Discussion:
Ruhla-Uhren aus der DDR
(zu alt für eine Antwort)
Gunter Kühne
2021-01-02 18:01:14 UTC
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[Wohlhabende rebellieren nicht]
Ne. Ganz Wohlhabende rebellieren tatsächlich nicht.
Hier hingegen rebellieren (eher demonstrieren) Leute, denen es
"eigentlich" ganz gut geht, besser jedenfalls, als vielen anderen. Und
die rebellieren deswegen, weil es ihnen nicht /noch besser/ geht.
Wer mit 1500 EUR Netto auskommen muss und davon mehr als 50% für
Wohunngsmiete aufwenden muss, hat sicher kein "Luxusproblem".
[...]
Objektiv gesehen sind es *immer* Einnahmeprobleme.
An den Einnahmen kann man aber als Arbeitnehmer nur in sehr begrenztem
Maße etwas ändern. Meist bleibt dann nur umziehen in billigere Gegenden,
wo man dafür aber mehr Zeit für Arbeitswege etc. aufwenden muss.
[...]
Genauso bei den Mieten: Der böse Miethai trägt die Schuld. Denn der
nimmt mir ja das ganze schöne Geld weg. Somit wird es zum
Ausgabenproblem.
Korrekt. Denn der "Miethai" könnte auch billiger vermieten, tut es aber
nicht, weil er ja genau weiß, dass ihn niemand daran hindert. Es ist
auch legal, Immobilien immer wieder weiterzuverkaufen und jedesmal den
Verkaufspreis anzuheben und damit auch Mieterhöhungen zu begründen, weil
ja die Rendite stimmen muss.
So verdrängt man dann eben die Leute, die nicht so viel verdienen und am
Ende hat man Städte mit "Armenvierteln" im Umland. Dass die dort
lebenden Menschen täglich lange Wege zur Arbeit haben - egal. Ist halt
so.
und dann drücken wir ihnen noch Umweltfahrverbote auf damit das Leben
noch beschissner für sie wird, aber eine Beschneidung ihrer persönlichen
Restfreiheit ist dies natürlich nicht.
 Und dass durch zusätzlich nötigen Straßenverkehr und ÖPNV die
Lebensqualität nicht unbedingt steigt - egal. Ist halt so.
Oder anders ausgedrückt: "eure Armut kotzt mich an".
genau kauft euch E-Autos
Irgendwie passt das hier:
<https://www.achgut.com/artikel/gestern_an_der_tanke_danke_liebe_doofe_danke>
Wen man noch drüber lachen kann ist es halb so schlimm.
--
Kleinmut und Stolz, aus diesem Holz
Schuf der Mensch sich am sechsten Tag Gott.
Gunter Kühne
2021-01-02 18:04:35 UTC
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[...]
<https://www.tagesspiegel.de/berlin/mietenwahnsinn-demo-wir-muessen-enteignen-damit-berlin-wieder-eine-stadt-fuer-alle-wird/24189770.html>).
Hat dort die "weniger wohlhabende Masse" demonstriert oder nur die
Leute, die sich "weniger wohlhabend" wähnen? (Eine deutsche
Wohlhabend sind immer nur die, die mehr als ich haben.)
Wieso sollten Leute gegen hohe Mieten demonstrieren, wenn sie genug
Geld
haben, um die Mieten problemlos bezahlen zu können?
Oh das ist ganz einfach: Es hängt mit "genug Geld", einem seeeehr
relativen Begriff zusammen.
"Genug" bedeutet "nicht zu wenig".
Es ist eine grundsätzliche Eigenschaft des Geldes, daß *niemals*
genügend vorhanden ist.
Wenn Mieten überall ohne Probleme
bezahlbar wären, müsste sich niemand deswegen öffentlich beschweren.
Tatsächlich zahlt man aber in manchen Städten 50% oder mehr des
Einkommens nur für Miete, weil "der Markt" sich so entwickelt hat.
Kaltmieten von deutlich über 10 EUR pro Quadratmeter sind keine Ausnahme
mehr, sondern in größeren Städten eher der Normalfall.
Wenn ich mir eine teure Wohngegend nicht leisten kann, sollte ich dort
nicht hinziehen.
War jetzt vor kurzem mal ein Artikel über mieten in München. da war man
der Meinung Mindesteinkommen ist da 100 000€ im Jahr,um sich da eine
Wohnung zu leisten.
Ja so langsam stört es da wenigstens die Industrie.
Mal sehen was draus wird.
--
Kleinmut und Stolz, aus diesem Holz
Schuf der Mensch sich am sechsten Tag Gott.
Arno Welzel
2021-01-02 22:37:28 UTC
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[...]
Post by Gunter Kühne
Tatsächlich zahlt man aber in manchen Städten 50% oder mehr des
Einkommens nur für Miete, weil "der Markt" sich so entwickelt hat.
Kaltmieten von deutlich über 10 EUR pro Quadratmeter sind keine Ausnahme
mehr, sondern in größeren Städten eher der Normalfall.
Wenn ich mir eine teure Wohngegend nicht leisten kann, sollte ich dort
nicht hinziehen.
War jetzt vor kurzem mal ein Artikel über mieten in München. da war man
der Meinung Mindesteinkommen ist da 100 000€ im Jahr,um sich da eine
Wohnung zu leisten.
Ja so langsam stört es da wenigstens die Industrie.
Mal sehen was draus wird.
Ach wieso? Der Mietspiegel in München liegt doch "nur" bei etwa 23 EUR
pro Quadratmeter. Wenn sich eine Familie mit zwei Kindern 3000 EUR Miete
pro Monat nicht leisten kann, wird Lars sicher argumentieren, dass die
Leute halt aus München wegziehen sollen in's Umland. Und überhaupt -
wieso setzt jemand Kinder in die Welt, wenn er nicht wenigstens 8000 EUR
Brutto im Monat verdient. Das weiß man doch, dass man nur als
Wohlhabender Kinder bekommen sollte.
--
Arno Welzel
https://arnowelzel.de
Gunter Kühne
2021-01-03 10:00:08 UTC
Permalink
Post by Arno Welzel
[...]
Post by Gunter Kühne
Tatsächlich zahlt man aber in manchen Städten 50% oder mehr des
Einkommens nur für Miete, weil "der Markt" sich so entwickelt hat.
Kaltmieten von deutlich über 10 EUR pro Quadratmeter sind keine Ausnahme
mehr, sondern in größeren Städten eher der Normalfall.
Wenn ich mir eine teure Wohngegend nicht leisten kann, sollte ich dort
nicht hinziehen.
War jetzt vor kurzem mal ein Artikel über mieten in München. da war man
der Meinung Mindesteinkommen ist da 100 000€ im Jahr,um sich da eine
Wohnung zu leisten.
Ja so langsam stört es da wenigstens die Industrie.
Mal sehen was draus wird.
Ach wieso? Der Mietspiegel in München liegt doch "nur" bei etwa 23 EUR
pro Quadratmeter. Wenn sich eine Familie mit zwei Kindern 3000 EUR Miete
pro Monat nicht leisten kann, wird Lars sicher argumentieren, dass die
Leute halt aus München wegziehen sollen in's Umland. Und überhaupt -
wieso setzt jemand Kinder in die Welt, wenn er nicht wenigstens 8000 EUR
Brutto im Monat verdient. Das weiß man doch, dass man nur als
Wohlhabender Kinder bekommen sollte.
Ja und . das machen die aber die Industrie in München verlangt nach
mittlerer Leitungsfunktion und auch nach Technikern. Die wollen aber
nicht so viel zahlen. also sind im Notfall die Experten nicht greifbar.
(weil anreise bis 50 km keine Seltenheit)
Und jetzt gibt es zwei Möglichkeiten. man verlagert Industriestandorte
mit allen Folgen.
Oder man unternimmt was mit den Mieten.
Bei Berlin ist das ja nicht soo schlimm, da wohnen sowieso nur N
Nichtsnutze und Dummquatscher.
(Wer Ironie findet darf sie behalten)
--
Kleinmut und Stolz, aus diesem Holz
Schuf der Mensch sich am sechsten Tag Gott.
Lars Gebauer
2021-01-03 10:33:18 UTC
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Post by Arno Welzel
Ach wieso? Der Mietspiegel in München liegt doch "nur" bei etwa 23 EUR
pro Quadratmeter. Wenn sich eine Familie mit zwei Kindern 3000 EUR Miete
pro Monat nicht leisten kann, wird Lars sicher argumentieren, dass die
Leute halt aus München wegziehen sollen in's Umland.
So ungefähr, ja. Wenn ich vor einem Ferrari-Autohaus stehe jammere und
weine ich schließlich auch nicht herum sondern gucke, was Opel, VW et
all so im Angebot haben.
Post by Arno Welzel
Und überhaupt -
wieso setzt jemand Kinder in die Welt, wenn er nicht wenigstens 8000 EUR
Brutto im Monat verdient. Das weiß man doch, dass man nur als
Wohlhabender Kinder bekommen sollte.
Das wäre die nächste Ausbaustufe: Herumheulen, daß der Ferrari nicht so
recht kindertauglich ist.
--
"Astrein!"

--Marie, 21, experimentierfreudig beim Sex im Wald
Arno Welzel
2021-01-04 10:33:37 UTC
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Post by Lars Gebauer
Post by Arno Welzel
Ach wieso? Der Mietspiegel in München liegt doch "nur" bei etwa 23 EUR
pro Quadratmeter. Wenn sich eine Familie mit zwei Kindern 3000 EUR Miete
pro Monat nicht leisten kann, wird Lars sicher argumentieren, dass die
Leute halt aus München wegziehen sollen in's Umland.
So ungefähr, ja. Wenn ich vor einem Ferrari-Autohaus stehe jammere und
weine ich schließlich auch nicht herum sondern gucke, was Opel, VW et
all so im Angebot haben.
In München leben wollen ist also wie Ferrari fahren wollen?
Post by Lars Gebauer
Post by Arno Welzel
Und überhaupt -
wieso setzt jemand Kinder in die Welt, wenn er nicht wenigstens 8000 EUR
Brutto im Monat verdient. Das weiß man doch, dass man nur als
Wohlhabender Kinder bekommen sollte.
Das wäre die nächste Ausbaustufe: Herumheulen, daß der Ferrari nicht so
recht kindertauglich ist.
Kinder haben ist also wie Ferrari fahren?
--
Arno Welzel
https://arnowelzel.de
Lars Gebauer
2021-01-04 11:00:13 UTC
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Post by Arno Welzel
Post by Lars Gebauer
Post by Arno Welzel
Ach wieso? Der Mietspiegel in München liegt doch "nur" bei etwa 23 EUR
pro Quadratmeter. Wenn sich eine Familie mit zwei Kindern 3000 EUR Miete
pro Monat nicht leisten kann, wird Lars sicher argumentieren, dass die
Leute halt aus München wegziehen sollen in's Umland.
So ungefähr, ja. Wenn ich vor einem Ferrari-Autohaus stehe jammere und
weine ich schließlich auch nicht herum sondern gucke, was Opel, VW et
all so im Angebot haben.
In München leben wollen ist also wie Ferrari fahren wollen?
Wenn Du es unbedingt so willst: Ja.
--
"Astrein!"

--Marie, 21, experimentierfreudig beim Sex im Wald
Arno Welzel
2021-01-04 15:49:58 UTC
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Post by Lars Gebauer
Post by Arno Welzel
Post by Lars Gebauer
Post by Arno Welzel
Ach wieso? Der Mietspiegel in München liegt doch "nur" bei etwa 23 EUR
pro Quadratmeter. Wenn sich eine Familie mit zwei Kindern 3000 EUR Miete
pro Monat nicht leisten kann, wird Lars sicher argumentieren, dass die
Leute halt aus München wegziehen sollen in's Umland.
So ungefähr, ja. Wenn ich vor einem Ferrari-Autohaus stehe jammere und
weine ich schließlich auch nicht herum sondern gucke, was Opel, VW et
all so im Angebot haben.
In München leben wollen ist also wie Ferrari fahren wollen?
Wenn Du es unbedingt so willst: Ja.
Und das findest Du so ok?
--
Arno Welzel
https://arnowelzel.de
Gunter Kühne
2021-01-02 18:05:16 UTC
Permalink
[...]
Das halte ich für unwahrscheinlich. Die Frau ist nur noch 9 Monate im
Amt
Das halten einige für ein Gerücht.
Wie sagte sie vor Kurzem.
Notfalls bin ich bereit weiterhin Deutschland und der EU zu dienen.
( Kam groß in den Nachrichten ARD)
In welchen Nachrichten? Wann? Ich finde dazu keine Hinweise. Auch auf
<https://www.tagesschau.de/allemeldungen/> ist nichts dazu zu finden.
Kam vor 3 bis 4 Wochen auf Deutschlandfunk b.z.w. T-Online hatte es auch
erwähnt.
Wen ich mal so was höre merke ich mir das.
In ihrer Neujahrsansprache hat Merkel zumindest nochmal explizit gesagt,
dass sie nicht mehr als Kanzlerin antritt.
Die Hoffnung stirbt zuletzt. :(
--
Kleinmut und Stolz, aus diesem Holz
Schuf der Mensch sich am sechsten Tag Gott.
Wolf gang P u f f e
2021-01-02 21:37:07 UTC
Permalink
[...]
Das halte ich für unwahrscheinlich. Die Frau ist nur noch 9 Monate im
Amt
Das halten einige für ein Gerücht.
Wie sagte sie vor Kurzem.
Notfalls bin ich bereit weiterhin Deutschland und der EU zu dienen.
( Kam groß in den Nachrichten ARD)
In welchen Nachrichten? Wann? Ich finde dazu keine Hinweise. Auch auf
<https://www.tagesschau.de/allemeldungen/> ist nichts dazu zu finden.
Kam vor 3 bis 4 Wochen auf Deutschlandfunk b.z.w. T-Online hatte es auch
erwähnt.
Wen ich mal so was höre merke ich mir das.
In ihrer Neujahrsansprache hat Merkel zumindest nochmal explizit gesagt,
dass sie nicht mehr als Kanzlerin antritt.
Jaja, die expliziten Ansagen deutscher Politiker sind bekannt.

"Niemand hat die Absicht..."

"Denn eins ist sicher, die Rente."

"Die Mauer wird in ... 100 Jahren noch bestehen bleiben."

"Ich bin Kanzler, und ich bleibe Kanzler."

"Mit mir wird es keine Pkw-Maut geben."


...sind die Zitate, die mir dazu einfallen. :-)
Achim Ebeling
2021-01-02 21:49:09 UTC
Permalink
Post by Wolf gang P u f f e
Jaja, die expliziten Ansagen deutscher Politiker sind bekannt.
"Niemand hat die Absicht..."
"Denn eins ist sicher, die Rente."
"Die Mauer wird in ... 100 Jahren noch bestehen bleiben."
"Ich bin Kanzler, und ich bleibe Kanzler."
"Mit mir wird es keine Pkw-Maut geben."
...sind die Zitate, die mir dazu einfallen. :-)
"Wir schaffen das."

"Ich gebe ihnen mein Ehrenwort."

Und so weiter und so fort.
Die Liste ist sehr lang, oder sogar noch länger.

Aber was soll's, 14 Tage vor der Wahl hat das Wahlvieh alles wieder
vergessen.
Und nach der Wahl will es wieder keiner gewesen sein.
--
Bis denne
Achim
Gunter Kühne
2021-01-03 10:02:32 UTC
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Post by Achim Ebeling
Post by Wolf gang P u f f e
Jaja, die expliziten Ansagen deutscher Politiker sind bekannt.
"Niemand hat die Absicht..."
"Denn eins ist sicher, die Rente."
"Die Mauer wird in ... 100 Jahren noch bestehen bleiben."
"Ich bin Kanzler, und ich bleibe Kanzler."
"Mit mir wird es keine Pkw-Maut geben."
...sind die Zitate, die mir dazu einfallen. :-)
"Wir schaffen das."
"Ich gebe ihnen mein Ehrenwort."
Und so weiter und so fort.
Die Liste ist sehr lang, oder sogar noch länger.
Aber was soll's, 14 Tage vor der Wahl hat das Wahlvieh alles wieder
vergessen.
Und nach der Wahl will es wieder keiner gewesen sein.
Genau da liegt das Problem.
--
Kleinmut und Stolz, aus diesem Holz
Schuf der Mensch sich am sechsten Tag Gott.
Achim Ebeling
2021-01-03 10:13:02 UTC
Permalink
Post by Gunter Kühne
Post by Achim Ebeling
Aber was soll's, 14 Tage vor der Wahl hat das Wahlvieh alles wieder
vergessen.
Und nach der Wahl will es wieder keiner gewesen sein.
Genau da liegt das Problem.
Und ich kann es nicht verstehen.
--
Bis denne
Achim
Arno Welzel
2021-01-02 22:27:48 UTC
Permalink
Hier hingegen rebellieren (eher demonstrieren) Leute, denen es
"eigentlich" ganz gut geht, besser jedenfalls, als vielen anderen. Und
die rebellieren deswegen, weil es ihnen nicht /noch besser/ geht.
Wer mit 1500 EUR Netto auskommen muss und davon mehr als 50% für
Wohunngsmiete aufwenden muss, hat sicher kein "Luxusproblem".
So? - Es gibt Autos, die ich mir nicht leisten kann und viele andere
Dinge ebenso nicht. Dazu gehören eben auch Wohngegenden.
Auch die Wohngegend kann man sich nicht immer aussuchen. Ein täglicher
Arbeitsweg "vom Land" zum Arbeitsplatz ist ebenfalls nicht möglich, wenn
man dafür auch noch ein Auto finanzieren müsste. Und letzteres muss auch
erstmal gekauft werden und erfordert, dass die betroffene Person einen
Führerschein hat, der ebenfalls nicht kostenlos ist.

[...]
Korrekt. Denn der "Miethai" könnte auch billiger vermieten, tut es aber
nicht, weil er ja genau weiß, dass ihn niemand daran hindert.
Ja, der böse Miethai. Der verhält sich Kapitalismus-konform. Geht ja gar
nicht.
Korrekt. Genau das ist das Problem. Kapitalismus ist nicht kompatibel zu
den Bedürfnissen derer, die nicht so viel verdienen.
--
Arno Welzel
https://arnowelzel.de
Lars Gebauer
2021-01-03 10:41:28 UTC
Permalink
Post by Arno Welzel
Hier hingegen rebellieren (eher demonstrieren) Leute, denen es
"eigentlich" ganz gut geht, besser jedenfalls, als vielen anderen. Und
die rebellieren deswegen, weil es ihnen nicht /noch besser/ geht.
Wer mit 1500 EUR Netto auskommen muss und davon mehr als 50% für
Wohunngsmiete aufwenden muss, hat sicher kein "Luxusproblem".
So? - Es gibt Autos, die ich mir nicht leisten kann und viele andere
Dinge ebenso nicht. Dazu gehören eben auch Wohngegenden.
Auch die Wohngegend kann man sich nicht immer aussuchen.
Ausrede. Beides, Wohngegend wie auch Arbeitsplatz, kann man sich aussuchen.
Post by Arno Welzel
Korrekt. Denn der "Miethai" könnte auch billiger vermieten, tut es aber
nicht, weil er ja genau weiß, dass ihn niemand daran hindert.
Ja, der böse Miethai. Der verhält sich Kapitalismus-konform. Geht ja gar
nicht.
Korrekt. Genau das ist das Problem. Kapitalismus ist nicht kompatibel zu
den Bedürfnissen derer, die nicht so viel verdienen.
*Gerade* der Kapitalismus ist betreffs Bedürfnisbefriedigung der Masse
immer noch der einsame Sieger.
--
"Astrein!"

--Marie, 21, experimentierfreudig beim Sex im Wald
Peter Veith
2021-01-03 11:45:01 UTC
Permalink
Post by Lars Gebauer
Post by Arno Welzel
Auch die Wohngegend kann man sich nicht immer aussuchen.
Ausrede. Beides, Wohngegend wie auch Arbeitsplatz, kann man sich aussuchen.
ACK
Hat der gemeine Ossi in den letzten 30 Jahren Millionenfach getan^^^tuen
müssen.
Post by Lars Gebauer
Post by Arno Welzel
Korrekt. Genau das ist das Problem. Kapitalismus ist nicht kompatibel zu
den Bedürfnissen derer, die nicht so viel verdienen.
*Gerade* der Kapitalismus ist betreffs Bedürfnisbefriedigung der Masse
immer noch der einsame Sieger.
NACK

Die kapitalistische "Bedürfnisbefriedigung" setzt materielle
Ressourcen^^^Geld des Bedürftigen voraus.

Und diese sind bei HARTZers und "in Afrika" eher wenig vorhanden, mithin
verbleiben deren Bedürfnisse "unbefriedigt".

Nur beim finanzkräftigen "Rest", der in einzelnen Staaten Europas ggf.
noch die "Masse" stellt, ist er "einsamer Sieger" der Bedürfnisbefriedigung.

Veith
--
Dem Frieden verpflichtet:
http://www.DDR-Luftwaffe.de
wolfgang sch
2021-01-03 11:55:29 UTC
Permalink
Post by Peter Veith
Post by Lars Gebauer
*Gerade* der Kapitalismus ist betreffs Bedürfnisbefriedigung der Masse
immer noch der einsame Sieger.
NACK
Die kapitalistische "Bedürfnisbefriedigung" setzt materielle
Ressourcen^^^Geld des Bedürftigen voraus.
Der Kapitalismus sozial abgefedert kann aber ganz schön sein.
--
Das schönste im Leben ist die Freiheit, denn dann sagen wir hurra!

http://www.wschwanke.de/ usenet_20031215 (AT) wschwanke (DOT) de
Peter Veith
2021-01-03 12:27:15 UTC
Permalink
Post by wolfgang sch
Post by Peter Veith
Die kapitalistische "Bedürfnisbefriedigung" setzt materielle
Ressourcen^^^Geld des Bedürftigen voraus.
Der Kapitalismus sozial abgefedert kann aber ganz schön sein.
Ja, kostet aber ... den Herrschenden und senkt (etwas) den möglichen
Maximalprofit.

Solange kein *Zwang* zur "sozialen Abfederung" (mehr) existiert, bleibt
nur das "kann".

Veith
--
Das Kleinbürgertum wartet gerne ab und
geht im Krieg als Erste zugrunde.
http://ddr-luftwaffe.blogspot.com
Lars Gebauer
2021-01-03 12:03:40 UTC
Permalink
Post by Peter Veith
Post by Lars Gebauer
Post by Arno Welzel
Korrekt. Genau das ist das Problem. Kapitalismus ist nicht kompatibel zu
den Bedürfnissen derer, die nicht so viel verdienen.
*Gerade* der Kapitalismus ist betreffs Bedürfnisbefriedigung der Masse
immer noch der einsame Sieger.
NACK
Die kapitalistische "Bedürfnisbefriedigung" setzt materielle
Ressourcen^^^Geld des Bedürftigen voraus.
Natürlich. Aber auch da hat der Kapitalismus bisher immer noch *weit*
mehr geschafft, als jede andere Gesellschaftsordnung zuvor.
--
"Astrein!"

--Marie, 21, experimentierfreudig beim Sex im Wald
Achim Ebeling
2021-01-03 13:39:04 UTC
Permalink
Post by Peter Veith
Post by Lars Gebauer
Post by Arno Welzel
Auch die Wohngegend kann man sich nicht immer aussuchen.
Ausrede. Beides, Wohngegend wie auch Arbeitsplatz, kann man sich aussuchen.
ACK
Hat der gemeine Ossi in den letzten 30 Jahren Millionenfach getan^^^tuen
müssen.
Nee, min Jung, so einfach ist das nicht.
Auch kann nicht jeder werden was er will.
Man bildet sich manchmal ein, dass man eine Wahl hätte, aber dies ist
nicht immer und für jeden so.
Auch mit der Meinung, man hätte eine eigene ist dass so eine Sache.
Man wird mit der "eigenen Meinung" nicht geboren.
Meinungen sind immer auch von außen beeinflusst.
Post by Peter Veith
Post by Lars Gebauer
*Gerade* der Kapitalismus ist betreffs Bedürfnisbefriedigung der Masse
immer noch der einsame Sieger.
NACK
Die kapitalistische "Bedürfnisbefriedigung" setzt materielle
Ressourcen^^^Geld des Bedürftigen voraus.
Und diese sind bei HARTZers und "in Afrika" eher wenig vorhanden, mithin
verbleiben deren Bedürfnisse "unbefriedigt".
Bedürfnisse müssen ja auch erstmal geweckt werden.
Die waren vorher nicht schon da.
Und damit ist der Kapitalismus Weltmeister.
Immer höher und immer weiter, nie zufrieden mit dem was man hat.

Ich erinnere mich da noch ganz genau, Ende der 80er, an Interviews mit
DDR Bürgern und die Antworten auf die Frage, warum sie in die BRD wollten.

Da hat aber wohl auch jeder seine "eigene Meinung" zu.
--
Bis denne
Achim
Lars Gebauer
2021-01-03 14:38:27 UTC
Permalink
Post by Achim Ebeling
Post by Peter Veith
Post by Lars Gebauer
Post by Arno Welzel
Auch die Wohngegend kann man sich nicht immer aussuchen.
Ausrede. Beides, Wohngegend wie auch Arbeitsplatz, kann man sich aussuchen.
ACK
Hat der gemeine Ossi in den letzten 30 Jahren Millionenfach getan^^^tuen
müssen.
Nee, min Jung, so einfach ist das nicht.
Ach doch, schon.
Post by Achim Ebeling
Man bildet sich manchmal ein, dass man eine Wahl hätte, aber dies ist
nicht immer und für jeden so.
Hätte ich "im Rahmen der Möglichkeiten" hinzuschreiben sollen? - Ich
dachte eigentlich, das verstünde sich von ganz alleine.

Natürlich besteht die Wahl *immer* nur im Rahmen der prinzipiellen
Möglichkeiten. Aber dieser Rahmen hat sich, im Verlaufe der Zeit, immer
mehr erweitert.
Post by Achim Ebeling
Post by Peter Veith
Post by Lars Gebauer
*Gerade* der Kapitalismus ist betreffs Bedürfnisbefriedigung der Masse
immer noch der einsame Sieger.
NACK
Die kapitalistische "Bedürfnisbefriedigung" setzt materielle
Ressourcen^^^Geld des Bedürftigen voraus.
Und diese sind bei HARTZers und "in Afrika" eher wenig vorhanden, mithin
verbleiben deren Bedürfnisse "unbefriedigt".
Bedürfnisse müssen ja auch erstmal geweckt werden.
Das passiert von ganz alleine.
Post by Achim Ebeling
Immer höher und immer weiter, nie zufrieden mit dem was man hat.
So waren schon die Urmenschen. Auch die wollten schon wissen, was
jenseits des Flusses, jenseits des Berges und jenseits des Horizontes
überhaut ist.
--
"Astrein!"

--Marie, 21, experimentierfreudig beim Sex im Wald
Achim Ebeling
2021-01-03 16:41:16 UTC
Permalink
Post by Lars Gebauer
Post by Achim Ebeling
Post by Peter Veith
Post by Lars Gebauer
Post by Arno Welzel
Auch die Wohngegend kann man sich nicht immer aussuchen.
Ausrede. Beides, Wohngegend wie auch Arbeitsplatz, kann man sich aussuchen.
ACK
Hat der gemeine Ossi in den letzten 30 Jahren Millionenfach getan^^^tuen
müssen.
Nee, min Jung, so einfach ist das nicht.
Ach doch, schon.
Post by Achim Ebeling
Man bildet sich manchmal ein, dass man eine Wahl hätte, aber dies ist
nicht immer und für jeden so.
Hätte ich "im Rahmen der Möglichkeiten" hinzuschreiben sollen? - Ich
dachte eigentlich, das verstünde sich von ganz alleine.
Natürlich besteht die Wahl *immer* nur im Rahmen der prinzipiellen
Möglichkeiten. Aber dieser Rahmen hat sich, im Verlaufe der Zeit, immer
mehr erweitert.
Post by Achim Ebeling
Post by Peter Veith
Post by Lars Gebauer
*Gerade* der Kapitalismus ist betreffs Bedürfnisbefriedigung der Masse
immer noch der einsame Sieger.
NACK
Die kapitalistische "Bedürfnisbefriedigung" setzt materielle
Ressourcen^^^Geld des Bedürftigen voraus.
Und diese sind bei HARTZers und "in Afrika" eher wenig vorhanden, mithin
verbleiben deren Bedürfnisse "unbefriedigt".
Bedürfnisse müssen ja auch erstmal geweckt werden.
Das passiert von ganz alleine.
Ahja, von ganz allein, ohne äußere Einflüsse?
Ein Mensch wächst auf, und irgendwann hat er das Bedürfnis eine
Playstation, oder whatever, zu besitzen.
Das Bedürfnis kommt aus heiterem Himmel ohne äußere Einflüsse, muss wohl
in den Genen verankert sein.
Kann man gut studieren, wenn man nach Neuguinea in den Urwalt geht.

Dann träum mal weiter.
Post by Lars Gebauer
Post by Achim Ebeling
Immer höher und immer weiter, nie zufrieden mit dem was man hat.
So waren schon die Urmenschen. Auch die wollten schon wissen, was
jenseits des Flusses, jenseits des Berges und jenseits des Horizontes
überhaut ist.
Für meine Begriffe hat das befriedigen von Neugier oder das Erlangen von
Wissen, nichts mit dem Befriedigen von Bedürfnissen zu tun.
Zumindest nicht in dem Zusammenhang, was wir hier diskutieren.
--
Bis denne
Achim
Lars Gebauer
2021-01-03 17:54:04 UTC
Permalink
Post by Achim Ebeling
Post by Lars Gebauer
Post by Achim Ebeling
Post by Peter Veith
Die kapitalistische "Bedürfnisbefriedigung" setzt materielle
Ressourcen^^^Geld des Bedürftigen voraus.
Und diese sind bei HARTZers und "in Afrika" eher wenig
vorhanden, mithin verbleiben deren Bedürfnisse "unbefriedigt".
Bedürfnisse müssen ja auch erstmal geweckt werden.
Das passiert von ganz alleine.
Ahja, von ganz allein, ohne äußere Einflüsse?
Schon alleine, weil Du einfach am Leben bleiben willst. (Essen, Trinken,
Schlaf, ...) Aber auch, natürlich, durch Einflüsse der Umwelt.
Post by Achim Ebeling
Ein Mensch wächst auf, und irgendwann hat er das Bedürfnis eine
Playstation, oder whatever, zu besitzen.
Nö. Weil er die Playstation irgendwo gesehen hat. Und das Bedürfnis zu
Spielen ist allgemein recht universal. Früher mit Steinen und Stöckchen,
heute eben mit der Playstation.
Post by Achim Ebeling
Das Bedürfnis kommt aus heiterem Himmel ohne äußere Einflüsse, muss wohl
in den Genen verankert sein.
Mitunter, ja. Schon alleine wenn Du Hunger oder Durst hast, entsteht ein
Bedürfnis.
Post by Achim Ebeling
Kann man gut studieren, wenn man nach Neuguinea in den Urwalt geht.
Da bekommt man keinen Hunger?
Post by Achim Ebeling
Dann träum mal weiter.
Mache ich.
Post by Achim Ebeling
Post by Lars Gebauer
Post by Achim Ebeling
Immer höher und immer weiter, nie zufrieden mit dem was man hat.
So waren schon die Urmenschen. Auch die wollten schon wissen, was
jenseits des Flusses, jenseits des Berges und jenseits des Horizontes
überhaut ist.
Für meine Begriffe hat das befriedigen von Neugier oder das Erlangen von
Wissen, nichts mit dem Befriedigen von Bedürfnissen zu tun.
Die Befriedigung der Neugier ist sogar ein ganz klassisches Bedürfnis.
Post by Achim Ebeling
Zumindest nicht in dem Zusammenhang, was wir hier diskutieren.
Mir ist nicht ganz klar, in welchem "Zusammenhang" Du "diskutierst".
--
"Astrein!"

--Marie, 21, experimentierfreudig beim Sex im Wald
Achim Ebeling
2021-01-03 18:58:35 UTC
Permalink
Am 03.01.2021 um 18:54 schrieb Lars Gebauer:

Schwachfug.

EOD
--
Bis denne
Achim
Lars Gebauer
2021-01-03 19:09:34 UTC
Permalink
Post by Achim Ebeling
Schwachfug.
Du bist am Ende mit Deinem Latein? - Zur Kenntnis genommen.
--
"Astrein!"

--Marie, 21, experimentierfreudig beim Sex im Wald
Torsten Mueller
2021-01-03 15:01:55 UTC
Permalink
Post by Lars Gebauer
Post by Arno Welzel
Auch die Wohngegend kann man sich nicht immer aussuchen.
Ausrede. Beides, Wohngegend wie auch Arbeitsplatz, kann man sich aussuchen.
Es gibt eine Menge Faktoren, die dich daran hindern. Mangelnde Bildung
beispielsweise, ein körperliches Handicap, der Partner, das Alter. Mit
über 50 suchst du dir eben nicht mehr einfach so einen anderen
Arbeitsplatz in einer fremden Stadt.

T.M.
Lars Gebauer
2021-01-03 16:07:37 UTC
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Post by Torsten Mueller
Post by Lars Gebauer
Post by Arno Welzel
Auch die Wohngegend kann man sich nicht immer aussuchen.
Ausrede. Beides, Wohngegend wie auch Arbeitsplatz, kann man sich aussuchen.
Es gibt eine Menge Faktoren, die dich daran hindern. Mangelnde Bildung
beispielsweise, ein körperliches Handicap, der Partner, das Alter. Mit
über 50 suchst du dir eben nicht mehr einfach so einen anderen
Arbeitsplatz in einer fremden Stadt.
Deswegen habe ich das Wort "einfach" auch sorgsam vermieden.
--
"Astrein!"

--Marie, 21, experimentierfreudig beim Sex im Wald
Arno Welzel
2021-01-04 10:31:01 UTC
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Post by Lars Gebauer
Post by Arno Welzel
Hier hingegen rebellieren (eher demonstrieren) Leute, denen es
"eigentlich" ganz gut geht, besser jedenfalls, als vielen anderen. Und
die rebellieren deswegen, weil es ihnen nicht /noch besser/ geht.
Wer mit 1500 EUR Netto auskommen muss und davon mehr als 50% für
Wohunngsmiete aufwenden muss, hat sicher kein "Luxusproblem".
So? - Es gibt Autos, die ich mir nicht leisten kann und viele andere
Dinge ebenso nicht. Dazu gehören eben auch Wohngegenden.
Auch die Wohngegend kann man sich nicht immer aussuchen.
Ausrede. Beides, Wohngegend wie auch Arbeitsplatz, kann man sich aussuchen.
Wann bist Du zuletzt umgezogen?

Als ich in Berlin eine Wohnung gesucht habe, dauerte das rund 4 Monate
und wir waren in der Zeit bei etwa 20 Wohnungsbesichtigungen, wo wir bei
fast *allen* Wohnungen eine Absage erhalten haben, obwohl ich
Softwareentwickler mit ungefristetem Arbeitsvertrag und gutem Einkommen
und exzellenter Schufa-Auskunft bin. Am Ende blieben nur noch zwei
Wohnungen übrig, wo wir überhaupt das Angebot erhalten haben, sie zu
nehmen, wenn wir wollen. Beide nicht billig, aber irgendwo muss man halt
wohnen.

Es ist also keineswegs so, dass man einfach beliebig aussuchen kann -
man muss auch nehmen was verfügbar ist, zur Not auch etwas, was teuerer
ist, als erhofft, weil man irgendwann halt auch mal ein Dach über dem
Kopf braucht und nicht ewig suchen kann.

Ebenso beim Arbeitsplatz: nicht jeder hat einen Beruf, wo es reichlich
freie Stellen gibt, aus denen man nur noch aussuchen muss. Auch da muss
man u.U. nehmen, was es gibt.

[...]
Post by Lars Gebauer
Post by Arno Welzel
Korrekt. Genau das ist das Problem. Kapitalismus ist nicht kompatibel zu
den Bedürfnissen derer, die nicht so viel verdienen.
*Gerade* der Kapitalismus ist betreffs Bedürfnisbefriedigung der Masse
immer noch der einsame Sieger.
Die Masse kann Mieten wie in München mit 24 EUR pro Qudaratmeter zahlen?
Und bei kleinen Wohnungen auch schon über 30 EUR pro Qudaratmeter? Oder
ist München einfach mittlerweile eine Stadt für Wohlhabende, wo das
gemeine Volk bitteschön nicht wohnen soll?

Oder ist "Bedürfnisbefriedigung" für Dich bereits erfüllt, wenn man
nicht verhungert und einen Platz zu Wohnen hat?

Und sind die Minimal-Einkommen der vielen hunderttausend Leute, die
zusätzlich zum spärlichen Gehalt noch Arbeitslosengeld II bekommen auch
eine funktionierende "Bedürnisbefriedigung für die Massen"? Ich würde
das ja eher als Ausbeutung durch Arbeitgeber auf Kosten der
Allgemeinheit sehen.
--
Arno Welzel
https://arnowelzel.de
Peter Veith
2021-01-04 11:04:25 UTC
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Post by Arno Welzel
Post by Lars Gebauer
Ausrede. Beides, Wohngegend wie auch Arbeitsplatz, kann man sich aussuchen.
Wann bist Du zuletzt umgezogen?
Ich habe in den letzten 2 Jahren für jeweils zwei Freunde im Berliner
Raum Wohnungen gesucht und gefunden ... etwas frustrierend, aber
problemlos machbar.
Post by Arno Welzel
Als ich in Berlin eine Wohnung gesucht habe, dauerte das rund 4 Monate
und wir waren in der Zeit bei etwa 20 Wohnungsbesichtigungen,
Also Angebot scheint da zu sein, mindestens 20 ... und die Theorie von
Angebot / Nachfrage / Marktpreis sollte Dir bekannt sein.
Post by Arno Welzel
Am Ende blieben nur noch zwei
Wohnungen übrig, wo wir überhaupt das Angebot erhalten haben, sie zu
nehmen, wenn wir wollen. Beide nicht billig, aber irgendwo muss man halt
wohnen.
Ente gut, alles gut. Und was spricht gegen Marzahn / Hellersdorf?
Post by Arno Welzel
Es ist also keineswegs so, dass man einfach beliebig aussuchen kann -
man muss auch nehmen was verfügbar ist, zur Not auch etwas, was teuerer
ist, als erhofft, weil man irgendwann halt auch mal ein Dach über dem
Kopf braucht und nicht ewig suchen kann.
Hallo? Das ist _immer_ so! Jammerwessis.
Post by Arno Welzel
Ebenso beim Arbeitsplatz: nicht jeder hat einen Beruf, wo es reichlich
freie Stellen gibt, aus denen man nur noch aussuchen muss. Auch da muss
man u.U. nehmen, was es gibt.
Hallo? Das ist _immer_ so! Jammerwessis.
Post by Arno Welzel
Die Masse kann Mieten wie in München mit 24 EUR pro Qudaratmeter zahlen?
Und bei kleinen Wohnungen auch schon über 30 EUR pro Qudaratmeter? Oder
ist München einfach mittlerweile eine Stadt für Wohlhabende, wo das
gemeine Volk bitteschön nicht wohnen soll?
Oder ist "Bedürfnisbefriedigung" für Dich bereits erfüllt, wenn man
nicht verhungert und einen Platz zu Wohnen hat?
Der Kapitalismus befriedigt die Bedürfnisse der zahlungsfähigen Klientel
und von sonst von niemanden.

Jesses, das ist Basiswissen, StaBü 7. Klasse.

Die Alternative wäre Kommunismus, _jedem_ nach seinen Bedürfnissen ....
_jeder_ nach seinen Fähigkeiten (zu arbeiten) wäre die "Kehrseite".

Veith
--
Das Kleinbürgertum wartet gerne ab und
geht im Krieg als Erste zugrunde.
http://ddr-luftwaffe.blogspot.com
Arno Welzel
2021-01-04 15:32:21 UTC
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Post by Peter Veith
Post by Arno Welzel
Post by Lars Gebauer
Ausrede. Beides, Wohngegend wie auch Arbeitsplatz, kann man sich aussuchen.
Wann bist Du zuletzt umgezogen?
Ich habe in den letzten 2 Jahren für jeweils zwei Freunde im Berliner
Raum Wohnungen gesucht und gefunden ... etwas frustrierend, aber
problemlos machbar.
Schön für deine Freunde. Ich kenne andere Leute, die suchen teilweise
schon 1 Jahr.
Post by Peter Veith
Post by Arno Welzel
Als ich in Berlin eine Wohnung gesucht habe, dauerte das rund 4 Monate
und wir waren in der Zeit bei etwa 20 Wohnungsbesichtigungen,
Also Angebot scheint da zu sein, mindestens 20 ... und die Theorie von
Angebot / Nachfrage / Marktpreis sollte Dir bekannt sein.
Ja - 20 Wohnungen und ungefähr 500 Personen, die diese 20 Wohnungen
besichtigt haben. Und das waren alles Wohnungen zu Preisen ab 10 EUR pro
qm aufwärts, also nicht außergewöhnlich billig.
Post by Peter Veith
Post by Arno Welzel
Am Ende blieben nur noch zwei
Wohnungen übrig, wo wir überhaupt das Angebot erhalten haben, sie zu
nehmen, wenn wir wollen. Beide nicht billig, aber irgendwo muss man halt
wohnen.
Ente gut, alles gut. Und was spricht gegen Marzahn / Hellersdorf?
Nichts. Aber 2016, als ich gesucht habe, gab es schlicht nichts dort.
Die Anforderung war mehr als 60 qm und mehr als 2 Zimmer. Die Wohnung
ist nicht nur für eine Person.
Post by Peter Veith
Post by Arno Welzel
Es ist also keineswegs so, dass man einfach beliebig aussuchen kann -
man muss auch nehmen was verfügbar ist, zur Not auch etwas, was teuerer
ist, als erhofft, weil man irgendwann halt auch mal ein Dach über dem
Kopf braucht und nicht ewig suchen kann.
Hallo? Das ist _immer_ so! Jammerwessis.
Lars Gebauer sieht das nicht so - der schrieb, dass man die freie Wahl
hat. Zitat: "Ausrede. Beides, Wohngegend wie auch Arbeitsplatz, kann man
sich aussuchen."
Post by Peter Veith
Post by Arno Welzel
Ebenso beim Arbeitsplatz: nicht jeder hat einen Beruf, wo es reichlich
freie Stellen gibt, aus denen man nur noch aussuchen muss. Auch da muss
man u.U. nehmen, was es gibt.
Hallo? Das ist _immer_ so! Jammerwessis.
Lars Gebauer sieht das nicht so - der schrieb, dass man die freie Wahl
hat. Zitat: "Ausrede. Beides, Wohngegend wie auch Arbeitsplatz, kann man
sich aussuchen."

[...]
Post by Peter Veith
Der Kapitalismus befriedigt die Bedürfnisse der zahlungsfähigen Klientel
und von sonst von niemanden.
Jesses, das ist Basiswissen, StaBü 7. Klasse.
Lars Gebauer sieht das nicht so. Zitat: "*Gerade* der Kapitalismus ist
betreffs Bedürfnisbefriedigung der Masse immer noch der einsame Sieger."
--
Arno Welzel
https://arnowelzel.de
Lars Gebauer
2021-01-04 18:26:44 UTC
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Post by Arno Welzel
Post by Peter Veith
Post by Arno Welzel
Es ist also keineswegs so, dass man einfach beliebig aussuchen kann -
man muss auch nehmen was verfügbar ist, zur Not auch etwas, was teuerer
ist, als erhofft, weil man irgendwann halt auch mal ein Dach über dem
Kopf braucht und nicht ewig suchen kann.
Hallo? Das ist _immer_ so! Jammerwessis.
Lars Gebauer sieht das nicht so - der schrieb, dass man die freie Wahl
hat.
Hat man. Natürlich nur im Rahmen der Möglichkeiten. Muß ich das wirklich
dazuschreiben?
Post by Arno Welzel
Zitat: "Ausrede. Beides, Wohngegend wie auch Arbeitsplatz, kann man
sich aussuchen."
Richtig. Aber ein Häuschen auf dem Mars und einen Arbeitsplatz auf dem
Mond wird halt auch 2021 nicht geboten.
Post by Arno Welzel
Post by Peter Veith
Der Kapitalismus befriedigt die Bedürfnisse der zahlungsfähigen Klientel
und von sonst von niemanden.
Jesses, das ist Basiswissen, StaBü 7. Klasse.
Lars Gebauer sieht das nicht so.
Schwätzer.
Post by Arno Welzel
Zitat: "*Gerade* der Kapitalismus ist
betreffs Bedürfnisbefriedigung der Masse immer noch der einsame Sieger."
Richtig. Weil er nämlich auch eine sehr breite Schicht dieses
zahlungsfähigen Klientels hervorgebracht hat.
--
"Astrein!"

--Marie, 21, experimentierfreudig beim Sex im Wald
Peter Veith
2021-01-04 18:28:38 UTC
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Post by Lars Gebauer
Post by Arno Welzel
Zitat: "*Gerade* der Kapitalismus ist
betreffs Bedürfnisbefriedigung der Masse immer noch der einsame Sieger."
Richtig. Weil er nämlich auch eine sehr breite Schicht dieses
zahlungsfähigen Klientels hervorgebracht hat.
Nicht der Kapitalismus, sondern der Kampf gegen ihn.

Veith
--
"There’s class warfare, all right, […] but it’s my class, the rich
class, that’s making war, and we’re winning" (Warren Buffett)
http://www.DDR-Luftwaffe.de
Lars Gebauer
2021-01-04 19:14:09 UTC
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Post by Peter Veith
Post by Lars Gebauer
Post by Arno Welzel
Zitat: "*Gerade* der Kapitalismus ist
betreffs Bedürfnisbefriedigung der Masse immer noch der einsame Sieger."
Richtig. Weil er nämlich auch eine sehr breite Schicht dieses
zahlungsfähigen Klientels hervorgebracht hat.
Nicht der Kapitalismus, sondern der Kampf gegen ihn.
Unsinn. Der Kapitalismus *braucht* diese Schicht.
--
"Astrein!"

--Marie, 21, experimentierfreudig beim Sex im Wald
Arno Welzel
2021-01-04 18:41:41 UTC
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Post by Lars Gebauer
Post by Arno Welzel
Post by Peter Veith
Post by Arno Welzel
Es ist also keineswegs so, dass man einfach beliebig aussuchen kann -
man muss auch nehmen was verfügbar ist, zur Not auch etwas, was teuerer
ist, als erhofft, weil man irgendwann halt auch mal ein Dach über dem
Kopf braucht und nicht ewig suchen kann.
Hallo? Das ist _immer_ so! Jammerwessis.
Lars Gebauer sieht das nicht so - der schrieb, dass man die freie Wahl
hat.
Hat man. Natürlich nur im Rahmen der Möglichkeiten. Muß ich das wirklich
dazuschreiben?
Ja. Denn das es in Deutschland nicht gesetzlich *verboten* ist, sich den
Arbeitsplatz seiner Wahl auszusuchen, sollte bekannt sein. Daher ist die
Aussage "man hat die freie Wahl" eine sinnfreie Feststellung.
Post by Lars Gebauer
Post by Arno Welzel
Zitat: "Ausrede. Beides, Wohngegend wie auch Arbeitsplatz, kann man
sich aussuchen."
Richtig. Aber ein Häuschen auf dem Mars und einen Arbeitsplatz auf dem
Mond wird halt auch 2021 nicht geboten.
Deine Polemik ist hier überflüssig. Es geht nicht um utopische
Vorstellungen - es sei denn, Du hältst ein Gehalt über Mindestlohn und
eine Wohnungsmiete, die nicht mehr als 30-40% des Haushaltseinkommens
ausmacht, für utopisch.

[...]
Post by Lars Gebauer
Post by Arno Welzel
Zitat: "*Gerade* der Kapitalismus ist
betreffs Bedürfnisbefriedigung der Masse immer noch der einsame Sieger."
Richtig. Weil er nämlich auch eine sehr breite Schicht dieses
zahlungsfähigen Klientels hervorgebracht hat.
Das kommt darauf an, wie man "zahlungsfähig" definiert. Was ist das
denn? Menschen, die ihre Grundbedürfnisse finanzieren können? Sind die
bereits "zahlungsfähig"? Auch dann, wenn das nur mit Unterstützung durch
den Staat möglich ist?
--
Arno Welzel
https://arnowelzel.de
Lars Gebauer
2021-01-04 19:01:22 UTC
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Post by Arno Welzel
Post by Lars Gebauer
Post by Arno Welzel
Post by Peter Veith
Post by Arno Welzel
Es ist also keineswegs so, dass man einfach beliebig aussuchen kann -
man muss auch nehmen was verfügbar ist, zur Not auch etwas, was teuerer
ist, als erhofft, weil man irgendwann halt auch mal ein Dach über dem
Kopf braucht und nicht ewig suchen kann.
Hallo? Das ist _immer_ so! Jammerwessis.
Lars Gebauer sieht das nicht so - der schrieb, dass man die freie Wahl
hat.
Hat man. Natürlich nur im Rahmen der Möglichkeiten. Muß ich das wirklich
dazuschreiben?
Ja.
Ok, ich hatte Dich überschätzt. Sorry.
Post by Arno Welzel
Post by Lars Gebauer
Post by Arno Welzel
Zitat: "Ausrede. Beides, Wohngegend wie auch Arbeitsplatz, kann man
sich aussuchen."
Richtig. Aber ein Häuschen auf dem Mars und einen Arbeitsplatz auf dem
Mond wird halt auch 2021 nicht geboten.
Deine Polemik ist hier überflüssig. Es geht nicht um utopische
Vorstellungen - es sei denn, Du hältst ein Gehalt über Mindestlohn und
eine Wohnungsmiete, die nicht mehr als 30-40% des Haushaltseinkommens
ausmacht, für utopisch.
Kriege ich hier. Beides, problemlos.
Post by Arno Welzel
Post by Lars Gebauer
Post by Arno Welzel
Zitat: "*Gerade* der Kapitalismus ist
betreffs Bedürfnisbefriedigung der Masse immer noch der einsame Sieger."
Richtig. Weil er nämlich auch eine sehr breite Schicht dieses
zahlungsfähigen Klientels hervorgebracht hat.
Das kommt darauf an, wie man "zahlungsfähig" definiert.
Oh, das ist ganz einfach: Die allermeisten Menschen können sich einen
Lebensstandard im üblichen Rahmen finanzieren. Manche sogar mehr.
--
"Astrein!"

--Marie, 21, experimentierfreudig beim Sex im Wald
Arno Welzel
2021-01-05 01:59:04 UTC
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[...]
Post by Lars Gebauer
Post by Arno Welzel
Post by Lars Gebauer
Hat man. Natürlich nur im Rahmen der Möglichkeiten. Muß ich das wirklich
dazuschreiben?
Ja.
Ok, ich hatte Dich überschätzt. Sorry.
"Im Rahmen der Möglichkeiten" kann man sich sogar in Nordkorea seinen
Arbeitsplatz und Wohnort frei wählen. Merkst Du was?

[...]
Post by Lars Gebauer
Post by Arno Welzel
Deine Polemik ist hier überflüssig. Es geht nicht um utopische
Vorstellungen - es sei denn, Du hältst ein Gehalt über Mindestlohn und
eine Wohnungsmiete, die nicht mehr als 30-40% des Haushaltseinkommens
ausmacht, für utopisch.
Kriege ich hier. Beides, problemlos.
Schön für Dich. Und welche Relevanz hat das für die Allgemeinheit?

Als Lesestoff:

<https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Wohnen/Tabellen/eurostat-anteil-wohnkosten-haushaltseinkommen-silc.html>

<https://www.zeit.de/wirtschaft/2019-12/mietbelastung-mietpreise-einkommen-wohnen-deutschland>

Wer heutzutage alleine lebt, zahlt mittlerweile rund 37 Prozent seines
Einkommens für Miete und Armutsgefährdete schon über 50 Prozent.
Post by Lars Gebauer
Post by Arno Welzel
Post by Lars Gebauer
Post by Arno Welzel
Zitat: "*Gerade* der Kapitalismus ist
betreffs Bedürfnisbefriedigung der Masse immer noch der einsame Sieger."
Richtig. Weil er nämlich auch eine sehr breite Schicht dieses
zahlungsfähigen Klientels hervorgebracht hat.
Das kommt darauf an, wie man "zahlungsfähig" definiert.
Oh, das ist ganz einfach: Die allermeisten Menschen können sich einen
Lebensstandard im üblichen Rahmen finanzieren. Manche sogar mehr.
Definiere "üblicher Rahmen". Was gehört für Dich dazu?
--
Arno Welzel
https://arnowelzel.de
Lars Gebauer
2021-01-05 09:54:04 UTC
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Post by Arno Welzel
Post by Lars Gebauer
Post by Arno Welzel
Post by Lars Gebauer
Hat man. Natürlich nur im Rahmen der Möglichkeiten. Muß ich das wirklich
dazuschreiben?
Ja.
Ok, ich hatte Dich überschätzt. Sorry.
"Im Rahmen der Möglichkeiten" kann man sich sogar in Nordkorea seinen
Arbeitsplatz und Wohnort frei wählen. Merkst Du was?
Aber selbstverständlich. Ich kenne den Unterschied zwischen "hier" und
Norkorea. Kennst Du ihn auch oder muß ich ihn Dir erklären?
Post by Arno Welzel
Post by Lars Gebauer
Post by Arno Welzel
Deine Polemik ist hier überflüssig. Es geht nicht um utopische
Vorstellungen - es sei denn, Du hältst ein Gehalt über Mindestlohn und
eine Wohnungsmiete, die nicht mehr als 30-40% des Haushaltseinkommens
ausmacht, für utopisch.
Kriege ich hier. Beides, problemlos.
Schön für Dich. Und welche Relevanz hat das für die Allgemeinheit?
Da ich nix Besonderes bin, sehe ich mich da schon als repräsentativ.
Post by Arno Welzel
Post by Lars Gebauer
Post by Arno Welzel
Post by Lars Gebauer
Post by Arno Welzel
Zitat: "*Gerade* der Kapitalismus ist
betreffs Bedürfnisbefriedigung der Masse immer noch der einsame Sieger."
Richtig. Weil er nämlich auch eine sehr breite Schicht dieses
zahlungsfähigen Klientels hervorgebracht hat.
Das kommt darauf an, wie man "zahlungsfähig" definiert.
Oh, das ist ganz einfach: Die allermeisten Menschen können sich einen
Lebensstandard im üblichen Rahmen finanzieren. Manche sogar mehr.
Definiere "üblicher Rahmen". Was gehört für Dich dazu?
Sonst ist alles noch gut?
--
"Astrein!"

--Marie, 21, experimentierfreudig beim Sex im Wald
Arno Welzel
2021-01-05 15:49:13 UTC
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Post by Lars Gebauer
Post by Arno Welzel
Post by Lars Gebauer
Post by Lars Gebauer
Hat man. Natürlich nur im Rahmen der Möglichkeiten. Muß ich das wirklich
dazuschreiben?
Ja.
Ok, ich hatte Dich überschätzt. Sorry.
"Im Rahmen der Möglichkeiten" kann man sich sogar in Nordkorea seinen
Arbeitsplatz und Wohnort frei wählen. Merkst Du was?
Aber selbstverständlich. Ich kenne den Unterschied zwischen "hier" und
Norkorea. Kennst Du ihn auch oder muß ich ihn Dir erklären?
Ich bezweifele, dass Du wirklich verstehst, worauf sich meine Kritik
bezieht. Aber wenn es Dir nur darum geht, dass Du recht hast, dann hast
Du eben recht - zufrieden?

[...]
Post by Lars Gebauer
Post by Arno Welzel
Post by Lars Gebauer
Oh, das ist ganz einfach: Die allermeisten Menschen können sich einen
Lebensstandard im üblichen Rahmen finanzieren. Manche sogar mehr.
Definiere "üblicher Rahmen". Was gehört für Dich dazu?
Sonst ist alles noch gut?
"Üblicher Rahmen" ist nichtssagend.
--
Arno Welzel
https://arnowelzel.de
Lars Gebauer
2021-01-05 16:35:46 UTC
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Post by Arno Welzel
Post by Lars Gebauer
Post by Arno Welzel
Post by Lars Gebauer
Post by Lars Gebauer
Hat man. Natürlich nur im Rahmen der Möglichkeiten. Muß ich das wirklich
dazuschreiben?
Ja.
Ok, ich hatte Dich überschätzt. Sorry.
"Im Rahmen der Möglichkeiten" kann man sich sogar in Nordkorea seinen
Arbeitsplatz und Wohnort frei wählen. Merkst Du was?
Aber selbstverständlich. Ich kenne den Unterschied zwischen "hier" und
Norkorea. Kennst Du ihn auch oder muß ich ihn Dir erklären?
Ich bezweifele, dass Du wirklich verstehst, worauf sich meine Kritik
bezieht.
Ich sehe schon ... Aber ok, noch ein Versuch: Vergleiche einfach die
schiere Anzahl der Wahlmöglichkeiten. Was fällt Dir dabei auf?
Post by Arno Welzel
Post by Lars Gebauer
Post by Arno Welzel
Post by Lars Gebauer
Oh, das ist ganz einfach: Die allermeisten Menschen können sich einen
Lebensstandard im üblichen Rahmen finanzieren. Manche sogar mehr.
Definiere "üblicher Rahmen". Was gehört für Dich dazu?
Sonst ist alles noch gut?
"Üblicher Rahmen" ist nichtssagend.
Na, dann gehe doch zu Destatis und fülle den Rahmen mit Inhalt.
--
"Astrein!"

--Marie, 21, experimentierfreudig beim Sex im Wald
Arno Welzel
2021-01-08 14:14:21 UTC
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[...]
Post by Lars Gebauer
Post by Arno Welzel
Post by Lars Gebauer
Aber selbstverständlich. Ich kenne den Unterschied zwischen "hier" und
Norkorea. Kennst Du ihn auch oder muß ich ihn Dir erklären?
Ich bezweifele, dass Du wirklich verstehst, worauf sich meine Kritik
bezieht.
Ich sehe schon ... Aber ok, noch ein Versuch: Vergleiche einfach die
schiere Anzahl der Wahlmöglichkeiten. Was fällt Dir dabei auf?
Dass deine Aussage, dass man die Wahl hat, nichtssagend ist. Die freie
Wahl im Rahmen der Möglichkeiten hat man *immer*, egal in welchem Land.
Daher ist die Aussage "man hat die Wahl" einfach sinnfrei. Die
Möglichkeiten sind es, auf die es ankommt.
Post by Lars Gebauer
Post by Arno Welzel
Post by Lars Gebauer
Post by Arno Welzel
Post by Lars Gebauer
Oh, das ist ganz einfach: Die allermeisten Menschen können sich einen
Lebensstandard im üblichen Rahmen finanzieren. Manche sogar mehr.
Definiere "üblicher Rahmen". Was gehört für Dich dazu?
Sonst ist alles noch gut?
"Üblicher Rahmen" ist nichtssagend.
Na, dann gehe doch zu Destatis und fülle den Rahmen mit Inhalt.
Wieso ich? Der "Lebensstandard im üblichen Rahmen" ist von Dir. Woher
soll ich denn wissen, ob *deine* Definition von "Lebensstandard im
üblichen Rahmen" dem entspricht, was man bei Destatis als Zahlen dazu
findet.
--
Arno Welzel
https://arnowelzel.de
Lars Gebauer
2021-01-08 14:46:20 UTC
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Post by Arno Welzel
Post by Lars Gebauer
Post by Arno Welzel
Post by Lars Gebauer
Aber selbstverständlich. Ich kenne den Unterschied zwischen "hier" und
Norkorea. Kennst Du ihn auch oder muß ich ihn Dir erklären?
Ich bezweifele, dass Du wirklich verstehst, worauf sich meine Kritik
bezieht.
Ich sehe schon ... Aber ok, noch ein Versuch: Vergleiche einfach die
schiere Anzahl der Wahlmöglichkeiten. Was fällt Dir dabei auf?
Dass deine Aussage, dass man die Wahl hat, nichtssagend ist.
Ok. Du hast einmal die Wahl zwischen 2 Möglichkeiten und einmal die Wahl
zwischen 200. Aber der Unterschied ist völlig "nichtssagend".
Post by Arno Welzel
Post by Lars Gebauer
Post by Arno Welzel
Post by Lars Gebauer
Post by Arno Welzel
Post by Lars Gebauer
Oh, das ist ganz einfach: Die allermeisten Menschen können sich einen
Lebensstandard im üblichen Rahmen finanzieren. Manche sogar mehr.
Definiere "üblicher Rahmen". Was gehört für Dich dazu?
Sonst ist alles noch gut?
"Üblicher Rahmen" ist nichtssagend.
Na, dann gehe doch zu Destatis und fülle den Rahmen mit Inhalt.
Wieso ich?
Damit Du lernst, was ein Lebensstandard im üblichen Rahmen ist. Nenne es
wegen mir auch "durchschnittlicher Lebensstandard".
Post by Arno Welzel
Der "Lebensstandard im üblichen Rahmen" ist von Dir. Woher
soll ich denn wissen, ob *deine* Definition von "Lebensstandard im
üblichen Rahmen" dem entspricht, was man bei Destatis als Zahlen dazu
findet.
Willst Du mich verarschen?
--
"Astrein!"

--Marie, 21, experimentierfreudig beim Sex im Wald
Arno Welzel
2021-01-09 02:33:09 UTC
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Post by Lars Gebauer
Post by Arno Welzel
Post by Lars Gebauer
Post by Arno Welzel
Post by Lars Gebauer
Aber selbstverständlich. Ich kenne den Unterschied zwischen "hier" und
Norkorea. Kennst Du ihn auch oder muß ich ihn Dir erklären?
Ich bezweifele, dass Du wirklich verstehst, worauf sich meine Kritik
bezieht.
Ich sehe schon ... Aber ok, noch ein Versuch: Vergleiche einfach die
schiere Anzahl der Wahlmöglichkeiten. Was fällt Dir dabei auf?
Dass deine Aussage, dass man die Wahl hat, nichtssagend ist.
Ok. Du hast einmal die Wahl zwischen 2 Möglichkeiten und einmal die Wahl
zwischen 200. Aber der Unterschied ist völlig "nichtssagend".
Es ging nicht um irgendeinen Unterschied, sondern nur die Aussage, man
hätte immer die Wahl - als Erklärung dazu, wieso hohe Mieten kein
Problem sind, weil die Menschen ihren Wohnort frei wählen können.

[...]
Post by Lars Gebauer
Post by Arno Welzel
Der "Lebensstandard im üblichen Rahmen" ist von Dir. Woher
soll ich denn wissen, ob *deine* Definition von "Lebensstandard im
üblichen Rahmen" dem entspricht, was man bei Destatis als Zahlen dazu
findet.
Willst Du mich verarschen?
Nein, das ist durchaus ernstgemeint. Wenn Du Dich auf eine etablierte
Definitionen beziehst, kannst Du sie ja einfach nennen. Ich weiß z.B.
nicht, ob ein eigener PKW noch zum üblichen Lebensstandard gehört oder
eine jährliche Urlaubsreise oder ob das nur Wohnen, Nahrung, Kleidung
und ab und zu Freizeitaktivitäten wie Kino, Theater, Restaurant, Kneipe
etc. und gelegentliche Neuanschaffungen wie Möbel, Computer etc. beinhaltet.
--
Arno Welzel
https://arnowelzel.de
Lars Gebauer
2021-01-09 13:09:59 UTC
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Post by Arno Welzel
Post by Lars Gebauer
Post by Arno Welzel
Post by Lars Gebauer
Post by Arno Welzel
Post by Lars Gebauer
Aber selbstverständlich. Ich kenne den Unterschied zwischen "hier" und
Norkorea. Kennst Du ihn auch oder muß ich ihn Dir erklären?
Ich bezweifele, dass Du wirklich verstehst, worauf sich meine Kritik
bezieht.
Ich sehe schon ... Aber ok, noch ein Versuch: Vergleiche einfach die
schiere Anzahl der Wahlmöglichkeiten. Was fällt Dir dabei auf?
Dass deine Aussage, dass man die Wahl hat, nichtssagend ist.
Ok. Du hast einmal die Wahl zwischen 2 Möglichkeiten und einmal die Wahl
zwischen 200. Aber der Unterschied ist völlig "nichtssagend".
Es ging nicht um irgendeinen Unterschied, sondern nur die Aussage, man
hätte immer die Wahl - als Erklärung dazu, wieso hohe Mieten kein
Problem sind, weil die Menschen ihren Wohnort frei wählen können.
Du hast die Wahl, die Miete zu zahlen - oder nicht.

Ja: Beides bringt sowohl Vor- als uch Nachteile.
Post by Arno Welzel
Post by Lars Gebauer
Post by Arno Welzel
Der "Lebensstandard im üblichen Rahmen" ist von Dir. Woher
soll ich denn wissen, ob *deine* Definition von "Lebensstandard im
üblichen Rahmen" dem entspricht, was man bei Destatis als Zahlen dazu
findet.
Willst Du mich verarschen?
Nein, das ist durchaus ernstgemeint. Wenn Du Dich auf eine etablierte
Definitionen beziehst, kannst Du sie ja einfach nennen.
Ich nannte Destatis.

Stattdessen kommst Du mit meinem Lebensstandard angehirscht. Was soll
das? - Mein Lebensstandard ist dafür genauso uninteressant, wie Deiner.
Post by Arno Welzel
Ich weiß z.B.
nicht, ob ein eigener PKW noch zum üblichen Lebensstandard gehört oder
eine jährliche Urlaubsreise oder ob das nur Wohnen, Nahrung, Kleidung
und ab und zu Freizeitaktivitäten wie Kino, Theater, Restaurant, Kneipe
etc. und gelegentliche Neuanschaffungen wie Möbel, Computer etc. beinhaltet.
Das kannst Du alles auf Destatis lernen. Ich bin nicht Dein Vorkäuer.
--
"Astrein!"

--Marie, 21, experimentierfreudig beim Sex im Wald
Arno Welzel
2021-01-09 22:58:07 UTC
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[...]
Post by Lars Gebauer
Post by Arno Welzel
Post by Lars Gebauer
Post by Arno Welzel
Der "Lebensstandard im üblichen Rahmen" ist von Dir. Woher
soll ich denn wissen, ob *deine* Definition von "Lebensstandard im
üblichen Rahmen" dem entspricht, was man bei Destatis als Zahlen dazu
findet.
Willst Du mich verarschen?
Nein, das ist durchaus ernstgemeint. Wenn Du Dich auf eine etablierte
Definitionen beziehst, kannst Du sie ja einfach nennen.
Ich nannte Destatis.
Destatis hat viele Informationen. Wo findet man da "Lebensstand im
üblichen Rahmen"?

Hier schon mal nicht:

<https://www.destatis.de/DE/Themen/Querschnitt/Jahrbuch/jb-einkommenKonsumLeben.pdf?__blob=publicationFile>

Da gibt es zwar viele Zahlen über durchschnittliche Einkommen und
Ausgaben von Haushalten, aber was davon als "Lebensstandard im üblichen
Rahmen" anzusehen ist, erschließt sich daraus nicht.
Post by Lars Gebauer
Stattdessen kommst Du mit meinem Lebensstandard angehirscht. Was soll
das? - Mein Lebensstandard ist dafür genauso uninteressant, wie Deiner.
Was soll das? Was dein persönlicher Lebensstandard ist, ist mir doch
scheißegal!

Ich fragte nach deiner *Definition* für "Üblicher Lebensstandard",
Post by Lars Gebauer
Post by Arno Welzel
Ich weiß z.B.
nicht, ob ein eigener PKW noch zum üblichen Lebensstandard gehört oder
eine jährliche Urlaubsreise oder ob das nur Wohnen, Nahrung, Kleidung
und ab und zu Freizeitaktivitäten wie Kino, Theater, Restaurant, Kneipe
etc. und gelegentliche Neuanschaffungen wie Möbel, Computer etc. beinhaltet.
Das kannst Du alles auf Destatis lernen. Ich bin nicht Dein Vorkäuer.
Gib' doch einfach zu, dass Du keine konkrete Definition dafür hast, was
aktuell als "Lebenstandard im üblichen Rahmen" gilt. Dass man bei
Destatis Zahlen zu Durchschnittseinkommen und Ausgaben findet, ist mir
bekannt. Aber auch Destatis sagt nichts darüber, ob der Besitz eines PKW
"üblich" ist, oder nicht - nur dass Menschen auch Kfz-Steuern zahlen und
man daraus einen bundesweiten Durchschnitt ausrechnen kann.
--
Arno Welzel
https://arnowelzel.de
Lars Gebauer
2021-01-10 12:34:07 UTC
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Post by Arno Welzel
Da gibt es zwar viele Zahlen über durchschnittliche Einkommen und
Ausgaben von Haushalten, aber was davon als "Lebensstandard im üblichen
Rahmen" anzusehen ist, erschließt sich daraus nicht.
Du hast da ein "mir" vergessen. Wie ich schon schrieb: Ich bin nicht
Dein Vorkäuer.
Post by Arno Welzel
Post by Lars Gebauer
Post by Arno Welzel
Ich weiß z.B.
nicht, ob ein eigener PKW noch zum üblichen Lebensstandard gehört oder
eine jährliche Urlaubsreise oder ob das nur Wohnen, Nahrung, Kleidung
und ab und zu Freizeitaktivitäten wie Kino, Theater, Restaurant, Kneipe
etc. und gelegentliche Neuanschaffungen wie Möbel, Computer etc. beinhaltet.
Das kannst Du alles auf Destatis lernen. Ich bin nicht Dein Vorkäuer.
Gib' doch einfach zu, dass Du keine konkrete Definition dafür hast, was
aktuell als "Lebenstandard im üblichen Rahmen" gilt.
Doch habe ich. Aber was zählt meine Definition, wenn es um das allgemein
Übliche geht?
Post by Arno Welzel
Dass man bei
Destatis Zahlen zu Durchschnittseinkommen und Ausgaben findet, ist mir
bekannt.
Na wenigstens was!
Post by Arno Welzel
Aber auch Destatis sagt nichts darüber, ob der Besitz eines PKW
"üblich" ist, oder nicht
Aha. Du kannst also nicht ermitteln, in wie vielen Haushalten in D ein
oder mehrere PKW zum üblichen Standard gehören? - Wie bedauerlich. Laß
Dir einfach Dein Schulgeld wieder geben.

Ganz abgesehen davon, daß ich Destatis nur als Beispiel nannte. Es gibt
auch jede Menge "fertige" Ausarbeitungen zu dem Thema.
--
"Astrein!"

--Marie, 21, experimentierfreudig beim Sex im Wald
Arno Welzel
2021-01-10 12:59:30 UTC
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Post by Lars Gebauer
Post by Arno Welzel
Da gibt es zwar viele Zahlen über durchschnittliche Einkommen und
Ausgaben von Haushalten, aber was davon als "Lebensstandard im üblichen
Rahmen" anzusehen ist, erschließt sich daraus nicht.
Du hast da ein "mir" vergessen. Wie ich schon schrieb: Ich bin nicht
Dein Vorkäuer.
Post by Arno Welzel
Post by Lars Gebauer
Post by Arno Welzel
Ich weiß z.B.
nicht, ob ein eigener PKW noch zum üblichen Lebensstandard gehört oder
eine jährliche Urlaubsreise oder ob das nur Wohnen, Nahrung, Kleidung
und ab und zu Freizeitaktivitäten wie Kino, Theater, Restaurant, Kneipe
etc. und gelegentliche Neuanschaffungen wie Möbel, Computer etc. beinhaltet.
Das kannst Du alles auf Destatis lernen. Ich bin nicht Dein Vorkäuer.
Gib' doch einfach zu, dass Du keine konkrete Definition dafür hast, was
aktuell als "Lebenstandard im üblichen Rahmen" gilt.
Doch habe ich. Aber was zählt meine Definition, wenn es um das allgemein
Übliche geht?
Wenn deine Definition nicht dem entspricht, was "allgemein üblich" ist,
wozu dann überhaupt den Hinweis darauf? Dann ist dein Verweis darauf
erst recht sinnfrei.
Post by Lars Gebauer
Post by Arno Welzel
Dass man bei
Destatis Zahlen zu Durchschnittseinkommen und Ausgaben findet, ist mir
bekannt.
Na wenigstens was!
Post by Arno Welzel
Aber auch Destatis sagt nichts darüber, ob der Besitz eines PKW
"üblich" ist, oder nicht
Aha. Du kannst also nicht ermitteln, in wie vielen Haushalten in D ein
oder mehrere PKW zum üblichen Standard gehören? - Wie bedauerlich. Laß
Dir einfach Dein Schulgeld wieder geben.
Nein - darum ging es nicht! Es ging um die Frage, ob PKW-Besitz als
"üblicher Lebensstandard" gilt oder nicht. Das kann aus der Angabe,
wieviele Haushalte einen PKW haben, nicht ableiten. Ab wann gilt es als
"üblich"? Schon bei mehr als 50%? Oder müssen es mindestens 70% sein,
damit es als "üblich" gilt? Wer definiert das?
Post by Lars Gebauer
Ganz abgesehen davon, daß ich Destatis nur als Beispiel nannte. Es gibt
auch jede Menge "fertige" Ausarbeitungen zu dem Thema.
Und eine davon zu nennen liegt unter deiner Würde?

Das war deine(!) Aussage:

"Oh, das ist ganz einfach: Die allermeisten Menschen können sich einen
Lebensstandard im üblichen Rahmen finanzieren. Manche sogar mehr."

Also was ist so schwer daran für Dich, einfach zu bennen, worauf Du Dich
mit "Lebensstandard im üblichen Rahmen" beziehst, wenn es dazu mehrere
Ausarbeitungen gibt? Dass Du Dich darauf berufst, sowas könne man aus
Angaben bei Destatis ableiten und dass es zu Ausarbeitungen gibt, ohne
diese zu benennen, ist einfach nur eine billige Ausflucht, weil Du es
tatsächlich auch nicht weißt - sonst könntest Du ja auch einfach nur
eine Quelle dazu benennen.
--
Arno Welzel
https://arnowelzel.de
Lars Gebauer
2021-01-10 13:14:13 UTC
Permalink
Post by Arno Welzel
Post by Lars Gebauer
Post by Arno Welzel
Gib' doch einfach zu, dass Du keine konkrete Definition dafür hast, was
aktuell als "Lebenstandard im üblichen Rahmen" gilt.
Doch habe ich. Aber was zählt meine Definition, wenn es um das allgemein
Übliche geht?
Wenn deine Definition nicht dem entspricht, was "allgemein üblich" ist,
wozu dann überhaupt den Hinweis darauf? Dann ist dein Verweis darauf
erst recht sinnfrei.
Ja, ich habe mich auch gewundert, was Dir so sehr an meiner Definition
liegt.
Post by Arno Welzel
Post by Lars Gebauer
Post by Arno Welzel
Aber auch Destatis sagt nichts darüber, ob der Besitz eines PKW
"üblich" ist, oder nicht
Aha. Du kannst also nicht ermitteln, in wie vielen Haushalten in D ein
oder mehrere PKW zum üblichen Standard gehören? - Wie bedauerlich. Laß
Dir einfach Dein Schulgeld wieder geben.
Nein - darum ging es nicht! Es ging um die Frage, ob PKW-Besitz als
"üblicher Lebensstandard" gilt oder nicht. Das kann aus der Angabe,
wieviele Haushalte einen PKW haben, nicht ableiten.
Ach so? Bspw. 70% sind kein starkes Indiz für "üblich"?
Post by Arno Welzel
Ab wann gilt es als
"üblich"? Schon bei mehr als 50%? Oder müssen es mindestens 70% sein,
damit es als "üblich" gilt? Wer definiert das?
Jetzt verstehe ich Dich! Du willst Dich da an den Nachkommastellen
aufgeilen. *So* ist das.
Post by Arno Welzel
Post by Lars Gebauer
Ganz abgesehen davon, daß ich Destatis nur als Beispiel nannte. Es gibt
auch jede Menge "fertige" Ausarbeitungen zu dem Thema.
Und eine davon zu nennen liegt unter deiner Würde?
Du meinst, ich soll einen faulen Hund zum Jagen tragen? Welchen Sinn hat
das?

Aber auch hier verstehe ich Dich so langsam: Du willst dann nur ein
bisschen an der Quelle herumkritteln. Das ist mir zu langweilig.
Post by Arno Welzel
"Oh, das ist ganz einfach: Die allermeisten Menschen können sich einen
Lebensstandard im üblichen Rahmen finanzieren. Manche sogar mehr."
Richtig.

Alles andere dazu ist bereits gesagt.
--
"Astrein!"

--Marie, 21, experimentierfreudig beim Sex im Wald
Arno Welzel
2021-01-10 15:10:52 UTC
Permalink
[...]
Post by Lars Gebauer
Post by Arno Welzel
Post by Lars Gebauer
Aha. Du kannst also nicht ermitteln, in wie vielen Haushalten in D ein
oder mehrere PKW zum üblichen Standard gehören? - Wie bedauerlich. Laß
Dir einfach Dein Schulgeld wieder geben.
Nein - darum ging es nicht! Es ging um die Frage, ob PKW-Besitz als
"üblicher Lebensstandard" gilt oder nicht. Das kann aus der Angabe,
wieviele Haushalte einen PKW haben, nicht ableiten.
Ach so? Bspw. 70% sind kein starkes Indiz für "üblich"?
Es geht nicht um Indizien, sondern ob man das als üblich betrachtet oder
nicht.
Post by Lars Gebauer
Post by Arno Welzel
Ab wann gilt es als
"üblich"? Schon bei mehr als 50%? Oder müssen es mindestens 70% sein,
damit es als "üblich" gilt? Wer definiert das?
Jetzt verstehe ich Dich! Du willst Dich da an den Nachkommastellen
aufgeilen. *So* ist das.
Wieso "Nachkommastellen"? Ich sehe zwischen 50 und 70 keinen Unterschied
bei den Nachkommastellen. Was soll das?

[...]
Post by Lars Gebauer
Post by Arno Welzel
Und eine davon zu nennen liegt unter deiner Würde?
Du meinst, ich soll einen faulen Hund zum Jagen tragen? Welchen Sinn hat
das?
Der faule Hund bist Du. Du stellst Behauptungen in den Raum und willst
die dann nicht mit Fakten unterlegen.
Post by Lars Gebauer
Aber auch hier verstehe ich Dich so langsam: Du willst dann nur ein
bisschen an der Quelle herumkritteln. Das ist mir zu langweilig.
Nö, ich will nur verstehen, was Du als Maßstab siehst. Irgendein
pauschales "üblicher Lebensstandard" ist eine inhaltsleere Aussgae. Aber
ich sehe schon - Du willst nicht, dass man deinen Aussagen einordnen kann.
--
Arno Welzel
https://arnowelzel.de
Lars Gebauer
2021-01-04 11:17:22 UTC
Permalink
Post by Arno Welzel
Post by Lars Gebauer
Post by Arno Welzel
Hier hingegen rebellieren (eher demonstrieren) Leute, denen es
"eigentlich" ganz gut geht, besser jedenfalls, als vielen anderen. Und
die rebellieren deswegen, weil es ihnen nicht /noch besser/ geht.
Wer mit 1500 EUR Netto auskommen muss und davon mehr als 50% für
Wohunngsmiete aufwenden muss, hat sicher kein "Luxusproblem".
So? - Es gibt Autos, die ich mir nicht leisten kann und viele andere
Dinge ebenso nicht. Dazu gehören eben auch Wohngegenden.
Auch die Wohngegend kann man sich nicht immer aussuchen.
Ausrede. Beides, Wohngegend wie auch Arbeitsplatz, kann man sich aussuchen.
Wann bist Du zuletzt umgezogen?
Als ich in Berlin eine Wohnung gesucht habe, dauerte das rund 4 Monate
und wir waren in der Zeit bei etwa 20 Wohnungsbesichtigungen, wo wir bei
fast *allen* Wohnungen eine Absage erhalten haben, obwohl ich
Softwareentwickler mit ungefristetem Arbeitsvertrag und gutem Einkommen
und exzellenter Schufa-Auskunft bin. Am Ende blieben nur noch zwei
Wohnungen übrig, wo wir überhaupt das Angebot erhalten haben, sie zu
nehmen, wenn wir wollen. Beide nicht billig, aber irgendwo muss man halt
wohnen.
Welch schreckliches aber immerhin selbstgewähltes Schicksal. Und?
Post by Arno Welzel
Es ist also keineswegs so, dass man einfach beliebig aussuchen kann -
man muss auch nehmen was verfügbar ist, zur Not auch etwas, was teuerer
ist, als erhofft, weil man irgendwann halt auch mal ein Dach über dem
Kopf braucht und nicht ewig suchen kann.
Du *mußtest* nach Berlin?
Post by Arno Welzel
Ebenso beim Arbeitsplatz: nicht jeder hat einen Beruf, wo es reichlich
freie Stellen gibt, aus denen man nur noch aussuchen muss. Auch da muss
man u.U. nehmen, was es gibt.
Und das ist völlig alternativlos?
Post by Arno Welzel
Post by Lars Gebauer
Post by Arno Welzel
Korrekt. Genau das ist das Problem. Kapitalismus ist nicht kompatibel zu
den Bedürfnissen derer, die nicht so viel verdienen.
*Gerade* der Kapitalismus ist betreffs Bedürfnisbefriedigung der Masse
immer noch der einsame Sieger.
Die Masse kann Mieten wie in München mit 24 EUR pro Qudaratmeter zahlen?
Wozu? - Die Masse muß doch nicht nach München.

In München leben die, die dort leben *wollen*. Gut, das ist völlig ok.
Aber das Gejammer ist albern.
Post by Arno Welzel
Oder ist "Bedürfnisbefriedigung" für Dich bereits erfüllt, wenn man
nicht verhungert und einen Platz zu Wohnen hat?
Wie viele Städte gibt es in D? Es muß unbedingt München sein? Warum
nicht Monaco?
Post by Arno Welzel
Und sind die Minimal-Einkommen der vielen hunderttausend Leute, die
zusätzlich zum spärlichen Gehalt noch Arbeitslosengeld II bekommen auch
eine funktionierende "Bedürnisbefriedigung für die Massen"?
Der Kapitalismus ermöglicht es, auch Alte, Kranke, Schwache etc.pp. mit
durchzuziehen. Oder Leute, die aus sonstigen Gründen in prekären
Verhältnissen leben. Vor 150 Jahren wären die verhungert.
Post by Arno Welzel
Ich würde
das ja eher als Ausbeutung durch Arbeitgeber auf Kosten der
Allgemeinheit sehen.
Was soll das sein, diese "Kosten der Allgemeinheit"?
--
"Astrein!"

--Marie, 21, experimentierfreudig beim Sex im Wald
Peter Veith
2021-01-04 11:26:47 UTC
Permalink
Post by Lars Gebauer
Der Kapitalismus ermöglicht es, auch Alte, Kranke, Schwache etc.pp. mit
durchzuziehen. Oder Leute, die aus sonstigen Gründen in prekären
Verhältnissen leben.
Negativ.

Es ist zuzugeben, er hat die Potenz dazu, aber sein System gibt das
nicht her. "Soziales" gehört nicht zu seinem systemimmanenten
Bestandteilen. Er ist insoweit offen brutal.
Post by Lars Gebauer
Vor 150 Jahren wären die verhungert.
Machen sie noch heute massenhaft, in dieser Sekunde. Und es ist kein
Mengen- sondern ein reines Verteilungsproblem ... die Betreffenden
können einfach nicht zahlen.

Daß einzelne kapitalistische _Staaten_ "Alte, Kranke, Schwache etc.pp."
derzeit nicht offen verrecken lassen und dafür von den Kapitalisten Geld
abpressen, wurde ihm in "150 Jahren" oft blutigen Kampf abgerungen:

Beginnend bei den
- gemeingefährlichen Bestrebungen der Sozialdemokratie,
- über die systemgefährdenden Revolutionen bis hin zur
- Errichtung des sozialistischen Weltsystems als Konkurrenz.

Nun gibt es weder Bestrebungen der Sozialdemokratie, noch Revolutionen
oder eine Systemkonkurrenz, also bricht sich auch hierzulande der
"urwüchsige" Kapitalismus wieder Bahn: Ob Agenda 2020 oder
Notstandsdemokratie, es geht "voran"!

Und ich wieder mittendrin, Scheiße.
Veith
--
Das Kleinbürgertum wartet gerne ab und
geht im Krieg als Erste zugrunde.
http://ddr-luftwaffe.blogspot.com
Achim Ebeling
2021-01-04 11:31:49 UTC
Permalink
Post by Peter Veith
Und ich wieder mittendrin, Scheiße.
Geduld, Geduld, wir haben es bald geschafft ;-)
--
Bis denne
Achim
Lars Gebauer
2021-01-04 12:13:10 UTC
Permalink
Post by Peter Veith
Post by Lars Gebauer
Der Kapitalismus ermöglicht es, auch Alte, Kranke, Schwache etc.pp. mit
durchzuziehen. Oder Leute, die aus sonstigen Gründen in prekären
Verhältnissen leben.
Negativ.
Guck' mal aus'm Fenster: Es *ist* so.

Ja: Man könnte das alles schöner, fetziger, cooler usw.usf. machen. Dennoch.
Post by Peter Veith
Post by Lars Gebauer
Vor 150 Jahren wären die verhungert.
Machen sie noch heute massenhaft, in dieser Sekunde.
Afrika? - Interessanterweise nimmt das Hungerproblem auch dort seit
Jahren kontinuierlich ab.
Post by Peter Veith
Daß einzelne kapitalistische _Staaten_ "Alte, Kranke, Schwache etc.pp."
derzeit nicht offen verrecken lassen und dafür von den Kapitalisten Geld
Jain. Kapitalismus braucht viele zahlungskräftige Kunden aber keine
Rebellionen etc. Insofern nützt ihm eine völlig verarmte Bevölkerung
nicht. Da ist der übrigens ganz alleine drauf gekommen.
--
"Astrein!"

--Marie, 21, experimentierfreudig beim Sex im Wald
Peter Veith
2021-01-04 12:23:44 UTC
Permalink
Post by Lars Gebauer
Post by Peter Veith
Post by Lars Gebauer
Der Kapitalismus ermöglicht es, auch Alte, Kranke, Schwache etc.pp. mit
durchzuziehen. Oder Leute, die aus sonstigen Gründen in prekären
Verhältnissen leben.
Negativ.
Guck' mal aus'm Fenster: Es *ist* so.
Nein.

Mit Kapitalismus hat das "draußen" nichts zu tun. Daher steht auch im
schmucken GG, daß die BRD ein _sozialer_ Bundesstaat sei. Hier wurde der
Staat und die Wirtschaft gebunden, weil es der Kapitalismus aus eigener
Kraft nicht kann.
Post by Lars Gebauer
Post by Peter Veith
Post by Lars Gebauer
Vor 150 Jahren wären die verhungert.
Machen sie noch heute massenhaft, in dieser Sekunde.
Afrika? - Interessanterweise nimmt das Hungerproblem auch dort seit
Jahren kontinuierlich ab.
Nein, sondern in Asien (China, hatten wir erst unlängst.
Post by Lars Gebauer
Post by Peter Veith
Daß einzelne kapitalistische _Staaten_ "Alte, Kranke, Schwache etc.pp."
derzeit nicht offen verrecken lassen und dafür von den Kapitalisten Geld
Jain. Kapitalismus braucht viele zahlungskräftige Kunden aber keine
Rebellionen etc. Insofern nützt ihm eine völlig verarmte Bevölkerung
nicht. Da ist der übrigens ganz alleine drauf gekommen.
Nein, es wurde ihm blutigst abgetrotzt und wir verschenken diese
Errungenschaften gerade. Pahhh, im Zweifel genügen sich die paar
Superreichen mit einem großen Heer Sklaven selber.

Sorry Lars, diese Deine Einfältigkeit ist kaum zu überbieten. Und das zu
erkennen, brauchst Du weder StaBü noch M/L, _deren_ Theorien und Praxis
genügen vollständig.

VWL- / BWL-Lehrer in die Produktion!

Veith
--
Das Kleinbürgertum wartet gerne ab und
geht im Krieg als Erste zugrunde.
http://ddr-luftwaffe.blogspot.com
Lars Gebauer
2021-01-04 12:39:52 UTC
Permalink
Post by Peter Veith
Post by Lars Gebauer
Post by Peter Veith
Post by Lars Gebauer
Der Kapitalismus ermöglicht es, auch Alte, Kranke, Schwache etc.pp. mit
durchzuziehen. Oder Leute, die aus sonstigen Gründen in prekären
Verhältnissen leben.
Negativ.
Guck' mal aus'm Fenster: Es *ist* so.
Nein.
Mit Kapitalismus hat das "draußen" nichts zu tun. Daher steht auch im
schmucken GG, daß die BRD ein _sozialer_ Bundesstaat sei.
Im GG steht *nichts*, was den Interessen des Kapitals irgendwie
widersprechen würde.
Post by Peter Veith
Post by Lars Gebauer
Post by Peter Veith
Post by Lars Gebauer
Vor 150 Jahren wären die verhungert.
Machen sie noch heute massenhaft, in dieser Sekunde.
Afrika? - Interessanterweise nimmt das Hungerproblem auch dort seit
Jahren kontinuierlich ab.
Nein, sondern in Asien (China, hatten wir erst unlängst.
Egal.
Post by Peter Veith
Post by Lars Gebauer
Post by Peter Veith
Daß einzelne kapitalistische _Staaten_ "Alte, Kranke, Schwache etc.pp."
derzeit nicht offen verrecken lassen und dafür von den Kapitalisten Geld
Jain. Kapitalismus braucht viele zahlungskräftige Kunden aber keine
Rebellionen etc. Insofern nützt ihm eine völlig verarmte Bevölkerung
nicht. Da ist der übrigens ganz alleine drauf gekommen.
Nein, es wurde ihm blutigst abgetrotzt
In einer völlig verarmenten Umgebung kann kein Kapitalismus lange
überleben. Der benötigt, für's Überleben, ein gewisses Einkommensniveau
der Bevölkerung.

Die ganzen hübschen Autofabriken könntest Du einfach zuschließen, könnte
sich niemand diese Autos leisten. Du hättest noch nichtmal Geld für den
Abriß.
Post by Peter Veith
und wir verschenken diese
Errungenschaften gerade. Pahhh, im Zweifel genügen sich die paar
Superreichen mit einem großen Heer Sklaven selber.
Schon die alten Römer wußten, daß das nicht so richtig klappt.
--
"Astrein!"

--Marie, 21, experimentierfreudig beim Sex im Wald
Peter Veith
2021-01-04 13:07:06 UTC
Permalink
Post by Lars Gebauer
Post by Peter Veith
Post by Lars Gebauer
Post by Peter Veith
Post by Lars Gebauer
Der Kapitalismus ermöglicht es, auch Alte, Kranke, Schwache etc.pp. mit
durchzuziehen. Oder Leute, die aus sonstigen Gründen in prekären
Verhältnissen leben.
Negativ.
Guck' mal aus'm Fenster: Es *ist* so.
Nein.
Mit Kapitalismus hat das "draußen" nichts zu tun. Daher steht auch im
schmucken GG, daß die BRD ein _sozialer_ Bundesstaat sei.
Im GG steht *nichts*, was den Interessen des Kapitals irgendwie
widersprechen würde.
Doch, siehe bspw. Art. 20 Abs. 1 GG der BRD. Bedenke auch die Zeit, als
jenes unter dem Diktat der westlichen Besatzungsmächte geschrieben wurde
und google u.U. nach dem Ahlener Programm der CDU.

Es ist problemlos erkennbar, daß für sehr viele Menschen 1945 der
Kapitalismus so etwas von moralisch abgewirtschaftet hatte, daß selbst
die CDU nicht traute, ihn in das Bonner Grundgesetz festschreiben zu lassen.

"Dem Sozialismus gehört die Zukunft! CDU", vergleiche:
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Post by Lars Gebauer
Post by Peter Veith
Post by Lars Gebauer
Post by Peter Veith
Post by Lars Gebauer
Vor 150 Jahren wären die verhungert.
Machen sie noch heute massenhaft, in dieser Sekunde.
Afrika? - Interessanterweise nimmt das Hungerproblem auch dort seit
Jahren kontinuierlich ab.
Nein, sondern in Asien (China, hatten wir erst unlängst.
Egal.
Fakten sind hartnäckige Burschen und nicht "egal" ... zur Beurteilung
der Lage und für die Handlungsalternativen, die daraus entwickelt werden
(sollten).
Post by Lars Gebauer
Post by Peter Veith
Post by Lars Gebauer
Post by Peter Veith
Daß einzelne kapitalistische _Staaten_ "Alte, Kranke, Schwache etc.pp."
derzeit nicht offen verrecken lassen und dafür von den Kapitalisten Geld
Jain. Kapitalismus braucht viele zahlungskräftige Kunden aber keine
Rebellionen etc. Insofern nützt ihm eine völlig verarmte Bevölkerung
nicht. Da ist der übrigens ganz alleine drauf gekommen.
Nein, es wurde ihm blutigst abgetrotzt
In einer völlig verarmenten Umgebung kann kein Kapitalismus lange
überleben. Der benötigt, für's Überleben, ein gewisses Einkommensniveau
der Bevölkerung.
Nun, dann schaue die mal die Geschichte des Kapitalismus an ... da
brauchst Du noch nicht mal auf Engels "Lage der arbeitenden Klasse in
England" zurückzugreifen, ein bißchen Dickens reicht da schon.
http://www.mlwerke.de/me/me02/me02_225.htm
Post by Lars Gebauer
Die ganzen hübschen Autofabriken könntest Du einfach zuschließen, könnte
sich niemand diese Autos leisten. Du hättest noch nichtmal Geld für den
Abriß.
Autos kaufen keine Autos, wußte schon Herr Ford und hat sich eine kleine
Arbeiteraristokratie geschaffen. Heute wird diese bereits durch einen
unbefristeten Arbeitsvertrag und Tarifbindung charakterisiert ... daß
diese immer weniger werden, sollte dir aufgefallen sein.

Die Gründe dafür habe ich angerissen.
Post by Lars Gebauer
Post by Peter Veith
und wir verschenken diese
Errungenschaften gerade. Pahhh, im Zweifel genügen sich die paar
Superreichen mit einem großen Heer Sklaven selber.
Schon die alten Römer wußten, daß das nicht so richtig klappt.
Nö, "wußten" sie nicht resp. konnten es nicht ändern. Folge:
Zusammenbruch, Barbarei.

An der Stelle wird es übrigens sehr interessant: Es gab bereits im Alten
Rom feudalistische Ansätze, d.h. für die nächste Gesellschaftsformation,
wissen schon, das Kolonat (Kolonen). Leider konnten die sich nicht
durchsetzen, da die Vertreter / Nutznießer der Sklaverei noch
wirtschaftlich / politisch stärker waren. Also folgte Zusammenbruch und
die lange Nacht des Mittelalters.

Auch im Feudalismus gab es Ansätze zu Kapitalismus, vor allem in den
Städten Norditaliens. Dennoch war der Feudalismus noch zu stark und es
bedurfte schwerer sozialer Auseinandersetzung / Kriege sowie der
Insellage Englands um dem Kapitalismus zum Durchbruch zu verhelfen.

Damit hat sich Jürgen Kuczynski zeitlebens beschäftigt ... muß mal
wieder nachlesen.

Veith
--
"There’s class warfare, all right, […] but it’s my class, the rich
class, that’s making war, and we’re winning" (Warren Buffett)
http://www.DDR-Luftwaffe.de
Arno Welzel
2021-01-04 15:48:17 UTC
Permalink
[...]
Post by Lars Gebauer
Post by Peter Veith
Mit Kapitalismus hat das "draußen" nichts zu tun. Daher steht auch im
schmucken GG, daß die BRD ein _sozialer_ Bundesstaat sei.
Im GG steht *nichts*, was den Interessen des Kapitals irgendwie
widersprechen würde.
Art. 1, Abs 1: "Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten
und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt."

Und zum Vergleich:

<https://www.dw.com/de/das-verschimmelte-heim-der-t%C3%B6nnies-arbeiter/a-53898736>

<https://www.dw.com/de/t%C3%B6nnies-arbeitsbedingungen/a-54024414>

Aber vermutlich ist die Würde noch gegeben, solange Leute immer noch zu
Essen haben und ein Dach über dem Kopf. Sollen sie doch woanders
arbeiten gehen, wenn es ihnen nicht passt.

[...]
Post by Lars Gebauer
In einer völlig verarmenten Umgebung kann kein Kapitalismus lange
überleben. Der benötigt, für's Überleben, ein gewisses Einkommensniveau
der Bevölkerung.
Das Niveau kann aber recht niedrig sein. Am Ende macht's die Masse.
Aldi, Lidl, Norma usw. leben ganz gut von Leuten, die keine hohen
Einkommen haben.
--
Arno Welzel
https://arnowelzel.de
Lars Gebauer
2021-01-04 18:15:43 UTC
Permalink
Post by Arno Welzel
Post by Lars Gebauer
Post by Peter Veith
Mit Kapitalismus hat das "draußen" nichts zu tun. Daher steht auch im
schmucken GG, daß die BRD ein _sozialer_ Bundesstaat sei.
Im GG steht *nichts*, was den Interessen des Kapitals irgendwie
widersprechen würde.
Art. 1, Abs 1: "Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten
und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt."
... und manchmal kommt diese staatliche Gewalt ihrer Verpflichtung halt
nicht nach. Sowas aber auch!

Und deswegen widerspricht das GG den Interessen des Kapitals?
Post by Arno Welzel
Post by Lars Gebauer
In einer völlig verarmenten Umgebung kann kein Kapitalismus lange
überleben. Der benötigt, für's Überleben, ein gewisses Einkommensniveau
der Bevölkerung.
Das Niveau kann aber recht niedrig sein.
Ja. *Und*? Der Rest des Kapitals packt einfach ein?

All die schönen Güter müssen auch verkauft werden. Und das funktioniert
nur, wenn genügend Kaufkraft vorhanden ist.
--
"Astrein!"

--Marie, 21, experimentierfreudig beim Sex im Wald
Peter Veith
2021-01-04 18:27:45 UTC
Permalink
Post by Lars Gebauer
All die schönen Güter müssen auch verkauft werden. Und das funktioniert
nur, wenn genügend Kaufkraft vorhanden ist.
Richtig.

Und was passiert wenn diese nicht verkauft werden? Richtig, es gibt
Überproduktionskrise.

Stichwort: Anarchie der Produktion.
Überproduktionskrise sind zyklisch. Die Faustformel lautete früher, ca.
alle 8 Jahre und der Sparer oder Kreditnehmer konnte das schon am
Zinsniveau ablesen.

Und wie läuft das Zinsniveau seit Einführung des Euro? Richtig, die
Überproduktionskrisen wurden mit gigantischen Schuldenmachen des Staates
zu Gunsten weniger Kapitalisten gedeckelt.

Das das nicht dauerhaft gut gehen konnte, war klar, deshalb war
"Lock-Down" keine schlechte Idee aus volkswirtschaftlicher Sicht, besser
als Krieg in früheren Zeiten, als es bereits schonmal ungebremsten
Kapitalismus gab.

Tja.

Veith
--
"There’s class warfare, all right, […] but it’s my class, the rich
class, that’s making war, and we’re winning" (Warren Buffett)
http://www.DDR-Luftwaffe.de
Arno Welzel
2021-01-04 18:28:15 UTC
Permalink
Post by Lars Gebauer
Post by Arno Welzel
Post by Lars Gebauer
Post by Peter Veith
Mit Kapitalismus hat das "draußen" nichts zu tun. Daher steht auch im
schmucken GG, daß die BRD ein _sozialer_ Bundesstaat sei.
Im GG steht *nichts*, was den Interessen des Kapitals irgendwie
widersprechen würde.
Art. 1, Abs 1: "Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten
und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt."
... und manchmal kommt diese staatliche Gewalt ihrer Verpflichtung halt
nicht nach. Sowas aber auch!
Und deswegen widerspricht das GG den Interessen des Kapitals?
Korrekt, genau deswegen. Das Kapital interessiert sich nämlich nicht,
was im GG steht, solange es nicht dabei erwischt wird, dass es dagegen
verstößt.
Post by Lars Gebauer
Post by Arno Welzel
Post by Lars Gebauer
In einer völlig verarmenten Umgebung kann kein Kapitalismus lange
überleben. Der benötigt, für's Überleben, ein gewisses Einkommensniveau
der Bevölkerung.
Das Niveau kann aber recht niedrig sein.
Ja. *Und*? Der Rest des Kapitals packt einfach ein?
All die schönen Güter müssen auch verkauft werden. Und das funktioniert
nur, wenn genügend Kaufkraft vorhanden ist.
Genau das passiert ja auch. Aber man sieht auch, dass Firmen wie Amazon
zunehmend lokale Händler verdrängen, weil "billig" halt auch wichtig ist
und jetzt durch die Einschränkungen des Lock Down erst recht noch mehr
bestellt wird. Die Paket-Auslieferer haben davon natürlich nicht viel
und werden weiterhin schlecht bezahlt. Es läuft immer darauf hinaus,
maximal möglichen Gewinn zu erzielen. Sowie auch bei Immobilienfirmen
wie Vonovia (Gewinn 2019 über 1 Mrd. EUR) oder Deutsche Wohnen (Gewinn
2019 etwa 634 Mio. EUR). Um Menschen und deren Bedürfnisse geht es schon
lange nicht mehr. Aber es ist besser als vor 150 Jahren und daher ja in
deinen Augen alles gut.
--
Arno Welzel
https://arnowelzel.de
Lars Gebauer
2021-01-04 19:17:30 UTC
Permalink
Post by Arno Welzel
Post by Lars Gebauer
Post by Arno Welzel
Post by Lars Gebauer
Post by Peter Veith
Mit Kapitalismus hat das "draußen" nichts zu tun. Daher steht auch im
schmucken GG, daß die BRD ein _sozialer_ Bundesstaat sei.
Im GG steht *nichts*, was den Interessen des Kapitals irgendwie
widersprechen würde.
Art. 1, Abs 1: "Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten
und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt."
... und manchmal kommt diese staatliche Gewalt ihrer Verpflichtung halt
nicht nach. Sowas aber auch!
Und deswegen widerspricht das GG den Interessen des Kapitals?
Korrekt, genau deswegen. Das Kapital interessiert sich nämlich nicht,
was im GG steht, solange es nicht dabei erwischt wird, dass es dagegen
verstößt.
Ja dann erwische es doch.
Post by Arno Welzel
Post by Lars Gebauer
All die schönen Güter müssen auch verkauft werden. Und das funktioniert
nur, wenn genügend Kaufkraft vorhanden ist.
Genau das passiert ja auch.
Ach. Auf einmal?
Post by Arno Welzel
Aber man sieht auch, dass Firmen wie Amazon
zunehmend lokale Händler verdrängen, weil "billig" halt auch wichtig ist
und jetzt durch die Einschränkungen des Lock Down erst recht noch mehr
bestellt wird. Die Paket-Auslieferer haben davon natürlich nicht viel
und werden weiterhin schlecht bezahlt.
Und die Pferdefuhrwerksführer sind schon lange ausgestorben. Sowas aber
auch!
Post by Arno Welzel
Es läuft immer darauf hinaus, maximal möglichen Gewinn zu erzielen.
Natürlich. Das ist der Antrieb des Kapitalismus: Profit.
--
"Astrein!"

--Marie, 21, experimentierfreudig beim Sex im Wald
Arno Welzel
2021-01-05 02:02:19 UTC
Permalink
[...]
Post by Lars Gebauer
Post by Arno Welzel
Aber man sieht auch, dass Firmen wie Amazon
zunehmend lokale Händler verdrängen, weil "billig" halt auch wichtig ist
und jetzt durch die Einschränkungen des Lock Down erst recht noch mehr
bestellt wird. Die Paket-Auslieferer haben davon natürlich nicht viel
und werden weiterhin schlecht bezahlt.
Und die Pferdefuhrwerksführer sind schon lange ausgestorben. Sowas aber
auch!
Ohne sinnfreie Polemik geht's wohl nicht, oder?

Ist das für Dich ein erstrebenswerter Zustand, dass die Welt von einer
handvoll Großkonzernen beherrscht wird, weil kleinere Anbieter rein
wirtschaftlich nicht konkurrenzfähig sind?
Post by Lars Gebauer
Post by Arno Welzel
Es läuft immer darauf hinaus, maximal möglichen Gewinn zu erzielen.
Natürlich. Das ist der Antrieb des Kapitalismus: Profit.
Korrekt - und nichts anderes. Die von Dir behaupteten positiven Effekte,
dass jeder alles hat, was er braucht, ist Augenwischerei. Nur was dem
Profit dient, wird auch erhalten und Sozialleistungen werden nur soweit
wie unbedingt nötig erbracht, um niemanden sterben zu lassen, mehr aber
auch nicht.
--
Arno Welzel
https://arnowelzel.de
Lars Gebauer
2021-01-05 09:50:53 UTC
Permalink
Post by Arno Welzel
Post by Lars Gebauer
Post by Arno Welzel
Aber man sieht auch, dass Firmen wie Amazon
zunehmend lokale Händler verdrängen, weil "billig" halt auch wichtig ist
und jetzt durch die Einschränkungen des Lock Down erst recht noch mehr
bestellt wird. Die Paket-Auslieferer haben davon natürlich nicht viel
und werden weiterhin schlecht bezahlt.
Und die Pferdefuhrwerksführer sind schon lange ausgestorben. Sowas aber
auch!
Ohne sinnfreie Polemik geht's wohl nicht, oder?
Wer hat denn damit angefangen?
Post by Arno Welzel
Ist das für Dich ein erstrebenswerter Zustand, dass die Welt von einer
handvoll Großkonzernen beherrscht wird, weil kleinere Anbieter rein
wirtschaftlich nicht konkurrenzfähig sind?
Ich schrieb kein Wort darüber, was ein für mich erstebenswerter Zustand ist.
Post by Arno Welzel
Post by Lars Gebauer
Post by Arno Welzel
Es läuft immer darauf hinaus, maximal möglichen Gewinn zu erzielen.
Natürlich. Das ist der Antrieb des Kapitalismus: Profit.
Korrekt - und nichts anderes. Die von Dir behaupteten positiven Effekte,
dass jeder alles hat, was er braucht, ist Augenwischerei.
Nein, das ist immer das reale Outcome. In Kombination mit Fortschritt.
--
"Astrein!"

--Marie, 21, experimentierfreudig beim Sex im Wald
Arno Welzel
2021-01-05 15:50:46 UTC
Permalink
Post by Lars Gebauer
Post by Arno Welzel
Post by Lars Gebauer
Post by Arno Welzel
Aber man sieht auch, dass Firmen wie Amazon
zunehmend lokale Händler verdrängen, weil "billig" halt auch wichtig ist
und jetzt durch die Einschränkungen des Lock Down erst recht noch mehr
bestellt wird. Die Paket-Auslieferer haben davon natürlich nicht viel
und werden weiterhin schlecht bezahlt.
Und die Pferdefuhrwerksführer sind schon lange ausgestorben. Sowas aber
auch!
Ohne sinnfreie Polemik geht's wohl nicht, oder?
Wer hat denn damit angefangen?
Post by Arno Welzel
Ist das für Dich ein erstrebenswerter Zustand, dass die Welt von einer
handvoll Großkonzernen beherrscht wird, weil kleinere Anbieter rein
wirtschaftlich nicht konkurrenzfähig sind?
Ich schrieb kein Wort darüber, was ein für mich erstebenswerter Zustand ist.
Ich aber - ich rede die ganze Zeit nur davon. Und alles was Dir dazu
einfällt ist, dass Kapitalismus besser ist, als die Lebensumstände von
vor 150 Jahren und dass jeder hier die freie Wahl hat und daher Kritik
ungerechtfertigt.

Wir kommen wohl nicht weiter, also lassen wir's besser.
--
Arno Welzel
https://arnowelzel.de
Lars Gebauer
2021-01-05 16:50:10 UTC
Permalink
Post by Arno Welzel
Post by Lars Gebauer
Post by Arno Welzel
Ist das für Dich ein erstrebenswerter Zustand, dass die Welt von einer
handvoll Großkonzernen beherrscht wird, weil kleinere Anbieter rein
wirtschaftlich nicht konkurrenzfähig sind?
Ich schrieb kein Wort darüber, was ein für mich erstebenswerter Zustand ist.
Ich aber - ich rede die ganze Zeit nur davon.
Schön für Dich. Willst Du damit auch was sagen?
Post by Arno Welzel
Und alles was Dir dazu
einfällt ist, dass Kapitalismus besser ist, als die Lebensumstände von
vor 150 Jahren
Der Kapitalismus war es, der die Lebensumstände sehr vieler Menschen in
den letzten 150 Jahren massiv verbessert hat. Mehr, als jede andere
Gesellschaftsordnung. Und ja: Verbesserung geht mit Veränderung Hand in
Hand. Ohne Veränderung kann es gar keine Vebesserung geben.
Post by Arno Welzel
und dass jeder hier die freie Wahl hat
"Im Rahmen der generellen Möglichkeiten." (Sicherheitshalber, bevor Du
wieder auf eigenartige Gedanken kommst.)
Post by Arno Welzel
und daher Kritik ungerechtfertigt.
Das ist nun völliger Humbug. Gerade am Kapitalismus ist sehr vieles
absolut kritikwürdig.

Dummerweise zeigen viele "Kritiker" aber, daß sie die Problematik nicht
ansatzweise durchdacht haben. Weswegen deren "Kritik" zu grenzdebilem
Geblubbere degeneriert.
--
"Astrein!"

--Marie, 21, experimentierfreudig beim Sex im Wald
Torsten Mueller
2021-01-04 12:48:10 UTC
Permalink
Post by Lars Gebauer
Post by Peter Veith
Post by Lars Gebauer
Der Kapitalismus ermöglicht es, auch Alte, Kranke, Schwache etc.pp.
mit durchzuziehen. Oder Leute, die aus sonstigen Gründen in
prekären Verhältnissen leben.
Negativ.
Guck' mal aus'm Fenster: Es *ist* so.
Nein.
Mit Kapitalismus hat das "draußen" nichts zu tun. [...]
Bloß gut, daß Du das klarstellen konntest. Ich dachte schon, diese
Agenda-Politik und all der neoliberale Leih- und Zeitarbeitsquatsch
seien schlimme, kapitalistische Maßnahmen. Gut, daß es nicht so ist.

T.M.
Peter Veith
2021-01-04 13:16:51 UTC
Permalink
Post by Torsten Mueller
Mit Kapitalismus hat das "draußen" nichts zu tun. [...]
Bloß gut, daß Du das klarstellen konntest. Ich dachte schon, diese
Agenda-Politik und all der neoliberale Leih- und Zeitarbeitsquatsch
seien schlimme, kapitalistische Maßnahmen. Gut, daß es nicht so ist.
Wahrscheinlich,
- verstehen wir uns nur miß,
- hast Du den Thread nicht gelesen,
- ironisierst nur.

Vorsorglich: Natürlich sind das staatliche Maßnahmen, um dem urwüchsigen
Kapitalismus in Reinkultur wieder zum Durchbruch zu verhelfen und
dadurch profitschmälernden Sozialklimbim in den Orkus der Geschichte zu
versenken. Das geschieht übrigens weltweit ...

... folglich besteht wieder (weltweit) die Gefahr sozialer Unruhen und
damit entstehen Alternativkosten, so für den Repressionsapparat, welche
minimiert werden müssen.

Eine von vielen Möglichkeiten ist es, die Menschen wie weiland bei der
Leibeigenschaft / Sklaverei zu Hause einzusperren oder unter dem
(preußischen) Kleinen Belagerungszustand zu stellen sowie die Betroffen
zu animieren, gegenseitig aufeinander "aufzupassen" und Verstöße selbst
zu regeln oder notfalls zu melden.

Mmmmh.

Veith
--
"There’s class warfare, all right, […] but it’s my class, the rich
class, that’s making war, and we’re winning" (Warren Buffett)
http://www.DDR-Luftwaffe.de
Arno Welzel
2021-01-04 15:39:33 UTC
Permalink
[...]
Post by Lars Gebauer
Post by Arno Welzel
Es ist also keineswegs so, dass man einfach beliebig aussuchen kann -
man muss auch nehmen was verfügbar ist, zur Not auch etwas, was teuerer
ist, als erhofft, weil man irgendwann halt auch mal ein Dach über dem
Kopf braucht und nicht ewig suchen kann.
Du *mußtest* nach Berlin?
Ja.
Post by Lars Gebauer
Post by Arno Welzel
Ebenso beim Arbeitsplatz: nicht jeder hat einen Beruf, wo es reichlich
freie Stellen gibt, aus denen man nur noch aussuchen muss. Auch da muss
man u.U. nehmen, was es gibt.
Und das ist völlig alternativlos?
Ja.

[...]
Post by Lars Gebauer
Post by Arno Welzel
Oder ist "Bedürfnisbefriedigung" für Dich bereits erfüllt, wenn man
nicht verhungert und einen Platz zu Wohnen hat?
Wie viele Städte gibt es in D? Es muß unbedingt München sein? Warum
nicht Monaco?
Weil Monaco nicht in Deutschland liegt.

Aber ich sehe schon - für dich ist es irrelevant, wenn Städte Leute mit
geringeren Einkommen verdrängen und zu reinen Inseln der Wohlhabenden
werden. Unter diesem Aspekt ist natürlich *alles* egal. Verhundern muss
letzlich niemand und irgendwie wohnen und arbeiten kann man immer - auch
wenn's scheiß Bedinguen sind - egal, wem's nicht passt, soll halt
auswandern.
Post by Lars Gebauer
Post by Arno Welzel
Und sind die Minimal-Einkommen der vielen hunderttausend Leute, die
zusätzlich zum spärlichen Gehalt noch Arbeitslosengeld II bekommen auch
eine funktionierende "Bedürnisbefriedigung für die Massen"?
Der Kapitalismus ermöglicht es, auch Alte, Kranke, Schwache etc.pp. mit
durchzuziehen. Oder Leute, die aus sonstigen Gründen in prekären
Verhältnissen leben. Vor 150 Jahren wären die verhungert.
Wenn das dein Maßstab ist, ist natürlich alles prima. Die Obdachlosen
haben sich dann vermutlich ihr Schicksal selbst so ausgesucht und Leute,
die für weniger als 8 EUR die Stunde für Subunternehmer im Schlachthof
arbeiten, halt einfach zu doof.
Post by Lars Gebauer
Post by Arno Welzel
Ich würde
das ja eher als Ausbeutung durch Arbeitgeber auf Kosten der
Allgemeinheit sehen.
Was soll das sein, diese "Kosten der Allgemeinheit"?
Arbeitslosengeld als Aufstockung für schlecht bezahlte Arbeit, damit
Menschen überhaupt auf ein Existenzminimum kommen - wer glaubst Du,
bezahlt das?
--
Arno Welzel
https://arnowelzel.de
Lars Gebauer
2021-01-04 18:21:03 UTC
Permalink
Post by Arno Welzel
Post by Lars Gebauer
Post by Arno Welzel
Es ist also keineswegs so, dass man einfach beliebig aussuchen kann -
man muss auch nehmen was verfügbar ist, zur Not auch etwas, was teuerer
ist, als erhofft, weil man irgendwann halt auch mal ein Dach über dem
Kopf braucht und nicht ewig suchen kann.
Du *mußtest* nach Berlin?
Ja.
Du wurdest gezwungen?
Post by Arno Welzel
Post by Lars Gebauer
Post by Arno Welzel
Ebenso beim Arbeitsplatz: nicht jeder hat einen Beruf, wo es reichlich
freie Stellen gibt, aus denen man nur noch aussuchen muss. Auch da muss
man u.U. nehmen, was es gibt.
Und das ist völlig alternativlos?
Ja.
Du wurdest gezwungen?
Post by Arno Welzel
Post by Lars Gebauer
Post by Arno Welzel
Oder ist "Bedürfnisbefriedigung" für Dich bereits erfüllt, wenn man
nicht verhungert und einen Platz zu Wohnen hat?
Wie viele Städte gibt es in D? Es muß unbedingt München sein? Warum
nicht Monaco?
Weil Monaco nicht in Deutschland liegt.
ROTFL!
Post by Arno Welzel
Post by Lars Gebauer
Post by Arno Welzel
Und sind die Minimal-Einkommen der vielen hunderttausend Leute, die
zusätzlich zum spärlichen Gehalt noch Arbeitslosengeld II bekommen auch
eine funktionierende "Bedürnisbefriedigung für die Massen"?
Der Kapitalismus ermöglicht es, auch Alte, Kranke, Schwache etc.pp. mit
durchzuziehen. Oder Leute, die aus sonstigen Gründen in prekären
Verhältnissen leben. Vor 150 Jahren wären die verhungert.
Wenn das dein Maßstab ist, ist natürlich alles prima.
Hör' doch einfach mal mit diesem hanebüchenem Blödsinn auf! Natürlich
ist *nicht* "alles prima". *Dennoch* hat die kapitalistische
Wirtschaftsordnung immer noch mehr an Bedürfnisbefriedigung
hervorgebracht, als jede andere Ordnung.
Post by Arno Welzel
Post by Lars Gebauer
Post by Arno Welzel
Ich würde
das ja eher als Ausbeutung durch Arbeitgeber auf Kosten der
Allgemeinheit sehen.
Was soll das sein, diese "Kosten der Allgemeinheit"?
Arbeitslosengeld als Aufstockung für schlecht bezahlte Arbeit, damit
Menschen überhaupt auf ein Existenzminimum kommen - wer glaubst Du,
bezahlt das?
Sie wird durch die kapitalistische Wirtschaftsordnung ermöglicht und
finanziert.
--
"Astrein!"

--Marie, 21, experimentierfreudig beim Sex im Wald
Arno Welzel
2021-01-04 18:34:41 UTC
Permalink
Post by Lars Gebauer
Post by Arno Welzel
Post by Lars Gebauer
Post by Arno Welzel
Es ist also keineswegs so, dass man einfach beliebig aussuchen kann -
man muss auch nehmen was verfügbar ist, zur Not auch etwas, was teuerer
ist, als erhofft, weil man irgendwann halt auch mal ein Dach über dem
Kopf braucht und nicht ewig suchen kann.
Du *mußtest* nach Berlin?
Ja.
Du wurdest gezwungen?
Ja, durch die äußeren Umstände.
Post by Lars Gebauer
Post by Arno Welzel
Post by Lars Gebauer
Post by Arno Welzel
Ebenso beim Arbeitsplatz: nicht jeder hat einen Beruf, wo es reichlich
freie Stellen gibt, aus denen man nur noch aussuchen muss. Auch da muss
man u.U. nehmen, was es gibt.
Und das ist völlig alternativlos?
Ja.
Du wurdest gezwungen?
Ich nicht, aber viele Andere, die nicht den Luxus haben, sich eine
Arbeitsstelle aus vielen Angeboten aussuchen zu können.

[...]
Post by Lars Gebauer
Post by Arno Welzel
Post by Lars Gebauer
Wie viele Städte gibt es in D? Es muß unbedingt München sein? Warum
nicht Monaco?
Weil Monaco nicht in Deutschland liegt.
ROTFL!
Was ist daran so belustigend, in irgendeiner Stadt in Deutschland leben
zu wollen?


[...]
Post by Lars Gebauer
Post by Arno Welzel
Post by Lars Gebauer
Der Kapitalismus ermöglicht es, auch Alte, Kranke, Schwache etc.pp. mit
durchzuziehen. Oder Leute, die aus sonstigen Gründen in prekären
Verhältnissen leben. Vor 150 Jahren wären die verhungert.
Wenn das dein Maßstab ist, ist natürlich alles prima.
Hör' doch einfach mal mit diesem hanebüchenem Blödsinn auf! Natürlich
ist *nicht* "alles prima". *Dennoch* hat die kapitalistische
Wirtschaftsordnung immer noch mehr an Bedürfnisbefriedigung
hervorgebracht, als jede andere Ordnung.
Immerhin erkennst Du an, dass der Kapitalismus nicht nur gute Seiten hat.

[...]
Post by Lars Gebauer
Post by Arno Welzel
Post by Lars Gebauer
Was soll das sein, diese "Kosten der Allgemeinheit"?
Arbeitslosengeld als Aufstockung für schlecht bezahlte Arbeit, damit
Menschen überhaupt auf ein Existenzminimum kommen - wer glaubst Du,
bezahlt das?
Sie wird durch die kapitalistische Wirtschaftsordnung ermöglicht und
finanziert.
Ach so - meine Abgaben für Steuern und Sozialversicherung mit denen dann
eine Firma ihre billigen Arbeitskräfte durch
"Aufstocker"-Arbeitslosengeld finanziert bekommt, ist die
"kapitalistische Wirtschaftsordnung" und keinesfalls eine ungerechte
Verteilung von Geldern zu Gunsten von Firmen und zu Lasten der
Allgemeinheit?
--
Arno Welzel
https://arnowelzel.de
Lars Gebauer
2021-01-04 19:12:57 UTC
Permalink
Post by Arno Welzel
Post by Lars Gebauer
Post by Arno Welzel
Post by Lars Gebauer
Post by Arno Welzel
Es ist also keineswegs so, dass man einfach beliebig aussuchen kann -
man muss auch nehmen was verfügbar ist, zur Not auch etwas, was teuerer
ist, als erhofft, weil man irgendwann halt auch mal ein Dach über dem
Kopf braucht und nicht ewig suchen kann.
Du *mußtest* nach Berlin?
Ja.
Du wurdest gezwungen?
Ja, durch die äußeren Umstände.
Jemand mit einer Waffe?
Post by Arno Welzel
Post by Lars Gebauer
Post by Arno Welzel
Post by Lars Gebauer
Post by Arno Welzel
Ebenso beim Arbeitsplatz: nicht jeder hat einen Beruf, wo es reichlich
freie Stellen gibt, aus denen man nur noch aussuchen muss. Auch da muss
man u.U. nehmen, was es gibt.
Und das ist völlig alternativlos?
Ja.
Du wurdest gezwungen?
Ich nicht, aber viele Andere, die nicht den Luxus haben, sich eine
Arbeitsstelle aus vielen Angeboten aussuchen zu können.
Ach so. Für die gibt es nur und ausschließlich in Berlin Arbeitsstellen.
Post by Arno Welzel
Post by Lars Gebauer
Post by Arno Welzel
Post by Lars Gebauer
Wie viele Städte gibt es in D? Es muß unbedingt München sein? Warum
nicht Monaco?
Weil Monaco nicht in Deutschland liegt.
ROTFL!
Was ist daran so belustigend, in irgendeiner Stadt in Deutschland leben
zu wollen?
Nun, Du bist ja dazu "gezwungen". Folglich findest Du das weniger lustig.
Post by Arno Welzel
Post by Lars Gebauer
Post by Arno Welzel
Post by Lars Gebauer
Der Kapitalismus ermöglicht es, auch Alte, Kranke, Schwache etc.pp. mit
durchzuziehen. Oder Leute, die aus sonstigen Gründen in prekären
Verhältnissen leben. Vor 150 Jahren wären die verhungert.
Wenn das dein Maßstab ist, ist natürlich alles prima.
Hör' doch einfach mal mit diesem hanebüchenem Blödsinn auf! Natürlich
ist *nicht* "alles prima". *Dennoch* hat die kapitalistische
Wirtschaftsordnung immer noch mehr an Bedürfnisbefriedigung
hervorgebracht, als jede andere Ordnung.
Immerhin erkennst Du an, dass der Kapitalismus nicht nur gute Seiten hat.
Ich "erkenne" Binsenweisheiten nicht nur dann "an", wenn ich sie in
jedem Posting 3x wiederhole ...
Post by Arno Welzel
Post by Lars Gebauer
Post by Arno Welzel
Post by Lars Gebauer
Was soll das sein, diese "Kosten der Allgemeinheit"?
Arbeitslosengeld als Aufstockung für schlecht bezahlte Arbeit, damit
Menschen überhaupt auf ein Existenzminimum kommen - wer glaubst Du,
bezahlt das?
Sie wird durch die kapitalistische Wirtschaftsordnung ermöglicht und
finanziert.
Ach so - meine Abgaben für Steuern und Sozialversicherung mit denen dann
eine Firma ihre billigen Arbeitskräfte durch
"Aufstocker"-Arbeitslosengeld finanziert bekommt, ist die
"kapitalistische Wirtschaftsordnung"
Ja. Die kapitalistische Wirtschaftsordnung ermöglicht Dir ein
entsprechendes Einkommen.
--
"Astrein!"

--Marie, 21, experimentierfreudig beim Sex im Wald
Peter Veith
2021-01-04 19:28:10 UTC
Permalink
Post by Lars Gebauer
Die kapitalistische Wirtschaftsordnung ermöglicht Dir ein
entsprechendes Einkommen.
Bei dieser Pony-Hofsicht halte ich mich jetzt raus.

Veith
--
"There’s class warfare, all right, […] but it’s my class, the rich
class, that’s making war, and we’re winning" (Warren Buffett)
http://www.DDR-Luftwaffe.de
Lars Gebauer
2021-01-05 09:54:34 UTC
Permalink
Post by Peter Veith
Post by Lars Gebauer
Die kapitalistische Wirtschaftsordnung ermöglicht Dir ein
entsprechendes Einkommen.
Bei dieser Pony-Hofsicht halte ich mich jetzt raus.
Das ist gewiß besser so.
--
"Astrein!"

--Marie, 21, experimentierfreudig beim Sex im Wald
Arno Welzel
2021-01-05 02:06:22 UTC
Permalink
[...]
Post by Lars Gebauer
Post by Arno Welzel
Post by Lars Gebauer
Post by Lars Gebauer
Du *mußtest* nach Berlin?
Ja.
Du wurdest gezwungen?
Ja, durch die äußeren Umstände.
Jemand mit einer Waffe?
Nein, Familienangehörige, die meine Anwesenheit erfordern und die nicht
umziehen können. Und nein, das können sie wirklich nicht und das muss
ich Dir hier nicht erklären.

[Wahl des Arbeitsplatzes]
Post by Lars Gebauer
Post by Arno Welzel
Ich nicht, aber viele Andere, die nicht den Luxus haben, sich eine
Arbeitsstelle aus vielen Angeboten aussuchen zu können.
Ach so. Für die gibt es nur und ausschließlich in Berlin Arbeitsstellen.
Wieso Berlin? Es geht generell darum, dass nicht jeder Bürger
Deutschlands die Wahl beliebiger Arbeitsstellen hat.

[...]
Post by Lars Gebauer
Post by Arno Welzel
Ach so - meine Abgaben für Steuern und Sozialversicherung mit denen dann
eine Firma ihre billigen Arbeitskräfte durch
"Aufstocker"-Arbeitslosengeld finanziert bekommt, ist die
"kapitalistische Wirtschaftsordnung"
Ja. Die kapitalistische Wirtschaftsordnung ermöglicht Dir ein
entsprechendes Einkommen.
Dann ist ja alles gut. Und wenn andere Firmen einen Teil meines
Einkommens, den ich an den Staat abgeben muss, dazu nutzen, ihre
Arbeitskräfte nur mit Mindestlohn zu bezahlen, dann ist das ja alles
völlig korrekt.
--
Arno Welzel
https://arnowelzel.de
Tim Loeber
2021-01-05 11:44:51 UTC
Permalink
Post by Lars Gebauer
Wie viele Städte gibt es in D? Es muß unbedingt München sein?
weil der Dienstherr einen dort hinbefiehlt. Und außerdem das Pendeln
nach landshut verbietet. Deswegen haben viele junge Polizisten in
München einen zweit und dritt Job. So laut einer Doku vor einiger Zeit
im BR. In Stuttgart ist das Pendeln bis 150 km erlaubt.

Gut das Schicksal Polizist in Bayern zu werden ist meist selbstgewählt.

Eisenbahner in München stehen vor ähnlichen Problemen, zumindest hat die
Bahn da noch eigene Wohnungen, die das Problem zumindest für einige
abmildern, dies war zumindest vor einigen Jahren noch so.
Arno Welzel
2021-01-02 22:32:21 UTC
Permalink
[...]
"Genug" bedeutet "nicht zu wenig".
Es ist eine grundsätzliche Eigenschaft des Geldes, daß *niemals*
genügend vorhanden ist.
Kann ich für mich persönlich nicht bestätigen.
Wenn Mieten überall ohne Probleme
bezahlbar wären, müsste sich niemand deswegen öffentlich beschweren.
Tatsächlich zahlt man aber in manchen Städten 50% oder mehr des
Einkommens nur für Miete, weil "der Markt" sich so entwickelt hat.
Kaltmieten von deutlich über 10 EUR pro Quadratmeter sind keine Ausnahme
mehr, sondern in größeren Städten eher der Normalfall.
Wenn ich mir eine teure Wohngegend nicht leisten kann, sollte ich dort
nicht hinziehen.
Tolle Idee! Darauf ist sicher noch *niemand* gekommen! Und dass Mieten
ständig erhöht werden, bis sich die Bewohner die eine Wohnung nicht mehr
leisten können, ist sicher auch nur eine Legende.
--
Arno Welzel
https://arnowelzel.de
Lars Gebauer
2021-01-03 10:37:08 UTC
Permalink
Post by Arno Welzel
"Genug" bedeutet "nicht zu wenig".
Es ist eine grundsätzliche Eigenschaft des Geldes, daß *niemals*
genügend vorhanden ist.
Kann ich für mich persönlich nicht bestätigen.
Dann sind Deine Wünsche und Träume schon lange tot. Bedauerlich.
Post by Arno Welzel
Tatsächlich zahlt man aber in manchen Städten 50% oder mehr des
Einkommens nur für Miete, weil "der Markt" sich so entwickelt hat.
Kaltmieten von deutlich über 10 EUR pro Quadratmeter sind keine Ausnahme
mehr, sondern in größeren Städten eher der Normalfall.
Wenn ich mir eine teure Wohngegend nicht leisten kann, sollte ich dort
nicht hinziehen.
Tolle Idee! Darauf ist sicher noch *niemand* gekommen!
Weiß ich nicht. Ich sehe nur, daß Menschen in die teuren Wohngegenden
drängen und dann weinen, daß dort die Mieten steigen.
--
"Astrein!"

--Marie, 21, experimentierfreudig beim Sex im Wald
Arno Welzel
2021-01-04 10:39:18 UTC
Permalink
Post by Lars Gebauer
Post by Arno Welzel
"Genug" bedeutet "nicht zu wenig".
Es ist eine grundsätzliche Eigenschaft des Geldes, daß *niemals*
genügend vorhanden ist.
Kann ich für mich persönlich nicht bestätigen.
Dann sind Deine Wünsche und Träume schon lange tot. Bedauerlich.
Welche Wünsche und Träume sollte ich denn haben, die sich nur mit noch
mehr Geld befriedigen lassen? Das muss ja schrecklich sein, wenn man
ständig nur Dinge haben will, die man sich nicht leisten kann.

[...]
Post by Lars Gebauer
Post by Arno Welzel
Wenn ich mir eine teure Wohngegend nicht leisten kann, sollte ich dort
nicht hinziehen.
Tolle Idee! Darauf ist sicher noch *niemand* gekommen!
Weiß ich nicht. Ich sehe nur, daß Menschen in die teuren Wohngegenden
drängen und dann weinen, daß dort die Mieten steigen.
Nein, die Wohngegenden waren nicht teuer, als die Menschen dort hin
gezogen sind. Unsere alte Wohnung hat z.B. ursprünglich mal knapp über 6
EUR pro qm gekostet. Aktuell sind es 18 EUR pro qm. Bereits bei 10 EUR
sind wir ausgezogen. Aber die Wohngegend war ursprünglich eben nicht
teuer, sondern wurde erst teuer über die letzten 15 Jahre.
--
Arno Welzel
https://arnowelzel.de
Lars Gebauer
2021-01-04 10:59:24 UTC
Permalink
Post by Arno Welzel
Post by Lars Gebauer
Post by Arno Welzel
Wenn ich mir eine teure Wohngegend nicht leisten kann, sollte ich dort
nicht hinziehen.
Tolle Idee! Darauf ist sicher noch *niemand* gekommen!
Weiß ich nicht. Ich sehe nur, daß Menschen in die teuren Wohngegenden
drängen und dann weinen, daß dort die Mieten steigen.
Nein, die Wohngegenden waren nicht teuer, als die Menschen dort hin
gezogen sind. Unsere alte Wohnung hat z.B. ursprünglich mal knapp über 6
EUR pro qm gekostet. Aktuell sind es 18 EUR pro qm. Bereits bei 10 EUR
sind wir ausgezogen. Aber die Wohngegend war ursprünglich eben nicht
teuer, sondern wurde erst teuer über die letzten 15 Jahre.
Oh! Es gab Veränderungen und es ist nicht mehr so, wie vor 15 Jahren? -
Jesses!
--
"Astrein!"

--Marie, 21, experimentierfreudig beim Sex im Wald
Arno Welzel
2021-01-04 15:23:43 UTC
Permalink
[...]
Post by Lars Gebauer
Post by Arno Welzel
Post by Lars Gebauer
Weiß ich nicht. Ich sehe nur, daß Menschen in die teuren Wohngegenden
drängen und dann weinen, daß dort die Mieten steigen.
Nein, die Wohngegenden waren nicht teuer, als die Menschen dort hin
gezogen sind. Unsere alte Wohnung hat z.B. ursprünglich mal knapp über 6
EUR pro qm gekostet. Aktuell sind es 18 EUR pro qm. Bereits bei 10 EUR
sind wir ausgezogen. Aber die Wohngegend war ursprünglich eben nicht
teuer, sondern wurde erst teuer über die letzten 15 Jahre.
Oh! Es gab Veränderungen und es ist nicht mehr so, wie vor 15 Jahren? -
Jesses!
Ich habe nur deine Behauputng widerlegt, dass Menschen in teure
Wohngegenden umziehen und sich dann über die hohen Mieten beschweren.

Deine behauptete freie Wahl der Wohngegend bringt fast nichts, da die
Wohngegend ja nicht billig bleibt und Immobilienfirmen faktisch beliebig
viel Geld verlangen können. Aber das ist für Dich vermutlich völlig in
Ordnung so und nur ein "Einnahmenproblem", schon klar. Und wenn Familien
mit Kindern umziehen müssen, weil die Mieten entsprechend hoch gegangen
sind - ist dann halt so. Sollen die Kinder halt die Schule wechseln und
ihre Freundschaften aufgeben, nichts ist ewig.
--
Arno Welzel
https://arnowelzel.de
Arno Welzel
2021-01-02 22:42:59 UTC
Permalink
Die ersten dieser Einschränkungen mögen ja durchaus noch sinnvoll und
begründbar sein. Aber irgendwann ist die Zahl der sinnvollen und
begründbaren Einschränkungen einfach aufgebraucht. Aber die Lust an
Einschränkungen bleibt natürlich. Dann läuft es nur noch auf kleinliche,
oft ideologisch motivierte Gängelei hinaus. Und zur "Begründung" werden
sinnvolle Einschränkungen herangezogen. So, wie Du gerade lehrbuchhaft
vormachst.
Dann zähle mal auf, welche vielen kleinen Einschränkungen aktuell
gelten, die angeblich nach und nach alle in den letzten 9 Monaten
dazugekommen sind.
Du hats noch nichts von Masken, Ausgangssperen, Geschäftschließungen
etc.pp. mit bekommen? - Unglaublich!
Doch - aber das sind für mich eben nicht "viele kleine Einschränkungen",
die erst über einen Zeitraum 9 Monaten nach und nach kamen, sondern das
meiste davon war von Anfang da. Bereits im März und April 2020 wurden
Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen beschlossen, Veranstaltungen
abgesagt, Restaurants geschlossen etc.
Auch das ist eine Aussage, die Du genau aus dem Lehrbuch abgeschrieben
haben könntest. Es sind eben nicht viele kleine Einschränkungen sondern
nur eine große, weswegen alles automagisch viel besser ist.
Ich sage nicht, dass alles viel besser ist deswegen. Mir ging es alleine
darum, aufzuzeigen, dass es eben nicht so ist, dass es in den letzten 9
Monaten viele kleine Einschränkungen gegeben hätte, die nach und nach
erlassen wurden, so als würde man jede einzelne Einschränkung gar nicht
bemerken. Oder betrachtest Du die Schließung von Kinos, Theatern und
etlichen Geschäften als "kleine Einschränkung"?
--
Arno Welzel
https://arnowelzel.de
Arno Welzel
2021-01-02 22:48:47 UTC
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So so - "persönliche Freiheit" ist also dadurch definiert, dass man Wege
in einer bestimmten Zeit zurücklegen kann. Interessante Auffassung.
Ja, so ist das mit der "persönlichen Freiheit" - einem höchst diffizilen
Ding, welches sehr verschieden interpretiert wird. Was der Begriff
"persönlich" eigentlich schon nahe legt.
Verstehe. Erstmal soll jeder alles machen dürfen, egal wer dadurch
potentiell geschädigt wird?
und da haben wir wieder die Polemik.
Anders kann ich Feststellungen im Sinne von "Freie Fahrt für freie
Bürger" nicht reagieren.
Insbesondere, weil ich zu entsprechenden Konsequenzen/Auswirkungen kein
Wort geschrieben sondern nur eine grundsätzliche Aussage getroffen hatte.
Die Du aber nur deshalb triffst, weil Du damit offenbar kein Problem
hast. Wenn Dieselfahrzeuge die Luft verschmutzen, dann ist das halt so
und eine Einschränkung der Nutzung unzulässig, weil es die persönliche
Freiheit von Leuten einschränkt. Oder siehst Du das grundsätzlich anders?
Die Du völlig frei und problemlos zu "Freie Fahrt für freie Bürger"
verwurstest.
Siehe oben.
--
Arno Welzel
https://arnowelzel.de
Lars Gebauer
2021-01-03 10:23:19 UTC
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Post by Arno Welzel
Anders kann ich Feststellungen im Sinne von "Freie Fahrt für freie
Bürger" nicht reagieren.
Insbesondere, weil ich zu entsprechenden Konsequenzen/Auswirkungen kein
Wort geschrieben sondern nur eine grundsätzliche Aussage getroffen hatte.
Die Du aber nur deshalb triffst, weil Du damit offenbar kein Problem
hast.
Ich habe mit vielen Dingen kein Problem, die Andere für
hochproblematisch halten. Insbesondere auch nicht mit grundsätzlichen
Feststellungen, die Andere schon für Häresie halten weil es jemand wagt,
sie auszusprechen. Was deren Nähe zur Realität aufzeigt.
Post by Arno Welzel
Wenn Dieselfahrzeuge die Luft verschmutzen, dann ist das halt so
Gut erkannt: Dann ist das erstmal so. Völlig unabhängig, ob Dir oder mir
das gefällt oder nicht.
Post by Arno Welzel
und eine Einschränkung der Nutzung unzulässig, weil es die persönliche
Freiheit von Leuten einschränkt.
Hier beginnt der Moment, wo Du mit der Feststellung einer Tatsache nicht
mehr leben kannst und daraus umgehend Unterstellungen basteln mußt.
Post by Arno Welzel
Oder siehst Du das grundsätzlich anders?
Sagen wir so: Ich bin weniger von pseudo-religiösem Eifer getrieben.
--
"Astrein!"

--Marie, 21, experimentierfreudig beim Sex im Wald
Arno Welzel
2021-01-04 10:40:58 UTC
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[...]
Post by Lars Gebauer
Post by Arno Welzel
Wenn Dieselfahrzeuge die Luft verschmutzen, dann ist das halt so
Gut erkannt: Dann ist das erstmal so. Völlig unabhängig, ob Dir oder mir
das gefällt oder nicht.
Post by Arno Welzel
und eine Einschränkung der Nutzung unzulässig, weil es die persönliche
Freiheit von Leuten einschränkt.
Hier beginnt der Moment, wo Du mit der Feststellung einer Tatsache nicht
mehr leben kannst und daraus umgehend Unterstellungen basteln mußt.
Welche Unterstellung?
Post by Lars Gebauer
Post by Arno Welzel
Oder siehst Du das grundsätzlich anders?
Sagen wir so: Ich bin weniger von pseudo-religiösem Eifer getrieben.
Welcher "pseudo-religiöse Eifer"?

Also was genau ist *DEIN* Problem damit, dass Fahrzeuge mit einem
bestimmten Schadstoff-Ausstoß nicht überall fahren dürfen?
--
Arno Welzel
https://arnowelzel.de
Lars Gebauer
2021-01-04 10:57:27 UTC
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Post by Arno Welzel
Post by Lars Gebauer
Post by Arno Welzel
und eine Einschränkung der Nutzung unzulässig, weil es die persönliche
Freiheit von Leuten einschränkt.
Hier beginnt der Moment, wo Du mit der Feststellung einer Tatsache nicht
mehr leben kannst und daraus umgehend Unterstellungen basteln mußt.
Welche Unterstellung?
Du unterstellst mir, daß ich eine Einschränkung der Nutzung für
unzulässig halten würde.
Post by Arno Welzel
Post by Lars Gebauer
Post by Arno Welzel
Oder siehst Du das grundsätzlich anders?
Sagen wir so: Ich bin weniger von pseudo-religiösem Eifer getrieben.
Welcher "pseudo-religiöse Eifer"?
Das merkst Du schon gar nicht mehr. Für Dich ist das "normal".
--
"Astrein!"

--Marie, 21, experimentierfreudig beim Sex im Wald
Arno Welzel
2021-01-04 15:24:56 UTC
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Post by Lars Gebauer
Post by Arno Welzel
Post by Lars Gebauer
Post by Arno Welzel
und eine Einschränkung der Nutzung unzulässig, weil es die persönliche
Freiheit von Leuten einschränkt.
Hier beginnt der Moment, wo Du mit der Feststellung einer Tatsache nicht
mehr leben kannst und daraus umgehend Unterstellungen basteln mußt.
Welche Unterstellung?
Du unterstellst mir, daß ich eine Einschränkung der Nutzung für
unzulässig halten würde.
Wo schreibst Du denn, dass Du die Einschränkung für zulässig erachtest?
Post by Lars Gebauer
Post by Arno Welzel
Post by Lars Gebauer
Post by Arno Welzel
Oder siehst Du das grundsätzlich anders?
Sagen wir so: Ich bin weniger von pseudo-religiösem Eifer getrieben.
Welcher "pseudo-religiöse Eifer"?
Das merkst Du schon gar nicht mehr. Für Dich ist das "normal".
Was denn?
--
Arno Welzel
https://arnowelzel.de
Lars Gebauer
2021-01-04 18:29:35 UTC
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Post by Arno Welzel
Post by Lars Gebauer
Post by Arno Welzel
Post by Lars Gebauer
Post by Arno Welzel
und eine Einschränkung der Nutzung unzulässig, weil es die persönliche
Freiheit von Leuten einschränkt.
Hier beginnt der Moment, wo Du mit der Feststellung einer Tatsache nicht
mehr leben kannst und daraus umgehend Unterstellungen basteln mußt.
Welche Unterstellung?
Du unterstellst mir, daß ich eine Einschränkung der Nutzung für
unzulässig halten würde.
Wo schreibst Du denn, dass Du die Einschränkung für zulässig erachtest?
Überraschung: Nirgendwo. Ich habe über zulässig/unzulässig *gar nichts*
geschrieben. Folglich darfst Du Dir Deine Unterstellungen in die Haare
schmieren.
--
"Astrein!"

--Marie, 21, experimentierfreudig beim Sex im Wald
Arno Welzel
2021-01-04 18:36:07 UTC
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Post by Lars Gebauer
Post by Arno Welzel
Post by Lars Gebauer
Post by Arno Welzel
Post by Lars Gebauer
Post by Arno Welzel
und eine Einschränkung der Nutzung unzulässig, weil es die persönliche
Freiheit von Leuten einschränkt.
Hier beginnt der Moment, wo Du mit der Feststellung einer Tatsache nicht
mehr leben kannst und daraus umgehend Unterstellungen basteln mußt.
Welche Unterstellung?
Du unterstellst mir, daß ich eine Einschränkung der Nutzung für
unzulässig halten würde.
Wo schreibst Du denn, dass Du die Einschränkung für zulässig erachtest?
Überraschung: Nirgendwo. Ich habe über zulässig/unzulässig *gar nichts*
geschrieben. Folglich darfst Du Dir Deine Unterstellungen in die Haare
schmieren.
Um weitere Mißverständnisse zu vermeiden: hältst Du
Nutzungseinschränkungen für Fahrzeuge aufgrund der Schadstoffemissionen
für zulässig oder nicht?
--
Arno Welzel
https://arnowelzel.de
Lars Gebauer
2021-01-04 19:06:27 UTC
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Post by Arno Welzel
Post by Lars Gebauer
Post by Arno Welzel
Post by Lars Gebauer
Du unterstellst mir, daß ich eine Einschränkung der Nutzung für
unzulässig halten würde.
Wo schreibst Du denn, dass Du die Einschränkung für zulässig erachtest?
Überraschung: Nirgendwo. Ich habe über zulässig/unzulässig *gar nichts*
geschrieben. Folglich darfst Du Dir Deine Unterstellungen in die Haare
schmieren.
Um weitere Mißverständnisse zu vermeiden: hältst Du
Nutzungseinschränkungen für Fahrzeuge aufgrund der Schadstoffemissionen
für zulässig oder nicht?
Na dann gibt es noch eine Überraschung: Ich bin mir darüber nicht ganz
klar.
--
"Astrein!"

--Marie, 21, experimentierfreudig beim Sex im Wald
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