Discussion:
Ossi-Bashing
(zu alt für eine Antwort)
Peter Veith
2017-10-03 11:41:12 UTC
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Das gegrunze über die Allianz^^^Alternative für Deutschland (AfD) und
das "Ossi-Bashing" hat sicher jeder mitbekommen. Schön an diesem Artikel
ist, daß auch der eigentliche Grund für die Einlassung der amtierenden
Ostbeauftragten der Bundesregierung, Iris Gleicke, genannt:

"Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) hatte sich
dafür ausgesprochen, das Amt des Ostbeauftragten abzuschaffen und die
Aufgabe direkt im Kanzleramt anzusiedeln."

Im Kampf um (den eigenen) Arbeitsplatz kennen die Sozialdemokraten nix :-D

https://www.greenpeace-magazin.de/ticker/ostbeauftragte-der-bundesregierung-warnt-vor-ossi-bashing

Veith
--
"Die DDR ist als Staat erledigt, aber sie lebt weiter als
Erzählgemeinschaft und Maßstab. Das erklärt auch den Erfolg der AfD."
Spiegel, Ausgabe 40/2017
http://ddr-luftwaffe.blogspot.com
Frank Müller
2017-10-03 16:07:03 UTC
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Post by Peter Veith
Das gegrunze über die Allianz^^^Alternative für Deutschland (AfD) und
das "Ossi-Bashing" hat sicher jeder mitbekommen.
Wenn man bedenkt daß:
"Vier Millionen Wähler haben die AfD im Westen gewählt,
1,6 Millionen im Osten"
http://www.n-tv.de/politik/Ost-CDU-ist-uneins-ueber-Kurswechsel-article20063217.html

Ist die AFD wohl doch kein reines Ost-Problem...

Frank

PS: Auch wenn mir bei den ganzen "alternativlosen" Aktionen der
Bundesregierung der Name dieser Partei gefällt habe ich die
AFD nicht gewählt.
Enttäuscht bin ich nur über das abschneiden der BGE. Es
wundert mich schon daß an so einen bedingungslosen
Grundeinkommen kaum einer interessiert ist.
Boris Gerlach
2017-10-03 16:47:03 UTC
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Post by Frank Müller
Post by Peter Veith
Das gegrunze über die Allianz^^^Alternative für Deutschland (AfD) und
das "Ossi-Bashing" hat sicher jeder mitbekommen.
"Vier Millionen Wähler haben die AfD im Westen gewählt,
 1,6 Millionen im Osten"
http://www.n-tv.de/politik/Ost-CDU-ist-uneins-ueber-Kurswechsel-article20063217.html
Ist die AFD wohl doch kein reines Ost-Problem...
Frank
PS: Auch wenn mir bei den ganzen "alternativlosen" Aktionen der
   Bundesregierung der Name dieser Partei gefällt habe ich die
   AFD nicht gewählt.
   Enttäuscht bin ich nur über das abschneiden der BGE. Es
   wundert mich schon daß an so einen bedingungslosen
   Grundeinkommen kaum einer interessiert ist.
Das ist Kommunismus und das wollen die Leute nicht.

BGE
--
Thank you President Trump: You make Europe great again!
Frank Müller
2017-10-03 18:28:08 UTC
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Post by Boris Gerlach
Post by Frank Müller
Enttäuscht bin ich nur über das abschneiden der BGE. Es
wundert mich schon daß an so einen bedingungslosen
Grundeinkommen kaum einer interessiert ist.
Das ist Kommunismus und das wollen die Leute nicht.
Ist aber komisch daß so eine Partei bei einer Bundestagswahl
nur 0,2% bekommt, wo doch fast alle behaupten zu wenig Geld
zu haben bzw. zu bekommen.

Frank
René Marquardt
2017-10-03 18:50:27 UTC
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Post by Frank Müller
Post by Boris Gerlach
Post by Frank Müller
Enttäuscht bin ich nur über das abschneiden der BGE. Es
wundert mich schon daß an so einen bedingungslosen
Grundeinkommen kaum einer interessiert ist.
Das ist Kommunismus und das wollen die Leute nicht.
Ist aber komisch daß so eine Partei bei einer Bundestagswahl
nur 0,2% bekommt, wo doch fast alle behaupten zu wenig Geld
zu haben bzw. zu bekommen.
Die 0,2% sind die, denen nicht klar ist, daß Geld irgendwo herkommen muss.
Paul
2017-10-03 19:05:05 UTC
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Post by René Marquardt
Post by Frank Müller
Post by Boris Gerlach
Post by Frank Müller
Enttäuscht bin ich nur über das abschneiden der BGE. Es
wundert mich schon daß an so einen bedingungslosen
Grundeinkommen kaum einer interessiert ist.
Das ist Kommunismus und das wollen die Leute nicht.
Ist aber komisch daß so eine Partei bei einer Bundestagswahl
nur 0,2% bekommt, wo doch fast alle behaupten zu wenig Geld
zu haben bzw. zu bekommen.
Die 0,2% sind die, denen nicht klar ist, daß Geld irgendwo herkommen muss.
Geld ist genug da, nur gönnt es keiner dem Anderen. Die 0,2% sind die
wenigen die anderen Menschen auch was gönnen, sind die die nicht nur an
sich selbst denken.

Paule
--
Eine richtig gute Anti-Malware-Lösung?
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Ronald Konschak
2017-10-03 19:20:52 UTC
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Post by Paul
Post by René Marquardt
Post by Frank Müller
Post by Boris Gerlach
Post by Frank Müller
Enttäuscht bin ich nur über das abschneiden der BGE. Es
wundert mich schon daß an so einen bedingungslosen
Grundeinkommen kaum einer interessiert ist.
Das ist Kommunismus und das wollen die Leute nicht.
Ist aber komisch daß so eine Partei bei einer Bundestagswahl
nur 0,2% bekommt, wo doch fast alle behaupten zu wenig Geld
zu haben bzw. zu bekommen.
Die 0,2% sind die, denen nicht klar ist, daß Geld irgendwo herkommen muss.
Geld ist genug da,
...es haben nur die falschen Leute. Sagte sinngemäß der jüngst verstorbene
Heiner Geißler bereits 2010.

https://www.youtube.com/watch?v=DAq6aJ5R3q0

Das BGE muss kommen, ob man will oder nicht. Es sei denn, man will
die bestehende Ordnung mit Gewalt beseitigen. Der nächste Schub der
Rationalisierung wird den Menschen im Arbeitsprozess überflüssig
machen. Es ist nicht vorstellbar was geschieht, wenn die
erwirtschafteten Gewinne dann noch genauso verteilt werden, wie das
heute üblich ist.

Ronald.
--
Wenn die Wahrheit zu schwach ist, sich zu verteidigen, muß sie zum Angriff
übergehen.
Bertolt Brecht
Bernd Ullrich
2017-10-03 19:42:34 UTC
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Post by Paul
Post by René Marquardt
Post by Frank Müller
Post by Boris Gerlach
Post by Frank Müller
Enttäuscht bin ich nur über das abschneiden der BGE. Es
wundert mich schon daß an so einen bedingungslosen
Grundeinkommen kaum einer interessiert ist.
Das ist Kommunismus und das wollen die Leute nicht.
Ist aber komisch daß so eine Partei bei einer Bundestagswahl
nur 0,2% bekommt, wo doch fast alle behaupten zu wenig Geld
zu haben bzw. zu bekommen.
Die 0,2% sind die, denen nicht klar ist, daß Geld irgendwo herkommen muss.
Geld ist genug da,
....es haben nur die falschen Leute. Sagte sinngemäß der jüngst verstorbene
Heiner Geißler bereits 2010.
https://www.youtube.com/watch?v=DAq6aJ5R3q0
Das BGE muss kommen, ob man will oder nicht. Es sei denn, man will
die bestehende Ordnung mit Gewalt beseitigen. Der nächste Schub der
Rationalisierung wird den Menschen im Arbeitsprozess überflüssig
machen.
----------------------------------
Es ist nicht vorstellbar was geschieht, wenn die
erwirtschafteten Gewinne dann noch genauso verteilt werden, wie das
heute üblich ist.
Wenn nichts mit Arbeitnehmern erwirtschaftet wird kann nichts verteilt
werden, wer übriggeblieben ist darf seine eigene Scheisse fressen.

BU
Ronald Konschak
2017-10-03 20:06:08 UTC
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Post by Bernd Ullrich
Post by Paul
Post by René Marquardt
Post by Frank Müller
Post by Boris Gerlach
Post by Frank Müller
Enttäuscht bin ich nur über das abschneiden der BGE. Es
wundert mich schon daß an so einen bedingungslosen
Grundeinkommen kaum einer interessiert ist.
Das ist Kommunismus und das wollen die Leute nicht.
Ist aber komisch daß so eine Partei bei einer Bundestagswahl
nur 0,2% bekommt, wo doch fast alle behaupten zu wenig Geld
zu haben bzw. zu bekommen.
Die 0,2% sind die, denen nicht klar ist, daß Geld irgendwo herkommen muss.
Geld ist genug da,
....es haben nur die falschen Leute. Sagte sinngemäß der jüngst verstorbene
Heiner Geißler bereits 2010.
https://www.youtube.com/watch?v=DAq6aJ5R3q0
Das BGE muss kommen, ob man will oder nicht. Es sei denn, man will
die bestehende Ordnung mit Gewalt beseitigen. Der nächste Schub der
Rationalisierung wird den Menschen im Arbeitsprozess überflüssig
machen.
----------------------------------
Es ist nicht vorstellbar was geschieht, wenn die
erwirtschafteten Gewinne dann noch genauso verteilt werden, wie das
heute üblich ist.
Wenn nichts mit Arbeitnehmern erwirtschaftet wird kann nichts verteilt
werden, wer übriggeblieben ist darf seine eigene Scheisse fressen.
Es wird dann eben nichts mehr mit Arbeitnehmern erwirtschftet, aber
das begreifst du Trottel natürlich nicht. Und ich unterstelle dir
keine Leseschwäche, sondern Böswilligkeit.

Ronald.
--
Wenn die Wahrheit zu schwach ist, sich zu verteidigen, muß sie zum Angriff
übergehen.
Bertolt Brecht
René Marquardt
2017-10-03 21:03:40 UTC
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Post by Ronald Konschak
Das BGE muss kommen, ob man will oder nicht.
Hartz IV gibts doch schon :P
Ronald Konschak
2017-10-03 21:05:41 UTC
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Post by René Marquardt
Post by Ronald Konschak
Das BGE muss kommen, ob man will oder nicht.
Hartz IV gibts doch schon :P
Welchen Teil von "bedingungslos" haste nich verstanden?

Ronald.
--
Wenn die Wahrheit zu schwach ist, sich zu verteidigen, muß sie zum Angriff
übergehen.
Bertolt Brecht
Martin Schade
2017-10-10 06:09:29 UTC
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Post by Ronald Konschak
Post by René Marquardt
Post by Ronald Konschak
Das BGE muss kommen, ob man will oder nicht.
Hartz IV gibts doch schon :P
Welchen Teil von "bedingungslos" haste nich verstanden?
Das "bedingungslos" ist auch interpretations~.
Jemand, der einen großen Park mit Schloß hütet, bekäme also dessen Kosten
erstattet und darüber hinaus soviel, daß er das BGE hat? Einkommen ist der
Überschuß der Einnahmen über die Ausgaben.

Grüße, Martin Schade
Frank Müller
2017-10-10 08:30:35 UTC
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Post by Martin Schade
Post by Ronald Konschak
Post by René Marquardt
Post by Ronald Konschak
Das BGE muss kommen, ob man will oder nicht.
Hartz IV gibts doch schon :P
Welchen Teil von "bedingungslos" haste nich verstanden?
Das "bedingungslos" ist auch interpretations~.
Jemand, der einen großen Park mit Schloß hütet, bekäme also dessen Kosten
erstattet und darüber hinaus soviel, daß er das BGE hat?
Erstattet bekommt da keiner was nur halt jeder so viel
daß es minimal zum Leben reicht. Es geistert da immer
mal so ein Betrag von rund 1000 Euro/Monat durch die
Presse.
Und ja, auch der Multimillionär mit seiner Ferrari-Flotte
in der Garage bekommt dann monatlich den selben
Betrag, den auch der Penner bekommt der bisher
unter der Brücke geschlafen hat.
Ob der Penner dann immer noch unter der Brücke
schlafen will ist natürlich ihn überlassen...

Frank
Boris Gerlach
2017-10-10 11:24:07 UTC
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Post by Frank Müller
Post by Martin Schade
Post by Ronald Konschak
Post by René Marquardt
Post by Ronald Konschak
Das BGE muss kommen, ob man will oder nicht.
Hartz IV gibts doch schon :P
Welchen Teil von "bedingungslos" haste nich verstanden?
Das "bedingungslos" ist auch interpretations~.
Jemand, der einen großen Park mit Schloß hütet, bekäme also dessen Kosten
erstattet und darüber hinaus soviel, daß er das BGE hat?
Erstattet bekommt da keiner was nur halt jeder so viel
daß es minimal zum Leben reicht. Es geistert da immer
mal so ein Betrag von rund 1000 Euro/Monat durch die
Presse.
Und ja, auch der Multimillionär mit seiner Ferrari-Flotte
in der Garage bekommt dann monatlich den selben
Betrag, den auch der Penner bekommt der bisher
unter der Brücke geschlafen hat.
Ob der Penner dann immer noch unter der Brücke
schlafen will ist natürlich ihn überlassen...
Frank
Die billigste Mietwohnung wird dann in kürzester
Zeit mindestens 1001 € kosten.

BGE
--
jo
Frank Müller
2017-10-10 14:48:54 UTC
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Post by Boris Gerlach
Post by Frank Müller
Post by Martin Schade
Post by Ronald Konschak
Post by René Marquardt
Post by Ronald Konschak
Das BGE muss kommen, ob man will oder nicht.
Hartz IV gibts doch schon :P
Welchen Teil von "bedingungslos" haste nich verstanden?
Das "bedingungslos" ist auch interpretations~.
Jemand, der einen großen Park mit Schloß hütet, bekäme also dessen Kosten
erstattet und darüber hinaus soviel, daß er das BGE hat?
Erstattet bekommt da keiner was nur halt jeder so viel
daß es minimal zum Leben reicht. Es geistert da immer
mal so ein Betrag von rund 1000 Euro/Monat durch die
Presse.
Und ja, auch der Multimillionär mit seiner Ferrari-Flotte
in der Garage bekommt dann monatlich den selben
Betrag, den auch der Penner bekommt der bisher
unter der Brücke geschlafen hat.
Ob der Penner dann immer noch unter der Brücke
schlafen will ist natürlich ihn überlassen...
Die billigste Mietwohnung wird dann in kürzester
Zeit mindestens 1001 € kosten.
Da geht man dann eben aufs Land wo die Mietwohnungen
massenweise leer stehen und die Vermieter froh sind wenn
sie überhaupt mal eine vermieten können.
Wenn man nur das BGE als einzige Einnahmequelle hat ist
man nicht an eine Wohnung in der Nähe der Arbeitsstelle
gebunden.

Frank
René Marquardt
2017-10-10 15:00:24 UTC
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Post by Frank Müller
Post by Boris Gerlach
Post by Frank Müller
Post by Martin Schade
Post by Ronald Konschak
Post by René Marquardt
Post by Ronald Konschak
Das BGE muss kommen, ob man will oder nicht.
Hartz IV gibts doch schon :P
Welchen Teil von "bedingungslos" haste nich verstanden?
Das "bedingungslos" ist auch interpretations~.
Jemand, der einen großen Park mit Schloß hütet, bekäme also dessen Kosten
erstattet und darüber hinaus soviel, daß er das BGE hat?
Erstattet bekommt da keiner was nur halt jeder so viel
daß es minimal zum Leben reicht. Es geistert da immer
mal so ein Betrag von rund 1000 Euro/Monat durch die
Presse.
Und ja, auch der Multimillionär mit seiner Ferrari-Flotte
in der Garage bekommt dann monatlich den selben
Betrag, den auch der Penner bekommt der bisher
unter der Brücke geschlafen hat.
Ob der Penner dann immer noch unter der Brücke
schlafen will ist natürlich ihn überlassen...
Die billigste Mietwohnung wird dann in kürzester
Zeit mindestens 1001 € kosten.
Da geht man dann eben aufs Land wo die Mietwohnungen
massenweise leer stehen und die Vermieter froh sind wenn
sie überhaupt mal eine vermieten können.
Wenn man nur das BGE als einzige Einnahmequelle hat ist
man nicht an eine Wohnung in der Nähe der Arbeitsstelle
gebunden.
Ja, und wenn du meinst, daß die Sorte Mensch, die sich
von anderen vollversorgen lässt, sich mit einem Wohnort
in der Pampa, wo nichts los ist, zufrieden gibt, dann hast
du nicht aufgepasst.
Martin Schade
2017-10-11 07:12:18 UTC
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Post by René Marquardt
Post by Frank Müller
Post by Boris Gerlach
Die billigste Mietwohnung wird dann in kürzester
Zeit mindestens 1001 € kosten.
Da geht man dann eben aufs Land wo die Mietwohnungen
massenweise leer stehen und die Vermieter froh sind wenn
sie überhaupt mal eine vermieten können.
Wenn man nur das BGE als einzige Einnahmequelle hat ist
man nicht an eine Wohnung in der Nähe der Arbeitsstelle
gebunden.
Ja, und wenn du meinst, daß die Sorte Mensch, die sich
von anderen vollversorgen lässt, sich mit einem Wohnort
in der Pampa, wo nichts los ist, zufrieden gibt, dann hast
du nicht aufgepasst.
Dadurch ist dann klar, daß derjenige sich keine Mühe machen will, und man
kann ihn in eine Anstalt einweisen.

Grüße, Martin Schade
Frank Hucklenbroich
2017-10-11 07:24:41 UTC
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Post by Martin Schade
Post by René Marquardt
Post by Frank Müller
Post by Boris Gerlach
Die billigste Mietwohnung wird dann in kürzester
Zeit mindestens 1001 € kosten.
Da geht man dann eben aufs Land wo die Mietwohnungen
massenweise leer stehen und die Vermieter froh sind wenn
sie überhaupt mal eine vermieten können.
Wenn man nur das BGE als einzige Einnahmequelle hat ist
man nicht an eine Wohnung in der Nähe der Arbeitsstelle
gebunden.
Ja, und wenn du meinst, daß die Sorte Mensch, die sich
von anderen vollversorgen lässt, sich mit einem Wohnort
in der Pampa, wo nichts los ist, zufrieden gibt, dann hast
du nicht aufgepasst.
Dadurch ist dann klar, daß derjenige sich keine Mühe machen will, und man
kann ihn in eine Anstalt einweisen.
...wo die Unterbringung deutlich teurer als 1000 EUR/Monat sein dürfte.

Grüße,

Frank
Ronald Konschak
2017-10-11 09:25:55 UTC
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Post by Frank Hucklenbroich
Post by Martin Schade
Post by René Marquardt
Post by Frank Müller
Post by Boris Gerlach
Die billigste Mietwohnung wird dann in kürzester
Zeit mindestens 1001 € kosten.
Da geht man dann eben aufs Land wo die Mietwohnungen
massenweise leer stehen und die Vermieter froh sind wenn
sie überhaupt mal eine vermieten können.
Wenn man nur das BGE als einzige Einnahmequelle hat ist
man nicht an eine Wohnung in der Nähe der Arbeitsstelle
gebunden.
Ja, und wenn du meinst, daß die Sorte Mensch, die sich
von anderen vollversorgen lässt, sich mit einem Wohnort
in der Pampa, wo nichts los ist, zufrieden gibt, dann hast
du nicht aufgepasst.
Dadurch ist dann klar, daß derjenige sich keine Mühe machen will, und man
kann ihn in eine Anstalt einweisen.
...wo die Unterbringung deutlich teurer als 1000 EUR/Monat sein dürfte.
Was den Betreiber der Anstalt, i.d.R. ein Medizin- oder Wohltätigkeits-
konzern, sehr freuen dürfte.

Ronald.
--
Wenn die Wahrheit zu schwach ist, sich zu verteidigen, muß sie zum Angriff
übergehen.
Bertolt Brecht
x***@gmail.com
2017-10-04 11:59:19 UTC
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Post by Ronald Konschak
Das BGE muss kommen, ob man will oder nicht. Es sei denn, man will
die bestehende Ordnung mit Gewalt beseitigen. Der nächste Schub der
Rationalisierung wird den Menschen im Arbeitsprozess überflüssig
machen.
Unklar ist, aus welchen Quellen sich diese Deine kategorisch vorgebrachte
Überzeugung speist, aber sie ist falsch - FR
Frank Müller
2017-10-04 12:20:42 UTC
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Post by x***@gmail.com
Post by Ronald Konschak
Das BGE muss kommen, ob man will oder nicht. Es sei denn, man will
die bestehende Ordnung mit Gewalt beseitigen. Der nächste Schub der
Rationalisierung wird den Menschen im Arbeitsprozess überflüssig
machen.
Unklar ist, aus welchen Quellen sich diese Deine kategorisch vorgebrachte
Überzeugung speist, aber sie ist falsch - FR
So falsch ist die nicht, wenn man die aktuelle Technik richtig einsetzt
könnte man z.B. in der Verwaltung so viele einsparen, daß die
Arbeitslosenhöchststände aus der Vergangenheit locker gebrochen
werden.

Frank
Martin Schade
2017-10-10 06:06:15 UTC
Permalink
Post by Paul
Post by René Marquardt
Post by Frank Müller
Post by Boris Gerlach
Das ist Kommunismus und das wollen die Leute nicht.
Ist aber komisch daß so eine Partei bei einer Bundestagswahl
nur 0,2% bekommt, wo doch fast alle behaupten zu wenig Geld
zu haben bzw. zu bekommen.
Die 0,2% sind die, denen nicht klar ist, daß Geld irgendwo herkommen muss.
Geld ist genug da, nur gönnt es keiner dem Anderen. Die 0,2% sind die
wenigen die anderen Menschen auch was gönnen, sind die die nicht nur an
sich selbst denken.
und die sich damit nicht durchsetzen können.
Man sollte nicht versuchen jemanden mit etwas zu beglücken, das dieser nicht
will.

Grüße, Martin Schade
Boris Gerlach
2017-10-08 05:16:07 UTC
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Post by Frank Müller
Post by Boris Gerlach
Post by Frank Müller
Enttäuscht bin ich nur über das abschneiden der BGE. Es
wundert mich schon daß an so einen bedingungslosen
Grundeinkommen kaum einer interessiert ist.
Das ist Kommunismus und das wollen die Leute nicht.
Ist aber komisch daß so eine Partei bei einer Bundestagswahl
nur 0,2% bekommt, wo doch fast alle behaupten zu wenig Geld
zu haben bzw. zu bekommen.
Frank
Es gehört zum guten Ton, zu sagen, daß man zu wenig Geld hat.
Superreiche Schwaben suhlen sich geradezu in derlei Koketterie.

Motto:

Hach nachdem ich mir nun den dritten Porsche und das
24 ar Grundstück kaufte, muß ich glatt den Kitt aus den
Fenstern fressen weil ich kein Geld mehr habe.

Darauf der andere Schwabe: Du hast noch Kitt?
Mir fehlen schon die Fensterscheiben.
Ich halts bald nicht mehr aus in diesem Land.
Wie wir armen Unternehmer geknechtet werden...

und so geht das Gejammer dann stundenlang weiter.

BGE
--
Thank you President Trump: You make Europe great again!
Ronald Konschak
2017-10-03 18:33:17 UTC
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Post by Peter Veith
Das gegrunze über die Allianz^^^Alternative für Deutschland (AfD) und
das "Ossi-Bashing" hat sicher jeder mitbekommen. Schön an diesem Artikel
ist, daß auch der eigentliche Grund für die Einlassung der amtierenden
"Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) hatte sich
dafür ausgesprochen, das Amt des Ostbeauftragten abzuschaffen und die
Aufgabe direkt im Kanzleramt anzusiedeln."
Im Kampf um (den eigenen) Arbeitsplatz kennen die Sozialdemokraten nix :-D
https://www.greenpeace-magazin.de/ticker/ostbeauftragte-der-bundesregierung-warnt-vor-ossi-bashing
Erstens: Zu spät. Das "Ossi-Bashing" ging schon am Wahlabend los.

Zweitens: Die Propaganda widerspricht sich selbst. Angeblich ist in
Ost und West jetzt alles gleich. Also muss es auch einen Westbeauf-
tragten geben.

Drittens: Gähn. Diese Masche kommt bei fast jeder Wahl. Wenn das
Ergebnis nicht den westdeutschen Wünschen entspricht, kommen die
üblichen fatalen Gestalten aus ihren Schreibstuben, beugen sich
mit einer Lupe über das Ossivolk wie ein Insektenforscher über
einen Ameisenhaufen und glauben, nach fünf Minuten eine Erklärung
kundtun zu können.


Was ich wesentlich dramatischer finde ist, dass die Landeschefs
der Unionsparteien, die bei der Wahl besonders doll auf die Fresse
geflogen sind, jetzt den Rechtsruck vollziehen. In Sachsen ist das
praktisch die Hinwendung zum Faschismus. Die Sachsen-CDU steht
nämlich jetzt schon in dem Ruf, der rechtsradikalste Landesverband
der CDU zu sein.

Linkssein ist in Sachsen ein Verbrechen. Wer sich aktiv gegen Nazis
engagiert, hat beizeiten die CDU-Justiz am Hals. Da werden absurde
Tatbestände zusammenfabuliert, Beweise gefälscht und Meineide
geschworen, wie man es nur aus Filmen über die Mafia kennt.

Betätigt man sich hingegen am rechten Rand, darf man auf die
wohlwollende Unterstützung der sächsischen Partei- und Staatsführung
hoffen. Ermittlungen im Tatbereich PMK rechts werden verschleppt
oder eingestellt, Nazigruppen werden regelmäßig über bevorstehende
Polizeieinsätze informiert. Die Justiz stellt Verfahren aus
fadenscheinigen Gründen ein. Wenn es Geschädigte aus dem linken
Spektrum gibt, werden deren persönliche Daten einschließlich
der Vermögensaufstellung an die Nazis weitergereicht. Nicht
zu vergessen natürlich der sächsische Verfassungsschutz, der schon
öfter Thema meiner Polemik war.

Die Sachsen-CDU selber kollaboriert ganz offen mit der NPD. Im
Tagesspiegel las man jüngst die Überschrift: Im Landratsamt Bautzen
gehen Neonazis ein und aus. Die Landräte dort sind CDUler. Der
Erfolg vom Ganzen war, dass die CDU sämtliche Direktmandate in
Ostsachsen an die AfD verloren hat.

In den beiden Dresdner Wahlkreisen sind beide CDU-Kandidaten
ebenfalls am rechten Rand zu verorten. Lämmel ist derjenige, der
die Lüge in Umlauf brachte, die Nazirandale vom Sommer 2015 in
Heidenau sei eine False-flag-Aktion der Antifa gewesen. Dazu
berief er sich auf die Bundespolizei, die diese Behauptung
natürlich abstritt. Vaatz betreibt in Dresden einen Verein
"Euromaidan Sachsen". Dieser dient offziell dazu, den "Opfern"
des Putsches in der Ukraine zu helfen. Unnötig zu erwähnen, dass
er die Gegner des Poroschenko-Regimes nicht zu den Opfern zählt.
Eher läßt er Angehörige des faschistischen Regimentes Asow in
sächsischen Krankenhäusern behandeln, auf Kosten des Freistaates
selbstverständlich. Beide Kandidaten konnten ihre Direktmandate
nur mit Mühe gegen die AfD verteidigen. Es gibt aber auch
Gegenbeispiele. Der Chemnitzer CDU-Kandidat Marco Wanderwitz
gilt als strikter Gegner rechter Bestrebungen. Er hat seinen
Wahlkreis mit komfortablem Abstand vor der AfD gewonnen. Man
erkennt unschwer, dass eine Anbiederung am rechten Rand zu
dessen Stärkung und zu eigenen Verlusten führt. Trotzdem wollen
Tillich und Haseloff noch weiter nach rechts rücken.

Jetzt kommt Bashing ins Spiel. Speziell im Fall Tillich wird
jede Kritik an seiner Amtsführung, sowie Hinweise auf den
unangefochtenen Spitzenplatz Sachsens in der Kriminalstatistik
PMK rechts als Sachsen-Bashing abqualifiziert. Tillich scheut
sich nicht einmal davor, seinen Stellvertreter im Amt des
Ministerpräsidenten mit Fäkalausdrücken zu beschimpfen, wenn
dieser das Problem anspricht. Das fortgesetzte Leugnen der
rechtsradikalen Umtriebe im Freistaat Sachsen hat nicht nur
zu einer ungehemmten Entwicklung faschistischer Strukturen
geführt, sondern auch zu einen Automatismus, der jede
Diskussion darüber als Ehrverletzung denunziert, und damit
schon das Reden darüber verboten werden kann.

Ein Teil der Erklärung dafür, weshalb sich die Umrisse der
DDR in der visuellen Darstellung der Wahlergebnisse so
deutlich abzeichnen, ist dieses hier:

Das Beitrittsgebiet ist Schauplatz eines der widerwärtigsten
Sozialexperimente in der deutschen Nachkriegsgeschichte. Alles,
was den Glanz des Westens vor 1990 ausgemacht hat, wie z.B. die
faktische Vollbeschäftigung und die die soziale Absicherung,
Mitbestimmung der Gewerkschaften und politischer Einfluss
der Bürger, ist dort nie eingetreten bzw. ist schleunigst
abgeschafft worden. Als man sich im Westen über die Hartz-
Gesetze aufregte, hat man im Osten müde abgewinkt, dort war das
längst Realität. Die CDU, bzw. die hinter ihr stehenden Kreise
aus Wirtschaft und Finanzkapital, missbraucht den Osten als
Testfeld für eine Politik, die man als Erpressung mit dem
sozialen Abstieg bezeichnen kann. Man läßt den Leuten ein
bischen Kram, aber nicht genug, dass sie eine längere Arbeits-
losigkeit ohne Blessuren überstehen können. Die Angst vor
dem Verlust des bischens Lebensqualität, das man sich nach
der Wende geschaffen hat, führt zu der aggressiven Haltung,
die wir nun beobachten müssen. Leider ist Angst kein guter
Ratgeber. Die Aggression richtet sich nun gegen die
Demokratie, die im Denken vieler ehemaliger DDR-Bürger nicht
das gebracht hat, was sie sich erhofft haben. Es geht Vielen
gar nicht darum, exakt soviel Lohn oder Gehalt zu beziehen,
wie der Mitarbeiter aus dem Westen. Es geht einfach darum,
abgesichert zu sein gegen die Wechselfälle kapitalischer
Wirtschaftsweise. Das aber wird ihnen verweigert, im Gegenteil,
die sogenannte Finanzkrise hat gezeigt, dass sich der Staat
im Notfall am Eigentum seiner Bürger vergreift. Das wird
sich auch nicht nochmal ändern, denn man muss ja dem
Versprechen des Sozialismus keine Konkurrenz mehr machen.


Ronald.
--
Wenn die Wahrheit zu schwach ist, sich zu verteidigen, muß sie zum Angriff
übergehen.
Bertolt Brecht
Bernd Ullrich
2017-10-03 18:56:22 UTC
Permalink
Am 03.10.2017 um 20:33 schrieb Ronald Konschak:

[...]
Post by Ronald Konschak
Es geht einfach darum,
abgesichert zu sein gegen die Wechselfälle kapitalischer
Wirtschaftsweise.
Diese Betonköpfe sind halt nicht flexibel genug..selber schuld wird gesagt.
Post by Ronald Konschak
Das aber wird ihnen verweigert, im Gegenteil,
die sogenannte Finanzkrise hat gezeigt, dass sich der Staat
im Notfall am Eigentum seiner Bürger vergreift. Das wird
sich auch nicht nochmal ändern, denn man muss ja dem
Versprechen des Sozialismus keine Konkurrenz mehr machen.
Wirr [ist] sind das Volk...

SingmeiSachsesing...

BU
Chr. Maercker
2017-10-05 22:27:47 UTC
Permalink
Post by Bernd Ullrich
Post by Ronald Konschak
Es geht einfach darum,
abgesichert zu sein gegen die Wechselfälle kapitalischer
Wirtschaftsweise.
Diese Betonköpfe sind halt nicht flexibel genug..selber schuld wird gesagt.
Und deshalb ...
Post by Bernd Ullrich
Post by Ronald Konschak
die sogenannte Finanzkrise hat gezeigt, dass sich der Staat
im Notfall am Eigentum seiner Bürger vergreift.
... nachdem ihn genau die Leute gerufen haben, die vorher ständig
krakeelt haben, Privatwirtschaft wäre ja viiiiieeeeeel effizienter als
Staatsbetriebe. Damit Vater Staat ihnen die verspekulierte Knete wieder
zusammerafft.

Das wird
Post by Bernd Ullrich
Post by Ronald Konschak
sich auch nicht nochmal ändern, denn man muss ja dem
Versprechen des Sozialismus keine Konkurrenz mehr machen.
Am wenigsten hierzugegend, wo man nach einschlägigen Erfahrungen mit
Realsozialismus jetzt lieber wieder etwas bräunlicher wählt. Allianz für
Doofe alias Affen für Deutschland gips zwar nicht nur im Osten, dort
aber besonders viele. Die Wahlergebnisse beweisen es.
Post by Bernd Ullrich
Wirr [ist] sind das Volk...
Wirr ist [sind] *ein* Volk...
--
CU Chr. Maercker.
Veith
2017-10-06 08:19:01 UTC
Permalink
Post by Chr. Maercker
Am wenigsten hierzugegend, wo man nach einschlägigen Erfahrungen mit
Realsozialismus jetzt lieber wieder etwas bräunlicher wählt.
Das hat nichts mit "Erfahrungen" zu tun.

1933 gab es nur Erfahrungen mit dem Kapitalismus (Katastrophe des 1. WK und
Dauerkrise) aber noch keine bezgl. Sozialismus (bzw. Faschismus) vor. Heute
kann auch auf faschistische Erfahrungen gestützt "gewählt" werden ...

... 60% der AfD-Wähler wollten (so die Systemmedien) den Etablierten
(Linkspartei eingeschlossen) nur einen Denkzettel verpassen. War 1933 nicht so viel anders.

Diese "Wahl" wird bei den Herrschenden gern gesehen, da es die Etablierten noch
weiter nach rechts rückt.

Es ist das alte Spiel.

Pe" DDR-Luftwaffe.de "ter
Lars Gebauer
2017-10-06 09:00:01 UTC
Permalink
Post by Veith
Post by Chr. Maercker
Am wenigsten hierzugegend, wo man nach einschlägigen Erfahrungen mit
Realsozialismus jetzt lieber wieder etwas bräunlicher wählt.
Das hat nichts mit "Erfahrungen" zu tun.
Die DDR-Bürger traten 1990 der BRD der 70er und 80er Jahre bei. (Bzw.
dem Bild der BRD, welches man sich so aus dem Fernsehen machte.) Also
einer BRD, die sich im Systemwettkampf befand, sich deswegen auf die
"soziale Marktwirtschaft" berief, diese in gewissem Maße auch umsetzte
und ansonsten eine mächig heile Welt vorgaukelte.

Dumm nur, daß diese BRD gleichzeitig mit dem Beitritt obsolet wurde.

Die BRD der Jahre nach 2010 hat mit der BRD der Jahre vor 1990 nichts
mehr gemein. (Außer dem Namen und den Phrasen.) Der Dank dafür gilt in
nicht geringem Maße dem Genossen Schröder und seiner "Agenda 2010"
sowie aber auch der rasant fortschreitenden Globalisierung mit ihren
schönen und weniger schönen Auswirkungen.

Ob man der BRD des Jahrens 2017 ebenso freudig und unkritisch
beigetreten wäre?
Post by Veith
... 60% der AfD-Wähler wollten (so die Systemmedien) den Etablierten
(Linkspartei eingeschlossen) nur einen Denkzettel verpassen. War 1933 nicht so viel anders.
Was wollten die anderen 40%?
Post by Veith
Diese "Wahl" wird bei den Herrschenden gern gesehen, da es die Etablierten noch
weiter nach rechts rückt.
Unwahrscheinlich. Das sorgt nur für Ärger und Unruhe. Beides wirkt
profitschmälernd.
Post by Veith
Es ist das alte Spiel.
Nö. Auch die Herrschenden haben hinzu gelernt.
g.kuehne
2017-10-06 10:37:43 UTC
Permalink
On Fri, 6 Oct 2017 09:00:01 -0000 (UTC), Lars Gebauer
Post by Lars Gebauer
Post by Veith
Es ist das alte Spiel.
Nö. Auch die Herrschenden haben hinzu gelernt.
Nicht all zu viel.
--
ohne
Matthias Opatz
2017-10-06 10:43:17 UTC
Permalink
Post by Lars Gebauer
Ob man der BRD des Jahrens 2017 ebenso freudig und unkritisch
beigetreten wäre?
Eher ja. Denn die DDR des Jahres 2017 wäre auch nicht die des Jahres 1990.

Matthias
Lars Gebauer
2017-10-06 11:14:40 UTC
Permalink
Post by Matthias Opatz
Post by Lars Gebauer
Ob man der BRD des Jahrens 2017 ebenso freudig und unkritisch
beigetreten wäre?
Eher ja. Denn die DDR des Jahres 2017 wäre auch nicht die des Jahres 1990.
Eben genau das läßt mich zweifeln. Denn die DDR des Jahres 2017 wäre
weiter als die des Jahres 1990.
Boris Gerlach
2017-10-08 04:50:57 UTC
Permalink
Post by Lars Gebauer
Post by Matthias Opatz
Post by Lars Gebauer
Ob man der BRD des Jahrens 2017 ebenso freudig und unkritisch
beigetreten wäre?
Eher ja. Denn die DDR des Jahres 2017 wäre auch nicht die des Jahres 1990.
Eben genau das läßt mich zweifeln. Denn die DDR des Jahres 2017 wäre
weiter als die des Jahres 1990.
So wie Nordkorea, die sind auch schon weiter.

BGE
--
Thank you President Trump: You make Europe great again!
Peter Veith
2017-10-08 11:16:16 UTC
Permalink
Post by Boris Gerlach
So wie Nordkorea, die sind auch schon weiter.
Ja, unangreifbar.

Veith
--
"A nation without borders is not a nation." Donald J. Trump
http://ddr-luftwaffe.blogspot.com
Boris Gerlach
2017-10-08 12:56:17 UTC
Permalink
Post by Peter Veith
Post by Boris Gerlach
So wie Nordkorea, die sind auch schon weiter.
Ja, unangreifbar.
Veith
damit sie weiter die leute wahllos knechten und töten können.

da. wolltest du also hin?

bge
--
jo
Peter Veith
2017-10-08 13:36:36 UTC
Permalink
Post by Boris Gerlach
Post by Peter Veith
Post by Boris Gerlach
So wie Nordkorea, die sind auch schon weiter.
Ja, unangreifbar.
da. wolltest du also hin?
Die diplomatische Vokabel lautet zwar "unantastbar", aber ja, da will
ich hin.

P.S. Ich weiß, Westfälischer Friede (und "Verblödung") sagt Dir nix,
aber dennoch mein Hinweis.

Veith
--
Dem Frieden verpflichtet:
http://www.DDR-Luftwaffe.de
Boris Gerlach
2017-10-08 14:51:52 UTC
Permalink
Post by Peter Veith
Post by Boris Gerlach
Post by Peter Veith
Post by Boris Gerlach
So wie Nordkorea, die sind auch schon weiter.
Ja, unangreifbar.
da. wolltest du also hin?
Die diplomatische Vokabel lautet zwar "unantastbar", aber ja, da will
ich hin.
P.S. Ich weiß, Westfälischer Friede (und "Verblödung") sagt Dir nix,
aber dennoch mein Hinweis.
Veith
du willst also, dass ca 100 mio menschen, die das pech hatten
da geboren zu sein, weiter in diesem menschenverachtenden
regime leben und sterben müssen, nur damit Du noch etwas
politische propaganda betreiben kannst.
vielleicht gibts ja irgendeinen krebs, der sich deiner mal erbarmt,
damit das mal aufhört mit dir. Lymphdruesenkrebs, geht schön
schnell, hab ich grad mit ansehen müssen. er wäre heilsam für
dich bevor er dich dahinrafft, weil du dann endlich mal das
wichtige im leben realisieren würdest, nicht nur agitation
und propaganda, die sowieso keiner mehr ernst nimmt.
aber besser wäre es, du wärest weg. ganz weit weg, vielleicht
direkt in nordkorea.

bge
--
jo
Peter Veith
2017-10-08 15:00:11 UTC
Permalink
Post by Boris Gerlach
vielleicht gibts ja irgendeinen krebs, der sich deiner mal erbarmt,
damit das mal aufhört mit dir. Lymphdruesenkrebs, geht schön
schnell, ....
Du bist so fein, Du "heilst" Illusionen direkt. Danke.

Veith
--
Dem Frieden verpflichtet:
http://www.DDR-Luftwaffe.de
Wilhelm Ernst
2017-10-08 18:15:30 UTC
Permalink
Post by Peter Veith
Post by Boris Gerlach
vielleicht gibts ja irgendeinen krebs, der sich deiner mal erbarmt,
damit das mal aufhört mit dir. Lymphdruesenkrebs, geht schön
schnell, ....
Du bist so fein, Du "heilst" Illusionen direkt. Danke.
Einspruch!
Das ist nicht fein. Das ist dumm, böswillig und unterste Schublade,
jemandem, der eine andere Weltanschauung hat - und sie auch äußert -
deshalb den Krebs-Tod zu wünschen.
BGE ist inzwischen auf einem Niveau angekommen, das man nicht mehr mit
seiner tiefen Verbitterung als Preuße in der schwäbischen Diaspora
entschuldigen könnte...
Willi
--
Wer die Vergangenheit kontrolliert, kontrolliert die Zukunft.
Wer die Gegenwart kontrolliert, kontrolliert die Vergangenheit.
Orwell "1984", Buch 1, Kap.3
Boris Gerlach
2017-10-09 03:52:17 UTC
Permalink
Post by Wilhelm Ernst
Post by Peter Veith
Post by Boris Gerlach
vielleicht gibts ja irgendeinen krebs, der sich deiner mal erbarmt,
damit das mal aufhört mit dir. Lymphdruesenkrebs, geht schön
schnell, ....
Du bist so fein, Du "heilst" Illusionen direkt. Danke.
Einspruch!
Das ist nicht fein. Das ist dumm, böswillig und unterste Schublade,
jemandem, der eine andere Weltanschauung hat - und sie auch äußert -
deshalb den Krebs-Tod zu wünschen.
BGE ist inzwischen auf einem Niveau angekommen, das man nicht mehr mit
seiner tiefen Verbitterung als Preuße in der schwäbischen Diaspora
entschuldigen könnte...
Willi
Stop. (Bin kein Preusse.)
Du schwafelst was von "Weltanschauung". Sowas konnte ich bei
unserem "Veith" noch nicht kennenlernen. Dafür jede Menge Zynismus
und Menschenverachtung. Und das "Veith" freut sich doch wenn
es jemanden scheinbar aus der Fassung bringen kann. Dann kommen
der V0er und der Politnik und gratulieren. Mensch "Veith" sie
haben es ja immer noch drauf.Nichts verlernt. Chapeau! Und das
Veith ist glücklich. Oder was sonst dahinter steckt.

Im normalen Leben, so wurde mir gesagt ein netter, biederer Bengel
der auch brav seinen bundesdeutschen Pass mitnimmt wenn er nach Paris
fährt, damit er sich immer ausweisen kann. Aber auch er (oder sie)
wird (werden) irgendwann mal aus der Komfortzone rausmüssen.
Deshalb läßt uns der liebe Gott ja so alt werden, damit wir das alle
mal erleben dürfen Und dann erst zeigt sich was ihm wirklich
wichtig ist.

BGE
Wilhelm Ernst
2017-10-10 14:44:15 UTC
Permalink
Am Mon, 9 Oct 2017 05:52:17 +0200hat Boris Gerlach
Post by Boris Gerlach
Post by Wilhelm Ernst
Einspruch!
Das ist nicht fein. Das ist dumm, böswillig und unterste Schublade,
jemandem, der eine andere Weltanschauung hat - und sie auch äußert -
deshalb den Krebs-Tod zu wünschen.
BGE ist inzwischen auf einem Niveau angekommen, das man nicht mehr mit
seiner tiefen Verbitterung als Preuße in der schwäbischen Diaspora
entschuldigen könnte...
Willi
Stop. (Bin kein Preusse.)
Was? Uckermärker und nicht Preuße?
Klär mich bitte auf. Immigriert?
Post by Boris Gerlach
Du schwafelst was von "Weltanschauung". Sowas konnte ich bei
unserem "Veith" noch nicht kennenlernen. Dafür jede Menge Zynismus
und Menschenverachtung. Und das "Veith" freut sich doch wenn
es jemanden scheinbar aus der Fassung bringen kann. Dann kommen
der V0er und der Politnik und gratulieren. Mensch "Veith" sie
haben es ja immer noch drauf.Nichts verlernt. Chapeau! Und das
Veith ist glücklich. Oder was sonst dahinter steckt.
Wer oder was Veith ist und was ihn antreibt, sollte eigentlich egal
sein.
Andernfalls stellt Du Dich jetzt als der Gleichere dar. Wo doch alle, in
diesem unseren schönen Lande gleich sein sollten in ihrer Menschenwürde
und vor dem Gesetz und vor dem Finanzamt (Ach, da gehts schon wieder
auseinander...).
Oder bist Du gar schon gleicher?

Und wenn Vergleiche zwischen politischem Gedöns und erlebbarer Realität
zynisch anmuten, liegt es nicht unbedingt an dem, der die Vergleiche
anstellt.
Post by Boris Gerlach
Im normalen Leben, so wurde mir gesagt ein netter, biederer Bengel
der auch brav seinen bundesdeutschen Pass mitnimmt wenn er nach Paris
fährt, damit er sich immer ausweisen kann. Aber auch er (oder sie)
wird (werden) irgendwann mal aus der Komfortzone rausmüssen.
Deshalb läßt uns der liebe Gott ja so alt werden, damit wir das alle
mal erleben dürfen Und dann erst zeigt sich was ihm wirklich
wichtig ist.
BGE
Dann wünsche ich Dir ein hohes Alter und viel Freu(n)de in der
Solidargemeinschaft...
Hoffentlich ersetzt zunehmend Weisheit Deinen Frust.
Willi
--
"Der geschickte Journalist hat eine Waffe: das Totschweigen -
und von dieser Waffe macht er oft genug Gebrauch."
Kurt Tucholsky 1921 "Presse und Realität" Die Weltbühne
Thomas Lorenz
2017-10-08 21:47:37 UTC
Permalink
Post by Boris Gerlach
Post by Boris Gerlach
So wie Nordkorea, die sind auch schon weiter.
du willst also, dass ca 100 mio menschen, die das pech hatten
da geboren zu sein, weiter in diesem menschenverachtenden
regime leben und sterben müssen, nur damit Du noch etwas
politische propaganda betreiben kannst.
[Müll entsorgt]

Wie kommst Du auf 100 Mio Menschen?
Chr. Maercker
2017-10-09 10:39:07 UTC
Permalink
Post by Veith
Das hat nichts mit "Erfahrungen" zu tun.
Naja ...
Post by Veith
1933 gab es nur Erfahrungen mit dem Kapitalismus (Katastrophe des 1. WK und
Dauerkrise) aber noch keine bezgl. Sozialismus (bzw. Faschismus) vor. Heute
kann auch auf faschistische Erfahrungen gestützt "gewählt" werden ...
"Erfahrungen" wäre an dieser Stelle richtig: Leute, die in noch die
Nazi-Zeit erlebt haben, sterben langsam aber sicher aus.
Post by Veith
... 60% der AfD-Wähler wollten (so die Systemmedien) den Etablierten
(Linkspartei eingeschlossen) nur einen Denkzettel verpassen. War 1933 nicht so viel anders.
1931/32 war insofern anders als der Denkzettel bei recht vielen KPD
hieß. Obendrein ging es der Unterschicht deutlich schlechter als heute.
Post by Veith
Diese "Wahl" wird bei den Herrschenden gern gesehen, da es die Etablierten noch
weiter nach rechts rückt.
Es ist das alte Spiel.
Insofern ACK. Ist die Linkspartei Deiner Meinung nach ebenfalls davon
betroffen? Weil man es gar nicht gern sieht, wenn die gewählt werden ...
--
CU Chr. Maercker.
gunter Kühne
2017-10-06 09:51:49 UTC
Permalink
Post by Chr. Maercker
Post by Bernd Ullrich
Post by Ronald Konschak
Es geht einfach darum,
abgesichert zu sein gegen die Wechselfälle kapitalischer
Wirtschaftsweise.
Diese Betonköpfe sind halt nicht flexibel genug..selber schuld wird gesagt.
Und deshalb ...
Post by Bernd Ullrich
Post by Ronald Konschak
die sogenannte Finanzkrise hat gezeigt, dass sich der Staat
im Notfall am Eigentum seiner Bürger vergreift.
.... nachdem ihn genau die Leute gerufen haben, die vorher ständig
krakeelt haben, Privatwirtschaft wäre ja viiiiieeeeeel effizienter als
Staatsbetriebe. Damit Vater Staat ihnen die verspekulierte Knete wieder
zusammerafft.
Das wird
Post by Bernd Ullrich
Post by Ronald Konschak
sich auch nicht nochmal ändern, denn man muss ja dem
Versprechen des Sozialismus keine Konkurrenz mehr machen.
Am wenigsten hierzugegend, wo man nach einschlägigen Erfahrungen mit
Realsozialismus jetzt lieber wieder etwas bräunlicher wählt. Allianz für
Doofe alias Affen für Deutschland gips zwar nicht nur im Osten, dort
aber besonders viele. Die Wahlergebnisse beweisen es.
Man merkt das du auch zu doof bist Ergebnisse zu lesen und zu verstehen.
Es haben im Westen über 4 Millionen Menschen die AFD gewählt im Osten
nur knapp 2 Millionen :)
( so ist das eben mit der Prozechnung, Frei nach EAV, Rabat, Rabat,
Rabat :)
jaja so ist das wen man nur nachplappert.
Wolf gang P u f f e
2017-10-06 10:29:23 UTC
Permalink
Post by gunter Kühne
Post by Chr. Maercker
Post by Bernd Ullrich
Post by Ronald Konschak
Es geht einfach darum,
abgesichert zu sein gegen die Wechselfälle kapitalischer
Wirtschaftsweise.
Diese Betonköpfe sind halt nicht flexibel genug..selber schuld wird gesagt.
Und deshalb ...
Post by Bernd Ullrich
Post by Ronald Konschak
die sogenannte Finanzkrise hat gezeigt, dass sich der Staat
im Notfall am Eigentum seiner Bürger vergreift.
.... nachdem ihn genau die Leute gerufen haben, die vorher ständig
krakeelt haben, Privatwirtschaft wäre ja viiiiieeeeeel effizienter als
Staatsbetriebe. Damit Vater Staat ihnen die verspekulierte Knete
wieder zusammerafft.
Das wird
Post by Bernd Ullrich
Post by Ronald Konschak
sich auch nicht nochmal ändern, denn man muss ja dem
Versprechen des Sozialismus keine Konkurrenz mehr machen.
Am wenigsten hierzugegend, wo man nach einschlägigen Erfahrungen mit
Realsozialismus jetzt lieber wieder etwas bräunlicher wählt. Allianz
für Doofe alias Affen für Deutschland gips zwar nicht nur im Osten,
dort aber besonders viele. Die Wahlergebnisse beweisen es.
Man merkt das du auch zu doof bist Ergebnisse zu lesen und zu verstehen.
Es haben im Westen über 4 Millionen Menschen die AFD gewählt im Osten
nur knapp 2 Millionen :)
Schöne Steilvorlage!!!
Das waren die vielen Pendler aus dem Osten, die den Westen "vergiftet"
haben. ;-)

W.
gunter Kühne
2017-10-06 10:31:14 UTC
Permalink
Post by Wolf gang P u f f e
Post by gunter Kühne
Post by Chr. Maercker
Post by Bernd Ullrich
Post by Ronald Konschak
Es geht einfach darum,
abgesichert zu sein gegen die Wechselfälle kapitalischer
Wirtschaftsweise.
Diese Betonköpfe sind halt nicht flexibel genug..selber schuld wird gesagt.
Und deshalb ...
Post by Bernd Ullrich
Post by Ronald Konschak
die sogenannte Finanzkrise hat gezeigt, dass sich der Staat
im Notfall am Eigentum seiner Bürger vergreift.
.... nachdem ihn genau die Leute gerufen haben, die vorher ständig
krakeelt haben, Privatwirtschaft wäre ja viiiiieeeeeel effizienter als
Staatsbetriebe. Damit Vater Staat ihnen die verspekulierte Knete
wieder zusammerafft.
Das wird
Post by Bernd Ullrich
Post by Ronald Konschak
sich auch nicht nochmal ändern, denn man muss ja dem
Versprechen des Sozialismus keine Konkurrenz mehr machen.
Am wenigsten hierzugegend, wo man nach einschlägigen Erfahrungen mit
Realsozialismus jetzt lieber wieder etwas bräunlicher wählt. Allianz
für Doofe alias Affen für Deutschland gips zwar nicht nur im Osten,
dort aber besonders viele. Die Wahlergebnisse beweisen es.
Man merkt das du auch zu doof bist Ergebnisse zu lesen und zu verstehen.
Es haben im Westen über 4 Millionen Menschen die AFD gewählt im Osten
nur knapp 2 Millionen :)
Schöne Steilvorlage!!!
Das waren die vielen Pendler aus dem Osten, die den Westen "vergiftet"
haben. ;-)
W.
Ach Pendler, wählen neuerdings am Arbeitsort?? :)
OK würde aber einigen ins Konzept passen .
Wolf gang P u f f e
2017-10-06 11:01:04 UTC
Permalink
Post by gunter Kühne
Post by Wolf gang P u f f e
Post by gunter Kühne
Post by Chr. Maercker
Post by Bernd Ullrich
Post by Ronald Konschak
Es geht einfach darum,
abgesichert zu sein gegen die Wechselfälle kapitalischer
Wirtschaftsweise.
Diese Betonköpfe sind halt nicht flexibel genug..selber schuld wird gesagt.
Und deshalb ...
Post by Bernd Ullrich
Post by Ronald Konschak
die sogenannte Finanzkrise hat gezeigt, dass sich der Staat
im Notfall am Eigentum seiner Bürger vergreift.
.... nachdem ihn genau die Leute gerufen haben, die vorher ständig
krakeelt haben, Privatwirtschaft wäre ja viiiiieeeeeel effizienter als
Staatsbetriebe. Damit Vater Staat ihnen die verspekulierte Knete
wieder zusammerafft.
Das wird
Post by Bernd Ullrich
Post by Ronald Konschak
sich auch nicht nochmal ändern, denn man muss ja dem
Versprechen des Sozialismus keine Konkurrenz mehr machen.
Am wenigsten hierzugegend, wo man nach einschlägigen Erfahrungen mit
Realsozialismus jetzt lieber wieder etwas bräunlicher wählt. Allianz
für Doofe alias Affen für Deutschland gips zwar nicht nur im Osten,
dort aber besonders viele. Die Wahlergebnisse beweisen es.
Man merkt das du auch zu doof bist Ergebnisse zu lesen und zu verstehen.
Es haben im Westen über 4 Millionen Menschen die AFD gewählt im Osten
nur knapp 2 Millionen :)
Schöne Steilvorlage!!!
Das waren die vielen Pendler aus dem Osten, die den Westen "vergiftet"
haben. ;-)
W.
Ach Pendler, wählen neuerdings am Arbeitsort?? :)
Nein, ich schrieb von "vergiften", und damit meinte ich, sie tragen ihr
politisches Gedankengut in den Westen, worauf hin sich auch dort die
Wahlergebnisse ändern. ;-)
Aber, so wie Du es dachtest, könnte es auch gewesen sein.
Mir sind Dinge zu Ohren gekommen, wonach jemand nach Umzug zwei
Wahlbenachrichtigungen erhielten.

W.
Frank Hucklenbroich
2017-10-06 12:26:00 UTC
Permalink
Post by Wolf gang P u f f e
Mir sind Dinge zu Ohren gekommen, wonach jemand nach Umzug zwei
Wahlbenachrichtigungen erhielten.
Die ist dann für die Zweitstimme!

SCNR,

Frank
g.kuehne
2017-10-08 10:43:33 UTC
Permalink
On Fri, 6 Oct 2017 13:01:04 +0200, Wolf gang P u f f e
Post by Wolf gang P u f f e
Mir sind Dinge zu Ohren gekommen, wonach jemand nach Umzug zwei
Wahlbenachrichtigungen erhielten.
Bei mir nicht
Von Da-DI nach Mittelsachsen.
Ja ja es gibt da schon gefühlte Unterschiede die man manchmal so
nicht wahrhaben will.
GK
--
ohne
Chr. Maercker
2017-10-09 10:40:38 UTC
Permalink
Post by gunter Kühne
Man merkt das du auch zu doof bist Ergebnisse zu lesen und zu verstehen.
Es haben im Westen über 4 Millionen Menschen die AFD gewählt im Osten
nur knapp 2 Millionen :)
Wie war das nochmal mit dem Bericht des ND über den Wettlauf Ulbricht
gegen Brandt?
"Ulbricht wurde Zweiter, während Brandt nur Vorletzter wurde".
--
CU Chr. Maercker.
Wolf gang P u f f e
2017-10-06 10:27:17 UTC
Permalink
Post by Chr. Maercker
Post by Bernd Ullrich
Post by Ronald Konschak
Es geht einfach darum,
abgesichert zu sein gegen die Wechselfälle kapitalischer
Wirtschaftsweise.
Diese Betonköpfe sind halt nicht flexibel genug..selber schuld wird gesagt.
Und deshalb ...
Post by Bernd Ullrich
Post by Ronald Konschak
die sogenannte Finanzkrise hat gezeigt, dass sich der Staat
im Notfall am Eigentum seiner Bürger vergreift.
.... nachdem ihn genau die Leute gerufen haben, die vorher ständig
krakeelt haben, Privatwirtschaft wäre ja viiiiieeeeeel effizienter als
Staatsbetriebe. Damit Vater Staat ihnen die verspekulierte Knete wieder
zusammerafft.
Das wird
Post by Bernd Ullrich
Post by Ronald Konschak
sich auch nicht nochmal ändern, denn man muss ja dem
Versprechen des Sozialismus keine Konkurrenz mehr machen.
Am wenigsten hierzugegend, wo man nach einschlägigen Erfahrungen mit
Realsozialismus jetzt lieber wieder etwas bräunlicher wählt. Allianz für
Doofe alias Affen für Deutschland gips zwar nicht nur im Osten, dort
aber besonders viele. Die Wahlergebnisse beweisen es.
DIe Wahlergebnisse beweisen, dass man im Osten politisch viel sensibler
ist, als im jahrelangen Wohlstandswesten. Dort ging bisher gefühlt
immer alles seinen Gang. Im Osten schaut man dagegen genauer hin, was
in den Medien/Nachrichten präsentiert wird, was "die da oben" machen
und wie die Realität vor der eigenen Haustüre aussieht.
Die Erfahrungen aus DDR-Zeiten sind noch hellwach in den Köpfen.
Und wenn man im Osten, wo die politischen Sensoren empfindlicher sind,
plötzlich so viel anders wählt als im Westen, dann ist irgendetwas faul
im Staate.

Man wählt aus den nicht vorhanden Alternativen dieses demokratischen
Einheitsbrei eben eine "neugebohrene" Partei mit den größtmöglichen
Chancen hoch zu kommen. Und der maximalste Empörungsfaktor, der dieser
neuen Partei von den etablierten inkl. Linken angedichtet wird, ist dem
Wähler gar nicht mal so ungelegen. Der Wähler darf ja nur alle 4 Jahre
mal eine Klatsche austeilen, also läßt man es um so mehr krachen.

Das Ganze hat nichts mit Schablonendenken "Links/Rechts" zu tun, oder
mit "bräunlicher" Wählen.
Das "in die rechte Ecke stellen" ist doch nur eine simple, manipulative
Masche, um Menschen mit kritischen Ansichten, die in einer Demokratie
legitim sein sollten, in die böse Schublade zu stecken und zu isolieren.
Mit diesem "unterschwelligen Druck erzeugen" hat man ja im Osten damals
schon genügend Erfahrungen sammeln können und man widersteht dieser Art
von Druck heute noch und auch das führt zu den unterschiedlichen
Wahlergebnissen.

Wer aus dem Osten, also mit einst allgegenwärtiger umfassender
politischer Bildung in Kindergärten/Schulen/Berufs- und Fachschulen/
Universitäten, solch primitive Manipulationsmethoden nicht erkennt, muss
massiv gepennt haben, saudämlich oder vom eigenen Wohlstand total
verblendet sein.
Post by Chr. Maercker
Post by Bernd Ullrich
Wirr [ist] sind das Volk...
Wirr ist [sind] *ein* Volk...
Es bring nichts, das Volk (im Osten) alle zu Wirrköpfen zu
erklären. Genausowenig wie damals alles "konterrevolutionäre Ratten"
gewesen sein sollen, die bei den Montagsdemos auf die Straße gingen.

W.
Lars Gebauer
2017-10-06 11:22:38 UTC
Permalink
Post by Wolf gang P u f f e
Man wählt aus den nicht vorhanden Alternativen dieses demokratischen
Einheitsbrei eben eine "neugebohrene" Partei mit den größtmöglichen
Chancen hoch zu kommen. Und der maximalste Empörungsfaktor, der dieser
neuen Partei von den etablierten inkl. Linken angedichtet wird, ist dem
Wähler gar nicht mal so ungelegen. Der Wähler darf ja nur alle 4 Jahre
mal eine Klatsche austeilen, also läßt man es um so mehr krachen.
Eine Wählerin auf dem Anrufbeantworter des MDR (sinng.): "Ich habe mit
der AfD nichts im Sinn. Aber trotzdem habe ich die gewählt. Weil eine
Opposition ins Parlament gehört. Auf der Straße hat die keinen Zweck."
Post by Wolf gang P u f f e
Wer aus dem Osten, also mit einst allgegenwärtiger umfassender
politischer Bildung in Kindergärten/Schulen/Berufs- und Fachschulen/
Universitäten, solch primitive Manipulationsmethoden nicht erkennt, muss
massiv gepennt haben, saudämlich oder vom eigenen Wohlstand total
verblendet sein.
"Man" wußte, daß in DDR-Medien massiv geschönt, getrickst etc. wurde.
Mit dieser Vorgabe wurden DDR-Medien konsumiert.

Westmedien glaubte man so ziemlich alles. Selbst offenen Unsinn. Weil
das ja "freie" Medien waren.
Chr. Maercker
2017-10-09 11:02:14 UTC
Permalink
Post by Wolf gang P u f f e
DIe Wahlergebnisse beweisen, dass man im Osten politisch viel sensibler
ist, als im jahrelangen Wohlstandswesten.
Das könnte ebenso zu deutlichem Stimmenzuwachs der Linken oder sogar
MLPD etc. führen ... Protestwahlen halt.
Post by Wolf gang P u f f e
Dort ging bisher gefühlt
immer alles seinen Gang. Im Osten schaut man dagegen genauer hin, was
in den Medien/Nachrichten präsentiert wird, was "die da oben" machen
und wie die Realität vor der eigenen Haustüre aussieht.
Nicht immer, sonst hätten CDU und SPD zu keiner Zeit Mehrheiten im Osten
erreicht.
Post by Wolf gang P u f f e
Die Erfahrungen aus DDR-Zeiten sind noch hellwach in den Köpfen.
Anscheinend nicht, sonst würde nicht ausgerechnet so eine Partei
gewählt. Das läuft auf SED spiegelverkehrt raus.
Post by Wolf gang P u f f e
Und wenn man im Osten, wo die politischen Sensoren empfindlicher sind,
plötzlich so viel anders wählt als im Westen, dann ist irgendetwas faul
im Staate.
Irknwie anders wurde und wird im Osten von Anfang an gewählt. Das ist
absolut nix Neues. Beispielsweise mehr CDU und mehr Linke, dafür weniger
Grün.
Post by Wolf gang P u f f e
Man wählt aus den nicht vorhanden Alternativen dieses demokratischen
Einheitsbrei eben eine "neugebohrene" Partei mit den größtmöglichen
Chancen hoch zu kommen. Und der maximalste Empörungsfaktor, der dieser
neuen Partei von den etablierten inkl. Linken angedichtet wird, ist dem
Wähler gar nicht mal so ungelegen. Der Wähler darf ja nur alle 4 Jahre
mal eine Klatsche austeilen, also läßt man es um so mehr krachen.
DVU und NPD gab bzw. gibt es. Hätte man auch nehmen können.
Post by Wolf gang P u f f e
Das Ganze hat nichts mit Schablonendenken "Links/Rechts" zu tun, oder
mit "bräunlicher" Wählen.
Hab ich ganz bewusst so vorsichtig formuliert. Dieses alternativlose
Links/Rechts funktioniert schon lange nicht mehr. Es gibt ja auch nicht
mehr die aus Marx/Engels Zeiten bekannten Klassen und Schichten, die
soziale Zusammensetzung hat sich verändert.
Post by Wolf gang P u f f e
Das "in die rechte Ecke stellen" ist doch nur eine simple, manipulative
Masche, um Menschen mit kritischen Ansichten, die in einer Demokratie
legitim sein sollten, in die böse Schublade zu stecken und zu isolieren.
Besonders fortschrittlich erscheint das Programm jener gewählten Partei,
soweit vorhanden, in der Tat nicht.
Post by Wolf gang P u f f e
Mit diesem "unterschwelligen Druck erzeugen" hat man ja im Osten damals
schon genügend Erfahrungen sammeln können und man widersteht dieser Art
von Druck heute noch und auch das führt zu den unterschiedlichen
Wahlergebnissen.
In die linke Ecke wird ebenso gern gestellt und das, obwohl selbst die
Partei mit dem "links" im Namen recht gemäßigt auftritt. Zu gemäßigt?
Lieber doch wieder die "Klassiker" aus der Schublade ziehen? Ist ja
nicht alles von gestern, was die geschrieben haben.
Post by Wolf gang P u f f e
Wer aus dem Osten, also mit einst allgegenwärtiger umfassender
politischer Bildung in Kindergärten/Schulen/Berufs- und Fachschulen/
Universitäten, solch primitive Manipulationsmethoden nicht erkennt, muss
massiv gepennt haben, saudämlich oder vom eigenen Wohlstand total
verblendet sein.
Richtig und das stellt in der Tat in Frage, wie sinnvoll die Teilnahme
an Wahlen insgesamt ist. Das Grafitti
"Wahlen ändern nichts, sonst wären sie verboten"
entbehrt nicht einer gewissen Wahrheit.
Aber angesichts des von Dir genannten besseren Durchblicks(?) eine
Partei wählen, die entweder gar kein oder ein höxt fragwürdiges Programm
hat? Und warum nicht linksextrem, wenn schon Protest?
Post by Wolf gang P u f f e
Post by Chr. Maercker
Post by Bernd Ullrich
Wirr [ist] sind das Volk...
Wirr ist [sind] *ein* Volk...
Es bring nichts, das Volk (im Osten) alle zu Wirrköpfen zu
erklären.
Deshhalb habe ich genau ein Wort verändert. ;-)
Post by Wolf gang P u f f e
Genausowenig wie damals alles "konterrevolutionäre Ratten"
gewesen sein sollen, die bei den Montagsdemos auf die Straße gingen.
Meiner Beobachtung nach gab es deutliche Unterschiede in der sozialen
Zusammensetzung der Demos im Oktober und ab etwa Mitte November. Das von
mir geänderte Wort ist Ausdruck dafür.
--
CU Chr. Maercker.
Bernd Ullrich
2017-10-09 13:28:24 UTC
Permalink
Am 09.10.2017 um 13:02 schrieb Chr. Maercker:

[...]
Post by Chr. Maercker
Hab ich ganz bewusst so vorsichtig formuliert. Dieses alternativlose
Links/Rechts funktioniert schon lange nicht mehr.
---------------------------------------------
Post by Chr. Maercker
Es gibt ja auch nicht
mehr die aus Marx/Engels Zeiten bekannten Klassen und Schichten, die
soziale Zusammensetzung hat sich verändert.
Da hat sich nichts verändert, die einen müssen ihre Arbeitskraft
verkaufen um zu überleben.
Und die Besitzer der PM "können" die Ware AK kaufen oder nicht.

BU
Chr. Maercker
2017-10-09 15:45:10 UTC
Permalink
Post by Bernd Ullrich
Da hat sich nichts verändert, die einen müssen ihre Arbeitskraft
verkaufen um zu überleben.
Und die Besitzer der PM "können" die Ware AK kaufen oder nicht.
Hm, mein Vorposter meinte, das wäre heute nicht mehr so klar
schwarz/weiß links/rechts ... wat denn nu?
Und dabei hatte ich extra "bräunlich" statt "braun" geschrieben.
--
CU Chr. Maercker.
Boris Gerlach
2017-10-10 04:35:40 UTC
Permalink
Am 09.10.2017 um 15:28 schrieb Bernd Ullrich:> Am 09.10.2017 um 13:02
Post by Bernd Ullrich
[...]
Post by Chr. Maercker
Hab ich ganz bewusst so vorsichtig formuliert. Dieses alternativlose
Links/Rechts funktioniert schon lange nicht mehr.
---------------------------------------------
Post by Chr. Maercker
Es gibt ja auch nicht
mehr die aus Marx/Engels Zeiten bekannten Klassen und Schichten, die
soziale Zusammensetzung hat sich verändert.
Da hat sich nichts verändert, die einen müssen ihre Arbeitskraft
verkaufen um zu überleben.
Und die Besitzer der PM "können" die Ware AK kaufen oder nicht.
BU
Nö, demnächst kommt das BGE und damit wird der Kapitalismus in
seiner jetzigen Form abgeschafft. Es ist dann kein Druck mehr da
aber was macht man nicht alles um die Arbeitslosenzahlen
zu manipulieren um wiedergewählt zu werden. Man führt sogar den
Kommunismus ein.

BGE
--
Thank you President Trump: You make Europe great again!
Lars Gebauer
2017-10-10 09:02:14 UTC
Permalink
Post by Chr. Maercker
Post by Wolf gang P u f f e
DIe Wahlergebnisse beweisen, dass man im Osten politisch viel sensibler
ist, als im jahrelangen Wohlstandswesten.
Das könnte ebenso zu deutlichem Stimmenzuwachs der Linken oder sogar
MLPD etc. führen ... Protestwahlen halt.
Nein. Die Linke, diese Möchtegern-SPD minderer Güte, hat ihr bisschen
Reputation schon lange auf dem politischen Flohmarkt verscherbelt.

Die MLPD? - Diese Sektierer waren selbst der SED schon suspekt. Und
das will was heißen.
Post by Chr. Maercker
Post by Wolf gang P u f f e
Dort ging bisher gefühlt
immer alles seinen Gang. Im Osten schaut man dagegen genauer hin, was
in den Medien/Nachrichten präsentiert wird, was "die da oben" machen
und wie die Realität vor der eigenen Haustüre aussieht.
Nicht immer, sonst hätten CDU und SPD zu keiner Zeit Mehrheiten im Osten
erreicht.
Die erreichten Mehrheiten, weil sie die beschauliche BRD der 70er und
80er versprachen. Die Erkenntnis, daß es diese BRD mit dem Beitritt
nicht mehr gab, brauchte ihre Zeit um sich durchzusetzen.
Post by Chr. Maercker
Post by Wolf gang P u f f e
Das Ganze hat nichts mit Schablonendenken "Links/Rechts" zu tun, oder
mit "bräunlicher" Wählen.
Hab ich ganz bewusst so vorsichtig formuliert. Dieses alternativlose
Links/Rechts funktioniert schon lange nicht mehr. Es gibt ja auch nicht
mehr die aus Marx/Engels Zeiten bekannten Klassen und Schichten, die
soziale Zusammensetzung hat sich verändert.
Wie?! - Wann soll das gewesen sein, als sich die soziale
Zusammensetzung änderte?
Post by Chr. Maercker
Post by Wolf gang P u f f e
Das "in die rechte Ecke stellen" ist doch nur eine simple, manipulative
Masche, um Menschen mit kritischen Ansichten, die in einer Demokratie
legitim sein sollten, in die böse Schublade zu stecken und zu isolieren.
Besonders fortschrittlich erscheint das Programm jener gewählten Partei,
soweit vorhanden, in der Tat nicht.
Es verspricht Opposition.
Post by Chr. Maercker
Aber angesichts des von Dir genannten besseren Durchblicks(?) eine
Partei wählen, die entweder gar kein oder ein höxt fragwürdiges Programm
hat?
Weil nur fragwürdige Leute überhaupt Programme lesen.
Post by Chr. Maercker
Und warum nicht linksextrem, wenn schon Protest?
Weil's nichts mit Protest zu tun hat. Bzw., weil dieser Protest nur
ein Grund unter vielen ist.
Erwin Penn
2017-10-10 09:23:47 UTC
Permalink
Post by Lars Gebauer
Post by Chr. Maercker
Post by Wolf gang P u f f e
DIe Wahlergebnisse beweisen, dass man im Osten politisch viel sensibler
ist, als im jahrelangen Wohlstandswesten.
Deswegen der hohe Sieg der AfD?
Post by Lars Gebauer
Post by Chr. Maercker
Hab ich ganz bewusst so vorsichtig formuliert. Dieses alternativlose
Links/Rechts funktioniert schon lange nicht mehr. Es gibt ja auch nicht
mehr die aus Marx/Engels Zeiten bekannten Klassen und Schichten, die
soziale Zusammensetzung hat sich verändert.
Wie?! - Wann soll das gewesen sein, als sich die soziale
Zusammensetzung änderte?
Besonders in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts.
--
Grüße Erwin
gunter Kühne
2017-10-10 09:36:29 UTC
Permalink
Post by Erwin Penn
Post by Lars Gebauer
Post by Chr. Maercker
Post by Wolf gang P u f f e
DIe Wahlergebnisse beweisen, dass man im Osten politisch viel sensibler
ist, als im jahrelangen Wohlstandswesten.
Deswegen der hohe Sieg der AfD?
Post by Lars Gebauer
Post by Chr. Maercker
Hab ich ganz bewusst so vorsichtig formuliert. Dieses alternativlose
Links/Rechts funktioniert schon lange nicht mehr. Es gibt ja auch nicht
mehr die aus Marx/Engels Zeiten bekannten Klassen und Schichten, die
soziale Zusammensetzung hat sich verändert.
Wie?! - Wann soll das gewesen sein, als sich die soziale
Zusammensetzung änderte?
Besonders in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts.
Unfug
Die einen besitzen die Produktionsmittel die anderen nicht.
Manche sind nur zu doof das zu begreifen.
Torsten Mueller
2017-10-10 09:43:01 UTC
Permalink
Post by Erwin Penn
Post by Lars Gebauer
Wie?! - Wann soll das gewesen sein, als sich die soziale
Zusammensetzung änderte?
Besonders in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts.
Unfug Die einen besitzen die Produktionsmittel die anderen nicht.
Manche sind nur zu doof das zu begreifen.
Jeder, der Geld auf einem Geldinsitut hat, besitzt PM. Nur mal so als
Gedankenstütze. Und das Gejammer ist groß, wenn er mal nicht davon
profitiert.

T.M.
gunter Kühne
2017-10-10 09:45:14 UTC
Permalink
Post by Torsten Mueller
Post by Erwin Penn
Post by Lars Gebauer
Wie?! - Wann soll das gewesen sein, als sich die soziale
Zusammensetzung änderte?
Besonders in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts.
Unfug Die einen besitzen die Produktionsmittel die anderen nicht.
Manche sind nur zu doof das zu begreifen.
Jeder, der Geld auf einem Geldinsitut hat, besitzt PM. Nur mal so als
Gedankenstütze. Und das Gejammer ist groß, wenn er mal nicht davon
profitiert.
T.M.
Das ist nicht im Sinne der Originalen Definition.
Geld an sich ist kein PM.
Chr. Maercker
2017-10-10 10:04:47 UTC
Permalink
Post by gunter Kühne
Das ist nicht im Sinne der Originalen Definition.
Geld an sich ist kein PM.
man KAPITAL?
--
CU Chr. Maercker.
Torsten Mueller
2017-10-10 10:25:35 UTC
Permalink
Post by Torsten Mueller
Jeder, der Geld auf einem Geldinsitut hat, besitzt PM. Nur mal so als
Gedankenstütze. Und das Gejammer ist groß, wenn er mal nicht davon
profitiert.
Das ist nicht im Sinne der Originalen Definition. Geld an sich ist
kein PM.
Im Finanzkapitalismus, der heute neben dem klassischen
Industriekapitalismus existiert und mit diesem interagiert, eben schon!
Kapiert das endlich. Ich habe schon einmal darauf hingewiesen. Und Ihr
alle hängt da mit drin, ob Ihr es wollt oder nicht.

T.M.
Chr. Maercker
2017-10-10 16:01:34 UTC
Permalink
Post by Torsten Mueller
Im Finanzkapitalismus, der heute neben dem klassischen
Industriekapitalismus existiert und mit diesem interagiert, eben schon!
Hatte das nicht einer schon vor über 100 Jahren bemerkt? ;-)
Post by Torsten Mueller
Kapiert das endlich. Ich habe schon einmal darauf hingewiesen. Und Ihr
alle hängt da mit drin, ob Ihr es wollt oder nicht.
FULL ACK. Geld wurde WIMRE als variables Kapital eingetütet oder wie war
das nochmal?
--
CU Chr. Maercker.
Paul
2017-10-10 17:59:26 UTC
Permalink
Post by Torsten Mueller
Post by Torsten Mueller
Jeder, der Geld auf einem Geldinsitut hat, besitzt PM. Nur mal so als
Gedankenstütze. Und das Gejammer ist groß, wenn er mal nicht davon
profitiert.
Das ist nicht im Sinne der Originalen Definition. Geld an sich ist
kein PM.
Im Finanzkapitalismus, der heute neben dem klassischen
Industriekapitalismus existiert und mit diesem interagiert, eben schon!
Kapiert das endlich. Ich habe schon einmal darauf hingewiesen. Und Ihr
alle hängt da mit drin, ob Ihr es wollt oder nicht.
T.M.
Dieses bisschen Geld das der Durchschnittsbürger auf der Bank liegen hat
ist nur eine weitere Form der Ketten welche das Proletariat fesseln.
Wenn Du das nicht erkennen kannst bist Du auch nur ein weiteres Opfer
der Propaganda. Deine paar tausend Euro sind kein Kapital im marxschen
Sinne, sie sind die Brosamen die vom Tisch der Kapitalisten
herunterfallen und um die Du Dich mit den anderen Kötern streitest.

Paule
--
Eine richtig gute Anti-Malware-Lösung?
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Chr. Maercker
2017-10-10 10:04:14 UTC
Permalink
Post by Torsten Mueller
Jeder, der Geld auf einem Geldinsitut hat, besitzt PM. Nur mal so als
Gedankenstütze. Und das Gejammer ist groß, wenn er mal nicht davon
profitiert.
Wie ist das übrigens umgekehrt mit den viel geschmähten Top-Managern?
Sind die nicht Angestellte der Firma, die sie leiten?
--
CU Chr. Maercker.
Bernd Ullrich
2017-10-10 11:53:04 UTC
Permalink
Post by Torsten Mueller
Post by Erwin Penn
Post by Lars Gebauer
Wie?! - Wann soll das gewesen sein, als sich die soziale
Zusammensetzung änderte?
Besonders in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts.
Unfug Die einen besitzen die Produktionsmittel die anderen nicht.
Manche sind nur zu doof das zu begreifen.
---------------------------------------------------
Post by Torsten Mueller
Jeder, der Geld auf einem Geldinsitut hat, besitzt PM.
Jeder, der Geld auf einem Geldinsitut hat hat dort ein Guthaben in einer
beliebigen Währung und _keine_ PM.
PM könntest du mit Geld kaufen, das wäre dann woandershin als auf
deinen Konto.

Du raffst das kommplett nicht.
Post by Torsten Mueller
Nur mal so als
Gedankenstütze. Und das Gejammer ist groß, wenn er mal nicht davon
profitiert.
Nonsens...

BU
Torsten Mueller
2017-10-10 12:44:48 UTC
Permalink
Post by Bernd Ullrich
Post by Torsten Mueller
Jeder, der Geld auf einem Geldinsitut hat, besitzt PM.
Jeder, der Geld auf einem Geldinsitut hat hat dort ein Guthaben in
einer beliebigen Währung und _keine_ PM. PM könntest du mit Geld
kaufen, das wäre dann woandershin als auf deinen Konto.
Du raffst das kommplett nicht.
Seid Ihr tatsächlich so dämlich, oder was? Muß ich hier erklären, wie
eine übliche Bank funktioniert?

Na selbstverständlich verwandelt die Bank ein paar Augenblicke nach
Deiner Einzahlung Dein Geld in echte, physische PM, nämlich z.B. durch
Kreditvergabe, oder durch Anlage in Fonds, oder durch Kauf von
Einzelaktien (aus denen selbstverständlich andere Kapital ziehen, um
ihrerseits damit wirtschaften zu können), oder durch Kauf von Devisen.
Daran verdient die Bank (und diverse Retailer) ganz maßgeblich.

Totes Geld hingegen, Dein Geld auf einem "Guthaben", gibt's praktisch
nicht, das wäre sprichwörtlich kontraproduktiv. Wo sollten denn für
solches Geld auch noch Zinsen herkommen? Drum ist ja Deine Bank auch
daran interessiert, daß Du Dein Geld vom Girokonto nimmst und gefälligst
auf ein langfristiges Anlagekonto o.ä. verschiebst, damit erteilst Du
ihr die Erlaubnis, es befristet in ihrem Sinne einzusetzen. Das
Girokonto muß sie hingegen bedauerlicherweise weitgehend vorhalten, d.h.
das ist aus ihrer Sicht zumindest sehr unflexibles Geld. Die Deutsche
Bnak hat einen seinerzeit zu Hause angerufen, "Ihr Girokonto ist
ziemlich "voll", wollen Sie nicht usw."

Diese Transformation von Geld in Kapital geht übrigens so schnell, das
kannst Du Dir gar nicht vorstellen. Banken legen Geld in riesigen
Beträgen sogar nur für ein paar Stunden (oft über Nacht) irgendwo an,
damit es dort "arbeitet". Morgen kann es schon wieder ganz woanders
arbeiten. Das macht es ja auch so schwer, diese Prozesse zu verfolgen.

Es ist mir letztendlich egal, ob Geld ein PM im Sinne der 150 Jahre
alten marxistischen Definition ist. Geld, das man an eine Bank übergibt,
wird augenblicklich äquivalent zu einem PM, der Unterschied hebt sich
auf, denn imselben Augenblick finanziert die Bank damit einem, der ein
PM braucht, den Kauf. Und aus verständlichen Gründen gibt es nur eine
Handvoll Banken, die diese Rückseite, d.h. die Kreditnehmer, überhaupt
offenlegt.

T.M.
Lars Gebauer
2017-10-10 13:18:15 UTC
Permalink
Post by Torsten Mueller
Post by Bernd Ullrich
Post by Torsten Mueller
Jeder, der Geld auf einem Geldinsitut hat, besitzt PM.
Jeder, der Geld auf einem Geldinsitut hat hat dort ein Guthaben in
einer beliebigen Währung und _keine_ PM. PM könntest du mit Geld
kaufen, das wäre dann woandershin als auf deinen Konto.
Du raffst das kommplett nicht.
Seid Ihr tatsächlich so dämlich, oder was? Muß ich hier erklären, wie
eine übliche Bank funktioniert?
Ja! Bitte gerne! (Ich könnte noch was zum Lachen gebrauchen.)
Post by Torsten Mueller
Na selbstverständlich verwandelt die Bank ein paar Augenblicke nach
Deiner Einzahlung Dein Geld in echte, physische PM, nämlich z.B. durch
Kreditvergabe, oder durch Anlage in Fonds, oder durch Kauf von
Einzelaktien (aus denen selbstverständlich andere Kapital ziehen, um
ihrerseits damit wirtschaften zu können), oder durch Kauf von Devisen.
Daran verdient die Bank (und diverse Retailer) ganz maßgeblich.
Deswegen gehören *Dir* aber noch lange keine Produktionsmittel. Du
hast über diese Produktionsmittel keinerlei Verfügungsgewalt.

Du hast nur einen Anspruch auf Herausgabe Deines Guthabens. Mehr
nicht.
Post by Torsten Mueller
Es ist mir letztendlich egal, ob Geld ein PM im Sinne der 150 Jahre
alten marxistischen Definition ist. Geld, das man an eine Bank übergibt,
wird augenblicklich äquivalent zu einem PM,
Das kann man schon so sehen. Aber Dir fehlt *jede* Verfügungsgewalt
über diese Produktionsmittel.

Daß der Kapitalist, über den Umweg Bank, gerne auch bei "kleinen
Leuten" "borgt" ist überhaupt kein Widerspruch. Ganz im Gegenteil,
dient ihm doch diese "Borgerei" als Generator zusätzlichen Profites.
Schon alleine dadurch, daß er sich jegliche Dienstleistung fürstlich
bezahlen läßt.
Torsten Mueller
2017-10-10 14:42:48 UTC
Permalink
Post by Lars Gebauer
Du hast nur einen Anspruch auf Herausgabe Deines Guthabens. Mehr
nicht.
Oft nicht einmal das. Bei vielen Anlagen willige ich aus purer Gier
sogar ein, daß die Bank damit anstellen darf, was sie will, bis hin zur
Vernichtung meines Guthabens, d.h. ich trage sogar anteilig
unternehmerisches Risiko, ohne selbst der Unternehmer zu sein.
Post by Lars Gebauer
Post by Torsten Mueller
Es ist mir letztendlich egal, ob Geld ein PM im Sinne der 150 Jahre
alten marxistischen Definition ist. Geld, das man an eine Bank
übergibt, wird augenblicklich äquivalent zu einem PM,
Das kann man schon so sehen. Aber Dir fehlt *jede* Verfügungsgewalt
über diese Produktionsmittel.
Das ist richtig. Die Rollen in diesem Spiel sind kompliziert.

T.M.
x***@gmail.com
2017-10-11 09:51:52 UTC
Permalink
Post by Torsten Mueller
Post by Lars Gebauer
Du hast nur einen Anspruch auf Herausgabe Deines Guthabens. Mehr
nicht.
Oft nicht einmal das. Bei vielen Anlagen willige ich aus purer Gier
sogar ein, daß die Bank damit anstellen darf, was sie will, bis hin zur
Vernichtung meines Guthabens, d.h. ich trage sogar anteilig
unternehmerisches Risiko, ohne selbst der Unternehmer zu sein.
Ein bekannter Börsenguru sagte mal, Anleger wären dumm und
unverschämt: dumm weil sie Geld in eine Sache steckten, von
der sie nichts verstehen, unverschämt weil sie daraus auch
noch Gewinn verlangten - FR
Chr. Maercker
2017-10-10 16:05:53 UTC
Permalink
Post by Bernd Ullrich
Jeder, der Geld auf einem Geldinsitut hat hat dort ein Guthaben in einer
beliebigen Währung und _keine_ PM.
Ich habe mal gehört, Geld könne arbeiten. ;-)
Post by Bernd Ullrich
PM könntest du mit Geld kaufen, das wäre dann woandershin als auf
deinen Konto.
Das erledigt Deine Bank für Dich, es sei denn, Du kaufst Aktien(fonds)
o.a. Wertpapiere direkt.
Post by Bernd Ullrich
Du raffst das kommplett nicht.
Es gibt Leute, die leben von ihren Zinserträgen. Die besitzen also keine
PM, müssen aber auch ihre Arbeitskraft nicht verkaufen. Sind das jetzt
Klassenlose?
Post by Bernd Ullrich
Nonsens...
BUh
--
CU Chr. Maercker.
Ronald Konschak
2017-10-11 09:32:49 UTC
Permalink
Post by Chr. Maercker
Post by Bernd Ullrich
Jeder, der Geld auf einem Geldinsitut hat hat dort ein Guthaben in einer
beliebigen Währung und _keine_ PM.
Ich habe mal gehört, Geld könne arbeiten. ;-)
Post by Bernd Ullrich
PM könntest du mit Geld kaufen, das wäre dann woandershin als auf
deinen Konto.
Das erledigt Deine Bank für Dich, es sei denn, Du kaufst Aktien(fonds)
o.a. Wertpapiere direkt.
Post by Bernd Ullrich
Du raffst das kommplett nicht.
Es gibt Leute, die leben von ihren Zinserträgen. Die besitzen also keine
PM, müssen aber auch ihre Arbeitskraft nicht verkaufen. Sind das jetzt
Klassenlose?
Nein, das sind Leistungslose, mit leistungslosem Einkommen. Man
könnte sie auch die Lieblingskinder der BRD nennen, denn der
Finanzminister erlässt ihnen die Teilnahme am Gemeinwesen des
Staates, so z.B. die Zahlung von Steuern. 35 Milliarden Euro waren
es im letzen Jahr, wenn ich mich recht erinnere.

Ronald.
--
Wenn die Wahrheit zu schwach ist, sich zu verteidigen, muß sie zum Angriff
übergehen.
Bertolt Brecht
Lars Gebauer
2017-10-10 13:03:51 UTC
Permalink
Post by Torsten Mueller
Post by Erwin Penn
Post by Lars Gebauer
Wie?! - Wann soll das gewesen sein, als sich die soziale
Zusammensetzung änderte?
Besonders in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts.
Überhaupt nicht.
Post by Torsten Mueller
Unfug Die einen besitzen die Produktionsmittel die anderen nicht.
Manche sind nur zu doof das zu begreifen.
So ist es.
Post by Torsten Mueller
Jeder, der Geld auf einem Geldinsitut hat, besitzt PM.
Nein. Die Bank (und insbesondere die Eigentümer der Bank) wird dazu
eine ganz andere Meinung haben.
Post by Torsten Mueller
Nur mal so als Gedankenstütze.
Mit "Produktionsmittel" sind selbstverständlich die Produktionsmittel
gemeint, die gesellschaftliche Relevanz besitzen. (Nur weil Du 'ne
Hacke und 'ne Schaufel besitzt, bist Du noch lange kein Kapitalist.)

Kaufst Du Dir 'ne Aktie vom Daimler, dann bist Du Mitbesitzer vom
Daimler. Aber eben nur rein theoretisch. Interessant wird's, wenn Du
die Mehrheit von Daimler hast.
Post by Torsten Mueller
Und das Gejammer ist groß, wenn er mal nicht davon
profitiert.
Ja. Wir haben die, die *tatsächlich* Produktionsmittel (in relevantem
Umfang) besitzen und die, deren Besitz an Produktionsmitteln eher
theoretisch ist bzw. irgendwo im Rundungsfehler untergeht. (2tere
fühlen sich gerne ersteren zugehörig; welch wunderlicher Gedanke.)
Beide eint das gemeinsame (bei 2teren eher das vermeintliche)
Klasseninteresse.
Chr. Maercker
2017-10-10 10:03:02 UTC
Permalink
Post by gunter Kühne
Unfug
Die einen besitzen die Produktionsmittel die anderen nicht.
Das war schon im alten Rom so. Haben wir also noch Sklavenhalter?
Post by gunter Kühne
Manche sind nur zu doof das zu begreifen.
Offenbar.
--
CU Chr. Maercker.
Bernd Ullrich
2017-10-10 11:57:36 UTC
Permalink
Post by Chr. Maercker
Post by gunter Kühne
Unfug
Die einen besitzen die Produktionsmittel die anderen nicht.
Das war schon im alten Rom so. Haben wir also noch Sklavenhalter?
Die Sklaven waren dort "Eigentum" der Sklvenhalters genau wie die PM.
Post by Chr. Maercker
Post by gunter Kühne
Manche sind nur zu doof das zu begreifen.
Offenbar.
Deutlich bei dir zu sehen.

BU
Lars Gebauer
2017-10-10 13:20:44 UTC
Permalink
Post by Chr. Maercker
Post by gunter Kühne
Die einen besitzen die Produktionsmittel die anderen nicht.
Das war schon im alten Rom so.
Richtig.
Post by Chr. Maercker
Haben wir also noch Sklavenhalter?
Nein. Sklaven sind als Produktionsmittel obsolet geworden.
Chr. Maercker
2017-10-10 16:10:35 UTC
Permalink
Post by Lars Gebauer
Nein. Sklaven sind als Produktionsmittel obsolet geworden.
Gut erkannt. Die Produktionsmittel haben sich in den letzten 100 Jahren
gewaltig verändert, von Manufakturen/Fabriken/Maschinen hin zu
Maschinen/Automaten/Dienstleistern. Was hatte Marx gleich nochmal zum
Verhältnis von Produktivkräften und Produktionsmitteln geschrieben?
Mich dünkt, in dieser Hinsicht hat sich einiges entwickelt ...
Ach ja: Stimmt das einklich mit der Hauptproduktivkraft Mensch noch?
--
CU Chr. Maercker.
Lars Gebauer
2017-10-10 18:20:00 UTC
Permalink
Post by Chr. Maercker
Post by Lars Gebauer
Nein. Sklaven sind als Produktionsmittel obsolet geworden.
Gut erkannt. Die Produktionsmittel haben sich in den letzten 100 Jahren
gewaltig verändert, von Manufakturen/Fabriken/Maschinen hin zu
Maschinen/Automaten/Dienstleistern. Was hatte Marx gleich nochmal zum
Verhältnis von Produktivkräften und Produktionsmitteln geschrieben?
Mich dünkt, in dieser Hinsicht hat sich einiges entwickelt ...
Ach ja: Stimmt das einklich mit der Hauptproduktivkraft Mensch noch?
Selbstverständlich.
gunter Kühne
2017-10-10 21:39:39 UTC
Permalink
Post by Chr. Maercker
Post by Lars Gebauer
Nein. Sklaven sind als Produktionsmittel obsolet geworden.
Gut erkannt. Die Produktionsmittel haben sich in den letzten 100 Jahren
gewaltig verändert, von Manufakturen/Fabriken/Maschinen hin zu
Maschinen/Automaten/Dienstleistern. Was hatte Marx gleich nochmal zum
Verhältnis von Produktivkräften und Produktionsmitteln geschrieben?
Mich dünkt, in dieser Hinsicht hat sich einiges entwickelt ...
Ach ja: Stimmt das einklich mit der Hauptproduktivkraft Mensch noch?
Nein Hat Marx eigentlich nie gesagt.
Er hat Zeit als Gegenpol ins Spiel gebracht.
Ja und ab da erfordert es eben Intelligenz.
Geld dient eigentlich nur zur Verrechnung von Zeit.
OK ich gebe zu das überfordert Einige.
René Marquardt
2017-10-11 00:00:46 UTC
Permalink
Post by gunter Kühne
Nein Hat Marx eigentlich nie gesagt.
Er hat Zeit als Gegenpol ins Spiel gebracht.
Ja und ab da erfordert es eben Intelligenz.
Geld dient eigentlich nur zur Verrechnung von Zeit.
OK ich gebe zu das überfordert Einige.
Dich, zum Beispiel. Es dient auch zur Verrechnung von
Wissen und Können, und finanziellem Risiko, u.a.
Ronald Konschak
2017-10-11 09:39:55 UTC
Permalink
Post by Lars Gebauer
Post by Chr. Maercker
Post by gunter Kühne
Die einen besitzen die Produktionsmittel die anderen nicht.
Das war schon im alten Rom so.
Richtig.
Post by Chr. Maercker
Haben wir also noch Sklavenhalter?
Nein. Sklaven sind als Produktionsmittel obsolet geworden.
Das ist mehr eine Definitionsfrage. Sicher, die Leibeigenschaft ist
abgeschafft worden, aber Zwangsarbeit gibt es wieder. Nicht nur
unter denen, deren Aufenthaltsrecht nicht anerkannt wird, auch der
gewöhnliche treudeutsche Arbeitslose muss zu seiner Existenzsicherung
niedere Fronarbeit verrichten.

Ronald.
--
Wenn die Wahrheit zu schwach ist, sich zu verteidigen, muß sie zum Angriff
übergehen.
Bertolt Brecht
Ronald Konschak
2017-10-10 10:25:11 UTC
Permalink
Post by gunter Kühne
Post by Erwin Penn
Post by Lars Gebauer
Post by Chr. Maercker
Post by Wolf gang P u f f e
DIe Wahlergebnisse beweisen, dass man im Osten politisch viel sensibler
ist, als im jahrelangen Wohlstandswesten.
Deswegen der hohe Sieg der AfD?
Post by Lars Gebauer
Post by Chr. Maercker
Hab ich ganz bewusst so vorsichtig formuliert. Dieses alternativlose
Links/Rechts funktioniert schon lange nicht mehr. Es gibt ja auch nicht
mehr die aus Marx/Engels Zeiten bekannten Klassen und Schichten, die
soziale Zusammensetzung hat sich verändert.
Wie?! - Wann soll das gewesen sein, als sich die soziale
Zusammensetzung änderte?
Besonders in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts.
Unfug
Die einen besitzen die Produktionsmittel die anderen nicht.
Manche sind nur zu doof das zu begreifen.
Und manche haben noch nicht gemerkt, dass die Lehrsätze aus dem
Stabü-Unterricht nicht mehr viel taugen.

Es geht immer um Macht, und die Macht ist im Kapitalismaus an
den Besitz von Kapital gebunden. Mit Produktionsmitteln kann man
kaum Macht ausüben. Dass die besitzlose Schicht heute nicht mehr
Arbeiterklasse heisst, tut nicht zur Sache. Begriffe lassen sich
austauschen, die Teilung der Gesellschaft bleibt deswegen bestehen.
Und bitte, kommt mir nicht mit dem Wohlstand. Ein jeder rechne
nach, wie lange er im Falle der Arbeitslosigkeit braucht, bis er
nichts mehr hat. Erst dann darf gehartzt werden. Inzwischen hat
selbst das gutsituierte Bürgertum, die einst vielumworbene Mitte,
mitbekommen, dass es prinzipiell jeden treffen kann. Haupttrieb-
kraft des Protestwählens ist die Angst vor der sozialen
Benachteiligung, und das darf, frei nach Boris Gerlach, auch der
Verzicht auf den Drittporsche sein.

Würden Wähler logisch und interessenbezogen wählen, müssten SPD
und Linke eine komfortable Mehrheit bilden. Das tun sie aber nicht.
Protestwähler wählen die Parteien, die den etablierten Grundsätzen
der aktuellen Regierungen an deutlichsten entgegenstehen. Das darf
ruhig im Widerspruch zum Parteiprogramm, ja selbst im Widerspruch
zu den öffentlich gemachten Aussagen der Parteiführung stehen. Der
Klassiker: Die damalige Bundesvorsitzende der AfD, Frauke Petry,
hat im Herbst 2016 verkündet, dass eine "brutale Rentenkürzung"
kommen müsse. Die Linke propagiert hingegen seit Ewigkeiten eine
Mindestrente in angemessener Höhe, zuletzt 1050 Euro.¹ Das hat die
mehrheitlich am oberen Ende der Alterspyramide stehenden Protest-
wähler nicht gehindert, ihr Kreuzchen bei der AfD zu machen.

Der Fehlschluss fast aller Wahlanalysen ist der, dass die Wähler
die vor der Wahl gemachten Ansagen ernst nehmen, und danach ihre
Entscheidung treffen. Diejenigen, die vorhin noch AfD gewählt
haben, werden mit fliegenden Fahnen zur nächsten radikalen Partei
überlaufen, wenn sie nur genügend Zerstörung der bestehenden
Verhältnisse glaubhaft machen kann. Die logische Schlussfolgerung
für die neue Regierung wäre, dass sie die Verhältnisse ändern müßte.
Wie man aber lesen kann, zelebriert man jetzt den Rechtsruck, die
Mitte ist auf einmal nicht mehr attraktiv. Man läßt sich von der
vermeintlichen Protestpartei die Tagesordnung diktieren. Das ändert
nichts an den Ursachen der Unzufriedenheit, es wird eher dazu
führen, dass Jamaika nur eine Legislatur überlebt, wenn überhaupt.

Ronald.

¹ Ich habe den Parteivorstand der Linken gefragt, ob man von
1050 Euro in einer Großstadt wie Berlin leben kann. Es kam keine
Antwort. So wird das nichts mit der sozialistischen Revolution.
--
Wenn die Wahrheit zu schwach ist, sich zu verteidigen, muß sie zum Angriff
übergehen.
Bertolt Brecht
Bernd Ullrich
2017-10-10 12:07:44 UTC
Permalink
Post by Ronald Konschak
Post by gunter Kühne
Post by Erwin Penn
Post by Lars Gebauer
Post by Chr. Maercker
Post by Wolf gang P u f f e
DIe Wahlergebnisse beweisen, dass man im Osten politisch viel sensibler
ist, als im jahrelangen Wohlstandswesten.
Deswegen der hohe Sieg der AfD?
Post by Lars Gebauer
Post by Chr. Maercker
Hab ich ganz bewusst so vorsichtig formuliert. Dieses alternativlose
Links/Rechts funktioniert schon lange nicht mehr. Es gibt ja auch nicht
mehr die aus Marx/Engels Zeiten bekannten Klassen und Schichten, die
soziale Zusammensetzung hat sich verändert.
Wie?! - Wann soll das gewesen sein, als sich die soziale
Zusammensetzung änderte?
Besonders in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts.
Unfug
Die einen besitzen die Produktionsmittel die anderen nicht.
Manche sind nur zu doof das zu begreifen.
Und manche haben noch nicht gemerkt, dass die Lehrsätze aus dem
Stabü-Unterricht nicht mehr viel taugen.
---------------------------
Post by Ronald Konschak
Es geht immer um Macht, und die Macht ist im Kapitalismaus an
den Besitz von Kapital gebunden. Mit Produktionsmitteln kann man
kaum Macht ausüben.
Du irrst ständig...

https://de.wikipedia.org/wiki/Kapital

"Kapital in der Volkswirtschaftslehre[Quelltext bearbeiten]

Unter Kapital im volkswirtschaftlichen Sinne kann man alle bei der
Erzeugung beteiligten Produktionsmittel verstehen, d. h. den Bestand an
Produktionsausrüstung, der zur Güter- und Dienstleistungsproduktion
eingesetzt werden kann. Diesen Bestand nennt man auch Kapitalstock und
enthält Güter wie Werkzeuge, Maschinen, Anlagen u. s. w., also Güter,
die in einem früheren Produktionsprozess erzeugt wurden.
"

BU


Dass die besitzlose Schicht heute nicht mehr
Post by Ronald Konschak
Arbeiterklasse heisst, tut nicht zur Sache. Begriffe lassen sich
austauschen, die Teilung der Gesellschaft bleibt deswegen bestehen.
Und bitte, kommt mir nicht mit dem Wohlstand. Ein jeder rechne
nach, wie lange er im Falle der Arbeitslosigkeit braucht, bis er
nichts mehr hat. Erst dann darf gehartzt werden. Inzwischen hat
selbst das gutsituierte Bürgertum, die einst vielumworbene Mitte,
mitbekommen, dass es prinzipiell jeden treffen kann. Haupttrieb-
kraft des Protestwählens ist die Angst vor der sozialen
Benachteiligung, und das darf, frei nach Boris Gerlach, auch der
Verzicht auf den Drittporsche sein.
Würden Wähler logisch und interessenbezogen wählen, müssten SPD
und Linke eine komfortable Mehrheit bilden. Das tun sie aber nicht.
Protestwähler wählen die Parteien, die den etablierten Grundsätzen
der aktuellen Regierungen an deutlichsten entgegenstehen. Das darf
ruhig im Widerspruch zum Parteiprogramm, ja selbst im Widerspruch
zu den öffentlich gemachten Aussagen der Parteiführung stehen. Der
Klassiker: Die damalige Bundesvorsitzende der AfD, Frauke Petry,
hat im Herbst 2016 verkündet, dass eine "brutale Rentenkürzung"
kommen müsse. Die Linke propagiert hingegen seit Ewigkeiten eine
Mindestrente in angemessener Höhe, zuletzt 1050 Euro.¹ Das hat die
mehrheitlich am oberen Ende der Alterspyramide stehenden Protest-
wähler nicht gehindert, ihr Kreuzchen bei der AfD zu machen.
Der Fehlschluss fast aller Wahlanalysen ist der, dass die Wähler
die vor der Wahl gemachten Ansagen ernst nehmen, und danach ihre
Entscheidung treffen. Diejenigen, die vorhin noch AfD gewählt
haben, werden mit fliegenden Fahnen zur nächsten radikalen Partei
überlaufen, wenn sie nur genügend Zerstörung der bestehenden
Verhältnisse glaubhaft machen kann. Die logische Schlussfolgerung
für die neue Regierung wäre, dass sie die Verhältnisse ändern müßte.
Wie man aber lesen kann, zelebriert man jetzt den Rechtsruck, die
Mitte ist auf einmal nicht mehr attraktiv. Man läßt sich von der
vermeintlichen Protestpartei die Tagesordnung diktieren. Das ändert
nichts an den Ursachen der Unzufriedenheit, es wird eher dazu
führen, dass Jamaika nur eine Legislatur überlebt, wenn überhaupt.
Ronald.
¹ Ich habe den Parteivorstand der Linken gefragt, ob man von
1050 Euro in einer Großstadt wie Berlin leben kann. Es kam keine
Antwort. So wird das nichts mit der sozialistischen Revolution.
René Marquardt
2017-10-10 12:44:06 UTC
Permalink
Post by Ronald Konschak
Post by gunter Kühne
Die einen besitzen die Produktionsmittel die anderen nicht.
Manche sind nur zu doof das zu begreifen.
Und manche haben noch nicht gemerkt, dass die Lehrsätze aus dem
Stabü-Unterricht nicht mehr viel taugen.
Na, dass ich dir och mal recht geben muss, also Sachen gibts...
Lars Gebauer
2017-10-10 13:26:51 UTC
Permalink
Post by Ronald Konschak
Post by gunter Kühne
Die einen besitzen die Produktionsmittel die anderen nicht.
Manche sind nur zu doof das zu begreifen.
Und manche haben noch nicht gemerkt, dass die Lehrsätze aus dem
Stabü-Unterricht nicht mehr viel taugen.
Das ist, in gewisser Weise, richtig.
Post by Ronald Konschak
Es geht immer um Macht, und die Macht ist im Kapitalismaus an
den Besitz von Kapital gebunden. Mit Produktionsmitteln kann man
kaum Macht ausüben.
Das Kapital übt *über* die Produktionmittel die *reale* Macht aus.
Post by Ronald Konschak
Dass die besitzlose Schicht heute nicht mehr
Arbeiterklasse heisst, tut nicht zur Sache.
Richtig.
Post by Ronald Konschak
Begriffe lassen sich
austauschen, die Teilung der Gesellschaft bleibt deswegen bestehen.
Eben.
Post by Ronald Konschak
¹ Ich habe den Parteivorstand der Linken gefragt, ob man von
1050 Euro in einer Großstadt wie Berlin leben kann. Es kam keine
Antwort. So wird das nichts mit der sozialistischen Revolution.
Wie auch?! - Solange nicht an den Besitzverhältnissen gerüttelt wird:
Niemals.
Ronald Konschak
2017-10-11 09:48:38 UTC
Permalink
Post by Lars Gebauer
Post by Ronald Konschak
Es geht immer um Macht, und die Macht ist im Kapitalismaus an
den Besitz von Kapital gebunden. Mit Produktionsmitteln kann man
kaum Macht ausüben.
Das Kapital übt *über* die Produktionmittel die *reale* Macht aus.
In geringer werdendem Anteil. Die Finanzwirtschaft braucht zu
ihrer Machtausübung keine Produktionsmittel, jedenfalls keine
im klassischen Sinn.
Post by Lars Gebauer
Post by Ronald Konschak
¹ Ich habe den Parteivorstand der Linken gefragt, ob man von
1050 Euro in einer Großstadt wie Berlin leben kann. Es kam keine
Antwort. So wird das nichts mit der sozialistischen Revolution.
Niemals.
Sie sagen es nicht offen, weil es gegen das Grundgesetz verstieße.
Sahra Wagenknecht hat mal einen gucken lassen, indem sie sie
sinngemäß sagte: Wenn wir etwas ändern wollen, dann müssen wir
auch an die Eigentumsfrage ran. Ich gehe nicht davon aus, dass sie
damit der Oma ihr klein Häuschen meinte.

Ronald.
--
Wenn die Wahrheit zu schwach ist, sich zu verteidigen, muß sie zum Angriff
übergehen.
Bertolt Brecht
Paul
2017-10-10 17:48:21 UTC
Permalink
Post by gunter Kühne
Post by Erwin Penn
Post by Lars Gebauer
Post by Chr. Maercker
Post by Wolf gang P u f f e
DIe Wahlergebnisse beweisen, dass man im Osten politisch viel sensibler
ist, als im jahrelangen Wohlstandswesten.
Deswegen der hohe Sieg der AfD?
Post by Lars Gebauer
Post by Chr. Maercker
Hab ich ganz bewusst so vorsichtig formuliert. Dieses alternativlose
Links/Rechts funktioniert schon lange nicht mehr. Es gibt ja auch nicht
mehr die aus Marx/Engels Zeiten bekannten Klassen und Schichten, die
soziale Zusammensetzung hat sich verändert.
Wie?! - Wann soll das gewesen sein, als sich die soziale
Zusammensetzung änderte?
Besonders in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts.
Unfug
Die einen besitzen die Produktionsmittel die anderen nicht.
 Manche sind nur zu doof das zu begreifen.
Stimmt schon, das Proletariat hat nichts zu verlieren außer seinen
Ketten, nur sind diese Ketten heute halt schon recht goldhaltig und
viele Proletarier sind nicht mehr in der Lage diese Ketten als solche zu
erkennen. Diese Ketten haben heute die Form eines Autos, eines
Immobilienkredits, einer teuren Mietwohnung.

Viele merken nicht mehr das sie auf der selben Galeere sitzen wie fast
alle Anderen, nur halt auf einer anderen Bank.

Paule
--
Eine richtig gute Anti-Malware-Lösung?
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René Marquardt
2017-10-10 18:09:16 UTC
Permalink
Post by Paul
Viele merken nicht mehr das sie auf der selben Galeere sitzen wie fast
alle Anderen, nur halt auf einer anderen Bank.
Ist schon ein Unterschied, ob man rudert oder trommelt.
Schlechte Nachrichten, Leute! Die Frau Kapitän will heute
Wasserski fahren!
Paul
2017-10-10 19:18:30 UTC
Permalink
Post by René Marquardt
Post by Paul
Viele merken nicht mehr das sie auf der selben Galeere sitzen wie fast
alle Anderen, nur halt auf einer anderen Bank.
Ist schon ein Unterschied, ob man rudert oder trommelt.
Schlechte Nachrichten, Leute! Die Frau Kapitän will heute
Wasserski fahren!
Bei den meisten ist es doch wohl eher die Frage auf welchem Rudererdeck
sie sitzen. Die die auf dem obersten Rudererdeck sitzen bekommen noch
etwas frische Luft, dafür sind die Ruder aber etwas länger, die auf dem
untersten Deck bekommen den Schweiß und die anderen Ausscheidungen der
über ihnen sitzenden Ruderer ab, haben dafür aber die kürzesten Ruder.

An der Trommel sitzt genau einer, aber der trommelt auch nur den Takt
den er von weiter oben vorgegeben bekommt. Und auch der Kapitän kann
nicht machen was er will.

Paule
--
Eine richtig gute Anti-Malware-Lösung?
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Wolf gang P u f f e
2017-10-10 19:52:21 UTC
Permalink
Post by Paul
Post by René Marquardt
Post by Paul
Viele merken nicht mehr das sie auf der selben Galeere sitzen wie fast
alle Anderen, nur halt auf einer anderen Bank.
Ist schon ein Unterschied, ob man rudert oder trommelt.
Schlechte Nachrichten, Leute! Die Frau Kapitän will heute
Wasserski fahren!
Bei den meisten ist es doch wohl eher die Frage auf welchem Rudererdeck
sie sitzen. Die die auf dem obersten Rudererdeck sitzen bekommen noch
etwas frische Luft, dafür sind die Ruder aber etwas länger, die auf dem
untersten Deck bekommen den Schweiß und die anderen Ausscheidungen der
über ihnen sitzenden Ruderer ab, haben dafür aber die kürzesten Ruder.
Dieses Bild trifft die heutigen Zustände recht gut:
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W.
Chr. Maercker
2017-10-10 10:01:32 UTC
Permalink
Lars Gebauer wrote:
[Protestwahlen]
Post by Lars Gebauer
Nein. Die Linke, diese Möchtegern-SPD minderer Güte, hat ihr bisschen
Reputation schon lange auf dem politischen Flohmarkt verscherbelt.
Die MLPD? - Diese Sektierer waren selbst der SED schon suspekt. Und
das will was heißen.
Das macht sie als Protestpartei gerade interessant. Und dass sich
"Kommunisten" verschiedener Denkrichtungen nicht mögen, wäre nix Neues.
Das fing schon unter den "Klassikern" an und setzte sich mit Stalin
contra Trotzki fort. Damit ist die SED in bester Gesellschaft.
Post by Lars Gebauer
Post by Chr. Maercker
Post by Wolf gang P u f f e
Dort ging bisher gefühlt
immer alles seinen Gang. Im Osten schaut man dagegen genauer hin, was
in den Medien/Nachrichten präsentiert wird, was "die da oben" machen
und wie die Realität vor der eigenen Haustüre aussieht.
Nicht immer, sonst hätten CDU und SPD zu keiner Zeit Mehrheiten im Osten
erreicht.
Die erreichten Mehrheiten, weil sie die beschauliche BRD der 70er und
80er versprachen. Die Erkenntnis, daß es diese BRD mit dem Beitritt
nicht mehr gab, brauchte ihre Zeit um sich durchzusetzen.
Dabei war es deutlich vorhersehbar, zumal die Alt-BRD Ende 1980er auch
nicht mehr gar so beschaulich war. Wo war da der genannte Durchblick der
Ossis??
Post by Lars Gebauer
Post by Chr. Maercker
Post by Wolf gang P u f f e
Das Ganze hat nichts mit Schablonendenken "Links/Rechts" zu tun, oder
mit "bräunlicher" Wählen.
Hab ich ganz bewusst so vorsichtig formuliert. Dieses alternativlose
Links/Rechts funktioniert schon lange nicht mehr. Es gibt ja auch nicht
mehr die aus Marx/Engels Zeiten bekannten Klassen und Schichten, die
soziale Zusammensetzung hat sich verändert.
Wie?! - Wann soll das gewesen sein, als sich die soziale
Zusammensetzung änderte?
Kontinuierlich, seit Jahrzehnten. Heute gips viel mehr Angestellte und
Intellektuelle als Anfang 20. Jh. Von der einstigen Arbeiterklasse ist
nicht mehr viel übrig, noch weniger von den damals noch verdammt
zahlreichen Bauern, was von den "Klassikern" wohl etwas unterschätzt wurde.
Post by Lars Gebauer
Post by Chr. Maercker
Post by Wolf gang P u f f e
Das "in die rechte Ecke stellen" ist doch nur eine simple, manipulative
Masche, um Menschen mit kritischen Ansichten, die in einer Demokratie
legitim sein sollten, in die böse Schublade zu stecken und zu isolieren.
Besonders fortschrittlich erscheint das Programm jener gewählten Partei,
soweit vorhanden, in der Tat nicht.
Es verspricht Opposition.
Das versprechen MLPD, KPD, DVU u.a. Splitterparteien auch.
Post by Lars Gebauer
Post by Chr. Maercker
Aber angesichts des von Dir genannten besseren Durchblicks(?) eine
Partei wählen, die entweder gar kein oder ein höxt fragwürdiges Programm
hat?
Weil nur fragwürdige Leute überhaupt Programme lesen.
Soviel zum Thema besonderer Durchblick der Ostdeutschen. :-D
Post by Lars Gebauer
Post by Chr. Maercker
Und warum nicht linksextrem, wenn schon Protest?
Weil's nichts mit Protest zu tun hat. Bzw., weil dieser Protest nur
ein Grund unter vielen ist.
Welche Gründe außer Protest könnten einer Partei, die es vor wenigen
Jahren noch gar nicht gab, über 10% Wählerstimmen beschert haben?
Jedenfalls nicht das, was sie vorhaben[*], sonst wäre es nicht weit her
mit ostdeutschem Durchblick. Ist dann wohl eher ein Blick in den
Rückspiegel?

[*] - Ich schreibe ausdrücklich nicht, "ihr Programm", das hat ja
angeblich kaum einer ihrer Wähler gelesen.
--
CU Chr. Maercker.
Bernd Ullrich
2017-10-10 12:02:21 UTC
Permalink
Am 10.10.2017 um 12:01 schrieb Chr. Maercker:

[...]
Post by Chr. Maercker
Heute gips viel mehr Angestellte und
Intellektuelle als Anfang 20. Jh. Von der einstigen Arbeiterklasse ist
nicht mehr viel übrig, noch weniger von den damals noch verdammt
zahlreichen Bauern, was von den "Klassikern" wohl etwas unterschätzt wurde.
Nonsens, wer gezwungen ist seine "Ware Arbeitskraft" zu verkaufen ist
Prolet.

Du schreibst nur verschwurbelete Propagandakakke.

BU
F.K.Siebert
2017-10-10 12:41:00 UTC
Permalink
Post by Bernd Ullrich
[...]
Post by Chr. Maercker
Heute gips viel mehr Angestellte und
Intellektuelle als Anfang 20. Jh. Von der einstigen Arbeiterklasse ist
nicht mehr viel übrig, noch weniger von den damals noch verdammt
zahlreichen Bauern, was von den "Klassikern" wohl etwas unterschätzt wurde.
Nonsens, wer gezwungen ist seine "Ware Arbeitskraft" zu verkaufen ist
Prolet.
Verwexelst du da nicht was: Prolet<---> Proletarier
Post by Bernd Ullrich
Du schreibst nur verschwurbelete Propagandakakke.
trifft voll auf dich zu.
--
mit freundlichen Grüßen
F.K.
Chr. Maercker
2017-10-10 15:37:52 UTC
Permalink
Post by Bernd Ullrich
Nonsens, wer gezwungen ist seine "Ware Arbeitskraft" zu verkaufen ist
Prolet.
Also auch Top-Manager, sobald sie ihre Milliönchen verjubelt haben.
Post by Bernd Ullrich
Du schreibst nur verschwurbelete Propagandakakke.
Extra, um Dich zu ärgern.
--
CU Chr. Maercker.
Bernd Ullrich
2017-10-10 17:28:13 UTC
Permalink
--------------------------------------
Post by Chr. Maercker
Post by Bernd Ullrich
Du schreibst nur verschwurbelete Propagandakakke.
Extra, um Dich zu ärgern.
Du weisst ja nicht mal wie das gehen könnte...


BU
Lars Gebauer
2017-10-10 13:39:23 UTC
Permalink
Post by Chr. Maercker
[Protestwahlen]
Post by Lars Gebauer
Nein. Die Linke, diese Möchtegern-SPD minderer Güte, hat ihr bisschen
Reputation schon lange auf dem politischen Flohmarkt verscherbelt.
Die MLPD? - Diese Sektierer waren selbst der SED schon suspekt. Und
das will was heißen.
Das macht sie als Protestpartei gerade interessant.
Überhaupt nicht. Man riskiert damit höchstens "zu denen" gezählt zu
werden. Das will niemand.
Post by Chr. Maercker
Post by Lars Gebauer
Post by Chr. Maercker
Post by Wolf gang P u f f e
Dort ging bisher gefühlt
immer alles seinen Gang. Im Osten schaut man dagegen genauer hin, was
in den Medien/Nachrichten präsentiert wird, was "die da oben" machen
und wie die Realität vor der eigenen Haustüre aussieht.
Nicht immer, sonst hätten CDU und SPD zu keiner Zeit Mehrheiten im Osten
erreicht.
Die erreichten Mehrheiten, weil sie die beschauliche BRD der 70er und
80er versprachen. Die Erkenntnis, daß es diese BRD mit dem Beitritt
nicht mehr gab, brauchte ihre Zeit um sich durchzusetzen.
Dabei war es deutlich vorhersehbar,
Nicht für die breite Masse.
Post by Chr. Maercker
zumal die Alt-BRD Ende 1980er auch
nicht mehr gar so beschaulich war. Wo war da der genannte Durchblick der
Ossis??
Keine Ahnung. Schrieb ich was davon?
Post by Chr. Maercker
Post by Lars Gebauer
Post by Chr. Maercker
Hab ich ganz bewusst so vorsichtig formuliert. Dieses alternativlose
Links/Rechts funktioniert schon lange nicht mehr. Es gibt ja auch nicht
mehr die aus Marx/Engels Zeiten bekannten Klassen und Schichten, die
soziale Zusammensetzung hat sich verändert.
Wie?! - Wann soll das gewesen sein, als sich die soziale
Zusammensetzung änderte?
Kontinuierlich, seit Jahrzehnten. Heute gips viel mehr Angestellte und
Intellektuelle als Anfang 20. Jh. Von der einstigen Arbeiterklasse ist
nicht mehr viel übrig, noch weniger von den damals noch verdammt
zahlreichen Bauern,
Manche Schichten sind stärker geworden, andere schwächer. An den
grundlegenden Besitzverhältnissen ändert das allerdings nichts.
Post by Chr. Maercker
was von den "Klassikern" wohl etwas unterschätzt wurde.
Marx versuchte die Grundlagen für eine wissenschaftliche Weltanschauung
zu entwickeln. Mit Hellseherei hatte der - AFAIK - nichts am Hut.
Post by Chr. Maercker
Post by Lars Gebauer
Post by Chr. Maercker
Und warum nicht linksextrem, wenn schon Protest?
Weil's nichts mit Protest zu tun hat. Bzw., weil dieser Protest nur
ein Grund unter vielen ist.
Welche Gründe außer Protest könnten einer Partei, die es vor wenigen
Jahren noch gar nicht gab, über 10% Wählerstimmen beschert haben?
Das Gefühl, damit eine wirksame Opposition zu etablieren. Das
etablierte Parteienkartell zu zerbrechen.
Chr. Maercker
2017-10-10 15:59:14 UTC
Permalink
Lars Gebauer wrote:
[extreme Parteien als Protestpartei interessant]
Post by Lars Gebauer
Überhaupt nicht. Man riskiert damit höchstens "zu denen" gezählt zu
werden. Das will niemand.
1. gilt das auch für jene aktuell massenhaft gewählte Partei
2. wird hierzulande z.Zt. geheim gewählt. DDR ist Geschichte.

Bekannt wurde, dass viele jene Partei wählen, ohne überhaupt zu wissen,
was sie will. Das können sie mit vorhandenen Miniparteien genauso tun,
dafür brauchts keine weitere.
Post by Lars Gebauer
Post by Chr. Maercker
Post by Lars Gebauer
Die erreichten Mehrheiten, weil sie die beschauliche BRD der 70er und
80er versprachen. Die Erkenntnis, daß es diese BRD mit dem Beitritt
nicht mehr gab, brauchte ihre Zeit um sich durchzusetzen.
Dabei war es deutlich vorhersehbar,
Nicht für die breite Masse.
Stimmt, wer das Märchen von "Freiheit, Einheit, Wohlstand" geglaubt hat,
war reichlich unterbelichtet. Und heute wird geschmollt, weil das mit
den blühenden Landschaften zu langsam geht oder weil sie für viele ganz
ausbleiben. Dann wählt man diejenigen ab, denen es noch viel dreckiger
geht und die vor allem keine Doitschen sind, völlig richtig.
Post by Lars Gebauer
Post by Chr. Maercker
zumal die Alt-BRD Ende 1980er auch
nicht mehr gar so beschaulich war. Wo war da der genannte Durchblick der
Ossis??
Keine Ahnung. Schrieb ich was davon?
Deine Vorposter. Auf deren Argumente bin ich eingegangen.
Post by Lars Gebauer
Post by Chr. Maercker
Post by Lars Gebauer
Post by Chr. Maercker
Hab ich ganz bewusst so vorsichtig formuliert. Dieses alternativlose
Links/Rechts funktioniert schon lange nicht mehr. Es gibt ja auch nicht
mehr die aus Marx/Engels Zeiten bekannten Klassen und Schichten, die
soziale Zusammensetzung hat sich verändert.
Wie?! - Wann soll das gewesen sein, als sich die soziale
Zusammensetzung änderte?
Kontinuierlich, seit Jahrzehnten. Heute gips viel mehr Angestellte und
Intellektuelle als Anfang 20. Jh. Von der einstigen Arbeiterklasse ist
nicht mehr viel übrig, noch weniger von den damals noch verdammt
zahlreichen Bauern,
Manche Schichten sind stärker geworden, andere schwächer. An den
grundlegenden Besitzverhältnissen ändert das allerdings nichts.
Auch da dürfte sich einiges verschoben haben. Den klassischen
Einzelunternehmer gips zwar noch, aber er spielt schon seit über 100
Jahren eine untergeordnete Rolle. Aktien haben andererseits inzwischen
zigmillionen Leute. Die einen mehr, die anderen weniger, versteht sich,
ein kaum noch durchschaubarer Filz. Wenn es so einfach wäre, wie manche
hierzugroups meinen, bräuchten wir nur nach sowjetischem Kochbuch
sämtliche Millionäre zu enteignen/liquidieren und "gut".
Post by Lars Gebauer
Post by Chr. Maercker
was von den "Klassikern" wohl etwas unterschätzt wurde.
Marx versuchte die Grundlagen für eine wissenschaftliche Weltanschauung
zu entwickeln. Mit Hellseherei hatte der - AFAIK - nichts am Hut.
Naja, um der Arbeiterklasse eine historische Mission zuzuweisen,
bedurfte es Anno 1846 schon gewisser Prophetie. Noch mehr Lenin, in
Russland war eine Arbeiterklasse Anno 1917 gerade mal im Entstehen.
Post by Lars Gebauer
Post by Chr. Maercker
Post by Lars Gebauer
Post by Chr. Maercker
Und warum nicht linksextrem, wenn schon Protest?
Weil's nichts mit Protest zu tun hat. Bzw., weil dieser Protest nur
ein Grund unter vielen ist.
Welche Gründe außer Protest könnten einer Partei, die es vor wenigen
Jahren noch gar nicht gab, über 10% Wählerstimmen beschert haben?
Das Gefühl, damit eine wirksame Opposition zu etablieren. Das
^^^^^^
Post by Lars Gebauer
etablierte Parteienkartell zu zerbrechen.
Passt.
--
CU Chr. Maercker.
René Marquardt
2017-10-10 16:12:26 UTC
Permalink
Post by Chr. Maercker
Auch da dürfte sich einiges verschoben haben. Den klassischen
Einzelunternehmer gips zwar noch, aber er spielt schon seit über 100
Jahren eine untergeordnete Rolle.
Gerade heute spielen Einzel- und Kleinunternehmer wieder eine
große Rolle, wo es keinen riesigen Wasserkopf mehr braucht,
um einen neuen Dienst, ein neues Produkt anzubieten.
Paul
2017-10-10 20:15:35 UTC
Permalink
Post by René Marquardt
Post by Chr. Maercker
Auch da dürfte sich einiges verschoben haben. Den klassischen
Einzelunternehmer gips zwar noch, aber er spielt schon seit über 100
Jahren eine untergeordnete Rolle.
Gerade heute spielen Einzel- und Kleinunternehmer wieder eine
große Rolle, wo es keinen riesigen Wasserkopf mehr braucht,
um einen neuen Dienst, ein neues Produkt anzubieten.
Einzel- und Kleinunternehmer sind eine besonders perfide Form des
Proletariats. Das Stichwort lautet Selbstausbeutung.

Paule
--
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Lars Gebauer
2017-10-10 18:16:33 UTC
Permalink
Post by Chr. Maercker
[extreme Parteien als Protestpartei interessant]
Post by Lars Gebauer
Überhaupt nicht. Man riskiert damit höchstens "zu denen" gezählt zu
werden. Das will niemand.
1. gilt das auch für jene aktuell massenhaft gewählte Partei
Eben: "Massenhaft". Da gibts ausreichend Gleichgesinnte.
Post by Chr. Maercker
2. wird hierzulande z.Zt. geheim gewählt. DDR ist Geschichte.
Ach, die Mnschen erzählen ganz von selbst, wen oder was sie gewählt
haben. Manche fotografieren sogar ihre Stimmzettel. Vollkommen ohne
DDR.
Post by Chr. Maercker
Bekannt wurde, dass viele jene Partei wählen, ohne überhaupt zu wissen,
was sie will.
Hauptsache Opposition zwecks Sprengung des Parteienkartells.
Post by Chr. Maercker
Das können sie mit vorhandenen Miniparteien genauso tun,
dafür brauchts keine weitere.
"Opposition gehört ins Parlament. Auf der Straße nützt die nix." Das
funktioniert nicht mit einer der vorhandenen Miniparteien.
Post by Chr. Maercker
Post by Lars Gebauer
Post by Chr. Maercker
Post by Lars Gebauer
Die erreichten Mehrheiten, weil sie die beschauliche BRD der 70er und
80er versprachen. Die Erkenntnis, daß es diese BRD mit dem Beitritt
nicht mehr gab, brauchte ihre Zeit um sich durchzusetzen.
Dabei war es deutlich vorhersehbar,
Nicht für die breite Masse.
Stimmt, wer das Märchen von "Freiheit, Einheit, Wohlstand" geglaubt hat,
war reichlich unterbelichtet.
Das _wollten_ viele aber glauben. Irgendwie mußten sie ja ihre
Wahlentscheidung - wenigstens vor sich selbst - rechtfertigen. Daher
rührt ja auch der mitunter kuriose Haß auf die DDR. Zuzugeben, daß ein
"3. Weg" (egal wie der jetzt im Detail ausgesehen hätte) ebenfalls
überdenkenswert gewesen wäre, stellt die eigene Wahlentscheidung
massiv in Frage. Folglich _muß_ in der DDR alles schlecht gewesn sein.
Eine Begründung dafür biegt man sich bedarfsweise zusammen.

Man stellt so langsam fest, daß man sich 1990 für ein "entweder/oder"
entschieden - und damit den Weg vom Regen in die Traufe gewählt hat.
Post by Chr. Maercker
Post by Lars Gebauer
Post by Chr. Maercker
zumal die Alt-BRD Ende 1980er auch
nicht mehr gar so beschaulich war. Wo war da der genannte Durchblick der
Ossis??
Keine Ahnung. Schrieb ich was davon?
Deine Vorposter. Auf deren Argumente bin ich eingegangen.
Diesen ominösen "Durchblick der Ossis" gibt es /so/ nicht. Menschen,
egal ob Ossi oder Wessi, sind in der Masse ziemlich blöde, leicht
manipulierbar usw.

Mich erstaunt nur manchmal, daß einzelne, bestimmte Menschen (die ich
an sich für recht intelligent halte) ebenfalls blechernen Blödsinn
erzählen. Aber siehe oben und manche Dinge werden einfach unergründbar
bleiben.
Post by Chr. Maercker
Post by Lars Gebauer
Post by Chr. Maercker
Post by Lars Gebauer
Post by Chr. Maercker
Hab ich ganz bewusst so vorsichtig formuliert. Dieses alternativlose
Links/Rechts funktioniert schon lange nicht mehr. Es gibt ja auch nicht
mehr die aus Marx/Engels Zeiten bekannten Klassen und Schichten, die
soziale Zusammensetzung hat sich verändert.
Wie?! - Wann soll das gewesen sein, als sich die soziale
Zusammensetzung änderte?
Kontinuierlich, seit Jahrzehnten. Heute gips viel mehr Angestellte und
Intellektuelle als Anfang 20. Jh. Von der einstigen Arbeiterklasse ist
nicht mehr viel übrig, noch weniger von den damals noch verdammt
zahlreichen Bauern,
Manche Schichten sind stärker geworden, andere schwächer. An den
grundlegenden Besitzverhältnissen ändert das allerdings nichts.
Auch da dürfte sich einiges verschoben haben. Den klassischen
Einzelunternehmer gips zwar noch, aber er spielt schon seit über 100
Jahren eine untergeordnete Rolle. Aktien haben andererseits inzwischen
zigmillionen Leute. Die einen mehr, die anderen weniger, versteht sich,
ein kaum noch durchschaubarer Filz.
Es mag etwas komplexer geworden sein aber es besteht immer noch ein
riesiger Unterschied zwischen dem Besitzer 1 Daimler-Aktie und den
Mehrheitsaktionären.

Selbstverständlich mag es diskutable Grenzfälle geben - aber ich bin
sicher, das sind insgesamt so wenige, daß sie nur von theoretischem
Interesse sind.
Post by Chr. Maercker
Wenn es so einfach wäre, wie manche
hierzugroups meinen, bräuchten wir nur nach sowjetischem Kochbuch
sämtliche Millionäre zu enteignen/liquidieren und "gut".
Tja. Man hääte sich nach der Enteignung/Liquidierung eben nicht
befriedigt zurücklehnen und auf irgendwelche "Gesetzmäßigkeiten"
vertrauen dürfen.
Post by Chr. Maercker
Post by Lars Gebauer
Post by Chr. Maercker
was von den "Klassikern" wohl etwas unterschätzt wurde.
Marx versuchte die Grundlagen für eine wissenschaftliche Weltanschauung
zu entwickeln. Mit Hellseherei hatte der - AFAIK - nichts am Hut.
Naja, um der Arbeiterklasse eine historische Mission zuzuweisen,
bedurfte es Anno 1846 schon gewisser Prophetie.
Überhaupt nicht. "Wissenschaftliche Weltanschauung" bedeutet in ganz
kurz: Man stellt eine (oder mehrere) Theorien auf und untersucht
anschließend in der Praxis, ob und inwieweit die Theorie zutreffend
ist. Anschließend wird die Theorie eben verworfen oder weiter geführt.
Ggfls. mit gewissen Änderungen.

Mit Prophetie hat das überhaupt nix zu tun. Jeder vernünftige
Wissenschaftler arbeitet so.
Post by Chr. Maercker
Noch mehr Lenin, in
Russland war eine Arbeiterklasse Anno 1917 gerade mal im Entstehen.
Tja. 30 Jahre nach Lenins Tod war die SU Welt- und Atommacht, Sieger
des 2. WK usw.usf.
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