Discussion:
Arbeiterberufsverkehr
(zu alt für eine Antwort)
Ulf Kutzner
2021-08-10 19:17:23 UTC
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: Und unter den Voraussetzungen wurden Schlafstädte wie Gorbitz oder
: e.g. Cottbus Nord (für Tagebau und Kraftwerk Jänschwalde) gebaut.
: Auf die grüne Wiese, ohne eigene Infrastruktur und abhängig vom
: Arbeiterberufsverkehr (der hieß wohl nicht ABV, aber wie wurde er
: dann abgekürzt?)
Doch,er hiess ABV.
Ich hatte mich immer gewundert, an manchen Bushaltestellenschildern
unter diesem grossem H noch ein "ABV" zu lesen. Ich hatte zeitweise
vermutet, dass der Dorfsheriff dort regelmaessig langkaeme, bis
ich dann verstand, was es wirklich heisst.
Arbeiterberufsverkehr gab es nicht nur mit diesen Haltestellenschildern, sondern
auch mit Interflug für Selbstverpflichtete der Erdgastrassenprojekte, so jedenfalls
die gar nicht uninteressante, bei Arte derzeit abrufbare, Sendung 'Jahrhundertbauwerk
Trasse'. Das betraf dann aber eher den Heimaturlub nach jeweils drei Monaten
ruhearmen Arbeitseinsatzes.

Gruß, ULF
Gunter Kühne
2021-08-10 19:51:28 UTC
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Post by Ulf Kutzner
: Und unter den Voraussetzungen wurden Schlafstädte wie Gorbitz oder
: e.g. Cottbus Nord (für Tagebau und Kraftwerk Jänschwalde) gebaut.
: Auf die grüne Wiese, ohne eigene Infrastruktur und abhängig vom
: Arbeiterberufsverkehr (der hieß wohl nicht ABV, aber wie wurde er
: dann abgekürzt?)
Doch,er hiess ABV.
Ich hatte mich immer gewundert, an manchen Bushaltestellenschildern
unter diesem grossem H noch ein "ABV" zu lesen. Ich hatte zeitweise
vermutet, dass der Dorfsheriff dort regelmaessig langkaeme, bis
ich dann verstand, was es wirklich heisst.
Arbeiterberufsverkehr gab es nicht nur mit diesen Haltestellenschildern, sondern
auch mit Interflug für Selbstverpflichtete der Erdgastrassenprojekte, so jedenfalls
die gar nicht uninteressante, bei Arte derzeit abrufbare, Sendung 'Jahrhundertbauwerk
Trasse'. Das betraf dann aber eher den Heimaturlub nach jeweils drei Monaten
ruhearmen Arbeitseinsatzes.
Gruß, ULF
Naja manche hatten noch soviel Freizeit Kinder zu zeugen. Aber darüber
berichtet heute wohl keiner, passt eben nicht ins Weltbild von euch Wessis.
--
Kleinmut und Stolz, aus diesem Holz
Schuf der Mensch sich am sechsten Tag Gott.
Ulf Kutzner
2021-08-11 07:02:43 UTC
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Post by Gunter Kühne
Post by Ulf Kutzner
Arbeiterberufsverkehr gab es nicht nur mit diesen Haltestellenschildern, sondern
auch mit Interflug für Selbstverpflichtete der Erdgastrassenprojekte, so jedenfalls
die gar nicht uninteressante, bei Arte derzeit abrufbare, Sendung 'Jahrhundertbauwerk
Trasse'. Das betraf dann aber eher den Heimaturlub nach jeweils drei Monaten
ruhearmen Arbeitseinsatzes.
Naja manche hatten noch soviel Freizeit Kinder zu zeugen.
Nun, Zehnstundenschichten bei Sechstagewoche lassen schon noch etwas
Zeit.
Post by Gunter Kühne
Aber darüber
berichtet heute wohl keiner, passt eben nicht ins Weltbild von euch Wessis.
Ich bin noch nicht durch mit dem Filmbericht. Es verpflichteten sich auch
Ehepaare; inwieweit dort an der SU-Baustelle DDR-Kinder zur Welt gebracht
wurden, weiß ich nicht.

Den dort Tätigen fiel ja schon auf, daß die Lebensverhältnisse der Landbevölkerung
durchaus einf^^ komfortarm waren. Weiß nicht, welche DDR-Frau sich dort auf örtliche
Geburtshäuser verlassen wollte.

Aus Buchberichten weiß ich, daß auch am Objekt Übernachtung bei Nichtangetrauten
von sowjetischer Aufsichtsseite gerne und leidenschaftlich unterbunden wurde.
Gunter Kühne
2021-08-11 09:36:14 UTC
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Post by Ulf Kutzner
Post by Gunter Kühne
Post by Ulf Kutzner
Arbeiterberufsverkehr gab es nicht nur mit diesen Haltestellenschildern, sondern
auch mit Interflug für Selbstverpflichtete der Erdgastrassenprojekte, so jedenfalls
die gar nicht uninteressante, bei Arte derzeit abrufbare, Sendung 'Jahrhundertbauwerk
Trasse'. Das betraf dann aber eher den Heimaturlub nach jeweils drei Monaten
ruhearmen Arbeitseinsatzes.
Naja manche hatten noch soviel Freizeit Kinder zu zeugen.
Nun, Zehnstundenschichten bei Sechstagewoche lassen schon noch etwas
Zeit.
Post by Gunter Kühne
Aber darüber
berichtet heute wohl keiner, passt eben nicht ins Weltbild von euch Wessis.
Ich bin noch nicht durch mit dem Filmbericht. Es verpflichteten sich auch
Ehepaare; inwieweit dort an der SU-Baustelle DDR-Kinder zur Welt gebracht
wurden, weiß ich nicht.
Ich meinte eher die die Ohne Ehepaare entstanden sind. sozusagen Deutsch
Russische Freundschaft mal anders.
Post by Ulf Kutzner
Den dort Tätigen fiel ja schon auf, daß die Lebensverhältnisse der Landbevölkerung
durchaus einf^^ komfortarm waren. Weiß nicht, welche DDR-Frau sich dort auf örtliche
Geburtshäuser verlassen wollte.
Ich rde von den Frauen die da groß geworden sind. Kleiner Unterschied.
Post by Ulf Kutzner
Aus Buchberichten weiß ich, daß auch am Objekt Übernachtung bei Nichtangetrauten
von sowjetischer Aufsichtsseite gerne und leidenschaftlich unterbunden wurde.
Vom erleben, ohne Bücher, kenne ich vieles anders.
Wusstest du das man sich von seinem Nachwuchs da frei kaufen konnte?

Über gewisse Dinge redet man eben nicht. Übrigens wir sind da auch Linie
geflogen, nicht nur extra Maschinen.
--
Kleinmut und Stolz, aus diesem Holz
Schuf der Mensch sich am sechsten Tag Gott.
Ulf Kutzner
2021-08-12 06:05:03 UTC
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Post by Gunter Kühne
Post by Ulf Kutzner
Post by Gunter Kühne
Post by Ulf Kutzner
Arbeiterberufsverkehr gab es nicht nur mit diesen Haltestellenschildern, sondern
auch mit Interflug für Selbstverpflichtete der Erdgastrassenprojekte, so jedenfalls
die gar nicht uninteressante, bei Arte derzeit abrufbare, Sendung 'Jahrhundertbauwerk
Trasse'. Das betraf dann aber eher den Heimaturlub nach jeweils drei Monaten
ruhearmen Arbeitseinsatzes.
Naja manche hatten noch soviel Freizeit Kinder zu zeugen.
Nun, Zehnstundenschichten bei Sechstagewoche lassen schon noch etwas
Zeit.
Post by Gunter Kühne
Aber darüber
berichtet heute wohl keiner, passt eben nicht ins Weltbild von euch Wessis.
Ich bin noch nicht durch mit dem Filmbericht. Es verpflichteten sich auch
Ehepaare; inwieweit dort an der SU-Baustelle DDR-Kinder zur Welt gebracht
wurden, weiß ich nicht.
Ich meinte eher die die Ohne Ehepaare entstanden sind. sozusagen Deutsch
Russische Freundschaft mal anders.
Post by Ulf Kutzner
Den dort Tätigen fiel ja schon auf, daß die Lebensverhältnisse der Landbevölkerung
durchaus einf^^ komfortarm waren. Weiß nicht, welche DDR-Frau sich dort auf örtliche
Geburtshäuser verlassen wollte.
Ich rde von den Frauen die da groß geworden sind. Kleiner Unterschied.
Post by Ulf Kutzner
Aus Buchberichten weiß ich, daß auch am Objekt Übernachtung bei Nichtangetrauten
von sowjetischer Aufsichtsseite gerne und leidenschaftlich unterbunden wurde.
Vom erleben, ohne Bücher, kenne ich vieles anders.
Dann könnte die Chose zu Vergleichszwecken für Dir interessant sein.
Post by Gunter Kühne
Wusstest du das man sich von seinem Nachwuchs da frei kaufen konnte?
Meinst Du kapitalisierte Unterhaltszahlungen oder Bestechung?
Post by Gunter Kühne
Über gewisse Dinge redet man eben nicht.
Und so berichtet man bei Arte auch eher über den Unmut der
einheimischen jungen Männer und über Heiratsmigration Richtung DDR.

Allerdings auch über extremen Alkoholkonsum insbesondere am Ende
der Arbeitswoche oder gar vor feiertagsbedingten mehrtägigen Arbeitspausen,
ferner über Suizidalität.
Gunter Kühne
2021-08-12 06:45:49 UTC
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Post by Ulf Kutzner
Post by Gunter Kühne
Post by Ulf Kutzner
Post by Gunter Kühne
Post by Ulf Kutzner
Arbeiterberufsverkehr gab es nicht nur mit diesen Haltestellenschildern, sondern
auch mit Interflug für Selbstverpflichtete der Erdgastrassenprojekte, so jedenfalls
die gar nicht uninteressante, bei Arte derzeit abrufbare, Sendung 'Jahrhundertbauwerk
Trasse'. Das betraf dann aber eher den Heimaturlub nach jeweils drei Monaten
ruhearmen Arbeitseinsatzes.
Naja manche hatten noch soviel Freizeit Kinder zu zeugen.
Nun, Zehnstundenschichten bei Sechstagewoche lassen schon noch etwas
Zeit.
Post by Gunter Kühne
Aber darüber
berichtet heute wohl keiner, passt eben nicht ins Weltbild von euch Wessis.
Ich bin noch nicht durch mit dem Filmbericht. Es verpflichteten sich auch
Ehepaare; inwieweit dort an der SU-Baustelle DDR-Kinder zur Welt gebracht
wurden, weiß ich nicht.
Ich meinte eher die die Ohne Ehepaare entstanden sind. sozusagen Deutsch
Russische Freundschaft mal anders.
Post by Ulf Kutzner
Den dort Tätigen fiel ja schon auf, daß die Lebensverhältnisse der Landbevölkerung
durchaus einf^^ komfortarm waren. Weiß nicht, welche DDR-Frau sich dort auf örtliche
Geburtshäuser verlassen wollte.
Ich rde von den Frauen die da groß geworden sind. Kleiner Unterschied.
Post by Ulf Kutzner
Aus Buchberichten weiß ich, daß auch am Objekt Übernachtung bei Nichtangetrauten
von sowjetischer Aufsichtsseite gerne und leidenschaftlich unterbunden wurde.
Vom erleben, ohne Bücher, kenne ich vieles anders.
Dann könnte die Chose zu Vergleichszwecken für Dir interessant sein.
Post by Gunter Kühne
Wusstest du das man sich von seinem Nachwuchs da frei kaufen konnte?
Meinst Du kapitalisierte Unterhaltszahlungen oder Bestechung?
Soz. Unterhaltszahlung in einem Rutsch ganz offiziell. Jaja auch das
gabs. ( Sozusagen im Werte eines Wartburg freigekauft.)
Post by Ulf Kutzner
Post by Gunter Kühne
Über gewisse Dinge redet man eben nicht.
Und so berichtet man bei Arte auch eher über den Unmut der
einheimischen jungen Männer und über Heiratsmigration Richtung DDR.
Ja ist kalr aber dafür berichtet arte ja auch nicht über den Unmut
einheimischer DDR Jünglinge über die soz. Gastarbeiter aus Nordafrika.
Das Problem ist das Gleich nur paar km verschoben.
Post by Ulf Kutzner
Allerdings auch über extremen Alkoholkonsum insbesondere am Ende
der Arbeitswoche oder gar vor feiertagsbedingten mehrtägigen Arbeitspausen,
ferner über Suizidalität.
Definiere Extrem. Und in welchen Verhältnis haben die das gestellt. Als
Maststab der DDR Verbrauch oder wurde mal wieder der verbrauch in
akademischen Vierteln der BRD mit den doofen bösen Ostarbeitern
verglichen. Sorry aber ich traue denen keine Objektivität mehr zu. Egal
in welcher Berichterstattung.
MfG
--
Kleinmut und Stolz, aus diesem Holz
Schuf der Mensch sich am sechsten Tag Gott.
Anne Pfirsich
2021-08-12 19:12:25 UTC
Permalink
Arbeiterberufsverkehr
Hieß das nicht auch Arbeiterschlußverkehr? Oder Stoßzeit?

Im Westen hatten wir nur das blöde "Rush Hour".
--
Anne Pfirsich
Gendertherapeut:inx
Queersozialist:inx
Antirassist:inx
Völkerrechtler:inx
Antikapitalistische Seminare
Freund:in des ÖRR und ÖPNV
geimpft, woke, klimasensibel
Chr. Maercker
2021-08-12 19:35:40 UTC
Permalink
Post by Gunter Kühne
Definiere Extrem. Und in welchen Verhältnis haben die das gestellt.
Was ich zu DDR-Zeiten in verschiedenen Zusammenhängen (Armee,
Chemiearbeiter, Betriebsfeiern, private Feten, Studentenclubs, ...) an
Sauforgien erlebt habe, hätte das Attribut "Extrem" durchaus verdient.
Es sei denn, im Westen wurde (wo?) genauso gesoffen. Heute fällt mir
auf, dass weit weniger Besoffene auf den Straßen zu sehen - und zu
hören! - sind als dazumal. Keine Ahnung, wie die Statistiker es
geschafft haben, beiden deutschen Staaten etwa gleich hohe Alkoholpegel
zu bescheinigen.
--
CU Chr. Maercker.
Uwe Schickedanz
2021-08-13 12:51:43 UTC
Permalink
On Thu, 12 Aug 2021 21:35:40 +0200, "Chr. Maercker"
Post by Chr. Maercker
Heute fällt mir
auf, dass weit weniger Besoffene auf den Straßen zu sehen - und zu
hören! - sind als dazumal.
Du bist älter geworden und sitzt nun abends zu Hause.


Gruß Uwe
--
Niemand hat die Absicht, eine Impfpflicht einzuführen.

=== http://www.sicherheitslampe.de ===
Chr. Maercker
2021-08-17 13:42:33 UTC
Permalink
Post by Uwe Schickedanz
On Thu, 12 Aug 2021 21:35:40 +0200, "Chr. Maercker"
Post by Chr. Maercker
Heute fällt mir
auf, dass weit weniger Besoffene auf den Straßen zu sehen - und zu
hören! - sind als dazumal.
Du bist älter geworden und sitzt nun abends zu Hause.
So laut wie die gewöhnlich rumgrölen, würde ich sie sogar durch die
schallgedämmten Fenster meiner Wohnung hören (und habe es gelegentlich
schon). Aber auch in den Zügen von DB & Co. sitzt besoffenes Volk nur
noch, wenn es von oder zum Fußball fährt. Und Bahn fahre ich öfter mal.
Was ich wirklich nicht mehr mitbekomme sind die Sauforgien in
Studentenclubs oder Diskos. Irknwann geht jede Jugend und jedes Studium
mal zu Ende. ;-)
--
CU Chr. Maercker.
Uwe Schickedanz
2021-08-19 07:47:05 UTC
Permalink
On Tue, 17 Aug 2021 15:42:33 +0200, "Chr. Maercker"
Post by Chr. Maercker
Post by Uwe Schickedanz
On Thu, 12 Aug 2021 21:35:40 +0200, "Chr. Maercker"
Post by Chr. Maercker
Heute fällt mir
auf, dass weit weniger Besoffene auf den Straßen zu sehen - und zu
hören! - sind als dazumal.
Du bist älter geworden und sitzt nun abends zu Hause.
So laut wie die gewöhnlich rumgrölen, würde ich sie sogar durch die
schallgedämmten Fenster meiner Wohnung hören (und habe es gelegentlich
schon).
Du bist älter geworden und hörst nicht mehr gut.
Post by Chr. Maercker
Aber auch in den Zügen von DB & Co. sitzt besoffenes Volk nur
noch, wenn es von oder zum Fußball fährt. Und Bahn fahre ich öfter mal.
Die Züge sind teurer geworden, das können die sich nicht mehr leisten.
Post by Chr. Maercker
Was ich wirklich nicht mehr mitbekomme sind die Sauforgien in
Studentenclubs oder Diskos. Irknwann geht jede Jugend und jedes Studium
mal zu Ende. ;-)
Und auch die anderen Plätze ('locations') haben sich verändert.

Nichts it mehr so, wie es war. ;)


Gruß Uwe
--
Niemand hat die Absicht, eine Impfpflicht einzuführen.

=== http://www.sicherheitslampe.de ===
Chr. Maercker
2021-08-25 10:57:56 UTC
Permalink
Post by Uwe Schickedanz
Du bist älter geworden und hörst nicht mehr gut.
An solchen Straßen ist das keine Frage des Alters. Dort wird *jeder*
früher oder später taub.
Post by Uwe Schickedanz
Post by Chr. Maercker
Aber auch in den Zügen von DB & Co. sitzt besoffenes Volk nur
noch, wenn es von oder zum Fußball fährt. Und Bahn fahre ich öfter mal.
Die Züge sind teurer geworden, das können die sich nicht mehr leisten.
Oder sie werden schneller an die frische Luft gesetzt, sobald sie
auffallen. Heute fährt i.a. nicht nur ein Schaffner im Zug mit. Die
Trapo fuhr dereinst nur in Zügen mit ausgeprägtem Westkurs mit und hat
bei solchen Kunden bestenfalls routinemäßig Ausweise kontrolliert.
--
CU Chr. Maercker.

RADWEGE sind TOD-SICHER! Schlaue Füchse fahren Fahrbahn.
Wolf gang P u f f e
2021-08-18 09:57:29 UTC
Permalink
... Heute fällt mir
auf, dass weit weniger Besoffene auf den Straßen zu sehen - und zu
hören! - sind als dazumal. Keine Ahnung, wie die Statistiker es
geschafft haben, beiden deutschen Staaten etwa gleich hohe Alkoholpegel
zu bescheinigen.
Früher wurde nur gelegentlich, dann aber richtig gesoffen.
Bis zur berühmten TGL (Totale Gesichts-Lähmung)

Heute stehen eine Menge Leute ständig unter einem gewissen Alkoholpegel.
Man muss schon genau hinschauen oder mal den Abstand reduzieren und auf
den Geruch achten, um das zu bemerken.
Diese Daueralkoholiker verhalten sich, oberflächlich betrachtet, normal
und haben auch das Glück, jahrelang nicht im Verkehr erwischt zu werden.
Vermutlich sind da statistisch gemittelt die Alk-Verbrauchsdaten in den
beiden deutschen Staaten fast gleich.
Chr. Maercker
2021-08-30 16:49:04 UTC
Permalink
Post by Wolf gang P u f f e
Früher wurde nur gelegentlich, dann aber richtig gesoffen.
Bis zur berühmten TGL (Totale Gesichts-Lähmung)
Anlässe gab es freilich genug.
Post by Wolf gang P u f f e
Heute stehen eine Menge Leute ständig unter einem gewissen Alkoholpegel.
Diese Daueralkoholiker verhalten sich, oberflächlich betrachtet, normal
und haben auch das Glück, jahrelang nicht im Verkehr erwischt zu werden.
Vermutlich sind da statistisch gemittelt die Alk-Verbrauchsdaten in den
beiden deutschen Staaten fast gleich.
Soweit mir bekannt ist steigen Gelegenheitstrinker nicht so einfach auf
Spiegeltrinken um - und umgekehrt. Denkbar ist evtl., dass die Zahl der
Spiegeltrinker zugenommen hat und die Quartalssäufer zum Teil auf andere
Drogen umgestiegen sind.
Manchmal frage ich mich, was machen jene DDR-Bürger heute, die
seinerzeit halbe bis ganze Schnapsflaschen an einem Abend geleert haben,
ohne dass es allemsat Alkoholiker waren? Etliche leeren ihre Buddel nach
wie vor neben den Kaufhallen oder Kiosken, damals waren es allerdings
mehr und Schnaps statt Sternburg. Was heute in Trainingshose vorm
Supermarkt säuft, sind jene, die alkoholabhängig geworden sind. Wo die
ganzen Missbräuchler abgebliegen sind, weiß der Geier.
--
CU Chr. Maercker.
Ulf Kutzner
2021-08-12 19:56:28 UTC
Permalink
Post by Gunter Kühne
Post by Ulf Kutzner
Und so berichtet man bei Arte auch eher über den Unmut der
einheimischen jungen Männer und über Heiratsmigration Richtung DDR.
Ja ist kalr aber dafür berichtet arte ja auch nicht über den Unmut
einheimischer DDR Jünglinge über die soz. Gastarbeiter aus Nordafrika.
Das Problem ist das Gleich nur paar km verschoben.
Ich meine, Arte berichtete auch da. Es waren ja nicht nur Vertragsarbeiter
aus Algerien, sondern u.a. auch aus Kuba, und man hatte dem Botschafter
in Berlin dann Bescheid gestoßen, er solle sich wegen totgeschlagener
Landsleute (afrikanischer Abstammung) nicht so haben.
Post by Gunter Kühne
Post by Ulf Kutzner
Allerdings auch über extremen Alkoholkonsum insbesondere am Ende
der Arbeitswoche oder gar vor feiertagsbedingten mehrtägigen Arbeitspausen,
ferner über Suizidalität.
Definiere Extrem. Und in welchen Verhältnis haben die das gestellt. Als
Maststab der DDR Verbrauch oder wurde mal wieder der verbrauch in
akademischen Vierteln der BRD mit den doofen bösen Ostarbeitern
verglichen. Sorry aber ich traue denen keine Objektivität mehr zu. Egal
in welcher Berichterstattung.
Es gab nicht nur Bilddokumente der feuchtfröhlichen Abende, sondern es
erzählte auch ein DDR-Arbeiter (schon allein für den Mann sollte man sich
den Bericht anschauen!), es sei dort, wo er war, ungesund viel und deutlich
mehr als von der DDR her gewohnt gewesen.

Quantifiziert wurde nicht, sieht man von Berichten über "Verstöße gegen
die Arbeitsdisziplin" ab, wobei aber eben diese und nicht Reinalkoholmengen
in einer Längsschnittbetrachtung verglichen wurden.
Chr. Maercker
2021-08-12 20:35:34 UTC
Permalink
Post by Ulf Kutzner
Ich meine, Arte berichtete auch da. Es waren ja nicht nur Vertragsarbeiter
aus Algerien, sondern u.a. auch aus Kuba, und man hatte dem Botschafter
in Berlin dann Bescheid gestoßen, er solle sich wegen totgeschlagener
Landsleute (afrikanischer Abstammung) nicht so haben.
ACK, die Algerier waren ab ca. 1980 öfter mal wegen Messerstechereien
Gespräch. Mit keinem anderen Volk gab es vergleichbare Probleme, am
wenigsten mit Kubanern, Vietnamesen und Mozambikanern, aber auch mit
Russen und Polen relativ selten, sieht man mal von der unmittelbaren
Nachkriegszeit ab. Insofern unverständlich, warum es in der DDR etliche
Neonazis gab.
Post by Ulf Kutzner
Es gab nicht nur Bilddokumente der feuchtfröhlichen Abende, sondern es
erzählte auch ein DDR-Arbeiter (schon allein für den Mann sollte man sich
den Bericht anschauen!), es sei dort, wo er war, ungesund viel und deutlich
mehr als von der DDR her gewohnt gewesen.
Das hieße, in der Alt-BRD wäre noch mehr gesoffen worden oder ist das
missverständlich formuliert?
Post by Ulf Kutzner
Quantifiziert wurde nicht, sieht man von Berichten über "Verstöße gegen
die Arbeitsdisziplin" ab, wobei aber eben diese und nicht Reinalkoholmengen
in einer Längsschnittbetrachtung verglichen wurden.
Es gab Statistiken zu Reinalkoholmengen. Die wurden ab Mitte 1980er
sogar in der DDR veröffentlicht. Erstaunlicherweise lag die DDR zu
dieser Zeit vor sprichwörtlich trinkfesten Nationen wie Polen oder
Sowjetunion.
--
CU Chr. Maercker.
Gunter Kühne
2021-08-13 05:53:12 UTC
Permalink
Post by Ulf Kutzner
Post by Gunter Kühne
Post by Ulf Kutzner
Und so berichtet man bei Arte auch eher über den Unmut der
einheimischen jungen Männer und über Heiratsmigration Richtung DDR.
Ja ist kalr aber dafür berichtet arte ja auch nicht über den Unmut
einheimischer DDR Jünglinge über die soz. Gastarbeiter aus Nordafrika.
Das Problem ist das Gleich nur paar km verschoben.
Ich meine, Arte berichtete auch da. Es waren ja nicht nur Vertragsarbeiter
aus Algerien, sondern u.a. auch aus Kuba, und man hatte dem Botschafter
in Berlin dann Bescheid gestoßen, er solle sich wegen totgeschlagener
Landsleute (afrikanischer Abstammung) nicht so haben.
Ach die die paar deutschen Damen und Herren, die den Lindengarten nicht
überlebt haben, zählen wohl nicht für dich??
Post by Ulf Kutzner
Post by Gunter Kühne
Post by Ulf Kutzner
Allerdings auch über extremen Alkoholkonsum insbesondere am Ende
der Arbeitswoche oder gar vor feiertagsbedingten mehrtägigen Arbeitspausen,
ferner über Suizidalität.
Definiere Extrem. Und in welchen Verhältnis haben die das gestellt. Als
Maststab der DDR Verbrauch oder wurde mal wieder der verbrauch in
akademischen Vierteln der BRD mit den doofen bösen Ostarbeitern
verglichen. Sorry aber ich traue denen keine Objektivität mehr zu. Egal
in welcher Berichterstattung.
Es gab nicht nur Bilddokumente der feuchtfröhlichen Abende, sondern es
erzählte auch ein DDR-Arbeiter (schon allein für den Mann sollte man sich
den Bericht anschauen!), es sei dort, wo er war, ungesund viel und deutlich
mehr als von der DDR her gewohnt gewesen.
Ein Mann ja klar. Bei der BRD Seite sind das dann Ausnahmen. Im Osten
ist das dann System typisch. Als Grund wird die Aussage einer!!! Person
gewertet. 10000 die was Anderes sagen sind natürlich zurückgebliebene
Stalinisten. Oder?
Post by Ulf Kutzner
Quantifiziert wurde nicht, sieht man von Berichten über "Verstöße gegen
die Arbeitsdisziplin" ab, wobei aber eben diese und nicht Reinalkoholmengen
in einer Längsschnittbetrachtung verglichen wurden.
Verstöße gegen die Arbeitsdisziplin war auch wen du nen Parteisekretär
gesagt hast, das er doof ist und lieber mit arbeiten soll.
Aber um Besoffene auf Arbeit zu sehen, brauchte man nicht an die Trasse
gehen. Das Problem hattest du auch in vielen Betrieben in der DDR und
ich kenne die eben auch aus Ludwigshafen.

MfG
--
Kleinmut und Stolz, aus diesem Holz
Schuf der Mensch sich am sechsten Tag Gott.
Ulf Kutzner
2021-08-13 14:43:37 UTC
Permalink
Post by Gunter Kühne
Post by Ulf Kutzner
Post by Gunter Kühne
Post by Ulf Kutzner
Und so berichtet man bei Arte auch eher über den Unmut der
einheimischen jungen Männer und über Heiratsmigration Richtung DDR.
Ja ist kalr aber dafür berichtet arte ja auch nicht über den Unmut
einheimischer DDR Jünglinge über die soz. Gastarbeiter aus Nordafrika.
Das Problem ist das Gleich nur paar km verschoben.
Ich meine, Arte berichtete auch da. Es waren ja nicht nur Vertragsarbeiter
aus Algerien, sondern u.a. auch aus Kuba, und man hatte dem Botschafter
in Berlin dann Bescheid gestoßen, er solle sich wegen totgeschlagener
Landsleute (afrikanischer Abstammung) nicht so haben.
Ach die die paar deutschen Damen und Herren, die den Lindengarten nicht
überlebt haben, zählen wohl nicht für dich??
Lindengarten gab hier eher kein Ergebnis bei Schnellsuche. Racheaktion?
Post by Gunter Kühne
Post by Ulf Kutzner
Post by Gunter Kühne
Post by Ulf Kutzner
Allerdings auch über extremen Alkoholkonsum insbesondere am Ende
der Arbeitswoche oder gar vor feiertagsbedingten mehrtägigen Arbeitspausen,
ferner über Suizidalität.
Definiere Extrem. Und in welchen Verhältnis haben die das gestellt. Als
Maststab der DDR Verbrauch oder wurde mal wieder der verbrauch in
akademischen Vierteln der BRD mit den doofen bösen Ostarbeitern
verglichen. Sorry aber ich traue denen keine Objektivität mehr zu. Egal
in welcher Berichterstattung.
Es gab nicht nur Bilddokumente der feuchtfröhlichen Abende, sondern es
erzählte auch ein DDR-Arbeiter (schon allein für den Mann sollte man sich
den Bericht anschauen!), es sei dort, wo er war, ungesund viel und deutlich
mehr als von der DDR her gewohnt gewesen.
Ein Mann ja klar. Bei der BRD Seite sind das dann Ausnahmen. Im Osten
ist das dann System typisch. Als Grund wird die Aussage einer!!! Person
Er hatte sich ehrlicherweise und ausdrücklich nicht ausgenommen.
Auch das ließ ihn doch durchaus authentisch wirken für einen, der
ich nicht an der Trasse war.
Post by Gunter Kühne
gewertet. 10000 die was Anderes sagen
Wo sind die?
Post by Gunter Kühne
sind natürlich zurückgebliebene
Stalinisten. Oder?
Ich hätte je gesagt, Du schaust Dir den Bericht an und haust dann richtig
auf die Pauke.
Post by Gunter Kühne
Post by Ulf Kutzner
Quantifiziert wurde nicht, sieht man von Berichten über "Verstöße gegen
die Arbeitsdisziplin" ab, wobei aber eben diese und nicht Reinalkoholmengen
in einer Längsschnittbetrachtung verglichen wurden.
Verstöße gegen die Arbeitsdisziplin war auch wen du nen Parteisekretär
gesagt hast, das er doof ist und lieber mit arbeiten soll.
Der Begriff war sicher etwas schwammig.
Post by Gunter Kühne
Aber um Besoffene auf Arbeit zu sehen, brauchte man nicht an die Trasse
gehen.
Wobei es dann da hieß, im Bus wurde noch der Rausch ausgeschlafen, aber
schon die erste Schweißnaht war vom Feinsten.
Post by Gunter Kühne
Das Problem hattest du auch in vielen Betrieben in der DDR und
ich kenne die eben auch aus Ludwigshafen.
Dazu kann ich nun ganz wenig sagen, weil es ja nun da um Zeitvertreibsaufen
zu Feierabend und bei recht ausgeprägtem Übergewicht an Männern ging.
Gunter Kühne
2021-08-13 23:25:05 UTC
Permalink
Post by Ulf Kutzner
Post by Gunter Kühne
Post by Ulf Kutzner
Post by Gunter Kühne
Post by Ulf Kutzner
Und so berichtet man bei Arte auch eher über den Unmut der
einheimischen jungen Männer und über Heiratsmigration Richtung DDR.
Ja ist kalr aber dafür berichtet arte ja auch nicht über den Unmut
einheimischer DDR Jünglinge über die soz. Gastarbeiter aus Nordafrika.
Das Problem ist das Gleich nur paar km verschoben.
Ich meine, Arte berichtete auch da. Es waren ja nicht nur Vertragsarbeiter
aus Algerien, sondern u.a. auch aus Kuba, und man hatte dem Botschafter
in Berlin dann Bescheid gestoßen, er solle sich wegen totgeschlagener
Landsleute (afrikanischer Abstammung) nicht so haben.
Ach die die paar deutschen Damen und Herren, die den Lindengarten nicht
überlebt haben, zählen wohl nicht für dich??
Lindengarten gab hier eher kein Ergebnis bei Schnellsuche. Racheaktion?
Die akten dürften heute noch unter Verschluss sein. Bist du wirklich so
naiv das du denkst das sowas aus DDR Zeiten im Netz landet?
Post by Ulf Kutzner
Post by Gunter Kühne
Post by Ulf Kutzner
Post by Gunter Kühne
Post by Ulf Kutzner
Allerdings auch über extremen Alkoholkonsum insbesondere am Ende
der Arbeitswoche oder gar vor feiertagsbedingten mehrtägigen Arbeitspausen,
ferner über Suizidalität.
Definiere Extrem. Und in welchen Verhältnis haben die das gestellt. Als
Maststab der DDR Verbrauch oder wurde mal wieder der verbrauch in
akademischen Vierteln der BRD mit den doofen bösen Ostarbeitern
verglichen. Sorry aber ich traue denen keine Objektivität mehr zu. Egal
in welcher Berichterstattung.
Es gab nicht nur Bilddokumente der feuchtfröhlichen Abende, sondern es
erzählte auch ein DDR-Arbeiter (schon allein für den Mann sollte man sich
den Bericht anschauen!), es sei dort, wo er war, ungesund viel und deutlich
mehr als von der DDR her gewohnt gewesen.
Ein Mann ja klar. Bei der BRD Seite sind das dann Ausnahmen. Im Osten
ist das dann System typisch. Als Grund wird die Aussage einer!!! Person
Er hatte sich ehrlicherweise und ausdrücklich nicht ausgenommen.
Auch das ließ ihn doch durchaus authentisch wirken für einen, der
ich nicht an der Trasse war.
Post by Gunter Kühne
gewertet. 10000 die was Anderes sagen
Wo sind die?
Dan Frag doch die Trassenleute.
Warum muss man euch immer alles Mundgerecht servieren.
Post by Ulf Kutzner
Post by Gunter Kühne
sind natürlich zurückgebliebene
Stalinisten. Oder?
Ich hätte je gesagt, Du schaust Dir den Bericht an und haust dann richtig
auf die Pauke.
Genau das dachte ich mir.
Post by Ulf Kutzner
Post by Gunter Kühne
Post by Ulf Kutzner
Quantifiziert wurde nicht, sieht man von Berichten über "Verstöße gegen
die Arbeitsdisziplin" ab, wobei aber eben diese und nicht Reinalkoholmengen
in einer Längsschnittbetrachtung verglichen wurden.
Verstöße gegen die Arbeitsdisziplin war auch wen du nen Parteisekretär
gesagt hast, das er doof ist und lieber mit arbeiten soll.
Der Begriff war sicher etwas schwammig.
Wie fast alles.
Post by Ulf Kutzner
Post by Gunter Kühne
Aber um Besoffene auf Arbeit zu sehen, brauchte man nicht an die Trasse
gehen.
Wobei es dann da hieß, im Bus wurde noch der Rausch ausgeschlafen, aber
schon die erste Schweißnaht war vom Feinsten.
Och damals gabs bei den Schweißern auch den Spruch erst nach paar
Schluck Schweißerwasser wird die Naht gut.
Post by Ulf Kutzner
Post by Gunter Kühne
Das Problem hattest du auch in vielen Betrieben in der DDR und
ich kenne die eben auch aus Ludwigshafen.
Dazu kann ich nun ganz wenig sagen, weil es ja nun da um Zeitvertreibsaufen
zu Feierabend und bei recht ausgeprägtem Übergewicht an Männern ging.
So kann man sich auch rausreden.
--
Kleinmut und Stolz, aus diesem Holz
Schuf der Mensch sich am sechsten Tag Gott.
Ulf Kutzner
2021-08-14 06:58:36 UTC
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Post by Gunter Kühne
Post by Ulf Kutzner
Post by Gunter Kühne
Post by Ulf Kutzner
Post by Gunter Kühne
Post by Ulf Kutzner
Und so berichtet man bei Arte auch eher über den Unmut der
einheimischen jungen Männer und über Heiratsmigration Richtung DDR.
Ja ist kalr aber dafür berichtet arte ja auch nicht über den Unmut
einheimischer DDR Jünglinge über die soz. Gastarbeiter aus Nordafrika.
Das Problem ist das Gleich nur paar km verschoben.
Ich meine, Arte berichtete auch da. Es waren ja nicht nur Vertragsarbeiter
aus Algerien, sondern u.a. auch aus Kuba, und man hatte dem Botschafter
in Berlin dann Bescheid gestoßen, er solle sich wegen totgeschlagener
Landsleute (afrikanischer Abstammung) nicht so haben.
Ach die die paar deutschen Damen und Herren, die den Lindengarten nicht
überlebt haben, zählen wohl nicht für dich??
Lindengarten gab hier eher kein Ergebnis bei Schnellsuche. Racheaktion?
Die akten dürften heute noch unter Verschluss sein. Bist du wirklich so
naiv das du denkst das sowas aus DDR Zeiten im Netz landet?
Du widersprichst Dir ganz geringfügig. Erst hältst Du mir fast schon vor,
ich würde Getötete ignorieren, dann schreibst Du, mir werde es schwerfallen,
dazu auch nur nähere Hinweise zu finden.,
Post by Gunter Kühne
Post by Ulf Kutzner
Post by Gunter Kühne
Post by Ulf Kutzner
Post by Gunter Kühne
Post by Ulf Kutzner
Allerdings auch über extremen Alkoholkonsum insbesondere am Ende
der Arbeitswoche oder gar vor feiertagsbedingten mehrtägigen Arbeitspausen,
ferner über Suizidalität.
Definiere Extrem. Und in welchen Verhältnis haben die das gestellt. Als
Maststab der DDR Verbrauch oder wurde mal wieder der verbrauch in
akademischen Vierteln der BRD mit den doofen bösen Ostarbeitern
verglichen. Sorry aber ich traue denen keine Objektivität mehr zu. Egal
in welcher Berichterstattung.
Es gab nicht nur Bilddokumente der feuchtfröhlichen Abende, sondern es
erzählte auch ein DDR-Arbeiter (schon allein für den Mann sollte man sich
den Bericht anschauen!), es sei dort, wo er war, ungesund viel und deutlich
mehr als von der DDR her gewohnt gewesen.
Ein Mann ja klar. Bei der BRD Seite sind das dann Ausnahmen. Im Osten
ist das dann System typisch. Als Grund wird die Aussage einer!!! Person
Er hatte sich ehrlicherweise und ausdrücklich nicht ausgenommen.
Auch das ließ ihn doch durchaus authentisch wirken für einen, der
ich nicht an der Trasse war.
Post by Gunter Kühne
gewertet. 10000 die was Anderes sagen
Wo sind die?
Dan Frag doch die Trassenleute.
Jetzt nachträglich über alle Objekte hinweg quantitative Erhebungen zu starten,
wäre kaum geringerer Auswand als der Bau der Trasse damals. Moment, ich habe
übertrieben, schweres Gerät braucht man nicht, und weniger Flugtickets.
Post by Gunter Kühne
Warum muss man euch immer alles Mundgerecht servieren.
Ich frage mich gerade, ob Du auf den Deeplink zum Arte-Bericht wartest...
Post by Gunter Kühne
Post by Ulf Kutzner
Post by Gunter Kühne
sind natürlich zurückgebliebene
Stalinisten. Oder?
Ich hätte je gesagt, Du schaust Dir den Bericht an und haust dann richtig
auf die Pauke.
Genau das dachte ich mir.
Wäre es denn nicht geschickter, Du würdest auf dem Bericht herumhacken
statt auf meiner sehr auszugsweisen Wiedergabe einzelner Details?
Post by Gunter Kühne
Post by Ulf Kutzner
Post by Gunter Kühne
Post by Ulf Kutzner
Quantifiziert wurde nicht, sieht man von Berichten über "Verstöße gegen
die Arbeitsdisziplin" ab, wobei aber eben diese und nicht Reinalkoholmengen
in einer Längsschnittbetrachtung verglichen wurden.
Verstöße gegen die Arbeitsdisziplin war auch wen du nen Parteisekretär
gesagt hast, das er doof ist und lieber mit arbeiten soll.
Der Begriff war sicher etwas schwammig.
Wie fast alles.
Post by Ulf Kutzner
Post by Gunter Kühne
Aber um Besoffene auf Arbeit zu sehen, brauchte man nicht an die Trasse
gehen.
Wobei es dann da hieß, im Bus wurde noch der Rausch ausgeschlafen, aber
schon die erste Schweißnaht war vom Feinsten.
Och damals gabs bei den Schweißern auch den Spruch erst nach paar
Schluck Schweißerwasser wird die Naht gut.
Post by Ulf Kutzner
Post by Gunter Kühne
Das Problem hattest du auch in vielen Betrieben in der DDR und
ich kenne die eben auch aus Ludwigshafen.
Dazu kann ich nun ganz wenig sagen, weil es ja nun da um Zeitvertreibsaufen
zu Feierabend und bei recht ausgeprägtem Übergewicht an Männern ging.
So kann man sich auch rausreden.
Mir ist hier Alkohol bei der Arbeit kaum aufgefallen; gelegentlich
hörte ich von Rewstalkoholisierten.

Die Sitte, Handwerkern einen Kasten Bier raustellen zu müssen, schlief
irgendwann ein.

Du kennst andere Arbeitsplätze, alles gut.
Gunter Kühne
2021-08-14 08:38:55 UTC
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Post by Ulf Kutzner
Post by Gunter Kühne
Post by Ulf Kutzner
Post by Gunter Kühne
Post by Ulf Kutzner
Post by Gunter Kühne
Post by Ulf Kutzner
Und so berichtet man bei Arte auch eher über den Unmut der
einheimischen jungen Männer und über Heiratsmigration Richtung DDR.
Ja ist kalr aber dafür berichtet arte ja auch nicht über den Unmut
einheimischer DDR Jünglinge über die soz. Gastarbeiter aus Nordafrika.
Das Problem ist das Gleich nur paar km verschoben.
Ich meine, Arte berichtete auch da. Es waren ja nicht nur Vertragsarbeiter
aus Algerien, sondern u.a. auch aus Kuba, und man hatte dem Botschafter
in Berlin dann Bescheid gestoßen, er solle sich wegen totgeschlagener
Landsleute (afrikanischer Abstammung) nicht so haben.
Ach die die paar deutschen Damen und Herren, die den Lindengarten nicht
überlebt haben, zählen wohl nicht für dich??
Lindengarten gab hier eher kein Ergebnis bei Schnellsuche. Racheaktion?
Die akten dürften heute noch unter Verschluss sein. Bist du wirklich so
naiv das du denkst das sowas aus DDR Zeiten im Netz landet?
Du widersprichst Dir ganz geringfügig. Erst hältst Du mir fast schon vor,
ich würde Getötete ignorieren, dann schreibst Du, mir werde es schwerfallen,
dazu auch nur nähere Hinweise zu finden.,
Ja sind bei nur Tote nur Tote die auch im Netz stehen??.
Ichhabe einige Fälle im ersten Angriff( so heißt das bei der K wen du am
Tatort,Ereignisort erscheinst) mitgemacht.
Und da auch manche Tote gesehen. Selbst der schlimmste Fall den ich
persönlich kenne steht nicht im Netz.
Post by Ulf Kutzner
Post by Gunter Kühne
Post by Ulf Kutzner
Post by Gunter Kühne
Post by Ulf Kutzner
Post by Gunter Kühne
Post by Ulf Kutzner
Allerdings auch über extremen Alkoholkonsum insbesondere am Ende
der Arbeitswoche oder gar vor feiertagsbedingten mehrtägigen Arbeitspausen,
ferner über Suizidalität.
Definiere Extrem. Und in welchen Verhältnis haben die das gestellt. Als
Maststab der DDR Verbrauch oder wurde mal wieder der verbrauch in
akademischen Vierteln der BRD mit den doofen bösen Ostarbeitern
verglichen. Sorry aber ich traue denen keine Objektivität mehr zu. Egal
in welcher Berichterstattung.
Es gab nicht nur Bilddokumente der feuchtfröhlichen Abende, sondern es
erzählte auch ein DDR-Arbeiter (schon allein für den Mann sollte man sich
den Bericht anschauen!), es sei dort, wo er war, ungesund viel und deutlich
mehr als von der DDR her gewohnt gewesen.
Ein Mann ja klar. Bei der BRD Seite sind das dann Ausnahmen. Im Osten
ist das dann System typisch. Als Grund wird die Aussage einer!!! Person
Er hatte sich ehrlicherweise und ausdrücklich nicht ausgenommen.
Auch das ließ ihn doch durchaus authentisch wirken für einen, der
ich nicht an der Trasse war.
Post by Gunter Kühne
gewertet. 10000 die was Anderes sagen
Wo sind die?
Dan Frag doch die Trassenleute.
Jetzt nachträglich über alle Objekte hinweg quantitative Erhebungen zu starten,
wäre kaum geringerer Auswand als der Bau der Trasse damals. Moment, ich habe
übertrieben, schweres Gerät braucht man nicht, und weniger Flugtickets.
Wieso kein Schweres Gerät?
Kamtzu ist für dich Leichtgerät.
An der Trasse gabs viel Jap. Technik.
Post by Ulf Kutzner
Post by Gunter Kühne
Warum muss man euch immer alles Mundgerecht servieren.
Ich frage mich gerade, ob Du auf den Deeplink zum Arte-Bericht wartest...
Ja aber der ist Pauschal nicht exakt darum geht es hier. es wird nicht
mehr exakt berichtet sondern alles westlich verzerrt dargestellt.
Post by Ulf Kutzner
Post by Gunter Kühne
Post by Ulf Kutzner
Post by Gunter Kühne
sind natürlich zurückgebliebene
Stalinisten. Oder?
Ich hätte je gesagt, Du schaust Dir den Bericht an und haust dann richtig
auf die Pauke.
Genau das dachte ich mir.
Wäre es denn nicht geschickter, Du würdest auf dem Bericht herumhacken
statt auf meiner sehr auszugsweisen Wiedergabe einzelner Details?
Das ist doch das selbe du berufst dich auf den Bericht.
Im heutigen Urheberhrecht würde man sagen du macht dir den Inhalt zu eigen.
Post by Ulf Kutzner
Post by Gunter Kühne
Post by Ulf Kutzner
Post by Gunter Kühne
Post by Ulf Kutzner
Quantifiziert wurde nicht, sieht man von Berichten über "Verstöße gegen
die Arbeitsdisziplin" ab, wobei aber eben diese und nicht Reinalkoholmengen
in einer Längsschnittbetrachtung verglichen wurden.
Verstöße gegen die Arbeitsdisziplin war auch wen du nen Parteisekretär
gesagt hast, das er doof ist und lieber mit arbeiten soll.
Der Begriff war sicher etwas schwammig.
Wie fast alles.
Post by Ulf Kutzner
Post by Gunter Kühne
Aber um Besoffene auf Arbeit zu sehen, brauchte man nicht an die Trasse
gehen.
Wobei es dann da hieß, im Bus wurde noch der Rausch ausgeschlafen, aber
schon die erste Schweißnaht war vom Feinsten.
Och damals gabs bei den Schweißern auch den Spruch erst nach paar
Schluck Schweißerwasser wird die Naht gut.
Post by Ulf Kutzner
Post by Gunter Kühne
Das Problem hattest du auch in vielen Betrieben in der DDR und
ich kenne die eben auch aus Ludwigshafen.
Dazu kann ich nun ganz wenig sagen, weil es ja nun da um Zeitvertreibsaufen
zu Feierabend und bei recht ausgeprägtem Übergewicht an Männern ging.
So kann man sich auch rausreden.
Mir ist hier Alkohol bei der Arbeit kaum aufgefallen; gelegentlich
hörte ich von Rewstalkoholisierten.
Naja ichhabe noch Bierautomaten in Kellern von Firmen in Lu 1994 erlebt.
Post by Ulf Kutzner
Die Sitte, Handwerkern einen Kasten Bier raustellen zu müssen, schlief
irgendwann ein.
Du kennst andere Arbeitsplätze, alles gut.
Ja .
1994 mit DDR verglichen ist eigentlich schon nicht richtig aber wen du
20xx mit DDR vergleichst?
Dann müsste man in den Punkt auch das Deutsche Kaiserreich und die
Weimarer Rep. mit einbeziehen.
So ich muss jetzt Schluss machen die angetraute Regierung befiehlt zum
einkaufen zu fahren. :)
MfG
--
Kleinmut und Stolz, aus diesem Holz
Schuf der Mensch sich am sechsten Tag Gott.
Markus Ermert
2021-08-14 12:52:07 UTC
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Post by Gunter Kühne
Post by Ulf Kutzner
Mir ist hier Alkohol bei der Arbeit kaum aufgefallen; gelegentlich
hörte ich von Rewstalkoholisierten.
Naja ichhabe noch Bierautomaten in Kellern von Firmen in Lu 1994 erlebt.
Es ist ein uralter Hut, dass in Ost wie West in der Arbeitswelt bis in die
80er hinein in heute unvorstellbarem Ausmaß gesoffen wurde. Wie so viele
Sitten und Unsitten ist das im Westen nur früher ausgestorben, im Osten
hielt es sich bis 1990.

Bierautomaten im Werk, Bier und Wein in der Kantine, Bierkiste per
Schubkarre an dem Arbeitsplatz gefahren, Cognac im Chefbüro und beim
Vertrieblertreff erstmal ne Runde für alle: Völlig normal in der BRD von
1980.
Lars Gebauer
2021-08-14 14:34:54 UTC
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Post by Markus Ermert
Post by Gunter Kühne
Naja ichhabe noch Bierautomaten in Kellern von Firmen in Lu 1994 erlebt.
Es ist ein uralter Hut, dass in Ost wie West in der Arbeitswelt bis in die
80er hinein in heute unvorstellbarem Ausmaß gesoffen wurde. Wie so viele
Sitten und Unsitten ist das im Westen nur früher ausgestorben, im Osten
hielt es sich bis 1990.
Wie bitte was?!

In sämtlichen mir bekannten DDR-Betrieben herrschte, so weit ich mich
zurückerinnern kann, Alkoholverbot. Keine Ahnung, wann das eingeführt wurde.

In einem mir ebenfalls bekannten größeren (DAX-)West-Betrieb begann die
alkoholfreie Ära am 01.01.1997 (oder gar erst 1998? - nee, muß 1997
gewesen sein).

(Daß des ungeachtet trotzdem gesoffen wurde, steht auf einem anderen Blatt.)
--
"Is' ohne Frühstück."
--Sunny
Markus Ermert
2021-08-15 07:37:04 UTC
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Post by Lars Gebauer
Post by Markus Ermert
Post by Gunter Kühne
Naja ichhabe noch Bierautomaten in Kellern von Firmen in Lu 1994 erlebt.
Es ist ein uralter Hut, dass in Ost wie West in der Arbeitswelt bis in die
80er hinein in heute unvorstellbarem Ausmaß gesoffen wurde. Wie so viele
Sitten und Unsitten ist das im Westen nur früher ausgestorben, im Osten
hielt es sich bis 1990.
Wie bitte was?!
In sämtlichen mir bekannten DDR-Betrieben herrschte, so weit ich mich
zurückerinnern kann, Alkoholverbot. Keine Ahnung, wann das eingeführt wurde.
Du meinst also, die Leute haben sich daran gehalten?
Post by Lars Gebauer
In einem mir ebenfalls bekannten größeren (DAX-)West-Betrieb begann die
alkoholfreie Ära am 01.01.1997
Kommt hin. Zwischen Ende der 80er und Anfang der 00er war die relativ kurze
Phase zwischen „Mittagsbier? Na klar!“ und „Alkohol? Niemals!“

Vgl. Rauchverbote.
Post by Lars Gebauer
(Daß des ungeachtet trotzdem gesoffen wurde, steht auf einem anderen Blatt.)
Eben. Insofern verstehe ich das obige „Wie bitte was?!“ nicht.
Anne Pfirsich
2021-08-15 07:58:30 UTC
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Post by Markus Ermert
Post by Lars Gebauer
Post by Markus Ermert
Post by Gunter Kühne
Naja ichhabe noch Bierautomaten in Kellern von Firmen in Lu 1994 erlebt.
Es ist ein uralter Hut, dass in Ost wie West in der Arbeitswelt bis in die
80er hinein in heute unvorstellbarem Ausmaß gesoffen wurde. Wie so viele
Sitten und Unsitten ist das im Westen nur früher ausgestorben, im Osten
hielt es sich bis 1990.
Wie bitte was?!
In sämtlichen mir bekannten DDR-Betrieben herrschte, so weit ich mich
zurückerinnern kann, Alkoholverbot. Keine Ahnung, wann das eingeführt wurde.
Du meinst also, die Leute haben sich daran gehalten?
Post by Lars Gebauer
In einem mir ebenfalls bekannten größeren (DAX-)West-Betrieb begann die
alkoholfreie Ära am 01.01.1997
Kommt hin. Zwischen Ende der 80er und Anfang der 00er war die relativ kurze
Phase zwischen „Mittagsbier? Na klar!“ und „Alkohol? Niemals!“
Vgl. Rauchverbote.
Post by Lars Gebauer
(Daß des ungeachtet trotzdem gesoffen wurde, steht auf einem anderen Blatt.)
Eben. Insofern verstehe ich das obige „Wie bitte was?!“ nicht.
Der DDR-Sozialismus war eben nur im Dauersuff zu ertragen. Das wird nach
der Bundestagswahl ganz anders werden, wenn wir Klimagerechten, wir
Genderprothetischen und wir Queersozialisten siegen werden! Dann ist
Schluss mit der alten, weißen und männlichen Saufseligkeit! Bittere
Gesundheitstees, kalter Ersatzkaffee, Hafermilch, Sojawasser und Selters
werden dann als deutscher Trunk im GG festgeschrieben. Hopfenanbau ist
extrem klimaschädlich. Weinanbau erzeugt trostlose Monokulturen.
Schnapserzeugung vergrößert das Ozonloch über Deutschland. Das muss
jetzt weg! Wer sich nicht anpasst, wird passend gemacht, wie der letzte
Auftritt der Berliner Polizei gegen querdenkende Seniorinnen rabiat
gezeigt hat! Die queersozialistische Geduld hat langsam ein Ende.
--
Anne Pfirsich
Gendertherapeut:inx
Queersozialist:inx
Antirassist:inx
Völkerrechtler:inx
Antikapitalistische Seminare
Freund:in des ÖRR und ÖPNV
geimpft, woke, klimasensibel
Lars Gebauer
2021-08-15 09:00:49 UTC
Permalink
Post by Markus Ermert
Post by Lars Gebauer
Post by Markus Ermert
Post by Gunter Kühne
Naja ichhabe noch Bierautomaten in Kellern von Firmen in Lu 1994 erlebt.
Es ist ein uralter Hut, dass in Ost wie West in der Arbeitswelt bis in die
80er hinein in heute unvorstellbarem Ausmaß gesoffen wurde. Wie so viele
Sitten und Unsitten ist das im Westen nur früher ausgestorben, im Osten
hielt es sich bis 1990.
Wie bitte was?!
In sämtlichen mir bekannten DDR-Betrieben herrschte, so weit ich mich
zurückerinnern kann, Alkoholverbot. Keine Ahnung, wann das eingeführt wurde.
Du meinst also, die Leute haben sich daran gehalten?
Du hast mein Posting vollständig sinnerfassend gelesen, bevor Du Deine
Antwort verfaßt hast?

Wenn ja verstehe ich diese Frage nicht.
Post by Markus Ermert
Post by Lars Gebauer
In einem mir ebenfalls bekannten größeren (DAX-)West-Betrieb begann die
alkoholfreie Ära am 01.01.1997
Kommt hin. Zwischen Ende der 80er und Anfang der 00er war die relativ kurze
Phase zwischen „Mittagsbier? Na klar!“ und „Alkohol? Niemals!“
Oben hast Du noch suggeriert, daß es im Westen früher ausgestorben wäre.
Post by Markus Ermert
Post by Lars Gebauer
(Daß des ungeachtet trotzdem gesoffen wurde, steht auf einem anderen Blatt.)
Eben. Insofern verstehe ich das obige „Wie bitte was?!“ nicht.
Regelungen etc. sind das eine. Was die Leute wirklich tun das andere.

In DDR-Betrieben war Alkohol schon seit vielen Jahren verboten. In
West-Betrieben kam das Verbot erst später.
--
"Is' ohne Frühstück."
--Sunny
Markus Ermert
2021-08-15 09:13:01 UTC
Permalink
Post by Lars Gebauer
Post by Markus Ermert
Post by Lars Gebauer
In einem mir ebenfalls bekannten größeren (DAX-)West-Betrieb begann die
alkoholfreie Ära am 01.01.1997
Kommt hin. Zwischen Ende der 80er und Anfang der 00er war die relativ kurze
Phase zwischen „Mittagsbier? Na klar!“ und „Alkohol? Niemals!“
Oben hast Du noch suggeriert, daß es im Westen früher ausgestorben wäre.
Genau. So ist mein Eindruck. Im Westen begann es früher, verpönt zu werden.
Offizielle Verbote kamen dann später. Vgl. Rauchen.
Post by Lars Gebauer
In DDR-Betrieben war Alkohol schon seit vielen Jahren verboten. In
West-Betrieben kam das Verbot erst später.
Weder in Ost noch in West fielen Regeln und Praxis zusammen. Im Westen
kommt hinzu, dass es selten ein generelles Verbot gab, sondern die Betriebe
die Regeln sowie deren Durchsetzung unterschiedlich handhabten.

Ich kenne eine mündliche Abrede mit einem Betriebsrat, Mitte 80er: Eine
Flasche in der Mittagspause ist okay.
Frank Nitzschner
2021-08-15 09:49:30 UTC
Permalink
Post by Markus Ermert
Ich kenne eine mündliche Abrede mit einem Betriebsrat, Mitte 80er: Eine
Flasche in der Mittagspause ist okay.
Als bei uns im Bf Bad Schandau so ca. 93 das erste mal eine
Gleisbaufirma aus den Altbundesländern eine Weiche auswechselte
kam zur Mittagspause ein Kasten Bier mit dem Zweiwegebagger auf
die Baustelle. Da die Chefin daneben stand war es offenbar
gängige Praxis. Für uns Reichsbahner ein Kulturschock..
Bier während der Arbeitszeit war uns nur von Hochöfen oder
Walzstraßen bekannt.

Grüsse
Frank
Markus Ermert
2021-08-15 12:31:07 UTC
Permalink
Post by Frank Nitzschner
Für uns Reichsbahner ein Kulturschock..
Bier während der Arbeitszeit war uns nur von Hochöfen oder
Walzstraßen bekannt.
Bier am Hochofen hat in Bayern quasi Verfassungsrang. Siehe Bierstreik in
der Maxhütte im Jahr 1960.
Tim Loeber
2021-08-15 15:11:14 UTC
Permalink
Post by Frank Nitzschner
Post by Markus Ermert
Ich kenne eine mündliche Abrede mit einem Betriebsrat, Mitte 80er: Eine
Flasche in der Mittagspause ist okay.
Als bei uns im Bf Bad Schandau so ca. 93 das erste mal eine
Gleisbaufirma aus den Altbundesländern eine Weiche auswechselte
kam zur Mittagspause ein Kasten Bier mit dem Zweiwegebagger auf
die Baustelle. Da die Chefin daneben stand war es offenbar
gängige Praxis. Für uns Reichsbahner ein Kulturschock..
Bier während der Arbeitszeit war uns nur von Hochöfen oder
Walzstraßen bekannt.
genau so ging es mir als ich zum ersten Mal in die Kantine München hbf
kam. Masskrüge auf dem Tisch. In Erfurt unvorstellbar.
Gunter Kühne
2021-08-15 15:44:39 UTC
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Post by Tim Loeber
Post by Frank Nitzschner
Post by Markus Ermert
Ich kenne eine mündliche Abrede mit einem Betriebsrat, Mitte 80er: Eine
Flasche in der Mittagspause ist okay.
Als bei uns im Bf Bad Schandau so ca. 93 das erste mal eine
Gleisbaufirma aus den Altbundesländern eine Weiche auswechselte
kam zur Mittagspause ein Kasten Bier mit dem Zweiwegebagger auf
die Baustelle. Da die Chefin daneben stand war es offenbar
gängige Praxis. Für uns Reichsbahner ein Kulturschock..
Bier während der Arbeitszeit war uns nur von Hochöfen oder
Walzstraßen bekannt.
genau so ging es mir als ich zum ersten Mal in die Kantine München hbf
kam. Masskrüge auf dem Tisch. In Erfurt unvorstellbar.
Alls Persönliche Erfahrungen. Laut heutigen Journalisten alles
Einzelfälle. Wen die es wissenschaftlich erlogen haben, hat das so zu
sein. Die Praxis ist völlig irrelevant.

MfG
--
Kleinmut und Stolz, aus diesem Holz
Schuf der Mensch sich am sechsten Tag Gott.
Knut Ochdorf
2021-08-30 15:24:07 UTC
Permalink
Post by Frank Nitzschner
Bier während der Arbeitszeit war uns nur von Hochöfen oder
Walzstraßen bekannt.
Glasbläser durften auch.

Knut
Lars Gebauer
2021-08-15 10:14:06 UTC
Permalink
Post by Markus Ermert
Post by Lars Gebauer
Post by Markus Ermert
Post by Lars Gebauer
In einem mir ebenfalls bekannten größeren (DAX-)West-Betrieb begann die
alkoholfreie Ära am 01.01.1997
Kommt hin. Zwischen Ende der 80er und Anfang der 00er war die relativ kurze
Phase zwischen „Mittagsbier? Na klar!“ und „Alkohol? Niemals!“
Oben hast Du noch suggeriert, daß es im Westen früher ausgestorben wäre.
Genau. So ist mein Eindruck. Im Westen begann es früher, verpönt zu werden.
Auch im Osten war das keineswegs homogen. Es gab Betriebe/Abteilungen,
in denen das Bier zum Früstück mehr oder weniger zum guten Ton gehörte
und andere, in denen das undenkbar war.

Ich bezweifle, daß da jemand auch nur einen halbwegs vollständigen
Überblick über Ost und West hat.
Post by Markus Ermert
Offizielle Verbote kamen dann später. Vgl. Rauchen.
Mit dem offiziellen Alkohol-Verbot war die DDR viel früher dran.
Post by Markus Ermert
Post by Lars Gebauer
In DDR-Betrieben war Alkohol schon seit vielen Jahren verboten. In
West-Betrieben kam das Verbot erst später.
Weder in Ost noch in West fielen Regeln und Praxis zusammen.
Das ist doch sowieso klar.
Post by Markus Ermert
Im Westen
kommt hinzu, dass es selten ein generelles Verbot gab, sondern die Betriebe
die Regeln sowie deren Durchsetzung unterschiedlich handhabten.
In der DDR wurde das Verbot ganz einfach mit Unfallvermeidung und
insofern Arbeitsschutz begründet.

Also adäquat zu den 0,0 Promille im Straßenverkehr.
--
"Is' ohne Frühstück."
--Sunny
Markus Ermert
2021-08-15 12:31:07 UTC
Permalink
Post by Lars Gebauer
Post by Markus Ermert
Offizielle Verbote kamen dann später. Vgl. Rauchen.
Mit dem offiziellen Alkohol-Verbot war die DDR viel früher dran.
*Das* offizielle Verbot (analog Rauchen) gab und gibt es in der BRD IMO
nicht. Immer betriebsspezifisch.
Post by Lars Gebauer
In der DDR wurde das Verbot ganz einfach mit Unfallvermeidung und
insofern Arbeitsschutz begründet.
Welche andere Begründung könnte es geben? Ich denke, jede andere hielte
nicht vor dem Verfassungsgericht stand.
Ulf Kutzner
2021-08-15 12:40:08 UTC
Permalink
Post by Markus Ermert
Post by Lars Gebauer
In der DDR wurde das Verbot ganz einfach mit Unfallvermeidung und
insofern Arbeitsschutz begründet.
Welche andere Begründung könnte es geben? Ich denke, jede andere hielte
nicht vor dem Verfassungsgericht stand.
Das war für den oder dieeinschlägigen Normgeber die geringste Sorge.
Man hätte es auch mit sozialistischer Wasweißich begründen können,
mit Qualitätssicherung in der Produktion oder Biermangel zu Feierabend.
Markus Ermert
2021-08-15 13:29:03 UTC
Permalink
Post by Ulf Kutzner
Post by Markus Ermert
Post by Lars Gebauer
In der DDR wurde das Verbot ganz einfach mit Unfallvermeidung und
insofern Arbeitsschutz begründet.
Welche andere Begründung könnte es geben? Ich denke, jede andere hielte
nicht vor dem Verfassungsgericht stand.
Das war für den oder dieeinschlägigen Normgeber die geringste Sorge.
Man hätte es auch mit sozialistischer Wasweißich begründen können,
mit Qualitätssicherung in der Produktion oder Biermangel zu Feierabend.
Alte Usenetregel: Liegt das Missverständnis noch so fern, einer findet es
und plustert sich damit auf. Der UK sowieso, der füllt ja sein Leben mit so
was.
Ulf Kutzner
2021-08-15 17:43:44 UTC
Permalink
Post by Markus Ermert
das Missverständnis
Was kann ich denn für Deine Rekordquote an Mißverständnis
und Formulierungsunvermögen?

Nicht, daß Du die in Deinen künftigen Postings nicht noch
würdest steigern können...
Gunter Kühne
2021-08-15 15:47:22 UTC
Permalink
Post by Markus Ermert
Post by Lars Gebauer
Post by Markus Ermert
Offizielle Verbote kamen dann später. Vgl. Rauchen.
Mit dem offiziellen Alkohol-Verbot war die DDR viel früher dran.
*Das* offizielle Verbot (analog Rauchen) gab und gibt es in der BRD IMO
nicht. Immer betriebsspezifisch.
Sorry, was ist dann mit den UVV's ??
Post by Markus Ermert
Post by Lars Gebauer
In der DDR wurde das Verbot ganz einfach mit Unfallvermeidung und
insofern Arbeitsschutz begründet.
Welche andere Begründung könnte es geben? Ich denke, jede andere hielte
nicht vor dem Verfassungsgericht stand.
An die UVV hat sich doch eigentlich jeder zu halten. Oder?
--
Kleinmut und Stolz, aus diesem Holz
Schuf der Mensch sich am sechsten Tag Gott.
Markus Ermert
2021-08-15 18:04:55 UTC
Permalink
Post by Gunter Kühne
Post by Markus Ermert
Post by Lars Gebauer
Post by Markus Ermert
Offizielle Verbote kamen dann später. Vgl. Rauchen.
Mit dem offiziellen Alkohol-Verbot war die DDR viel früher dran.
*Das* offizielle Verbot (analog Rauchen) gab und gibt es in der BRD IMO
nicht. Immer betriebsspezifisch.
Sorry, was ist dann mit den UVV's ??
Die UVV, die ich kenne, verbieten nicht generell den Konsum von Alkohol,
sondern nur solchen, der jemanden in einen gefährlichen oder gefährdenden
Zustand während der Arbeitszeit versetzt.

Explizite Trinkverbote gehen nur per Betriebsvereinbarung.

Wobei das reine Angebot (zB Bierautomat) auf Betriebsgelände wieder eine
andere Sache ist.
Post by Gunter Kühne
Post by Markus Ermert
Post by Lars Gebauer
In der DDR wurde das Verbot ganz einfach mit Unfallvermeidung und
insofern Arbeitsschutz begründet.
Welche andere Begründung könnte es geben? Ich denke, jede andere hielte
nicht vor dem Verfassungsgericht stand.
An die UVV hat sich doch eigentlich jeder zu halten. Oder?
Ja, sofern er den Unfallversicherungsschutz behalten will.
Nichtunfallversicherte müssen sich nicht dran halten.
Bernd Schwegmann
2021-08-14 18:07:39 UTC
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Post by Markus Ermert
Post by Gunter Kühne
Post by Ulf Kutzner
Mir ist hier Alkohol bei der Arbeit kaum aufgefallen; gelegentlich
hörte ich von Rewstalkoholisierten.
Naja ichhabe noch Bierautomaten in Kellern von Firmen in Lu 1994 erlebt.
Es ist ein uralter Hut, dass in Ost wie West in der Arbeitswelt bis in die
80er hinein in heute unvorstellbarem Ausmaß gesoffen wurde. Wie so viele
Sitten und Unsitten ist das im Westen nur früher ausgestorben, im Osten
hielt es sich bis 1990.
Bierautomaten im Werk, Bier und Wein in der Kantine, Bierkiste per
Schubkarre an dem Arbeitsplatz gefahren, Cognac im Chefbüro und beim
Vertrieblertreff erstmal ne Runde für alle: Völlig normal in der BRD von
1980.
Tja Markus, hättste in der Schule besser aufgepaßt..



BS+
Anne Pfirsich
2021-08-14 23:21:32 UTC
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Post by Markus Ermert
Post by Gunter Kühne
Post by Ulf Kutzner
Mir ist hier Alkohol bei der Arbeit kaum aufgefallen; gelegentlich
hörte ich von Rewstalkoholisierten.
Naja ichhabe noch Bierautomaten in Kellern von Firmen in Lu 1994 erlebt.
Es ist ein uralter Hut, dass in Ost wie West in der Arbeitswelt bis in die
80er hinein in heute unvorstellbarem Ausmaß gesoffen wurde. Wie so viele
Sitten und Unsitten ist das im Westen nur früher ausgestorben, im Osten
hielt es sich bis 1990.
Bierautomaten im Werk, Bier und Wein in der Kantine, Bierkiste per
Schubkarre an dem Arbeitsplatz gefahren, Cognac im Chefbüro und beim
Vertrieblertreff erstmal ne Runde für alle: Völlig normal in der BRD von
1980.
Von solchen Unsitten träumt Ihr weißen alten Männer natürlich. Aber
diese Unzeiten sind nun vorbei! Am Arbeitsplatz gibt es heute nur noch
kalten Gesundheitstee, veganen Kaffeeersatz aus Eicheln, Mineralwässer
in 15 Sorten und Vergasungsstufen. Und es geht auch!
--
Anne Pfirsich
Gendertherapeut:inx
Queersozialist:inx
Antirassist:inx
Völkerrechtler:inx
Antikapitalistische Seminare
Freund:in des ÖRR und ÖPNV
geimpft, woke, klimasensibel
Dieter Intas
2021-08-15 05:46:27 UTC
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Am Sun, 15 Aug 2021 02:21:32 +0300
Post by Anne Pfirsich
Post by Markus Ermert
Post by Gunter Kühne
Post by Ulf Kutzner
Mir ist hier Alkohol bei der Arbeit kaum aufgefallen; gelegentlich
hörte ich von Rewstalkoholisierten.
Naja ichhabe noch Bierautomaten in Kellern von Firmen in Lu 1994 erlebt.
Es ist ein uralter Hut, dass in Ost wie West in der Arbeitswelt bis
in die 80er hinein in heute unvorstellbarem Ausmaß gesoffen wurde.
Wie so viele Sitten und Unsitten ist das im Westen nur früher
ausgestorben, im Osten hielt es sich bis 1990.
Bierautomaten im Werk, Bier und Wein in der Kantine, Bierkiste per
Schubkarre an dem Arbeitsplatz gefahren, Cognac im Chefbüro und beim
Vertrieblertreff erstmal ne Runde für alle: Völlig normal in der
BRD von 1980.
Von solchen Unsitten träumt Ihr weißen alten Männer natürlich. Aber
diese Unzeiten sind nun vorbei! Am Arbeitsplatz gibt es heute nur noch
kalten Gesundheitstee, veganen Kaffeeersatz aus Eicheln, Mineralwässer
in 15 Sorten und Vergasungsstufen. Und es geht auch!
Man kann also sagen: Du bist ein/e Neandertaler/in der/die nur Grünzeug
frisst, stimmt's? :-)
Anne Pfirsich
2021-08-15 07:43:04 UTC
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Post by Dieter Intas
Post by Anne Pfirsich
Post by Markus Ermert
Bierautomaten im Werk, Bier und Wein in der Kantine, Bierkiste per
Schubkarre an dem Arbeitsplatz gefahren, Cognac im Chefbüro und beim
Vertrieblertreff erstmal ne Runde für alle: Völlig normal in der
BRD von 1980.
Von solchen Unsitten träumt Ihr weißen alten Männer natürlich. Aber
diese Unzeiten sind nun vorbei! Am Arbeitsplatz gibt es heute nur noch
kalten Gesundheitstee, veganen Kaffeeersatz aus Eicheln, Mineralwässer
in 15 Sorten und Vergasungsstufen. Und es geht auch!
Man kann also sagen: Du bist ein/e Neandertaler/in der/die nur Grünzeug
frisst, stimmt's? :-)
Nach der Bundestagswahl wird Veganismus auch für Dich ganz natürlich
werden, da die Steuern für tierische Erzeugnisse massiv erhöht werden,
und zwar zum Tierwohl, zum Klimaschutz und gegen Corona! Mach Dich schon
mal nackich, Tierleichenkonsument:inx Dieter!
--
Anne Pfirsich
Gendertherapeut:inx
Queersozialist:inx
Antirassist:inx
Völkerrechtler:inx
Antikapitalistische Seminare
Freund:in des ÖRR und ÖPNV
geimpft, woke, klimasensibel
Dieter Intas
2021-08-15 07:59:45 UTC
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Am Sun, 15 Aug 2021 10:43:04 +0300
Post by Anne Pfirsich
Post by Dieter Intas
Post by Anne Pfirsich
Post by Markus Ermert
Bierautomaten im Werk, Bier und Wein in der Kantine, Bierkiste per
Schubkarre an dem Arbeitsplatz gefahren, Cognac im Chefbüro und
beim Vertrieblertreff erstmal ne Runde für alle: Völlig normal in
der BRD von 1980.
Von solchen Unsitten träumt Ihr weißen alten Männer natürlich. Aber
diese Unzeiten sind nun vorbei! Am Arbeitsplatz gibt es heute nur
noch kalten Gesundheitstee, veganen Kaffeeersatz aus Eicheln,
Mineralwässer in 15 Sorten und Vergasungsstufen. Und es geht auch!
Man kann also sagen: Du bist ein/e Neandertaler/in der/die nur
Grünzeug frisst, stimmt's? :-)
Nach der Bundestagswahl wird Veganismus auch für Dich ganz natürlich
werden, da die Steuern für tierische Erzeugnisse massiv erhöht werden,
und zwar zum Tierwohl, zum Klimaschutz und gegen Corona! Mach Dich
schon mal nackich, Tierleichenkonsument:inx Dieter!
Annelenchen - ohne Fleisch hätte sich der Mensch auch gar nicht
entwickelt ... es gebe also gar keine Menschen ... und auch keine Anne.

Na schön - ohne Fleisch stirbt der Mensch aus - eine humane Art der
Ausrottung! :-)
Anne Pfirsich
2021-08-15 08:08:33 UTC
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Post by Dieter Intas
Annelenchen - ohne Fleisch hätte sich der Mensch auch gar nicht
entwickelt ... es gebe also gar keine Menschen ... und auch keine Anne.
Na schön - ohne Fleisch stirbt der Mensch aus - eine humane Art der
Ausrottung! :-)
Beschäftige Dich mal mit Biologie, alter weißer Mann! Elefanten,
Giraffen, Büffel, Gnus, Kühe sind alles Vegetarier! Und die haben viel
mehr Fleischmasse als ein Mensch. Auch in der KDVR essen die Menschen
täglich Gras und Baumrinde, weil die Kapitalisten Nahrungsimporte
sanktionieren. Und die KDVR-laner:innenx leben! Und das nicht schlecht!
--
Anne Pfirsich
Gendertherapeut:inx
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Völkerrechtler:inx
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Freund:in des ÖRR und ÖPNV
geimpft, woke, klimasensibel
Dieter Intas
2021-08-15 08:30:08 UTC
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Am Sun, 15 Aug 2021 11:08:33 +0300
Post by Anne Pfirsich
Post by Dieter Intas
Annelenchen - ohne Fleisch hätte sich der Mensch auch gar nicht
entwickelt ... es gebe also gar keine Menschen ... und auch keine Anne.
Na schön - ohne Fleisch stirbt der Mensch aus - eine humane Art der
Ausrottung! :-)
Beschäftige Dich mal mit Biologie, alter weißer Mann! Elefanten,
Giraffen, Büffel, Gnus, Kühe sind alles Vegetarier! Und die haben viel
mehr Fleischmasse als ein Mensch. Auch in der KDVR essen die Menschen
täglich Gras und Baumrinde, weil die Kapitalisten Nahrungsimporte
sanktionieren. Und die KDVR-laner:innenx leben! Und das nicht
schlecht!
Tiere sind in ihrer Intelligenz doch sehr beschränkt - der Mensch geht
darüber hinaus.
Anne Pfirsich
2021-08-15 08:36:01 UTC
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Post by Dieter Intas
Tiere sind in ihrer Intelligenz doch sehr beschränkt - der Mensch geht
darüber hinaus.
Weiße alte Männer aber seltsamerweise nicht. Deshalb müssen sie weg. Die
können nämlich nur Krieg, Umwelt zerstören, Autos rasen, subsaharische
Menschen rassistisch diskriminieren usw. Wir klimaharmonischen,
progressiven Frauen sind da ganz anders.
--
Anne Pfirsich
Gendertherapeut:inx
Queersozialist:inx
Antirassist:inx
Völkerrechtler:inx
Antikapitalistische Seminare
Freund:in des ÖRR und ÖPNV
geimpft, woke, klimasensibel
Dieter Intas
2021-08-15 08:50:30 UTC
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Am Sun, 15 Aug 2021 11:36:01 +0300
Post by Anne Pfirsich
Post by Dieter Intas
Tiere sind in ihrer Intelligenz doch sehr beschränkt - der Mensch
geht darüber hinaus.
Weiße alte Männer aber seltsamerweise nicht. Deshalb müssen sie weg.
Die können nämlich nur Krieg, Umwelt zerstören, Autos rasen,
subsaharische Menschen rassistisch diskriminieren usw. Wir
klimaharmonischen, progressiven Frauen sind da ganz anders.
Stimmt - sie wollen restlos alles zerstören! Alles oder Nichts! :-)
Karl Schippe
2021-08-15 10:00:39 UTC
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On 15.08.2021 10:30, der Hamperer und Stepptänzer Didi-Dumm Infantas
Post by Dieter Intas
Am Sun, 15 Aug 2021 11:08:33 +0300
Post by Anne Pfirsich
Post by Dieter Intas
Annelenchen - ohne Fleisch hätte sich der Mensch auch gar nicht
entwickelt ... es gebe also gar keine Menschen ... und auch keine Anne.
Na schön - ohne Fleisch stirbt der Mensch aus - eine humane Art der
Ausrottung! :-)
Beschäftige Dich mal mit Biologie, alter weißer Mann! Elefanten,
Giraffen, Büffel, Gnus, Kühe sind alles Vegetarier! Und die haben viel
mehr Fleischmasse als ein Mensch. Auch in der KDVR essen die Menschen
täglich Gras und Baumrinde, weil die Kapitalisten Nahrungsimporte
sanktionieren. Und die KDVR-laner:innenx leben! Und das nicht
schlecht!
Tiere sind in ihrer Intelligenz doch sehr beschränkt - der Mensch geht
darüber hinaus.
... und der Didi-Dumm purzelt darunter raus.
Lars Gebauer
2021-08-14 14:40:21 UTC
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Post by Gunter Kühne
Ja sind bei nur Tote nur Tote die auch im Netz stehen??.
Ichhabe einige Fälle im ersten Angriff( so heißt das bei der K wen du am
Tatort,Ereignisort erscheinst) mitgemacht.
Ne, da hast Du nicht mitgemacht. Du hast da bestenfalls die Straße
abgesperrt. ("Den Ereignisort gesichert.")
--
"Is' ohne Frühstück."
--Sunny
Gunter Kühne
2021-08-14 19:19:31 UTC
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Post by Lars Gebauer
Post by Gunter Kühne
Ja sind bei nur Tote nur Tote die auch im Netz stehen??.
Ichhabe einige Fälle im ersten Angriff( so heißt das bei der K wen du
am Tatort,Ereignisort erscheinst) mitgemacht.
Ne, da hast Du nicht mitgemacht. Du hast da bestenfalls die Straße
abgesperrt. ("Den Ereignisort gesichert.")
Kaum bis zum eintreffen der Zuständigen war man offiziell zuständig.
Abgesehen hatte ich damals einen Guten Draht zur DHG.
( Steht sogar in meiner Stasi Akte)
Aber mir scheint das meine Tätigkeiten für dich wichtiger sind als die
Toten.
MfG
--
Kleinmut und Stolz, aus diesem Holz
Schuf der Mensch sich am sechsten Tag Gott.
Lars Gebauer
2021-08-15 09:03:50 UTC
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Post by Gunter Kühne
Post by Lars Gebauer
Post by Gunter Kühne
Ja sind bei nur Tote nur Tote die auch im Netz stehen??.
Ichhabe einige Fälle im ersten Angriff( so heißt das bei der K wen du
am Tatort,Ereignisort erscheinst) mitgemacht.
Ne, da hast Du nicht mitgemacht. Du hast da bestenfalls die Straße
abgesperrt. ("Den Ereignisort gesichert.")
Kaum bis zum eintreffen der Zuständigen war man offiziell zuständig.
"Zuständig" warst Du für die Sicherung des Ereignisortes - und *nichts*
weiter. Von "1. Angriff mitgemacht" kann überhaupt keine Rede sein.
--
"Is' ohne Frühstück."
--Sunny
Ulf Kutzner
2021-08-15 12:22:49 UTC
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Post by Lars Gebauer
Post by Gunter Kühne
Post by Lars Gebauer
Post by Gunter Kühne
Ja sind bei nur Tote nur Tote die auch im Netz stehen??.
Ichhabe einige Fälle im ersten Angriff( so heißt das bei der K wen du
am Tatort,Ereignisort erscheinst) mitgemacht.
Ne, da hast Du nicht mitgemacht. Du hast da bestenfalls die Straße
abgesperrt. ("Den Ereignisort gesichert.")
Kaum bis zum eintreffen der Zuständigen war man offiziell zuständig.
"Zuständig" warst Du für die Sicherung des Ereignisortes - und *nichts*
weiter. Von "1. Angriff mitgemacht" kann überhaupt keine Rede sein.
Vielleicht - kenne die Gepflogenheiten dort und seinerzeit nicht - wurde
er zu einer Schlägerei gerufen, sah den Verlierer auf der Straße liegen,
als der gerade seinen letzten Atemzug tat?
Lars Gebauer
2021-08-15 13:42:00 UTC
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Post by Ulf Kutzner
Post by Lars Gebauer
Post by Gunter Kühne
Kaum bis zum eintreffen der Zuständigen war man offiziell zuständig.
"Zuständig" warst Du für die Sicherung des Ereignisortes - und *nichts*
weiter. Von "1. Angriff mitgemacht" kann überhaupt keine Rede sein.
Vielleicht - kenne die Gepflogenheiten dort und seinerzeit nicht - wurde
er zu einer Schlägerei gerufen, sah den Verlierer auf der Straße liegen,
als der gerade seinen letzten Atemzug tat?
Dann hatte er, insofern noch sinnvoll möglich, erste Hilfe zu leisten,
seinem Vorgesetzten zu melden und - ansonsten - den Ereignisort zu
sichern. Was sonst?
--
"Is' ohne Frühstück."
--Sunny
Gunter Kühne
2021-08-15 15:22:48 UTC
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Post by Lars Gebauer
Post by Ulf Kutzner
Post by Lars Gebauer
Post by Gunter Kühne
Kaum bis zum eintreffen der Zuständigen war man offiziell zuständig.
"Zuständig" warst Du für die Sicherung des Ereignisortes - und *nichts*
weiter. Von "1. Angriff mitgemacht" kann überhaupt keine Rede sein.
Vielleicht - kenne die Gepflogenheiten dort und seinerzeit nicht - wurde
er zu einer Schlägerei gerufen, sah den Verlierer auf der Straße liegen,
als der gerade seinen letzten Atemzug tat?
Dann hatte er, insofern noch sinnvoll möglich, erste Hilfe zu leisten,
seinem Vorgesetzten zu melden und - ansonsten - den Ereignisort zu
sichern. Was sonst?
Spinner
--
Kleinmut und Stolz, aus diesem Holz
Schuf der Mensch sich am sechsten Tag Gott.
Gunter Kühne
2021-08-15 15:22:15 UTC
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Post by Ulf Kutzner
Post by Lars Gebauer
Post by Gunter Kühne
Post by Lars Gebauer
Post by Gunter Kühne
Ja sind bei nur Tote nur Tote die auch im Netz stehen??.
Ichhabe einige Fälle im ersten Angriff( so heißt das bei der K wen du
am Tatort,Ereignisort erscheinst) mitgemacht.
Ne, da hast Du nicht mitgemacht. Du hast da bestenfalls die Straße
abgesperrt. ("Den Ereignisort gesichert.")
Kaum bis zum eintreffen der Zuständigen war man offiziell zuständig.
"Zuständig" warst Du für die Sicherung des Ereignisortes - und *nichts*
weiter. Von "1. Angriff mitgemacht" kann überhaupt keine Rede sein.
Vielleicht - kenne die Gepflogenheiten dort und seinerzeit nicht - wurde
er zu einer Schlägerei gerufen, sah den Verlierer auf der Straße liegen,
als der gerade seinen letzten Atemzug tat?
Unfug Und du weißt das auch.
--
Kleinmut und Stolz, aus diesem Holz
Schuf der Mensch sich am sechsten Tag Gott.
Gunter Kühne
2021-08-15 15:21:34 UTC
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Post by Lars Gebauer
Post by Gunter Kühne
Post by Lars Gebauer
Post by Gunter Kühne
Ja sind bei nur Tote nur Tote die auch im Netz stehen??.
Ichhabe einige Fälle im ersten Angriff( so heißt das bei der K wen
du am Tatort,Ereignisort erscheinst) mitgemacht.
Ne, da hast Du nicht mitgemacht. Du hast da bestenfalls die Straße
abgesperrt. ("Den Ereignisort gesichert.")
Kaum bis zum eintreffen der Zuständigen war man offiziell zuständig.
"Zuständig" warst Du für die Sicherung des Ereignisortes - und *nichts*
weiter. Von "1. Angriff mitgemacht" kann überhaupt keine Rede sein.
Falsch.
--
Kleinmut und Stolz, aus diesem Holz
Schuf der Mensch sich am sechsten Tag Gott.
Ulf Kutzner
2021-08-14 15:12:19 UTC
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Post by Gunter Kühne
Post by Ulf Kutzner
Post by Gunter Kühne
Post by Ulf Kutzner
Post by Gunter Kühne
Post by Ulf Kutzner
Ich meine, Arte berichtete auch da. Es waren ja nicht nur Vertragsarbeiter
aus Algerien, sondern u.a. auch aus Kuba, und man hatte dem Botschafter
in Berlin dann Bescheid gestoßen, er solle sich wegen totgeschlagener
Landsleute (afrikanischer Abstammung) nicht so haben.
Ach die die paar deutschen Damen und Herren, die den Lindengarten nicht
überlebt haben, zählen wohl nicht für dich??
Lindengarten gab hier eher kein Ergebnis bei Schnellsuche. Racheaktion?
Die akten dürften heute noch unter Verschluss sein. Bist du wirklich so
naiv das du denkst das sowas aus DDR Zeiten im Netz landet?
Du widersprichst Dir ganz geringfügig. Erst hältst Du mir fast schon vor,
ich würde Getötete ignorieren, dann schreibst Du, mir werde es schwerfallen,
dazu auch nur nähere Hinweise zu finden.,
Ja sind bei nur Tote nur Tote die auch im Netz stehen??.
Ichhabe einige Fälle im ersten Angriff( so heißt das bei der K wen du am
Tatort,Ereignisort erscheinst) mitgemacht.
Und da auch manche Tote gesehen. Selbst der schlimmste Fall den ich
persönlich kenne steht nicht im Netz.
Das ist man schlau ausgedacht. Die, die da nichts zu sagen konnten, die hatte man
am Wickel. Und die anderen erst recht...
Post by Gunter Kühne
Post by Ulf Kutzner
Post by Gunter Kühne
Post by Ulf Kutzner
Post by Gunter Kühne
Post by Ulf Kutzner
Post by Gunter Kühne
Post by Ulf Kutzner
Allerdings auch über extremen Alkoholkonsum insbesondere am Ende
der Arbeitswoche oder gar vor feiertagsbedingten mehrtägigen Arbeitspausen,
ferner über Suizidalität.
Definiere Extrem. Und in welchen Verhältnis haben die das gestellt. Als
Maststab der DDR Verbrauch oder wurde mal wieder der verbrauch in
akademischen Vierteln der BRD mit den doofen bösen Ostarbeitern
verglichen. Sorry aber ich traue denen keine Objektivität mehr zu. Egal
in welcher Berichterstattung.
Es gab nicht nur Bilddokumente der feuchtfröhlichen Abende, sondern es
erzählte auch ein DDR-Arbeiter (schon allein für den Mann sollte man sich
den Bericht anschauen!), es sei dort, wo er war, ungesund viel und deutlich
mehr als von der DDR her gewohnt gewesen.
Ein Mann ja klar. Bei der BRD Seite sind das dann Ausnahmen. Im Osten
ist das dann System typisch. Als Grund wird die Aussage einer!!! Person
Er hatte sich ehrlicherweise und ausdrücklich nicht ausgenommen.
Auch das ließ ihn doch durchaus authentisch wirken für einen, der
ich nicht an der Trasse war.
Post by Gunter Kühne
gewertet. 10000 die was Anderes sagen
Wo sind die?
Dan Frag doch die Trassenleute.
Jetzt nachträglich über alle Objekte hinweg quantitative Erhebungen zu starten,
wäre kaum geringerer Auswand als der Bau der Trasse damals. Moment, ich habe
übertrieben, schweres Gerät braucht man nicht, und weniger Flugtickets.
Wieso kein Schweres Gerät?
Kamtzu ist für dich Leichtgerät.
Braucht man das für Bild- und Tonaufnahmen?
Post by Gunter Kühne
An der Trasse gabs viel Jap. Technik.
Und westdeutsche Faun.
Post by Gunter Kühne
Post by Ulf Kutzner
Post by Gunter Kühne
Warum muss man euch immer alles Mundgerecht servieren.
Ich frage mich gerade, ob Du auf den Deeplink zum Arte-Bericht wartest...
Ja
Hättste das mal früher gesagt:
https://www.arte.tv/de/videos/092971-000-A/jahrhundertbauwerk-trasse/
Post by Gunter Kühne
aber der ist Pauschal nicht exakt darum geht es hier.
Naturgemäß kann man nicht alle Details wiedergeben.
Post by Gunter Kühne
es wird nicht
mehr exakt berichtet sondern alles westlich verzerrt dargestellt.
Post by Ulf Kutzner
Post by Gunter Kühne
Post by Ulf Kutzner
Post by Gunter Kühne
sind natürlich zurückgebliebene
Stalinisten. Oder?
Ich hätte je gesagt, Du schaust Dir den Bericht an und haust dann richtig
auf die Pauke.
Genau das dachte ich mir.
Wäre es denn nicht geschickter, Du würdest auf dem Bericht herumhacken
statt auf meiner sehr auszugsweisen Wiedergabe einzelner Details?
Das ist doch das selbe du berufst dich auf den Bericht.
Im heutigen Urheberhrecht würde man sagen du macht dir den Inhalt zu eigen.
Mir ist nun daran nichts aufgefallen, was offensichtlich falsch wäre.
Dir fiele das leichter, wenn Du tatsächlich dabei warst.
Post by Gunter Kühne
Post by Ulf Kutzner
Post by Gunter Kühne
Post by Ulf Kutzner
Post by Gunter Kühne
Post by Ulf Kutzner
Quantifiziert wurde nicht, sieht man von Berichten über "Verstöße gegen
die Arbeitsdisziplin" ab, wobei aber eben diese und nicht Reinalkoholmengen
in einer Längsschnittbetrachtung verglichen wurden.
Verstöße gegen die Arbeitsdisziplin war auch wen du nen Parteisekretär
gesagt hast, das er doof ist und lieber mit arbeiten soll.
Der Begriff war sicher etwas schwammig.
Wie fast alles.
Post by Ulf Kutzner
Post by Gunter Kühne
Aber um Besoffene auf Arbeit zu sehen, brauchte man nicht an die Trasse
gehen.
Wobei es dann da hieß, im Bus wurde noch der Rausch ausgeschlafen, aber
schon die erste Schweißnaht war vom Feinsten.
Och damals gabs bei den Schweißern auch den Spruch erst nach paar
Schluck Schweißerwasser wird die Naht gut.
Post by Ulf Kutzner
Post by Gunter Kühne
Das Problem hattest du auch in vielen Betrieben in der DDR und
ich kenne die eben auch aus Ludwigshafen.
Dazu kann ich nun ganz wenig sagen, weil es ja nun da um Zeitvertreibsaufen
zu Feierabend und bei recht ausgeprägtem Übergewicht an Männern ging.
So kann man sich auch rausreden.
Mir ist hier Alkohol bei der Arbeit kaum aufgefallen; gelegentlich
hörte ich von Rewstalkoholisierten.
Naja ichhabe noch Bierautomaten in Kellern von Firmen in Lu 1994 erlebt.
So etwas hörte ich mal von einer Trinkglasfabrik in oder bei NRW; beim Jahr müßte ich
einstweilen passen.
Post by Gunter Kühne
Post by Ulf Kutzner
Die Sitte, Handwerkern einen Kasten Bier raustellen zu müssen, schlief
irgendwann ein.
Du kennst andere Arbeitsplätze, alles gut.
Ja .
1994 mit DDR verglichen ist eigentlich schon nicht richtig aber wen du
20xx mit DDR vergleichst?
Dann müsste man in den Punkt auch das Deutsche Kaiserreich und die
Weimarer Rep. mit einbeziehen.
Bei einer Längsschnittbetrachtung "Trinksitten an deutschen Arbeitsplätzen",
ja. Ächz, mir fällt die Morgenrunde mit Klarem beim Praktikumsplatz wieder
ein.
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