Discussion:
Amerikanische Aufklärer unterwegs
(zu alt für eine Antwort)
Wolf gang P u f f e
2020-06-26 07:47:51 UTC
Permalink
https://www.stimme.de/heilbronn/nachrichten/region/Apples-Autos-fotografieren-Heilbronns-Strassen;art140897,4229727

Zitat: "Apple startet die Fahrten seiner Kamera-Autos in Deutschland
unter anderem in München, Stuttgart und Frankfurt. Außerdem stehen
ab Montag Heilbronn, Mannheim, Augsburg sowie diverse Landkreise in
Bayern, Baden-Württemberg, Hessen und dem Saarland auf dem
Terminplan..."

Wie man dem Artikel entnehmen kann, hat der Ami (hier im Auftrag Apple)
kein Interesse mehr an der "Aufklärung" des ehemaligen DDR-Territoriums.
Entweder ist der Osten seit Ende des Kalten Krieges uninteressant
geworden, oder die (vermutlich flächendeckenden) Bilder von damals sind
auch heute noch aktuell genug und übertreffen die qualitativen
Möglichkeiten von Apple.

Ich stelle mir gerade vor, wenn so ein Fahrzeug mit Rundumkamrea, GPS
und Laserscanner damals hier vor einer russischen Raketenkaserne
gehalten hätte...
Der diensthabende Makarov hätte sofort, unverzüglich mit einer Hand
voll 9mm geworfen.

W. ;-)
klaus r.
2020-06-26 08:19:38 UTC
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Am Fri, 26 Jun 2020 09:47:51 +0200
Post by Wolf gang P u f f e
https://www.stimme.de/heilbronn/nachrichten/region/Apples-Autos-fotografieren-Heilbronns-Strassen;art140897,4229727
Zitat: "Apple startet die Fahrten seiner Kamera-Autos in Deutschland
unter anderem in München, Stuttgart und Frankfurt. Außerdem stehen
ab Montag Heilbronn, Mannheim, Augsburg sowie diverse Landkreise in
Bayern, Baden-Württemberg, Hessen und dem Saarland auf dem
Terminplan..."
Wie man dem Artikel entnehmen kann, hat der Ami (hier im Auftrag
Apple) kein Interesse mehr an der "Aufklärung" des ehemaligen
DDR-Territoriums. Entweder ist der Osten seit Ende des Kalten Krieges
uninteressant geworden, oder die (vermutlich flächendeckenden) Bilder
von damals sind auch heute noch aktuell genug und übertreffen die
qualitativen Möglichkeiten von Apple.
Ich stelle mir gerade vor, wenn so ein Fahrzeug mit Rundumkamrea, GPS
und Laserscanner damals hier vor einer russischen Raketenkaserne
gehalten hätte...
Der diensthabende Makarov hätte sofort, unverzüglich mit einer Hand
voll 9mm geworfen.
W. ;-)
Ups, schon wieder. Hier am Niederrhein ist google gerade vor etwa zwei
Jahren fertig geworden. Selbst die kleinsten Dörfer haben sie
fotografiert. Manchmal wünscht man sich Herrn Makarov zurück ;)

Klaus
--
Natürlich hat jeder eine eigene Meinung. Nur weiss auch jeder,
wo diese eigene Meinung herkommt? (Lisa Fitz)

Glaube wenig. Hinterfrage alles. Denke selbst.
Torsten Mueller
2020-06-26 08:21:57 UTC
Permalink
Post by Wolf gang P u f f e
Ich stelle mir gerade vor, wenn so ein Fahrzeug mit Rundumkamrea, GPS
und Laserscanner damals hier vor einer russischen Raketenkaserne
gehalten hätte... Der diensthabende Makarov hätte sofort, unverzüglich
mit einer Hand voll 9mm geworfen.
Soldat Müller hatte eines Tages im Mai Wache im Objekt seines
ruhmreichen Regiments. Aber an diesem Tag wurde es hektisch, denn ein
weißer Mercedes 200D ausländischen (d.h. westdeutschen) Kennzeichens
fuhr vor der Kaserne im Minutentakt hin und her. Was war da los? Wie
mußte die Lage nun eingeschätzt werden? Die Posten wurden antelefoniert,
ob man "verdächtige Bewegungen" festgestellt habe, ob es ggf. zu
Parkvorgängen gekommen sei, ob womöglich sogar Leute ausgestiegen seien,
wo die verdammte Karre denn jetzt stecke usw. Der Wachhabende persönlich
trug seine drei Sterne vor das Kasernentor hinaus, um das dortige
Treiben mit eigenen Augen verfolgen und ggf. eine anständige Kontrolle
durchführen zu können. Ein Bereitschaftsposten mußte sich seine AK
schnappen und mitkommen. - Dabei wußte ein ganz anderer, nämlich der am
weitesten Entfernte, natürlich ganz genau, was los hier war: in dem
Einfamilienhaus direkt gegenüber seines Postenturms war eine Jugenweihe
im Gange, die hatten dort Westbesuch und der Mercedes wurde nun dazu
benutzt, die Onkels, Tanten und Großcousinen zum Orte des Geschehens zu
fahren, mehrfach selbstverständlich, alle paßten nicht hinein ...

T.M.
Bernd Ullrich
2020-06-26 08:45:57 UTC
Permalink
Post by Torsten Mueller
Post by Wolf gang P u f f e
Ich stelle mir gerade vor, wenn so ein Fahrzeug mit Rundumkamrea, GPS
und Laserscanner damals hier vor einer russischen Raketenkaserne
gehalten hätte... Der diensthabende Makarov hätte sofort, unverzüglich
mit einer Hand voll 9mm geworfen.
Soldat Müller hatte eines Tages im Mai Wache im Objekt seines
ruhmreichen Regiments. Aber an diesem Tag wurde es hektisch, denn ein
weißer Mercedes 200D ausländischen (d.h. westdeutschen) Kennzeichens
fuhr vor der Kaserne im Minutentakt hin und her. Was war da los? Wie
mußte die Lage nun eingeschätzt werden? Die Posten wurden antelefoniert,
ob man "verdächtige Bewegungen" festgestellt habe, ob es ggf. zu
Parkvorgängen gekommen sei, ob womöglich sogar Leute ausgestiegen seien,
wo die verdammte Karre denn jetzt stecke usw. Der Wachhabende persönlich
trug seine drei Sterne vor das Kasernentor hinaus, um das dortige
Treiben mit eigenen Augen verfolgen und ggf. eine anständige Kontrolle
durchführen zu können. Ein Bereitschaftsposten mußte sich seine AK
schnappen und mitkommen. - Dabei wußte ein ganz anderer, nämlich der am
weitesten Entfernte, natürlich ganz genau, was los hier war: in dem
Einfamilienhaus direkt gegenüber seines Postenturms war eine Jugenweihe
im Gange, die hatten dort Westbesuch und der Mercedes wurde nun dazu
benutzt, die Onkels, Tanten und Großcousinen zum Orte des Geschehens zu
fahren, mehrfach selbstverständlich, alle paßten nicht hinein ...
Müll und Wahnvorstellungen deinerseits... ZwergenScheisse...

BU
Torsten Mueller
2020-06-26 09:00:23 UTC
Permalink
Post by Bernd Ullrich
Müll und Wahnvorstellungen deinerseits... ZwergenScheisse...
Wenn Du das sagst, geht es runter wie Öl.

T.M.
Veith
2020-06-26 09:35:55 UTC
Permalink
(...), geht es runter wie Öl.
Danke für die Anregung!

Ich durfte eben lernen, daß "Öl" hier ursprünglich für "Ale"
(i.w. Sinne "Bier") stand.

Prost!
Peter
Torsten Mueller
2020-06-26 09:40:11 UTC
Permalink
Post by Veith
(...), geht es runter wie Öl.
Danke für die Anregung!
Ich durfte eben lernen, daß "Öl" hier ursprünglich für "Ale"
(i.w. Sinne "Bier") stand.
Mann, "Öl" (in diversen Schreibweisen) ist in ganz Skandinavien ein
fester Begriff. Selbst das Finnische, das ja keine germanische Sprache
ist, kennt das Wort "Olutta".

T.M.
Florian Ritter
2020-06-28 17:03:59 UTC
Permalink
Post by Torsten Mueller
Post by Veith
Ich durfte eben lernen, daß "Öl" hier ursprünglich für "Ale"
(i.w. Sinne "Bier") stand.
Mann, "Öl" (in diversen Schreibweisen) ist in ganz Skandinavien ein
fester Begriff. Selbst das Finnische, das ja keine germanische Sprache
ist, kennt das Wort "Olutta".
Im Litauischen, das dem Urindogermanischen und dem Sanskrit
sehr nahe sein soll (einer Anekdote zufolge war ein
britischer Diplomat in den 1920er Jahren von Litauen
[damals war die Hauotstadt Kowno / Kaunas] nach Indien
versetzt worden und die mitgenommene litauische
Hausangestellte hätte sich in Indien mit Litauisch
verständlich machen können), heißt Bier "Alaus", da springt
die Nähe zu engl. "Ale" und Düsseldorfer "Alt" ins Auge.
Als Studenten in Wilna bekamen wir ein "Alaus" der Marke
"Taurus" (was natürlich Stier bedeutet), ein durchaus
gut schmeckendes Starkbier, aber für jeden nur eine
einzige Pulle - FR
Frank Hucklenbroich
2020-06-26 11:19:35 UTC
Permalink
Post by Veith
(...), geht es runter wie Öl.
Danke für die Anregung!
Ich durfte eben lernen, daß "Öl" hier ursprünglich für "Ale"
(i.w. Sinne "Bier") stand.
Aber sicher, das ist in ganz Skandanavien so. Warst Du noch nie zur
Vorweihnachtszeit bei Ikea? Dann gibt es da nämlich bisweilen "Julöl" zu
kaufen, zwar in der Dose, aber trotzdem lecker. Ein dunkles Starkbier.

Grüße,

Frank
Veith
2020-06-26 11:46:52 UTC
Permalink
Post by Frank Hucklenbroich
Post by Veith
(...), geht es runter wie Öl.
Ich durfte eben lernen, daß "Öl" hier ursprünglich für "Ale"
(i.w. Sinne "Bier") stand.
Aber sicher, das ist in ganz Skandanavien so.
Nun gut, die Schweden hausten mit und ohne ihrem "Schweden-Trank" nicht nur
im 30jährigen Krieg in deutschen Landen, sondern sogar bis 1815 in
Schwedisch-Pommern.
Post by Frank Hucklenbroich
Warst Du noch nie zur Vorweihnachtszeit bei Ikea?
Tatsächlich.

Ich war das 1. und das letzte Mal vor ca. 20 Jahren bei IKEA und erwarb ein
Billy-Regal für das Kabuff. Das war allerdings im Sommer. Nicht das ich was
gegen die Firma oder ihre Produkte hätte, ist nur nicht meine Preisklasse.
Post by Frank Hucklenbroich
Dann gibt es da nämlich bisweilen "Julöl" zu
kaufen, zwar in der Dose, aber trotzdem lecker. Ein dunkles Starkbier.
Im Zweifel hätte ich den Zusatz "-öl" für einen Marketing-Scherz gehalten
("Weihnachtsöl", ha, ha).

Na gut, zum lernen bin ich ja hier.
Peter
Ronald Konschak
2020-06-26 18:47:30 UTC
Permalink
Post by Veith
Post by Frank Hucklenbroich
Post by Veith
(...), geht es runter wie Öl.
Ich durfte eben lernen, daß "Öl" hier ursprünglich für "Ale"
(i.w. Sinne "Bier") stand.
Aber sicher, das ist in ganz Skandanavien so.
Nun gut, die Schweden hausten mit und ohne ihrem "Schweden-Trank" nicht nur
im 30jährigen Krieg in deutschen Landen, sondern sogar bis 1815 in
Schwedisch-Pommern.
Post by Frank Hucklenbroich
Warst Du noch nie zur Vorweihnachtszeit bei Ikea?
Tatsächlich.
Ich war das 1. und das letzte Mal vor ca. 20 Jahren bei IKEA und erwarb ein
Billy-Regal für das Kabuff. Das war allerdings im Sommer. Nicht das ich was
gegen die Firma oder ihre Produkte hätte, ist nur nicht meine Preisklasse.
Post by Frank Hucklenbroich
Dann gibt es da nämlich bisweilen "Julöl" zu
kaufen, zwar in der Dose, aber trotzdem lecker. Ein dunkles Starkbier.
Im Zweifel hätte ich den Zusatz "-öl" für einen Marketing-Scherz gehalten
("Weihnachtsöl", ha, ha).
Na gut, zum lernen bin ich ja hier.
Hast Du Dich denn nie gefragt, weshalb auf den Flaschen, die sich
die Herren Olsen, Frandsen und Jensen zu Beginn eines jeden
Olsenbandenfilms einhalfen, "Tuborg-Øl" steht?

Ronald.
--
Erst wenn das letzte Hirn gewaschen, die letzte Menschenwürde gebrochen und
euch die letzte Freiheit genommen wurde, werdet ihr merken, daß man mit
Zeitung lesen, wählen und Steuern zahlen keine Diktatur aufhält.
Peter Veith
2020-06-26 19:16:21 UTC
Permalink
Post by Ronald Konschak
Hast Du Dich denn nie gefragt, weshalb auf den Flaschen, die sich
die Herren Olsen, Frandsen und Jensen zu Beginn eines jeden
Olsenbandenfilms einhalfen, "Tuborg-Øl" steht?
Ich habe nie bewußt auf das Etikett geachtet.

Das erste dänische Bier, welches ich bewußt wahrnahm war "Faxe". Und da
steht "Beer" auf der Dose.

Veith
--
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http://ddr-luftwaffe.blogspot.com
Wolf gang P u f f e
2020-06-26 19:51:55 UTC
Permalink
Post by Torsten Mueller
Post by Wolf gang P u f f e
Ich stelle mir gerade vor, wenn so ein Fahrzeug mit Rundumkamrea, GPS
und Laserscanner damals hier vor einer russischen Raketenkaserne
gehalten hätte... Der diensthabende Makarov hätte sofort, unverzüglich
mit einer Hand voll 9mm geworfen.
Soldat Müller hatte eines Tages im Mai Wache im Objekt seines
ruhmreichen Regiments. Aber an diesem Tag wurde es hektisch, denn ein
weißer Mercedes 200D ausländischen (d.h. westdeutschen) Kennzeichens
fuhr vor der Kaserne im Minutentakt hin und her. Was war da los? Wie
mußte die Lage nun eingeschätzt werden? Die Posten wurden antelefoniert,
ob man "verdächtige Bewegungen" festgestellt habe, ob es ggf. zu
Parkvorgängen gekommen sei, ob womöglich sogar Leute ausgestiegen seien,
wo die verdammte Karre denn jetzt stecke usw. Der Wachhabende persönlich
trug seine drei Sterne vor das Kasernentor hinaus, um das dortige
Treiben mit eigenen Augen verfolgen und ggf. eine anständige Kontrolle
durchführen zu können. Ein Bereitschaftsposten mußte sich seine AK
schnappen und mitkommen. - Dabei wußte ein ganz anderer, nämlich der am
weitesten Entfernte, natürlich ganz genau, was los hier war: in dem
Einfamilienhaus direkt gegenüber seines Postenturms war eine Jugenweihe
im Gange, die hatten dort Westbesuch und der Mercedes wurde nun dazu
benutzt, die Onkels, Tanten und Großcousinen zum Orte des Geschehens zu
fahren, mehrfach selbstverständlich, alle paßten nicht hinein ...
Der Albtraum eines jeden Brigadekommandeurs:
Der Ami steht am KdL, macht Fotos und verteilt Kaugummi. ;-)
Bernd Ullrich
2020-06-26 08:34:03 UTC
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Post by Wolf gang P u f f e
https://www.stimme.de/heilbronn/nachrichten/region/Apples-Autos-fotografieren-Heilbronns-Strassen;art140897,4229727
Zitat: "Apple startet die Fahrten seiner Kamera-Autos in Deutschland
unter anderem in München, Stuttgart und Frankfurt. Außerdem stehen
ab Montag Heilbronn, Mannheim, Augsburg sowie diverse Landkreise in
Bayern, Baden-Württemberg, Hessen und dem Saarland auf dem
Terminplan..."
Wie man dem Artikel entnehmen kann, hat der Ami (hier im Auftrag Apple)
kein Interesse mehr an der "Aufklärung" des ehemaligen DDR-Territoriums.
Entweder ist der Osten seit Ende des Kalten Krieges uninteressant
geworden, oder die (vermutlich flächendeckenden) Bilder von damals sind
auch heute noch aktuell genug und übertreffen die qualitativen
Möglichkeiten von Apple.
-------------------------------------------------------------
Post by Wolf gang P u f f e
Ich stelle mir gerade vor, wenn so ein Fahrzeug mit Rundumkamrea, GPS
und Laserscanner damals hier vor einer russischen Raketenkaserne
gehalten hätte...
Der diensthabende Makarov hätte sofort, unverzüglich mit einer Hand
voll 9mm geworfen.
Rundumkamera und Laserscanner waren damals noch nicht weitläufig
verbreitet. "Wildcameras" gabs schon damals. Im E-Fall war vorgesehen
dass nicht die "richtigen" Ausfahrten aus dem Objekt benutzt werden
durften sondern Mauern und Zäune überrollt werden sollten.

BU
Wolf gang P u f f e
2020-06-26 19:48:58 UTC
Permalink
Post by Bernd Ullrich
Im E-Fall war vorgesehen
dass nicht die "richtigen" Ausfahrten aus dem Objekt benutzt werden
durften sondern Mauern und Zäune überrollt werden sollten.
Ich sehe da zwar einen gewissen Sinn dahinter, aber dennoch ist
mir das so nicht bekannt.
Eventuell traf das auch nicht auf uns Raketschiks zu.
Wir hätten schön der Reihe nach (Marschband) in den WKR verlegt.
Da werde ich bei Gelegenheit mal meinen Stabschef fragen.
Vielleicht war er wichtig genug um das zu wissen.

W.
Bernd Ullrich
2020-06-26 20:37:12 UTC
Permalink
Post by Wolf gang P u f f e
 Im E-Fall war vorgwurde das esehen
dass nicht die "richtigen" Ausfahrten aus dem Objekt benutzt werden
durften   sondern Mauern und Zäune überrollt werden sollten.
---------------------------------------------
Post by Wolf gang P u f f e
Ich sehe da zwar einen gewissen Sinn dahinter, aber dennoch ist
mir das so nicht bekannt.
Ich meinte den E-Fall.

Bei Unternehmen Barbarossa (und früher) z.B.war das Standard. Es wurde
der normale Garnisionbetrieb "vorgespielt".
Es wurde der z.B. Postbetrieb\Funkverkehr\örtliche Aktivitäten des
Truppenteils und seiner lokalen Repräsentanten simuliert.
Post by Wolf gang P u f f e
Eventuell traf das auch nicht auf uns Raketschiks zu.
Wir hätten schön der Reihe nach (Marschband) in den WKR verlegt.
In Friedenszeiten, Übung usw. Der Gegner wurde damit
eingeschläfert\gewöhnt um ihn auf das berechenswerte einzustimmen,
alles Ablenkung.
Post by Wolf gang P u f f e
Da werde ich bei Gelegenheit mal meinen Stabschef fragen.
Vielleicht war er wichtig genug um das zu wissen.
Richtig, wenn das noch gehet...

Es gab niemals nur eine Variante des ausrückens.der Kampfmittel.
Es gab verschiedene Bereitstellungsräume.

BU
Wolf gang P u f f e
2020-06-28 21:30:44 UTC
Permalink
Post by Bernd Ullrich
Post by Wolf gang P u f f e
Im E-Fall war vorgwurde das esehen
dass nicht die "richtigen" Ausfahrten aus dem Objekt benutzt werden
durften sondern Mauern und Zäune überrollt werden sollten.
---------------------------------------------
Post by Wolf gang P u f f e
Ich sehe da zwar einen gewissen Sinn dahinter, aber dennoch ist
mir das so nicht bekannt.
Ich meinte den E-Fall.
Jaja, ist schon klar, dass so etwas nicht bei jedem Ausrücken zu
Ausbildungskomplexen/Übungen praktiziert werden sollte.
Irgendwelche Handlungsweisen sollten ja immer noch als Überraschung
für die Gegenseite vorgehalten werden. ;-)
Post by Bernd Ullrich
Bei Unternehmen Barbarossa (und früher) z.B.war das Standard. Es wurde
der normale Garnisionbetrieb "vorgespielt".
Es wurde der z.B. Postbetrieb\Funkverkehr\örtliche Aktivitäten des
Truppenteils und seiner lokalen Repräsentanten simuliert.
Post by Wolf gang P u f f e
Eventuell traf das auch nicht auf uns Raketschiks zu.
Wir hätten schön der Reihe nach (Marschband) in den WKR verlegt.
In Friedenszeiten, Übung usw. Der Gegner wurde damit
eingeschläfert\gewöhnt um ihn auf das berechenswerte einzustimmen,
alles Ablenkung.
Post by Wolf gang P u f f e
Da werde ich bei Gelegenheit mal meinen Stabschef fragen.
Vielleicht war er wichtig genug um das zu wissen.
Richtig, wenn das noch gehet...
Telefonat erledigt, aber groß weitergeholfen hat es nicht.
Nach >30 Jahren sind solche eigentlich nebensächlichen Details
von E-Fallplänen nicht mehr in der Erinnerung.

W.
Martin Ebert
2020-06-29 00:25:57 UTC
Permalink
Ach jeh.
Post by Wolf gang P u f f e
Post by Bernd Ullrich
Post by Wolf gang P u f f e
 Im E-Fall war vorgwurde das esehen
dass nicht die "richtigen" Ausfahrten aus dem Objekt benutzt werden
durften   sondern Mauern und Zäune überrollt werden sollten.
Urban legend.
Das wird für viele Kasernen für 1968 (CSSR) behauptet. Leider
hat das niemand gesehen. Es war eher so, dass die Holzzäune eh
am Zusammenfallen waren.
Post by Wolf gang P u f f e
Post by Bernd Ullrich
Ich meinte den E-Fall.
Jaja, ist schon klar, dass so etwas nicht bei jedem Ausrücken zu
Ausbildungskomplexen/Übungen praktiziert werden sollte.
Irgendwelche Handlungsweisen sollten ja immer noch als Überraschung
für die Gegenseite vorgehalten werden. ;-)
Der Begriff "Alarmausfahrt" ist noch bekannt?
Post by Wolf gang P u f f e
Post by Bernd Ullrich
Post by Wolf gang P u f f e
Eventuell traf das auch nicht auf uns Raketschiks zu.
Wir hätten schön der Reihe nach (Marschband) in den WKR verlegt.
In Friedenszeiten, Übung usw. Der Gegner wurde damit
eingeschläfert\gewöhnt  um ihn auf das berechenswerte einzustimmen,
alles Ablenkung.
Mit dem Alarm "VG" war Funkstille befohlen. Funkstille bedeutet,
dass weder gesendet noch etwas empfangen wird. Alle Geräte aus.

Irgendwann (und das muss nicht schon im 1.WKR gewesen sein)
wäre Funksendeverbot befohlen worden - Empfangsgeräte ein.

Vorgenanntes betraf die alarmierten und verlegenden Einheiten.

Die Funkstelle in der Kaserne (so es eine gab) bediente ganz
normal die befohlenen Funknetze weiter. Allerdings konnten
sukzessive die Blindsprüche durch echte Sprüche ausgetauscht
werden.

Mt
Wechselrahmen 949
Bernd Ullrich
2020-06-29 08:32:22 UTC
Permalink
Post by Martin Ebert
Ach jeh.
Post by Wolf gang P u f f e
Post by Bernd Ullrich
Post by Wolf gang P u f f e
 Im E-Fall war vorgwurde das esehen
dass nicht die "richtigen" Ausfahrten aus dem Objekt benutzt werden
durften   sondern Mauern und Zäune überrollt werden sollten.
-------------------------------------------------------
Post by Martin Ebert
Urban legend.
Das wird für viele Kasernen für 1968 (CSSR) behauptet. Leider
hat das niemand gesehen.
1968 war kein E-Fall.
Der WK3 ist damals nicht ausgebrochen.
Posten sind doch herumgelaufen\standen auf Türmen. Wenn ein Zaun putt
war wurde das möglicherweise erst morgens bemerkt.

Wenn ein Posten fehlte bestimmt früher...
Post by Martin Ebert
Es war eher so, dass die Holzzäune eh
am Zusammenfallen waren.
Post by Wolf gang P u f f e
Post by Bernd Ullrich
Ich meinte den E-Fall.
Jaja, ist schon klar, dass so etwas nicht bei jedem Ausrücken zu
Ausbildungskomplexen/Übungen praktiziert werden sollte.
Irgendwelche Handlungsweisen sollten ja immer noch als Überraschung
für die Gegenseite vorgehalten werden. ;-)
Der Begriff "Alarmausfahrt" ist noch bekannt?
Jo...
Post by Martin Ebert
Post by Wolf gang P u f f e
Post by Bernd Ullrich
Post by Wolf gang P u f f e
Eventuell traf das auch nicht auf uns Raketschiks zu.
Wir hätten schön der Reihe nach (Marschband) in den WKR verlegt.
In Friedenszeiten, Übung usw. Der Gegner wurde damit
eingeschläfert\gewöhnt  um ihn auf das berechenswerte einzustimmen,
alles Ablenkung.
-------------------------------------
Post by Martin Ebert
Mit dem Alarm "VG" war Funkstille befohlen. Funkstille bedeutet,
dass weder gesendet noch etwas empfangen wird. Alle Geräte aus.
Funkstille? der Feind hat was vor?
Verräterisch...
Post by Martin Ebert
Irgendwann (und das muss nicht schon im 1.WKR gewesen sein)
wäre Funksendeverbot befohlen worden - Empfangsgeräte ein.
Vorgenanntes betraf die alarmierten und verlegenden Einheiten.
---------------------------------------------------------------
Post by Martin Ebert
Die Funkstelle in der Kaserne (so es eine gab) bediente ganz
normal die befohlenen Funknetze weiter. Allerdings konnten
sukzessive die Blindsprüche durch echte Sprüche ausgetauscht
werden.
Wer kannte den Unterschied?

Du bestimmt nicht. Es wurde Jedem nur gesagt was er unbedingt wissen
musste.



Der Empfänger konnte eigene Schlussfolgerung ziehen allein aus dem
zeitlichen Verlauf eine Verbindung und den Modalitäten der Verbindung.

BU
Wolf gang P u f f e
2020-06-30 14:28:30 UTC
Permalink
Post by Martin Ebert
Post by Wolf gang P u f f e
Post by Bernd Ullrich
Im E-Fall war vorgwurde das esehen
dass nicht die "richtigen" Ausfahrten aus dem Objekt benutzt werden
durften sondern Mauern und Zäune überrollt werden sollten.
Urban legend.
Das wird für viele Kasernen für 1968 (CSSR) behauptet. Leider
hat das niemand gesehen. Es war eher so, dass die Holzzäune eh
am Zusammenfallen waren.
Post by Wolf gang P u f f e
Post by Bernd Ullrich
Ich meinte den E-Fall.
Jaja, ist schon klar, dass so etwas nicht bei jedem Ausrücken zu
Ausbildungskomplexen/Übungen praktiziert werden sollte.
Irgendwelche Handlungsweisen sollten ja immer noch als Überraschung
für die Gegenseite vorgehalten werden. ;-)
Der Begriff "Alarmausfahrt" ist noch bekannt?
Ja, bekannt.
Ich habe mit Hilfe eines Ausschnittes einer topografischen Karte
meinem Gedächtnis auf die Sprünge helfen können.
Neben dem immer genutzten "Hinterausgang" vom Park ins Übungsgelände
fand sich eine weitere, nie genutzte Ausfahrt, die dort richtig als
betonierte Straße eingezeichnet war. (mir so nicht in Erinnerung)
Ferner gab es noch eine Stelle, wo so etwas wie eine Ausfahrt als
Waldweg mit verdächtig großen Kurven nach links und rechts
eingezeichnet war, so dass es auch größere Technik zügig um die Ecke
geschafft hätte. An diese merkwürdige, aber zugewachsene Stelle kann
ich mich erinnern, da die Frühsportrunde dort vorbei ging.

W.
Bernd Ullrich
2020-06-30 07:19:27 UTC
Permalink
Post by Wolf gang P u f f e
Post by Bernd Ullrich
Post by Wolf gang P u f f e
 Im E-Fall war vorgwurde das esehen
dass nicht die "richtigen" Ausfahrten aus dem Objekt benutzt werden
durften   sondern Mauern und Zäune überrollt werden sollten.
---------------------------------------------
Post by Wolf gang P u f f e
Ich sehe da zwar einen gewissen Sinn dahinter, aber dennoch ist
mir das so nicht bekannt.
Ich meinte den E-Fall.
Jaja, ist schon klar, dass so etwas nicht bei jedem Ausrücken zu
Ausbildungskomplexen/Übungen praktiziert werden sollte.
Irgendwelche Handlungsweisen sollten ja immer noch als Überraschung
für die Gegenseite vorgehalten werden. ;-)
Post by Bernd Ullrich
Bei Unternehmen Barbarossa (und früher) z.B.war das Standard. Es wurde
der normale Garnisionbetrieb "vorgespielt".
Es wurde der z.B.  Postbetrieb\Funkverkehr\örtliche Aktivitäten des
Truppenteils  und seiner lokalen Repräsentanten simuliert.
Post by Wolf gang P u f f e
Eventuell traf das auch nicht auf uns Raketschiks zu.
Wir hätten schön der Reihe nach (Marschband) in den WKR verlegt.
In Friedenszeiten, Übung usw. Der Gegner wurde damit
eingeschläfert\gewöhnt  um ihn auf das berechenswerte einzustimmen,
alles Ablenkung.
Post by Wolf gang P u f f e
Da werde ich bei Gelegenheit mal meinen Stabschef fragen.
Vielleicht war er wichtig genug um das zu wissen.
Richtig, wenn das noch gehet...
Telefonat erledigt, aber groß weitergeholfen hat es nicht.
Nach >30 Jahren sind solche eigentlich nebensächlichen Details
von E-Fallplänen nicht mehr in der Erinnerung.
Im selbst nur angenommenen .
E-Fall war nichts nebensächlich.

Es ist aber schon alles länger her.

BU
Wolf gang P u f f e
2020-06-30 14:30:45 UTC
Permalink
Post by Bernd Ullrich
Post by Wolf gang P u f f e
Post by Bernd Ullrich
Post by Wolf gang P u f f e
Im E-Fall war vorgwurde das esehen
dass nicht die "richtigen" Ausfahrten aus dem Objekt benutzt werden
durften sondern Mauern und Zäune überrollt werden sollten.
---------------------------------------------
Post by Wolf gang P u f f e
Ich sehe da zwar einen gewissen Sinn dahinter, aber dennoch ist
mir das so nicht bekannt.
Ich meinte den E-Fall.
Jaja, ist schon klar, dass so etwas nicht bei jedem Ausrücken zu
Ausbildungskomplexen/Übungen praktiziert werden sollte.
Irgendwelche Handlungsweisen sollten ja immer noch als Überraschung
für die Gegenseite vorgehalten werden. ;-)
Post by Bernd Ullrich
Bei Unternehmen Barbarossa (und früher) z.B.war das Standard. Es wurde
der normale Garnisionbetrieb "vorgespielt".
Es wurde der z.B. Postbetrieb\Funkverkehr\örtliche Aktivitäten des
Truppenteils und seiner lokalen Repräsentanten simuliert.
Post by Wolf gang P u f f e
Eventuell traf das auch nicht auf uns Raketschiks zu.
Wir hätten schön der Reihe nach (Marschband) in den WKR verlegt.
In Friedenszeiten, Übung usw. Der Gegner wurde damit
eingeschläfert\gewöhnt um ihn auf das berechenswerte einzustimmen,
alles Ablenkung.
Post by Wolf gang P u f f e
Da werde ich bei Gelegenheit mal meinen Stabschef fragen.
Vielleicht war er wichtig genug um das zu wissen.
Richtig, wenn das noch gehet...
Telefonat erledigt, aber groß weitergeholfen hat es nicht.
Nach >30 Jahren sind solche eigentlich nebensächlichen Details
von E-Fallplänen nicht mehr in der Erinnerung.
Im selbst nur angenommenen .
E-Fall war nichts nebensächlich.
Es ist aber schon alles länger her.
Richtig.
Wie ich in den letzten Jahren oft festgestellt habe, sind bei den
zur Wendezeit höheren Dienstgraden die Erinnerungen an irgendwelche
Details wohl eher weg, als bei den GWDlern der letzten Stunden.
Zum einen sind die Offiziere ja schon etwas älter, und zum anderen
waren diese Dienstgrade ja schon so lange dabei, dass vieles für sie
"nur Job" und Routine war.

Als GDWler der letzten Stunde hat man da ja viele neue Eindrücke
bekommen und somit intensiver wahrgenommen, so dass die Erinnerungen
heute noch am frischesten sind im Vergleich zu allen anderen.

W.

Chr. Maercker
2020-06-26 11:51:13 UTC
Permalink
Post by Wolf gang P u f f e
Wie man dem Artikel entnehmen kann, hat der Ami (hier im Auftrag Apple)
kein Interesse mehr an der "Aufklärung" des ehemaligen DDR-Territoriums.
Entweder ist der Osten seit Ende des Kalten Krieges uninteressant
geworden, oder die (vermutlich flächendeckenden) Bilder von damals sind
auch heute noch aktuell genug und übertreffen die qualitativen
Möglichkeiten von Apple.
Merkwürdig: im Osten dürfte sich weit mehr verändert haben als
andernorts in .de. Insbesondere das Straßennetz.
Post by Wolf gang P u f f e
Ich stelle mir gerade vor, wenn so ein Fahrzeug mit Rundumkamrea, GPS
und Laserscanner damals hier vor einer russischen Raketenkaserne
gehalten hätte...
Der diensthabende Makarov hätte sofort, unverzüglich mit einer Hand
voll 9mm geworfen.
Auf Gerätschaften einer (damals noch ziemlich unbekannten) Firma ja, auf
ein Auto mit MVM-Kennung eher nicht. Ein paar Quadratmeter
Ein-Strich-Kein-Strich übergestülpt taten es aber auch dort. ;-)

BTW: Ist der bekannte Apfel im Logo wirklich angefressen, nicht etwa
angeschossen?
--
CU Chr. Maercker.
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