Discussion:
Fotos DDR/Wende vor (ca.) 20 Jahren
(zu alt für eine Antwort)
k***@web.de
2008-11-27 23:03:19 UTC
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Falls es wegen der extremen Informationsflut zum Thema überhaupt noch
jemanden interessiert: Ich habe Fotos aus der Wendezeit hier abgelegt,
aus Thüringen und Berlin:

http://www.authenticfoto.de/001.htm

Grüße,
kai
Dirk Bindmann
2008-11-28 08:09:45 UTC
Permalink
Post by k***@web.de
Falls es wegen der extremen Informationsflut zum Thema überhaupt noch
jemanden interessiert: Ich habe Fotos aus der Wendezeit hier abgelegt,
http://www.authenticfoto.de/001.htm
Gefällt mir.

Witzig finde ich Bild 16, wo die Häftlinge (natürlich alles politische!)
Freiheit und Amnestie fordern. Besonders das linke Bettlaken wird alle
ergötzen, die mit der Olsenbande aufgewachsen sind: "Auch wir haben
einen Plan".

Herzliche Grüße
Dirk
Gerd Chalupecky
2008-11-28 10:05:40 UTC
Permalink
Post by Dirk Bindmann
Post by k***@web.de
Falls es wegen der extremen Informationsflut zum Thema überhaupt noch
jemanden interessiert: Ich habe Fotos aus der Wendezeit hier
http://www.authenticfoto.de/001.htm
Gefällt mir.
Witzig finde ich Bild 16, wo die Häftlinge (natürlich alles
politische!) Freiheit und Amnestie fordern. Besonders das linke
Bettlaken wird alle ergötzen, die mit der Olsenbande aufgewachsen
sind: "Auch wir haben einen Plan".
Schließe mich dem an! Jedoch warum bloß beharrst du auf 'Sylvester'?
--
Gruß Ch.

******************************************************************
* Mail: G(point)Chp(at)gmx(point)net [bitte selbst "übersetzen"] *
******************************************************************
Matthias Opatz
2008-11-28 11:21:10 UTC
Permalink
Post by Gerd Chalupecky
Jedoch warum bloß beharrst du auf 'Sylvester'?
Die Frage sey mir auch erlaubt.
(Ja, sey!)

Matthias
--
Mit deinen Freunden wolltest du trinken auf den Frieden und auf
die Liebe. Unbekannt ist uns deine Name, aber die Sonne kennt
deine Spur. Die Sonne und du. Von Osten her führt eurer Weg.
Post by Gerd Chalupecky
Bitte bei Mailantwort Großbuchstaben aus Reply-Adresse löschen <
k***@web.de
2008-11-28 23:27:33 UTC
Permalink
Post by Dirk Bindmann
"Auch wir haben
einen Plan".
Das habe ich schon damals nicht verstanden, vielleicht waren die ja
wirklich so humorvoll.

Grüße,
kai
Matthias Opatz
2008-11-28 10:31:22 UTC
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Post by k***@web.de
http://www.authenticfoto.de/001.htm
Top!

(Gibt es einen Scheimlie für "Daumen hoch"?)

Matthias
--
Wie wird ein Musikant zum Gärtner? Wie wird ein Musikant zum Gärtner?
Dort wo man das Glück aufspießt, wo man wegen Geld nur grüßt. So ging
······ ich ohne Gruß von meiner Liebe - das war mein Blues ... ······

== Bitte bei Mailantwort Großbuchstaben aus Reply-Adresse löschen. ==
Matthias Opatz
2008-11-28 10:56:19 UTC
Permalink
Post by k***@web.de
http://www.authenticfoto.de/001.htm
Top!

(Gibt es einen Schmeilie für "Daumen hoch"?)

Matthias
--
Wie wird ein Musikant zum Gärtner? Wie wird ein Musikant zum Gärtner?
Dort wo man das Glück aufspießt, wo man wegen Geld nur grüßt. So ging
······ ich ohne Gruß von meiner Liebe - das war mein Blues ... ······

== Bitte bei Mailantwort Großbuchstaben aus Reply-Adresse löschen. ==
Ned
2008-11-28 11:03:13 UTC
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Post by Matthias Opatz
Post by k***@web.de
http://www.authenticfoto.de/001.htm
Top!
(Gibt es einen Schmeilie für "Daumen hoch"?)
...oder wie die sonst noch heißen mögen ;-)

Aber die Bilder sind wirklich gut, haben mir sehr gefallen. Wer hat in
diesen Zeiten schon an's fotografieren gedacht.
Ned
k***@web.de
2008-11-28 23:27:56 UTC
Permalink
Post by Ned
Aber die Bilder sind wirklich gut, haben mir sehr gefallen. Wer hat in
diesen Zeiten schon an's fotografieren gedacht.
Ned
Es freut mich, daß die Bilder ankommen, damals dachte ich, daß man das
unbedingt festhalten muß. Aber ich war selbst zu nah dran, um bessere
Fotos zu machen. Ein Bekannter aus dem Westen riet damals, die DDR zu
fotografieren, solange alles noch so ist. Habe ich natürlich nicht in
Gänze kapiert.
Lt. meinem Duden von 1981 darf ich Sylvester schreiben:-))

Grüße,
kai
Ulf Gutschmidt
2008-11-29 09:10:49 UTC
Permalink
Post by k***@web.de
Es freut mich, daß die Bilder ankommen, damals dachte ich, daß man das
unbedingt festhalten muß.
Neulich in der Sendung "Eisenbahnromantik" wurde über ein Ehepaar aus
Westdeutschland berichtet, daß regelmäßig in die DDR fuhr, um Fotos von
Eisenbahnen zu machen. In der BRD wurde ja schon viel früher der
regelmäßige Dampflokbetrieb eingestellt als in der DDR.

UG
k***@web.de
2008-11-30 08:07:45 UTC
Permalink
Post by Ulf Gutschmidt
Neulich in der Sendung "Eisenbahnromantik" wurde über ein Ehepaar aus
Westdeutschland berichtet, daß regelmäßig in die DDR fuhr, um Fotos von
Eisenbahnen zu machen. In der BRD wurde ja schon viel früher der
regelmäßige Dampflokbetrieb eingestellt als in der DDR.
Auf solche Seiten von Eisenbahnfreaks schaue ich auch manchmal, nicht
weil mich die Dampfloks übermäßig interessieren, sondern weil man da
oft auch die DDR (Bahnhöfe), wie sie war, wiedererkennt. Mit
gemischten Gefühlen.

Grüße,
kai
Wolfgang Puffe
2008-11-30 09:46:04 UTC
Permalink
"Ulf Gutschmidt" schrieb...
Post by Ulf Gutschmidt
Post by k***@web.de
Es freut mich, daß die Bilder ankommen, damals dachte ich, daß man das
unbedingt festhalten muß.
Neulich in der Sendung "Eisenbahnromantik" wurde über ein Ehepaar aus
Westdeutschland berichtet, daß regelmäßig in die DDR fuhr, um Fotos von
Eisenbahnen zu machen.
Das muss dann aber ca. ab der 2. Hälfte der 80er gewesen sein.
WIMRE war vorher (genauer Zeitpunkt unbekannt) in der DDR das
Fotografieren von Bahnanlagen (und ich glaube auch von
Brückenbauwerken) verboten.
Ich war so um 1979-81 in einer AG Fotografie, da wurde auch
auf solche "Besonderheiten" hingewiesen.

W.
Ulf Gutschmidt
2008-11-30 10:02:06 UTC
Permalink
Post by Wolfgang Puffe
"Ulf Gutschmidt" schrieb...
Post by Ulf Gutschmidt
Post by k***@web.de
Es freut mich, daß die Bilder ankommen, damals dachte ich, daß man das
unbedingt festhalten muß.
Neulich in der Sendung "Eisenbahnromantik" wurde über ein Ehepaar aus
Westdeutschland berichtet, daß regelmäßig in die DDR fuhr, um Fotos von
Eisenbahnen zu machen.
Das muss dann aber ca. ab der 2. Hälfte der 80er gewesen sein.
WIMRE war vorher (genauer Zeitpunkt unbekannt) in der DDR das
Fotografieren von Bahnanlagen (und ich glaube auch von
Brückenbauwerken) verboten.
Und genau da beginnt der "niedliche" Teil der DDR.
Die beiden Herrschaften wurden durchaus öfter ermahnt, aber es ist nie
zu einer Ernsthaftigkeit gekommen.

UG
Gerald Endres
2008-11-30 12:59:10 UTC
Permalink
Post by Ulf Gutschmidt
Und genau da beginnt der "niedliche" Teil der DDR.
Die beiden Herrschaften wurden durchaus öfter ermahnt, aber es ist nie
zu einer Ernsthaftigkeit gekommen.
Auch da gab es sowas wie Alltagsvernunft. Das Verbot, Brücken und
Bahnhöfe zu fotografieren ist keine DDR-Eigenart, sondern eine Macke
der Militärs allgemein seit dem Krieg 1870/71. Da hieß es hinterher,
der deutsche Sieg hätte auch darauf beruht, dass schon vor dem Krieg
preußische Offiziere als Landschafts- und Hobbymaler getarnt die
künftigen Invasionszonen kartografiert und eben Brücken und Bahnhöfe
konterfeit hätten. Seitdem galt das Abbilden von Bahnhöfen als
gefährliche Spionage und Invasionsvorbereitung.
Und wenn Militärs mal eine Macke haben, dann bleiben sie dabei, auch
wenn es militärisch keinerlei Grund mehr dafür gibt (siehe
Gleichschritt). Das Fotografierverbot für Brücken und Bahnanlagen galt
in Polen jedenfalls noch in den 90ern.
Im Zeitalter exakter Karten an jeder Tankstelle, der Luft- und
Satellitenaufklärung - und jetzt auch noch GPS - wurde diese alte
Macke allerdings immer sinnloser. So blieb vielerorts das Verbot
theoretisch zwar bestehen, aber niemand machte mehr großes Theater,
wenn Onkel Theodor ein Abschiedsfoto von Cousine Erna auf dem Bahnhof
knipste, oder wenn er eine Dampflokomotive aufnahm.

Gruß
Gerald
--
http://www.boen-end.de
Andrew Price
2008-11-30 18:51:49 UTC
Permalink
Post by Gerald Endres
Auch da gab es sowas wie Alltagsvernunft. Das Verbot, Brücken und
Bahnhöfe zu fotografieren ist keine DDR-Eigenart, sondern eine Macke
der Militärs allgemein seit dem Krieg 1870/71.
In Italien war es ähnlich.
Martin Ebert
2008-11-30 23:11:33 UTC
Permalink
Post by Gerald Endres
Post by Ulf Gutschmidt
Und genau da beginnt der "niedliche" Teil der DDR.
Die beiden Herrschaften wurden durchaus öfter ermahnt, aber es ist nie
zu einer Ernsthaftigkeit gekommen.
Und wenn Militärs mal eine Macke haben, dann bleiben sie dabei, auch
wenn es militärisch keinerlei Grund mehr dafür gibt
Es gab für die DDR allerdings einen realen militärischen Grund:
Die westlichen MVM konnten sich in der DDR (bis auf definierte Sperr-
gebiete) völlig frei bewegen. Sie hatten einen quasi-Diplomatenstatus.

Sie haben insbesondere gern militärische Schienentransporte (es gab
viele) fotografiert: Von Brücken, Hängen, Straßen, Bahnhöfen aus.

Das konnte man ihnen nicht so recht verbieten. Daher kam es darauf an,
schnell zu erkennen *wo* die Herren der Teams gerade sind. Und sie bei
ihrem Tun zu stören.

Ob man das Tun der MVM (ja, es gab auch sowj. MVM in der BRD!) nun
Aufklärung nennt oder Spionage - das liegt im Auge des Betrachters.
Jedenfalls gab es aus Sicht der DDR die Notwendigkeit des Fotoverbots:
Wer fotografiert - der kann MVM-Angehöriger sein. - Das war der
faktische Hintergrund.

Mt
Uwe Likedeeler
2008-12-01 08:57:58 UTC
Permalink
Post by Martin Ebert
Die westlichen MVM konnten sich in der DDR (bis auf definierte Sperr-
gebiete) völlig frei bewegen. Sie hatten einen quasi-Diplomatenstatus.
Sie haben insbesondere gern militärische Schienentransporte (es gab
viele) fotografiert: Von Brücken, Hängen, Straßen, Bahnhöfen aus.
Das konnte man ihnen nicht so recht verbieten. Daher kam es darauf an,
schnell zu erkennen *wo* die Herren der Teams gerade sind. Und sie bei
ihrem Tun zu stören.
Das war nicht schwierig, da die Fahrzeuge an den Nummernschildern zu
erkennen waren, ebenso an den Fahrzeugtypen - Landrover, Ford etc. fiel
schon etwas auf. Und weit von den Fahrzeugen wurde sich nicht entfernt,
da diese "Exterritorial" waren.

Ich tendiere eher zu Geralds Theorie.

bye

Uwe
Frank Nitzschner
2008-12-01 15:48:03 UTC
Permalink
Post by Martin Ebert
Das konnte man ihnen nicht so recht verbieten. Daher kam es darauf
an, schnell zu erkennen *wo* die Herren der Teams gerade sind. Und
sie bei ihrem Tun zu stören.
*Wer* sollte die MVM denn stören? Die entsprechenden Schilder,
welche sonst in der Nähe mil. Objekte angebracht waren fehlten
ja auf den Bahnhöfen. Umd WIMRE wurde im Zusammenhang mit MVM immer
betont, daß dann sofort die GSSD zu informieren war. Weder NVA,
VP oder DR hatten denen was zu sagen.

Grüsse
Frank
gunter kühne
2008-12-01 16:29:31 UTC
Permalink
Post by Frank Nitzschner
Post by Martin Ebert
Das konnte man ihnen nicht so recht verbieten. Daher kam es darauf
an, schnell zu erkennen *wo* die Herren der Teams gerade sind. Und
sie bei ihrem Tun zu stören.
*Wer* sollte die MVM denn stören? Die entsprechenden Schilder,
welche sonst in der Nähe mil. Objekte angebracht waren fehlten
ja auf den Bahnhöfen. Umd WIMRE wurde im Zusammenhang mit MVM immer
betont, daß dann sofort die GSSD zu informieren war. Weder NVA,
VP oder DR hatten denen was zu sagen.
Grüsse
Frank
stimmt Aber ganz untätig solltest du als Volkspolizist auch nicht sein .
Es gab entsprechende Weisungen.
( Kannste Glauben )
G.K.
Martin Ebert
2008-12-02 21:46:07 UTC
Permalink
Post by Frank Nitzschner
Post by Martin Ebert
Das konnte man ihnen nicht so recht verbieten. Daher kam es darauf
an, schnell zu erkennen *wo* die Herren der Teams gerade sind. Und
sie bei ihrem Tun zu stören.
*Wer* sollte die MVM denn stören?
* DDR-Organe: Durch stellen von Personen bzw Fahrzeugen vor die
Kamera.
* Kommandantur der GSSD: Analog. / Beachte: GSSD konnte auch nicht so
recht eingreifen. Im allerhöchsten Fall fuhr man gemeinsam zur
Kommandantur, trank ordentlich auf den Sieg über Hitler. Und an-
schließend wurden diplomatische Protestnoten ausgetauscht.
Post by Frank Nitzschner
Die entsprechenden Schilder,
welche sonst in der Nähe mil. Objekte angebracht waren fehlten
ja auf den Bahnhöfen.
Auch so ein Mißverständnis. Die Schilder (egal welcher Art) hatten für
die MVM keinerlei Bedeutung. Einzig bindend waren die ausgetauschen
Landkraten mit den eingezeichneten permanenten und temporären Sperr-
gebieten. (Und da gehörte wirklich nicht jeder TÜP dazu.)
Post by Frank Nitzschner
Umd WIMRE wurde im Zusammenhang mit MVM immer
betont, daß dann sofort die GSSD zu informieren war.
Was der DDR in ihren Souveränitätsbemühungen ein Dorn im Auge war. Aber
die sowjetische Seite hat die DDR da nicht ansatzweise mitspielen
lassen.
Post by Frank Nitzschner
Weder NVA, VP oder DR hatten denen was zu sagen.
So war dat.

Mt
Peter Veith
2008-12-03 05:53:52 UTC
Permalink
Frank Nitzschner schrieb: <snip>
Auch so ein Mißverständnis. Die Schilder (egal welcher Art) hatten für
die MVM keinerlei Bedeutung. Einzig bindend waren die ausgetauschen
Landkraten mit den eingezeichneten permanenten und temporären Sperr-
gebieten. (Und da gehörte wirklich nicht jeder TÜP dazu.)
<snip>
Was der DDR in ihren Souveränitätsbemühungen ein Dorn im Auge war. Aber
die sowjetische Seite hat die DDR da nicht ansatzweise mitspielen
lassen.
Post by Frank Nitzschner
Weder NVA, VP oder DR hatten denen was zu sagen.
So war dat.
Zu Fuß habe ich nie MVM gesehen. In ihren Fahrzeugen wurden sie blockiert
und dann wie beschrieben von der GSSD abgeholt. In Folge hatten die sowj.
MVM in der BRD geg. den Westalliierten wieder einen gut. Auch BW, BGS oder
Landespolizei konnnte denen was sagen. So war dat.

Veith
--
Strukturen, Bilder & Geschichte(n) der LSK/LV
http://www.DDR-LUFTWAFFE.de
Juergen Schulz
2008-12-03 06:13:07 UTC
Permalink
Post by Peter Veith
Zu Fuß habe ich nie MVM gesehen. In ihren Fahrzeugen wurden sie blockiert
und dann wie beschrieben von der GSSD abgeholt. In Folge hatten die sowj.
MVM in der BRD geg. den Westalliierten wieder einen gut. Auch BW, BGS oder
Landespolizei konnnte denen was sagen. So war dat.
Nö, so war dat nit. Wir mussten die Amis holen (oder wer eben zuständig war)
und haben ansonsten die gleiche Praxis gehabt. Also blockieren, stören aber:
Nur gucken, nicht anfassen ;-)

Interessanter Weise waren die SMM-Fahrzeuge, die ich sah, olivfarbene Opel-
Mittelklasse (Rekord, später Omega). Wenn das Kennzeichen nicht gewesen
wäre, hätte man es für BW-Fahrzeuge halten können. Vielleicht hätten die
MVM in der DDR lieber UAZ fahren sollen?

Jürgen
Peter Veith
2008-12-03 06:27:43 UTC
Permalink
Post by Juergen Schulz
Post by Peter Veith
Zu Fuß habe ich nie MVM gesehen. In ihren Fahrzeugen wurden sie blockiert
und dann wie beschrieben von der GSSD abgeholt. In Folge hatten die sowj.
MVM in der BRD geg. den Westalliierten wieder einen gut. Auch BW, BGS oder
Landespolizei konnnte denen was sagen. So war dat.
Nö, so war dat nit. Wir mussten die Amis holen (oder wer eben zuständig
war) und haben ansonsten die gleiche Praxis gehabt. Also blockieren,
stören aber: Nur gucken, nicht anfassen ;-)
Wie ich schrieb: Analog.
Post by Juergen Schulz
Vielleicht hätten die MVM in der DDR lieber UAZ fahren sollen?
Hätte vielleicht der TÜV nicht zugelassen?! ;-) :-D

Veith
--
Strukturen, Bilder & Geschichte(n) der LSK/LV
http://www.DDR-LUFTWAFFE.de
Juergen Schulz
2008-12-03 14:31:46 UTC
Permalink
Post by Peter Veith
Post by Juergen Schulz
Post by Peter Veith
Zu Fuß habe ich nie MVM gesehen. In ihren Fahrzeugen wurden sie blockiert
und dann wie beschrieben von der GSSD abgeholt. In Folge hatten die sowj.
MVM in der BRD geg. den Westalliierten wieder einen gut. Auch BW, BGS oder
Landespolizei konnnte denen was sagen. So war dat.
Nö, so war dat nit. Wir mussten die Amis holen (oder wer eben zuständig
war) und haben ansonsten die gleiche Praxis gehabt. Also blockieren,
stören aber: Nur gucken, nicht anfassen ;-)
Wie ich schrieb: Analog.
Post by Juergen Schulz
Vielleicht hätten die MVM in der DDR lieber UAZ fahren sollen?
Hätte vielleicht der TÜV nicht zugelassen?! ;-) :-D
Wenn ich mir angucke, mit was für Hütten die Amis hier unterwegs waren
(und teilweise noch sind) dann wäre ein gut gepflegter UAZ 469b ein echter
Gewinn. Bei nochmaliger Betrachtung: schon der GAZ 69 wäre teilw. ein
Plus gewesen ;-)

Und TÜV steht bei den Schlammerikanern ohnehinnicht aufm Fahrplan.

Jürgen
Frank Hucklenbroich
2008-12-03 09:42:41 UTC
Permalink
Post by Juergen Schulz
Post by Peter Veith
Zu Fuß habe ich nie MVM gesehen. In ihren Fahrzeugen wurden sie blockiert
und dann wie beschrieben von der GSSD abgeholt. In Folge hatten die sowj.
MVM in der BRD geg. den Westalliierten wieder einen gut. Auch BW, BGS oder
Landespolizei konnnte denen was sagen. So war dat.
Nö, so war dat nit. Wir mussten die Amis holen (oder wer eben zuständig war)
Nur gucken, nicht anfassen ;-)
Wobei die Russen dann gerne die Zigaretten ausgepackt und den Innenraum
ihres PkW in kürzester Zeit so richtig dicht zugequalmt haben. Mit gucken
war dann auch nicht mehr viel ;-)

Grüße,

Frank
Martin Ebert
2008-12-04 19:06:24 UTC
Permalink
Post by Peter Veith
Zu Fuß habe ich nie MVM gesehen.
In großen Garnisonsstädten hat der Fahrer am Hotel auf das Auto
aufgepaßt, die beiden Offiziere sind durch die Kneipen und haben
sich nett mit sowjetischen Offizieren unterhalten.

Der zuständige IM des MfS hat das schon mitbekommen, konnte
aber nicht so sehr viel machen. So ein Fall ist für WB bekannt
und veröffentlicht.

Mt
Uwe Likedeeler
2008-12-03 08:04:07 UTC
Permalink
Post by Martin Ebert
Post by Frank Nitzschner
*Wer* sollte die MVM denn stören?
* DDR-Organe: Durch stellen von Personen bzw Fahrzeugen vor die
Kamera.
Jo - blockieren und eventuell Sicht sperren. u.a. mit Decken übe die
Fahrzeugscheiben ;-)
Post by Martin Ebert
* Kommandantur der GSSD: Analog. / Beachte: GSSD konnte auch nicht so
recht eingreifen.
Oh - die griffen schon ein. Eventuell mit Kran einen Landi auf einen
Tieflader und damit zum Grenzübergang.
Da beim Verladen, incl. Personen, leider die Kiste aus ca 1 Meter Höhe
auf den Tieflader fiel, war die Fahrtüchtigkeit nicht mehr so recht gegeben.
Manchmal ging man mit den ehemaligen Alliierten auch robust um ;-)
Post by Martin Ebert
Im allerhöchsten Fall fuhr man gemeinsam zur
Kommandantur, trank ordentlich auf den Sieg über Hitler. Und an-
schließend wurden diplomatische Protestnoten ausgetauscht.
s.o. hing wohl von der politischen Grosswetterlage ab.
Post by Martin Ebert
Auch so ein Mißverständnis. Die Schilder (egal welcher Art) hatten für
die MVM keinerlei Bedeutung. Einzig bindend waren die ausgetauschen
Landkraten mit den eingezeichneten permanenten und temporären Sperr-
gebieten. (Und da gehörte wirklich nicht jeder TÜP dazu.)
Korrekt. Wobei gerade die eingemalten Sperrgebiete schon interessant
waren ;-))
Post by Martin Ebert
Post by Frank Nitzschner
Umd WIMRE wurde im Zusammenhang mit MVM immer
betont, daß dann sofort die GSSD zu informieren war.
Jepp. kucken, blockieren aber nicht anfassen.

bye
Uwe
Martin Ebert
2008-12-04 19:12:31 UTC
Permalink
Post by Uwe Likedeeler
Post by Martin Ebert
* Kommandantur der GSSD: Analog. / Beachte: GSSD konnte auch nicht so
recht eingreifen.
Oh - die griffen schon ein. Eventuell mit Kran einen Landi auf einen
Tieflader und damit zum Grenzübergang.
Wir reden aneinander vorbei.
Das Fahrzeuginnere und die Insassen waren auch für Kolja tabu.
Post by Uwe Likedeeler
Da beim Verladen, incl. Personen, leider die Kiste aus ca 1 Meter Höhe
auf den Tieflader fiel, war die Fahrtüchtigkeit nicht mehr so recht gegeben.
Das dürfte die Ausnahme gewesen sein. Aber erzählt sich halt schöner
als der normale Dienstbetrieb.
Post by Uwe Likedeeler
Manchmal ging man mit den ehemaligen Alliierten auch robust um ;-)
Ja. - Aber auch da muß man trennen. Die MVM waren ernsthaft gefährdet
bei/mit den handelnden Truppen selbst. Wenn die Kommandantur erschien
war alles gut. - Daher haben die immer sehr schnell darauf verwiesen,
dass nur die Kommandantur zuständig sei.
Post by Uwe Likedeeler
Post by Martin Ebert
Im allerhöchsten Fall fuhr man gemeinsam zur
Kommandantur, trank ordentlich auf den Sieg über Hitler. Und an-
schließend wurden diplomatische Protestnoten ausgetauscht.
s.o. hing wohl von der politischen Grosswetterlage ab.
Die allermeisten öffentlich gewordenen "Einschreiten" endeten so.
Post by Uwe Likedeeler
Post by Martin Ebert
Auch so ein Mißverständnis. Die Schilder (egal welcher Art) hatten für
die MVM keinerlei Bedeutung. Einzig bindend waren die ausgetauschen
Landkraten mit den eingezeichneten permanenten und temporären Sperr-
gebieten. (Und da gehörte wirklich nicht jeder TÜP dazu.)
Korrekt. Wobei gerade die eingemalten Sperrgebiete schon interessant
waren ;-))
Und natürlich haben die MVM versucht dort zu gucken. Und die GSSD hat
versucht das zu verhindern.

Mt
Peter Veith
2008-12-05 05:49:53 UTC
Permalink
Post by Martin Ebert
Wir reden aneinander vorbei.
Das Fahrzeuginnere und die Insassen waren auch für Kolja tabu.
Das wäre mir neu. "Tabu" nur auf "Gegenseitigkeit".

Veith
--
Strukturen, Bilder & Geschichte(n) der LSK/LV
http://www.DDR-LUFTWAFFE.de
Martin Ebert
2008-12-05 21:29:39 UTC
Permalink
Post by Peter Veith
Post by Martin Ebert
Wir reden aneinander vorbei.
Das Fahrzeuginnere und die Insassen waren auch für Kolja tabu.
Das wäre mir neu. "Tabu" nur auf "Gegenseitigkeit".
Die Aussage des zweiten Satzes verstehe ich nicht.

Ansonsten sind alle öffentlich gewordenen Berichte sowie die
mir vorliegenden hiesigen Zeitzeugenberichte genau so. Inhalt
des Wagens und Insassen absolut tabu. - Wobei immer versucht
wurde in den Wagen zu greifen.

Bei den Angehörigen der MVM ist das nicht 100% klar: Formal
waren das keine Diplomaten. Aber sie wurden von den Kommandanturen
(und oft auch von Kampfeinheiten) wie diplomatisches Personal
behandelt. - Vermutlich waren die Kommandanturen solcherart
angewiesen.

BTW: Bei php gibt es einen Brixmis-Bericht über WB. So wie der
Brite den Ablauf beschreibt - so war das ganz typisch: Gut getarnt
beobachtet; dann von Speznaz mit Schwung eingesammelt ... mal gezeigt
wer wer ist. Dann Einigung, dass man jetzt zur Kommandantur fährt.
Dort Austausch von Geschenken und Gruppenfoto.

Mt
gunter kühne
2008-12-06 06:26:37 UTC
Permalink
Post by Martin Ebert
Post by Peter Veith
Post by Martin Ebert
Wir reden aneinander vorbei.
Das Fahrzeuginnere und die Insassen waren auch für Kolja tabu.
Das wäre mir neu. "Tabu" nur auf "Gegenseitigkeit".
Die Aussage des zweiten Satzes verstehe ich nicht.
Ansonsten sind alle öffentlich gewordenen Berichte sowie die
mir vorliegenden hiesigen Zeitzeugenberichte genau so. Inhalt
des Wagens und Insassen absolut tabu. - Wobei immer versucht
wurde in den Wagen zu greifen.
Für DDR Organe tabu.

bei der GSSD war das wohl anders.
Und deine Berichte von wem stammen die ?
Meine Erfahrung dazu ( 2 Fälle ) sagen, wenns soweit war schickten die die
Freunde weiträumig weg.
B.Z.W wurden die Fahrzeuge auf ihr Gelände gebracht ( eben wegen Zeugen)
Alles was da geschah wirst du wohl kaum aus Presseberichten erfahren :)
Post by Martin Ebert
Bei den Angehörigen der MVM ist das nicht 100% klar: Formal
waren das keine Diplomaten. Aber sie wurden von den Kommandanturen
(und oft auch von Kampfeinheiten) wie diplomatisches Personal
behandelt. - Vermutlich waren die Kommandanturen solcherart
angewiesen.
BTW: Bei php gibt es einen Brixmis-Bericht über WB. So wie der
Brite den Ablauf beschreibt - so war das ganz typisch: Gut getarnt
beobachtet; dann von Speznaz mit Schwung eingesammelt ... mal gezeigt
wer wer ist. Dann Einigung, dass man jetzt zur Kommandantur fährt.
Dort Austausch von Geschenken und Gruppenfoto.
Mt
Das war meist auf Territorium von Gssd was da ab lief wissen nur wenige.

ich währe da sehr vorsichtig.( Mit solchen berichten )
Naja und von den Amis sind ja wohl auch einige nicht wieder lebend aus der
Kasserne der GSSD herausgekommen. und die Sowj. Streitkräfte Vermissen ja
auch noch Paar Man ihrer Verbindungsmission.
Also Kaffeetrinken ( Oder Tee oder alk war nicht immer )

G.k.
Martin Ebert
2008-12-06 20:44:13 UTC
Permalink
Post by gunter kühne
Post by Martin Ebert
Ansonsten sind alle öffentlich gewordenen Berichte sowie die
mir vorliegenden hiesigen Zeitzeugenberichte genau so. Inhalt
des Wagens und Insassen absolut tabu. - Wobei immer versucht
wurde in den Wagen zu greifen.
Für DDR Organe tabu.
Die entsprechenden MA des MfS haben das schon versucht.
Post by gunter kühne
bei der GSSD war das wohl anders.
Und deine Berichte von wem stammen die ?
Zeitzeugen; teilweise MVM.
Post by gunter kühne
Meine Erfahrung dazu ( 2 Fälle ) sagen, wenns soweit war schickten die die
Freunde weiträumig weg.
B.Z.W wurden die Fahrzeuge auf ihr Gelände gebracht ( eben wegen Zeugen)
Alles was da geschah wirst du wohl kaum aus Presseberichten erfahren :)
Wenn das ein hoher MVM-Offizier beschreibt, werde ich dem
wohl glauben: Eher unwahrscheinlich, dass er schroffe Behandlung
nicht erwähnen würde.
Post by gunter kühne
Post by Martin Ebert
BTW: Bei php gibt es einen Brixmis-Bericht über WB. So wie der
Brite den Ablauf beschreibt - so war das ganz typisch: Gut getarnt
beobachtet; dann von Speznaz mit Schwung eingesammelt ... mal gezeigt
wer wer ist. Dann Einigung, dass man jetzt zur Kommandantur fährt.
Dort Austausch von Geschenken und Gruppenfoto.
Das war meist auf Territorium von Gssd was da ab lief wissen nur wenige.
ich währe da sehr vorsichtig.( Mit solchen berichten )
Es gibt den Bericht des Offiziers. Es gibt Fotos.
Post by gunter kühne
Naja und von den Amis sind ja wohl auch einige nicht wieder lebend aus der
Kasserne der GSSD herausgekommen.
Es waren nur zwei. Ein Amerikaner und ein Franzose. Beide waren nicht in
Kasernen.

Gunter, ich sag's gern nochmal. Kritisch war es für MVM nur, wenn die
mit Kampfeinheiten (die ggf schlecht belehrt waren oder selbst Angst
hatten) zusammentrafen. Wenn die Kommandantur kam war die Gefahr vorbei.
In den allermeisten Fällen ging es recht gesittet ab: Auch die MVM
wußten ab welchem Punkt die wilde Jagd einzustellen war.
Post by gunter kühne
und die Sowj. Streitkräfte Vermissen ja
auch noch Paar Man ihrer Verbindungsmission.
Nein. Es gab keine Toten bei der sowjetischen Mission. (oder Du kommst
mit neuen Fakten).

Mt
gunter kühne
2008-12-06 21:17:00 UTC
Permalink
Post by Martin Ebert
Post by gunter kühne
Post by Martin Ebert
Ansonsten sind alle öffentlich gewordenen Berichte sowie die
mir vorliegenden hiesigen Zeitzeugenberichte genau so. Inhalt
des Wagens und Insassen absolut tabu. - Wobei immer versucht
wurde in den Wagen zu greifen.
Für DDR Organe tabu.
Die entsprechenden MA des MfS haben das schon versucht.
Post by gunter kühne
bei der GSSD war das wohl anders.
Und deine Berichte von wem stammen die ?
Zeitzeugen; teilweise MVM.
Post by gunter kühne
Meine Erfahrung dazu ( 2 Fälle ) sagen, wenns soweit war schickten die die
Freunde weiträumig weg.
B.Z.W wurden die Fahrzeuge auf ihr Gelände gebracht ( eben wegen Zeugen)
Alles was da geschah wirst du wohl kaum aus Presseberichten erfahren :)
Wenn das ein hoher MVM-Offizier beschreibt, werde ich dem
wohl glauben: Eher unwahrscheinlich, dass er schroffe Behandlung
nicht erwähnen würde.
Post by gunter kühne
Post by Martin Ebert
BTW: Bei php gibt es einen Brixmis-Bericht über WB. So wie der
Brite den Ablauf beschreibt - so war das ganz typisch: Gut getarnt
beobachtet; dann von Speznaz mit Schwung eingesammelt ... mal gezeigt
wer wer ist. Dann Einigung, dass man jetzt zur Kommandantur fährt.
Dort Austausch von Geschenken und Gruppenfoto.
Das war meist auf Territorium von Gssd was da ab lief wissen nur wenige.
ich währe da sehr vorsichtig.( Mit solchen berichten )
Es gibt den Bericht des Offiziers. Es gibt Fotos.
Post by gunter kühne
Naja und von den Amis sind ja wohl auch einige nicht wieder lebend aus der
Kasserne der GSSD herausgekommen.
Es waren nur zwei. Ein Amerikaner und ein Franzose. Beide waren nicht in
Kasernen.
Gunter, ich sag's gern nochmal. Kritisch war es für MVM nur, wenn die
mit Kampfeinheiten (die ggf schlecht belehrt waren oder selbst Angst
hatten) zusammentrafen. Wenn die Kommandantur kam war die Gefahr vorbei.
In den allermeisten Fällen ging es recht gesittet ab: Auch die MVM
wußten ab welchem Punkt die wilde Jagd einzustellen war.
Post by gunter kühne
und die Sowj. Streitkräfte Vermissen ja
auch noch Paar Man ihrer Verbindungsmission.
Nein. Es gab keine Toten bei der sowjetischen Mission. (oder Du kommst
mit neuen Fakten).
Mt
1982 oder 83 Pirna .
Die Antwort darauf in Bayern.
Wen du an solche glaubwürdigen aussagen kommst wie du genannt hast dann ist
es sicher kein Problem vor dich das auch zu recherchieren.
wie gesagt ich bin nur in 2 fällen involviert gewesen. (und da nur bis zu
einem gewissen Zeitpunkt.)
Aber gestellt hatten wir sie . :(
Übrigens nur als Hinweis frag mal in Dresden noch wo die VP 1172 hin war.
( schade das war der letzte 1800 lada den es gab danach nur noch lahme
1300.:( )
G.K.
--
Wichtige Mail an bastler1tarcorde
Martin Ebert
2008-12-07 03:38:38 UTC
Permalink
[Gunter]
Post by gunter kühne
Post by Martin Ebert
Post by gunter kühne
und die Sowj. Streitkräfte Vermissen ja
auch noch Paar Man ihrer Verbindungsmission.
Nein. Es gab keine Toten bei der sowjetischen Mission. (oder Du kommst
mit neuen Fakten).
1982 oder 83 Pirna .
Was war dort? Tote westliche MVM?
Post by gunter kühne
Die Antwort darauf in Bayern.
Was war dort? Tote sowjetische MVM?
Post by gunter kühne
Wen du an solche glaubwürdigen aussagen kommst wie du genannt hast dann ist
es sicher kein Problem vor dich das auch zu recherchieren.
Ich mache das für meine Region - und das ist anstrengend und
aufwändig genug.

Gunter,
komm mit Fakten rum: Du kannst hier nicht die These aufstellen, dass
mehr als zwei westliche MVM und mehr als Null sowjetische MVM getötet
worden sind - und Dich jetzt zurückziehen: Da nagele ich Dich jetzt
fest. Du mußt bedenken, dass ich dreißig Jahren irgendwelche Kinder
rumrecherchieren und Deine aufgestellte Behauptung lesen!

(Das Thema ist hinreichend erforscht. Wenn es mehr Tote gegeben hätte,
dann hätte es schon damals -erst recht heute- eine Heidenstaubwolke
gegeben: Solche Themen liebt die Journalie ...)
Post by gunter kühne
wie gesagt ich bin nur in 2 fällen involviert gewesen. (und da nur bis zu
einem gewissen Zeitpunkt.)
Aber gestellt hatten wir sie . :(
Erzähl mal.
Post by gunter kühne
Übrigens nur als Hinweis frag mal in Dresden noch wo die VP 1172 hin war.
( schade das war der letzte 1800 lada den es gab danach nur noch lahme
1300.:( )
Klar, mache ich doch gern:
Gunter, wo ist denn die VP 1172 hin? Und warum ist das wichtig?

Mt
gunter kühne
2008-12-07 10:37:14 UTC
Permalink
Post by Martin Ebert
[Gunter]
Post by gunter kühne
Post by Martin Ebert
Post by gunter kühne
und die Sowj. Streitkräfte Vermissen ja
auch noch Paar Man ihrer Verbindungsmission.
Nein. Es gab keine Toten bei der sowjetischen Mission. (oder Du kommst
mit neuen Fakten).
1982 oder 83 Pirna .
Was war dort? Tote westliche MVM?
einer definitiv der 2. schwer verletzt.( Was daraus georden ist ....)
Post by Martin Ebert
Post by gunter kühne
Die Antwort darauf in Bayern.
Nach aussage eines mir damals bekannten Dolmetschers der GSSD , passierte
paar wochen darauf ähnliches in Bayern natürlich mit sowj. angehörigen.
Post by Martin Ebert
Was war dort? Tote sowjetische MVM?
Post by gunter kühne
Wen du an solche glaubwürdigen aussagen kommst wie du genannt hast dann ist
es sicher kein Problem vor dich das auch zu recherchieren.
Ich mache das für meine Region - und das ist anstrengend und
aufwändig genug.
Glaube ich dir
Aber wer deutscher ist wird sich hüten dir mehr zu erzählen. :(
Post by Martin Ebert
Gunter,
komm mit Fakten rum: Du kannst hier nicht die These aufstellen, dass
mehr als zwei westliche MVM und mehr als Null sowjetische MVM getötet
worden sind - und Dich jetzt zurückziehen: Da nagele ich Dich jetzt
fest. Du mußt bedenken, dass ich dreißig Jahren irgendwelche Kinder
rumrecherchieren und Deine aufgestellte Behauptung lesen!
Man kann ja auch mal in Moskau fragen . wen man nett ist die haben da
unterlagen .
Post by Martin Ebert
(Das Thema ist hinreichend erforscht. Wenn es mehr Tote gegeben hätte,
dann hätte es schon damals -erst recht heute- eine Heidenstaubwolke
gegeben: Solche Themen liebt die Journalie ...)
soo ach deswegen sin die Blätter in meiner Akte bei frau Birler verschwunden
oder schwarz.
Aha
Post by Martin Ebert
Post by gunter kühne
wie gesagt ich bin nur in 2 fällen involviert gewesen. (und da nur bis zu
einem gewissen Zeitpunkt.)
Aber gestellt hatten wir sie . :(
Erzähl mal.
Post by gunter kühne
Übrigens nur als Hinweis frag mal in Dresden noch wo die VP 1172 hin war.
( schade das war der letzte 1800 lada den es gab danach nur noch lahme
1300.:( )
Gunter, wo ist denn die VP 1172 hin? Und warum ist das wichtig?
Naja sie war nach dem stellen nicht mehr in einen Gebrauchfähigen Zustand.
( Kommentar eines Koll( gen.) der dabei war :
" Mit einem M21 währe das nicht passiert.
Allerdings hätten wir sie dann auch nicht erfolgreich verfolgen können :(

Mehr musst du bei den offiziellen stellen nachfragen.
erstens will ich noch ne weile ruhe haben.
( habe auch Enkel die ihren Opa noch brauchen)
Und es gibt offizielle Dokumente. warum ich . ich habe nichts
schriftliches . )
Im Übrigen mir hat der Zoff beim Aufhören gereicht, den damals ein nicht
ordnungsgemäß abgemeldetes Notizbuch gemacht hat .
( Da stand dummerweise so ein Stempel drauf mit lauter Feldern im ersten
stand VVS dann kamen paar nummern. )
gruß gunter
Und schönes Wochenende .
Post by Martin Ebert
Mt
Martin Ebert
2008-12-07 20:03:59 UTC
Permalink
Post by gunter kühne
Post by Martin Ebert
Post by gunter kühne
Post by Martin Ebert
Nein. Es gab keine Toten bei der sowjetischen Mission. (oder Du kommst
mit neuen Fakten).
1982 oder 83 Pirna .
Was war dort? Tote westliche MVM?
einer definitiv der 2. schwer verletzt.( Was daraus georden ist ....)
Die Aussage halte ich erstmal für ausgeschlossen. Der Forschungsstand
ist: zwei westliche Tote, nicht mehr. - Aber man soll niemals nie sagen:
Wenn da noch was war ... schick mir bitte mal eine Mail.
Post by gunter kühne
Post by Martin Ebert
Post by gunter kühne
Die Antwort darauf in Bayern.
Nach aussage eines mir damals bekannten Dolmetschers der GSSD , passierte
paar wochen darauf ähnliches in Bayern natürlich mit sowj. angehörigen.
Nach aktuellem Forschungsstand hat es nie einen toten sowj. MVM gegeben.
Du möchtest bedenken: Es ist etwas schwierig, das auch heute noch geheim
zu halten.

Was war denn da in Pirna eigentlich so interessant?
Post by gunter kühne
Post by Martin Ebert
Gunter, wo ist denn die VP 1172 hin? Und warum ist das wichtig?
Naja sie war nach dem stellen nicht mehr in einen Gebrauchfähigen Zustand.
Tja. Beschwer Dich bei Deinem Dienstherrn: Es war keine so gute Idee,
mit einem Auto aus Trompetenblech richtige Fahrzeuge blockieren zu
wollen: Natürlich haben die sich nicht freiwillig blockieren lassen:
Da wurde geschubst und gedrängelt und geschoben. Und so einen Lada
schiebt man mit einem richtigen Auto notfalls schon weg ...
Post by gunter kühne
Mehr musst du bei den offiziellen stellen nachfragen.
erstens will ich noch ne weile ruhe haben.
Hoppa.
Post by gunter kühne
Und es gibt offizielle Dokumente. warum ich . ich habe nichts
schriftliches . )
Wo gibt es diese Dokumente? Sag an.
Post by gunter kühne
Post by Martin Ebert
Ich mache das für meine Region - und das ist anstrengend und
aufwändig genug.
Glaube ich dir
Aber wer deutscher ist wird sich hüten dir mehr zu erzählen. :(
Ach Quark.
Vor 10 Jahren war das noch ein Aufreger. Heute geht es bei dem Thema
ziemlich gelassen zu. - Meist.

Mt
gunter kühne
2008-12-09 18:32:15 UTC
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Mt
Du Hattest Post.

Uwe Likedeeler
2008-12-05 08:41:51 UTC
Permalink
Post by Martin Ebert
Wir reden aneinander vorbei.
Das Fahrzeuginnere und die Insassen waren auch für Kolja tabu.
Jepp. hab ich auch so in Erinnerung.
Post by Martin Ebert
Post by Uwe Likedeeler
Da beim Verladen, incl. Personen, leider die Kiste aus ca 1 Meter Höhe
auf den Tieflader fiel, war die Fahrtüchtigkeit nicht mehr so recht gegeben.
Das dürfte die Ausnahme gewesen sein. Aber erzählt sich halt schöner
als der normale Dienstbetrieb.
Naja, sooft haben wir Sie halt nicht gekriegt :-(
War eher ein Katz-und-Maus Spiel mit Vorteil für die Maus.
Dafür schmissen die dann auch mal Coca-Cola-Dosen und Pornozeitungen
über den Zaun ;-)
Das löste dann regelmässig Wachalarm aus. ;-(
incl. Bergung sprengkörperverdächtiger Gegenstände ;->
Post by Martin Ebert
Ja. - Aber auch da muß man trennen. Die MVM waren ernsthaft gefährdet
bei/mit den handelnden Truppen selbst. Wenn die Kommandantur erschien
war alles gut. - Daher haben die immer sehr schnell darauf verwiesen,
dass nur die Kommandantur zuständig sei.
Yepp.
Martin Ebert
2008-12-07 03:48:32 UTC
Permalink
Post by Uwe Likedeeler
Post by Martin Ebert
Post by Uwe Likedeeler
Da beim Verladen, incl. Personen, leider die Kiste aus ca 1 Meter Höhe
auf den Tieflader fiel, war die Fahrtüchtigkeit nicht mehr so recht gegeben.
Das dürfte die Ausnahme gewesen sein. Aber erzählt sich halt schöner
als der normale Dienstbetrieb.
Naja, sooft haben wir Sie halt nicht gekriegt :-(
Na hoppa.
Für welches Team warst Du denn am Start? Doch nicht etwa für eine
Dienststelle in Potsdam? - (Meine Mailadresse funktioniert.)
Post by Uwe Likedeeler
War eher ein Katz-und-Maus Spiel mit Vorteil für die Maus.
Rein technisch schon: Bessere Autos, Nachtsichtgerät uswusf.

Das MfS hatte dann in den 1980ern nachgerüstet: Es gab dann eine
Diensteinheit (Abteilung), die sich nur um MVM kümmerte. Erfolg-
reicher wohl als bei der vorherigen Zersplitterung.
Es blieb das Dilemma, dass DDR-Behörden bei dem großen Spiel eigentlich
nichts zu melden hatten.

Das wurde teilweise (offensichtlich in Absprache mit dem KGB) so
umgangen, dass die MA dieser MfS-Abteilung auch in sowjetischen
Uniformen zu Gange waren.
Post by Uwe Likedeeler
Dafür schmissen die dann auch mal Coca-Cola-Dosen und Pornozeitungen
über den Zaun ;-)
Das löste dann regelmässig Wachalarm aus. ;-(
incl. Bergung sprengkörperverdächtiger Gegenstände ;->
Klingt nun eher nicht so spektakulär.
Post by Uwe Likedeeler
Post by Martin Ebert
Ja. - Aber auch da muß man trennen. Die MVM waren ernsthaft gefährdet
bei/mit den handelnden Truppen selbst. Wenn die Kommandantur erschien
war alles gut. - Daher haben die immer sehr schnell darauf verwiesen,
dass nur die Kommandantur zuständig sei.
Yepp.
Die MVM hatten ein kyrillisch gedrucktes Blatt. Da standen die Regeln
kurz und knackig drauf. Das wurde im Extremfall an die Scheibe gehalten.
Wenn ich recht erinnere, war das in der Sonderausstellung MVM im
Alliiertenmuseum zu sehen.

Mt
Uwe Likedeeler
2008-12-07 05:45:16 UTC
Permalink
Post by Martin Ebert
Post by Uwe Likedeeler
Naja, sooft haben wir Sie halt nicht gekriegt :-(
Na hoppa.
Für welches Team warst Du denn am Start? Doch nicht etwa für eine
Dienststelle in Potsdam? - (Meine Mailadresse funktioniert.)
Nix besonders, nur zu NVA-Zeiten wurden die Objekte noch nicht durch
Wach- und Schliessgesellschaften bewacht ;->
Und da wir anscheinend auf der Strecke lagen hatten wir regelmässig
"Feindkontakt" ;-)
Post by Martin Ebert
Post by Uwe Likedeeler
War eher ein Katz-und-Maus Spiel mit Vorteil für die Maus.
Rein technisch schon: Bessere Autos, Nachtsichtgerät uswusf.
Im Prinzip konnten wir den Jungs nix, falls sie nicht gepennt haben.
Post by Martin Ebert
Das MfS hatte dann in den 1980ern nachgerüstet: Es gab dann eine
Diensteinheit (Abteilung), die sich nur um MVM kümmerte. Erfolg-
reicher wohl als bei der vorherigen Zersplitterung.
Ich weiss nur das der Wachhabende das wohl weitergemeldet hat, incl.
Personen- und Fahrzeugbeschreibung.
Ein paar Leute kannte man mit der Zeit.
Post by Martin Ebert
Es blieb das Dilemma, dass DDR-Behörden bei dem großen Spiel eigentlich
nichts zu melden hatten.
naja, so dramatisch wurde es bei uns eigentlich nicht gesehen (als
normale Posten)
Und hat die MVM eigentlich was grosses ermittelt, was anders nicht
rauszukriegen war?
Post by Martin Ebert
Post by Uwe Likedeeler
Dafür schmissen die dann auch mal Coca-Cola-Dosen und Pornozeitungen
über den Zaun ;-)
Das löste dann regelmässig Wachalarm aus. ;-(
incl. Bergung sprengkörperverdächtiger Gegenstände ;->
Klingt nun eher nicht so spektakulär.
Noe, war nur nervend und Freunde haben sie sich damit auch nicht
gemacht, auch wenn es vielleicht nett gemeint war ;-)
War aber wohl eher provozierend.


bye
uwe
Martin Ebert
2008-12-09 17:41:37 UTC
Permalink
Post by Uwe Likedeeler
Und hat die MVM eigentlich was grosses ermittelt, was anders nicht
rauszukriegen war?
Man muss MVM in Zusammenhang mit anderen Arten der Aufklärung sehen.
Insgesamt hatte die westliche Seite ein durchaus zutreffendes Lagebild:
Standorte, Einheiten, Bewaffnung. - Hinzu kam eine Art Frühwarnsystem:
Neue Bewaffnung, große Truppenbewegungen.

Öffentlich sind fast alle Jahrgangsberichte der USMLM sowie ein Jahres-
bericht von Brixmis.

Mt
Martin Schade
2008-12-01 21:56:28 UTC
Permalink
"Wolfgang Puffe" <***@hotmail.com> schrieb im Newsbeitrag news:ggtnbr$qqv$03$***@news.t-online.com...
*
Post by Wolfgang Puffe
Das muss dann aber ca. ab der 2. Hälfte der 80er gewesen sein.
WIMRE war vorher (genauer Zeitpunkt unbekannt) in der DDR das
Fotografieren von Bahnanlagen (und ich glaube auch von
Brückenbauwerken) verboten.
Ich war so um 1979-81 in einer AG Fotografie, da wurde auch
auf solche "Besonderheiten" hingewiesen.
Ich meine ~'77 im Foto-Kino-Magazin gelesen zu haben, daß so ein Verbot
nicht besteht. Überall, wo man sich aufhalten darf, darf man auch
fotografieren. Falls man auf einem Bahnsteig fotografieren möchte, darf man
aber nicht die Reisenden behindern, und sollte vorher die Aufsicht
verständigen. Häuser darf man grundsätzlich von der Straßenseite aus
fotografieren; die Hinterseite vom Hof aus nur mit Einverständnis des
Eigentümers bzw. Nutzers. Menschenansammlungen - z.B. Badebetrieb - darf man
fotografieren, sofern man dabei nicht einzelne Personen besonders im 'Blick'
hat. Sonst wären deren Rechte zu beachten.

Im Sommer '78 hat ein Bekannter mich mit dem Hinweis 'unerlaubt Bahnanlagen
fotografiert zu haben' erschrecken wollen. Ich habe ihm dann gesagt, daß man
das als staatsfeindliche Hetze auslegen kann, weil er damit das Ansehen der
DDR herabsetzt.

Grüße, Martin Schade
Gerald Endres
2008-11-29 13:33:23 UTC
Permalink
Post by k***@web.de
Ein Bekannter aus dem Westen riet damals, die DDR zu
fotografieren, solange alles noch so ist. Habe ich natürlich nicht in
Gänze kapiert.
Wer hat das schon? Mich ärgert das auch, damals nicht viel mehr
aufgenommen zu haben.
Allerdings findet da bis heute eine interessante Verschiebung statt.
Nach unserem letzten Film ist mir aus mehreren Ecken der Vorwurf
gemacht worden, wir hätten die DDR diffamiert, in dem wir ständig
Bilder von kaputten oder heruntergekommenen Häusern etc. einmontiert
hätten. Der Witz dabei: Viele der Aufnahmen - nicht alle - wurden
damals in der Wendezeit in Oranienburg usw. von uns gedreht und jetzt
noch mal verwendet. Wie die DDR ausgesehen (und gerochen) hat, war
damals für den DDR-Bürger normal, weil alltäglich, für den Wessi
gruselig (speziell: Altebauviertel und Industrie). Jetzt ist es schon
weitgehend vergessen.
Diesen Aspekt finde ich zur Zeit an DDR-Spielfilmen sehr interessant.
Natürlich wurden in diesen Filmen nicht die Dreck- und Ruinenecken
gezeigt, aber wenn man genau hinschaut, zum Beispiel in den Filmen von
Peter Kahane, dann sieht man doch noch etwas von der DDR, wie ich sie
damals wahrgenommen habe.

Gruß
Gerald
--
http://www.boen-end.de
Ingo Gideon Becker
2008-11-29 15:11:58 UTC
Permalink
Post by Gerald Endres
Wer hat das schon? Mich ärgert das auch, damals nicht viel mehr
aufgenommen zu haben.
Ja und was "lernt" uns das?
Man sollte viel häufiger einfach nur normale Ansichten seiner Heimatstadt
aufnehmen. Ich habe hier mehrere Dia-Kästen mit Farb- und
Schwarz/Weiss-Aufnahmen die mein Vater in den 50er Jahren gemacht hat.
Schaufenster-Deko, Weihnachtsbeleuchtung, Straßenzüge die nicht mehr wieder
zu erkennen sind aber alles Aufahmen die völlig alltäglich sind oder waren.

Grade durch die Möglichkeit mit einer Digitalkamera nahezu ohne
Kostenaufwand Bilder machen und archivieren zu können gibts doch kaum
Hinderungsgründe.
Ned
2008-11-29 15:55:00 UTC
Permalink
Post by Ingo Gideon Becker
Post by Gerald Endres
Wer hat das schon? Mich ärgert das auch, damals nicht viel mehr
aufgenommen zu haben.
Ja und was "lernt" uns das?
Man sollte viel häufiger einfach nur normale Ansichten seiner Heimatstadt
aufnehmen. Ich habe hier mehrere Dia-Kästen mit Farb- und
Schwarz/Weiss-Aufnahmen die mein Vater in den 50er Jahren gemacht hat.
Schaufenster-Deko, Weihnachtsbeleuchtung, Straßenzüge die nicht mehr wieder
zu erkennen sind aber alles Aufahmen die völlig alltäglich sind oder waren.
Grade durch die Möglichkeit mit einer Digitalkamera nahezu ohne
Kostenaufwand Bilder machen und archivieren zu können gibts doch kaum
Hinderungsgründe.
Bring sie doch Online, das würde sicher viele interessieren, zumindest die
aus der Gegend stammen.
Ned
Ingo Gideon Becker
2008-11-29 16:03:45 UTC
Permalink
Post by Ned
Bring sie doch Online, das würde sicher viele interessieren, zumindest die
aus der Gegend stammen.
Ned
Wenn das nicht so viel Arbeit wäre die alle zu scannen. Aber in der
jetzigen Jahreszeit ginge das schon irgendwie.
Jedoch: Die Bilder stammen aus einer Großstadt im Rheinland - ohne Dom,
ohne Landtag.
Gerald Endres
2008-11-29 16:23:37 UTC
Permalink
Ingo Gideon Becker
Post by Ingo Gideon Becker
Ja und was "lernt" uns das?
Man sollte viel häufiger einfach nur normale Ansichten seiner Heimatstadt
aufnehmen. Ich habe hier mehrere Dia-Kästen mit Farb- und
Schwarz/Weiss-Aufnahmen die mein Vater in den 50er Jahren gemacht hat.
Schaufenster-Deko, Weihnachtsbeleuchtung, Straßenzüge die nicht mehr wieder
zu erkennen sind aber alles Aufahmen die völlig alltäglich sind oder waren.
Aufnehmen ist das eine, Aufbewahren noch ein weiteres Problem. Solche
Bilder werden dann meistens von den Erben als uninteressant angesehn
und fortgeworfen. Da kann man froh sein, wenn die Fotoalben bei
irgendeinem Trödler verramscht werden.
Ich seh mir inzwischen, wenn es sich ergibt, sehr gern in Trödelläden
die Alben mit den Familienfeier- und Urlaubsaufnahmen an, die meistens
unbeachtet in einer Ecke gestapelt sind.

Gruß
Gerald
--
http://www.boen-end.de
Antonia H.
2008-11-29 16:50:04 UTC
Permalink
Post by Gerald Endres
Diesen Aspekt finde ich zur Zeit an DDR-Spielfilmen sehr interessant.
Natürlich wurden in diesen Filmen nicht die Dreck- und Ruinenecken
gezeigt, aber wenn man genau hinschaut, zum Beispiel in den Filmen von
Peter Kahane, dann sieht man doch noch etwas von der DDR, wie ich sie
damals wahrgenommen habe.
Gruß
Gerald
Zu diesem Thema fallen mir Spaziergänge in den verschiedensten
Ecken meiner Heimatstadt Dresden in DDR-Zeiten ein, bei denen wir damals
immer wieder feststellten, dass man dort *herrlich* Kriegsfilme drehen
könne.
Nun sehen wir heute beim Spaziergang- allerdings weitaus wenigere -
Gebäude, wo wir feststellen, dass man hier wunderbar DDR-Filme drehen
könne.

Nur mal so.
Antonia
Gerald Endres
2008-11-29 23:25:16 UTC
Permalink
Post by Antonia H.
Nun sehen wir heute beim Spaziergang- allerdings weitaus wenigere -
Gebäude, wo wir feststellen, dass man hier wunderbar DDR-Filme drehen
könne.
Da bin ich um jeden Hinweis, um jede Adresse dankbar.
Gruß
Gerald
--
http://www.boen-end.de
Boris Gerlach
2008-11-30 04:23:32 UTC
Permalink
Post by Gerald Endres
Post by k***@web.de
Ein Bekannter aus dem Westen riet damals, die DDR zu
fotografieren, solange alles noch so ist. Habe ich natürlich nicht in
Gänze kapiert.
Wer hat das schon? Mich ärgert das auch, damals nicht viel mehr
aufgenommen zu haben.
Allerdings findet da bis heute eine interessante Verschiebung statt.
Nach unserem letzten Film ist mir aus mehreren Ecken der Vorwurf
gemacht worden, wir hätten die DDR diffamiert, in dem wir ständig
Bilder von kaputten oder heruntergekommenen Häusern etc. einmontiert
hätten. Der Witz dabei: Viele der Aufnahmen - nicht alle - wurden
damals in der Wendezeit in Oranienburg usw. von uns gedreht und jetzt
noch mal verwendet.
Ich fotorafierte auf einem Besuch im Mansfelder Land wo meine Verwandschaft
wohnt und wo ich väterlicherseits meine Wurzeln habe, die Geburtsstadt meines
alten Herren, die Lutherstadt Eisleben. Auch mit allerbestem Wollen, war es
mir nicht möglich, auch nur ein Häuserensemble oder einen Straßenzug
aufzunehmen, bei dem nicht der Verfall zu sehen war. So sah sie aus die Zone
Plattenwüsten und verfallene Altbauten und eine! renovierte Husemannstraße.
(ehemalige Hochmeisterstrasse in Ostberlin)
Genau so hat es Orwell in seinem Buch 1984 beschrieben, als sich der
Hauptakteur zum Besaufen in die Proletenreviere herabbegibt.

Auch mir ist erinnerlich wie das,was wir in Ostberlin als "morbiden Charme"
bezeichneten (Abgefaulte Balkone, russische MG-Garben am Putz von den
Straßenkämpfen 1945, Lücken und ausgebombte Stellen in den Häuserzeilen
- Sehr schön Dokumentiert in dem DEFA Film "Der tapfere Schulschwänzer")
von Westlern voller Grauen aufgenommen wurde. letztens war ich aber mal
in Hannover zur C-Bit und das ist wohl mit Abstand die dreckigste und
verschmierteste Stadt außerhalb von Berlin Pankow Heinersdorf.
Es gleicht sich alles an.
Post by Gerald Endres
Gerald
BGE
Martin Ebert
2008-11-30 23:05:27 UTC
Permalink
Post by Boris Gerlach
Ich fotorafierte auf einem Besuch im Mansfelder Land wo meine Verwandschaft
wohnt und wo ich väterlicherseits meine Wurzeln habe, die Geburtsstadt
meines alten Herren, die Lutherstadt Eisleben.
Ich melde Interesse an.
Du hast die Fotos gescannt vorliegen?

Darf ich nach dem Geburtsjahr des Hrn Vater fragen (so sehr viele
Gymnasien gab es dort ja nicht - es könnte sein, dass ...)

Mt
k***@web.de
2008-11-30 08:07:05 UTC
Permalink
Post by Gerald Endres
hätten. Der Witz dabei: Viele der Aufnahmen - nicht alle - wurden
damals in der Wendezeit in Oranienburg usw. von uns gedreht und jetzt
noch mal verwendet.
Ja, in den 80ern war vieles sehr kaputt, leider, das kann man auch
nicht wegdiskutieren, es ist zum Glück belegt. In der IMHO sehr guten
Zeitschrift "Fotografie" (gab's auch nur unter dem Ladentisch) waren
auch damals zum Teil erschreckende Bilder bspw. von Halle zu sehen.

Wie die DDR ausgesehen (und gerochen) hat, war
Post by Gerald Endres
damals für den DDR-Bürger normal, weil alltäglich, für den Wessi
gruselig (speziell: Altebauviertel und Industrie).
Im DLF "Aus Ostberliner Zeitungen" hatte ich den 80ern schon einen
Kommentar gehört in der Art, "man riecht die DDR förmlich". Hab' ich
mir wohl gemerkt, weil's ehrlich und doch auch verletzend war.
Post by Gerald Endres
Diesen Aspekt finde ich zur Zeit an DDR-Spielfilmen sehr interessant.
Natürlich wurden in diesen Filmen nicht die Dreck- und Ruinenecken
gezeigt, aber wenn man genau hinschaut, zum Beispiel in den Filmen von
Peter Kahane, dann sieht man doch noch etwas von der DDR, wie ich sie
damals wahrgenommen habe.
Wenn ich an Szenen mit dem Schüttauf denke (Ete und Ali), könnte ich
trotzdem wehmütig werden.
Post by Gerald Endres
Gruß
Gerald
--http://www.boen-end.de
Ingo Gideon Becker
2008-11-30 09:58:12 UTC
Permalink
Post by k***@web.de
Im DLF "Aus Ostberliner Zeitungen" hatte ich den 80ern schon einen
Kommentar gehört in der Art, "man riecht die DDR förmlich". Hab' ich
mir wohl gemerkt, weil's ehrlich und doch auch verletzend war.
Wirklich verletzend?
Da war doch eher der Geruch von Braunkohleheizungen uns 2Takt-Motoren
gemeint, nicht aber dass die Menschen gerochen hätten.

Im Ruhgebiet roch - und riecht - es auch anders als in der Provence.
k***@web.de
2008-11-30 14:21:05 UTC
Permalink
On 30 Nov., 10:58, Ingo Gideon Becker
Post by Ingo Gideon Becker
Wirklich verletzend?
Da war doch eher der Geruch von Braunkohleheizungen uns 2Takt-Motoren
gemeint, nicht aber dass die Menschen gerochen hätten.
Natürlich waren nicht die Menschen gemeint, aber trotzdem habe ich es,
als jemand, der sich nicht so sehr mit der DDR als Staat
identifizieren konnte, trotzdem so empfunden. Halt so, wie es vielen
nach der wende ging.
gunter kühne
2008-12-01 16:32:53 UTC
Permalink
Post by k***@web.de
On 30 Nov., 10:58, Ingo Gideon Becker
Post by Ingo Gideon Becker
Wirklich verletzend?
Da war doch eher der Geruch von Braunkohleheizungen uns 2Takt-Motoren
gemeint, nicht aber dass die Menschen gerochen hätten.
Natürlich waren nicht die Menschen gemeint, aber trotzdem habe ich es,
als jemand, der sich nicht so sehr mit der DDR als Staat
identifizieren konnte, trotzdem so empfunden. Halt so, wie es vielen
nach der wende ging.
es stimmt schon das es Roch . mal mehr mal weniger .
Es war eben auch abhängig wo man war.
.
P.S.: Und O.T. als ich in die gebrachten Bundesländer gezogen bin war meine
erste Unterkunft in LU-Oppau.
Also sagt nichts über Gerüche.
G.K.
Roman J. Rohleder
2008-11-30 15:06:32 UTC
Permalink
Post by Gerald Endres
Wie die DDR ausgesehen (und gerochen) hat, war
Post by Gerald Endres
damals für den DDR-Bürger normal, weil alltäglich, für den Wessi
gruselig (speziell: Altebauviertel und Industrie).
Im DLF "Aus Ostberliner Zeitungen" hatte ich den 80ern schon einen
Kommentar gehört in der Art, "man riecht die DDR förmlich". Hab' ich
mir wohl gemerkt, weil's ehrlich und doch auch verletzend war.
Als Kind hab ich das aber auch so wahrgenommen - Besuche in der DDR
waren gepraegt von Linoleumputzmittel auf irgendwelchen Wachstuben,
dem Schwefelgestank von verbrannter Braunkohle und Zweitaktermief.

Diesen Amtsstubengeruch hab ich in den letzten Jahren ab und an
wiedergefunden - in der Passkontrolle im Bonner Haus der Geschichte
und der Ausstellung in der Leipziger Runden Ecke. War´s am Ende das
PVC oder Lino selbst?

Und der Braunkohlemuff ist inzwischen auch im Westen angekommen.

Gruss,
Roman
--
"An MDCCCXII/Mémorable par la campagne contre les Russes/
Sous le préfectura de Jules Doazan."
"Vu et approuvé par nous commandant russe de la ville de Coblentz/
le 1er janvier 1814."
Uwe Winkler
2008-12-06 01:41:02 UTC
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Post by k***@web.de
In der IMHO sehr guten
Zeitschrift "Fotografie" (gab's auch nur unter dem Ladentisch) waren
auch damals zum Teil erschreckende Bilder bspw. von Halle zu sehen.
Gips noch/wieder als Buch:

http://www.amazon.de/Diva-Grau-H%C3%A4user-Gesichter-Halle/dp/3898123618

In Leipzig gabs die "Fotografie" ohne Probleme.

lG U
Wolfgang Puffe
2008-11-28 15:15:34 UTC
Permalink
Post by k***@web.de
Falls es wegen der extremen Informationsflut zum Thema überhaupt noch
jemanden interessiert: Ich habe Fotos aus der Wendezeit hier abgelegt,
http://www.authenticfoto.de/001.htm
Absolut Top, der Fotograf verstand sein Handwerk in jeder Hinsicht.
Die Motivauswahl und Bildausschnitte sind Klasse.
Auch die technische Qualität der sicher zum Teil recht schwierigen
Nachtaufnahmen ist perfekt.

W.
Guido Grohmann
2008-11-28 16:27:51 UTC
Permalink
Post by Wolfgang Puffe
Absolut Top, der Fotograf verstand sein Handwerk in jeder Hinsicht.
Die Motivauswahl und Bildausschnitte sind Klasse.
Hmm, da sehe ich nix weltbewegendes.
Post by Wolfgang Puffe
Auch die technische Qualität der sicher zum Teil recht schwierigen
Nachtaufnahmen ist perfekt.
Ja, die Qualität der Nachtaufnahmen ist erstaunlich gut. Mich würde mal
interessieren, womit die aufgenommen worden sind und ob z.B. ein Stativ
verwendet wurde.

Guido
k***@web.de
2008-11-28 23:29:32 UTC
Permalink
Post by Guido Grohmann
Ja, die Qualität der Nachtaufnahmen ist erstaunlich gut. Mich würde mal
interessieren, womit die aufgenommen worden sind und ob z.B. ein Stativ
verwendet wurde.
Nee, ohne Stativ, bei der einen Aufnahme vom Markt Kamera aufs
Fensterbrett aufgelegt, ohne Blitz. Die anderen mit Blitz, meist NP 27
mit A49, später Ilford, Vordergrund angeblitzt, relativ lange
Belichtungszeit (1/15;1/8), möglichst kurze Brennweite.
Weltbewegend sind die Bilder sicher nicht, aber mich interessiert auch
die dokumentarische, nicht so sehr die künstlerische Fotografie.

Grüße,
kai
Guido Grohmann
2008-11-29 09:21:31 UTC
Permalink
Post by k***@web.de
Weltbewegend sind die Bilder sicher nicht, aber mich interessiert auch
die dokumentarische, nicht so sehr die künstlerische Fotografie.
Danke für die Details. Genau das Bild von Markt fand ich sehr gut. Naja
in 20 Jahren sehen wir uns dann Bilder von abgerissenen Plattenbauten an.

Guido
Dirk Bindmann
2008-11-29 11:48:47 UTC
Permalink
Post by k***@web.de
Weltbewegend sind die Bilder sicher nicht, aber mich interessiert auch
die dokumentarische, nicht so sehr die künstlerische Fotografie.
Welche Bilder sind schon "weltbewegend"? Lass dich mal nicht von solchen
Ansprüchen kirre machen. Deine Bilder stehen weit über dem alltäglichen
Geknipse und passten in die einschlägigen zeitgeschichtlichen
Ausstellungen. Vielleicht hast du auch schon ausgestellt.

Die Bilder haben lediglich den Nachteil, dass du etwas entfernt von den
großen Ereignissen der Wende warst. Aber neben dem Spektakulären muss es
auch abseitige Blicke geben, die das Gesamtbild vervollständigen.

Herzliche Grüße
Dirk
Ingo Gideon Becker
2008-11-29 15:03:54 UTC
Permalink
Post by Dirk Bindmann
Aber neben dem Spektakulären muss es
auch abseitige Blicke geben, die das Gesamtbild vervollständigen.
Gerade solche Bilder sind doch interessant! Wie Geschman auf dem
Botschafts-Balkon steht hat man oft genug gesehen. Das Alltägliche in einer
nicht alltäglichen Zeit zu zeigen hat doch was.
Max M. aus T.
2008-11-28 16:39:33 UTC
Permalink
Post by Wolfgang Puffe
Post by k***@web.de
http://www.authenticfoto.de/001.htm
Absolut Top, der Fotograf verstand sein Handwerk in jeder Hinsicht.
Die Motivauswahl und Bildausschnitte sind Klasse.
Auch die technische Qualität der sicher zum Teil recht schwierigen
Nachtaufnahmen ist perfekt.
W.
Mir gefällt besonders dieses Bild:
http://www.authenticfoto.de/030.htm

Auf diesen "Kohl"-schen Versprecher sind ja viele reingefallen... oder wer
kann sich heute schon, wenigstens einmal im Jahr, einen Trip über den großen
Teich leisten (nachdem er Europa ausgibig erkundet hat - versteht sich) ?


Freiheit, Wohlstand und Mündigkeit sind wohl auch eher Opfer der Wende
geworden - jedenfalls für die meisten.
Gönnen wir's denen, die das nötige Kleingeld dafür haben...
MfG.
Guido Grohmann
2008-11-28 16:25:32 UTC
Permalink
Post by k***@web.de
Falls es wegen der extremen Informationsflut zum Thema überhaupt noch
jemanden interessiert: Ich habe Fotos aus der Wendezeit hier abgelegt,
Stell vor das Haus im ersten Bild einen Opel Kadett und ein Schild "Hier
investieren blabla blubb aus irgendeiner Stadt in den gebrauchten
Bundesländern" und das Foto könnte gestern gemacht sein. Vielleicht eher
noch vor 5 Jahren, inzwischen sind solche Buden meist zusammengerutscht.

Außerdem fällt mir eine großzügere Straßenbeleuchtung auf einigen
Bildern auf, als man sie heute vielerorts findet.

Einige Bilder sind wirklich gut. Die Wahplakate der CDU++ z.B. hatte ich
schon komplett vergessen.

Guido
k***@web.de
2008-11-28 23:28:55 UTC
Permalink
Post by Guido Grohmann
Stell vor das Haus im ersten Bild einen Opel Kadett und ein Schild "Hier
investieren blabla blubb aus irgendeiner Stadt in den gebrauchten
Bundesländern" und das Foto könnte gestern gemacht sein. Vielleicht eher
noch vor 5 Jahren, inzwischen sind solche Buden meist zusammengerutscht.
Ja, das ist so, die Frage ist aber auch, ob es typisch ist. In
Rudolstadt hinter dem Markt Richtung Heidecksburg war schon vieles
sehr kaputt. Die Häuser sagen ja aber auch nichts darüber aus, wie
sich die Menschen fühlen.

grüße,
kai
Matthias Opatz
2008-11-28 23:45:48 UTC
Permalink
Post by k***@web.de
In
Rudolstadt hinter dem Markt Richtung Heidecksburg war schon vieles
sehr kaputt.
Und einiges ist es noch (oder wieder). Ein Nebengassen-Stadtrundgang
in Rudolstadt ist ein Trauerspiel. Dabei ist das doch eigentlich ein
wohliches Plätzchen (zB landschaftliche Lage, Kultur-Infrastruktur).

Matthias
--
Moll sitzt im Lehnstuhl und schlürft Likör. Im Radio hämmert Punky-
Funk und Funky-Punk, doch Moll hört nichts mehr. Er hört auch nicht
das Klopfen und Klingeln an der Tür, Die woll'n nichts mehr von mir

= Bitte bei Mailantwort Großbuchstaben aus Reply-Adresse löschen! =
k***@web.de
2008-11-30 08:07:24 UTC
Permalink
Post by Matthias Opatz
Post by k***@web.de
 In
Rudolstadt hinter dem Markt Richtung Heidecksburg war schon vieles
sehr kaputt.
Und einiges ist es noch (oder wieder). Ein Nebengassen-Stadtrundgang
in Rudolstadt ist ein Trauerspiel. Dabei ist das doch eigentlich ein
wohliches Plätzchen (zB landschaftliche Lage, Kultur-Infrastruktur).
Verstehe ich auch nicht, ist wahrscheinlich nicht repräsentativ genung.
Thomas Wedekind
2008-11-30 11:18:22 UTC
Permalink
Post by k***@web.de
Post by Matthias Opatz
Ein Nebengassen-Stadtrundgang
in Rudolstadt ist ein Trauerspiel. Dabei ist das doch eigentlich ein
wohliches Plätzchen (zB landschaftliche Lage, Kultur-Infrastruktur).
Verstehe ich auch nicht, ist wahrscheinlich nicht repräsentativ genung.
Naja, du brauchst für die Wiederbesiedlung solcher Straßen oder
Häuser erstmal demographischen Druck (in RU ist m.W. genau das
Gegenteil), dann jemand, der Geld zur Sanierung in die Hand nimmt
(und die Chance hat, einen Teil davon von den späteren Bewohnern
wieder einzunehmen; 100%-Förderung gibt's ganz selten), und wohl
auch einen bestimmten Menschentyp, der in den "Nebengassen" wohnen
will. Tut nicht jeder.

Wenn ich mir die Situation hier in Jena so ansehe, als Vergleich:
Durch die gegenüber der DDR-Zeit vervierfachte Studentenzahl hat
Jena ein Riesenglück gehabt, sonst würden Wohngebiete wie das alte
Schottviertel zwischen Magdelstieg und Schottstraße wohl nicht mehr
stehen. Kenne da ein paar Häuser etwas näher: etwa in jedem 2. Haus
_nur_ Studenten-WG's, oder etwas wie: 6 Studenten-WG's, ein
Rentnerehepaar (die einzigen Bewohner im Haus, die aus der
Vorwendezeit übrig geblieben sind), usw. Wobei die Praxis, bei
Vermietung an WGs für jedes Zimmer fast soviel Miete zu verlangen,
wie man sonst für die ganze Wohnung verlangen würde, doch ein paar
Spielräume bietet: Einige Altbauten hier, auf die ich keinen
Pfifferling gegeben hätte, wurden ohne besondere Förderung saniert,
einfach weil die Sanierung rentierlich schien (und vermutlich auch
ist). Die berüchtigte Studenten-Kaschemme Nollendorfer Str. 9, als
Beispiel...
--
Viele Grüße, Thomas
Guido Grohmann
2008-11-29 09:19:11 UTC
Permalink
Post by k***@web.de
Post by Guido Grohmann
Stell vor das Haus im ersten Bild einen Opel Kadett und ein Schild "Hier
investieren blabla blubb aus irgendeiner Stadt in den gebrauchten
Bundesländern" und das Foto könnte gestern gemacht sein. Vielleicht eher
noch vor 5 Jahren, inzwischen sind solche Buden meist zusammengerutscht.
Ja, das ist so, die Frage ist aber auch, ob es typisch ist.
Ist es. Zwar erledigt sich das immer mehr von selbst, aber daß Häuser
von Spekulanten aufgekauft und dann vergammeln gelassen werden ist sehr
typisch für die Wende und die folgende Zeit. Wenns zu lange dauert oder
unter Denkmalschutz stehen sollte, gibts noch 'nen warmen Abriß dazu.
Auch das ist (leider) sehr typisch.

Guido
k***@web.de
2008-11-30 08:08:01 UTC
Permalink
Post by Guido Grohmann
Ist es. Zwar erledigt sich das immer mehr von selbst, aber daß Häuser
von Spekulanten aufgekauft und dann vergammeln gelassen werden ist sehr
typisch für die Wende und die folgende Zeit. Wenns zu lange dauert oder
unter Denkmalschutz stehen sollte, gibts noch 'nen warmen Abriß dazu.
Auch das ist (leider) sehr typisch.
Ich meinte natürlich, daß kaputte Innenstädte leider typisch für die
DDR in den späten 80ern waren, war wohl nicht richtig zitiert.

Grüße,
kai
Guido Grohmann
2008-11-30 15:12:26 UTC
Permalink
Post by k***@web.de
Post by Guido Grohmann
Ist es. Zwar erledigt sich das immer mehr von selbst, aber daß Häuser
von Spekulanten aufgekauft und dann vergammeln gelassen werden ist sehr
typisch für die Wende und die folgende Zeit. Wenns zu lange dauert oder
unter Denkmalschutz stehen sollte, gibts noch 'nen warmen Abriß dazu.
Auch das ist (leider) sehr typisch.
Ich meinte natürlich, daß kaputte Innenstädte leider typisch für die
DDR in den späten 80ern waren, war wohl nicht richtig zitiert.
Es wir mir schon klar, was du meintest. Ein nur unwesentlich verändertes
Bild steht jedoch für eine "wendetypischen Angelegenheit", wie mir
sofort auffiel. Nun findet man an solchen Orten nicht selten eine hastig
begrünte Wiese, macnha,l auch nur den Schotter, mit dem die Kellergrube
des abgerissenen Hauses verfüllt wurde..

Guido
k***@web.de
2008-11-30 17:20:56 UTC
Permalink
Post by Guido Grohmann
Post by k***@web.de
Post by Guido Grohmann
Ist es. Zwar erledigt sich das immer mehr von selbst, aber daß Häuser
von Spekulanten aufgekauft und dann vergammeln gelassen werden ist sehr
typisch für die Wende und die folgende Zeit. Wenns zu lange dauert oder
unter Denkmalschutz stehen sollte, gibts noch 'nen warmen Abriß dazu.
Auch das ist (leider) sehr typisch.
Ich meinte natürlich, daß kaputte Innenstädte leider typisch für die
DDR in den späten 80ern waren, war wohl nicht richtig zitiert.
Es wir mir schon klar, was du meintest. Ein nur unwesentlich verändertes
Bild steht jedoch für eine "wendetypischen Angelegenheit", wie mir
sofort auffiel.
Da gibt's aber schon einen quantitativen Unterschied zur DDR, oder?

Nun findet man an solchen Orten nicht selten eine hastig
Post by Guido Grohmann
begrünte Wiese, macnha,l auch nur den Schotter, mit dem die Kellergrube
des abgerissenen Hauses verfüllt wurde..
Das gab's nun früher ganz und gar nicht.
Martin Ebert
2008-11-30 19:31:12 UTC
Permalink
Post by Guido Grohmann
Ist es. Zwar erledigt sich das immer mehr von selbst, aber daß Häuser
von Spekulanten aufgekauft und dann vergammeln gelassen werden ist sehr
typisch für die Wende und die folgende Zeit.
Nach meiner Erinnerung waren die schon vorher vergammelt.

Mt
Guido Grohmann
2008-11-30 20:29:06 UTC
Permalink
Post by Martin Ebert
Post by Guido Grohmann
Ist es. Zwar erledigt sich das immer mehr von selbst, aber daß Häuser
von Spekulanten aufgekauft und dann vergammeln gelassen werden ist sehr
typisch für die Wende und die folgende Zeit.
Nach meiner Erinnerung waren die schon vorher vergammelt.
Ah ja, ich kenne da einige andere Besipele. Bewohnt bis 1991, verkauft,
die Leute rausgescmissen und dann so stehengelassen. wenn dann erstmal
ein Loch im Dach ist, wars das.

Guido
Gerald Endres
2008-11-30 20:51:37 UTC
Permalink
Post by Guido Grohmann
Ah ja, ich kenne da einige andere Besipele.
Einige Beispiele gibt es für alles und jedes.
Post by Guido Grohmann
Bewohnt bis 1991, verkauft,
die Leute rausgescmissen und dann so stehengelassen. wenn dann erstmal
ein Loch im Dach ist, wars das.
Aber natürlich gab es sowas als Gewinnstrategie (Kann ich als
Ex-Hausbesetzer ein Liedchen von singen): Heruntergekommenes Viertel,
in dem man Häuser billig kaufen kann, oder schon gutes Viertel mit
heruntergekommenen, billigen Häusern. Mieter rausgraulen, Bude
abreißen und neu bauen oder stehen lassen und aufwendig sanieren. Dann
teuer vermarkten.

Natürlich haben das einige Schlaumeier in der Nachwendezeit auch im
Osten versucht. In einigen Fällen hat das auch geklappt. Ansonsten
endete das meistens so: Ne Menge Geld reingesteckt, mit der geplanten
teuren Vermarktung auf die Nase gefallen, Verluste auch nicht durch
Steuerersparnis ausgeglichen.

Mein Mitleid hält sich in Grenzen.

Allerdings: Voraussetzung für solche Modelle sind in der Regel neben
der Steuersubvention heruntergekommene Bruchbuden, die man für einen
Appel und ein Ei bekommt. Und da hatte die DDR gründlichst Vorarbeit
geleistet.

Gruß
Gerald
--
http://www.boen-end.de
Martin Ebert
2008-11-30 23:16:50 UTC
Permalink
Post by Guido Grohmann
Post by Martin Ebert
Post by Guido Grohmann
Ist es. Zwar erledigt sich das immer mehr von selbst, aber daß Häuser
von Spekulanten aufgekauft und dann vergammeln gelassen werden ist sehr
typisch für die Wende und die folgende Zeit.
Nach meiner Erinnerung waren die schon vorher vergammelt.
Ah ja, ich kenne da einige andere Besipele. Bewohnt bis 1991, verkauft,
Ich bestreite nicht, dass es andere Beispiele gibt.
Und da kannst Du offtopic auch gern Hrn Schäuble rauszaubern - das
ändert nichts:

Die DDR hat flächendeckend die Altbausubstanz vergammeln lassen.

Hast Du vor der Wende die Altstadt von Halle gesehen?
Komplette Straßenzüge mit Gründerzeitbauten - alle zugemauert?
Hast Du gesehen?

Die von Dir angeführten West-Spekulanten sind geradezu lächerlich gegen
das, was die DDR nicht konnte und wohl auch nicht wollte.

BTW: Es sind nicht immer die bösen Westspekulanten: Olle Oma hat Haus
in denkmalgeschützter Innenstadt 2008. Hat kein Geld und macht nichts
am Haus. - Was tun? Enteignen die Oma?

Mt
Guido Grohmann
2008-12-01 06:52:04 UTC
Permalink
Post by Martin Ebert
Post by Guido Grohmann
Post by Martin Ebert
Post by Guido Grohmann
Ist es. Zwar erledigt sich das immer mehr von selbst, aber daß Häuser
von Spekulanten aufgekauft und dann vergammeln gelassen werden ist sehr
typisch für die Wende und die folgende Zeit.
Nach meiner Erinnerung waren die schon vorher vergammelt.
Ah ja, ich kenne da einige andere Besipele. Bewohnt bis 1991, verkauft,
Ich bestreite nicht, dass es andere Beispiele gibt.
Gut.
Post by Martin Ebert
Die DDR hat flächendeckend die Altbausubstanz vergammeln lassen.
Da ist nix gegen einzuwenden. Ich habe auch nie etwas gegenteiliges
behauptet!
Post by Martin Ebert
Hast Du vor der Wende die Altstadt von Halle gesehen?
Komplette Straßenzüge mit Gründerzeitbauten - alle zugemauert?
Hast Du gesehen?
Ja. Enge Straßen, fast Gassen da hätte ich auch in einem saniertem
Altbau nicht wohnen wollen. Diese hohen Räume, wer will denn die heizen?
Da war man doch nur am Kohle schleppen. Meine Oma hat in so einer Bude
gewohnt - nein danke.
Post by Martin Ebert
Die von Dir angeführten West-Spekulanten sind geradezu lächerlich gegen
das, was die DDR nicht konnte und wohl auch nicht wollte.
Sie sind dafür verantwortlich, daß heute noch Häuser so herumstehen.
Vielleicht sollte ich mal ein Bild von der "Villa" hier um die Ecke
machen - bevor die abgerissen wird.

Guido
Knut Ochdorf
2008-12-01 10:59:23 UTC
Permalink
Post by Martin Ebert
Post by Guido Grohmann
Ah ja, ich kenne da einige andere Besipele. Bewohnt bis 1991, verkauft,
Ich bestreite nicht, dass es andere Beispiele gibt.
Dazu kam ja auch bei vielen Objekten, wo man nicht wußte, ob da ein
Alteigentümer auftaucht und die Immobilie wiederbekommt. Da wurde gerade
von den kommunalen Wohnungsgesellschaften nach der Wende nur das
nötigste gemacht.
Post by Martin Ebert
Die DDR hat flächendeckend die Altbausubstanz vergammeln lassen.
Ja, anfangs sogar bewußt. In den 80ern gab es da aber auch ein Umdenken.
man fing an, die Häuser zu sanieren. Wer kennt nicht die Aktion "Dächer
dicht!"
Post by Martin Ebert
Hast Du vor der Wende die Altstadt von Halle gesehen?
Komplette Straßenzüge mit Gründerzeitbauten - alle zugemauert?
Hast Du gesehen?
Ich habe aber auch schöne Ecken gesehen, richtig gut mit
Fasadenmalereien usw.
Post by Martin Ebert
Die von Dir angeführten West-Spekulanten sind geradezu lächerlich gegen
das, was die DDR nicht konnte und wohl auch nicht wollte.
Heute sind die Gründe vielfältiger als damals, aber das Ergebnis ist
fast das gleiche.
Post by Martin Ebert
BTW: Es sind nicht immer die bösen Westspekulanten: Olle Oma hat Haus
in denkmalgeschützter Innenstadt 2008. Hat kein Geld und macht nichts
am Haus. - Was tun? Enteignen die Oma?
Es gibt noch viel mehr Gründe, eine weitere häufige Ursache sind
verkrachte Erbengemeinschaften.

Knut
Florian Ritter
2008-12-02 17:15:56 UTC
Permalink
Post by Knut Ochdorf
Post by Martin Ebert
Post by Guido Grohmann
Ah ja, ich kenne da einige andere Besipele. Bewohnt bis 1991, verkauft,
Ich bestreite nicht, dass es andere Beispiele gibt.
Dazu kam ja auch bei vielen Objekten, wo man nicht wußte, ob da ein
Alteigentümer auftaucht und die Immobilie wiederbekommt. Da wurde gerade
von den kommunalen Wohnungsgesellschaften nach der Wende nur das
nötigste gemacht.
Das, mein Lieber, haben sie allerdinx auch 40 Jahre lang vorher nur
gemacht.
Post by Knut Ochdorf
Post by Martin Ebert
Hast Du vor der Wende die Altstadt von Halle gesehen?
Komplette Straßenzüge mit Gründerzeitbauten - alle zugemauert?
Hast Du gesehen?
Ich habe aber auch schöne Ecken gesehen, richtig gut mit Fasadenmalereien usw.
Haste Dir wieder schönjesoffen, wa - FloRi
Knut Ochdorf
2008-12-02 17:47:25 UTC
Permalink
Post by Florian Ritter
Post by Knut Ochdorf
Dazu kam ja auch bei vielen Objekten, wo man nicht wußte, ob da ein
Alteigentümer auftaucht und die Immobilie wiederbekommt. Da wurde gerade
von den kommunalen Wohnungsgesellschaften nach der Wende nur das
nötigste gemacht.
Das, mein Lieber, haben sie allerdinx auch 40 Jahre lang vorher nur
gemacht.
Richtig, nur betraf das vorher eben alle Objekte und nach der Wende nur
noch solche Immobilien.
Post by Florian Ritter
Haste Dir wieder schönjesoffen, wa
Mein Lieber, Du sollst doch nicht immer von Dir auf andere schließen.

Knut
Florian Ritter
2008-12-02 17:13:04 UTC
Permalink
Post by Martin Ebert
Die DDR hat flächendeckend die Altbausubstanz vergammeln lassen.
Hast Du vor der Wende die Altstadt von Halle gesehen?
Komplette Straßenzüge mit Gründerzeitbauten - alle zugemauert?
Hast Du gesehen?
Die von Dir angeführten West-Spekulanten sind geradezu lächerlich gegen
das, was die DDR nicht konnte und wohl auch nicht wollte.
BTW: Es sind nicht immer die bösen Westspekulanten: Olle Oma hat Haus
in denkmalgeschützter Innenstadt 2008. Hat kein Geld und macht nichts
am Haus. - Was tun? Enteignen die Oma?
Ich möchte dafürhalten, daß die Immobilie dann tatsächlich demnächst
in den Zwang geht - FloRi
Martin Ebert
2008-12-07 03:54:10 UTC
Permalink
Post by Florian Ritter
Post by Martin Ebert
BTW: Es sind nicht immer die bösen Westspekulanten: Olle Oma hat Haus
in denkmalgeschützter Innenstadt 2008. Hat kein Geld und macht nichts
am Haus. - Was tun? Enteignen die Oma?
Ich möchte dafürhalten, daß die Immobilie dann tatsächlich demnächst
in den Zwang geht - FloRi
Warum denne?
Häusele ist schuldenfrei, Verkehrssicherheit gegeben; Oma zahlt Grund-
steuer. Also wenn Oma noch 23 Jahre lebt - nix mit Versteigerung.

Interessant wird es, wenn Oma stirbt.
Die Erbenschaft hockt im Westen - und rechnet mal kurz nach: Die
Immobile hat den Wert "Grundstück minus Abrisskosten" - regelmäßig
geht das deutlich ins Minus.

Wenn Herr Graf mit offenen Augen durch die ostzonale Provinz fahren
abseits der Reichsstraßen: Tendenziell ist immer häufiger zu
besichtigen, dass die Erbenschaft das Kinderspiel "wenn ich die Augen
zuhalte, dann ist es weg" spielt.

Mt
Florian Ritter
2008-12-02 17:08:26 UTC
Permalink
Post by Martin Ebert
Post by Guido Grohmann
Ist es. Zwar erledigt sich das immer mehr von selbst, aber daß Häuser
von Spekulanten aufgekauft und dann vergammeln gelassen werden ist sehr
typisch für die Wende und die folgende Zeit.
Nach meiner Erinnerung waren die schon vorher vergammelt.
Eben. Das Motto der DDR war ja: Ruinen schaffen ohne Waffen. FR
Matthias Opatz
2008-12-01 15:55:33 UTC
Permalink
Hier kommen auch gerade ein paar schöne SW-Fotos aus der DDR (nur nur).
http://www.spiegel.de/fotostrecke/fotostrecke-37480.html#backToArticle=592629

Matthias
--
Kein Paradies, Kamerad, wird es sein, der Mensch wächst sehr mühsam
und nicht von allein in diesen großen Mantel der Macht, um das Bein
··· wär es schad, schlügst du nicht, Kamerad, noch die Schlacht ···

= Bitte bei Mailantwort Großbuchstaben aus Reply-Adresse löschen. =
Matthias Opatz
2008-12-01 16:23:46 UTC
Permalink
Hier kommen auch gerade ein paar schöne SW-Fotos aus der DDR (nicht nur).
http://www.spiegel.de/fotostrecke/fotostrecke-37480.html#backToArticle=592629

Matthias
--
Kein Paradies, Kamerad, wird es sein, der Mensch wächst sehr mühsam
und nicht von allein in diesen großen Mantel der Macht, um das Bein
··· wär es schad, schlügst du nicht, Kamerad, noch die Schlacht ···

= Bitte bei Mailantwort Großbuchstaben aus Reply-Adresse löschen. =
k***@web.de
2008-12-01 18:53:05 UTC
Permalink
Hier kommen auch gerade ein paar schöne SW-Fotos aus der DDR (nicht nur).http://www.spiegel.de/fotostrecke/fotostrecke-37480.html#backToArticl...
Klasse! Ist natürlich ein anderes Kaliber. Von der Bergemann (seiner
Frau) hat man zu DDR-Zeiten relativ viel gesehen, auch in der
Fotografie etc.

Grüße
kai
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