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7.10.
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Gunter Kühne
2020-10-07 09:57:52 UTC
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An alle
Stillgestanden:
Herzliche Glückwünsche zum Nationalfeiertag
Wegtreten zu den Feierlichkeiten. :)

Mal sehen wie lange es dauert bis der erste Wessi motzt.
:-)
--
Kleinmut und Stolz, aus diesem Holz
Schuf der Mensch sich am sechsten Tag Gott.
Jörg Knebel
2020-10-07 10:43:43 UTC
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Post by Gunter Kühne
Herzliche Glückwünsche zum Nationalfeiertag
Wegtreten zu den Feierlichkeiten. :)
Hura, Hura, Hura. :o)
Ronald Konschak
2020-10-07 12:55:16 UTC
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Post by Jörg Knebel
Post by Gunter Kühne
Herzliche Glückwünsche zum Nationalfeiertag
Wegtreten zu den Feierlichkeiten. :)
Hura, Hura, Hura. :o)
Aber die DDR-Fahne hat wieder keiner rausgehängt. Ich kann ja
nichtmal nach Marzahn-Hellersdorf fahren und gucken, ob da noch
alles auf Linie ist. Man fährt vorher durch ein Seuchengebiet,
und fällt dann tot um.

Ronald.
--
Erst wenn das letzte Hirn gewaschen, die letzte Menschenwürde gebrochen und
euch die letzte Freiheit genommen wurde, werdet ihr merken, daß man mit
Zeitung lesen, wählen und Steuern zahlen keine Diktatur aufhält.
Jörg Knebel
2020-10-07 20:05:05 UTC
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Post by Ronald Konschak
Aber die DDR-Fahne hat wieder keiner rausgehängt
Schlamperei!

Vor einem (?) Jahr hatte ich eine über die Moterhaube meines 4WD gespannt,
aber das zählt wohl nicht mehr...
wolfgang sch
2020-10-08 03:08:54 UTC
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Post by Ronald Konschak
Aber die DDR-Fahne hat wieder keiner rausgehängt.
Du guckst nur nicht richtig. Die DDR-Fahne von 1949 hängt überall.
--
Emerging from below past Nollendorfplatz
http://www.wschwanke.de/ http://www.fotos-aus-der-luft.de/
usenet_20031215 (AT) wschwanke (DOT) de
Penn Erwin
2020-10-07 11:18:36 UTC
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Post by Gunter Kühne
An alle
Herzliche Glückwünsche zum Nationalfeiertag
Wegtreten zu den Feierlichkeiten. :)
Mal sehen wie lange es dauert bis der erste Wessi motzt.
:-)
Über dich Deppen kann man nur milde lächeln.... 😜
--
Erwin
Jörg Knebel
2020-10-07 13:17:58 UTC
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Post by Penn Erwin
Über dich Deppen kann man nur milde lächeln.... 😜
Nun ja, wegen Dir habe ich schon fast Caffee über den Monitor gespritzt aber
schon mehrere Male mir die Schenkel blau gekloppt, was mit Sicherheit nicht
mehr unter "milde lächeln" zu verbuchen ist!

Und nun feier schön - kannst ja auch die Gardienen zuziehen...
Gunter Kühne
2020-10-07 20:16:13 UTC
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Post by Penn Erwin
Post by Gunter Kühne
An alle
Herzliche Glückwünsche zum Nationalfeiertag
Wegtreten zu den Feierlichkeiten. :)
Mal sehen wie lange es dauert bis der erste Wessi motzt.
:-)
Über dich Deppen kann man nur milde lächeln.... 😜
Klar mit deinem Kommentar hatte ich fest gerechnet.
Schön das du über das Stöckchen gesprungen bist.
Es ist schön das es Leute wie dich gibt, mit einen IQ knapp unterhalb
der Netzfrequenz der Bundesbahn. :)
--
Kleinmut und Stolz, aus diesem Holz
Schuf der Mensch sich am sechsten Tag Gott.
Chr. Maercker
2020-10-07 12:43:41 UTC
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Post by Gunter Kühne
An alle
Herzliche Glückwünsche zum Nationalfeiertag
Wegtreten zu den Feierlichkeiten. :)
Mal sehen wie lange es dauert bis der erste Wessi motzt.
Als Ossi nehme ich weder Beileidskundgebungen zum 03.10. noch
Tagesbefehle zum 07.10. entgegen. Beides uninteressant.
--
CU Chr. Maercker.
Wolf gang P u f f e
2020-10-07 14:05:33 UTC
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Post by Gunter Kühne
An alle
Herzliche Glückwünsche zum Nationalfeiertag
Wegtreten zu den Feierlichkeiten. :)
Mal sehen wie lange es dauert bis der erste Wessi motzt.
:-)
Du fetzt!
Hättst ja mal ne Wandzeitung (oder Webseite) anslässlich des Anlasses
gestalten können.
Als gesellschaftliche Tätigkeit abgerechnet, hätte es sogar Punkte im
"Wettbeweb von Mann zu Mann" und somit einen Zuschlag zum Stundenlohn
gegeben.
Geschickt angestellt, hätte man dafür sogar eine bezahlte Freistellung
rausschlagen können, und das Ganze während der Arbeitszeit gemacht.

Freundschaft!

W.
Gunter Kühne
2020-10-07 20:19:41 UTC
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Post by Wolf gang P u f f e
Post by Gunter Kühne
An alle
Herzliche Glückwünsche zum Nationalfeiertag
Wegtreten zu den Feierlichkeiten. :)
Mal sehen wie lange es dauert bis der erste Wessi motzt.
:-)
Du fetzt!
Hättst ja mal ne Wandzeitung (oder Webseite) anslässlich des Anlasses
gestalten können.
Das geht nicht mehr.
Zum Lehrgang für Wandzeitungsredakteure bei der DR war ich ca 77.
Ich bin schon damals mit meinen Exemplar aufgefallen. Das wollt ihr
heutzutage nicht .
Post by Wolf gang P u f f e
Als gesellschaftliche Tätigkeit abgerechnet, hätte es sogar Punkte im
"Wettbeweb von Mann zu Mann" und somit einen Zuschlag zum Stundenlohn
gegeben.
Geschickt angestellt, hätte man dafür sogar eine bezahlte Freistellung
rausschlagen können, und das Ganze während der Arbeitszeit gemacht.
Freundschaft!
Logisch der Lehrgang war im Grenzgebiet, während der Arbeitszeit man
wurde für die 3 Tage delegiert.!!
Freundschaft :)
--
Kleinmut und Stolz, aus diesem Holz
Schuf der Mensch sich am sechsten Tag Gott.
klaus reile
2020-10-09 14:00:28 UTC
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Am Wed, 7 Oct 2020 11:57:52 +0200
Post by Gunter Kühne
An alle
Herzliche Glückwünsche zum Nationalfeiertag
Wegtreten zu den Feierlichkeiten. :)
Mal sehen wie lange es dauert bis der erste Wessi motzt.
:-)
Wer mag das Problem sein, die Wessis, die Vorgebetetes nachplappern
oder die täglich im TV auftretenden Ossis, die urplötzlich alle
Widerstandskämpfer waren? Alle natürlich pausenlos verfolgt,
unterdrückt und diskriminiert?
Ebenso interessant im TV, die pausenlosen Sendungen darüber, wie
schlecht doch alles in der DDR war. Dazu fällt mir spontan die Frage
ein, warum haben meine Geschwister alle kostenlos studieren können und
haben ebenso kostenlos vernünftige Ausbildungen bekommen und ich im
Westen musste selbst für die stinknormale Gesellenprüfung bezahlen, von
Meister und dem Übrigen ganz zu schweigen.

Klaus
--
Natürlich hat jeder eine eigene Meinung. Nur weiss auch jeder,
wo diese eigene Meinung herkommt? (Lisa Fitz)

Glaube wenig. Hinterfrage alles. Denke selbst.
Martin Ebert
2020-10-09 14:05:53 UTC
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wie schlecht doch alles in der DDR war.
Mitteldeutsche Zeitung, 09.10.1990:

"Die 1144 Kilometer lange Elbe ist einer der schmutzigsten Flüsse
Europas. Jährlich spült der Strom mehr als 3 462 Tonnen Schwermetalle
in die Nordsee, dazu 316 000 Tonnen Wasch- und Düngemittel sowie
3,9 Millionen Tonnen Salz."

"So beziffert sich die Jahresfracht an Quecksilber auf 22,5 Tonnen,
an Cadmium auf 12,7 Tonnen und an Blei auf 124 Tonnen. Hinzu kommt
eine hochgradige Ammoniumbelastung"

Mt
klaus reile
2020-10-09 14:28:27 UTC
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Am Fri, 9 Oct 2020 16:05:53 +0200
Post by Martin Ebert
wie schlecht doch alles in der DDR war.
"Die 1144 Kilometer lange Elbe ist einer der schmutzigsten Flüsse
Europas. Jährlich spült der Strom mehr als 3 462 Tonnen Schwermetalle
in die Nordsee, dazu 316 000 Tonnen Wasch- und Düngemittel sowie
3,9 Millionen Tonnen Salz."
"So beziffert sich die Jahresfracht an Quecksilber auf 22,5 Tonnen,
an Cadmium auf 12,7 Tonnen und an Blei auf 124 Tonnen. Hinzu kommt
eine hochgradige Ammoniumbelastung"
Mt
Den Göttern sei es gedankt, Du hast mich erinnert. Sonst hätte ich doch
glatt angenommen, es wäre alles super gewesen in der DDR.

Ich wehre mich einfach dagegen zu pauschalisieren, in der DDR wäre
alles schlecht gewesen. Und zu Deinem Beispiel: Kennst Du den Rhein und
die westdeutschen Industriegebiete bis etwa Anfang der 90er? Ich kenne
sie.

Klaus
--
Natürlich hat jeder eine eigene Meinung. Nur weiss auch jeder,
wo diese eigene Meinung herkommt? (Lisa Fitz)

Glaube wenig. Hinterfrage alles. Denke selbst.
Martin Ebert
2020-10-09 15:10:44 UTC
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Post by klaus reile
Ich wehre mich einfach dagegen zu pauschalisieren, in der DDR wäre
alles schlecht gewesen.
Mir fällt nichts ein, was da gut gewesen sein könnte.
Post by klaus reile
Und zu Deinem Beispiel: Kennst Du den Rhein und die westdeutschen
Industriegebiete bis etwa Anfang der 90er? Ich kenne sie.
Was ändert das am Zustand der Elbe 1990?

Mt
Bernd Ullrich
2020-10-09 15:48:23 UTC
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Post by Martin Ebert
Post by klaus reile
Ich wehre mich einfach dagegen zu pauschalisieren, in der DDR wäre
alles schlecht gewesen.
Mir fällt nichts ein, was da gut gewesen sein könnte.
Post by klaus reile
Und zu Deinem Beispiel: Kennst Du den Rhein und die westdeutschen
Industriegebiete bis etwa Anfang der 90er? Ich kenne sie.
Was ändert das am Zustand der Elbe 1990?
Da die Elbe nachweisbar nur in der DDR im Kreis herumgeflossen ist hast
du Recht...
:-D

BU
Wolf gang P u f f e
2020-10-10 07:59:14 UTC
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Post by Martin Ebert
Post by klaus reile
Ich wehre mich einfach dagegen zu pauschalisieren, in der DDR wäre
alles schlecht gewesen.
Mir fällt nichts ein, was da gut gewesen sein könnte.
Nichtmal politische Witze fandest Du gut? ;-)
Peter Veith
2020-10-12 16:03:59 UTC
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Post by Wolf gang P u f f e
Post by Martin Ebert
Post by klaus reile
Ich wehre mich einfach dagegen zu pauschalisieren, in der DDR wäre
alles schlecht gewesen.
Mir fällt nichts ein, was da gut gewesen sein könnte.
Nichtmal politische Witze fandest Du gut? ;-)
Schon seine Ausbildung war Sche*ße.

Veith
--
Lieber Reich ins Heim, als heim ins Reich!
http://ddr-luftwaffe.blogspot.com
Wolf gang P u f f e
2020-10-13 10:48:46 UTC
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Post by Peter Veith
Post by Wolf gang P u f f e
Post by Martin Ebert
Post by klaus reile
Ich wehre mich einfach dagegen zu pauschalisieren, in der DDR wäre
alles schlecht gewesen.
Mir fällt nichts ein, was da gut gewesen sein könnte.
Nichtmal politische Witze fandest Du gut? ;-)
Schon seine Ausbildung war Sche*ße.
:-D
Florian Ritter
2020-10-10 18:14:30 UTC
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Post by Martin Ebert
Post by klaus reile
Ich wehre mich einfach dagegen zu pauschalisieren, in der DDR wäre
alles schlecht gewesen.
Mir fällt nichts ein, was da gut gewesen sein könnte.
Nee, Alter, den Benzinkocher "Juwel" laß ick ma ooch von Deiner nüsch
schlechtmachen, wa - FR
Uwe Schickedanz
2020-10-11 09:54:33 UTC
Antworten
Permalink
On Sat, 10 Oct 2020 11:14:30 -0700 (PDT), Florian Ritter
Post by Florian Ritter
Post by Martin Ebert
Post by klaus reile
Ich wehre mich einfach dagegen zu pauschalisieren, in der DDR wäre
alles schlecht gewesen.
Mir fällt nichts ein, was da gut gewesen sein könnte.
Nee, Alter, den Benzinkocher "Juwel" laß ick ma ooch von Deiner nüsch
schlechtmachen, wa - FR
Beruhte der nicht auf einer Vorkriegskonstruktion?


Gruß Uwe
--
Das Dilemma der DDR: 16 Mio. Widerstandskämpfer wurden von
16 Mio. Stasispitzeln überwacht.
=== http://www.sicherheitslampe.de ===
Bernd Ullrich
2020-10-11 10:01:59 UTC
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Post by Uwe Schickedanz
On Sat, 10 Oct 2020 11:14:30 -0700 (PDT), Florian Ritter
Post by Florian Ritter
Post by Martin Ebert
Post by klaus reile
Ich wehre mich einfach dagegen zu pauschalisieren, in der DDR wäre
alles schlecht gewesen.
Mir fällt nichts ein, was da gut gewesen sein könnte.
Nee, Alter, den Benzinkocher "Juwel" laß ick ma ooch von Deiner nüsch
schlechtmachen, wa - FR
Beruhte der nicht auf einer Vorkriegskonstruktion?
Wie jede Art von Lötlampe oder Lichtschalter und Glühobst...
Wozu sollte das neu erfunden werden?

BU
Florian Ritter
2020-10-13 15:43:08 UTC
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Post by Uwe Schickedanz
Post by Florian Ritter
Nee, Alter, den Benzinkocher "Juwel" laß ick ma ooch von Deiner nüsch
schlechtmachen, wa.
Beruhte der nicht auf einer Vorkriegskonstruktion?
Der "Juwel 33" war wohl Ausrüstungsgegenstand der Wehrmacht.
Wenn ich den Kocher auf einem balkanischen Zeltplatz betrieb, zog
das gewaltige Zischen massenhaft Spektanten an. Ich benutzte ein
Kochgeschirr der NVA, an dem seitwärts gestellten Henkel konnte
ich das im Gleichgewicht halten - Standsicherheit war des Juwels
Stärke nicht. Aber schon erstaunlich, in wie kurzer Zeit er einen
Liter Teewasser zum Siedepunkt brachte - FR
Peter Veith
2020-10-13 16:43:12 UTC
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Post by Florian Ritter
Post by Uwe Schickedanz
Post by Florian Ritter
Nee, Alter, den Benzinkocher "Juwel" laß ick ma ooch von Deiner nüsch
schlechtmachen, wa.
Beruhte der nicht auf einer Vorkriegskonstruktion?
Der "Juwel 33" war wohl Ausrüstungsgegenstand der Wehrmacht.
Ja, aber hier wird wohl eher der "Sportkocher für Benzin" (Juwel 34) vom
VEB Lötgeräte Dresden gemeint sein.

Veith
--
Non forum sed vitae discimus
http://ddr-luftwaffe.blogspot.com
René Marquardt
2020-10-13 21:41:21 UTC
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Post by Peter Veith
Post by Florian Ritter
Der "Juwel 33" war wohl Ausrüstungsgegenstand der Wehrmacht.
Ja, aber hier wird wohl eher der "Sportkocher für Benzin" (Juwel 34) vom
VEB Lötgeräte Dresden gemeint sein.
Der Unterschied zwischen den beiden Geraeten wird wohl nur unter
dem Elektronenmikroskop erkennsbar sein.

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vs

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Und auch der Hersteller duerfte derselbe sein.
René Marquardt
2020-10-13 21:42:36 UTC
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Post by René Marquardt
Post by Peter Veith
Post by Florian Ritter
Der "Juwel 33" war wohl Ausrüstungsgegenstand der Wehrmacht.
Ja, aber hier wird wohl eher der "Sportkocher für Benzin" (Juwel 34) vom
VEB Lötgeräte Dresden gemeint sein.
Der Unterschied zwischen den beiden Geraeten wird wohl nur unter
dem Elektronenmikroskop erkennsbar sein.
https://images.ratisbons.com/2017-17th-Con/2000000152420-007.JPG
vs
https://i.ebayimg.com/images/g/WxAAAOSwAyNfch5-/s-l1600.jpg
Und auch der Hersteller duerfte derselbe sein.
PS: siehe dort: https://petro.fandom.com/wiki/Gustav_Barthel
Peter Veith
2020-10-14 11:03:50 UTC
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Post by René Marquardt
Post by Peter Veith
Post by Florian Ritter
Der "Juwel 33" war wohl Ausrüstungsgegenstand der Wehrmacht.
Ja, aber hier wird wohl eher der "Sportkocher für Benzin" (Juwel 34) vom
VEB Lötgeräte Dresden gemeint sein.
Der Unterschied zwischen den beiden Geraeten wird wohl nur unter
dem Elektronenmikroskop erkennsbar sein.
https://images.ratisbons.com/2017-17th-Con/2000000152420-007.JPG
vs
https://i.ebayimg.com/images/g/WxAAAOSwAyNfch5-/s-l1600.jpg
Also, schon mal die Farbe ... ;)
Post by René Marquardt
Und auch der Hersteller duerfte derselbe sein.
Auch hier: Privat vs. VEB :-D

Peter
Uwe Schickedanz
2020-10-14 14:05:10 UTC
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On Tue, 13 Oct 2020 14:41:21 -0700 (PDT), René Marquardt
Post by René Marquardt
Post by Peter Veith
Post by Florian Ritter
Der "Juwel 33" war wohl Ausrüstungsgegenstand der Wehrmacht.
Ja, aber hier wird wohl eher der "Sportkocher für Benzin" (Juwel 34) vom
VEB Lötgeräte Dresden gemeint sein.
Der Unterschied zwischen den beiden Geraeten wird wohl nur unter
dem Elektronenmikroskop erkennsbar sein.
https://images.ratisbons.com/2017-17th-Con/2000000152420-007.JPG
vs
https://i.ebayimg.com/images/g/WxAAAOSwAyNfch5-/s-l1600.jpg
Und auch der Hersteller duerfte derselbe sein.
Halten wir also fest, daß es in der DDR nichts Gutes gab, und wenn,
dann stammte es aus der Nazizeit.

OmfG


Gruß Uwe
--
Das Dilemma der DDR: 16 Mio. Widerstandskämpfer wurden von
16 Mio. Stasispitzeln überwacht.
=== http://www.sicherheitslampe.de ===
René Marquardt
2020-10-14 22:11:20 UTC
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Post by Uwe Schickedanz
On Tue, 13 Oct 2020 14:41:21 -0700 (PDT), René Marquardt
Post by René Marquardt
Post by Peter Veith
Post by Florian Ritter
Der "Juwel 33" war wohl Ausrüstungsgegenstand der Wehrmacht.
Ja, aber hier wird wohl eher der "Sportkocher für Benzin" (Juwel 34) vom
VEB Lötgeräte Dresden gemeint sein.
Der Unterschied zwischen den beiden Geraeten wird wohl nur unter
dem Elektronenmikroskop erkennsbar sein.
https://images.ratisbons.com/2017-17th-Con/2000000152420-007.JPG
vs
https://i.ebayimg.com/images/g/WxAAAOSwAyNfch5-/s-l1600.jpg
Und auch der Hersteller duerfte derselbe sein.
Halten wir also fest, daß es in der DDR nichts Gutes gab, und wenn,
dann stammte es aus der Nazizeit.
Oder noch aelter:

Loading Image...
Post by Uwe Schickedanz
OmfG
Kenn ich so nicht :P
Uwe Schickedanz
2020-10-15 13:39:54 UTC
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On Wed, 14 Oct 2020 15:11:20 -0700 (PDT), René Marquardt
Post by René Marquardt
© OmfG™
Kenn ich so nicht :P
Dann kennst Du es jetzt. ;)


Gruß Uwe
--
Das Dilemma der DDR: 16 Mio. Widerstandskämpfer wurden von
16 Mio. Stasispitzeln überwacht.
=== http://www.sicherheitslampe.de ===
Martin Schade
2020-10-16 16:21:25 UTC
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"René Marquardt" schrieb im Newsbeitrag news:c7a52ebc-077a-4905-8bc2->
Post by René Marquardt
Post by Peter Veith
Post by Florian Ritter
Der "Juwel 33" war wohl Ausrüstungsgegenstand der Wehrmacht.
Ja, aber hier wird wohl eher der "Sportkocher für Benzin" (Juwel 34) vom
VEB Lötgeräte Dresden gemeint sein.
Der Unterschied zwischen den beiden Geraeten wird wohl nur unter
dem Elektronenmikroskop erkennsbar sein.
https://images.ratisbons.com/2017-17th-Con/2000000152420-007.JPG
vs
https://i.ebayimg.com/images/g/WxAAAOSwAyNfch5-/s-l1600.jpg
Und auch der Hersteller duerfte derselbe sein.
Ich hatte hier kürzlich nach einem Buch über A. Grintschik gefragt und
leider keine Antwort bekommen. In diesem Buch wird von die Erprobung des
ersten sowjetischen Düsenflugzeugs berichtet, und mehrfach geschrieben, daß
sich daß Triebwerk wie ein Primuskocher anhört. Ich habe es in der Schulzeit
gelesen und wollte damals gern wissen, was ein Primuskocher ist. Später habe
ich mir für einen Ausflug den o.g. Kocher gekauft, und dessen Geräusch hat
durchaus eine Ähnlichkeit mit einem Düsentriebwerk. Nun hat YouTube mich auf
Filmchen von alten (deutschen) Düsentriebwerken aufmerksam gemacht,und die
hören sich so an wie o.g. der Benzinkocher. Die Marke Primus habe ich nach
der Wende in eine Katalog von Globetrotter gefunden.

Ein Butan-Lötgerät von Barthel habe ich mir z.Zt. der DDR gekauft; die
Kartusche dafür sieht aus wie eine gewöhnliche Spraydose mit hochstehendem
Röhrchen.
Anfang 1990, als noch nicht klar war, was aus unserem DDR-Geld wird, habe
ich mir einen Butangas-Kocher gekauft, allerdings weiß jetzt ich nicht, wo
ich evtl. Kartuschen dafür bekomme. Diese hat kein herausragendes Röhrchen
mehr.

Grüße, Martin Schade
Uwe Schickedanz
2020-10-16 16:33:51 UTC
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On Fri, 16 Oct 2020 18:21:25 +0200, "Martin Schade"
Post by Martin Schade
Ein Butan-Lötgerät von Barthel habe ich mir z.Zt. der DDR gekauft; die
Kartusche dafür sieht aus wie eine gewöhnliche Spraydose mit hochstehendem
Röhrchen.
Anfang 1990, als noch nicht klar war, was aus unserem DDR-Geld wird, habe
ich mir einen Butangas-Kocher gekauft, allerdings weiß jetzt ich nicht, wo
ich evtl. Kartuschen dafür bekomme. Diese hat kein herausragendes Röhrchen
mehr.
Sieht das so aus wie bei den Nachfüllflaschen für Feuerzeuge etc.?
https://bahama-online.com/Gaskartusche-Butan-227g-fuer-Gaskocher-und-Gasbrenner


Gruß Uwe
--
Das Dilemma der DDR: 16 Mio. Widerstandskämpfer wurden von
16 Mio. Stasispitzeln überwacht.
=== http://www.sicherheitslampe.de ===
Torsten Mueller
2020-10-14 04:39:24 UTC
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Post by Uwe Schickedanz
Post by Florian Ritter
Nee, Alter, den Benzinkocher "Juwel" laß ick ma ooch von Deiner
nüsch schlechtmachen, wa.
Beruhte der nicht auf einer Vorkriegskonstruktion?
Der "Juwel 33" war wohl Ausrüstungsgegenstand der Wehrmacht. Wenn ich
den Kocher auf einem balkanischen Zeltplatz betrieb, zog das gewaltige
Zischen massenhaft Spektanten an.
Ach, Du warst also der, der immer bei anderen Deutschen zum Betteln um
ein Täßchen Benzin kam, das diese zuvor theuer irgendwo erstanden
hatten. Und nachdem dieses alle war, ruhig noch mal.

Ick habe Dir seit 45 Jahren uffm Kieker!

T.M.
Ronald Konschak
2020-10-14 10:50:28 UTC
Antworten
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Post by Torsten Mueller
Der "Juwel 33" war wohl Ausrüstungsgegenstand der Wehrmacht. Wenn ich
den Kocher auf einem balkanischen Zeltplatz betrieb, zog das gewaltige
Zischen massenhaft Spektanten an.
Ach, Du warst also der, der immer bei anderen Deutschen zum Betteln um
ein Täßchen Benzin kam, das diese zuvor theuer irgendwo erstanden
hatten. Und nachdem dieses alle war, ruhig noch mal.
Ick habe Dir seit 45 Jahren uffm Kieker!
SVIW war Rittern mit einem Essigpisser unterwegs, also auch
bezugsberechtigt für Ottokraftstoffe.

Ronald.
--
Erst wenn das letzte Hirn gewaschen, die letzte Menschenwürde gebrochen und
euch die letzte Freiheit genommen wurde, werdet ihr merken, daß man mit
Zeitung lesen, wählen und Steuern zahlen keine Diktatur aufhält.
Florian Ritter
2020-10-15 16:27:53 UTC
Antworten
Permalink
Post by Ronald Konschak
Post by Torsten Mueller
Der "Juwel 33" war wohl Ausrüstungsgegenstand der Wehrmacht. Wenn ich
den Kocher auf einem balkanischen Zeltplatz betrieb, zog das gewaltige
Zischen massenhaft Spektanten an.
Ach, Du warst also der, der immer bei anderen Deutschen zum Betteln um
ein Täßchen Benzin kam, das diese zuvor theuer irgendwo erstanden
hatten. Und nachdem dieses alle war, ruhig noch mal.
Ick habe Dir seit 45 Jahren uffm Kieker!
SVIW war Rittern mit einem Essigpisser unterwegs, also auch
bezugsberechtigt für Ottokraftstoffe.
MZ 250 bitte, soviel Zeit muß sein. Bei den niedrigen Tagessätzen des Umtauschs in Landeswährungen
(ca. 30 Ostmark pro Tag) war Selbstverpflegung angesagt. Von mir bekam jeder
sein Leibgericht, vorausgesetzt es war Tütensuppe. An Tee gab's "Grusinische
Mischung" - anetschlecht. In Rumänien war es schwierig, überhaupt Geld
auszugeben - es gab nix außer ein paar Konservendosen, deren Inhalt man
aber gar nicht kennenlernen wollte, und man konnte zelten wo man wollte, also
kostenlos - FR
Torsten Mueller
2020-10-16 05:45:12 UTC
Antworten
Permalink
In Rumänien war es schwierig, überhaupt Geld auszugeben - es gab nix
In Rumänien gab's zeitweise nicht einmal Kraftstoff. Wennste leer warst,
warste leer. Pech für die nächsten drei Tage.

Rumänien ... das Zelt irgendwo in der Tiefebene aufgebaut, nachdem die
Trans Fagaras überwunden war. Nachts blieb es überraschend warm. Meine
Mutter wird wohl den Eingang aufgemacht haben, jedenfalls stand er früh
offen. Ich wurde von irgendeinem Gebimmel wach, sehr unregelmäßig, ich
konnte mir noch keinen Reim drauf machen. Plötzlich gafften zwei sehr
lebendige schwarze Pferdeköppe neugierig ins Zelt hinein, allgemeine
Begeisterung! Vor allem darüber, daß es nicht die Schweine waren, die
hinter ihnen munter herumsprangen.

T.M.
Florian Ritter
2020-10-18 18:20:31 UTC
Antworten
Permalink
Post by Torsten Mueller
In Rumänien war es schwierig, überhaupt Geld auszugeben - es gab nix
In Rumänien gab's zeitweise nicht einmal Kraftstoff. Wennste leer warst,
warste leer. Pech für die nächsten drei Tage.
Das haben wir nicht erlebt, allerdings lagen die Tankstellen soweit
auseinander, dass ich in einem Dorf liegenblieb. Der Parteichef ließ
von einem LKW Benzin in meinen Tank umfüllen, ohne Öl ging das
schon mal bis zur nächsten Befüllstelle.
Post by Torsten Mueller
Rumänien ... das Zelt irgendwo in der Tiefebene aufgebaut, nachdem die
Trans Fagaras überwunden war. Nachts blieb es überraschend warm. Meine
Mutter wird wohl den Eingang aufgemacht haben, jedenfalls stand er früh
offen. Ich wurde von irgendeinem Gebimmel wach, sehr unregelmäßig, ich
konnte mir noch keinen Reim drauf machen. Plötzlich gafften zwei sehr
lebendige schwarze Pferdeköppe neugierig ins Zelt hinein, allgemeine
Begeisterung! Vor allem darüber, daß es nicht die Schweine waren, die
hinter ihnen munter herumsprangen.
Ich wurde Opfer verwilderter Hunde, die hatten meine vor dem Zelt
stehenden Stiefel (Knobelbecher mit der Anmutung, schon in Stalingrad
dabei gewesen zu sein) und Sandalen zerknabbert.
In einem siebenbürgischen Dorf wurden wir von Sachsen eingeladen,
es gab bergeweise selbstgeschlachtetes Fleisch, verbunden mit der
treuherzigen Versicherung, alle Männer des Ortes wären bei der
SS gewesen - FR
Bernd Ullrich
2020-10-18 18:54:57 UTC
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Post by Florian Ritter
Post by Torsten Mueller
In Rumänien war es schwierig, überhaupt Geld auszugeben - es gab nix
In Rumänien gab's zeitweise nicht einmal Kraftstoff. Wennste leer warst,
warste leer. Pech für die nächsten drei Tage.
Das haben wir nicht erlebt, allerdings lagen die Tankstellen soweit
auseinander, dass ich in einem Dorf liegenblieb. Der Parteichef ließ
von einem LKW Benzin in meinen Tank umfüllen, ohne Öl ging das
schon mal bis zur nächsten Befüllstelle.
Kein Mischöl mitgehabt?

BU
Gunter Kühne
2020-10-19 02:44:46 UTC
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Post by Bernd Ullrich
Post by Florian Ritter
Post by Torsten Mueller
In Rumänien war es schwierig, überhaupt Geld auszugeben - es gab nix
In Rumänien gab's zeitweise nicht einmal Kraftstoff. Wennste leer warst,
warste leer. Pech für die nächsten drei Tage.
Das haben wir nicht erlebt, allerdings lagen die Tankstellen soweit
auseinander, dass ich in einem Dorf liegenblieb. Der Parteichef ließ
von einem LKW Benzin in meinen Tank umfüllen, ohne Öl ging das
schon mal bis zur nächsten Befüllstelle.
Kein Mischöl mitgehabt?
BU
Ich dachte immer der fährt M24?
--
Kleinmut und Stolz, aus diesem Holz
Schuf der Mensch sich am sechsten Tag Gott.
Uwe Schickedanz
2020-10-19 07:56:13 UTC
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Post by Gunter Kühne
Post by Bernd Ullrich
Post by Florian Ritter
Post by Torsten Mueller
In Rumänien war es schwierig, überhaupt Geld auszugeben - es gab nix
In Rumänien gab's zeitweise nicht einmal Kraftstoff. Wennste leer warst,
warste leer. Pech für die nächsten drei Tage.
Das haben wir nicht erlebt, allerdings lagen die Tankstellen soweit
auseinander, dass ich in einem Dorf liegenblieb. Der Parteichef ließ
von einem LKW Benzin in meinen Tank umfüllen, ohne Öl ging das
schon mal bis zur nächsten Befüllstelle.
Kein Mischöl mitgehabt?
BU
Ich dachte immer der fährt M24?
Nein, in der Wallachei war doch mit der Emme. Besser aufpassen,
Genosse Kühne, wenn der Genosse Ritter vom Krieg erzählt!


Gruß Uwe
--
Das Dilemma der DDR: 16 Mio. Widerstandskämpfer wurden von
16 Mio. Stasispitzeln überwacht.
=== http://www.sicherheitslampe.de ===
Gunter Kühne
2020-10-20 02:53:59 UTC
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Post by Uwe Schickedanz
Post by Gunter Kühne
Post by Bernd Ullrich
Post by Florian Ritter
Post by Torsten Mueller
In Rumänien war es schwierig, überhaupt Geld auszugeben - es gab nix
In Rumänien gab's zeitweise nicht einmal Kraftstoff. Wennste leer warst,
warste leer. Pech für die nächsten drei Tage.
Das haben wir nicht erlebt, allerdings lagen die Tankstellen soweit
auseinander, dass ich in einem Dorf liegenblieb. Der Parteichef ließ
von einem LKW Benzin in meinen Tank umfüllen, ohne Öl ging das
schon mal bis zur nächsten Befüllstelle.
Kein Mischöl mitgehabt?
BU
Ich dachte immer der fährt M24?
Nein, in der Wallachei war doch mit der Emme. Besser aufpassen,
Genosse Kühne, wenn der Genosse Ritter vom Krieg erzählt!
Gruß Uwe
Entschuldigung:
Melde mich zur Strafe freiwillig zum nächsten Subotnik.
--
Kleinmut und Stolz, aus diesem Holz
Schuf der Mensch sich am sechsten Tag Gott.
Tim Schroeder
2020-10-13 05:38:46 UTC
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Post by Martin Ebert
Post by klaus reile
Ich wehre mich einfach dagegen zu pauschalisieren, in der DDR wäre
alles schlecht gewesen.
Mir fällt nichts ein, was da gut gewesen sein könnte.
Ehrlich nicht, gar nichts? Hast Du schon Opferrente beantragt.
Tim Schroeder
2020-10-13 05:37:55 UTC
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Post by klaus reile
Am Fri, 9 Oct 2020 16:05:53 +0200
Post by Martin Ebert
wie schlecht doch alles in der DDR war.
"Die 1144 Kilometer lange Elbe ist einer der schmutzigsten Flüsse
Europas. Jährlich spült der Strom mehr als 3 462 Tonnen Schwermetalle
in die Nordsee, dazu 316 000 Tonnen Wasch- und Düngemittel sowie
3,9 Millionen Tonnen Salz."
"So beziffert sich die Jahresfracht an Quecksilber auf 22,5 Tonnen,
an Cadmium auf 12,7 Tonnen und an Blei auf 124 Tonnen. Hinzu kommt
eine hochgradige Ammoniumbelastung"
Mt
Den Göttern sei es gedankt, Du hast mich erinnert. Sonst hätte ich doch
glatt angenommen, es wäre alles super gewesen in der DDR.
Ich wehre mich einfach dagegen zu pauschalisieren, in der DDR wäre
alles schlecht gewesen. Und zu Deinem Beispiel: Kennst Du den Rhein und
die westdeutschen Industriegebiete bis etwa Anfang der 90er? Ich kenne
sie.
jetzt komm doch dem Ebert nicht mit Fakten.
Penn Erwin
2020-10-13 05:46:13 UTC
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Post by Tim Schroeder
Post by klaus reile
Am Fri, 9 Oct 2020 16:05:53 +0200
Post by Martin Ebert
wie schlecht doch alles in der DDR war.
"Die 1144 Kilometer lange Elbe ist einer der schmutzigsten Flüsse
Europas. Jährlich spült der Strom mehr als 3 462 Tonnen Schwermetalle
in die Nordsee, dazu 316 000 Tonnen Wasch- und Düngemittel sowie
3,9 Millionen Tonnen Salz."
"So beziffert sich die Jahresfracht an Quecksilber auf 22,5 Tonnen,
an Cadmium auf 12,7 Tonnen und an Blei auf 124 Tonnen. Hinzu kommt
eine hochgradige Ammoniumbelastung"
Mt
Den Göttern sei es gedankt, Du hast mich erinnert. Sonst hätte ich doch
glatt angenommen, es wäre alles super gewesen in der DDR.
Ich wehre mich einfach dagegen zu pauschalisieren, in der DDR wäre
alles schlecht gewesen. Und zu Deinem Beispiel: Kennst Du den Rhein und
die westdeutschen Industriegebiete bis etwa Anfang der 90er? Ich kenne
sie.
jetzt komm doch dem Ebert nicht mit Fakten.
Red kein Blech!
--
Erwin
Ronald Konschak
2020-10-09 16:45:19 UTC
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Post by Martin Ebert
Post by klaus reile
Wer mag das Problem sein, die Wessis, die Vorgebetetes nachplappern
oder die täglich im TV auftretenden Ossis, die urplötzlich alle
Widerstandskämpfer waren? Alle natürlich pausenlos verfolgt,
unterdrückt und diskriminiert?
Ebenso interessant im TV, die pausenlosen Sendungen darüber, wie
schlecht doch alles in der DDR war. Dazu fällt mir spontan die Frage
ein, warum haben meine Geschwister alle kostenlos studieren können und
haben ebenso kostenlos vernünftige Ausbildungen bekommen und ich im
Westen musste selbst für die stinknormale Gesellenprüfung bezahlen, von
Meister und dem Übrigen ganz zu schweigen.
"Die 1144 Kilometer lange Elbe ist einer der schmutzigsten Flüsse
Europas. Jährlich spült der Strom mehr als 3 462 Tonnen Schwermetalle
in die Nordsee, dazu 316 000 Tonnen Wasch- und Düngemittel sowie
3,9 Millionen Tonnen Salz."
"So beziffert sich die Jahresfracht an Quecksilber auf 22,5 Tonnen,
an Cadmium auf 12,7 Tonnen und an Blei auf 124 Tonnen. Hinzu kommt
eine hochgradige Ammoniumbelastung"
Klar, die Korrelation zwischen der kostenlosen Ausbildung und dem
Metallgehalt der Elbe ist ja längst erwiesen.

Wir erlebten hier einen Klassiker der westdeutschen Propaganda.
"Wenn es keine Gegenargumentation gibt, wechsle zu einem Thema,
bei dem du punkten kannst."

Martin, grüße mir Deinen Propagandaleiter und sage ihm, dass sein
Kadaver deshalb so schlecht riecht, weil er immernoch in seinem
Schützengraben aus dem kalten Krieg liegt.

Ronald.
--
Erst wenn das letzte Hirn gewaschen, die letzte Menschenwürde gebrochen und
euch die letzte Freiheit genommen wurde, werdet ihr merken, daß man mit
Zeitung lesen, wählen und Steuern zahlen keine Diktatur aufhält.
Martin Ebert
2020-10-09 20:11:48 UTC
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Post by Ronald Konschak
Wir erlebten hier einen Klassiker der westdeutschen Propaganda.
Wir erleben hier, dass Du Zitate nachträglich so umstellst,
dass Deine Argumentation passt.

Frechheit.

Mt
Ronald Konschak
2020-10-10 05:53:27 UTC
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Post by Martin Ebert
Post by Ronald Konschak
Wir erlebten hier einen Klassiker der westdeutschen Propaganda.
Wir erleben hier, dass Du Zitate nachträglich so umstellst,
dass Deine Argumentation passt.
Frechheit.
Die Frechheit hast *Du* begangen, indem *Du* aus Klaus Reiles Text
alles weggelöscht hast, was *Dir* nicht in den Kram passte.
Umgestellt habe ich überhaupt nichts, sondern das Original wieder
hergestellt. Jeder der lesen kann, mag das nachprüfen.

Du lügst.

Ronald.
--
Erst wenn das letzte Hirn gewaschen, die letzte Menschenwürde gebrochen und
euch die letzte Freiheit genommen wurde, werdet ihr merken, daß man mit
Zeitung lesen, wählen und Steuern zahlen keine Diktatur aufhält.
Martin Ebert
2020-10-10 13:50:06 UTC
Antworten
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Post by Ronald Konschak
Post by Martin Ebert
Post by Ronald Konschak
Wir erlebten hier einen Klassiker der westdeutschen Propaganda.
Wir erleben hier, dass Du Zitate nachträglich so umstellst,
dass Deine Argumentation passt.
Frechheit.
Die Frechheit hast *Du* begangen, indem *Du* aus Klaus Reiles Text
alles weggelöscht hast, was *Dir* nicht in den Kram passte.
Ich habe das zitiert, auf das ich antworten wollte. Das ist
der Sinn eines Zitats.

Ist es das, dieses viel gelobte DDR-Bildungssystem - welches
Du hier so schön demaskierst?

Mt
Gunter Kühne
2020-10-09 21:34:41 UTC
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Post by Martin Ebert
wie schlecht doch alles in der DDR war.
"Die 1144 Kilometer lange Elbe ist einer der schmutzigsten Flüsse
Europas. Jährlich spült der Strom mehr als 3 462 Tonnen Schwermetalle
in die Nordsee, dazu 316 000 Tonnen Wasch- und Düngemittel sowie
3,9 Millionen Tonnen Salz."
"So beziffert sich die Jahresfracht an Quecksilber auf 22,5 Tonnen,
an Cadmium auf 12,7 Tonnen und an Blei auf 124 Tonnen. Hinzu kommt
eine hochgradige Ammoniumbelastung"
Mt
Da kannst mal sehen wie großzügig die DDR war. Wir haben Rohstoffe
umsonst weitergegeben.
Ganz ohne Rechnung.
Wen man den heutigen Preis von Quecksilber so anschaut.
https://www.analytics-shop.com/de/ap141421-2211-de.html
Haben wir mal wieder Millionen verschenkt.
--
Kleinmut und Stolz, aus diesem Holz
Schuf der Mensch sich am sechsten Tag Gott.
Florian Ritter
2020-10-10 18:22:29 UTC
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Post by Gunter Kühne
Post by Martin Ebert
"So beziffert sich die Jahresfracht an Quecksilber auf 22,5 Tonnen,
an Cadmium auf 12,7 Tonnen und an Blei auf 124 Tonnen. Hinzu kommt
eine hochgradige Ammoniumbelastung"
Da kannst mal sehen wie großzügig die DDR war. Wir haben Rohstoffe
umsonst weitergegeben.
Ganz ohne Rechnung.
Ein Bergbaustudent, der Praktikum in Finnland gemacht hatte, berichtete
mir, die DDR hätte güterzugweise schwach kupferhaltigen Abraum von Halden
im Mansfeldischen nach Finnland geliefert - FR
Bernd Ullrich
2020-10-10 20:37:10 UTC
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Post by Florian Ritter
Post by Gunter Kühne
Post by Martin Ebert
"So beziffert sich die Jahresfracht an Quecksilber auf 22,5 Tonnen,
an Cadmium auf 12,7 Tonnen und an Blei auf 124 Tonnen. Hinzu kommt
eine hochgradige Ammoniumbelastung"
Da kannst mal sehen wie großzügig die DDR war. Wir haben Rohstoffe
umsonst weitergegeben.
Ganz ohne Rechnung.
------------------------------------
Post by Florian Ritter
Ein Bergbaustudent, der Praktikum in Finnland gemacht hatte, berichtete
mir, die DDR hätte güterzugweise schwach kupferhaltigen Abraum von Halden
im Mansfeldischen nach Finnland geliefert - FR
"güterzugweise"

Verlief dien Strecke underirdisch?

BU
Gunter Kühne
2020-10-11 06:38:49 UTC
Antworten
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Post by Bernd Ullrich
Post by Florian Ritter
Post by Gunter Kühne
Post by Martin Ebert
"So beziffert sich die Jahresfracht an Quecksilber auf 22,5 Tonnen,
an Cadmium auf 12,7 Tonnen und an Blei auf 124 Tonnen. Hinzu kommt
eine hochgradige Ammoniumbelastung"
Da kannst mal sehen wie großzügig die DDR war. Wir haben Rohstoffe
umsonst weitergegeben.
Ganz ohne Rechnung.
------------------------------------
Post by Florian Ritter
Ein Bergbaustudent, der Praktikum in Finnland gemacht hatte, berichtete
mir, die DDR hätte güterzugweise schwach kupferhaltigen Abraum von Halden
im Mansfeldischen nach Finnland geliefert - FR
"güterzugweise"
Verlief dien Strecke underirdisch?
BU
Wenns so schwach Kupferhaltig war, das es sich selbst für die DDR nicht
lohnte, wurde das zum Einlagern verkauft.
Die Güterzüge wurden natürlich aufgetrennt,
damit sie auf eine gewisse Fähre passten :)
--
Kleinmut und Stolz, aus diesem Holz
Schuf der Mensch sich am sechsten Tag Gott.
Torsten Mueller
2020-10-11 07:04:24 UTC
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Die Güterzüge wurden natürlich aufgetrennt, damit sie auf eine gewisse
Fähre passten :)
Wenn dem so gewesen wäre, dann stünde der ankommenden Fähre das Problem
gegenüber, daß die Finnen bis heute die russische Breitspur verwenden.
Man hätte den Güterzug also auch noch umspuren müssen.

T.M.
Gunter Kühne
2020-10-11 08:26:57 UTC
Antworten
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Post by Torsten Mueller
Die Güterzüge wurden natürlich aufgetrennt, damit sie auf eine gewisse
Fähre passten :)
Wenn dem so gewesen wäre, dann stünde der ankommenden Fähre das Problem
gegenüber, daß die Finnen bis heute die russische Breitspur verwenden.
Man hätte den Güterzug also auch noch umspuren müssen.
T.M.
Ja, aber an einer anderen Grenze.
--
Kleinmut und Stolz, aus diesem Holz
Schuf der Mensch sich am sechsten Tag Gott.
Bernd Ullrich
2020-10-11 09:17:25 UTC
Antworten
Permalink
Post by Gunter Kühne
Post by Torsten Mueller
Die Güterzüge wurden natürlich aufgetrennt, damit sie auf eine gewisse
Fähre passten :)
Wenn dem so gewesen wäre, dann stünde der ankommenden Fähre das Problem
gegenüber, daß die Finnen bis heute die russische Breitspur verwenden.
Man hätte den Güterzug also auch noch umspuren müssen.
T.M.
-------------
Post by Gunter Kühne
Ja, aber an einer anderen Grenze.
Nein, es wurde "auch" umgespurt.
Es war eine Frage der Bauart der Wagen.

"Im Güterbahnhof erhielten 25 Prozent der Waggons für die Weiterfahrt
deutsche Achsen. 75 Prozent der Ladung wurde per Hand, Gabelstapler oder
Kran auf Reichsbahn-Wagen umgeladen. Noch heute ist Mukran der einzige
deutsche Bahnhof mit Breitspurgleisen und wirbt mit dem Superlativ,
westlichster Bahnhof der Transsibirischen Eisenbahn zu sein."

https://www.geschichtsspuren.de/artikel/verkehrsgeschichte/186-mukran-verkehrsknoten.html

BU
Gunter Kühne
2020-10-11 09:24:14 UTC
Antworten
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Post by Bernd Ullrich
Post by Gunter Kühne
Post by Torsten Mueller
Die Güterzüge wurden natürlich aufgetrennt, damit sie auf eine gewisse
Fähre passten :)
Wenn dem so gewesen wäre, dann stünde der ankommenden Fähre das Problem
gegenüber, daß die Finnen bis heute die russische Breitspur verwenden.
Man hätte den Güterzug also auch noch umspuren müssen.
T.M.
-------------
Post by Gunter Kühne
Ja, aber an einer anderen Grenze.
Nein, es wurde "auch" umgespurt.
Es war eine Frage der Bauart der Wagen.
"Im Güterbahnhof erhielten 25 Prozent der Waggons für die Weiterfahrt
deutsche Achsen. 75 Prozent der Ladung wurde per Hand, Gabelstapler oder
Kran auf Reichsbahn-Wagen umgeladen. Noch heute ist Mukran der einzige
deutsche Bahnhof mit Breitspurgleisen und wirbt mit dem Superlativ,
westlichster Bahnhof der Transsibirischen Eisenbahn zu sein."
https://www.geschichtsspuren.de/artikel/verkehrsgeschichte/186-mukran-verkehrsknoten.html
BU
Ja aber die wagen um die es hier ging liefen lt Buchfahrplänen über
Rostock Überseehafen Fähre.
Übrigens ist die Russische Breitspur nicht mit der Finnischen identisch.
--
Kleinmut und Stolz, aus diesem Holz
Schuf der Mensch sich am sechsten Tag Gott.
Bernd Ullrich
2020-10-11 09:38:28 UTC
Antworten
Permalink
Post by Gunter Kühne
Post by Bernd Ullrich
Post by Gunter Kühne
Post by Torsten Mueller
Die Güterzüge wurden natürlich aufgetrennt, damit sie auf eine gewisse
Fähre passten :)
Wenn dem so gewesen wäre, dann stünde der ankommenden Fähre das Problem
gegenüber, daß die Finnen bis heute die russische Breitspur verwenden.
Man hätte den Güterzug also auch noch umspuren müssen.
T.M.
-------------
Post by Gunter Kühne
Ja, aber an einer anderen Grenze.
Nein, es wurde "auch" umgespurt.
Es war eine Frage der Bauart der Wagen.
"Im Güterbahnhof erhielten 25 Prozent der Waggons für die Weiterfahrt
deutsche Achsen. 75 Prozent der Ladung wurde per Hand, Gabelstapler
oder Kran auf Reichsbahn-Wagen umgeladen. Noch heute ist Mukran der
einzige deutsche Bahnhof mit Breitspurgleisen und wirbt mit dem
Superlativ, westlichster Bahnhof der Transsibirischen Eisenbahn zu sein."
https://www.geschichtsspuren.de/artikel/verkehrsgeschichte/186-mukran-verkehrsknoten.html
BU
Ja aber die wagen um die es hier ging liefen lt Buchfahrplänen über
Rostock Überseehafen Fähre.
Übrigens ist die Russische Breitspur nicht mit der Finnischen identisch.
4 mm Abweichung?

BU
Gunter Kühne
2020-10-11 10:03:48 UTC
Antworten
Permalink
Post by Bernd Ullrich
Post by Gunter Kühne
Post by Bernd Ullrich
Post by Gunter Kühne
Post by Torsten Mueller
Die Güterzüge wurden natürlich aufgetrennt, damit sie auf eine gewisse
Fähre passten :)
Wenn dem so gewesen wäre, dann stünde der ankommenden Fähre das Problem
gegenüber, daß die Finnen bis heute die russische Breitspur verwenden.
Man hätte den Güterzug also auch noch umspuren müssen.
T.M.
-------------
Post by Gunter Kühne
Ja, aber an einer anderen Grenze.
Nein, es wurde "auch" umgespurt.
Es war eine Frage der Bauart der Wagen.
"Im Güterbahnhof erhielten 25 Prozent der Waggons für die Weiterfahrt
deutsche Achsen. 75 Prozent der Ladung wurde per Hand, Gabelstapler
oder Kran auf Reichsbahn-Wagen umgeladen. Noch heute ist Mukran der
einzige deutsche Bahnhof mit Breitspurgleisen und wirbt mit dem
Superlativ, westlichster Bahnhof der Transsibirischen Eisenbahn zu sein."
https://www.geschichtsspuren.de/artikel/verkehrsgeschichte/186-mukran-verkehrsknoten.html
BU
Ja aber die wagen um die es hier ging liefen lt Buchfahrplänen über
Rostock Überseehafen Fähre.
Übrigens ist die Russische Breitspur nicht mit der Finnischen identisch.
4 mm Abweichung?
BU
Ja
Aber in dem Fall gings wohl über Schweden nach Finnland. Da musses paar
Km Normalspur gegeben haben.
--
Kleinmut und Stolz, aus diesem Holz
Schuf der Mensch sich am sechsten Tag Gott.
Florian Ritter
2020-10-11 15:00:39 UTC
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Post by Gunter Kühne
Post by Bernd Ullrich
https://www.geschichtsspuren.de/artikel/verkehrsgeschichte/186-mukran-verkehrsknoten.html
Ja aber die wagen um die es hier ging liefen lt Buchfahrplänen über
Rostock Überseehafen Fähre.
Übrigens ist die Russische Breitspur nicht mit der Finnischen identisch.
Als ich 1993 die Fähre Mukran - Memel/Klaipeda benutzte, kam ich in den
Rückzug russischen Militärs hinein. Die Russen hatten ihr Zeug (u.a.
rausgeschnittene Wasserleitungen) auf normale Reichsbahnwagen
verladen. Wo wurden die umgespurt? Im litauischen Hafen?

FR
Ronald Konschak
2020-10-11 15:45:08 UTC
Antworten
Permalink
Post by Florian Ritter
Als ich 1993 die Fähre Mukran - Memel/Klaipeda benutzte, kam ich in den
Rückzug russischen Militärs hinein. Die Russen hatten ihr Zeug (u.a.
rausgeschnittene Wasserleitungen) auf normale Reichsbahnwagen
verladen. Wo wurden die umgespurt? Im litauischen Hafen?
Im Hafen Mukran. Die Wagen bekamen andere Drehgestelle. Vermutlich
waren es aber Wagen der SŽD, denn außer der Spur ist dort auch die
Kupplung anders als hier. Man sieht den Wagen, insbesondere den
4achsigen gedeckten, ihre Herkunft nicht unbedingt an.

Ronald.
--
Erst wenn das letzte Hirn gewaschen, die letzte Menschenwürde gebrochen und
euch die letzte Freiheit genommen wurde, werdet ihr merken, daß man mit
Zeitung lesen, wählen und Steuern zahlen keine Diktatur aufhält.
Bernd Ullrich
2020-10-11 19:11:52 UTC
Antworten
Permalink
Post by Florian Ritter
Post by Gunter Kühne
Post by Bernd Ullrich
https://www.geschichtsspuren.de/artikel/verkehrsgeschichte/186-mukran-verkehrsknoten.html
Ja aber die wagen um die es hier ging liefen lt Buchfahrplänen über
Rostock Überseehafen Fähre.
Übrigens ist die Russische Breitspur nicht mit der Finnischen identisch.
Als ich 1993 die Fähre Mukran - Memel/Klaipeda benutzte, kam ich in den
Rückzug russischen Militärs hinein. Die Russen hatten ihr Zeug (u..a.
rausgeschnittene Wasserleitungen) auf normale Reichsbahnwagen
verladen. Wo wurden die umgespurt? Im litauischen Hafen?
FR
"Reichsbahnwagen"

Plattenwagen mit Holz belegt?

Garnicht.

BU
Tim Schroeder
2020-10-13 05:41:26 UTC
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Post by Torsten Mueller
Die Güterzüge wurden natürlich aufgetrennt, damit sie auf eine gewisse
Fähre passten :)
Wenn dem so gewesen wäre, dann stünde der ankommenden Fähre das Problem
gegenüber, daß die Finnen bis heute die russische Breitspur verwenden.
Man hätte den Güterzug also auch noch umspuren müssen.
da steht gewisse Fähre.
Bernd Ullrich
2020-10-11 07:47:32 UTC
Antworten
Permalink
Am 11.10.2020 um 08:38 schrieb Gunter Kühne:

[...]
Post by Gunter Kühne
Wenns so schwach Kupferhaltig war, das es sich selbst für die DDR nicht
lohnte, wurde das zum Einlagern verkauft.
Die Güterzüge wurden natürlich aufgetrennt,
damit sie auf eine gewisse Fähre passten :)
Es wurden also Bodenschätze verkauft, die DDR muss arm dran gewesen
sein...
Sowas kommt heutzutage ja garnicht mehr vor.

:-D

BU
Gunter Kühne
2020-10-11 08:27:43 UTC
Antworten
Permalink
[...]
Post by Gunter Kühne
Wenns so schwach Kupferhaltig war, das es sich selbst für die DDR
nicht lohnte, wurde das zum Einlagern verkauft.
Die Güterzüge wurden natürlich aufgetrennt,
damit sie auf eine gewisse Fähre passten :)
Es wurden also Bodenschätze  verkauft, die DDR muss arm dran gewesen
sein...
Sowas kommt heutzutage ja garnicht mehr vor.
:-D
BU
Das die DDR was verkauft??
Das ist korrekt. :)
--
Kleinmut und Stolz, aus diesem Holz
Schuf der Mensch sich am sechsten Tag Gott.
Gunter Kühne
2020-10-09 21:46:15 UTC
Antworten
Permalink
Post by klaus reile
Am Wed, 7 Oct 2020 11:57:52 +0200
Post by Gunter Kühne
An alle
Herzliche Glückwünsche zum Nationalfeiertag
Wegtreten zu den Feierlichkeiten. :)
Mal sehen wie lange es dauert bis der erste Wessi motzt.
:-)
Wer mag das Problem sein, die Wessis, die Vorgebetetes nachplappern
oder die täglich im TV auftretenden Ossis, die urplötzlich alle
Widerstandskämpfer waren? Alle natürlich pausenlos verfolgt,
unterdrückt und diskriminiert?
Naja eigentlich sollte man nur für sich selbst sprechen.
Aber du wirst noch erfahren, das es Journalisten und solch die sich
dafür halten gibt, die über dich alles besser wissen.
Post by klaus reile
Ebenso interessant im TV, die pausenlosen Sendungen darüber, wie
schlecht doch alles in der DDR war. Dazu fällt mir spontan die Frage
ein, warum haben meine Geschwister alle kostenlos studieren können und
haben ebenso kostenlos vernünftige Ausbildungen bekommen und ich im
Westen musste selbst für die stinknormale Gesellenprüfung bezahlen, von
Meister und dem Übrigen ganz zu schweigen.
Klaus
Oh das ist ein großes Feld.
Aber aus eigenen Erleben kenne ich Firmen, die ehemalige DDR Patente
jetzt als ihre verkaufen.
Ja regulär von der Treuhand erworben und angeblich verbessert.
Allerdings sollte man eben auch darauf achten , wen man so was
Potenziellen Kunden zeigt, das die alten Typenschilde entfernt oder
verbessert werden :)
--
Kleinmut und Stolz, aus diesem Holz
Schuf der Mensch sich am sechsten Tag Gott.
klaus reile
2020-10-10 07:08:53 UTC
Antworten
Permalink
Am Fri, 9 Oct 2020 23:46:15 +0200
Post by Gunter Kühne
Post by klaus reile
Am Wed, 7 Oct 2020 11:57:52 +0200
Post by Gunter Kühne
An alle
Herzliche Glückwünsche zum Nationalfeiertag
Wegtreten zu den Feierlichkeiten. :)
Mal sehen wie lange es dauert bis der erste Wessi motzt.
:-)
[...]
Post by klaus reile
Ebenso interessant im TV, die pausenlosen Sendungen darüber, wie
schlecht doch alles in der DDR war. Dazu fällt mir spontan die Frage
ein, warum haben meine Geschwister alle kostenlos studieren können
und haben ebenso kostenlos vernünftige Ausbildungen bekommen und
ich im Westen musste selbst für die stinknormale Gesellenprüfung
bezahlen, von Meister und dem Übrigen ganz zu schweigen.
Klaus
Oh das ist ein großes Feld.
Aber aus eigenen Erleben kenne ich Firmen, die ehemalige DDR Patente
jetzt als ihre verkaufen.
Ja regulär von der Treuhand erworben und angeblich verbessert.
Allerdings sollte man eben auch darauf achten , wen man so was
Potenziellen Kunden zeigt, das die alten Typenschilde entfernt oder
verbessert werden :)
Vielleicht liege ich ja falsch, aber je weiter die Zeit fortschritt, je
mehr lief in der DDR falsch. Eines der Hauptprobleme war imo, dass
viele gute Produkte exportiert wurden, diese auf dem einheimischen
Markt aber kaum oder gar nicht zu bekommen waren. Das galt auch für
ganz normale Konsumgüter.
Viele Leute , mit denen ich sprach, beklagten auch die fehlende
Reisefreiheit. Sie sagten z.B., sie wollen ja nicht weg, nur mal
gucken. Andere, die den Westen kannten, sagten auch, dass sie hier für
Geld und gute Worte nicht leben wollten (das waren keine SED-Genossen).

Ich habe die anfängliche Euphorie der Nachkriegsjahre erlebt. Am Ende
war davon kaum mehr was übrig.

Klaus
--
Natürlich hat jeder eine eigene Meinung. Nur weiss auch jeder,
wo diese eigene Meinung herkommt? (Lisa Fitz)
Bevor ich mich uffreg, isset mir lieber egal (auch Lisa Fitz)
Achim Ebeling
2020-10-10 08:57:58 UTC
Antworten
Permalink
Post by klaus reile
Viele Leute , mit denen ich sprach, beklagten auch die fehlende
Reisefreiheit. Sie sagten z.B., sie wollen ja nicht weg, nur mal
gucken.
Gut, hätte der Hund nicht...
Aber ich bin auch der Meinung das die Wenigstens "dageblieben wären".
Lässt sich aber aus heutiger Sicht nicht beweisen.
Post by klaus reile
Andere, die den Westen kannten, sagten auch, dass sie hier für
Geld und gute Worte nicht leben wollten (das waren keine SED-Genossen).
Mein Onkel und meine Tante durften als Rentner auch in den Westen reisen.
Sie fuhren zweimal, dann wollten sie nicht mehr.
Mein Onkel wäre nie auf den Gedanken gekommen da zubleiben.
Ich kenne noch einige die reisen konnten und immer wieder kamen.
Ein Freund von mir, er hatte in Leipzig eine Autoreparaturwerkstatt,
durfte auch, und kam wieder.
Er war noch kein Rentner.

Aber es gab auch einige die vom Westen in den Osten gingen.
In meinem Bekanntenkreis waren es vier Personen/Familien.
Darunter war ein Arzt, der die Praxis seines Vaters übernommen hatte.
Post by klaus reile
Ich habe die anfängliche Euphorie der Nachkriegsjahre erlebt. Am Ende
war davon kaum mehr was übrig.
Am Ende ist man schlauer, da war es aber für viele schon zu spät.

Mann sollte allerdings nicht alles über einen Kamm scheren.


Bis denne
Achim
klaus reile
2020-10-10 10:46:12 UTC
Antworten
Permalink
On Sat, 10 Oct 2020 10:57:58 +0200
Post by Achim Ebeling
Post by klaus reile
Viele Leute , mit denen ich sprach, beklagten auch die fehlende
Reisefreiheit. Sie sagten z.B., sie wollen ja nicht weg, nur mal
gucken.
Gut, hätte der Hund nicht...
Aber ich bin auch der Meinung das die Wenigstens "dageblieben wären".
Lässt sich aber aus heutiger Sicht nicht beweisen.
Pauschalisieren kann man wahrscheinlich überhaupt nicht. Wir haben kurz
vor der Wende von einem DDR-Binnenschiff Steine geliefert bekommen. Die
Leute sagten sinngemäss: Glaubt ja nicht, dass wir Euren Mist so
mitmachen. Gibt es einen Zusammenschluss, machen wir alle arbeitslos.

Ich habe noch viele afrikanische Bekannte. Vor etwa 10 /12 Jahren waren
2 von denen hier zu Besuch. Nach 3-4 Wochen deren einhellige Meinung:
Nö, Euren Stress hier, das ist nix für uns. Wir wollen auch noch etwas
leben. Beide haben in Kenia kleine Geschäfte und es geht ihnen dort
gut. Mir wollten sie nie wirklich glauben, dass wir für unser Geld
richtig arbeiten müssen (gut, ausgenommen Beamte vielleicht) ;)
Touristen haben ihnen dort immer nur erzählt, wieviel sie verdienen.
Von den hier herrschenden Lebenshaltungskosten haben sie aber
geschwiegen.
Post by Achim Ebeling
Post by klaus reile
Andere, die den Westen kannten, sagten auch, dass sie hier für
Geld und gute Worte nicht leben wollten (das waren keine
SED-Genossen).
Mein Onkel und meine Tante durften als Rentner auch in den Westen
reisen. Sie fuhren zweimal, dann wollten sie nicht mehr.
Mein Onkel wäre nie auf den Gedanken gekommen da zubleiben.
Ich kenne noch einige die reisen konnten und immer wieder kamen.
Ein Freund von mir, er hatte in Leipzig eine Autoreparaturwerkstatt,
durfte auch, und kam wieder.
Er war noch kein Rentner.
Meine Mutter war auch hier. Sie wollte auch nicht bleiben.
Post by Achim Ebeling
Aber es gab auch einige die vom Westen in den Osten gingen.
In meinem Bekanntenkreis waren es vier Personen/Familien.
Darunter war ein Arzt, der die Praxis seines Vaters übernommen hatte.
Post by klaus reile
Ich habe die anfängliche Euphorie der Nachkriegsjahre erlebt. Am
Ende war davon kaum mehr was übrig.
Am Ende ist man schlauer, da war es aber für viele schon zu spät.
Mann sollte allerdings nicht alles über einen Kamm scheren.
Meine Meinung ist, hätte man sich frei und ohne die Konkurrenz des
Westens durch den kalten Krieg entwickeln können, hätte es vielleicht
etwas werden können.
Wie aber sagte schon der SPD-Genosse Peer Steinbrück: Hätte, hätte
Fahrradkette

Klaus
--
Natürlich hat jeder eine eigene Meinung. Nur weiss auch jeder,
wo diese eigene Meinung herkommt? (Lisa Fitz)
Bevor ich mich uffreg, isset mir lieber egal (auch Lisa Fitz)
Friedrich Karl Siebert
2020-10-10 09:03:04 UTC
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Post by klaus reile
Am Fri, 9 Oct 2020 23:46:15 +0200
Post by Gunter Kühne
Post by klaus reile
Am Wed, 7 Oct 2020 11:57:52 +0200
Post by Gunter Kühne
An alle
Herzliche Glückwünsche zum Nationalfeiertag
Wegtreten zu den Feierlichkeiten. :)
Mal sehen wie lange es dauert bis der erste Wessi motzt.
:-)
[...]
Post by klaus reile
Ebenso interessant im TV, die pausenlosen Sendungen darüber, wie
schlecht doch alles in der DDR war.
Es gibt keine "pausenlosen Sendungen darüber, wie schlecht doch alles in
der DDR war", aber es gibt durchaus kritische Sendungen, besonders vom MDR.
Post by klaus reile
Post by Gunter Kühne
Post by klaus reile
Dazu fällt mir spontan die Frage
ein, warum haben meine Geschwister alle kostenlos studieren können
und haben ebenso kostenlos vernünftige Ausbildungen bekommen und
ich im Westen musste selbst für die stinknormale Gesellenprüfung
bezahlen, von Meister und dem Übrigen ganz zu schweigen.
Das stimmt nicht:  Ich musste weder für meine Gesellenprüfung, noch
Ingenieurstudium an der Ingenieurschule  und TH in Darmstadt etwas
bezahlen. BAFÖG gab es damals noch nicht, aber ich bekam ein Stipendium
aus der Begabtenförderung der Stadt Ludwigshafen.
Post by klaus reile
Post by Gunter Kühne
Oh das ist ein großes Feld.
Aber aus eigenen Erleben kenne ich Firmen, die ehemalige DDR Patente
jetzt als ihre verkaufen.
Ja regulär von der Treuhand erworben und angeblich verbessert.
Allerdings sollte man eben auch darauf achten , wen man so was
Potenziellen Kunden zeigt, das die alten Typenschilde entfernt oder
verbessert werden :)
Es kamen viele Glücksritter aus dem Westen, die sich eine goldene Nase
verdient haben. Die Treuhand sollte eigentlich die Betriebe
privatisieren und nicht plattmachen, sie entwickelte sich aber zur
größten kriminellen Vereinigung nach dem Krieg. Rohwedder hat das
erkannt, und wurde deshalb ermordet.
Post by klaus reile
Vielleicht liege ich ja falsch, aber je weiter die Zeit fortschritt, je
mehr lief in der DDR falsch. Eines der Hauptprobleme war imo, dass
viele gute Produkte exportiert wurden, diese auf dem einheimischen
Markt aber kaum oder gar nicht zu bekommen waren.
Die wurden bei Quelle, Neckermann, Otto und Co. verkauft. Ich hatte
einen Universum - Fernseher aus Stassfurt. Mein Onkel aus Erfurt kaufte
bei Quelle einige Ruhla - Uhren für paar DM, die in der DDR ein
vielfaches gekostet haben.
--
mit freundlichem Gruß
F.K.
Torsten Mueller
2020-10-10 09:13:02 UTC
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Post by Friedrich Karl Siebert
Post by klaus reile
Ebenso interessant im TV, die pausenlosen Sendungen darüber, wie
schlecht doch alles in der DDR war.
Es gibt keine "pausenlosen Sendungen darüber, wie schlecht doch alles
in der DDR war", aber es gibt durchaus kritische Sendungen, besonders
vom MDR.
Kann es sein, daß Du ein bißchen doof bist? Den MDR (oder wie ich ihn
nenne: das "Fernsehen der DDR") auch nur irgendwie als kritisch zu
bezeichnen, ist schlicht hirnrissig. Genau das Gegenteil ist schon
mehrfach bewiesen worden.

T.M.
Achim Ebeling
2020-10-10 09:39:15 UTC
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Post by Friedrich Karl Siebert
Post by klaus reile
  Dazu fällt mir spontan die Frage
ein, warum haben meine Geschwister alle kostenlos studieren können
und haben ebenso kostenlos vernünftige Ausbildungen bekommen und
ich im Westen musste selbst für die stinknormale Gesellenprüfung
bezahlen, von Meister und dem Übrigen ganz zu schweigen.
Das stimmt nicht:  Ich musste weder für meine Gesellenprüfung, noch
Ingenieurstudium an der Ingenieurschule  und TH in Darmstadt etwas
bezahlen. BAFÖG gab es damals noch nicht, aber ich bekam ein Stipendium
aus der Begabtenförderung der Stadt Ludwigshafen.
Und was war mit denjenigen, die kein "Stipendium aus der
Begabtenförderung" bekamen?

Ich musste meinen Meister und die folgenden Schulungen und Lehrgänge aus
meiner eigenen Tasche bezahlen.
Post by Friedrich Karl Siebert
Die Treuhand sollte eigentlich die Betriebe
privatisieren und nicht plattmachen, sie entwickelte sich aber zur
größten kriminellen Vereinigung nach dem Krieg.
Dies wird aber offiziell nicht so gesehen.
Post by Friedrich Karl Siebert
Rohwidder hat das
erkannt, und wurde deshalb ermordet.
Nein, der Schuss kam aus einer anderen Richtung.
Post by Friedrich Karl Siebert
Post by klaus reile
Eines der Hauptprobleme war imo, dass
viele gute Produkte exportiert wurden, diese auf dem einheimischen
Markt aber kaum oder gar nicht zu bekommen waren.
Die wurden bei Quelle, Neckermann, Otto und Co. verkauft. Ich hatte
einen Universum - Fernseher aus Stassfurt. Mein Onkel aus Erfurt kaufte
bei Quelle einige Ruhla - Uhren für paar DM, die in der DDR ein
vielfaches gekostet haben.
Meine erste Spiegelreflex Kamera war auch eine "Praktika" mit 3
Objektiven, 35, 50 und 100mm.
Wenn ich mich recht erinnere hatte sie mit Tasche 500 DM gekostet.

Ich hatte damals auch viel bei Otto oder Quelle gekauft.
Es war sehr bequem und die Sachen waren qualitativ gut.
Und ja, vieles kam aus dem Osten.


Bis denne
Achim
klaus reile
2020-10-10 10:51:13 UTC
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On Sat, 10 Oct 2020 11:03:04 +0200
Post by Friedrich Karl Siebert
Post by klaus reile
[...]
Dazu fällt mir spontan die Frage
ein, warum haben meine Geschwister alle kostenlos studieren können
und haben ebenso kostenlos vernünftige Ausbildungen bekommen und
ich im Westen musste selbst für die stinknormale Gesellenprüfung
bezahlen, von Meister und dem Übrigen ganz zu schweigen.
Das stimmt nicht:  Ich musste weder für meine Gesellenprüfung, noch
Ingenieurstudium an der Ingenieurschule  und TH in Darmstadt etwas
bezahlen. BAFÖG gab es damals noch nicht, aber ich bekam ein
Stipendium aus der Begabtenförderung der Stadt Ludwigshafen.
Begabt? Ich ahnte es ;)

Klaus
--
Natürlich hat jeder eine eigene Meinung. Nur weiss auch jeder,
wo diese eigene Meinung herkommt? (Lisa Fitz)
Bevor ich mich uffreg, isset mir lieber egal (auch Lisa Fitz)
Friedrich Karl Siebert
2020-10-10 12:11:34 UTC
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Post by klaus reile
On Sat, 10 Oct 2020 11:03:04 +0200
Post by Friedrich Karl Siebert
Post by klaus reile
[...]
Dazu fällt mir spontan die Frage
ein, warum haben meine Geschwister alle kostenlos studieren können
und haben ebenso kostenlos vernünftige Ausbildungen bekommen und
ich im Westen musste selbst für die stinknormale Gesellenprüfung
bezahlen, von Meister und dem Übrigen ganz zu schweigen.
Das stimmt nicht:  Ich musste weder für meine Gesellenprüfung, noch
Ingenieurstudium an der Ingenieurschule  und TH in Darmstadt etwas
bezahlen. BAFÖG gab es damals noch nicht, aber ich bekam ein
Stipendium aus der Begabtenförderung der Stadt Ludwigshafen.
Begabt? Ich ahnte es ;)
Was soll das?

Das Stipendium war eh nicht mehr als eine Anerkennung - das waren ca. 35
DM wimre. Meinen Unterhalt habe ich mir auf dem Bau verdient.
--
mit freundlichem Gruß
F.K.
Gunter Kühne
2020-10-11 06:41:03 UTC
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Post by Friedrich Karl Siebert
Post by klaus reile
On Sat, 10 Oct 2020 11:03:04 +0200
Post by Friedrich Karl Siebert
[...]
   Dazu fällt mir spontan die Frage
ein, warum haben meine Geschwister alle kostenlos studieren können
und haben ebenso kostenlos vernünftige Ausbildungen bekommen und
ich im Westen musste selbst für die stinknormale Gesellenprüfung
bezahlen, von Meister und dem Übrigen ganz zu schweigen.
Das stimmt nicht:  Ich musste weder für meine Gesellenprüfung, noch
Ingenieurstudium an der Ingenieurschule  und TH in Darmstadt etwas
bezahlen. BAFÖG gab es damals noch nicht, aber ich bekam ein
Stipendium aus der Begabtenförderung der Stadt Ludwigshafen.
Begabt? Ich ahnte es ;)
Was soll das?
Das Stipendium war eh nicht mehr als eine Anerkennung - das waren ca. 35
DM wimre. Meinen Unterhalt habe ich mir auf dem Bau verdient.
35DM??
Im Westen oder wo?
Wir bekamen als Fachschulstudenten 1973 in der DDR 170 Mark brutto. Nach
allen Abzügen waren das ca 155 Mark Netto.
--
Kleinmut und Stolz, aus diesem Holz
Schuf der Mensch sich am sechsten Tag Gott.
Florian Ritter
2020-10-11 14:43:45 UTC
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Post by Gunter Kühne
Post by Friedrich Karl Siebert
Das Stipendium war eh nicht mehr als eine Anerkennung - das waren ca. 35
DM wimre. Meinen Unterhalt habe ich mir auf dem Bau verdient.
Ich habe als Student im Greifswalder Ratskeller gekellnert - pro Schicht gab's
25 m + Trinkgeld in mindestens gleicher Höhe.
Post by Gunter Kühne
35DM??
Im Westen oder wo?
Wir bekamen als Fachschulstudenten 1973 in der DDR 170 Mark brutto. Nach
allen Abzügen waren das ca 155 Mark Netto.
In Greifswald war die Stipendienzahlung vom Einkommen der Eltern abhängig.
Regelstipendium war 190 M (in Ostberlin 205 M).
Ich bekam überhaupt kein reguläres Stipendium, lediglich zeitweise 60 M
Leistungsstipendium und 80 M Hilfsassistentenvergütung; von zu Hause
erhielt ich monatlich einen Scheck in Höhe von 250 M - FR
Tim Schroeder
2020-10-13 05:47:07 UTC
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Post by klaus reile
On Sat, 10 Oct 2020 11:03:04 +0200
Post by Friedrich Karl Siebert
Post by klaus reile
[...]
Dazu fällt mir spontan die Frage
ein, warum haben meine Geschwister alle kostenlos studieren können
und haben ebenso kostenlos vernünftige Ausbildungen bekommen und
ich im Westen musste selbst für die stinknormale Gesellenprüfung
bezahlen, von Meister und dem Übrigen ganz zu schweigen.
Das stimmt nicht:  Ich musste weder für meine Gesellenprüfung, noch
Ingenieurstudium an der Ingenieurschule  und TH in Darmstadt etwas
bezahlen. BAFÖG gab es damals noch nicht, aber ich bekam ein
Stipendium aus der Begabtenförderung der Stadt Ludwigshafen.
Begabt? Ich ahnte es ;)
Na ja, Ludwigshafen, warste mal da?
klaus reile
2020-10-13 07:34:52 UTC
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Am Tue, 13 Oct 2020 07:47:07 +0200
Post by Tim Schroeder
Post by klaus reile
On Sat, 10 Oct 2020 11:03:04 +0200
Post by Friedrich Karl Siebert
Post by klaus reile
[...]
Dazu fällt mir spontan die Frage
ein, warum haben meine Geschwister alle kostenlos studieren
können und haben ebenso kostenlos vernünftige Ausbildungen
bekommen und ich im Westen musste selbst für die stinknormale
Gesellenprüfung bezahlen, von Meister und dem Übrigen ganz zu
schweigen.
Das stimmt nicht:  Ich musste weder für meine Gesellenprüfung, noch
Ingenieurstudium an der Ingenieurschule  und TH in Darmstadt etwas
bezahlen. BAFÖG gab es damals noch nicht, aber ich bekam ein
Stipendium aus der Begabtenförderung der Stadt Ludwigshafen.
Begabt? Ich ahnte es ;)
Na ja, Ludwigshafen, warste mal da?
Wir haben öfters bei einem örtlichen Chemieunternehmen gearbeitet. In
unserer Freizeit sind wir aber immer flugs über die Brücke nach
Mannheim ;) Irgendwie war da alles schöner. Auch die Frauen.

Klaus
--
Natürlich hat jeder eine eigene Meinung. Nur weiss auch jeder,
wo diese eigene Meinung herkommt? (Lisa Fitz)

Glaube wenig. Hinterfrage alles. Denke selbst.
Friedrich Karl Siebert
2020-10-13 12:01:53 UTC
Antworten
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Post by klaus reile
Am Tue, 13 Oct 2020 07:47:07 +0200
Post by Tim Schroeder
Na ja, Ludwigshafen, warste mal da?
Wir haben öfters bei einem örtlichen Chemieunternehmen gearbeitet.
Welchem ? Es gibt und gab: BASF, Raschig, Giulini, Knoll, Benkiser,
Woellner, Grünzweig&Hartmann u.a.
Post by klaus reile
In
unserer Freizeit sind wir aber immer flugs über die Brücke nach
Mannheim ;) Irgendwie war da alles schöner. Auch die Frauen.
In der 19 im Jungbusch?
--
mit freundlichem Gruß
F.K.
klaus reile
2020-10-13 13:05:33 UTC
Antworten
Permalink
On Tue, 13 Oct 2020 14:01:53 +0200
Post by Friedrich Karl Siebert
Post by klaus reile
Am Tue, 13 Oct 2020 07:47:07 +0200
Post by Tim Schroeder
Na ja, Ludwigshafen, warste mal da?
Wir haben öfters bei einem örtlichen Chemieunternehmen gearbeitet.
Welchem ? Es gibt und gab: BASF, Raschig, Giulini, Knoll, Benkiser,
Woellner, Grünzweig&Hartmann u.a.
Hoyer hast Du noch vergessen. Guck mal, wer das wirklich geworden ist.
Post by Friedrich Karl Siebert
Post by klaus reile
In
unserer Freizeit sind wir aber immer flugs über die Brücke nach
Mannheim ;) Irgendwie war da alles schöner. Auch die Frauen.
In der 19 im Jungbusch?
Kennst Du Dich nur da aus wo die Ausländer sind? Wo ich war, erzähle
ich Dir nicht. Du kannst womöglich nicht schweigen.

Klaus
--
Natürlich hat jeder eine eigene Meinung. Nur weiss auch jeder,
wo diese eigene Meinung herkommt? (Lisa Fitz)

Glaube wenig. Hinterfrage alles. Denke selbst.
Tim Schroeder
2020-10-13 16:31:16 UTC
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Post by klaus reile
Am Tue, 13 Oct 2020 07:47:07 +0200
Post by Tim Schroeder
Post by klaus reile
On Sat, 10 Oct 2020 11:03:04 +0200
Post by Friedrich Karl Siebert
Post by klaus reile
[...]
Dazu fällt mir spontan die Frage
ein, warum haben meine Geschwister alle kostenlos studieren
können und haben ebenso kostenlos vernünftige Ausbildungen
bekommen und ich im Westen musste selbst für die stinknormale
Gesellenprüfung bezahlen, von Meister und dem Übrigen ganz zu
schweigen.
Das stimmt nicht:  Ich musste weder für meine Gesellenprüfung, noch
Ingenieurstudium an der Ingenieurschule  und TH in Darmstadt etwas
bezahlen. BAFÖG gab es damals noch nicht, aber ich bekam ein
Stipendium aus der Begabtenförderung der Stadt Ludwigshafen.
Begabt? Ich ahnte es ;)
Na ja, Ludwigshafen, warste mal da?
Wir haben öfters bei einem örtlichen Chemieunternehmen gearbeitet. In
unserer Freizeit sind wir aber immer flugs über die Brücke nach
Mannheim ;) Irgendwie war da alles schöner.
und das soll was heißen, ist doch Mannheim nur das Ludwigshafen auf der
anderen Rheinseite ;-)
Florian Ritter
2020-10-10 18:45:11 UTC
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Post by klaus reile
bezahlen, von Meister und dem Übrigen ganz zu schweigen.
Das stimmt nicht: Ich musste weder für meine Gesellenprüfung, noch
Ingenieurstudium an der Ingenieurschule und TH in Darmstadt etwas
bezahlen. BAFÖG gab es damals noch nicht, aber ich bekam ein Stipendium
aus der Begabtenförderung der Stadt Ludwigshafen.
Nun ja, die Kosten für den Erwerb des Titels eines Handwerksmeister sind
schon ganz erklecklich.
Es kamen viele Glücksritter aus dem Westen, die sich eine goldene Nase
verdient haben. Die Treuhand sollte eigentlich die Betriebe
privatisieren und nicht plattmachen, sie entwickelte sich aber zur
größten kriminellen Vereinigung nach dem Krieg. Rohwedder hat das
erkannt, und wurde deshalb ermordet.
Nee, es ist weder bekannt, warum er erschossen wurde, noch wer die Täter
waren - FR
Carlo XYZ
2020-10-10 18:58:43 UTC
Antworten
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Post by Florian Ritter
Post by Friedrich Karl Siebert
Es kamen viele Glücksritter aus dem Westen, die sich eine goldene Nase
verdient haben. Die Treuhand sollte eigentlich die Betriebe
privatisieren und nicht plattmachen, sie entwickelte sich aber zur
größten kriminellen Vereinigung nach dem Krieg. Rohwedder hat das
erkannt, und wurde deshalb ermordet.
Nee, es ist weder bekannt, warum er erschossen wurde, noch wer die Täter
waren - FR
Ihr dürft euch dazu gerne

<https://www.amazon.de/Die-blaue-Liste-Denglers-ermittelt/dp/3462034790/ref=sr_1_1>

oder



reinziehen.

Wobei ich persönlich Ersteres überzeugender fand.
Gunter Kühne
2020-10-11 06:44:27 UTC
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Post by Carlo XYZ
Post by Florian Ritter
Post by Friedrich Karl Siebert
Es kamen viele Glücksritter aus dem Westen, die sich eine goldene Nase
verdient haben. Die Treuhand sollte eigentlich die Betriebe
privatisieren und nicht plattmachen, sie entwickelte sich aber zur
größten kriminellen Vereinigung nach dem Krieg. Rohwedder hat das
erkannt, und wurde deshalb ermordet.
Nee, es ist weder bekannt, warum er erschossen wurde, noch wer die Täter
waren - FR
Ihr dürft euch dazu gerne
<https://www.amazon.de/Die-blaue-Liste-Denglers-ermittelt/dp/3462034790/ref=sr_1_1>
oder
http://youtu.be/aL3OIGK7KL8
reinziehen.
Wobei ich persönlich Ersteres überzeugender fand.
Beides, billig verkaufte Verschwörungstheorien.
Beweise sind das keine.
Pass uff ;-) das du nicht zum Wendler wirst.
--
Kleinmut und Stolz, aus diesem Holz
Schuf der Mensch sich am sechsten Tag Gott.
Carlo XYZ
2020-10-11 07:07:38 UTC
Antworten
Permalink
Post by Gunter Kühne
Post by Carlo XYZ
Ihr dürft euch dazu gerne
<https://www.amazon.de/Die-blaue-Liste-Denglers-ermittelt/dp/3462034790/ref=sr_1_1>
oder
http://youtu.be/aL3OIGK7KL8
reinziehen.
Wobei ich persönlich Ersteres überzeugender fand.
Beides, billig verkaufte Verschwörungstheorien.
Gehe jede Wette ein, dass du keins von beiden kennst.
Post by Gunter Kühne
Beweise sind das keine.
Natürlich nicht. Hat keiner behauptet.
Post by Gunter Kühne
Pass uff ;-) das du nicht zum Wendler wirst.
Wer oder was ist ein Wendler?
Gunter Kühne
2020-10-11 08:30:29 UTC
Antworten
Permalink
Post by Carlo XYZ
Post by Gunter Kühne
Post by Carlo XYZ
Ihr dürft euch dazu gerne
<https://www.amazon.de/Die-blaue-Liste-Denglers-ermittelt/dp/3462034790/ref=sr_1_1>
oder
http://youtu.be/aL3OIGK7KL8
reinziehen.
Wobei ich persönlich Ersteres überzeugender fand.
Beides, billig verkaufte Verschwörungstheorien.
Gehe jede Wette ein, dass du keins von beiden kennst.
Wette verloren. Es ist beim Esel. zu mindest Nr 1
:)
Post by Carlo XYZ
Post by Gunter Kühne
Beweise sind das keine.
Natürlich nicht. Hat keiner behauptet.
Post by Gunter Kühne
Pass uff ;-) das du nicht zum Wendler wirst.
Wer oder was ist ein Wendler?
Oh mal Nachrichten lesen.
Ein Abtrünniger Schlagerbarde.
--
Kleinmut und Stolz, aus diesem Holz
Schuf der Mensch sich am sechsten Tag Gott.
Carlo XYZ
2020-10-11 08:58:26 UTC
Antworten
Permalink
Post by Gunter Kühne
Post by Carlo XYZ
Post by Gunter Kühne
Post by Carlo XYZ
Ihr dürft euch dazu gerne
<https://www.amazon.de/Die-blaue-Liste-Denglers-ermittelt/dp/3462034790/ref=sr_1_1>
oder
http://youtu.be/aL3OIGK7KL8
reinziehen.
Wobei ich persönlich Ersteres überzeugender fand.
Beides, billig verkaufte Verschwörungstheorien.
Gehe jede Wette ein, dass du keins von beiden kennst.
Wette verloren. Es ist beim Esel. zu mindest Nr 1
:)
Meintest du "Es ist wie beim Esel"? Buridans?

Na gut. In solchen Fällen dürften unwahrscheinliche Erklärungen
dazu tendieren, wahrscheinlicher zu werden. (Disclaimer: ich
bastle mir meine Verschwörungstheorien aber bitte nur selber.)
Post by Gunter Kühne
Post by Carlo XYZ
Wer oder was ist ein Wendler?
 Oh mal Nachrichten lesen.
Da gibt's in der Tat so jemand, bei dem ich schon beim Foto
direkt wegklicke. Der kam mir noch nicht mal in den Sinn;
bei deiner Affinität zu Fipptehlern dachte ich, du meinst
vielleicht "Wandler". Zumal jeder, der mich kennt und mit
W. vergleichen würde, aus dem Lachen nicht mehr herauskäme.
Post by Gunter Kühne
Ein Abtrünniger Schlagerbarde.
Letztens konnte ich nicht verhindern, mitzubekommen, dass
er mit einem dieser Schundsender Zoff hat; um was es genau
geht, interessiert mich nicht die Bohne. Nein, ich will's
nicht wissen, lass stecken.
Gunter Kühne
2020-10-11 09:32:59 UTC
Antworten
Permalink
Post by Carlo XYZ
Post by Gunter Kühne
Post by Carlo XYZ
Post by Gunter Kühne
Post by Carlo XYZ
Ihr dürft euch dazu gerne
<https://www.amazon.de/Die-blaue-Liste-Denglers-ermittelt/dp/3462034790/ref=sr_1_1>
oder
http://youtu.be/aL3OIGK7KL8
reinziehen.
Wobei ich persönlich Ersteres überzeugender fand.
Beides, billig verkaufte Verschwörungstheorien.
Gehe jede Wette ein, dass du keins von beiden kennst.
Wette verloren. Es ist beim Esel. zu mindest Nr 1
:)
Meintest du "Es ist wie beim Esel"? Buridans?
Nein, den der als Protokoll so was wie eD2k verwendet.
:)
Post by Carlo XYZ
Na gut. In solchen Fällen dürften unwahrscheinliche Erklärungen
dazu tendieren, wahrscheinlicher zu werden. (Disclaimer: ich
bastle mir meine Verschwörungstheorien aber bitte nur selber.)
OK, Rest weggelassen.
--
Kleinmut und Stolz, aus diesem Holz
Schuf der Mensch sich am sechsten Tag Gott.
Uwe Schickedanz
2020-10-11 10:00:11 UTC
Antworten
Permalink
On Sat, 10 Oct 2020 11:03:04 +0200, Friedrich Karl Siebert
Post by Friedrich Karl Siebert
Post by klaus reile
Ebenso interessant im TV, die pausenlosen Sendungen darüber, wie
schlecht doch alles in der DDR war.
Es gibt keine "pausenlosen Sendungen darüber, wie schlecht doch alles in
der DDR war", aber es gibt durchaus kritische Sendungen, besonders vom MDR.
Am frühen Morgen kam eine über meine Heimatstadt, habe ich zusätzlich
aufgenommen.
Es wurde in den Vordergrund gestellt, wie schlimm es in der DDR war
und welche Segnungen doch der Westen über uns gebracht hat.

In der DDR war das auch so: zum Republikgeburtstag wurden die eigenen
Verdienste in den Himmel gelobt. Wimre etwas weniger Abwertung der
anderen, hing aber wohl damit zusammen, daß es nicht um einen
Vorher-Nacher-Vergleich ging.

Hat aber schon damals nicht richtig funktioniert.


Gruß Uwe
--
Das Dilemma der DDR: 16 Mio. Widerstandskämpfer wurden von
16 Mio. Stasispitzeln überwacht.
=== http://www.sicherheitslampe.de ===
klaus reile
2020-10-11 10:30:53 UTC
Antworten
Permalink
Am Sun, 11 Oct 2020 12:00:11 +0200
Post by Uwe Schickedanz
Das Dilemma der DDR: 16 Mio. Widerstandskämpfer wurden von
16 Mio. Stasispitzeln überwacht.
Besser kann man es nicht sagen.

Klaus
--
Natürlich hat jeder eine eigene Meinung. Nur weiss auch jeder,
wo diese eigene Meinung herkommt? (Lisa Fitz)

Glaube wenig. Hinterfrage alles. Denke selbst.
Jörg Knebel
2020-10-11 13:46:18 UTC
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Permalink
Post by klaus reile
Am Sun, 11 Oct 2020 12:00:11 +0200
Post by Uwe Schickedanz
Das Dilemma der DDR: 16 Mio. Widerstandskämpfer wurden von
16 Mio. Stasispitzeln überwacht.
Besser kann man es nicht sagen.
Bleibt die Frage offen wer waren die, die den Verrat möglich machten der zur
feindlichen Übernahme führten?

Cheers
Jörg
Bernd Ullrich
2020-10-11 14:02:25 UTC
Antworten
Permalink
Post by Jörg Knebel
Post by klaus reile
Am Sun, 11 Oct 2020 12:00:11 +0200
Post by Uwe Schickedanz
Das Dilemma der DDR: 16 Mio. Widerstandskämpfer wurden von
16 Mio. Stasispitzeln überwacht.
Besser kann man es nicht sagen.
Bleibt die Frage offen wer waren die, die den Verrat möglich machten der zur
feindlichen Übernahme führten?
Rechne selber, dann kommst du auf 32 Millionen.
klaus reile
2020-10-11 14:48:41 UTC
Antworten
Permalink
Am Sun, 11 Oct 2020 13:46:18 +0000 (UTC)
Post by Jörg Knebel
Post by klaus reile
Am Sun, 11 Oct 2020 12:00:11 +0200
Post by Uwe Schickedanz
Das Dilemma der DDR: 16 Mio. Widerstandskämpfer wurden von
16 Mio. Stasispitzeln überwacht.
Besser kann man es nicht sagen.
Bleibt die Frage offen wer waren die, die den Verrat möglich machten
der zur feindlichen Übernahme führten?
Cheers
Jörg
Wenn ich an den Lauf der Dinge denke die geschahen (Jugoslawien, Polen,
später dann Ukraine und jetzt Belarus) könnte man sich glatt diese
Frage stellen.

Klaus
--
Natürlich hat jeder eine eigene Meinung. Nur weiss auch jeder,
wo diese eigene Meinung herkommt? (Lisa Fitz)

Glaube wenig. Hinterfrage alles. Denke selbst.
Lars Gebauer
2020-10-11 16:42:10 UTC
Antworten
Permalink
Post by Jörg Knebel
Post by klaus reile
Am Sun, 11 Oct 2020 12:00:11 +0200
Post by Uwe Schickedanz
Das Dilemma der DDR: 16 Mio. Widerstandskämpfer wurden von
16 Mio. Stasispitzeln überwacht.
Besser kann man es nicht sagen.
Bleibt die Frage offen wer waren die, die den Verrat möglich machten der zur
feindlichen Übernahme führten?
Ein Kumpel, der diesbezüglich durchaus über gewisses operatives
Insider-Wissen verfügt vertritt schon seit Jahren die These: Das MfS selbst.

Natürlich meinte er damit nicht den Genossen Mielke himself. Sondern er
meinte die Generation der MfS-Offiziere, die 1989 so bis etwa Mitte 40
alt waren. Also eher so die untere bis mittlere Ebene.

Denn diese hätten von der gesamten Entwicklung durchaus gewußt und sie
hätten auch die Möglichkeit gehabt, sie im Keim zu ersticken. Sie taten
es aber nicht.
--
"Nachdem wir das Ziel endgültig aus den Augen verloren hatten,
verdoppelten wir unsere Anstrengungen."
--Mark Twain
Gunter Kühne
2020-10-11 17:05:52 UTC
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Post by Lars Gebauer
Post by Jörg Knebel
Post by klaus reile
Am Sun, 11 Oct 2020 12:00:11 +0200
Post by Uwe Schickedanz
Das Dilemma der DDR: 16 Mio. Widerstandskämpfer wurden von
16 Mio. Stasispitzeln überwacht.
Besser kann man es nicht sagen.
Bleibt die Frage offen wer waren die, die den Verrat möglich machten der zur
feindlichen Übernahme führten?
Ein Kumpel, der diesbezüglich durchaus über gewisses operatives
Insider-Wissen verfügt vertritt schon seit Jahren die These: Das MfS selbst.
Natürlich meinte er damit nicht den Genossen Mielke himself. Sondern er
meinte die Generation der MfS-Offiziere, die 1989 so bis etwa Mitte 40
alt waren. Also eher so die untere bis mittlere Ebene.
Denn diese hätten von der gesamten Entwicklung durchaus gewußt und sie
hätten auch die Möglichkeit gehabt, sie im Keim zu ersticken. Sie taten
es aber nicht.
Weil sie zum Teil selbst unzufrieden waren.
Ebenso MDI und auch in den Kampfgruppen gabs 1989 schon richtigen
Widerstand.
--
Kleinmut und Stolz, aus diesem Holz
Schuf der Mensch sich am sechsten Tag Gott.
Martin Ebert
2020-10-11 17:27:26 UTC
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Post by Lars Gebauer
Ein Kumpel, der diesbezüglich durchaus über gewisses operatives
Insider-Wissen verfügt vertritt schon seit Jahren die These: Das MfS selbst.
Natürlich meinte er damit nicht den Genossen Mielke himself. Sondern
er meinte die Generation der MfS-Offiziere, die 1989 so bis etwa
Mitte 40 alt waren. Also eher so die untere bis mittlere Ebene.
Denn diese hätten von der gesamten Entwicklung durchaus gewußt und
sie hätten auch die Möglichkeit gehabt, sie im Keim zu ersticken. Sie
taten es aber nicht.
Die These verkennt, dass das MfS nie freischwebend war. Zweitens war
das MfS Erfüllungsgehilfe der SED. Erstens war das MfS verkleinertes
Spiegelbild des KGB.

Mt
Lars Gebauer
2020-10-11 17:39:40 UTC
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Post by Martin Ebert
Post by Lars Gebauer
Ein Kumpel, der diesbezüglich durchaus über gewisses operatives
Insider-Wissen verfügt vertritt schon seit Jahren die These: Das MfS selbst.
Natürlich meinte er damit nicht den Genossen Mielke himself. Sondern
er meinte die Generation der MfS-Offiziere, die 1989 so bis etwa
Mitte 40 alt waren. Also eher so die untere bis mittlere Ebene.
Denn diese hätten von der gesamten Entwicklung durchaus gewußt und
sie hätten auch die Möglichkeit gehabt, sie im Keim zu ersticken. Sie
taten es aber nicht.
Die These verkennt, dass das MfS nie freischwebend war.
Inwiefern?
Post by Martin Ebert
Zweitens war
das MfS Erfüllungsgehilfe der SED. Erstens war das MfS verkleinertes
Spiegelbild des KGB.
Ja. Und?
--
"Nachdem wir das Ziel endgültig aus den Augen verloren hatten,
verdoppelten wir unsere Anstrengungen."
--Mark Twain
Gunter Kühne
2020-10-11 18:03:54 UTC
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Post by Martin Ebert
Post by Lars Gebauer
Ein Kumpel, der diesbezüglich durchaus über gewisses operatives
Insider-Wissen verfügt vertritt schon seit Jahren die These: Das MfS selbst.
Natürlich meinte er damit nicht den Genossen Mielke himself. Sondern
er meinte die Generation der MfS-Offiziere, die 1989 so bis etwa
Mitte 40 alt waren. Also eher so die untere bis mittlere Ebene.
Denn diese hätten von der gesamten Entwicklung durchaus gewußt und
sie hätten auch die Möglichkeit gehabt, sie im Keim zu ersticken. Sie
taten es aber nicht.
Die These verkennt, dass das MfS nie freischwebend war. Zweitens war
das MfS Erfüllungsgehilfe der SED. Erstens war das MfS verkleinertes
Spiegelbild des KGB.
Mt
Das alles sagt doch nichts darüber, das eben auch da Einige unzufrieden
waren.
Selbst in einigen Kreisen der SED war man der Meinung das es so nicht
weitergeht.
Über die Wege das zu ändern war man sich nicht einig, das ist wohl war.
--
Kleinmut und Stolz, aus diesem Holz
Schuf der Mensch sich am sechsten Tag Gott.
Bernd Ullrich
2020-10-11 19:23:33 UTC
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Post by Lars Gebauer
Post by Jörg Knebel
Post by klaus reile
Am Sun, 11 Oct 2020 12:00:11 +0200
Post by Uwe Schickedanz
Das Dilemma der DDR: 16 Mio. Widerstandskämpfer wurden von
16 Mio. Stasispitzeln überwacht.
Besser kann man es nicht sagen.
Bleibt die Frage offen wer waren die, die den Verrat möglich machten der zur
feindlichen Übernahme führten?
Ein Kumpel, der diesbezüglich durchaus über gewisses operatives
Insider-Wissen verfügt vertritt schon seit Jahren die These: Das MfS selbst.
Natürlich meinte er damit nicht den Genossen Mielke himself. Sondern er
meinte die Generation der MfS-Offiziere, die 1989 so bis etwa Mitte 40
alt waren. Also eher so die untere bis mittlere Ebene.
Die hatten keinen Überblick.
Post by Lars Gebauer
Denn diese hätten von der gesamten Entwicklung durchaus gewußt und sie
hätten auch die Möglichkeit gehabt, sie im Keim zu ersticken.
Sie taten
es aber nicht.
Sie hatten keinen Überblick und auch keinen Überlebenswillen, denen
hatten die Pappas den Weg in das System gebnet (Mein Pappa hat
Verdienste, ich will daran teilhaben\ mir steht was zu) und waren danach
aufgeschmissen.

Sippenwirtschaft führt halt zur Inzucht mit den bekannten Folgen.

BU
Lars Gebauer
2020-10-10 10:25:25 UTC
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Post by klaus reile
Vielleicht liege ich ja falsch, aber je weiter die Zeit fortschritt, je
mehr lief in der DDR falsch. Eines der Hauptprobleme war imo, dass
viele gute Produkte exportiert wurden, diese auf dem einheimischen
Markt aber kaum oder gar nicht zu bekommen waren. Das galt auch für
ganz normale Konsumgüter.
Ja. Das war allerdings diversen ökonomischen Zwängen geschuldet und
insofern nur schlecht/kaum vermeidbar.
Post by klaus reile
Viele Leute , mit denen ich sprach, beklagten auch die fehlende
Reisefreiheit.
Ja. Am 13.08.1961 wurde die Grenze geschlossen; das war imho, zu diesem
Zeitpunkt, völlig alternativlos.

Aber: Es existierte keinerlei Plan, wie man die Grenze je wieder aufbekommt.
Post by klaus reile
Sie sagten z.B., sie wollen ja nicht weg, nur mal
gucken. Andere, die den Westen kannten, sagten auch, dass sie hier für
Geld und gute Worte nicht leben wollten (das waren keine SED-Genossen).
Spätestens ab Anfang der 70er hätte das Grenzregime normalisiert werden
müssen. Nicht alles auf einmal, immer schön Schritt für Schritt. Das
wurde zwar probiert - aber viel zu zögerlich, viel zu unentschlossen,
viel zu langsam.

Mehr Reisefreiheit hätte "dem Westen" viel von seinem Mythos genommen.

Im Endergebnis wurde man 1989 von den Ereignissen überrollt.
--
"Nachdem wir das Ziel endgültig aus den Augen verloren hatten,
verdoppelten wir unsere Anstrengungen."
--Mark Twain
klaus reile
2020-10-10 11:08:24 UTC
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On Sat, 10 Oct 2020 12:25:25 +0200
Post by Lars Gebauer
[...]
Post by klaus reile
Viele Leute , mit denen ich sprach, beklagten auch die fehlende
Reisefreiheit.
Ja. Am 13.08.1961 wurde die Grenze geschlossen; das war imho, zu
diesem Zeitpunkt, völlig alternativlos.
Aber: Es existierte keinerlei Plan, wie man die Grenze je wieder aufbekommt.
Post by klaus reile
Sie sagten z.B., sie wollen ja nicht weg, nur mal
gucken. Andere, die den Westen kannten, sagten auch, dass sie hier
für Geld und gute Worte nicht leben wollten (das waren keine
SED-Genossen).
Spätestens ab Anfang der 70er hätte das Grenzregime normalisiert
werden müssen. Nicht alles auf einmal, immer schön Schritt für
Schritt. Das wurde zwar probiert - aber viel zu zögerlich, viel zu
unentschlossen, viel zu langsam.
Mehr Reisefreiheit hätte "dem Westen" viel von seinem Mythos genommen.
Diesen Satz kann man nicht oft genug unterstreichen. Wir hatten mal
eine Baustelle in der Nähe von Hannover. Allein die Reklame des WestTVs
oder Radios war bestimmt für einen DDR-Bewohner zu verführerisch. In
der jeweiligen Propaganda taten sich beide Seiten nichts. Das hiesige
Pedant zu Karl-Eduard war hier der Löwenthal im ZDF.

Klaus
--
Natürlich hat jeder eine eigene Meinung. Nur weiss auch jeder,
wo diese eigene Meinung herkommt? (Lisa Fitz)
Bevor ich mich uffreg, isset mir lieber egal (auch Lisa Fitz)
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