicht keinen)
Veith
2019-05-28 12:19:31 UTC
Antworten
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Post by gunter Kühne
Post by René Marquardt
Post by Wilhelm Ernst
Am Mon, 27 May 2019 00:37:50 -0700 (PDT)hat Veith
Post by Veith
Allerdings kennt die VWL Probleme von Monopolen (und das waren die VEBs
grundsätzlich). Dazu gehört beispielsweise, daß diese - naheliegend -
innovationsträge sind.
Monopol ist schon noch an die Form des "Marktes" gebunden - quasi
gesellschaftlich determiniert...
Ach? Die Preise der von VEBs produzierten Produkte, die in den Handel
gelangten, wurden also am Markt nach dem Verhaeltnis von Angebot und
Nachfrage ermittelt? Und nicht zentral festgelegt?
Genau das fehlte also, keine Monopolistisch Preisgestaltung. Der Markt
wie beim Monopol, wurde ja nicht berücksichtigt.( Es gab schlicht keinen)
:-D

Hier wird eine Menge theoretischen Nachholebedarfs sichtbar. Die 2 Tage Polit
im Monat fehlen unübersehbar. Da ich die Nachhilfe allein nicht leisten kann,
hier für Streber / Interessierte zwei öffentlich zugängliche Lehrbücher:

1.
http://www.politische-oekonomie.org/Lehrbuch/index.htm
(Neurausgabe des Lehrbuchs der Politischen Ökonomie von 1954, 2004 aktualisiert)

2.
http://www.politische-oekonomie.org/rsc/politischeoekonomiedeskommunismus.pdf
(Politische Ökonomie des Kommunismus; 2005)

Ich denke, über Herrentag ist genug Zeit, die Werke durchzuarbeiten.

@gunter
Bitte ein Kurzreferat zum Thema "Was wissen wir über die Wirtschaftsentwicklung
zu Ulbrichts Zeiten?"

Peter
Wilhelm Ernst
2019-05-28 16:02:37 UTC
Antworten
Permalink
Am Mon, 27 May 2019 14:17:09 -0700 (PDT)hat René Marquardt
<***@gmail.com> geäußert:
snip
Post by René Marquardt
Post by Wilhelm Ernst
Zitat: "Als Monopol (von lateinisch monopolium. Zusammensetzung aus
altgriechisch monos „allein“ und polein „verkaufen“) wird in den
Wirtschaftswissenschaften eine Marktsituation (Marktform) bezeichnet, in
der für ein ökonomisches Gut nur ein Anbieter vorhanden ist.
Bedeutungsgleich ist das reine Monopol, von Marktformen zu
unterscheiden, in denen beispielsweise nur in einem kleineren
Teilbereich Monopolstrukturen vorherrschen (wie im Fall monopolistischer
Konkurrenz, siehe auch unten der Abschnitt Quasi-Monopol)."
Die Tatsache, dass viele Industiewaren in nur einem VEB hergestellt
wurde, begründet doch kein Monopol...
Monopol ist schon noch an die Form des "Marktes" gebunden - quasi
gesellschaftlich determiniert...
Schon die Form der monopolistischen Preissetzung fehlte den VEB völlig.
Ach? Die Preise der von VEBs produzierten Produkte, die in den Handel
gelangten, wurden also am Markt nach dem Verhaeltnis von Angebot und
Nachfrage ermittelt? Und nicht zentral festgelegt?
Zentral festgelegt = staatlich festgelegt /= Monopol, denn
Staat /= Monopol.
Staat ist Herrschaftssystem/Machtorgan.
Verständlich?

Und ansonsten träum weiter von Deinem Markt, der irgendwas regelt.
Trump zeigt Dir gerade, wie das geht, mit dem Markt...

Willi
--
Mal was lesen? :
https://swprs.org/der-propaganda-multiplikator/
v***@snafu.de
2019-05-28 16:22:48 UTC
Antworten
Permalink
Post by Wilhelm Ernst
Zentral festgelegt = staatlich festgelegt /= Monopol, denn
Staat /= Monopol.
Staat ist Herrschaftssystem/Machtorgan.
Verständlich?
Ich wage mich mal vor: "Staatsmonopolistischer Kaptitalismus":

"Mit seiner ökonomischen und politischen Potenz greift der Staat zum Nutzen der
Monopole in den Wirtschaftsprozess ein. Das ist mit Händen zu greifen und
durchaus im Alltagsbewusstsein verankert." aus der Jungen Welt, 25.11.2014

Peter
Wilhelm Ernst
2019-05-29 17:58:57 UTC
Antworten
Permalink
Post by v***@snafu.de
Post by Wilhelm Ernst
Zentral festgelegt = staatlich festgelegt /= Monopol, denn
Staat /= Monopol.
Staat ist Herrschaftssystem/Machtorgan.
Verständlich?
"Mit seiner ökonomischen und politischen Potenz greift der Staat zum Nutzen der
Monopole in den Wirtschaftsprozess ein. Das ist mit Händen zu greifen und
durchaus im Alltagsbewusstsein verankert." aus der Jungen Welt, 25.11.2014
Der Herr geruhte über VEB zu reden....
Willi
--
"Also, das primäre Interesse der Vereinigten Staaten durch das letzte Jahrhundert hindurch
- also im Ersten, Zweiten und im Kalten Krieg - sind die Beziehungen zwischen Deutschland und Rußland gewesen,
denn vereinigt wären diese beiden die einzige Macht, die uns bedrohen könnte - und daher sicherzustellen, daß
das nicht passiert." (Georg Friedman, Gründer des Thinktanks Stratfor am 4.2.15 bei einem Vortrag in Chicago)
Martin Ebert
2019-05-29 19:51:09 UTC
Antworten
Permalink
Post by Wilhelm Ernst
Post by Wilhelm Ernst
Zentral festgelegt = staatlich festgelegt /= Monopol, denn
Staat /= Monopol.
Staat ist Herrschaftssystem/Machtorgan.
Verständlich?
...
Post by Wilhelm Ernst
Der Herr geruhte über VEB zu reden....
Und wer hat da bissteschön die Preise festgelegt? Doch nicht
etwa der Staat?

Selbstverständlich war das monopolistisch - was denn sonst?

Mt
Wilhelm Ernst
2019-05-30 19:03:00 UTC
Antworten
Permalink
Post by Martin Ebert
Post by Wilhelm Ernst
Post by Wilhelm Ernst
Zentral festgelegt = staatlich festgelegt /= Monopol, denn
Staat /= Monopol.
Staat ist Herrschaftssystem/Machtorgan.
Verständlich?
...
Post by Wilhelm Ernst
Der Herr geruhte über VEB zu reden....
Und wer hat da bissteschön die Preise festgelegt? Doch nicht
etwa der Staat?
Selbstverständlich war das monopolistisch - was denn sonst?
Mt
Junge, Du solltest Dich mal mit den Prinzipien und Regeln der
Preisbildung der VEB beschäftigen. Was VEB heißt, weiste hoffentlich
noch?

Dann komm wieder...

Willi
Martin Ebert
2019-05-30 20:39:25 UTC
Antworten
Permalink
Post by Wilhelm Ernst
Post by Martin Ebert
Post by Wilhelm Ernst
Der Herr geruhte über VEB zu reden....
Und wer hat da bissteschön die Preise festgelegt? Doch nicht
etwa der Staat?
Selbstverständlich war das monopolistisch - was denn sonst?
Junge, Du solltest Dich mal mit den Prinzipien und Regeln der
Preisbildung der VEB beschäftigen. Was VEB heißt, weiste hoffentlich
noch?
Nun blase mal die sozialistischen Backen nicht zu weit auf. Fangen
wir bei VEB Backwaren an: Wie wurde der Preis bei Brötchen und
Brot gebildet?

Ich höre.

Mt
Uwe Schickedanz
2019-05-31 08:36:18 UTC
Antworten
Permalink
Post by Martin Ebert
Post by Wilhelm Ernst
Post by Martin Ebert
Post by Wilhelm Ernst
Der Herr geruhte über VEB zu reden....
Und wer hat da bissteschön die Preise festgelegt? Doch nicht
etwa der Staat?
Selbstverständlich war das monopolistisch - was denn sonst?
Junge, Du solltest Dich mal mit den Prinzipien und Regeln der
Preisbildung der VEB beschäftigen. Was VEB heißt, weiste hoffentlich
noch?
Nun blase mal die sozialistischen Backen nicht zu weit auf. Fangen
wir bei VEB Backwaren an: Wie wurde der Preis bei Brötchen und
Brot gebildet?
Ich höre.
Sluschisch!
Es galten die Vorkriegspreise, da es Preissteigerungen nicht geben
durfte. Die Differenz zu den Gestehungskosten wurde aus dem
Staatshaushalt subventioniert.

Ein kap. Monopol dagegen verlangt unter Ausnutzung seiner
Monopolstellung die maximal möglichen Preise, um den Gewinn zu
maximieren.

Diese Gewinnmaximierungsabsicht fehlt im Sozialismus vollständig.


Gruß Uwe
--
"Freiheit nur für die Anhänger der Regierung, nur für Mitglieder
einer Partei - mögen sie noch so zahlreich sein - ist keine Freiheit.
Freiheit ist immer nur Freiheit des anders Denkenden."
=== http://www.sicherheitslampe.de ===
Veith
2019-05-31 09:07:54 UTC
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Am Freitag, 31. Mai 2019 10:36:15 UTC+2 schrieb Uwe Schickedanz:

[Preisbildung in der DDR]
Post by Uwe Schickedanz
Wie wurde der Preis bei Brötchen und Brot gebildet?
Es galten die Vorkriegspreise, da es Preissteigerungen nicht geben
durfte. Die Differenz zu den Gestehungskosten wurde aus dem
Staatshaushalt subventioniert.
Wird für "Brot und Brötchen" (und Mieten) weitgehend gestimmt haben.

Für andere (weitentwickelte / neue) Produkte galt die Politik stabiler
(staatlich festgelegter) Verbraucherpreis.

Es waren verschiedene Akteure mit unterschiedlichem Einfluß zu Gange:
- "Politik" (insb. Politbüro)
- Fachministerien
- Staatliche Plankommission
- Preisamt

Die dem "Markt" entgegengesetze Theorie dazu:

Zum Plan gehören *abhängig* von einander - im Rahmen der gesellschaftlichen
Arbeitsteilung - produzierende Produzenten, deren Zusammenhang durch
*Kooperation* herbeigeführt wird.

Die in Kooperation hergestellten Produkte welchseln *nicht* den Besitzer und
nehmen damit nicht die Form einer kaptalistischen Ware an. Das heißt: Der mit
Privateigentum zwingend verbundene Ausschluß andere von der Nutzung dieses
Eigentums ist durch das gesellschaftliche Eigentum nicht gegeben.

Daher auch immer das Kredo, an das Große und Ganze denken und nicht (nur)
den eigene Vorteil (als Betrieb) im Auge zu haben.

Wer jetzt gleich an "Bewußtsein" und "Neuen Menschen" denkt, hat völlig recht,
einschließlich der Probleme damit in einer Übergangsgesellschaft, der das
evolutionäre Element "Zeit" fehlt.
Post by Uwe Schickedanz
Ein kap. Monopol dagegen verlangt unter Ausnutzung seiner
Monopolstellung die maximal möglichen Preise, um den Gewinn zu
maximieren.
Ja, oder produziert zu einem gegebenen Preis (mehr *können* die Verbraucher
nicht zahlen oder läßt der Staat nicht zu) die geringste Menge (=Unterversorgung).
Post by Uwe Schickedanz
Diese Gewinnmaximierungsabsicht fehlt im Sozialismus vollständig.
Ja, und das war auch (für alle) gut so.
Peetr
Martin Ebert
2019-06-01 02:24:34 UTC
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Post by Veith
Post by Uwe Schickedanz
Wie wurde der Preis bei Brötchen und Brot gebildet?
Es galten die Vorkriegspreise, da es Preissteigerungen nicht geben
durfte. Die Differenz zu den Gestehungskosten wurde aus dem
Staatshaushalt subventioniert.
Und warum ging das denn? Ja, richtig: Weil der Staat das Monopol
hatte. Ist doch nicht so schwer.
Post by Veith
Wird für "Brot und Brötchen" (und Mieten) weitgehend gestimmt haben.
Es stimmte *überall* - übrigens auch für IAP, Industrieabgabepreise.
Die hat der produzierende VEB doch nicht bestimmt. Lächerliche Idee,
sowas. - Der VEB bekam die Durchsage, was in welcher Menge zu
welchem Preis zu produzieren sei. Er bekam auch die Zusage, dass
die Zulieferungen dafür kommen ... die oft nicht kamen.

Tut doch nicht so, als ob ihr das zum ersten Mal hört.
Post by Veith
Für andere (weitentwickelte / neue) Produkte galt die Politik stabiler
(staatlich festgelegter) Verbraucherpreis.
Und das - nennt man Monopol.
Post by Veith
Post by Uwe Schickedanz
Ein kap. Monopol dagegen verlangt unter Ausnutzung seiner
Monopolstellung die maximal möglichen Preise, um den Gewinn zu
maximieren.
Wir können das auch gern am Beispiel eines RFT-Farbfernsehers
durchexerzieren.

Die DDR nannte das schamhaft Geldabschöpfung. Sie hat ihr
Monopol ausgenutzt. Das ist doch ganz offensichtlich.

Lächerlich, wie "Wilhelm" hier eine tote Leiche gesundbetet.

Mt
Uwe Schickedanz
2019-06-01 09:23:25 UTC
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Post by Martin Ebert
Post by Veith
Post by Uwe Schickedanz
Wie wurde der Preis bei Brötchen und Brot gebildet?
Es galten die Vorkriegspreise, da es Preissteigerungen nicht geben
durfte. Die Differenz zu den Gestehungskosten wurde aus dem
Staatshaushalt subventioniert.
Und warum ging das denn? Ja, richtig: Weil der Staat das Monopol
hatte. Ist doch nicht so schwer.
Post by Veith
Wird für "Brot und Brötchen" (und Mieten) weitgehend gestimmt haben.
Es stimmte *überall* - übrigens auch für IAP, Industrieabgabepreise.
Die hat der produzierende VEB doch nicht bestimmt. Lächerliche Idee,
sowas. - Der VEB bekam die Durchsage, was in welcher Menge zu
welchem Preis zu produzieren sei. Er bekam auch die Zusage, dass
die Zulieferungen dafür kommen ... die oft nicht kamen.
Tut doch nicht so, als ob ihr das zum ersten Mal hört.
Post by Veith
Für andere (weitentwickelte / neue) Produkte galt die Politik stabiler
(staatlich festgelegter) Verbraucherpreis.
Und das - nennt man Monopol.
_Du_ nennst das Monopol. Wogegen ich Dir die Unterschiede dargelegt
habe.
Post by Martin Ebert
Post by Veith
Post by Uwe Schickedanz
Ein kap. Monopol dagegen verlangt unter Ausnutzung seiner
Monopolstellung die maximal möglichen Preise, um den Gewinn zu
maximieren.
Wir können das auch gern am Beispiel eines RFT-Farbfernsehers
durchexerzieren.
Die DDR nannte das schamhaft Geldabschöpfung. Sie hat ihr
Monopol ausgenutzt. Das ist doch ganz offensichtlich.
Ah, der Herr Ebert betreibt derailing. Bleib doch mal beim Thema, und
das waren Backwaren.


Gruß Uwe
--
"Freiheit nur für die Anhänger der Regierung, nur für Mitglieder
einer Partei - mögen sie noch so zahlreich sein - ist keine Freiheit.
Freiheit ist immer nur Freiheit des anders Denkenden."
=== http://www.sicherheitslampe.de ===
Florian Ritter
2019-06-01 12:50:25 UTC
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Post by Martin Ebert
Wir können das auch gern am Beispiel eines RFT-Farbfernsehers
durchexerzieren.
Die DDR nannte das schamhaft Geldabschöpfung. Sie hat ihr
Ich kenne das als Kaufkraftabschöpfung.
Post by Martin Ebert
Monopol ausgenutzt. Das ist doch ganz offensichtlich.
Lächerlich, wie "Wilhelm" hier eine tote Leiche gesundbetet.
Es wurde in "Ökonomie des Sozialismus" verkündet - dann muß
es ja auch richtig sein - FR
Paul
2019-06-01 13:15:25 UTC
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Post by Martin Ebert
Post by Veith
Post by Uwe Schickedanz
Wie wurde der Preis bei Brötchen und Brot gebildet?
Es galten die Vorkriegspreise, da es Preissteigerungen nicht geben
durfte. Die Differenz zu den Gestehungskosten wurde aus dem
Staatshaushalt subventioniert.
Und warum ging das denn? Ja, richtig: Weil der Staat das Monopol
hatte. Ist doch nicht so schwer.
Post by Veith
Wird für "Brot und Brötchen" (und Mieten) weitgehend gestimmt haben.
Es stimmte *überall* - übrigens auch für IAP, Industrieabgabepreise.
Die hat der produzierende VEB doch nicht bestimmt. Lächerliche Idee,
sowas. - Der VEB bekam die Durchsage, was in welcher Menge zu
welchem Preis zu produzieren sei. Er bekam auch die Zusage, dass
die Zulieferungen dafür kommen ... die oft nicht kamen.
Tut doch nicht so, als ob ihr das zum ersten Mal hört.
Post by Veith
Für andere (weitentwickelte / neue) Produkte galt die Politik stabiler
(staatlich festgelegter) Verbraucherpreis.
Und das - nennt man Monopol.
Post by Veith
Post by Uwe Schickedanz
Ein kap. Monopol dagegen verlangt unter Ausnutzung seiner
Monopolstellung die maximal möglichen Preise, um den Gewinn zu
maximieren.
Wir können das auch gern am Beispiel eines RFT-Farbfernsehers
durchexerzieren.
Die DDR nannte das schamhaft Geldabschöpfung. Sie hat ihr
Monopol ausgenutzt. Das ist doch ganz offensichtlich.
Lächerlich, wie "Wilhelm" hier eine tote Leiche gesundbetet.
Mt
Nein, es war kein Monopolsystem, es war ein Trustsystem. Wichtigste
Merkmale, der Trust bezahlt seine Arbeiter nicht mit Geld sondern mit
Wertmarken mit denen sie nur in trusteigenen Geschäften einkaufen
können, die Arbeiter leben in trusteigenen Unterkünften. Die
medizinische Betreuung wird von trusteigenen Ärzten und Kliniken geleistet.

Paule
--
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30 Tage kostenlos und ohne Risiko testen?
https://www.emsisoft.com/de/software/antimalware/?id=5716961
Martin Schade
2019-05-31 17:26:51 UTC
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Post by Martin Ebert
Post by Wilhelm Ernst
Post by Wilhelm Ernst
Zentral festgelegt = staatlich festgelegt /= Monopol, denn
Staat /= Monopol.
Staat ist Herrschaftssystem/Machtorgan.
Verständlich?
...
Post by Wilhelm Ernst
Der Herr geruhte über VEB zu reden....
Und wer hat da bissteschön die Preise festgelegt? Doch nicht
etwa der Staat?
Selbstverständlich war das monopolistisch - was denn sonst?
Die Preise sind durch die Ökonomen der produzierenden Betriebe ausgerechnet
worden, wurden dann staatlich genehmigt und durften dann nicht mehr
verändert werden.
Im FJ '77 haben wir das SKL besichtigt. Dabei habe ich gehört, daß es
schwierig sei, die neueren Schiffs-Dieselmotoren zu verkaufen, denn diese
seien im Vergleich zu älteren Baureihen teurer. Die Preise der älteren
Baureihen wären inzwischen überholt, es gäbe eben doch Kostensteigerungen,
aber die dürfe man nicht nachträglich in die Preise einbeziehen. Also würden
die Mehrkosten auf neue Baureihen aufgeschlagen. Diese seien dadurch
unverhältnismäßig teuer.

Grüße, Martin Schade
Peter Veith
2019-05-31 19:13:09 UTC
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Post by Martin Schade
Post by Martin Ebert
Selbstverständlich war das monopolistisch - was denn sonst?
Die Preise sind durch die Ökonomen der produzierenden Betriebe ausgerechnet
worden, wurden dann staatlich genehmigt und durften dann nicht mehr
verändert werden.
Es gab für die Betriebe Fest- und Höchstpreise sowie ein Preiskorridor.

Nicht mit dem EVP verwechseln!

HINT
Veith
--
Lieber Reich ins Heim, als heim ins Reich!
http://ddr-luftwaffe.blogspot.com
Florian Ritter
2019-06-01 13:01:32 UTC
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Post by Martin Schade
Post by Martin Ebert
Und wer hat da bissteschön die Preise festgelegt? Doch nicht
etwa der Staat?
Selbstverständlich war das monopolistisch - was denn sonst?
Die Preise sind durch die Ökonomen der produzierenden Betriebe ausgerechnet
worden
Dieses "Ausrechnen" nennt man kalkulieren. Und da fing's schon
an: Wurden zur Herstellung eines Produkts einzelne Komponenten
aus dem Westen benötigt, so floß deren Preis nach einem staatlich
vorgegeben und also fiktiven Kurs in die Kalkulation ein.
Richtig irre wurde es in den 80ern, da mußte zB das PCK Schwedt
Pumpen aus DDR-Produktion über eine KoKo-Firma Melcher in
Hamburg für DM-West reimportieren. Luftschlösser...

FR
Peter Veith
2019-05-26 15:11:07 UTC
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Die große Stärke von (...) Bahro, ... war eh die Analyse.
:-D

Du bist schon goldig.

Veith
--
“Where facts are few, experts are many.” by Donald R. Gannon
http://ddr-luftwaffe.blogspot.com
gunter Kühne
2019-05-26 15:52:30 UTC
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Post by Peter Veith
Die große Stärke von (...) Bahro, ... war eh die Analyse.
:-D
Du bist schon goldig.
Veith
Musste verstehen, das ist Glaube.
--
Kleinmut und Stolz, aus diesem Holz
Schuf der Mensch sich am sechsten Tag Gott.
Chr. Maercker
2019-05-28 16:27:03 UTC
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Die große Stärke von (...) Bahro, ... war eh die Analyse.
:-D
Die Analysen von Marx/Engels/Lenin waren nicht unbedingt besser. Die von
Stalin sowieso nicht. Und wäre Bahro so eine Witzfigur gewesen, hätte
man seine "Alternative" in kleiner Auflage gedruckt kurz diskutiert und
der Spuk wäre wahrscheinlich vorüber gewesen. Wozu den Mann also
einbuchten??
--
CU Chr. Maercker.
n
gunter Kühne
2019-05-29 18:44:11 UTC
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Post by Chr. Maercker
Die große Stärke von (...) Bahro, ... war eh die Analyse.
:-D
Die Analysen von Marx/Engels/Lenin waren nicht unbedingt besser. Die von
Stalin sowieso nicht. Und wäre Bahro so eine Witzfigur gewesen, hätte
man seine "Alternative" in kleiner Auflage gedruckt kurz diskutiert und
der Spuk wäre wahrscheinlich vorüber gewesen. Wozu den Mann also
einbuchten??
Im Prinzip der Gleiche fehler den ander dumme Führungskräfte im Osten
gemacht haben.
Stichwort: Biermann
--
Kleinmut und Stolz, aus diesem Holz
Schuf der Mensch sich am sechsten Tag Gott.
Bernd Ullrich
2019-05-28 18:09:57 UTC
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Post by Peter Veith
Die große Stärke von (...) Bahro, ... war eh die Analyse.
:-D
Du bist schon goldig.
Veith
Bahro war Blender und Gaukler, ein narzistisches "ArmesLeut".

KS
Veith
2019-05-27 09:43:18 UTC
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Post by gunter Kühne
Post by Veith
Wenn die Starken einen Weg finden,
dehnen sie sich in ein anderes Gebiet aus und okkupieren es, in dem Sie
mit ihren Fähigkeiten ebenfalls dominieren.
Also hatte ja Koll. Marx ja recht. Mit geht nur Weltweit.
Hatten wir erst unlängst. Zum Auffrischen im Folgenden die Klassiker.

- Karl Chemnitz dazu: "Der *Kommunismus* ist empirisch nur als die Tat der
herrschenden Völker "auf einmal" und gleichzeitig möglich, was die universelle
Entwicklung der Produktivkraft und den mit ihm zusammenhängenden Weltverkehr
voraussetzt."

- St. Peter einige Zeit später zum *Sozialismus* : "Wenn die Ausbeuter nur *in
einem Lande* geschlagen sind – und das ist natürlich der typische Fall, denn
eine gleichzeitige Revolution in einer Reihe von Ländern ist eine seltene
Ausnahme – so bleiben sie doch stärker als die Ausgebeuteten, denn die
internationalen Verbindungen der Ausbeuter sind außerordentlich groß."

Folge:
Der Sozialismus muß sich gegen die Starken zu verteidigen verstehen.

Da sich aber niemand immer "nur" verteidigen kann, muß er auch angreifen und
die Feinde außen und im Inneren nicht aus den Augen verlieren. Irgendwie hat
es an dem gehapert.
Post by gunter Kühne
China hat ja aus den Fehlern mächtig gelernt.
Ja und das währe in der DDR auch gegangen.
Ich könnte mir vorstellen, daß dieser "sozialistische Kapitalismus" unseren
SED-Reformern schon vorschwebte (mehr Marktwirtschaft wagen und als Funktionär
reichwerden). Ich glaube aber nicht, daß das unter den konkreten Bedingungen in
Europa funktioniert hätte. Die bittere Armut, aus der das chinesische Konzept
seine Bevölkerung erfolgreich herausgeholt hat, gab es zum Glück nicht.

Peter
gunter Kühne
2019-05-27 10:25:49 UTC
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Post by Veith
Post by gunter Kühne
Post by Veith
Wenn die Starken einen Weg finden,
dehnen sie sich in ein anderes Gebiet aus und okkupieren es, in dem Sie
mit ihren Fähigkeiten ebenfalls dominieren.
Also hatte ja Koll. Marx ja recht. Mit geht nur Weltweit.
Hatten wir erst unlängst. Zum Auffrischen im Folgenden die Klassiker.
- Karl Chemnitz dazu: "Der *Kommunismus* ist empirisch nur als die Tat der
herrschenden Völker "auf einmal" und gleichzeitig möglich, was die universelle
Entwicklung der Produktivkraft und den mit ihm zusammenhängenden Weltverkehr
voraussetzt."
- St. Peter einige Zeit später zum *Sozialismus* : "Wenn die Ausbeuter nur *in
einem Lande* geschlagen sind – und das ist natürlich der typische Fall, denn
eine gleichzeitige Revolution in einer Reihe von Ländern ist eine seltene
Ausnahme – so bleiben sie doch stärker als die Ausgebeuteten, denn die
internationalen Verbindungen der Ausbeuter sind außerordentlich groß."
Der Sozialismus muß sich gegen die Starken zu verteidigen verstehen.
Da sich aber niemand immer "nur" verteidigen kann, muß er auch angreifen und
die Feinde außen und im Inneren nicht aus den Augen verlieren. Irgendwie hat
es an dem gehapert.
Post by gunter Kühne
China hat ja aus den Fehlern mächtig gelernt.
Ja und das währe in der DDR auch gegangen.
Ich könnte mir vorstellen, daß dieser "sozialistische Kapitalismus" unseren
SED-Reformern schon vorschwebte (mehr Marktwirtschaft wagen und als Funktionär
reichwerden). Ich glaube aber nicht, daß das unter den konkreten Bedingungen in
Europa funktioniert hätte. Die bittere Armut, aus der das chinesische Konzept
seine Bevölkerung erfolgreich herausgeholt hat, gab es zum Glück nicht.
Peter
Grundsätzlich dazu.
Ökonomische Richtlienen wirken sich fast immer viel später aus.
Die jetztige CDU Regierung, profitiert ja auch noch von Schröder.
Interresannt währe es gewesen wen die neue Ökonomie , die der Spitzbart
in petto hatte, wirklich zum tragen gekommen währe.
Aber davor, hatten einige ja so ne Angst, das es gleich mal paar Unfälle
gab.

Leider gibt es ja nicht mehr allzuviel Material von der Sache.
Ähnlich wie mit den Studien und Untersuchungen der SED ob die
muslimische Religion eine Revulutionäre Strömung sein kann.
( Muss so 1987 gewesen sein. man findet nichts mehr darüber, ja und auch
ich habe 1992 vieles entsorgt.)

MfG
Veith
2019-05-27 11:43:21 UTC
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Post by gunter Kühne
Interresannt währe es gewesen wen die neue Ökonomie , die der Spitzbart
in petto hatte, wirklich zum tragen gekommen währe.
Ja, die entscheidende evolutionäre Komponete ist die Zeit.

Peter
gunter Kühne
2019-05-27 21:31:57 UTC
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Post by Veith
Post by gunter Kühne
Interresannt währe es gewesen wen die neue Ökonomie , die der Spitzbart
in petto hatte, wirklich zum tragen gekommen währe.
Ja, die entscheidende evolutionäre Komponete ist die Zeit.
Peter
Da ist was dran.
der Faktor Zeit wird meist unterschätzt.
( In der Technik meist ebenso)
--
Kleinmut und Stolz, aus diesem Holz
Schuf der Mensch sich am sechsten Tag Gott.
Martin Schade
2019-05-26 10:19:22 UTC
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Permalink
"Veith" schrieb im Newsbeitrag news:21a80eea-4cf8-430a-a101-***@googlegroups.com...

*****
Post by Veith
Post by Martin Schade
Heute halte ich es für fast unmöglich, einen DDR-VEB in ein
marktwirtschaftliches Unternehmen umzuwandeln.
Heute halte ich es für fast für ein Verbrechen, einen DDR-VEB in ein
kapitalistisches Unternehmen umzuwandeln und für ein Verbrechen ihn zu
zerschlagen.
Wäre das nicht geschehen, dann müßten die dort Beschäftigten nach dem
Wegfall der übergeordneten Strukturen verhungern.

Grüße, Martin Schade
gunter Kühne
2019-05-27 10:27:03 UTC
Antworten
Permalink
Post by Martin Schade
*****
Post by Veith
Post by Martin Schade
Heute halte ich es für fast unmöglich, einen DDR-VEB in ein
marktwirtschaftliches Unternehmen umzuwandeln.
Heute halte ich es für fast für ein Verbrechen, einen DDR-VEB in ein
kapitalistisches Unternehmen umzuwandeln und für ein Verbrechen ihn zu
zerschlagen.
Wäre das nicht geschehen, dann müßten die dort Beschäftigten nach dem
Wegfall der übergeordneten Strukturen verhungern.
Oder schnell neue Strukturen schaffen.
Soll ja angeblich welche geben die das geschaft haben.
Martin Schade
2019-05-29 09:11:36 UTC
Antworten
Permalink
Post by gunter Kühne
Post by Martin Schade
*****
Post by Veith
Post by Martin Schade
Heute halte ich es für fast unmöglich, einen DDR-VEB in ein
marktwirtschaftliches Unternehmen umzuwandeln.
Heute halte ich es für fast für ein Verbrechen, einen DDR-VEB in ein
kapitalistisches Unternehmen umzuwandeln und für ein Verbrechen ihn zu
zerschlagen.
Wäre das nicht geschehen, dann müßten die dort Beschäftigten nach dem
Wegfall der übergeordneten Strukturen verhungern.
Oder schnell neue Strukturen schaffen.
Soll ja angeblich welche geben die das geschaft haben.
Es hat Betriebe gegeben, die das geschafft haben - weil dort Leute waren,
die noch was von Marktwirtschaft verstanden haben.
Neue Strukturen analog zu Ministerrat und Politbüro konnte man so schnell
nicht schaffen. Ich weiß noch, wie ich damals überlegt habe, aber das muß
man auch publizieren können. Soooo schnell schafft das keiner.
Hier hatte _man_(!) schon 10 Jahre vorher mit dem Aufbau alternativer
Strukturen beginnen müssen. Was wir gebraucht hätte, ist eine alternative
sozialistische Partei. Es ist immer dasselbe Problem - eine Obrigkeit hält
sich solange an ihren Positionen fest und erlaubt nicht, daß andere
hochkommen, bis die Sache insgesamt gescheitert ist.

Grüße, Martin Schade
Lars Gebauer
2019-05-29 10:49:04 UTC
Antworten
Permalink
Post by Martin Schade
Hier hatte _man_(!) schon 10 Jahre vorher mit dem Aufbau alternativer
Strukturen beginnen müssen.
Was für eine obergrandiose Schlaumeierei!

Ich bemerke, daß ich _jetzt_ irgendwelche Probleme habe und als Lösung
fällt Dir ein, 10 Jahre zuvor etwas zu tun?

Hättest Du zu mir so etwas gesagt, hätte ich den Hund von der Kette
gelassen, wenn Du nicht blitzartig vom Hof verschwunden wärst.
Post by Martin Schade
Was wir gebraucht hätte, ist eine alternative sozialistische Partei.
Um Himmels Willen! Als ob's mit einer nicht schon schlimm genug
gewesen wäre!
Jörg Knebel
2019-05-29 13:24:50 UTC
Antworten
Permalink
Post by Lars Gebauer
Post by Martin Schade
Was wir gebraucht hätte, ist eine alternative sozialistische Partei.
Um Himmels Willen! Als ob's mit einer nicht schon schlimm genug
gewesen wäre!
Amen! ... und das als Atheist ;-)

ABER! Parteiversammlung war besser als gar kein Schlaf!

Meine Meinung: Politische Parteien sind wie alle Religionssekten nutzlos
und überflüssig.

Nur mal so zur Bestätigung am Rande: Wir hatten gerade Federal Election
und der Wahl"zettel" für den Senat (Oberhaus) war gefühlte 10 km lang
(>30 Parteien). Ausgewählt mußte werden in einer Bucht die kleiner als
eine Telefonzelle war. Ach so, eine meiner mindestens 6 Stimmen bekam
die Vereinigung die Marioana legalisieren will - und das als Ex-Raucher!
Bernd Ullrich
2019-05-29 18:22:10 UTC
Antworten
Permalink
Am 29.05.2019 um 15:24 schrieb Jörg Knebel:
[....]
Post by Jörg Knebel
Nur mal so zur Bestätigung am Rande: Wir hatten gerade Federal Election
und der Wahl"zettel" für den Senat (Oberhaus) war gefühlte 10 km lang
(>30 Parteien). Ausgewählt mußte werden in einer Bucht die kleiner als
eine Telefonzelle war.
Bei mir hattense den Blickschutz auf 1m verbreitet, der Schmierzettel
war 95 cm lang.

KS
Veith
2019-05-29 13:56:21 UTC
Antworten
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Am Mittwoch, 29. Mai 2019 11:11:41 UTC+2 schrieb Martin Schade:

[VEBs zur Wende]
Post by gunter Kühne
Soll ja angeblich welche geben die das geschaft haben.
Es hat Betriebe gegeben, die das geschafft haben ...
... ja, ohne Unruhen in den Untergang.

Das haben "meine" Militärreformer auch prima geschafft, daher haben sie sich
noch kräftig ernannt und befördert sowie Beratervertrage für sich von der
Bundeswehr ergattert, einige wenigstens, wenn schon keine Generalskarrieren /
-pensionen möglich waren.

Haben sie fein gemacht und ihre "Schutzbefohlenen" ... lassen wir das.
Das Kredo aller Opportonisten war und ist schon immer:

"Ich habe nur das Schlimmste verhindert."
- weil dort Leute waren, die noch was von Marktwirtschaft verstanden haben.
Andersrum:
weil dort inzwischen Leute saßen ("Reformer"), die Marktwirtschaft aka Kapitalismus wollten, mit sich selbst an der Spitze natürlich.

Immer nur mit Präsent20 und Apoldaer Rundstrickwaren im Lada, während die Bosse
auf vergleichbarer Ebene im Westen in Amani gewandet mit ihrem Benz zur
Grunewaldvilla fuhren ... ihr Wunsch nach Kapitalismus war nur recht und billg.
Hier hatte _man_(!) schon 10 Jahre vorher mit dem Aufbau alternativer
Strukturen beginnen müssen.
Tja, die oben anskizzierten Reformer konnten sich halt nicht rechtzeitig
durchsetzen, da war die "West-Elite" / "Mauerfall" mit der schnellen DM und
Anschluß mit seiner Ko(h)lonisierung vor ... anders als in anderen
"Transformationsstaaten."

Schon Scheiße, keiner ist in der DDR Oligarch geworden.
Was wir gebraucht hätte, ist eine alternative
sozialistische Partei.
Eine sozialistsiche Partei mit dem Ziel des Kapitalismus? Ah, deshalb
"Demokratischer Sozialismus", da "Demokratie" offenbar nur als Synonym
für "Kapitalsmus" verwendet wird, verstehe.
Es ist immer dasselbe Problem - eine Obrigkeit hält
sich solange an ihren Positionen fest und erlaubt nicht, daß andere
hochkommen, bis die Sache insgesamt gescheitert ist.
Ja, ist aber in jedem Land, Firma, Konzern, ja auch in der Familie so ...
bis die Alten - inzwischen schwer konservativ gewordenen - wegsterben.

Peter
gunter Kühne
2019-05-29 18:45:57 UTC
Antworten
Permalink
Post by Martin Schade
Post by Martin Schade
*****
Post by Veith
Post by Martin Schade
Heute halte ich es für fast unmöglich, einen DDR-VEB in ein
marktwirtschaftliches Unternehmen umzuwandeln.
Heute halte ich es für fast für ein Verbrechen, einen DDR-VEB in ein
kapitalistisches Unternehmen umzuwandeln und für ein Verbrechen ihn zu
zerschlagen.
Wäre das nicht geschehen, dann müßten die dort Beschäftigten nach
dem > Wegfall der übergeordneten Strukturen verhungern.
Oder schnell neue Strukturen schaffen.
Soll ja angeblich welche geben die das geschaft haben.
Es hat Betriebe gegeben, die das geschafft haben - weil dort Leute
waren, die noch was von Marktwirtschaft verstanden haben.
Neue Strukturen analog zu Ministerrat und Politbüro konnte man so
schnell nicht schaffen. Ich weiß noch, wie ich damals überlegt habe,
aber das muß man auch publizieren können. Soooo schnell schafft das keiner.
Hier hatte _man_(!) schon 10 Jahre vorher mit dem Aufbau alternativer
Strukturen beginnen müssen. Was wir gebraucht hätte, ist eine
alternative sozialistische Partei. Es ist immer dasselbe Problem - eine
Obrigkeit hält sich solange an ihren Positionen fest und erlaubt nicht,
daß andere hochkommen, bis die Sache insgesamt gescheitert ist.
Grüße, Martin Schade
Den Letzten Satz kann man nur Unterschreiben.
Genau da ist eines der Kardinalprobleme.
--
Kleinmut und Stolz, aus diesem Holz
Schuf der Mensch sich am sechsten Tag Gott.
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