Discussion:
Casio-Uhren in der DDR
(zu alt für eine Antwort)
Peter Veith
2020-12-03 12:14:07 UTC
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In einer NG wird gerade die "Casio F-91W" als Terroristen-Uhr diskutiert
/ erwähnt, s.a.:
https://www.uhrenratgeber.com/casio-f-91w-die-gefaehrlichste-uhr-der-welt/

Da fiel mir auf, ich hatte zu DDR-Zeiten ebenfalls eine "Casio", die
zumindest so ähnlich aussah. Und ja, für DDR-Geld im Uhrenladen gekauft.

Jetzt wurde die sicherlich in Ruhla hergestellt ... im Netz habe ich
dazu nichts gefunden. Kann sich jemand an eine Casio-Ruhla Connection
erinnern?

Bevor Fragen kommen:

Ich hatte davor so eine
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und ndW zeitweise so eine:
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Zu hohen Feiertagen krame ich so eine von meinem Vater hervor, die er
zum ölfzigsten Dienstjubiläum erhalten hatte:
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Veith
--
Lieber Reich ins Heim, als heim ins Reich!
http://ddr-luftwaffe.blogspot.com
Martin Ebert
2020-12-03 17:24:57 UTC
Permalink
Post by Peter Veith
Da fiel mir auf, ich hatte zu DDR-Zeiten ebenfalls eine "Casio", die
zumindest so ähnlich aussah. Und ja, für DDR-Geld im Uhrenladen gekauft.
Es ist noch gar nicht so lange her, da kam in einem Beitrag
genau dieses Thema. Irgend ein in der DDR lebender Ausländer
hatte via Westberlin einen recht schwungvollen Handel aufge-
baut, das im recht großen Stil. Verblüffenderweise lies das
MfS ihn gewähren.

Mt
Chr. Maercker
2020-12-04 20:25:06 UTC
Permalink
Post by Martin Ebert
Es ist noch gar nicht so lange her, da kam in einem Beitrag
genau dieses Thema. Irgend ein in der DDR lebender Ausländer
hatte via Westberlin einen recht schwungvollen Handel aufge-
baut, das im recht großen Stil. Verblüffenderweise lies das
MfS ihn gewähren.
Die Ausländer ließen sie. DDR-Bürger, die weiterverkauft haben, kamen
u.U. jahrelang in' Bau.
--
CU Chr. Maercker.
Lars Gebauer
2020-12-05 12:40:29 UTC
Permalink
Post by Chr. Maercker
Post by Martin Ebert
Es ist noch gar nicht so lange her, da kam in einem Beitrag
genau dieses Thema. Irgend ein in der DDR lebender Ausländer
hatte via Westberlin einen recht schwungvollen Handel aufge-
baut, das im recht großen Stil. Verblüffenderweise lies das
MfS ihn gewähren.
Die Ausländer ließen sie. DDR-Bürger, die weiterverkauft haben, kamen
u.U. jahrelang in' Bau.
Ach was. Auch MfS-Leute haben sehr gerne auf dem Schwarzmarkt eingekauft.
--
"Nachdem wir das Ziel endgültig aus den Augen verloren hatten,
verdoppelten wir unsere Anstrengungen."
--Mark Twain
Chr. Maercker
2020-12-06 19:40:23 UTC
Permalink
Post by Lars Gebauer
Ach was. Auch MfS-Leute haben sehr gerne auf dem Schwarzmarkt eingekauft.
*Die* ja.
--
CU Chr. Maercker.
Florian Ritter
2020-12-04 21:38:57 UTC
Permalink
Post by Martin Ebert
Post by Peter Veith
Da fiel mir auf, ich hatte zu DDR-Zeiten ebenfalls eine "Casio", die
zumindest so ähnlich aussah. Und ja, für DDR-Geld im Uhrenladen gekauft.
Es ist noch gar nicht so lange her, da kam in einem Beitrag
genau dieses Thema. Irgend ein in der DDR lebender Ausländer
hatte via Westberlin einen recht schwungvollen Handel aufge-
baut, das im recht großen Stil. Verblüffenderweise lies
Recte: ließ
Post by Martin Ebert
das MfS ihn gewähren.
Die Stasi, glaub's nur, war ausschließlich Politische Polizei - Wirtschaftsvergehen
ohne politischen Hintergrund interessierte die nicht. Ich darf dazu anführen, daß
ich in Ostberlin ein sehr lukratives Unternehmen geführt habe, in dem dutzendweise
"Staatsfeinde" der Blase Prenzlauer Berg (bekanntester Vertreter Alexander "Sascha"
"Arschloch" Anderson, den ich allerdings nicht gekannt hatte) tätig waren - zu meinem
Erstaunen fand ich in meinen Stasi-Unterlagen nicht die geringste Einlassung dazu.
Ich hatte eben mit diesen von mir "Pseudos", für Pseudointellektuelle, genannten
Deppen nie über Politisches diskurriert - FR
Gunter Kühne
2020-12-05 13:38:11 UTC
Permalink
Post by Florian Ritter
Post by Martin Ebert
Post by Peter Veith
Da fiel mir auf, ich hatte zu DDR-Zeiten ebenfalls eine "Casio", die
zumindest so ähnlich aussah. Und ja, für DDR-Geld im Uhrenladen gekauft.
Es ist noch gar nicht so lange her, da kam in einem Beitrag
genau dieses Thema. Irgend ein in der DDR lebender Ausländer
hatte via Westberlin einen recht schwungvollen Handel aufge-
baut, das im recht großen Stil. Verblüffenderweise lies
Recte: ließ
Post by Martin Ebert
das MfS ihn gewähren.
Die Stasi, glaub's nur, war ausschließlich Politische Polizei - Wirtschaftsvergehen
ohne politischen Hintergrund interessierte die nicht.
Naja das stimmt so nicht.
die haben bei Wirtschaftsstrafsachen b.z.w. dem Verdacht, sehr wohl
ermittelt.

Ich darf dazu anführen, daß
Post by Florian Ritter
ich in Ostberlin ein sehr lukratives Unternehmen geführt habe, in dem dutzendweise
"Staatsfeinde" der Blase Prenzlauer Berg (bekanntester Vertreter Alexander "Sascha"
"Arschloch" Anderson, den ich allerdings nicht gekannt hatte) tätig waren - zu meinem
Erstaunen fand ich in meinen Stasi-Unterlagen nicht die geringste Einlassung dazu.
Ich hatte eben mit diesen von mir "Pseudos", für Pseudointellektuelle, genannten
Deppen nie über Politisches diskurriert - FR
Kleinkram, naja da bestimmt noch nicht.
--
Kleinmut und Stolz, aus diesem Holz
Schuf der Mensch sich am sechsten Tag Gott.
Wolf gang P u f f e
2020-12-03 17:47:18 UTC
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Post by Peter Veith
In einer NG wird gerade die "Casio F-91W" als Terroristen-Uhr diskutiert
https://www.uhrenratgeber.com/casio-f-91w-die-gefaehrlichste-uhr-der-welt/
Da fiel mir auf, ich hatte zu DDR-Zeiten ebenfalls eine "Casio", die
zumindest so ähnlich aussah. Und ja, für DDR-Geld im Uhrenladen gekauft.
Im DDR-Uhrenladen eine Casio?

Ich habe meine Westuhr (war nicht Casio, aber ein mit mehreren Melodien)
auf einer Rückreise aus der SU gekauft.
Beim Zughalt in Polen stieg da ein Typ ein, der durch die Abteile
tingelte und dann seine Ärmel hochkrempelte.
Da gingen einem die Augen über, Uhren den Arm hoch bis über den Ellenbogen.
Da ihm DDR-Mark recht waren, riskierte ich den Kauf.
Zum Glück hat der Zoll in Berlin die Aus- und wieder Einfuhr der
Barmittel nicht kontrolliert.

Soeben geguugelt...so eine wars:
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Peter Veith
2020-12-03 19:21:46 UTC
Permalink
Post by Wolf gang P u f f e
Im DDR-Uhrenladen eine Casio?
Bei meiner stand - bin mir relativ sicher - "Casio" drauf ... ich meine
ohne "Melodie".

Verdammt, ist das lange her.

Veith
--
Lieber Reich ins Heim, als heim ins Reich!
http://ddr-luftwaffe.blogspot.com
Wolf gang P u f f e
2020-12-03 19:32:03 UTC
Permalink
Post by Peter Veith
Post by Wolf gang P u f f e
Im DDR-Uhrenladen eine Casio?
Bei meiner stand - bin mir relativ sicher - "Casio" drauf ... ich meine
ohne "Melodie".
Verdammt, ist das lange her.
Vielleicht hast du die Uhr doch eher im A&V gekauft?
Peter Veith
2020-12-03 19:41:01 UTC
Permalink
Post by Wolf gang P u f f e
Post by Peter Veith
Post by Wolf gang P u f f e
Im DDR-Uhrenladen eine Casio?
Bei meiner stand - bin mir relativ sicher - "Casio" drauf ... ich meine
ohne "Melodie".
Verdammt, ist das lange her.
Vielleicht hast du die Uhr doch eher im A&V gekauft?
Das klingt gut.
Auf jeden Fall kein Markt, Intersnop oder Schwarzmarkt.

Es war auch nicht so eine, aber nahe dran:
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Veith
--
Gestern: "Die Russen haben die Wahl gehackt!"
Heute: "Wahlbetrug gibt es in den USA nicht!"
http://ddr-luftwaffe.blogspot.com
Wolf gang P u f f e
2020-12-03 20:49:33 UTC
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Post by Peter Veith
Post by Wolf gang P u f f e
Post by Peter Veith
Post by Wolf gang P u f f e
Im DDR-Uhrenladen eine Casio?
Bei meiner stand - bin mir relativ sicher - "Casio" drauf ... ich meine
ohne "Melodie".
Verdammt, ist das lange her.
Vielleicht hast du die Uhr doch eher im A&V gekauft?
Das klingt gut.
Auf jeden Fall kein Markt, Intersnop oder Schwarzmarkt.
http://uhrerbe.com/imgs/a/b/o/b/z/ruhla_digital__ddr___digitaluhr_80er_jahre_1_lgw.jpg
Oh! So eine in Gold(*) mit kleinen Solarzellen hatte ich mal.
https://encrypted-tbn0.gstatic.com/images?q=tbn:ANd9GcSZVMJo34-lzhWVaeS0X_5a-C3UMc2wdAXXbw&usqp=CAU
Der Preis war WIMRE >360M damals, eine Menge Geld für eine Armbanduhr.
Lange hat sie nicht gehalten. Batterie leer und es stellte sich heraus,
dass die Solarzellen keine Wirkung hatten. :-(

(*) Das war eine Titannitrid-Beschichtung, die in den 80ern ein Novum
war und eigentlich als Verschleißschutz bei Zerspanungswerkzeugen wie
Bohrer und Fräser zum Einsatz kam.
Der dekorative Nutzen für Uhren war nur ein Nebeneffekt.
René Marquardt
2020-12-03 23:23:56 UTC
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Post by Peter Veith
In einer NG wird gerade die "Casio F-91W" als Terroristen-Uhr diskutiert
https://www.uhrenratgeber.com/casio-f-91w-die-gefaehrlichste-uhr-der-welt/
Da fiel mir auf, ich hatte zu DDR-Zeiten ebenfalls eine "Casio", die
zumindest so ähnlich aussah. Und ja, für DDR-Geld im Uhrenladen gekauft.
Jetzt wurde die sicherlich in Ruhla hergestellt
Wie kommst du auf dieses schmale Brett?

... im Netz habe ich
Post by Peter Veith
dazu nichts gefunden. Kann sich jemand an eine Casio-Ruhla Connection
erinnern?
Ich hatte davor so eine
http://www.abload.de/img/glashuette2kfwb.jpg
https://www.casio-europe.com/resource/images/watch/detail/AW-48H-1BVEG.jpg
Zu hohen Feiertagen krame ich so eine von meinem Vater hervor, die er
http://uhrerbe.com/imgs/a/b/r/j/x/gub_glashtte_spezimatic___26_rubis___uhr_herrenuhr___made_in_ddr_1_lgw.jpg
Diese hast du vergessen? Sogar mit feinem "Jubilee"-Armband (siehe dort):

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Mit dem Nachfolger der guten F91-W kann man sich auch heute noch sehen
lassen:

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Chr. Maercker
2020-12-04 07:04:23 UTC
Permalink
https://cdn.prod.www.spiegel.de/images/ce138819-0001-0004-0000-000000616592_w1528_r0.7482517482517482_fpx52.93_fpy33.66.jpg

Vergessen? Nie gesehen inne DDR. Wieviel kostete die denn so, falls sie
jemals bei HO, Konsum & Co. im Angebot und nicht nur für Export gedacht
war? Damals hatte ich 'ne Casio, von meiner Tante aus Walsrode. Zu der
Zeit noch ein Exemplar mit Batterie. Nicht ganz so alt wie die hier,
Post by René Marquardt
Mit dem Nachfolger der guten F91-W kann man sich auch heute noch sehen
https://i.imgur.com/nPJp4D9.jpg
Wenn ich mir mein linkes Handgelenk so anschaue, da hängt genau so ein
Teil dran. :-)
Außer Casio habe ich bisher keinen Hersteller gefunden, der
- digitale Anzeige
- Funkuhr und
- Solarbetrieb
in einer Armbanduhr vereinigtr. Und Casio macht das seit Jahrzehnten,
früher übrigens deutlich billiger: die erste hab ich WIMRE Mitte/Ende
1990er für 40,- ..60,- DM erworben, die näxte kostete schon um die 80,-
EUR, bei den G-Shocks ist man neuwertig ab 120,- EUR dabei.
--
CU Chr. Maercker.

Transport + Sport = Radfahren
Frank Möller
2020-12-04 09:43:26 UTC
Permalink
Post by Chr. Maercker
Post by René Marquardt
Mit dem Nachfolger der guten F91-W kann man sich auch heute noch sehen
https://i.imgur.com/nPJp4D9.jpg
Wenn ich mir mein linkes Handgelenk so anschaue, da hängt genau so ein
Teil dran. :-)
Außer Casio habe ich bisher keinen Hersteller gefunden, der
- digitale Anzeige
- Funkuhr und
- Solarbetrieb
in einer Armbanduhr vereinigtr. Und Casio macht das seit Jahrzehnten,
früher übrigens deutlich billiger: die erste hab ich WIMRE Mitte/Ende
1990er für 40,- ..60,- DM erworben, die näxte kostete schon um die 80,-
EUR, bei den G-Shocks ist man neuwertig ab 120,- EUR dabei.
... obwohl sie nicht halten, was sie versprechen. Bei einer Uhr, die
angeblich bis 200 m Wassertiefe aushält, hatte ich erwartet, daß dann beim
Tauchen auch die Drücker bis zur angegebenen Wassertiefe benutzt werden
dürfen. Um das zu verifizieren, hatte ich extra bei Casio Deutschland
nachgefragt. Pustekuchen, die Drücker sollen unter Wasser _gar_ _nicht_
benutzt werden. Bei Uhren unter 1 k€ bietet das nur Luminox.

--
Chr. Maercker
2020-12-04 11:45:36 UTC
Permalink
Post by Frank Möller
Post by Chr. Maercker
Außer Casio habe ich bisher keinen Hersteller gefunden, der
- digitale Anzeige
- Funkuhr und
- Solarbetrieb
in einer Armbanduhr vereinigtr. Und Casio macht das seit Jahrzehnten,
früher übrigens deutlich billiger: die erste hab ich WIMRE Mitte/Ende
1990er für 40,- ..60,- DM erworben, die näxte kostete schon um die 80,-
EUR, bei den G-Shocks ist man neuwertig ab 120,- EUR dabei.
... obwohl sie nicht halten, was sie versprechen. Bei einer Uhr, die
angeblich bis 200 m Wassertiefe aushält, hatte ich erwartet, daß dann beim
Tauchen auch die Drücker bis zur angegebenen Wassertiefe benutzt werden
dürfen. Um das zu verifizieren, hatte ich extra bei Casio Deutschland
nachgefragt. Pustekuchen, die Drücker sollen unter Wasser _gar_ _nicht_
benutzt werden. Bei Uhren unter 1 k€ bietet das nur Luminox.
Eigentlich widerstrebt es mir, mit Uhr baden zu gehen, deswegen habe ich
selbst das mit der meinigen nie probiert. Die Wasserdichtheit ist für
mich eine teure Option, die ich nicht wirklich brauche. Die übrigen o.g.
Eigenschaften möchte ich sehr wohl, indes werden sie selbst im Hause
Casio nur noch mit der teuren G-Shock-Serie angeboten.
--
CU Chr. Maercker.
Frank Möller
2020-12-04 13:27:25 UTC
Permalink
Post by Chr. Maercker
Post by Frank Möller
Post by Chr. Maercker
Außer Casio habe ich bisher keinen Hersteller gefunden, der
- digitale Anzeige
- Funkuhr und
- Solarbetrieb
in einer Armbanduhr vereinigtr. Und Casio macht das seit Jahrzehnten,
früher übrigens deutlich billiger: die erste hab ich WIMRE Mitte/Ende
1990er für 40,- ..60,- DM erworben, die näxte kostete schon um die 80,-
EUR, bei den G-Shocks ist man neuwertig ab 120,- EUR dabei.
... obwohl sie nicht halten, was sie versprechen. Bei einer Uhr, die
angeblich bis 200 m Wassertiefe aushält, hatte ich erwartet, daß dann beim
Tauchen auch die Drücker bis zur angegebenen Wassertiefe benutzt werden
dürfen. Um das zu verifizieren, hatte ich extra bei Casio Deutschland
nachgefragt. Pustekuchen, die Drücker sollen unter Wasser _gar_ _nicht_
benutzt werden. Bei Uhren unter 1 k€ bietet das nur Luminox.
Eigentlich widerstrebt es mir, mit Uhr baden zu gehen, deswegen habe ich
selbst das mit der meinigen nie probiert. Die Wasserdichtheit ist für
mich eine teure Option, die ich nicht wirklich brauche.
Geschmäcker sind verschieden, ich mag z. B. nicht auf Tritium-Zeiger und
einen unter Wasser benutzbaren Chronographen verzichten. ;-]

Ich habe den Luminox Dive Chronograph 8153.
Tag:
<Loading Image...
Nacht:
<Loading Image...>

Allerdings habe ich mir für Stunde, Minute und Zentralsekunde die Zeiger
der Luminox F-16 9125 draufsetzen lassen. Die sind tagsüber weiß
(Zentralsekunde gelb) und damit erheblich besser als die original silbernen
erkennbar. Das Grün für nachts ist mir ebenfalls lieber.
<https://encrypted-tbn0.gstatic.com/images?q=tbn:ANd9GcRo7PlamsGAZqwiSlkS75kSxcVNDYh5iXE3Bw&usqp=CAU>
Post by Chr. Maercker
Die übrigen o.g. Eigenschaften möchte ich sehr wohl,
Wie lange hält denn die Batterie mit Solarunterstützung?

Bei meiner Luminox hält eine Batterie dank 13 Steinen über 4 Jahre.
Post by Chr. Maercker
indes werden sie selbst im Hause Casio nur noch mit der teuren
G-Shock-Serie angeboten.
Jep, sieht so aus.

--
Chr. Maercker
2020-12-04 20:07:58 UTC
Permalink
Post by Frank Möller
Ich habe den Luminox Dive Chronograph 8153.
<https://cdn.shopify.com/s/files/1/0125/7792/products/LU-210.jpg?v=1420798385>
<https://www.zegarki.zgora.pl/images/wm_Dive_Chrono_8150_Series_80679289.jpg>
Funkuhr? Weil Funkuhren mit mechanischen Zeigern sind eine einzige
Katastrophe. Deren minutenlanges Gekurbel für die Synchronisation
ruiniert die Batterien.
Post by Frank Möller
Post by Chr. Maercker
Die übrigen o.g. Eigenschaften möchte ich sehr wohl,
Wie lange hält denn die Batterie mit Solarunterstützung?
Inzwischen fünf Jahre. Seit letzem Winter schwächelt sie aber. Obwohl es
ein mittelgroßer Knopzellen-Akku ist.
Post by Frank Möller
Bei meiner Luminox hält eine Batterie dank 13 Steinen über 4 Jahre.
5..6 Jahre hat Casio schon Ende 1980er mit reinem Batteriebetrieb
geschafft. Bei Knopfzellen hat es in diesem Zeitraum eher Rück- als
Fortschritte gegeben, scheint mir. Hörgeräte haben z.B. bis heute weder
Akku noch Solar. Und das, obwohl die Dinger derart teuer sind, dass der
cm² Solarzelle im Rauschen untergeht.
--
CU Chr. Maercker.
Frank Möller
2020-12-04 21:05:01 UTC
Permalink
Post by Chr. Maercker
Post by Frank Möller
Ich habe den Luminox Dive Chronograph 8153.
<https://cdn.shopify.com/s/files/1/0125/7792/products/LU-210.jpg?v=1420798385>
<https://www.zegarki.zgora.pl/images/wm_Dive_Chrono_8150_Series_80679289.jpg>
Funkuhr?
Nein. Muß auch nicht sein. Die hat nahezu Chronometerqualität (sehr gutes
Kaliber von Ronda, Schweiz) und geht genau genug (ca. +2 s pro Monat), daß
es reicht, sie zweimal im Jahr zum jeweiligen Sommer-/Normalzeitwechsel zu
stellen. Und fünfmal pro Jahr das Datum vorzudrehen, überfordert mich auch
nicht. Mein Terminplaner hat einen Dauereintarg und erinnert mich
paßgenau. ;-]
Post by Chr. Maercker
Post by Frank Möller
Post by Chr. Maercker
Die übrigen o.g. Eigenschaften möchte ich sehr wohl,
Wie lange hält denn die Batterie mit Solarunterstützung?
Inzwischen fünf Jahre.
Das ist OK, reißt mich aber doch nicht so vom Hocker, daß ich das haben
müßte, wenn ich dafür auf mir wichtige Sachen verzichten müßte.
Post by Chr. Maercker
Seit letzem Winter schwächelt sie aber. Obwohl es ein mittelgroßer
Knopzellen-Akku ist.
Akkus sind irgendwann hin.
Post by Chr. Maercker
Post by Frank Möller
Bei meiner Luminox hält eine Batterie dank 13 Steinen über 4 Jahre.
5..6 Jahre hat Casio schon Ende 1980er mit reinem Batteriebetrieb
geschafft.
Sicher - mit rein elektronischen Teilen ohne Motoren.
Post by Chr. Maercker
Hörgeräte haben z.B. bis heute weder Akku noch Solar.
Na ja, bei _denen_ versteht sich das aber von selber.
Post by Chr. Maercker
Und das, obwohl die Dinger derart teuer sind, dass der cm² Solarzelle im
Rauschen untergeht.
Nur, wo wolltest Du Dir die gerne hinpappen mögen? Und das Kabel dazu? Ich
würde mir das nicht geben wollen.

--
Guido Grohmann
2020-12-04 21:27:24 UTC
Permalink
Post by Chr. Maercker
Post by Frank Möller
Ich habe den Luminox Dive Chronograph 8153.
<https://cdn.shopify.com/s/files/1/0125/7792/products/LU-210.jpg?v=1420798385>
<https://www.zegarki.zgora.pl/images/wm_Dive_Chrono_8150_Series_80679289.jpg>
Funkuhr? Weil Funkuhren mit mechanischen Zeigern sind eine einzige
Katastrophe. Deren minutenlanges Gekurbel für die Synchronisation
ruiniert die Batterien.
Zum Glück weiß meine Wave Ceptor nix davon. :D Der erste Akku hielt 7
Jahre, der zweite hat jetzt auch 5 oder 6 hinter sich.

Danach gibts ne neue Uhr, weil die inzwischen auch Teile verloren hat.

Guido
Chr. Maercker
2020-12-06 19:39:44 UTC
Permalink
Post by Guido Grohmann
Zum Glück weiß meine Wave Ceptor nix davon. :D Der erste Akku hielt 7
Jahre, der zweite hat jetzt auch 5 oder 6 hinter sich.
Hat die evtl. mehr Positions-Sensoren als nur einen? Damit könnte sie
die Zeit ohne ewiges Gekurbel einstellen. Bei Küchenuhren wird daran
gespart und deswegen müssen sie kurbeln.
--


CU Chr. Maercker.
Wolf gang P u f f e
2020-12-06 20:09:11 UTC
Permalink
Post by Chr. Maercker
Post by Guido Grohmann
Zum Glück weiß meine Wave Ceptor nix davon. :D Der erste Akku hielt 7
Jahre, der zweite hat jetzt auch 5 oder 6 hinter sich.
Hat die evtl. mehr Positions-Sensoren als nur einen? Damit könnte sie
die Zeit ohne ewiges Gekurbel einstellen. Bei Küchenuhren wird daran
gespart und deswegen müssen sie kurbeln.
Vorwärts immer, rückwärts nimmer.
So auch bei meinem Tschibo-Funkwecker, der weckt mich auch ungewollt.
Besonders die eine Umstellung im Jahr, wo 11 Stunden vorlaufen müssen.
Ronald Konschak
2020-12-07 15:05:16 UTC
Permalink
Post by Wolf gang P u f f e
Post by Chr. Maercker
Post by Guido Grohmann
Zum Glück weiß meine Wave Ceptor nix davon. :D Der erste Akku hielt 7
Jahre, der zweite hat jetzt auch 5 oder 6 hinter sich.
Hat die evtl. mehr Positions-Sensoren als nur einen? Damit könnte sie
die Zeit ohne ewiges Gekurbel einstellen. Bei Küchenuhren wird daran
gespart und deswegen müssen sie kurbeln.
Vorwärts immer, rückwärts nimmer.
So auch bei meinem Tschibo-Funkwecker, der weckt mich auch ungewollt.
Besonders die eine Umstellung im Jahr, wo 11 Stunden vorlaufen müssen.
Ich werde seit ca. 20 Jahren von Eduscho geweckt, und zwar nur
wenn ich das will. Die geplante Obsoleszenz war damals wohl
noch nicht so weit durchgesetzt worden.

Ronald.
--
Alter Schwede! (regimekritische Redewendung aus dem Jahr 2020)
Guido Grohmann
2020-12-07 16:39:40 UTC
Permalink
Post by Ronald Konschak
Ich werde seit ca. 20 Jahren von Eduscho geweckt, und zwar nur
wenn ich das will. Die geplante Obsoleszenz war damals wohl
noch nicht so weit durchgesetzt worden.
Ich habe einen ALDI-Funkwecker. Nach schon 15 Jahren war die kleine
Glühlampe futsch, die das display bei Bedarf beleuchtet und die
KNackfröschen wollten auch nicht mehr. Bei den Knackfröschen half ein
Glashaarpinsel und eine passende Lampe konnte ich tatsächlich nach einem
Tipp aus einer andren NG kaufen und reinoperieren. Ansonsten läuft das
Ding wie ein Bienchen.

Manchmal kann man die geplante oder auch ungeplante Obsolezenz auch
austricksen. 1995 kaufte ich mir einen Laserjet 5L, den berühmten
"Toaster". Nach nur wenigen Jahren verweigerte der den Papiereinzug. Für
ein paar Mark hab ich den reparieren lassen. Nach 5 Jahren wiederholte
sich das Spielchen, und da half mir jemand im Heise-Forum. Ich kaufte
ein paar hochwertige Ersatzteile für etwa 20 Euro und baute das Zeugs
ein. Der Drucker BJ 1995 druckt immer noch gelegentlich sei Blättchen.
Die Konstruktion ist zäh wie Schuhsohle, wenn man von den Gummiteilen
vom Einzug absieht.

Guido
Wolf gang P u f f e
2020-12-08 00:16:16 UTC
Permalink
Post by Ronald Konschak
Post by Wolf gang P u f f e
Post by Chr. Maercker
Post by Guido Grohmann
Zum Glück weiß meine Wave Ceptor nix davon. :D Der erste Akku hielt 7
Jahre, der zweite hat jetzt auch 5 oder 6 hinter sich.
Hat die evtl. mehr Positions-Sensoren als nur einen? Damit könnte sie
die Zeit ohne ewiges Gekurbel einstellen. Bei Küchenuhren wird daran
gespart und deswegen müssen sie kurbeln.
Vorwärts immer, rückwärts nimmer.
So auch bei meinem Tschibo-Funkwecker, der weckt mich auch ungewollt.
Besonders die eine Umstellung im Jahr, wo 11 Stunden vorlaufen müssen.
Ich werde seit ca. 20 Jahren von Eduscho geweckt, und zwar nur
wenn ich das will. Die geplante Obsoleszenz war damals wohl
noch nicht so weit durchgesetzt worden.
Mein Funkwecker tut hier auch seit 20 Jahren.
Und mit dem ungewollt Wecken meine ich das Rattern des Uhrwerkes bei
der Rückstellung von Sommer- auf Normalzeit. Da die Uhr nur vorwärts
läuft, rattern die Zeiger die 11 Stunden im Eilgang ab.
Als ehemaliger Alarmläufer (NVA) ist man selbst nach 30 Jahren noch so
wachsam, dass man davon munter wird.
Damals habe ich gelernt, im Schlaf schon das Luftholen des UvDs im Flur
zu hören, wenn Alarm gepfiffen wurde.
Da meine X-Zeit zum Ausrücken nur 2 Minuten betrug, war es vorteilhaft
aus den Federn zu sein, noch ehe sich die Trillerpfeife das erste mal
überschlagen hatte.
Torsten Mueller
2020-12-08 07:57:48 UTC
Permalink
Post by Wolf gang P u f f e
Damals habe ich gelernt, im Schlaf schon das Luftholen des UvDs im Flur
zu hören, wenn Alarm gepfiffen wurde.
Wir haben eine halbe Stunde vorher die Kaffemaschine angeworfen. Ist
schon gut, wenn man was warmes im Bauch hat.

T.M.
Arno Welzel
2020-12-09 13:18:38 UTC
Permalink
Wolf gang P u f f e:

[...]
Post by Wolf gang P u f f e
Mein Funkwecker tut hier auch seit 20 Jahren.
Und mit dem ungewollt Wecken meine ich das Rattern des Uhrwerkes bei
der Rückstellung von Sommer- auf Normalzeit. Da die Uhr nur vorwärts
läuft, rattern die Zeiger die 11 Stunden im Eilgang ab.
Als ehemaliger Alarmläufer (NVA) ist man selbst nach 30 Jahren noch so
wachsam, dass man davon munter wird.
Schlimm, wenn man so einen Reflex aus einer Zeit, wo Menschen notfalls
erschossen wurden, nur weil sie ein Land verlassen wollten, noch nach 30
Jahren hat.
--
Arno Welzel
https://arnowelzel.de
Peter Veith
2020-12-09 13:44:00 UTC
Permalink
Post by Arno Welzel
Post by Wolf gang P u f f e
Als ehemaliger Alarmläufer (NVA) ist man selbst nach 30 Jahren noch so
wachsam, dass man davon munter wird.
"Alarmläufer" hießen bei uns schlicht "Melder", meist bei stillen Alarmen genutzt.
Post by Arno Welzel
Schlimm, wenn man so einen Reflex aus einer Zeit, wo Menschen notfalls
erschossen wurden, nur weil sie ein Land verlassen wollten, noch nach 30
Jahren hat.
Ganz schlechtes Beispiel in diesen Tagen :-D

Wenn ich da an die Verfolgungsjagd im Frühjahr durch die MV-Polizei gegen
den Berliner denke, der nur sein Wochenendhäuschen wollte. Das war knapp
vor dem Schußwaffeneinsatz, allerdings war ein Kamerateam des ÖRR dabei
und zeigte die Äktschen.

Und hier ging es nicht einmal um das illigale Verlassen des Staates, sondern
um die Freizügigkeit in dessen Grenzen.

Aber, zum Glück wiegt das vom Staat vermutete und artikulierte Interesse
der Allgemeinheit höher als das Partikularinteresse, nicht? ;)

Peter
Arno Welzel
2020-12-10 14:36:53 UTC
Permalink
Post by Peter Veith
Post by Wolf gang P u f f e
Als ehemaliger Alarmläufer (NVA) ist man selbst nach 30 Jahren noch so
wachsam, dass man davon munter wird.
"Alarmläufer" hießen bei uns schlicht "Melder", meist bei stillen Alarmen genutzt.
Ich kenne den Begriff primär im Zusammenhang mit der ehemaligen
innerdeutschen Grenze, wo Grenzsoldaten auf den stillen Alarm einer
Grenzverletzung reagieren mussten.
--
Arno Welzel
https://arnowelzel.de
Peter Veith
2020-12-10 15:02:54 UTC
Permalink
Post by Arno Welzel
Post by Peter Veith
Post by Wolf gang P u f f e
Als ehemaliger Alarmläufer (NVA) ist man selbst nach 30 Jahren noch so
wachsam, dass man davon munter wird.
"Alarmläufer" hießen bei uns schlicht "Melder", meist bei stillen Alarmen genutzt.
Ich kenne den Begriff primär im Zusammenhang mit der ehemaligen
innerdeutschen Grenze, wo Grenzsoldaten auf den stillen Alarm einer
Grenzverletzung reagieren mussten.
Und er "rennt hechelnd mit vorgehaltener MPi und donnerndem Mündungsfeuer
irgendwelchen Grenzverletzern hinterher."?

@Herr Ebert
Wie hießen die bei den GT?

Peter
Martin Ebert
2020-12-10 16:31:27 UTC
Permalink
Post by Peter Veith
Post by Arno Welzel
Post by Peter Veith
Post by Wolf gang P u f f e
Als ehemaliger Alarmläufer (NVA) ist man selbst nach 30 Jahren noch so
wachsam, dass man davon munter wird.
"Alarmläufer" hießen bei uns schlicht "Melder", meist bei stillen Alarmen genutzt.
Ich kenne den Begriff primär im Zusammenhang mit der ehemaligen
innerdeutschen Grenze, wo Grenzsoldaten auf den stillen Alarm einer
Grenzverletzung reagieren mussten.
Quatsch. Das müssen wir zudem sortieren, sonst geht das schief.
Post by Peter Veith
Und er "rennt hechelnd mit vorgehaltener MPi und donnerndem Mündungsfeuer
irgendwelchen Grenzverletzern hinterher."?
@Herr Ebert
Wie hießen die bei den GT?
Alarmgruppe.

Bei einer Signalauslösung wurde die Alarmgruppe alarmiert mit
dem Ziel, selbige *vor* den "Grenzverletzer" zu bringen, also
Grenze - Alarmgruppe - "Grenzverletzer". Politisch war gewollt,
Schusswaffengebrauch möglichst zu vermeiden.

Im Unterschied dazu lief ein Postenpaar festgelegte Wege ab.
Der Schusswaffengebrauch sollte das letzte Mittel sein, es
war zunächst anzurufen (mit Warnung vor Schusswaffengebrauch).
Falls keine Reaktion, ein Warnschuss. Falls keine Reaktion,
gezielter Schuss in die unteren Extremitäten. - Weiterhin
war der Schusswaffengebrauch in Richtung Grenze strikt unter-
sagt.

Tatsächlich hat es auch deutlich überzogene Handlungen gegeben,
da wurden komplette Magazine verschossen; allerdings oft in
einer Angsthandlung, nur sehr selten aus Schießwut.

Das war der sachliche/fachliche Teil.

Davon getrennt ist die moralische Wertung des Ganzen. Wer
seine Bürger so einsperrt und drangsaliert, beweist, dass
der Staat sonst zusammenbrechen würde.

Mt
Arno Welzel
2020-12-10 18:23:47 UTC
Permalink
Post by Peter Veith
Post by Arno Welzel
Post by Peter Veith
Post by Wolf gang P u f f e
Als ehemaliger Alarmläufer (NVA) ist man selbst nach 30 Jahren noch so
wachsam, dass man davon munter wird.
"Alarmläufer" hießen bei uns schlicht "Melder", meist bei stillen Alarmen genutzt.
Ich kenne den Begriff primär im Zusammenhang mit der ehemaligen
innerdeutschen Grenze, wo Grenzsoldaten auf den stillen Alarm einer
Grenzverletzung reagieren mussten.
Und er "rennt hechelnd mit vorgehaltener MPi und donnerndem Mündungsfeuer
irgendwelchen Grenzverletzern hinterher."?
Nein, wieso?
--
Arno Welzel
https://arnowelzel.de
Torsten Mueller
2020-12-09 14:32:42 UTC
Permalink
Post by Arno Welzel
Post by Wolf gang P u f f e
Als ehemaliger Alarmläufer (NVA) ist man selbst nach 30 Jahren noch
so wachsam, dass man davon munter wird.
Schlimm, wenn man so einen Reflex aus einer Zeit, wo Menschen notfalls
erschossen wurden, nur weil sie ein Land verlassen wollten,
Ah, ich dachte, weil sie nicht schnell genug aus dem Bett kamen ...

Ich hab seit vielen Jahren eine Nachttischuhr, die die Uhrzeit in roten,
gut lesbaren Zahlen an die Decke projiziert. Diese Uhr hat zwar einen
Wecker, den ich auch einschalte, dieser ist aber nur ein Notsystem. Der
Regelfall ist, daß ich um 5:15 zehn Minuten vor dem Wecker zuverlässig
von selbst aufwache, diesen mitsamt der Projektion ausschalte und
uffstehe. Natürlich nur wache ich nur wochentags von selbst auf.

T.M.
Wolf gang P u f f e
2020-12-10 09:54:05 UTC
Permalink
Post by Arno Welzel
[...]
Post by Wolf gang P u f f e
Mein Funkwecker tut hier auch seit 20 Jahren.
Und mit dem ungewollt Wecken meine ich das Rattern des Uhrwerkes bei
der Rückstellung von Sommer- auf Normalzeit. Da die Uhr nur vorwärts
läuft, rattern die Zeiger die 11 Stunden im Eilgang ab.
Als ehemaliger Alarmläufer (NVA) ist man selbst nach 30 Jahren noch so
wachsam, dass man davon munter wird.
Schlimm, wenn man so einen Reflex aus einer Zeit, wo Menschen notfalls
erschossen wurden, nur weil sie ein Land verlassen wollten, noch nach 30
Jahren hat.
Wolf gang P u f f e
2020-12-10 10:03:41 UTC
Permalink
Post by Arno Welzel
[...]
Post by Wolf gang P u f f e
Mein Funkwecker tut hier auch seit 20 Jahren.
Und mit dem ungewollt Wecken meine ich das Rattern des Uhrwerkes bei
der Rückstellung von Sommer- auf Normalzeit. Da die Uhr nur vorwärts
läuft, rattern die Zeiger die 11 Stunden im Eilgang ab.
Als ehemaliger Alarmläufer (NVA) ist man selbst nach 30 Jahren noch so
wachsam, dass man davon munter wird.
Schlimm, wenn man so einen Reflex aus einer Zeit, wo Menschen notfalls
erschossen wurden, nur weil sie ein Land verlassen wollten, noch nach 30
Jahren hat.
Na du scheinst bei dem Wort Alarmläufer ja die schlimmste Dinge zu
assoziieren. Du hat bestimmt geglaubt, ein Alarmläufer rennt hechelnd
mit vorgehaltener MPi und donnerndem Mündungsfeuer irgendwelchen
Grenzverletzern hinterher.

Das war schlicht und einfach bei uns (Artillerieeinheit) ein
zugeteilter Dienst, den man 24h inne hatte. (und dass dann mehrere
Wochen/Monate hintereinander)
Es sollte bei akuter Kriegsgefahr nur sichergestellt werden, dass die
vor der Kaserne im Wohngebiet und im nächsten Ort wohnenden Offiziere
benachrichtigt/alarmiert werden konnten, wenn der Strom ausgefallen
wäre.

W.
Peter Veith
2020-12-10 11:08:19 UTC
Permalink
Wolf gang P u f f e schrieb am Donnerstag, 10. Dezember 2020 um 11:02:36 UTC+1:

[Alarmläufer / Melder]
Post by Wolf gang P u f f e
Das war schlicht und einfach bei uns (Artillerieeinheit) ein
zugeteilter Dienst, den man 24h inne hatte. (und dass dann mehrere
Wochen/Monate hintereinander)
Ja, vorsorglich neben dem normalen Dienst. Bei uns waren diese tagsüber
an der FDU (Felddienstuniform) statt Dienstuniform und der TSM
(Truppenschutzmaske) am Mann erkennbar.
Post by Wolf gang P u f f e
Es sollte bei akuter Kriegsgefahr nur sichergestellt werden, dass die
vor der Kaserne im Wohngebiet und im nächsten Ort wohnenden Offiziere
benachrichtigt/alarmiert werden konnten, wenn der Strom ausgefallen
wäre.
Bei uns gab es häufiger gedeckte Alarme (zur Übung). Der Grund wird schlicht
darin gelegen haben, dass bei offener Alarmierung auch in der Wohnzone
die Sirenen und vor allem die Hupen in den Hausfluren losheulten und tröteten,
dasauch "im Dorf" alles "im Bett stand".

Es gab dann mal eine kurze Zeit mit dem Problem, daß Offiziere nicht
auftauchen und schworen nicht alamiert worden zu sein obwohl der Melder
das Gegenteil behauptete. Das Geheimnis klärte sich dann auf: Damals
waren die Ding-Dong-Klingeln modern geworden und der Melder drückte
"ding" und lies nach gefühlter Minute wieder los: "dong" ... und wenn schon
die "überall" startenden Zweitakter den Mann nicht aus den Schlaf rissen,
dann jene zwei Töne erst recht nicht.

Also sollten die Melder ab dann auch auf Klingel- / Lebensgeräusche achten.

Peter
Achim Ebeling
2020-12-10 11:31:37 UTC
Permalink
Post by Peter Veith
Bei uns waren diese tagsüber
an der...TSM (Truppenschutzmaske) am Mann erkennbar.
Eine Maske für die ganze Truppe?

Man, man, man...
--
Bis denne
Achim
Wolf gang P u f f e
2020-12-10 11:49:15 UTC
Permalink
Post by Achim Ebeling
Post by Peter Veith
Bei uns waren diese tagsüber
an der...TSM (Truppenschutzmaske) am Mann erkennbar.
Eine Maske für die ganze Truppe?
Man, man, man...
So habe ich diese Bezeichnung ja noch nie interpretiert. ;-)
Peter Veith
2020-12-10 12:09:46 UTC
Permalink
Post by Wolf gang P u f f e
Post by Achim Ebeling
Post by Peter Veith
an der...TSM (Truppenschutzmaske) am Mann erkennbar.
Eine Maske für die ganze Truppe?
Wir hatten doch nüscht.
Post by Wolf gang P u f f e
So habe ich diese Bezeichnung ja noch nie interpretiert. ;-)
Ich gebe zu, das hat einen Moment gedauert, bis ich den begriffen hatte.

In einer Nachbar-NG würden sich sicher weitere solche Beispiel finden lassen,
bei denen Gegenstände *für* eine bestimmte Gruppe analog bezeichnet werden.

Peter
Wolf gang P u f f e
2020-12-10 11:47:57 UTC
Permalink
Post by Peter Veith
[Alarmläufer / Melder]
Post by Wolf gang P u f f e
Das war schlicht und einfach bei uns (Artillerieeinheit) ein
zugeteilter Dienst, den man 24h inne hatte. (und dass dann mehrere
Wochen/Monate hintereinander)
Ja, vorsorglich neben dem normalen Dienst. Bei uns waren diese tagsüber
an der FDU (Felddienstuniform) statt Dienstuniform und der TSM
(Truppenschutzmaske) am Mann erkennbar.
Tags über gab es nie einsätze für Alarmläufer/Melder da ja die
"Boiler/Brote" alle im Objekt waren.
Nach Dienst (nach 17Uhr) konnte mal ein Alarm kommen, wenn jemand zu
benachrichtigen war oder einfach nur zur Bereitschaftskontrolle.
Post by Peter Veith
Post by Wolf gang P u f f e
Es sollte bei akuter Kriegsgefahr nur sichergestellt werden, dass die
vor der Kaserne im Wohngebiet und im nächsten Ort wohnenden Offiziere
benachrichtigt/alarmiert werden konnten, wenn der Strom ausgefallen
wäre.
Bei uns gab es häufiger gedeckte Alarme (zur Übung). Der Grund wird schlicht
darin gelegen haben, dass bei offener Alarmierung auch in der Wohnzone
die Sirenen und vor allem die Hupen in den Hausfluren losheulten und tröteten,
dasauch "im Dorf" alles "im Bett stand".
Exakt!
Post by Peter Veith
Es gab dann mal eine kurze Zeit mit dem Problem, daß Offiziere nicht
auftauchen und schworen nicht alamiert worden zu sein obwohl der Melder
das Gegenteil behauptete. Das Geheimnis klärte sich dann auf: Damals
waren die Ding-Dong-Klingeln modern geworden und der Melder drückte
"ding" und lies nach gefühlter Minute wieder los: "dong" ... und wenn schon
die "überall" startenden Zweitakter den Mann nicht aus den Schlaf rissen,
dann jene zwei Töne erst recht nicht.
Also sollten die Melder ab dann auch auf Klingel- / Lebensgeräusche achten.
Wir mussten ein Codewort (Schneeball, Arbeitseinsatz grün... o.ä.)
übermitteln, und da hat man geklingelt bis der Mann am der Tür
stand und ganz offensichtlich begriffen hat, was los ist.

W.
Peter Veith
2020-12-10 12:11:28 UTC
Permalink
Post by Wolf gang P u f f e
Tags über gab es nie einsätze für Alarmläufer/Melder da ja die
"Boiler/Brote" alle im Objekt waren.
Bei uns war 3x in der Woche Schichtdienst angesagt, da wurde dann
tagsüber geschlafen. Ansonsten natürlich "ja", die meisten Alarmierungen
waren gegen 04:00 Uhr.

Peter
Guido Grohmann
2020-12-06 20:26:16 UTC
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Post by Chr. Maercker
Post by Guido Grohmann
Zum Glück weiß meine Wave Ceptor nix davon. :D Der erste Akku hielt 7
Jahre, der zweite hat jetzt auch 5 oder 6 hinter sich.
Hat die evtl. mehr Positions-Sensoren als nur einen? Damit könnte sie
die Zeit ohne ewiges Gekurbel einstellen. Bei Küchenuhren wird daran
gespart und deswegen müssen sie kurbeln.
Kurbeln? Warum sollte die Uhr für die Zeiteinstellung kurbeln? Die Uhr
macht jede Nacht 4 Stellversuche. Wenn was korrigiert werden muß, werden
die Zeiger verstellt und das wars dann. Ich habe mal zugesehen, als die
Uhr von Sommer- auf Winterzeit stellte, weil ich zu diesem Zeitpunkt mit
dem Zug unterwegs war. Der Sekundenzeiger wurde bei 0 angehalten, der
Stundenzeiger eine Stunde zurückgedreht und dann wurde der
Sekundenzeiger auf die nun aktuelle Zeit vorgestellt und das wars dann.

Guido
Chr. Maercker
2020-12-07 11:43:06 UTC
Permalink
Post by Guido Grohmann
Kurbeln? Warum sollte die Uhr für die Zeiteinstellung kurbeln?
Z.B. weil großer und kleiner Zeiger nicht unabhängig voneinander
gestellt werden können? Wieder ein paar Euro für einen Schrittmotor gespart?
Post by Guido Grohmann
Die Uhr macht jede Nacht 4 Stellversuche. Wenn was korrigiert werden muß, werden
die Zeiger verstellt und das wars dann. Ich habe mal zugesehen, als die
Uhr von Sommer- auf Winterzeit stellte, weil ich zu diesem Zeitpunkt mit
dem Zug unterwegs war. Der Sekundenzeiger wurde bei 0 angehalten, der
Stundenzeiger eine Stunde zurückgedreht und dann wurde der
Sekundenzeiger auf die nun aktuelle Zeit vorgestellt und das wars dann.
Küchenuhren sind dafür zu blöd. Die können nur vorwärts laufen und
großer + kleiner Zeiger sind voneinander abhängig. Im Zeitalter der
Biligware nahm ich an, das wäre bei allen Zeigeruhren so primitiv.
--
CU Chr. Maercker.
Guido Grohmann
2020-12-07 16:31:08 UTC
Permalink
Post by Chr. Maercker
Post by Guido Grohmann
Kurbeln? Warum sollte die Uhr für die Zeiteinstellung kurbeln?
Z.B. weil großer und kleiner Zeiger nicht unabhängig voneinander
gestellt werden können? Wieder ein paar Euro für einen Schrittmotor gespart?
Ok, erklärt, aber von Casio?
Post by Chr. Maercker
Post by Guido Grohmann
Die Uhr macht jede Nacht 4 Stellversuche. Wenn was korrigiert werden muß, werden
die Zeiger verstellt und das wars dann. Ich habe mal zugesehen, als die
Uhr von Sommer- auf Winterzeit stellte, weil ich zu diesem Zeitpunkt mit
dem Zug unterwegs war. Der Sekundenzeiger wurde bei 0 angehalten, der
Stundenzeiger eine Stunde zurückgedreht und dann wurde der
Sekundenzeiger auf die nun aktuelle Zeit vorgestellt und das wars dann.
Küchenuhren sind dafür zu blöd. Die können nur vorwärts laufen und
großer + kleiner Zeiger sind voneinander abhängig. Im Zeitalter der
Biligware nahm ich an, das wäre bei allen Zeigeruhren so primitiv.
Ok, also Billigschrott. Mir ist bisher noch keine Uhr begegnet, die nur
vorwärts laufen konnte - wieder was gelernt.

Guido
Chr. Maercker
2020-12-08 12:00:03 UTC
Permalink
Post by Guido Grohmann
Ok, erklärt, aber von Casio?
Von Casio hab ich bisher nur Uhren mit Ziffernanzeige gekauft.
Kriegt(e?) man von keinem anderen Hersteller, wenn man zusätzlich
Funkuhr oder gar obendrein Solarbetrieb verlangt.
Post by Guido Grohmann
Ok, also Billigschrott. Mir ist bisher noch keine Uhr begegnet, die nur
vorwärts laufen konnte - wieder was gelernt.
Die hatten echten Rückwärtsgang, also der/die Stellmotor(en) konnte(n)
rückwärts laufen? Von gehobener Preisklasse sollte man so was in der Tat
erwarten können.
--
CU Chr. Maercker.
Torsten Mueller
2020-12-08 15:05:33 UTC
Permalink
Post by Chr. Maercker
Von Casio hab ich bisher nur Uhren mit Ziffernanzeige gekauft.
Kriegt(e?) man von keinem anderen Hersteller, wenn man zusätzlich
Funkuhr oder gar obendrein Solarbetrieb verlangt.
Die weltweit erste Funkarmbanduhr war 1990 eine mit Digitalanzeige. Sie
kam von Junghans und hieß Mega 1, damals noch mit außenliegender Antenne
(im Armband). Ihr folgten weitere, meist mit mechanischen Zeigern, auch
mit dualer Anzeige, und bald auch solar. Citizen entwickelte zeitgleich
seine Eco-Drive-Technik, ebenfalls mit Funk.

T.M.
Chr. Maercker
2020-12-09 08:13:45 UTC
Permalink
Post by Torsten Mueller
Die weltweit erste Funkarmbanduhr war 1990 eine mit Digitalanzeige. Sie
kam von Junghans und hieß Mega 1, damals noch mit außenliegender Antenne
(im Armband). Ihr folgten weitere, meist mit mechanischen Zeigern, auch
mit dualer Anzeige, und bald auch solar. Citizen entwickelte zeitgleich
seine Eco-Drive-Technik, ebenfalls mit Funk.
Zu der Zeit war Digitalanzeige in, ergo gab es zig Anbieter von
Displayuhren. Das allermeiste *ohne* Funksteuerung und mit simplem
Batteriebetrieb, versteht sich. Wenige Jahre später verlangte "der
Markt" wieder die gute alte Zeigeruhr und die Zahl der Anbieter sank
drastisch.
--
CU Chr. Maercker.
Guido Grohmann
2020-12-08 19:17:20 UTC
Permalink
Post by Chr. Maercker
Post by Guido Grohmann
Ok, erklärt, aber von Casio?
Von Casio hab ich bisher nur Uhren mit Ziffernanzeige gekauft.
Kriegt(e?) man von keinem anderen Hersteller, wenn man zusätzlich
Funkuhr oder gar obendrein Solarbetrieb verlangt.
Funk, Solar, Ziffernanzeige und Digitalanzeige alles in einer Uhr. Und
die kann vorwärts wie rückwärts.
Post by Chr. Maercker
Post by Guido Grohmann
Ok, also Billigschrott. Mir ist bisher noch keine Uhr begegnet, die nur
vorwärts laufen konnte - wieder was gelernt.
Die hatten echten Rückwärtsgang, also der/die Stellmotor(en) konnte(n)
rückwärts laufen?
Das macht meine so. Wenn ich beispielsweise die Zeitzone wechsle, dreht
die den Stundenzeiger rückwärts.
Post by Chr. Maercker
Von gehobener Preisklasse sollte man so was in der Tat
erwarten können.
War wimre billiger als eine Junghans Mega.

Guido
Wolf gang P u f f e
2020-12-08 23:35:56 UTC
Permalink
(Funkarmbanduhr)
Post by Guido Grohmann
Post by Chr. Maercker
Die hatten echten Rückwärtsgang, also der/die Stellmotor(en) konnte(n)
rückwärts laufen?
Das macht meine so. Wenn ich beispielsweise die Zeitzone wechsle, dreht
die den Stundenzeiger rückwärts.
Nur den Stundenzeiger während der Minutenzeiger verharrt?
Ich frage, weil ich bisher nur die Vorwärtsläufer kenne, wo der
Minutenzeiger 11 Runden dreht bei der Sommer-Normalzeit Umstellung.
René Marquardt
2020-12-09 00:14:18 UTC
Permalink
Post by Wolf gang P u f f e
(Funkarmbanduhr)
Post by Guido Grohmann
Post by Chr. Maercker
Die hatten echten Rückwärtsgang, also der/die Stellmotor(en) konnte(n)
rückwärts laufen?
Das macht meine so. Wenn ich beispielsweise die Zeitzone wechsle, dreht
die den Stundenzeiger rückwärts.
Nur den Stundenzeiger während der Minutenzeiger verharrt?
Ich frage, weil ich bisher nur die Vorwärtsläufer kenne, wo der
Minutenzeiger 11 Runden dreht bei der Sommer-Normalzeit Umstellung.
Wenn man bei dieser Uhr die Zeitzone wechselt, oder sie sich um eine
Stunde verstellt, der Sommerzeit wegen, drehen sich die beiden
Stundenzeiger und der Minutenzeiger der lokalen Zeit (mitte und unten)
im Verein, und zwar jeweils in die kuerzere Richtung, vor oder
rueckwaerts. Im selben Drehverhaeltnis zueinander wie normal, nur eben
schneller.
Das gleiche gilt fuer die Anzeige der zweiten Zeitzone rechts
(Sommerzeitumstellung in den USA und in Deutschland ist nicht mehr am
gleichen Wochenende, sonst wuerden sich drei Stundenzeiger und zwei
Minutenzeiger gemeinsam drehen).
Der zentrale Sekundenzeiger verharrt hierbei auf der 12 des grossen
Ziffernblattes und schnippt dann am Ende auf die aktuelle Zeit. Ob der
das nur vorwaerts oder auch rueckwaerts tut, probiere ich jetzt nicht aus.


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Wolf gang P u f f e
2020-12-09 00:36:06 UTC
Permalink
Post by René Marquardt
Post by Wolf gang P u f f e
(Funkarmbanduhr)
Post by Guido Grohmann
Post by Chr. Maercker
Die hatten echten Rückwärtsgang, also der/die Stellmotor(en) konnte(n)
rückwärts laufen?
Das macht meine so. Wenn ich beispielsweise die Zeitzone wechsle, dreht
die den Stundenzeiger rückwärts.
Nur den Stundenzeiger während der Minutenzeiger verharrt?
Ich frage, weil ich bisher nur die Vorwärtsläufer kenne, wo der
Minutenzeiger 11 Runden dreht bei der Sommer-Normalzeit Umstellung.
Wenn man bei dieser Uhr die Zeitzone wechselt, oder sie sich um eine
Stunde verstellt, der Sommerzeit wegen, drehen sich die beiden
Stundenzeiger und der Minutenzeiger der lokalen Zeit (mitte und unten)
im Verein, und zwar jeweils in die kuerzere Richtung, vor oder
rueckwaerts. Im selben Drehverhaeltnis zueinander wie normal, nur eben
schneller.
Ok, danke. Ich dachte schon, dass in der Hauptanzeige der Minuten- und
der Stundenzeiger mit getrennten Schrittmotoren angesteuert würden.
So wie sich das liest, ist also ein normales Getriebe drin und der
Schrittmotor ist in der Richtung steuerbar.
Guido Grohmann
2020-12-09 06:09:36 UTC
Permalink
Post by Wolf gang P u f f e
(Funkarmbanduhr)
Post by Guido Grohmann
Post by Chr. Maercker
Die hatten echten Rückwärtsgang, also der/die Stellmotor(en) konnte(n)
rückwärts laufen?
Das macht meine so. Wenn ich beispielsweise die Zeitzone wechsle, dreht
die den Stundenzeiger rückwärts.
Nur den Stundenzeiger während der Minutenzeiger verharrt?
Ich frage, weil ich bisher nur die Vorwärtsläufer kenne, wo der
Minutenzeiger 11 Runden dreht bei der Sommer-Normalzeit Umstellung.
Ich habs lange nicht mehr gesehen, aber ich weiß nicht mal, ob der
Minutenzeiger und der Sekundenzeiger dabei angehalten werden. Bei
nornmalen Stellvorgang wird der Sekundenzeiger auf 0 gestellt (oder das,
was die Uhr dafür hält - aber das is eine andere Baustelle).


Guido
Arno Welzel
2020-12-09 13:22:20 UTC
Permalink
Post by Chr. Maercker
Post by Guido Grohmann
Ok, erklärt, aber von Casio?
Von Casio hab ich bisher nur Uhren mit Ziffernanzeige gekauft.
Kriegt(e?) man von keinem anderen Hersteller, wenn man zusätzlich
Funkuhr oder gar obendrein Solarbetrieb verlangt.
Junghans 018/1000.00 (Force Mega Solar)

Hat Solarzellen zur Aufladung, Zeiger und Funkempfang. Ist halt nicht
ganz billig:

<https://www.junghans.de/de/junghans-kollektion/uhren/performance/performance-forcemegasolar/018-1000-00/model/detail.html>
--
Arno Welzel
https://arnowelzel.de
Peter Veith
2020-12-09 13:46:05 UTC
Permalink
Post by Arno Welzel
<https://www.junghans.de/de/junghans-kollektion/uhren/performance/performance-forcemegasolar/018-1000-00/model/detail.html>
Die einen sagen so, die anderen so.

Peter
Guido Grohmann
2020-12-09 20:06:51 UTC
Permalink
Post by Arno Welzel
Post by Chr. Maercker
Post by Guido Grohmann
Ok, erklärt, aber von Casio?
Von Casio hab ich bisher nur Uhren mit Ziffernanzeige gekauft.
Kriegt(e?) man von keinem anderen Hersteller, wenn man zusätzlich
Funkuhr oder gar obendrein Solarbetrieb verlangt.
Junghans 018/1000.00 (Force Mega Solar)
Hat Solarzellen zur Aufladung, Zeiger und Funkempfang. Ist halt nicht
<https://www.junghans.de/de/junghans-kollektion/uhren/performance/performance-forcemegasolar/018-1000-00/model/detail.html>
Ich hatte eine Mega Carbon (ohne Solar) und das ding hielt leider nur
knapp 5 Jahre und war dann irreparabel. Als ich mir daraufhin eine Mega
Solar kaufen wollte, hat der Uhrmacher seinerzeit abgewunken und meinte,
es gäbe eine hohe Fehlerquote und ich sollte mir etwas anderes kaufen,
wenn ich lange Zeit Freude dran habe will. Es wurde besagte Casio, da
ich kein Plastikgehäuse wollte. Casio und Junghans waren seinerzeit die
einzigen, die etwas passendes für mich im Programm hatten. Die Casio ist
eben optisch nicht wirklich ein Hingucker, die Mega Solar wäre aus
optischen Gründen mein Favorit gewesen.

Guido
René Marquardt
2020-12-09 22:34:02 UTC
Permalink
Post by Guido Grohmann
Die Casio ist
eben optisch nicht wirklich ein Hingucker, die Mega Solar wäre aus
optischen Gründen mein Favorit gewesen.
Ich liebaeugele gerade mit dieser:

https://www.amazon.com/Citizen-Eco-Drive-Perpetual-Two-Tone-CB0166-54H/dp/B078NZZJP6
Guido Grohmann
2020-12-10 06:38:38 UTC
Permalink
Post by René Marquardt
Die Casio ist eben optisch nicht wirklich ein Hingucker, die Mega
Solar wäre aus optischen Gründen mein Favorit gewesen.
https://www.amazon.com/Citizen-Eco-Drive-Perpetual-Two-Tone-CB0166-54H/dp/B078NZZJP6
Nicht ganz meins, aber ein Hersteller, nach dem ich auch mal schauen
könnte.

Guido
René Marquardt
2020-12-04 23:54:04 UTC
Permalink
Post by Chr. Maercker
Funkuhr? Weil Funkuhren mit mechanischen Zeigern sind eine einzige
Katastrophe. Deren minutenlanges Gekurbel für die Synchronisation
ruiniert die Batterien.
Kann ich nicht bestaetigen. Erstens halten meine beiden Casio-Funkuhren
mit Zeigern schon seit Ewigkeiten, und zweitens kurbeln die ja auch
nicht staendig rum, auch nicht beim Synchronisieren. Hoechstens bei der
Zeitumstellung wird mal ein bisschen intensiver gekurbelt.
Torsten Mueller
2020-12-05 09:21:01 UTC
Permalink
Post by Chr. Maercker
Funkuhr? Weil Funkuhren mit mechanischen Zeigern sind eine einzige
Katastrophe. Deren minutenlanges Gekurbel für die Synchronisation
ruiniert die Batterien.
Post by Frank Möller
Wie lange hält denn die Batterie mit Solarunterstützung?
Inzwischen fünf Jahre. Seit letzem Winter schwächelt sie aber. Obwohl es
ein mittelgroßer Knopzellen-Akku ist.
Batterien? Akku? - Meine Junghans Mega Solar (aus meiner Phase, in der
ich noch elektronische Uhren trug), die einen Kondensator als
Energiespeicher für 2...3 Monate Dunkelgangreserve besitzt, läuft seit
2005 ununterbrochen und ohne das geringste Problem irgendeiner Art.

T.M.
Florian Ritter
2020-12-05 16:12:46 UTC
Permalink
Post by Torsten Mueller
Post by Chr. Maercker
Inzwischen fünf Jahre. Seit letzem Winter schwächelt sie aber. Obwohl es
ein mittelgroßer Knopzellen-Akku ist.
Batterien? Akku? - Meine Junghans Mega Solar (aus meiner Phase, in der
ich noch elektronische Uhren trug), die einen Kondensator als
Energiespeicher für 2...3 Monate Dunkelgangreserve besitzt, läuft seit
2005 ununterbrochen und ohne das geringste Problem irgendeiner Art.
Ich bekam zur Konfirmation eine Glashütte-Uhr - das Ding hat mich schon ein
Vermögen für Reparaturen gekostet, gerade wieder 100 EUR. In Württemberg
erwies sich, dass Teile von Junghans für die Uhr passen (zB das Ding mit dem
man sie aufzieht - ist keine Automatikuhr - und stellt). Nie konnte ich mich dran
gewöhnen. dass in jenem Landstrich Mittwoch nachmittags alle Läden
geschlossen hatten, ob's noch ist weiß ich nicht. Kennt man derlei in der Schweiz
auch? In Baden wollte ich nach einer Sitzung im Restaurant was essen, da wies
man mich ab, die Tischzeit wäre vorbei - es war 14:30 h.

FR
Torsten Mueller
2020-12-05 16:29:46 UTC
Permalink
Nie konnte ich mich dran gewöhnen. dass in jenem Landstrich Mittwoch
nachmittags alle Läden geschlossen hatten, ob's noch ist weiß ich
nicht. Kennt man derlei in der Schweiz auch?
Hier haben die Läden immer auf, es sei denn, es droht ein Feiertag. Wenn
morgen Feiertag ist, machen die Läden heute zwei, drei Stunden früher zu.

T.M.
Frank Hucklenbroich
2020-12-07 14:10:19 UTC
Permalink
Post by Torsten Mueller
Nie konnte ich mich dran gewöhnen. dass in jenem Landstrich Mittwoch
nachmittags alle Läden geschlossen hatten, ob's noch ist weiß ich
nicht. Kennt man derlei in der Schweiz auch?
Hier haben die Läden immer auf, es sei denn, es droht ein Feiertag. Wenn
morgen Feiertag ist, machen die Läden heute zwei, drei Stunden früher zu.
Gab's in der Schweiz früher (also, so vor 20 Jahren) nicht auch mal die
(Un-)Sitte, daß kleinere Läden Montags nachmittags zu hatten?

Grüße,

Frank
Torsten Mueller
2020-12-07 15:40:18 UTC
Permalink
Post by Frank Hucklenbroich
Post by Torsten Mueller
Hier haben die Läden immer auf, es sei denn, es droht ein Feiertag.
Wenn morgen Feiertag ist, machen die Läden heute zwei, drei Stunden
früher zu.
Gab's in der Schweiz früher (also, so vor 20 Jahren) nicht auch mal
die (Un-)Sitte, daß kleinere Läden Montags nachmittags zu hatten?
Mag sein. Vor allem aber mittags, Bäckerläden und so, das ist ganz
typisch, von 12 bis 14:30 geschlossen!

T.M.
René Marquardt
2020-12-05 16:36:02 UTC
Permalink
Post by Florian Ritter
Ich bekam zur Konfirmation eine Glashütte-Uhr - das Ding hat mich schon ein
Vermögen für Reparaturen gekostet, gerade wieder 100 EUR. In Württemberg
erwies sich, dass Teile von Junghans für die Uhr passen (zB das Ding mit dem
man sie aufzieht - ist keine Automatikuhr - und stellt).
Krone und Aufzugswelle?
Uwe Schickedanz
2020-12-06 11:13:09 UTC
Permalink
On Sat, 5 Dec 2020 08:12:46 -0800 (PST), Florian Ritter
Post by Florian Ritter
Post by Torsten Mueller
Post by Chr. Maercker
Inzwischen fünf Jahre. Seit letzem Winter schwächelt sie aber. Obwohl es
ein mittelgroßer Knopzellen-Akku ist.
Batterien? Akku? - Meine Junghans Mega Solar (aus meiner Phase, in der
ich noch elektronische Uhren trug), die einen Kondensator als
Energiespeicher für 2...3 Monate Dunkelgangreserve besitzt, läuft seit
2005 ununterbrochen und ohne das geringste Problem irgendeiner Art.
Ich bekam zur Konfirmation eine Glashütte-Uhr - das Ding hat mich schon ein
Vermögen für Reparaturen gekostet, gerade wieder 100 EUR.
Welcher Typ?
Post by Florian Ritter
Nie konnte ich mich dran
gewöhnen. dass in jenem Landstrich Mittwoch nachmittags alle Läden
geschlossen hatten, ob's noch ist weiß ich nicht.
Hier in Niedersachsen haben auch etliche Geschäfte zwischen 1 und 3
geschlossen (und zwar nicht nur Mittwochs), was für mich auch eine
gewisse Umstellung bedeutete.


Gruß Uwe
--
Das Dilemma der DDR: 16 Mio. Widerstandskämpfer wurden von
16 Mio. Stasispitzeln überwacht.
=== http://www.sicherheitslampe.de ===
Frank Hucklenbroich
2020-12-07 14:12:18 UTC
Permalink
Post by Uwe Schickedanz
Hier in Niedersachsen haben auch etliche Geschäfte zwischen 1 und 3
geschlossen (und zwar nicht nur Mittwochs), was für mich auch eine
gewisse Umstellung bedeutete.
Vor 25 Jahren war das in Köln auch noch so. Da gab es auch große
Supermärkte, die hatten nur von 8.00 - 12.00 und dann wieder von 15.00 -
18.00 Uhr geöffnet, was für Berufstätige eher suboptimal war. Auch Banken
und die Post handhabten das vielfach so.

Grüße,

Frank
gunter kühne
2020-12-08 09:21:34 UTC
Permalink
Post by Frank Hucklenbroich
Post by Uwe Schickedanz
Hier in Niedersachsen haben auch etliche Geschäfte zwischen 1 und 3
geschlossen (und zwar nicht nur Mittwochs), was für mich auch eine
gewisse Umstellung bedeutete.
Vor 25 Jahren war das in Köln auch noch so. Da gab es auch große
Supermärkte, die hatten nur von 8.00 - 12.00 und dann wieder von 15.00 -
18.00 Uhr geöffnet, was für Berufstätige eher suboptimal war. Auch Banken
und die Post handhabten das vielfach so.
Grüße,
Frank
Das ist teilweise heute hier auch so.
Die sogenannte Mittagspause.
--
Kleinmut und Stolz, aus diesem Holz
Schuf der Mensch sich am sechsten Tag Gott.
Hans-R. Biermann
2020-12-07 21:43:40 UTC
Permalink
Post by Uwe Schickedanz
Post by Florian Ritter
Ich bekam zur Konfirmation eine Glashütte-Uhr - das Ding hat mich schon ein
Vermögen für Reparaturen gekostet, gerade wieder 100 EUR.
Welcher Typ?
Keine Angaben, weder auf Zifferblatt noch auf dem Bodendeckel.
Ich habe noch eine goldene Taschenuhr von vor dem I. Weltkrieg,
vom Hofchronographenhersteller in Rostock, die läuft tadellos - FR
Torsten Mueller
2020-12-08 07:57:57 UTC
Permalink
Post by Hans-R. Biermann
Post by Uwe Schickedanz
Post by Florian Ritter
Ich bekam zur Konfirmation eine Glashütte-Uhr - das Ding hat mich
schon ein Vermögen für Reparaturen gekostet, gerade wieder 100 EUR.
Welcher Typ?
Keine Angaben, weder auf Zifferblatt noch auf dem Bodendeckel.
Bei Glashütte ist meist auf dem Werk das Kaliber angegeben, dazu müßtest
Du sie mal öffnen. Da steht dann z.B. "60.3", das war ein häufiges.
Kaliber 68 ist selten, 67 noch seltener. Sehr häufig waren in den 70ern
die Automatik-Kaliber 74 (ohne Datum) und 75 (mit Datum).

T."Angaben ohne Gewähr"M.
Uwe Schickedanz
2020-12-08 08:07:51 UTC
Permalink
On Mon, 7 Dec 2020 13:43:40 -0800 (PST), "Hans-R. Biermann"
Post by Hans-R. Biermann
Post by Uwe Schickedanz
Post by Florian Ritter
Ich bekam zur Konfirmation eine Glashütte-Uhr - das Ding hat mich schon ein
Vermögen für Reparaturen gekostet, gerade wieder 100 EUR.
Welcher Typ?
Keine Angaben, weder auf Zifferblatt noch auf dem Bodendeckel.
Seltsam, mach mal ein Foto.

btw, du postest aktuell gerade unter deinem Realnamen. Nicht, daß wir
das nicht sowieso schon wußten, aber ist das Absicht nach so vielen
Ritterjahren?


Gruß Uwe
--
Das Dilemma der DDR: 16 Mio. Widerstandskämpfer wurden von
16 Mio. Stasispitzeln überwacht.
=== http://www.sicherheitslampe.de ===
Chr. Maercker
2020-12-06 19:37:46 UTC
Permalink
Post by Torsten Mueller
Batterien? Akku?
Da Solarzellen dran sind, müsste es ein Akku sein. Es sei denn, der
Solarbetrieb ist so ein Fake wie bei dem Mobiltelefon, was ich vor
Jahren mal hatte. Dessen Solarzelle war ein reiner Deckel.

- Meine Junghans Mega Solar (aus meiner Phase, in der
Post by Torsten Mueller
ich noch elektronische Uhren trug), die einen Kondensator als
Energiespeicher für 2...3 Monate Dunkelgangreserve besitzt, läuft seit
2005 ununterbrochen und ohne das geringste Problem irgendeiner Art.
Ich frage mich, warum nach wie vor so wenige Geräte Goldcaps statt Akkus
oder gar Batterien haben, obwohl bei Wikipedia schon vor Jahren
nachzulesen war, dass Goldcaps zum Antrieb von E-Karren ausreichen!
--
CU Chr. Maercker.
Frank Müller
2020-12-06 21:10:04 UTC
Permalink
Post by Chr. Maercker
Ich frage mich, warum nach wie vor so wenige Geräte Goldcaps statt Akkus
oder gar Batterien haben, obwohl bei Wikipedia schon vor Jahren
nachzulesen war, dass Goldcaps zum Antrieb von E-Karren ausreichen!
Die haben zum vergleich mit Akkus eine relativ hohe
Selbstentladung und bei weitem nicht die Energiedichte.
Früher waren die in Videorecordern um die
Programme zu halten, aber auch da war dann oft
nach einen Tag ohne Strom eine Neuprogrammierung
nötig...

Frank
Ronald Konschak
2020-12-07 15:11:12 UTC
Permalink
Post by Chr. Maercker
Ich frage mich, warum nach wie vor so wenige Geräte Goldcaps statt Akkus
oder gar Batterien haben, obwohl bei Wikipedia schon vor Jahren
nachzulesen war, dass Goldcaps zum Antrieb von E-Karren ausreichen!
Weil das Prinzip Goldcap längst überholt ist. Man feilt bereits
an Kondensatoren, die die Akkus privater Solaranlagen ersetzen
sollen.

Ronald.
--
Alter Schwede! (regimekritische Redewendung aus dem Jahr 2020)
Chr. Maercker
2020-12-08 09:22:53 UTC
Permalink
Post by Ronald Konschak
Weil das Prinzip Goldcap längst überholt ist.
Dabei war es im Vergleich zu vorher machbaren Kapazitäten geradezu
revolutionär. Nur ihre Betriebsspannung ist nicht für jeden Zweck
ausreichend.
Post by Ronald Konschak
Man feilt bereits an Kondensatoren, die die Akkus privater
Solaranlagen ersetzen sollen.
"Man feilt" bedeutet, die Dinger sind noch lange nicht serienreif,
richtig? Auf welchem physikalischen Prinzip basieren die Neuen und
welche Spannungen können die ab? 12V würde ich für Solaranlagen schon
voraussetzen wollen, besser 24V. Bei Kondensatoren sind ja
Plattenabstand und (Ober)Fläache der Knackpunkt, um Kapazität
rauszuholen. In dieser Hinsicht arbeiten schon Goldcaps hart am
physikalischen Limit, auf Kosten der Betriebsspannung, versteht sich.
--
CU Chr. Maercker.
Ronald Konschak
2020-12-08 17:37:46 UTC
Permalink
Post by Chr. Maercker
Post by Ronald Konschak
Weil das Prinzip Goldcap längst überholt ist.
Dabei war es im Vergleich zu vorher machbaren Kapazitäten geradezu
revolutionär. Nur ihre Betriebsspannung ist nicht für jeden Zweck
ausreichend.
Wenn eine höhrere Spannung gewünscht wird, schaltet man sie
in Reihe. In Fahrradrückleuchten, die bei Stillstand noch
5 Minuten weiterleuchten, sind z.B. zwei Goldcaps drin.
Post by Chr. Maercker
Post by Ronald Konschak
Man feilt bereits an Kondensatoren, die die Akkus privater
Solaranlagen ersetzen sollen.
"Man feilt" bedeutet, die Dinger sind noch lange nicht serienreif,
richtig? Auf welchem physikalischen Prinzip basieren die Neuen und
welche Spannungen können die ab? 12V würde ich für Solaranlagen schon
voraussetzen wollen, besser 24V.
Serienreife Anwendungen gibt es jede Menge, z.B. solarbetriebene
Strassenleuchten oder Rekuperationsschaltungen in Elektrofahr-
zeugen. Die Elektroden der Zukunft bestehen aus Graphen, das ist
eine Lage Graphitkristall. Dazwischen befindet sich ein Elektrolyt
auf Lithiumbasis. Man erreicht damit Energiedichten um 40 Wh/kg,
was für stationäre Anwendungen akzeptabel ist. Die Zellenspannung
liegt bei 1,9 V, also ist auch hier Reihenschaltung angesagt. Der
grösste Vorteil ist die enorme Leistungsdichte, die von keinem
bekannten Akkumulatorensystem erreicht wird. Obendrauf kommen
10.000 Zyklen, das schafft auch kein Akku.

Ronald.
--
Alter Schwede! (regimekritische Redewendung aus dem Jahr 2020)
Wolf gang P u f f e
2020-12-08 00:41:16 UTC
Permalink
Post by Chr. Maercker
Post by Torsten Mueller
Batterien? Akku?
Da Solarzellen dran sind, müsste es ein Akku sein. Es sei denn, der
Solarbetrieb ist so ein Fake wie bei dem Mobiltelefon, was ich vor
Jahren mal hatte. Dessen Solarzelle war ein reiner Deckel.
- Meine Junghans Mega Solar (aus meiner Phase, in der
Post by Torsten Mueller
ich noch elektronische Uhren trug), die einen Kondensator als
Energiespeicher für 2...3 Monate Dunkelgangreserve besitzt, läuft seit
2005 ununterbrochen und ohne das geringste Problem irgendeiner Art.
Ich frage mich, warum nach wie vor so wenige Geräte Goldcaps statt Akkus
oder gar Batterien haben, obwohl bei Wikipedia schon vor Jahren
nachzulesen war, dass Goldcaps zum Antrieb von E-Karren ausreichen!
Vielleicht ist die geringere Lebensdauer der Caps ein Grund.
Chr. Maercker
2020-12-08 09:16:39 UTC
Permalink
Post by Wolf gang P u f f e
Vielleicht ist die geringere Lebensdauer der Caps ein Grund.
Über Goldcaps weiß ich leider zu wenig. Überspannungen vertragen sie
sicher nicht und so was wie den Selbstheilungseffekt, der klassischen
Elkos nachgesagt wurde, haben sie vermutlich auch nicht, oder? Unter
optimalen Betriebsbedingungen hätte ich ihnen aber eine gewisse
Haltbarkeit zugetraut, jedenfalls nicht nur jene 3..6 Jahre, die Akkus
üblicherweise (und prinzipbedingt) halten.
--
CU Chr. Maercker.
René Marquardt
2020-12-04 23:50:12 UTC
Permalink
Post by Frank Möller
Wie lange hält denn die Batterie mit Solarunterstützung?
Bei meiner Luminox hält eine Batterie dank 13 Steinen über 4 Jahre.
Post by Chr. Maercker
indes werden sie selbst im Hause Casio nur noch mit der teuren
G-Shock-Serie angeboten.
Meine erste G-Shock laeuft jetzt seit zehn Jahren ohne Batteriewechsel.
Torsten Mueller
2020-12-04 13:56:52 UTC
Permalink
Post by Chr. Maercker
Eigentlich widerstrebt es mir, mit Uhr baden zu gehen, deswegen habe
ich selbst das mit der meinigen nie probiert.
Nachdem bei meiner geliebten Suunto Ambit die Knöpfe durch wiederholtes
Eindringen von Schweiß und Antrocknen so schwergängig wurden, daß sie
immer im dümmsten Moment regelrecht drin steckenblieben und erst nach
einer Minute wieder langsam herauskamen, habe ich beschlossen, meine
nächste Sportuhr (Spartan Ultra) regelmäßig nach den Touren mit zum
Duschen zu nehmen, und das macht sie bislang auch gut mit. Eine Sportuhr
mit Knöpfen gerade im Sommer mal waschen zu können, ist ein Segen.
Tauchen ist noch etwas anderes.

T.M.
Wolf gang P u f f e
2020-12-04 15:14:56 UTC
Permalink
Post by Torsten Mueller
Post by Chr. Maercker
Eigentlich widerstrebt es mir, mit Uhr baden zu gehen, deswegen habe
ich selbst das mit der meinigen nie probiert.
...
Post by Torsten Mueller
nächste Sportuhr (Spartan Ultra) regelmäßig nach den Touren mit zum
Duschen zu nehmen, und das macht sie bislang auch gut mit. Eine Sportuhr
mit Knöpfen gerade im Sommer mal waschen zu können, ist ein Segen.
Tauchen ist noch etwas anderes.
Wie das bei Wessiprodukten und deren Werbeaussagen so ist, sollte man
auch bei den Druckangaben sehr vorsichtig sein.
z.B. 50m Wasserdicht bedeutet vermutlich, das Wasser und Uhr exakt die
selbe Temperatur haben müssen, und die Uhr langsam(!) ins Wasser
getaucht werden muss, um die 50m zu halten.
Wenn Du im Sommer in der Sonne liegst und dann mit über 40 Grad warmer
Uhr in die kalte Ostsee springst, ist der äquivalente Wasserdruck wohl
schon um ein vielfaches überschritten, da die Uhr beim Abkühlen das
Wasser quasi reinsaugt. Das aufs Wasser schlagen beim Schwimmen erzeugt
ebenfalls deutlich höhere Momentandrücke.
Beim warm Duschen ist zwar der Unterdruck im Gehäuse nicht das Problem,
aber die aufschlagenden Wassertropfen erzeugen wohl auch schon Drücke,
die einer 2stellitgen Meterzahl entsprechen.
Frank Möller
2020-12-04 15:55:53 UTC
Permalink
Post by Wolf gang P u f f e
Post by Torsten Mueller
nächste Sportuhr (Spartan Ultra) regelmäßig nach den Touren mit zum
Duschen zu nehmen, und das macht sie bislang auch gut mit. Eine Sportuhr
mit Knöpfen gerade im Sommer mal waschen zu können, ist ein Segen.
Tauchen ist noch etwas anderes.
Wie das bei Wessiprodukten und deren Werbeaussagen so ist, sollte man
auch bei den Druckangaben sehr vorsichtig sein.
*KICHER* Bei Ossiprodukten war das natürlich _gaaanz_ _anders_. Chlor. Oder
doch nicht?

Als Schüler mit 14 habe ich mir - stolz wie Oskar - nach meinem ersten
Sommerferienjob auf dem Bau den "Ruhla Chronograf" gegönnt:
<Loading Image...>

Schon kurz danach bin ich damit mal irgendwo (gar nicht allzu stark)
angeschlagen. Da hat sich der Zentralsekundenzeiger knapp untzer der
eingearbeiteten Raute abgeknickt und blieb dann in dieser Stellung am
Minutenzeiger hängen. Das war eine Sollbruchstelle dieses Teils, ich habe
damit mehrfach den Uhrmacher beglücken dürfen.

Als ich das erste Mal im Wasser die Tauchzeit stoppen wollte, kam nach dem
Drücken des Startknopfes eine fette Luftblase aus dem Gehäuse und drinnen
konnte man dieselbe Menge an Wasser im Gehäuse herumschwappen sehen. War
auch so ein Dauerwitz.

Das "Antimagnetic"-Gehäuse war aus einer Kupferlegierung, außen verchromt.
Außerhalb des Schraubdeckels aus Edelstahl
<Loading Image...>
hat sich schon nach kurzer Zeit das Chrom des Gehäuses abgewetzt, die
kupferfarbene Gehäuselegierung freigelegt und die hat dann auf der Haut
eine bräunlich-grüne "Tätowierung" eingearbeitet, dann das Zeug zog in die
Haut ein.

Ergo habe ich das Teil dann nur noch als Taschenuhr genutzt. Das wiederum
hat die Ganggenauigkeit um etliche Minuten pro Tag "nach hinten verlegt".
Das Viech brauchte einfach regelmäßige und spürbare Bewegung.

Nee, das war keine Uhr, das war Mist. Und das war bekanntermaßen typisch
für Ruhla. Legendär sind allerdings deren Schachuhren.

Zu Glashütte kann ich nix sagen, die waren mir einfach zu teuer.

--
Chr. Maercker
2020-12-04 20:22:43 UTC
Permalink
Frank Möller wrote:
[Wie das bei Wessiprodukten und deren Werbeaussagen so ist,
sollte man auch bei den Druckangaben sehr vorsichtig sein]
Post by Frank Möller
*KICHER* Bei Ossiprodukten war das natürlich _gaaanz_ _anders_. Chlor. Oder
doch nicht?
Ostprodukte hatten keine Werbung nötig, die wurden auch so gekauft. :-)
Es wurde allenfalls z.B. bei Konsumgüterelektronik versucht, die
technischen Daten zu schönen, vermutlich, damit sie gegenüber
vergleichbaren Westprodukten nicht gar so dürftig aussehen. So wurde
z.B. "Musikleistung" statt Sinusleistung angegeben oder beim
Frequenzganz der 3dB-Abfall der Spannung statt der Leistung usw. Wobei
ich annehme, die Daten westlicher Billigware war und sind auch
aufgepeppt. Bei seriösen Firmen (Grundig, Uher u.v.a.) war das aber
nicht so und auch Tesla hat lange Jahre brauchbare Daten in seinen
Katalogen gehabt.
Post by Frank Möller
Als Schüler mit 14 habe ich mir - stolz wie Oskar - nach meinem ersten
<https://watch-wiki.org/images/thumb/2/25/UMF_Herrenarmbanduhr_Chronograf_mit_UMF_24-35_%28G%29.jpg/250px-UMF_Herrenarmbanduhr_Chronograf_mit_UMF_24-35_%28G%29.jpg>
Schon kurz danach bin ich damit mal irgendwo (gar nicht allzu stark)
angeschlagen. Da hat sich der Zentralsekundenzeiger knapp untzer der
eingearbeiteten Raute abgeknickt und blieb dann in dieser Stellung am
Minutenzeiger hängen. Das war eine Sollbruchstelle dieses Teils, ich habe
damit mehrfach den Uhrmacher beglücken dürfen.
Murks gab es auch damals mehr als genug. Allerdings hab ich geglaubt,
das wäre nur deswegen möglich, weil es keine Konkurrenz gab. Weit gefehlt.
Post by Frank Möller
Nee, das war keine Uhr, das war Mist. Und das war bekanntermaßen typisch
für Ruhla. Legendär sind allerdings deren Schachuhren.
Zu Glashütte kann ich nix sagen, die waren mir einfach zu teuer.
Wirklich solide waren im Osten Produkte, die für Militär oder für
Profibetrieb gedacht waren. Davon konnte ich mich bei den beiden
Allwellenempfängern (Dabendorf, Erfurt) überzeugen. Schon deren
Schaltunen waren ein Gedicht im Vergleich zu Konsumgüter-Fromms, ganz zu
schweigen von der Verarbeitung. Kosteten aber auch entsprechend.
Ebenso haltbar waren die Taschen für Entaktivierungsgeräte der NVA.
Nahezu unkaputtbar, egal wie sehr sie vollgestopft wurden.
Dass auch etliche Haushaltgeräte zu dieser Kategorie zählten, erfuhren
wir erst viel später. Selbst die Staubsauger, die wurden oft
weggeschmissen, obwohl nur die Störschutzkondensatoren kaputt waren.
--
CU Chr. Maercker.
Frank Möller
2020-12-04 21:04:58 UTC
Permalink
Post by Chr. Maercker
[Wie das bei Wessiprodukten und deren Werbeaussagen so ist,
sollte man auch bei den Druckangaben sehr vorsichtig sein]
Post by Frank Möller
*KICHER* Bei Ossiprodukten war das natürlich _gaaanz_ _anders_. Chlor. Oder
doch nicht?
Ostprodukte hatten keine Werbung nötig, die wurden auch so gekauft. :-)
Genau, KONSUM eben.

_K_aufe _O_hne _N_achzudenken _S_chnell _U_nseren _M_ist - oder du hast gar
nix.
Post by Chr. Maercker
Es wurde allenfalls z.B. bei Konsumgüterelektronik versucht, die
technischen Daten zu schönen, vermutlich, damit sie gegenüber
vergleichbaren Westprodukten nicht gar so dürftig aussehen. So wurde
z.B. "Musikleistung" statt Sinusleistung angegeben oder beim
Frequenzganz der 3dB-Abfall der Spannung statt der Leistung usw. Wobei
ich annehme, die Daten westlicher Billigware war und sind auch
aufgepeppt. Bei seriösen Firmen (Grundig, Uher u.v.a.) war das aber
nicht so und auch Tesla hat lange Jahre brauchbare Daten in seinen
Katalogen gehabt.
Ich bin mit einer "Stern Elite", einem Sanyo-Kassettenrekorder
(Westgeschenk), einem 08/15-Plattenspieler und einer
Verstäker-/Lautsprechereinheit aus einer recycelten Musikbox hingekomen,
bevor ich mehr haben wollte. Ich war ja noch recht jung, als es mich gen
Süden nach Bayern trieb. (Ich bin _nicht_ sprichwörtlich in "den Westen"
gegangen. ;-)

--
Lars Gebauer
2020-12-05 12:47:39 UTC
Permalink
Post by Chr. Maercker
Murks gab es auch damals mehr als genug. Allerdings hab ich geglaubt,
das wäre nur deswegen möglich, weil es keine Konkurrenz gab. Weit gefehlt.
Freilich gab es auch Murks. Andererseits gab es aber auch Produkte,
deren Haltbarkeit geradezu legendär war/ist.
Post by Chr. Maercker
Dass auch etliche Haushaltgeräte zu dieser Kategorie zählten, erfuhren
wir erst viel später. Selbst die Staubsauger, die wurden oft
weggeschmissen, obwohl nur die Störschutzkondensatoren kaputt waren.
RG28
--
"Nachdem wir das Ziel endgültig aus den Augen verloren hatten,
verdoppelten wir unsere Anstrengungen."
--Mark Twain
Chr. Maercker
2020-12-07 11:38:26 UTC
Permalink
Post by Lars Gebauer
Freilich gab es auch Murks. Andererseits gab es aber auch Produkte,
deren Haltbarkeit geradezu legendär war/ist.
ACK, geradezu erstaunliche Unterschiede.
Post by Lars Gebauer
Post by Chr. Maercker
Dass auch etliche Haushaltgeräte zu dieser Kategorie zählten, erfuhren
wir erst viel später. Selbst die Staubsauger, die wurden oft
weggeschmissen, obwohl nur die Störschutzkondensatoren kaputt waren.
RG28
Nee, Omega. ;-)

Aus den 1960ern. RG28 ist ca. zehn Jahre jünger. Zu der Zeit war längst
nicht mehr alles Gold, was glänzte.
--
CU Chr. Maercker.
Lars Gebauer
2020-12-07 11:50:04 UTC
Permalink
Post by Chr. Maercker
RG28
Nee, Omega. ;-)
Aus den 1960ern. RG28 ist ca. zehn Jahre jünger. Zu der Zeit war längst
nicht mehr alles Gold, was glänzte.
Für RG28 finde ich bei Ebay 129 Angebote. Für Omega (Staubsauger) 39.
--
"Nachdem wir das Ziel endgültig aus den Augen verloren hatten,
verdoppelten wir unsere Anstrengungen."
--Mark Twain
Guido Grohmann
2020-12-07 16:29:15 UTC
Permalink
Post by Chr. Maercker
Post by Lars Gebauer
Freilich gab es auch Murks. Andererseits gab es aber auch Produkte,
deren Haltbarkeit geradezu legendär war/ist.
Post by Chr. Maercker
Dass auch etliche Haushaltgeräte zu dieser Kategorie zählten, erfuhren
wir erst viel später. Selbst die Staubsauger, die wurden oft
weggeschmissen, obwohl nur die Störschutzkondensatoren kaputt waren.
Meinen BSS08 hab ich vor 2 Jahren ersetzt. Der fiel dann doch auseinander.
Post by Chr. Maercker
Post by Lars Gebauer
RG28
Nee, Omega. ;-)
Staubsauger? Die hab ich in den 80ern reihenweise im DLK in den Regalen
liegen gesehen. Irgendein Gehäuseteil ging da wohl oft lkaputt und war
demzufolge als Ersatzteil nicht lieferbar.

Guido
Chr. Maercker
2020-12-07 17:22:51 UTC
Permalink
Guido Grohmann wrote:
[Omega-Staubsauger]
Post by Guido Grohmann
Staubsauger? Die hab ich in den 80ern reihenweise im DLK in den Regalen
liegen gesehen. Irgendein  Gehäuseteil ging da wohl oft lkaputt und war
demzufolge als Ersatzteil nicht lieferbar.
Ich schrieb ja, dass ich seinerzeit zwei Omegas aus Mülltonnen gezogen
habe, bei denen jeweils der Störschutzkondensator (parallel zu den
Kohlebürsten) durchgeknallt war. Die Kohlen und (weit langsamer) die
Kollektoren selbst wurden im Lauf der Jahre natürlich ebenfalls
verschlissen. Viel mehr an Elektrik war in den Dingern aber nicht drin.
Wenn die beim DLK massenhaft rumlagen, war entweder was Mechanisches
kaputt oder sie hatten keine Lust, die Kondensatoren zu tauschen.
Waren das übrigens Geräte aus den 1960ern (zylinderförmig, mit
halkugelförmigen Deckeln aus Metall) oder spätere Modelle mit
Plastik-Gehäuse?
--
CU Chr. Maercker.
Guido Grohmann
2020-12-07 17:55:46 UTC
Permalink
Post by Chr. Maercker
[Omega-Staubsauger]
Post by Guido Grohmann
Staubsauger? Die hab ich in den 80ern reihenweise im DLK in den Regalen
liegen gesehen. Irgendein  Gehäuseteil ging da wohl oft lkaputt und war
demzufolge als Ersatzteil nicht lieferbar.
Waren das übrigens Geräte aus den 1960ern (zylinderförmig, mit
halkugelförmigen Deckeln aus Metall) oder spätere Modelle mit
Plastik-Gehäuse?
Plastikgehäuse. Und davon ging irgend ein Gehäuseteil kaputt (Deckel?
Griff?), es gab damals sogar ein Artikel in der Zeitung geswegen.

Die Reparatur wurde nicht im DLK (Komplexannahmestelle :D) selber
vorgenommen. Die Werkstätten waren woanders.

Guido
Chr. Maercker
2020-12-08 09:11:52 UTC
Permalink
Post by Guido Grohmann
Plastikgehäuse. Und davon ging irgend ein Gehäuseteil kaputt (Deckel?
Griff?), es gab damals sogar ein Artikel in der Zeitung geswegen.
Das war dann wohl der "neumodische" Kram aus den 1970ern.
Duroplast-Gehäuse gingen gern mal kaputt, nicht nur bei Staubsaugern.
Die Omegas aus den 1970ern waren WIMRE vierkantig, die älteren waren
rund. Deren Gehäuse waren aus backelitartigem, ziemlich unkaputtbar.
Post by Guido Grohmann
Die Reparatur wurde nicht im DLK (Komplexannahmestelle :D) selber
vorgenommen. Die Werkstätten waren woanders.
ACK, das war oft so. Und ich erinnere mich gut, dass die sich bei
Sachen, die sie nicht machen wollten, ziemlich zickig hatten. Hab
deshalb je länger je seltener Geräte dorthin gebracht.
--
CU Chr. Maercker.
Wolf gang P u f f e
2020-12-08 23:12:39 UTC
Permalink
Post by Chr. Maercker
Post by Guido Grohmann
Plastikgehäuse. Und davon ging irgend ein Gehäuseteil kaputt (Deckel?
Griff?), es gab damals sogar ein Artikel in der Zeitung geswegen.
Das war dann wohl der "neumodische" Kram aus den 1970ern.
Duroplast-Gehäuse gingen gern mal kaputt, nicht nur bei Staubsaugern.
Die Omegas aus den 1970ern waren WIMRE vierkantig, die älteren waren
rund. Deren Gehäuse waren aus backelitartigem, ziemlich unkaputtbar.
Den alten runden Omega hatten wir, ein Meisterstück an Design. :-)
René Marquardt
2020-12-08 23:38:32 UTC
Permalink
Post by Wolf gang P u f f e
Post by Chr. Maercker
Post by Guido Grohmann
Plastikgehäuse. Und davon ging irgend ein Gehäuseteil kaputt (Deckel?
Griff?), es gab damals sogar ein Artikel in der Zeitung geswegen.
Das war dann wohl der "neumodische" Kram aus den 1970ern.
Duroplast-Gehäuse gingen gern mal kaputt, nicht nur bei Staubsaugern.
Die Omegas aus den 1970ern waren WIMRE vierkantig, die älteren waren
rund. Deren Gehäuse waren aus backelitartigem, ziemlich unkaputtbar.
Den alten runden Omega hatten wir, ein Meisterstück an Design. :-)
Meine Oma hatte diesen in weinrot, und so alt er war, er funktionierte
noch mindestens bis zur Wende:

https://www.ddr-museum.de/de/blog/2017/mit-bodenhaftung-omega-das-ostdeutsche-synonym-fuer-staubsauger
Wolf gang P u f f e
2020-12-09 00:13:09 UTC
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Post by René Marquardt
Post by Wolf gang P u f f e
Post by Chr. Maercker
Post by Guido Grohmann
Plastikgehäuse. Und davon ging irgend ein Gehäuseteil kaputt (Deckel?
Griff?), es gab damals sogar ein Artikel in der Zeitung geswegen.
Das war dann wohl der "neumodische" Kram aus den 1970ern.
Duroplast-Gehäuse gingen gern mal kaputt, nicht nur bei Staubsaugern.
Die Omegas aus den 1970ern waren WIMRE vierkantig, die älteren waren
rund. Deren Gehäuse waren aus backelitartigem, ziemlich unkaputtbar.
Den alten runden Omega hatten wir, ein Meisterstück an Design. :-)
Meine Oma hatte diesen in weinrot, und so alt er war, er funktionierte
https://www.ddr-museum.de/de/blog/2017/mit-bodenhaftung-omega-das-ostdeutsche-synonym-fuer-staubsauger
Wir hatten den in dunkelgrün.
Wolf gang P u f f e
2020-12-09 00:14:38 UTC
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Post by Wolf gang P u f f e
Post by René Marquardt
Post by Wolf gang P u f f e
Post by Chr. Maercker
Post by Guido Grohmann
Plastikgehäuse. Und davon ging irgend ein Gehäuseteil kaputt (Deckel?
Griff?), es gab damals sogar ein Artikel in der Zeitung geswegen.
Das war dann wohl der "neumodische" Kram aus den 1970ern.
Duroplast-Gehäuse gingen gern mal kaputt, nicht nur bei Staubsaugern.
Die Omegas aus den 1970ern waren WIMRE vierkantig, die älteren waren
rund. Deren Gehäuse waren aus backelitartigem, ziemlich unkaputtbar.
Den alten runden Omega hatten wir, ein Meisterstück an Design. :-)
Meine Oma hatte diesen in weinrot, und so alt er war, er funktionierte
https://www.ddr-museum.de/de/blog/2017/mit-bodenhaftung-omega-das-ostdeutsche-synonym-fuer-staubsauger
Wir hatten den in dunkelgrün.
Den Handstaubsauger!
Chr. Maercker
2020-12-09 15:51:44 UTC
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Post by Wolf gang P u f f e
Post by René Marquardt
Meine Oma hatte diesen in weinrot, und so alt er war, er funktionierte
Wir hatten den Bodenstaubsauger in rot. Solange es Kontaktkohlen zu
kaufen gibt, laufen die, an denen ist einfach zu wenig dran, was kaputt
gehen könnte. ;-)
Post by Wolf gang P u f f e
Post by René Marquardt
https://www.ddr-museum.de/de/blog/2017/mit-bodenhaftung-omega-das-ostdeutsche-synonym-fuer-staubsauger
Wir hatten den in dunkelgrün.
Das war WIMRE die Farbe der Handstaubsauger. Zwei davon habe ich durch
neue Störschutzkondensatoren repariert.
--
CU Chr. Maercker.
Frank Möller
2020-12-04 16:08:19 UTC
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... sollte man auch bei den Druckangaben sehr vorsichtig sein.
z.B. 50m Wasserdicht bedeutet vermutlich, das Wasser und Uhr exakt die
selbe Temperatur haben müssen, und die Uhr langsam(!) ins Wasser
getaucht werden muss, um die 50m zu halten.
Wenn Du im Sommer in der Sonne liegst und dann mit über 40 Grad warmer
Uhr in die kalte Ostsee springst, ist der äquivalente Wasserdruck wohl
schon um ein vielfaches überschritten, da die Uhr beim Abkühlen das
Wasser quasi reinsaugt. Das aufs Wasser schlagen beim Schwimmen erzeugt
ebenfalls deutlich höhere Momentandrücke.
Die einzigen, die bei Uhren unter 1000 Öronen garantieren, daß die
genannten Zahlen für die Tauchtiefe für Betätigungen wie Schwimmen und
Tauchen auch stimmen, sind AFAIK Luminox, auch bei deren Chronographen. Bei
allen anderen gilt es schon mal für Chronographen nicht.

Bei Uhren ohne Chrono gilt es dann auch nicht für's Springen vom Brett.

--
Ignatios Souvatzis
2020-12-04 18:37:49 UTC
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Post by Wolf gang P u f f e
Wie das bei Wessiprodukten und deren Werbeaussagen so ist, sollte man
auch bei den Druckangaben sehr vorsichtig sein.
z.B. 50m Wasserdicht bedeutet vermutlich, das Wasser und Uhr exakt die
selbe Temperatur haben müssen, und die Uhr langsam(!) ins Wasser
getaucht werden muss, um die 50m zu halten.
Nein... der Trick ist ein anderer:

Aufdruck "5m" bedeutet, leicht spritzwasserfest.
Aufdruck "10m" bedeutet, wasserfest beim Schwimmen an der Oberfläche.
Aufdruck "50m" bedeutet, wasserfest bis einzelne Meter Tiefe.

(oder so ähnlich, ich hab grad keine Bedienungsanleitung zum nachlesen
im Kleingedruckten da, ist schon ein Weilchen her.)

Man kann also gegenüber seiner potentiellen Liebsten oder seinen
Mitschülern mit den Zahlen angeben, solange man das Heftchen gut
versteckt.

Ist so ähnlich, wie T-Shirts mit dem Aufdruck "Yacht Club" - die
allerwenigsten, die du auf der Straße siehst, sind die Teamshirts
eines Segelsportvereins - oder Heckspoiler bei normalen Serienwagen
- so schnell, dass die deine Hinterräder auf die Straße drücken,
darfst du gar nicht fahren. Sieht nur vor der Disco cool (oder
bescheuert) aus.

-is
René Marquardt
2020-12-05 00:01:14 UTC
Permalink
Post by Ignatios Souvatzis
Post by Wolf gang P u f f e
Wie das bei Wessiprodukten und deren Werbeaussagen so ist, sollte man
auch bei den Druckangaben sehr vorsichtig sein.
z.B. 50m Wasserdicht bedeutet vermutlich, das Wasser und Uhr exakt die
selbe Temperatur haben müssen, und die Uhr langsam(!) ins Wasser
getaucht werden muss, um die 50m zu halten.
Aufdruck "5m" bedeutet, leicht spritzwasserfest.
Aufdruck "10m" bedeutet, wasserfest beim Schwimmen an der Oberfläche.
Aufdruck "50m" bedeutet, wasserfest bis einzelne Meter Tiefe.
(oder so ähnlich, ich hab grad keine Bedienungsanleitung zum nachlesen
im Kleingedruckten da, ist schon ein Weilchen her.)
Bitte, hier ist die Liste:
https://en.wikipedia.org/wiki/Water_Resistant_mark#Water_resistance_classification
Post by Ignatios Souvatzis
Ist so ähnlich, wie T-Shirts mit dem Aufdruck "Yacht Club" - die
allerwenigsten, die du auf der Straße siehst, sind die Teamshirts
eines Segelsportvereins - oder Heckspoiler bei normalen Serienwagen
- so schnell, dass die deine Hinterräder auf die Straße drücken,
darfst du gar nicht fahren. Sieht nur vor der Disco cool (oder
bescheuert) aus.
Mein Scirocco hatte Front-, Heck-, und Seitenspoiler, und bei 150km/ hat
es den kompletten Wagen, also nicht nur die Hinterraeder, auf die
Strasse gedrueckt. Damals, als wir noch dachten, dass 130PS was dolles
waren :D
Wolf gang P u f f e
2020-12-05 08:11:44 UTC
Permalink
Post by René Marquardt
Post by Ignatios Souvatzis
Post by Wolf gang P u f f e
Wie das bei Wessiprodukten und deren Werbeaussagen so ist, sollte man
auch bei den Druckangaben sehr vorsichtig sein.
z.B. 50m Wasserdicht bedeutet vermutlich, das Wasser und Uhr exakt die
selbe Temperatur haben müssen, und die Uhr langsam(!) ins Wasser
getaucht werden muss, um die 50m zu halten.
Aufdruck "5m" bedeutet, leicht spritzwasserfest.
Aufdruck "10m" bedeutet, wasserfest beim Schwimmen an der Oberfläche.
Aufdruck "50m" bedeutet, wasserfest bis einzelne Meter Tiefe.
(oder so ähnlich, ich hab grad keine Bedienungsanleitung zum nachlesen
im Kleingedruckten da, ist schon ein Weilchen her.)
https://en.wikipedia.org/wiki/Water_Resistant_mark#Water_resistance_classification
Aja, da werden auch die (realtätsfernen) Temperaturunterschiede zwischen
Uhr und Wasser beim Prüfen erwähnt.
Es geht nur darum, für den Verkauf beeindruckende Zahlen zu generieren,
Garantiefälle dann ablehnen zu können und noch mehr zu verkaufen.
Post by René Marquardt
Post by Ignatios Souvatzis
Ist so ähnlich, wie T-Shirts mit dem Aufdruck "Yacht Club" - die
allerwenigsten, die du auf der Straße siehst, sind die Teamshirts
eines Segelsportvereins - oder Heckspoiler bei normalen Serienwagen
- so schnell, dass die deine Hinterräder auf die Straße drücken,
darfst du gar nicht fahren. Sieht nur vor der Disco cool (oder
bescheuert) aus.
Mein Scirocco hatte Front-, Heck-, und Seitenspoiler, und bei 150km/ hat
es den kompletten Wagen, also nicht nur die Hinterraeder, auf die
Strasse gedrueckt. Damals, als wir noch dachten, dass 130PS was dolles
waren :D
Den hat hats dann so auf die Straße gedrückt, dass die Stoßdämpfer in
den bisher nie erreichten Bereichen klemmen geblieben sind und so die
Karre dauerhaft steinhart tiefer gelegt wer? Herrlich! :-)

W.
René Marquardt
2020-12-04 23:56:04 UTC
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Post by Wolf gang P u f f e
Wie das bei Wessiprodukten und deren Werbeaussagen so ist, sollte man
auch bei den Druckangaben sehr vorsichtig sein.
z.B. 50m Wasserdicht bedeutet vermutlich, das Wasser und Uhr exakt die
selbe Temperatur haben müssen, und die Uhr langsam(!) ins Wasser
getaucht werden muss, um die 50m zu halten.
50m wasserdicht heisst, dass man damit Duschen kann.
Post by Wolf gang P u f f e
Beim warm Duschen ist zwar der Unterdruck im Gehäuse nicht das Problem,
aber die aufschlagenden Wassertropfen erzeugen wohl auch schon Drücke,
die einer 2stellitgen Meterzahl entsprechen.
Eben.
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