Discussion:
Was die DDR in der Seuchenbekämpfung besser machte
(zu alt für eine Antwort)
Fa.lk.Sc.H.a.de
2020-05-24 10:46:38 UTC
Permalink
https://www.berliner-zeitung.de/zeitenwende/ein-arzt-ist-kein-kleinunternehmer-li.84055

erklärt hier: Dr. med. Heinrich Niemann, 75,

"Studium an der Charité, ist Facharzt für Sozialmedizin und war von 1992
bis 2001 Gesundheitsstadtrat in Marzahn-Hellersdorf".

bin gespannt wie das hier widerlegt wird.

mfg
klaus reile
2020-05-24 10:58:52 UTC
Permalink
On Sun, 24 May 2020 12:46:38 +0200
Post by Fa.lk.Sc.H.a.de
https://www.berliner-zeitung.de/zeitenwende/ein-arzt-ist-kein-kleinunternehmer-li.84055
erklärt hier: Dr. med. Heinrich Niemann, 75,
"Studium an der Charité, ist Facharzt für Sozialmedizin und war von
1992 bis 2001 Gesundheitsstadtrat in Marzahn-Hellersdorf".
bin gespannt wie das hier widerlegt wird.
mfg
Ein grosser Unterschied beider Systeme ist, hier und jetzt muss man
gewinnorientiert arbeiten. Daran krankt das ganze System.

Klaus
--
Glaube wenig. Hinterfrage alles. Denke selbst.
Peter Veith
2020-05-24 11:46:55 UTC
Permalink
Post by klaus reile
On Sun, 24 May 2020 12:46:38 +0200
Post by Fa.lk.Sc.H.a.de
https://www.berliner-zeitung.de/zeitenwende/ein-arzt-ist-kein-kleinunternehmer-li.84055
Ein grosser Unterschied beider Systeme ist, hier und jetzt muss man
gewinnorientiert arbeiten. Daran krankt das ganze System.
Ja,
am Arzt als Unternehmer.

Ein Unternehmer muß nicht nur Gewinne machen, Nachfrage generieren,
sondern auch seine Abläufe optimieren, d.h. Redundanzen abbauen.

Kurz: Jede Störung des Betriebsablaufes (z.B. Pandemie) stellt das
System mangels Überkapazitäten kurzfristig vor unlösbare Probleme. Dazu
kommt die privatrechtliche Organisation, die kurzfristige staatliche
Eingriffe erschwert.

Dies ist ein Marktversagenstatbestand und könnte durch staatliche
Parallelstrukturen abgemildert werden, so in Uni-Kliniken. Allerdings
wird der Staat so auch zum Wirtschaftsteilnehmer, nimmt (dämpfenden)
Einfluß auf die Preise, wird somit vom Neoliberalismus aufs heftige
bekämpft.

=> Mein Rat als Arzt am Krankenbett des Kapitalismus lautet somit:
Back to the Roots, zum rheinischen Kapitalismus der BRD vor 1989.
Allerdings wäre dieser heute "anachronistisch" und wird kaum umsetzbar sein.

=> Mein Rat als Totengräber am Krankenbett des Kapitalismus lautet somit:
Вернуться к истокам, zum deutschen Sozialismus der DDR vor 1989.
Allerdings müssen wir dann berücksichtigen, daß jeder Arzt, jede
Krankenschwester quasi "Beamter" ist, wir somit auf seine
höchstpersönliche Arbeitsethik angewiesen sind und der "neue Mensch"
noch fern ist. Die Probleme der Übergangsgesellschaft ...

Wir schaffen das!
Veith
--
Lieber Reich ins Heim, als heim ins Reich!
http://ddr-luftwaffe.blogspot.com
Heinz Tauer
2020-05-24 12:11:32 UTC
Permalink
Post by Peter Veith
Post by klaus reile
On Sun, 24 May 2020 12:46:38 +0200
Post by Fa.lk.Sc.H.a.de
https://www.berliner-zeitung.de/zeitenwende/ein-arzt-ist-kein-kleinunternehmer-li.84055
Ein grosser Unterschied beider Systeme ist, hier und jetzt muss man
gewinnorientiert arbeiten. Daran krankt das ganze System.
Ja,
am Arzt als Unternehmer.
Ein Unternehmer muß nicht nur Gewinne machen, Nachfrage generieren,
sondern auch seine Abläufe optimieren, d.h. Redundanzen abbauen.
Kurz: Jede Störung des Betriebsablaufes (z.B. Pandemie) stellt das
System mangels Überkapazitäten kurzfristig vor unlösbare Probleme. Dazu
kommt die privatrechtliche Organisation, die kurzfristige staatliche
Eingriffe erschwert.
Dies ist ein Marktversagenstatbestand und könnte durch staatliche
Parallelstrukturen abgemildert werden, so in Uni-Kliniken. Allerdings
wird der Staat so auch zum Wirtschaftsteilnehmer, nimmt (dämpfenden)
Einfluß auf die Preise, wird somit vom Neoliberalismus aufs heftige
bekämpft.
Back to the Roots, zum rheinischen Kapitalismus der BRD vor 1989.
Allerdings wäre dieser heute "anachronistisch" und wird kaum umsetzbar sein.
Вернуться к истокам, zum deutschen Sozialismus der DDR vor 1989.
Allerdings müssen wir dann berücksichtigen, daß jeder Arzt, jede
Krankenschwester quasi "Beamter" ist, wir somit auf seine
höchstpersönliche Arbeitsethik angewiesen sind und der "neue Mensch"
noch fern ist. Die Probleme der Übergangsgesellschaft ...
Wir schaffen das!
Veith
Hauptsache, du glaubst deinen eigenen Schwachsinn.
--
Gruß
Heinz
Peter Veith
2020-05-24 12:27:59 UTC
Permalink
Post by Heinz Tauer
Post by Peter Veith
Wir schaffen das!
Hauptsache, du glaubst deinen eigenen Schwachsinn.
Gut, ich sollte Zitate auch als solche kenntlich machen.

Ansonsten Danke, Dein Beitrag ist wie gewohnt unglaublich substantiell
und für Diskussion und Erkenntnis ein Gewinn.

Veith
--
Es ist nur dann Meinung, wenn sie für Dritte nachvollziehbar und
überprüfbar ist sowie an Fakten scheitern kann.
http://ddr-luftwaffe.blogspot.com
Heinz Tauer
2020-05-24 13:30:44 UTC
Permalink
Post by Peter Veith
Post by Heinz Tauer
Post by Peter Veith
Wir schaffen das!
Hauptsache, du glaubst deinen eigenen Schwachsinn.
Gut, ich sollte Zitate auch als solche kenntlich machen.
Ansonsten Danke, Dein Beitrag ist wie gewohnt unglaublich substantiell
und für Diskussion und Erkenntnis ein Gewinn.
Ein Freund meines Vaters war Arzt in Meiningen. der musste hilflos
hinnehmen, dass Patienten "verreckten, wie er es nannte", weil es
staatlich so verordnet war.

Nach der Wende konnte er seine Patienten endlich angemessen behandeln.

Es ist eine Schande, dass diese Missstände immer noch zuwenig erörtert
werden

Dieses System willst du offenbar zurück haben.
--
Gruß
Heinz
Peter Veith
2020-05-24 13:38:04 UTC
Permalink
Post by Heinz Tauer
Ein Freund meines Vaters war Arzt in Meiningen.
Welche Penner haben nochmal daful dichtgemacht?!
Post by Heinz Tauer
der musste hilflos hinnehmen, dass Patienten "verreckten, wie er es
nannte", weil es staatlich so verordnet war.
Gab es etwas, was in der DDR nicht "staatlich so verordnet war"? Da wird
es doch mindestens einen Politbürobeschluß gegeben haben.
Post by Heinz Tauer
Nach der Wende konnte er seine Patienten endlich angemessen
behandeln.
Sorry, ich hatte im ersten Augenblick gelesen:
Nach der Wende wurde er von seinen Patienten endlich angemessen bezahlt.
Post by Heinz Tauer
Es ist eine Schande, dass diese Missstände immer noch zuwenig
erörtert werden
ACK
Jetzt Details, weitere Beispiele, Statistiken und Politbürobeschlüsse
... als Grundlage zur Erörterung der Mißstände!

Und nicht vergessen, Dr. med. Heinrich Niemann fertigzumachen, da er das
System auch noch - heute(!) - verherrlicht.

Auf, denn!
Veith
--
"Es wird keine Straflosigkeit geben, sobald es eine neue Regierung gibt"
Hillary Clinton
http://www.ddr-luftwaffe.de
klaus reile
2020-05-24 13:05:28 UTC
Permalink
On Sun, 24 May 2020 13:46:55 +0200
Post by Peter Veith
Post by klaus reile
On Sun, 24 May 2020 12:46:38 +0200
Post by Fa.lk.Sc.H.a.de
https://www.berliner-zeitung.de/zeitenwende/ein-arzt-ist-kein-kleinunternehmer-li.84055
Ein grosser Unterschied beider Systeme ist, hier und jetzt muss man
gewinnorientiert arbeiten. Daran krankt das ganze System.
Ja,
am Arzt als Unternehmer.
Ein Unternehmer muß nicht nur Gewinne machen, Nachfrage generieren,
sondern auch seine Abläufe optimieren, d.h. Redundanzen abbauen.
Kurz: Jede Störung des Betriebsablaufes (z.B. Pandemie) stellt das
System mangels Überkapazitäten kurzfristig vor unlösbare Probleme.
Dazu kommt die privatrechtliche Organisation, die kurzfristige
staatliche Eingriffe erschwert.
Dies ist ein Marktversagenstatbestand und könnte durch staatliche
Parallelstrukturen abgemildert werden, so in Uni-Kliniken. Allerdings
wird der Staat so auch zum Wirtschaftsteilnehmer, nimmt (dämpfenden)
Einfluß auf die Preise, wird somit vom Neoliberalismus aufs heftige
bekämpft.
Wir hatten hier zu früheren Zeiten eigentlich ein brauchbares
Gesundheitssystem. Bis eines Tages eine Frau Ullalla Schmidt aus der
SPD Gesundheitsministerin wurde. Ab da ging es besonders bergab.
Reformen über Reformen. Der Frau Ullalla nicht besonders gut Gesonnene
behaupten ja stur und steif, hauptsächlich zu Gunsten der
Pharmaindustrie. Nicht aber zu Gunsten der Beitragzahler.

Wenn ich vor der Wende doch mal krank war, bin ich gerne in Bulgarien,
SU oder Polen zum Arzt gegangen. Gegen einen kleinen Beitrag haben sie
allermeistens versucht *mir* zu helfen. In Deutschland hatte ich einen
älteren Arzt aus dem Iran. Auch der hatte in erster Linie das Wohl
seiner Patienten im Blick. Jetzt im Alter hoffe ich, weiterhin gesund zu
bleiben.

Klaus
--
Glaube wenig. Hinterfrage alles. Denke selbst.
Peter Veith
2020-05-24 13:15:47 UTC
Permalink
Post by klaus reile
Post by Peter Veith
Post by klaus reile
Post by Fa.lk.Sc.H.a.de
https://www.berliner-zeitung.de/zeitenwende/ein-arzt-ist-kein-kleinunternehmer-li.84055
Ein grosser Unterschied beider Systeme ist, hier und jetzt muss man
gewinnorientiert arbeiten. Daran krankt das ganze System.
Ja,
am Arzt als Unternehmer.
Wir hatten hier zu früheren Zeiten eigentlich ein brauchbares
Gesundheitssystem.
Ja, die gute alte Zeit der Systemauseinandersetzung, als der
Kapitalismus noch gezwungen war, "sozial" zu sein.

Ich bin damals fast umgefallen, als im Osten die Krankenhäuser in GmbHs
umgewandelt wurden, wer Westen z.g.T. nachzog und das Gesundheitswesen
zur Gesundheitindustrie umgewandelt wurde.

Nunmehr sind Krankenhäuser (weitgehend) lukrative Anlageobjekte für
Konzerne und Heuschrecken. Ich tippe: der (noch recht) wohlhabende
Hausarzt wird als geschliffen.

Ein Blick in die USA sind ein Blick in die Zukunft.
Post by klaus reile
Bis eines Tages eine Frau Ullalla Schmidt aus der
SPD Gesundheitsministerin wurde. Ab da ging es besonders bergab.
Mag sein, die SPD war dazu schon immer gut. Aber die Entwicklung nur an
Personen oder Parteien festzumachen, springt zu kurz.

Veith
--
"Der Westen hat, und das ist ein so alter Trick, die Moral eingeführt,
um über Politik nicht reden zu müssen." (ronald m. schernikau)
http://www.DDR-LUFTWAFFE.de
Frank Scheffski
2020-05-24 15:44:36 UTC
Permalink
Post by Peter Veith
Nunmehr sind Krankenhäuser (weitgehend) lukrative Anlageobjekte für
Konzerne und Heuschrecken.
Danke für das passende Stichwort.

http://www.sz-online.de/nachrichten/wie-geht-es-weiter-mit-den-elblandkliniken-2353978.html

Der zweite Satz spricht ganze Bände.


MfG

Frank
Heinz Tauer
2020-05-24 13:38:09 UTC
Permalink
Post by klaus reile
On Sun, 24 May 2020 13:46:55 +0200
Post by Peter Veith
Post by klaus reile
On Sun, 24 May 2020 12:46:38 +0200
Post by Fa.lk.Sc.H.a.de
https://www.berliner-zeitung.de/zeitenwende/ein-arzt-ist-kein-kleinunternehmer-li.84055
Ein grosser Unterschied beider Systeme ist, hier und jetzt muss man
gewinnorientiert arbeiten. Daran krankt das ganze System.
Ja,
am Arzt als Unternehmer.
Ein Unternehmer muß nicht nur Gewinne machen, Nachfrage generieren,
sondern auch seine Abläufe optimieren, d.h. Redundanzen abbauen.
Kurz: Jede Störung des Betriebsablaufes (z.B. Pandemie) stellt das
System mangels Überkapazitäten kurzfristig vor unlösbare Probleme.
Dazu kommt die privatrechtliche Organisation, die kurzfristige
staatliche Eingriffe erschwert.
Dies ist ein Marktversagenstatbestand und könnte durch staatliche
Parallelstrukturen abgemildert werden, so in Uni-Kliniken. Allerdings
wird der Staat so auch zum Wirtschaftsteilnehmer, nimmt (dämpfenden)
Einfluß auf die Preise, wird somit vom Neoliberalismus aufs heftige
bekämpft.
Wir hatten hier zu früheren Zeiten eigentlich ein brauchbares
Gesundheitssystem. Bis eines Tages eine Frau Ullalla Schmidt aus der
SPD Gesundheitsministerin wurde.
Verwechselst du da nicht was?
Es war doch die FDP, die unser Gesundheitssystem zu Gunsten der
Pharmaindustrie ruinierte.
--
Gruß
Heinz
klaus reile
2020-05-24 14:42:44 UTC
Permalink
On Sun, 24 May 2020 15:38:09 +0200
Post by Heinz Tauer
Post by klaus reile
On Sun, 24 May 2020 13:46:55 +0200
Post by Peter Veith
Post by klaus reile
On Sun, 24 May 2020 12:46:38 +0200
Post by Fa.lk.Sc.H.a.de
https://www.berliner-zeitung.de/zeitenwende/ein-arzt-ist-kein-kleinunternehmer-li.84055
Ein grosser Unterschied beider Systeme ist, hier und jetzt muss
man gewinnorientiert arbeiten. Daran krankt das ganze System.
Ja,
am Arzt als Unternehmer.
Ein Unternehmer muß nicht nur Gewinne machen, Nachfrage generieren,
sondern auch seine Abläufe optimieren, d.h. Redundanzen abbauen.
Kurz: Jede Störung des Betriebsablaufes (z.B. Pandemie) stellt das
System mangels Überkapazitäten kurzfristig vor unlösbare Probleme.
Dazu kommt die privatrechtliche Organisation, die kurzfristige
staatliche Eingriffe erschwert.
Dies ist ein Marktversagenstatbestand und könnte durch staatliche
Parallelstrukturen abgemildert werden, so in Uni-Kliniken.
Allerdings wird der Staat so auch zum Wirtschaftsteilnehmer, nimmt
(dämpfenden) Einfluß auf die Preise, wird somit vom
Neoliberalismus aufs heftige bekämpft.
Wir hatten hier zu früheren Zeiten eigentlich ein brauchbares
Gesundheitssystem. Bis eines Tages eine Frau Ullalla Schmidt aus der
SPD Gesundheitsministerin wurde.
Verwechselst du da nicht was?
Es war doch die FDP, die unser Gesundheitssystem zu Gunsten der
Pharmaindustrie ruinierte.
Ich habe das so aus der Erinnerung heraus geschrieben. Frau Schmidt war
damals sehr umstritten. Eben weil es die Einführung einschneidender
Kürzungen für die Versicherten unter ihrer Führung gab.

https://www.wsws.org/de/articles/2001/07/schm-j07.html

Mit Frau Schmidt waren eigentlich alle höchst unzufrieden, besonders
die Ärzteschaft. Damals war ich in Afrika und selbst dort erreichten
mich Bilder mit einem protestierenden Herrn Montgommery mit seiner
porschefahrenden Ärzteschaft, protestierend vor dem
Gesundheitsministerium.

Klaus
--
Glaube wenig. Hinterfrage alles. Denke selbst.
Ronald Konschak
2020-05-24 13:28:46 UTC
Permalink
Post by Peter Veith
Вернуться к истокам, zum deutschen Sozialismus der DDR vor 1989.
Allerdings müssen wir dann berücksichtigen, daß jeder Arzt, jede
Krankenschwester quasi "Beamter" ist, wir somit auf seine
höchstpersönliche Arbeitsethik angewiesen sind und der "neue Mensch"
noch fern ist. Die Probleme der Übergangsgesellschaft ...
Wir müssen auch berücksichtigen, dass die Mehrheit "unserer
Menschen" ausreichend neoliberale Propaganda inhaliert haben,
um die Ursache des jüngsten Totalversagens des BRD-Regimes
nicht zu erkennen, und lieber ihre Mitmenschen denunzieren,
anstatt das Notwendige und Offensichliche zu fordern. Die
werden nächstes Jahr eher BlackRock ins Bundeskanzleramt
wählen, als die Systemfrage stellen. Der Zusammenbruch der
kapitalistischen Weltwirtschaft wird nur ein vorläufiger
sein. Die genannte Firma kauft bereits Immobilien in weniger
dicht besiedelten Gebieten auf, um ihre Klienten während
eventueller Unruhen unterbringen zu können. Wenn sich die
Revolutionsführer dann genügend zerstritten haben, kommen
die Superreichen wieder aus ihren Löchern und winken mit
Leckerlis. Dann werden wir sehen, dass es keinen neuen
Menschen gibt, sondern die alte Dummheit wird wieder die
gehabten Verhältnisse herbeiführen. Woher ich das weiß?
Nun, ich habe schonmal eine "Wende" (Uwe Steimle würde
"Kehre" schreiben) erlebt.

Ronald.
--
Erst wenn das letzte Hirn gewaschen, die letzte Menschenwürde gebrochen und
euch die letzte Freiheit genommen wurde, werdet ihr merken, daß man mit
Zeitung lesen, wählen und Steuern zahlen keine Diktatur aufhält.
Peter Veith
2020-05-24 16:11:04 UTC
Permalink
Post by Ronald Konschak
Nun, ich habe schonmal eine "Wende" (Uwe Steimle würde
"Kehre" schreiben) erlebt.
Richtig, ich muß aufpassen, daß sich in Gesprächen mit meinen Wessis
sich nicht so ein Besserwisser-Ossiton einschleicht ;)

Veith
--
Erinnerung ... nicht als "Trachtengruppe", sondern als Alternative.
http://ddr-luftwaffe.blogspot.de/
Gunter Kühne
2020-05-25 08:35:02 UTC
Permalink
Post by Peter Veith
Post by klaus reile
On Sun, 24 May 2020 12:46:38 +0200
Post by Fa.lk.Sc.H.a.de
https://www.berliner-zeitung.de/zeitenwende/ein-arzt-ist-kein-kleinunternehmer-li.84055
Ein grosser Unterschied beider Systeme ist, hier und jetzt muss man
gewinnorientiert arbeiten. Daran krankt das ganze System.
Ja,
am Arzt als Unternehmer.
Ein Unternehmer muß nicht nur Gewinne machen, Nachfrage generieren,
sondern auch seine Abläufe optimieren, d.h. Redundanzen abbauen.
Kurz: Jede Störung des Betriebsablaufes (z.B. Pandemie) stellt das
System mangels Überkapazitäten kurzfristig vor unlösbare Probleme. Dazu
kommt die privatrechtliche Organisation, die kurzfristige staatliche
Eingriffe erschwert.
Dies ist ein Marktversagenstatbestand und könnte durch staatliche
Parallelstrukturen abgemildert werden, so in Uni-Kliniken. Allerdings
wird der Staat so auch zum Wirtschaftsteilnehmer, nimmt (dämpfenden)
Einfluß auf die Preise, wird somit vom Neoliberalismus aufs heftige
bekämpft.
Back to the Roots, zum rheinischen Kapitalismus der BRD vor 1989.
Allerdings wäre dieser heute "anachronistisch" und wird kaum umsetzbar sein.
Вернуться к истокам, zum deutschen Sozialismus der DDR vor 1989.
Allerdings müssen wir dann berücksichtigen, daß jeder Arzt, jede
Krankenschwester quasi "Beamter" ist, wir somit auf seine
höchstpersönliche Arbeitsethik angewiesen sind und der "neue Mensch"
noch fern ist. Die Probleme der Übergangsgesellschaft ...
Wir schaffen das!
Veith
Dir ist aber klar das es in der DDR keine Beamten gab.
( Im Juristischen Sinne)
--
Kleinmut und Stolz, aus diesem Holz
Schuf der Mensch sich am sechsten Tag Gott.
Florian Ritter
2020-05-25 17:52:48 UTC
Permalink
Post by Gunter Kühne
Post by Peter Veith
Вернуться к истокам, zum deutschen Sozialismus der DDR vor 1989.
Allerdings müssen wir dann berücksichtigen, daß jeder Arzt, jede
Krankenschwester quasi "Beamter" ist, wir somit auf seine
höchstpersönliche Arbeitsethik angewiesen sind und der "neue Mensch"
noch fern ist. Die Probleme der Übergangsgesellschaft ...
Dir ist aber klar das es in der DDR keine Beamten gab.
( Im Juristischen Sinne)
Dies wird durch Wiederholung nicht wahrer.
Natürlich gab es in der DDR Kirchen-Beamte mit
den überkommenen Titeln, z.B. Konsistorialrat - FR
Peter Veith
2020-05-25 18:54:22 UTC
Permalink
Post by Florian Ritter
Post by Gunter Kühne
Post by Peter Veith
Allerdings müssen wir dann berücksichtigen, daß jeder Arzt, jede
Krankenschwester quasi "Beamter" ist, wir somit auf seine
höchstpersönliche Arbeitsethik angewiesen sind und der "neue Mensch"
noch fern ist. Die Probleme der Übergangsgesellschaft ...
Dir ist aber klar das es in der DDR keine Beamten gab.
( Im Juristischen Sinne)
Nun, gemeint hatte ich offensichtlich die Arbeitseinstellung, die
Mangels "Peitsche" in der DDR nur über "Moral" zu erreichen war.
Post by Florian Ritter
Dies wird durch Wiederholung nicht wahrer.
Natürlich gab es in der DDR Kirchen-Beamte mit
den überkommenen Titeln, z.B. Konsistorialrat - FR
Mmmmh, die Kirchen waren zwar Anstalten des öffentliche Rechts, aber
hatten m.E. keine originäre Dienstherrenfähigkeit mehr. Soweit ich weiß,
galt für Kirchenmitarbeiter lediglich ein Sonderrecht, was ihnen einen
"beamtenähnlichen" Status verlieh.

Als diese von der Sozialversicherung freigestellten Mitarbeiter immer
älter und viele in den Ruhestand gingen, wurden die Ruhestandslasten
zumindest den evangelischen Kirchen zuviel.

Mit Wirkung zum 01.01.1980 wurden diese in die SVK überführt, wobei mWn
so getan wurde, als wären sie schon immer dabei und die Kirche hätte
eingezahlt ... kurz sie wurden mit Erreichen des Ruhestandes gewöhnliche
Rentner.

Müßte aber tatsächlich mal aufgearbeitet werden. Da das aber nicht der
Delegitimation dient könnte ...

Veith
--
Non forum sed vitae discimus
http://ddr-luftwaffe.blogspot.com
Ronald Konschak
2020-05-24 12:50:44 UTC
Permalink
Post by Fa.lk.Sc.H.a.de
https://www.berliner-zeitung.de/zeitenwende/ein-arzt-ist-kein-kleinunternehmer-li.84055
erklärt hier: Dr. med. Heinrich Niemann, 75,
"Studium an der Charité, ist Facharzt für Sozialmedizin und war von 1992
bis 2001 Gesundheitsstadtrat in Marzahn-Hellersdorf".
bin gespannt wie das hier widerlegt wird.
Man könnte mit Quellenkritik beginnen. Der Verlag hat seit vorigem
Jahr einen neuen Geschäftsführer. BILD weiß mehr. Herr Debbert,
frisch an Werk!

Ronald.
--
Erst wenn das letzte Hirn gewaschen, die letzte Menschenwürde gebrochen und
euch die letzte Freiheit genommen wurde, werdet ihr merken, daß man mit
Zeitung lesen, wählen und Steuern zahlen keine Diktatur aufhält.
Peter Veith
2020-05-24 13:45:29 UTC
Permalink
Post by Ronald Konschak
Post by Fa.lk.Sc.H.a.de
https://www.berliner-zeitung.de/zeitenwende/ein-arzt-ist-kein-kleinunternehmer-li.84055
bin gespannt wie das hier widerlegt wird.
Man könnte mit Quellenkritik beginnen. Der Verlag hat seit vorigem
Jahr einen neuen Geschäftsführer.
Richtig, da war was (SED-Bezirkszeitung). Ich hatte mich schon über ein
paar Artikel gewundert.

Vielleicht will sich die Zeitung nunmehr auch nur an die wohlhabenden
SED-Rentner heranrobben? Egal, wenn es gute Artikel bring.

Danke für den Hinweis!
Veith
--
Lieber Reich ins Heim, als heim ins Reich!
http://ddr-luftwaffe.blogspot.com
René Marquardt
2020-05-24 22:59:10 UTC
Permalink
Post by Fa.lk.Sc.H.a.de
https://www.berliner-zeitung.de/zeitenwende/ein-arzt-ist-kein-kleinunternehmer-li.84055
erklärt hier: Dr. med. Heinrich Niemann, 75,
"Studium an der Charité, ist Facharzt für Sozialmedizin und war von 1992
bis 2001 Gesundheitsstadtrat in Marzahn-Hellersdorf".
bin gespannt wie das hier widerlegt wird.
So: https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-45139765.html
Martin Ebert
2020-05-24 23:06:07 UTC
Permalink
Post by Fa.lk.Sc.H.a.de
bin gespannt wie das hier widerlegt wird.
Sooo prall war es mit dem DDR-Seuchenschutz wirklich nicht:

<https://www.mz-web.de/mitteldeutschland/--36739288>

Mt
Wolf gang P u f f e
2020-05-25 03:14:57 UTC
Permalink
Post by Martin Ebert
Post by Fa.lk.Sc.H.a.de
bin gespannt wie das hier widerlegt wird.
<https://www.mz-web.de/mitteldeutschland/--36739288>
Ich kann mich nicht erinnern, dass Hongkong-Grippe je ein Thema war.
Die Kartoffelkäfer"seuche" muss viiiiel schlimmer gewesen sein, lt.
Hörensagen. ;-)

W.
Martin Ebert
2020-05-25 03:44:07 UTC
Permalink
Post by Wolf gang P u f f e
Post by Martin Ebert
<https://www.mz-web.de/mitteldeutschland/--36739288>
Ich kann mich nicht erinnern, dass Hongkong-Grippe je ein Thema war.
Da hat die DDR wirklich gute Arbeit geleistet. Der Artikel
beschreibt es ja: Die DDR hat es geschafft, das Volk unwissend
zu halten. Na herzlichen Glückwunsch, was Du so alles toll
findest.

Meine Mutter war Apothekerin. Das war tägliches Thema,
bei uns am Abendbrottisch.

Bis sie selbst erkrankte.
Und sich ein halbes Jahr nicht erholte.

"Vitamin B12-komplex" kann ich singen, Du kannst mich wecken:
Ich singe sofort los.

Einzelfälle. Kennt man ja.

Mt
Ronald Konschak
2020-05-25 04:29:38 UTC
Permalink
Post by Martin Ebert
Post by Wolf gang P u f f e
Post by Martin Ebert
<https://www.mz-web.de/mitteldeutschland/--36739288>
Ich kann mich nicht erinnern, dass Hongkong-Grippe je ein Thema war.
Da hat die DDR wirklich gute Arbeit geleistet. Der Artikel
beschreibt es ja: Die DDR hat es geschafft, das Volk unwissend
zu halten. Na herzlichen Glückwunsch, was Du so alles toll
findest.
Herzlichen Glückwunsch, dass Du die täglichen Horrorzahlen
in der BRD-Presse so toll findest. Noch dazu da man weiß,
dass dieser Bankangestellte, der heute als Gesundheitsminister
dilettiert, Probleme mit den vier Grundrechenarten hat.
Weißt Du noch? Der Virus ist nicht schlimmer als eine Grippe,
Mundschutz ist sinnlos, weil unwirksam, und später, als die
Einschläge näher kamen: Unser Gesundheitswesen ist gut
aufgestellt. Nein das war kein DDR-Minister, das war der
heute amtierende Gesundheitsminister. Soviel zum Thema
herunterspielen.

Dass es in der DDR keine solchen Kampagnen gab, hat
verschiedene Gründe. Einer davon war, dass man kein Interesse
daran hatte, die Bevölkerung in Angst zu versetzen, um dann
die gewünschten "Maßnahmen" durchsetzen zu können, wie es im
einem Strategiepapier des Bundesinnenministeriums heißt.
Das gleiche Ministerium weiß natürlich, worum es sich
handelt: um den, Zitat: "größten Fehlalarm aller Zeiten".
Es ist genug, und bevor noch mehr Schaden entsteht, würde
ich sagen: Ausgangslage herstellen!

Ronald.
--
Erst wenn das letzte Hirn gewaschen, die letzte Menschenwürde gebrochen und
euch die letzte Freiheit genommen wurde, werdet ihr merken, daß man mit
Zeitung lesen, wählen und Steuern zahlen keine Diktatur aufhält.
Achim Ebeling
2020-05-25 07:17:24 UTC
Permalink
Post by Ronald Konschak
Herzlichen Glückwunsch, dass Du die täglichen Horrorzahlen
in der BRD-Presse so toll findest. Noch dazu da man weiß,
dass dieser Bankangestellte, der heute als Gesundheitsminister
dilettiert, Probleme mit den vier Grundrechenarten hat.
Weißt Du noch? Der Virus ist nicht schlimmer als eine Grippe,
Mundschutz ist sinnlos, weil unwirksam, und später, als die
Einschläge näher kamen: Unser Gesundheitswesen ist gut
aufgestellt. Nein das war kein DDR-Minister, das war der
heute amtierende Gesundheitsminister. Soviel zum Thema
herunterspielen.
Dass es in der DDR keine solchen Kampagnen gab, hat
verschiedene Gründe. Einer davon war, dass man kein Interesse
daran hatte, die Bevölkerung in Angst zu versetzen, um dann
die gewünschten "Maßnahmen" durchsetzen zu können, wie es im
einem Strategiepapier des Bundesinnenministeriums heißt.
Das gleiche Ministerium weiß natürlich, worum es sich
handelt: um den, Zitat: "größten Fehlalarm aller Zeiten".
Es ist genug, und bevor noch mehr Schaden entsteht, würde
ich sagen: Ausgangslage herstellen!
Wirft man Dir auch manchmal vor AFD zu wählen?


Bis denne
Achim
Ronald Konschak
2020-05-25 08:03:41 UTC
Permalink
Post by Achim Ebeling
Wirft man Dir auch manchmal vor AFD zu wählen?
Das hat sich hier noch keiner getraut. Ich werfe allerdings der
von mir bevorzugten Partei vor, dass sie die genannten Fakten
nicht thematisiert. Nur Wagenknecht und Ramelow scheinen den
Schuss gehört zu haben.

Ronald.
--
Erst wenn das letzte Hirn gewaschen, die letzte Menschenwürde gebrochen und
euch die letzte Freiheit genommen wurde, werdet ihr merken, daß man mit
Zeitung lesen, wählen und Steuern zahlen keine Diktatur aufhält.
Florian Ritter
2020-05-25 18:09:56 UTC
Permalink
Post by Achim Ebeling
Post by Ronald Konschak
Es ist genug, und bevor noch mehr Schaden entsteht, würde
ich sagen: Ausgangslage herstellen!
Wirft man Dir auch manchmal vor AFD zu wählen?
Claro, Faschokeule hilft immer - FR
Bernd Ullrich
2020-05-25 21:02:52 UTC
Permalink
Post by Florian Ritter
Post by Achim Ebeling
Post by Ronald Konschak
Es ist genug, und bevor noch mehr Schaden entsteht, würde
ich sagen: Ausgangslage herstellen!
Wirft man Dir auch manchmal vor AFD zu wählen?
--------------------------------------------------
Post by Florian Ritter
Claro, Faschokeule hilft immer - FR
Faule Ausrede, genauso könntest du sagen dass Brotmesser immer helfen
etwas zu schneiden. Also abweichendes Gelabre...

BU
Achim Ebeling
2020-05-26 04:52:22 UTC
Permalink
Post by Florian Ritter
Post by Achim Ebeling
Post by Ronald Konschak
Es ist genug, und bevor noch mehr Schaden entsteht, würde
ich sagen: Ausgangslage herstellen!
Wirft man Dir auch manchmal vor AFD zu wählen?
Claro, Faschokeule hilft immer - FR
Ja, leider ist es so.
Bei Leuten die...blind sind?
Nein, das würde meinen blinden Freund beleidigen.
Er kann zwar nichts sehen, ist aber nicht verblödet, wie die Leute die
Kritiker mit der Nazikeule erschlagen.


Bis denne
Achim
Bernd Ullrich
2020-05-25 07:20:07 UTC
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Post by Ronald Konschak
Post by Martin Ebert
Post by Wolf gang P u f f e
Post by Martin Ebert
<https://www.mz-web.de/mitteldeutschland/--36739288>
Ich kann mich nicht erinnern, dass Hongkong-Grippe je ein Thema war.
Da hat die DDR wirklich gute Arbeit geleistet. Der Artikel
beschreibt es ja: Die DDR hat es geschafft, das Volk unwissend
zu halten. Na herzlichen Glückwunsch, was Du so alles toll
findest.
Herzlichen Glückwunsch, dass Du die täglichen Horrorzahlen
in der BRD-Presse so toll findest. Noch dazu da man weiß,
dass dieser Bankangestellte, der heute als Gesundheitsminister
dilettiert, Probleme mit den vier Grundrechenarten hat.
Weißt Du noch? Der Virus ist nicht schlimmer als eine Grippe,
Mundschutz ist sinnlos, weil unwirksam, und später, als die
Einschläge näher kamen: Unser Gesundheitswesen ist gut
aufgestellt. Nein das war kein DDR-Minister, das war der
heute amtierende Gesundheitsminister. Soviel zum Thema
herunterspielen.
--------------------------------------------------------------------
--------------------------------------------------------------------
Post by Ronald Konschak
Dass es in der DDR keine solchen Kampagnen gab, hat
verschiedene Gründe. Einer davon war, dass man kein Interesse
daran hatte, die Bevölkerung in Angst zu versetzen, um dann
die gewünschten "Maßnahmen" durchsetzen zu können, wie es im
einem Strategiepapier des Bundesinnenministeriums heißt.
Das gleiche Ministerium weiß natürlich, worum es sich
handelt: um den, Zitat: "größten Fehlalarm aller Zeiten".
Es ist genug, und bevor noch mehr Schaden entsteht, würde
ich sagen: Ausgangslage herstellen!
Das "Strategiepapier des Bundesinnenministeriums "
"Zitat: "größten Fehlalarm aller Zeiten"."

ist wo einsehbar?

BU
Gunter Kühne
2020-05-25 09:07:13 UTC
Permalink
Post by Bernd Ullrich
Post by Ronald Konschak
Post by Martin Ebert
Post by Wolf gang P u f f e
Post by Martin Ebert
<https://www.mz-web.de/mitteldeutschland/--36739288>
Ich kann mich nicht erinnern, dass Hongkong-Grippe je ein Thema war.
Da hat die DDR wirklich gute Arbeit geleistet. Der Artikel
beschreibt es ja: Die DDR hat es geschafft, das Volk unwissend
zu halten. Na herzlichen Glückwunsch, was Du so alles toll
findest.
Herzlichen Glückwunsch, dass Du die täglichen Horrorzahlen
in der BRD-Presse so toll findest. Noch dazu da man weiß,
dass dieser Bankangestellte, der heute als Gesundheitsminister
dilettiert, Probleme mit den vier Grundrechenarten hat.
Weißt Du noch? Der Virus ist nicht schlimmer als eine Grippe,
Mundschutz ist sinnlos, weil unwirksam, und später, als die
Einschläge näher kamen: Unser Gesundheitswesen ist gut
aufgestellt. Nein das war kein DDR-Minister, das war der
heute amtierende Gesundheitsminister. Soviel zum Thema
herunterspielen.
--------------------------------------------------------------------
--------------------------------------------------------------------
Post by Ronald Konschak
Dass es in der DDR keine solchen Kampagnen gab, hat
verschiedene Gründe. Einer davon war, dass man kein Interesse
daran hatte, die Bevölkerung in Angst zu versetzen, um dann
die gewünschten "Maßnahmen" durchsetzen zu können, wie es im
einem Strategiepapier des Bundesinnenministeriums heißt.
Das gleiche Ministerium weiß natürlich, worum es sich
handelt: um den, Zitat: "größten Fehlalarm aller Zeiten".
Es ist genug, und bevor noch mehr Schaden entsteht, würde
ich sagen: Ausgangslage herstellen!
Das "Strategiepapier des Bundesinnenministeriums "
"Zitat: "größten Fehlalarm aller Zeiten"."
ist wo einsehbar?
BU
Nö, nur der Verfasser wurde entsorgt ( Im Ministerium)
--
Kleinmut und Stolz, aus diesem Holz
Schuf der Mensch sich am sechsten Tag Gott.
Veith
2020-05-25 10:52:08 UTC
Permalink
Post by Gunter Kühne
Post by Bernd Ullrich
Das "Strategiepapier des Bundesinnenministeriums "
"Zitat: "größten Fehlalarm aller Zeiten"."
ist wo einsehbar?
Nö, nur der Verfasser wurde entsorgt ( Im Ministerium)
Verfasser "freigestell", ja,
online inzwischen an mehrern Plätzen, die waren die ersten:
https://www.tichyseinblick.de/wp-content/uploads/2020/05/Corona-Ma%C3%9Fnahmenbewertung.pdf

Empfehle auch die Kommentierungen des Blog.
Peter
Bernd Ullrich
2020-05-25 21:21:18 UTC
Permalink
Post by Veith
Post by Gunter Kühne
Post by Bernd Ullrich
Das "Strategiepapier des Bundesinnenministeriums "
"Zitat: "größten Fehlalarm aller Zeiten"."
ist wo einsehbar?
Nö, nur der Verfasser wurde entsorgt ( Im Ministerium)
-----------------------------------------------------------------
Post by Veith
Verfasser "freigestell", ja,
https://www.tichyseinblick.de/wp-content/uploads/2020/05/Corona-Ma%C3%9Fnahmenbewertung.pdf
Empfehle auch die Kommentierungen des Blog.
Peter
Ich vermute mal das Papier wurde nur angefertigt (zugelassen) um
undichte Stellen zu lokalisieren. Sowas ist bei zuständigen Behörden
seit sehr sehr vielen Jahren üblich.

BU
Peter Veith
2020-06-11 09:47:55 UTC
Permalink
Post by Bernd Ullrich
Post by Veith
https://www.tichyseinblick.de/wp-content/uploads/2020/05/Corona-Ma%C3%9Fnahmenbewertung.pdf
Ich vermute mal das Papier wurde nur angefertigt (zugelassen) um
undichte Stellen zu lokalisieren. Sowas ist bei zuständigen Behörden
seit sehr sehr vielen Jahren üblich.
Auch wenn ich das nicht vermute, hat diese Denke dennoch was

BTW
https://www.rubikon.news/artikel/aus-dem-takt

"Was in den alten Bundesländern schwer vorstellbar ist, kommt vielen in
den neuen bekannt vor: Grenzen werden dichtgemacht, das private und
öffentliche Leben kontrolliert, Menschen hinter Mauern gefangengehalten.

Die gleichen, die sich über Menschen lustig machten, weil sie auf
SED-Propaganda und Schwarzen Kanal hereingefallen waren, starren jetzt
auf die Bildschirme der staatlich kontrollierten Medien und lassen sich
von zwei Spezialisten erklären, wie gefährlich ein Virus ist."

:-D

Veith
--
"Wie alle Mauern war auch sie doppeldeutig, janusköpfig. Was drinnen und
was draußen war, hing davon ab, auf welcher Seite der Mauer man sich
befand." Ursula K.LeGuin
http://www.DDR-LUFTWAFFE.de
René Marquardt
2020-06-11 11:38:41 UTC
Permalink
Post by Peter Veith
Post by Bernd Ullrich
Post by Veith
https://www.tichyseinblick.de/wp-content/uploads/2020/05/Corona-Ma%C3%9Fnahmenbewertung.pdf
Ich vermute mal das Papier wurde nur angefertigt (zugelassen) um
undichte Stellen zu lokalisieren. Sowas ist bei zuständigen Behörden
seit sehr sehr vielen Jahren üblich.
Auch wenn ich das nicht vermute, hat diese Denke dennoch was
BTW
https://www.rubikon.news/artikel/aus-dem-takt
"Was in den alten Bundesländern schwer vorstellbar ist, kommt vielen in
den neuen bekannt vor: Grenzen werden dichtgemacht, das private und
öffentliche Leben kontrolliert, Menschen hinter Mauern gefangengehalten.
Die gleichen, die sich über Menschen lustig machten, weil sie auf
SED-Propaganda und Schwarzen Kanal hereingefallen waren, starren jetzt
auf die Bildschirme der staatlich kontrollierten Medien und lassen sich
von zwei Spezialisten erklären, wie gefährlich ein Virus ist."
:-D
Da ist schon reichlich Ueberlappung bei Menschen, die sich damals
schon nicht von der DDR-Propaganda verarschen liessen und heute
nicht von der Viruspropaganda. OMFG, bis zu einem Viertel Prozent
der Infizierten koennten sterben!!!
Peter Veith
2020-06-11 12:08:49 UTC
Permalink
Post by René Marquardt
Post by Peter Veith
Die gleichen, die sich über Menschen lustig machten, weil sie auf
SED-Propaganda und Schwarzen Kanal hereingefallen waren, starren jetzt
auf die Bildschirme der staatlich kontrollierten Medien und lassen sich
von zwei Spezialisten erklären, wie gefährlich ein Virus ist."
Da ist schon reichlich Ueberlappung bei Menschen, die sich damals
schon nicht von der DDR-Propaganda verarschen liessen und heute
nicht von der Viruspropaganda.
Möglich.

Allerdings zeigt die Autorin mit ihrem ostdeutschen Finger auf die
Wessis, die sich früher über die blöden Ossis lustig gemacht hätten und
nun selbst Propagandaopfer seien.

Zudem bedeutet das natürlich nicht, daß der jeweils propagierte Inhalt
falsch sein muß ;)

Veith
--
Propaganda ist einfach ein Zurechtrücken des Blickwinkels (Iron Skys)
http://ddr-luftwaffe.blogspot.com
Bernd Ullrich
2020-06-11 18:13:48 UTC
Permalink
Post by Peter Veith
Post by Bernd Ullrich
Post by Veith
https://www.tichyseinblick.de/wp-content/uploads/2020/05/Corona-Ma%C3%9Fnahmenbewertung.pdf
Ich vermute mal das Papier wurde nur angefertigt (zugelassen) um
undichte Stellen zu lokalisieren. Sowas ist bei zuständigen Behörden
seit sehr sehr vielen Jahren üblich.
Auch wenn ich das nicht vermute, hat diese Denke dennoch was
BTW
https://www.rubikon.news/artikel/aus-dem-takt
Das würde ich meiden.

BU
Peter Veith
2020-06-11 19:00:09 UTC
Permalink
Post by Bernd Ullrich
Post by Peter Veith
https://www.rubikon.news/artikel/aus-dem-takt
Das würde ich meiden.
Negativ, ich war und bin Quellenoffen.

Veith
--
Lieber Reich ins Heim, als heim ins Reich!
http://ddr-luftwaffe.blogspot.com
Bernd Ullrich
2020-06-11 19:06:49 UTC
Permalink
---------------------------------------------------------------------
Post by Peter Veith
Post by Bernd Ullrich
Post by Peter Veith
https://www.rubikon.news/artikel/aus-dem-takt
Das würde ich meiden.
Negativ, ich war und bin Quellenoffen.
Das ist keine Quelle sondern eine Falle.

BU
Peter Veith
2020-06-11 19:23:31 UTC
Permalink
Post by Bernd Ullrich
---------------------------------------------------------------------
Post by Peter Veith
Post by Bernd Ullrich
Post by Peter Veith
https://www.rubikon.news/artikel/aus-dem-takt
Das würde ich meiden.
Negativ, ich war und bin Quellenoffen.
Das ist keine Quelle sondern eine Falle.
Nun, wie schrieb SPON heute so erfrischend ehrlich:

"Die Zeit der Neutralität ist vorbei"

Wer es nicht glaubt:
https://www.spiegel.de/kultur/new-york-times-die-zeit-der-neutralitaet-ist-vorbei-a-5ccaa4e4-eca2-4a2e-b2d7-22e6a484f8ce

Ich mag schon immer offene Karten, schaue bspw bei
https://www.wsws.org/de/ vorbei :-D

Veith
--
"Der Westen hat, und das ist ein so alter Trick, die Moral eingeführt,
um über Politik nicht reden zu müssen." (ronald m. schernikau)
http://www.DDR-LUFTWAFFE.de
Bernd Ullrich
2020-06-12 22:58:05 UTC
Permalink
Post by Peter Veith
Post by Bernd Ullrich
---------------------------------------------------------------------
Post by Peter Veith
Post by Bernd Ullrich
Post by Peter Veith
https://www.rubikon.news/artikel/aus-dem-takt
Das würde ich meiden.
Negativ, ich war und bin Quellenoffen.
Das ist keine Quelle sondern eine Falle.
"Die Zeit der Neutralität ist vorbei"
---------------------------------------------------
Post by Peter Veith
https://www.spiegel.de/kultur/new-york-times-die-zeit-der-neutralitaet-ist-vorbei-a-5ccaa4e4-eca2-4a2e-b2d7-22e6a484f8ce
Journalismus war noch nie neutral, nicht mal in den letzten 10000 Jahren.
Journalismus war immer Broterwerb, also abhängiges Gewerbe.

BU

Martin Ebert
2020-05-25 07:59:15 UTC
Permalink
Herzlichen Glückwunsch, dass Du die täglichen Horrorzahlen in der
BRD-Presse so toll findest.
Quatsch mich nicht vor der Seite an.
Weißt Du noch? Der Virus ist nicht schlimmer als eine Grippe,
Mundschutz ist sinnlos, weil unwirksam, und später, als die
Einschläge näher kamen: Unser Gesundheitswesen ist gut aufgestellt.
Sage dem Brigadeführer der russischen Trollbrigade, da da
Fehler im Text sind.
Dass es in der DDR keine solchen Kampagnen gab, hat verschiedene
Gründe. Einer davon war, dass man kein Interesse daran hatte, die
Bevölkerung in Angst zu versetzen,
Geiler Plan.
um dann die gewünschten "Maßnahmen" durchsetzen zu können, wie es im
einem Strategiepapier des Bundesinnenministeriums heißt.
Ich kenne das Papier genau. Du lügst.
Sage Deinem Brigadier, dass Dein schlampiger Text gerügt wurde.
Das gleiche Ministerium weiß natürlich, worum es sich handelt: um
den, Zitat: "größten Fehlalarm aller Zeiten".
Jetzt wird es also richtig böse.
Du weißt genau, dass da ein Mitarbeiter freidrehte.

Das ist alles kein Spiel: Bleib fein gesund,
Mt
P.S:

Ronald Konschak
2020-05-25 08:24:59 UTC
Permalink
Post by Martin Ebert
Das gleiche Ministerium weiß natürlich, worum es sich handelt: um
den, Zitat: "größten Fehlalarm aller Zeiten".
Jetzt wird es also richtig böse.
Du weißt genau, dass da ein Mitarbeiter freidrehte.
Ich weiß genau, dass ein deutscher Beamter nicht aus lauter
Jux und Dallerei ein 200seitiges Pamphlet aufsetzt. Der hatte
den Auftrag dazu. Das Problem war, dass die Studie nicht das
vom Bunderkanzleramt erwünschte Ergebnis brachte, und deshalb
in der Ablage landete. Es war wohl eher der Frust über diese
Missachtung, weshalb die durchgestochen wurde. Jetzt wird der
Autor natürlich als Spinner hingestellt. Auch das ist ein alter
und billiger Trick des BRD-Regimes. Wir erinnern uns an Roland
Koch und seine Steuerfahnder.
Post by Martin Ebert
P.S: http://youtu.be/l57sTeV4eqE
Weichei.


Ronald.
--
Erst wenn das letzte Hirn gewaschen, die letzte Menschenwürde gebrochen und
euch die letzte Freiheit genommen wurde, werdet ihr merken, daß man mit
Zeitung lesen, wählen und Steuern zahlen keine Diktatur aufhält.
Martin Ebert
2020-05-25 14:57:03 UTC
Permalink
Post by Ronald Konschak
Post by Martin Ebert
Das gleiche Ministerium weiß natürlich, worum es sich handelt: um
den, Zitat: "größten Fehlalarm aller Zeiten".
Jetzt wird es also richtig böse.
Du weißt genau, dass da ein Mitarbeiter freidrehte.
Ich weiß genau, dass ein deutscher Beamter nicht aus lauter
Jux und Dallerei ein 200seitiges Pamphlet aufsetzt.
Zwei Formulierungen zeigen ganz deutlich, dass es doch so war:

1) Die Ausführungen über KRITIS zeigen, dass der Autor davon
keine Ahnung hat.

2) "1.3 Wen und was meine ich mit „Krisenmanagement“ in diesem Bericht?"
Das "ich" ist verräterisch.

Mt
Ronald Konschak
2020-05-25 20:32:10 UTC
Permalink
Post by Martin Ebert
Post by Ronald Konschak
Post by Martin Ebert
Das gleiche Ministerium weiß natürlich, worum es sich handelt: um
den, Zitat: "größten Fehlalarm aller Zeiten".
Jetzt wird es also richtig böse.
Du weißt genau, dass da ein Mitarbeiter freidrehte.
Ich weiß genau, dass ein deutscher Beamter nicht aus lauter
Jux und Dallerei ein 200seitiges Pamphlet aufsetzt.
1) Die Ausführungen über KRITIS zeigen, dass der Autor davon
keine Ahnung hat.
Es ist eine dumme Marotte, nach Fachbegriffen zu googeln,
um diese dann möglichst kontextlos in die Diskussion zu
werfen.
Post by Martin Ebert
2) "1.3 Wen und was meine ich mit „Krisenmanagement“ in diesem Bericht?"
Das "ich" ist verräterisch.
Der deutsche Beamte darf durchaus in der 1. Person Singular
schreiben.

Scheinbeweisen und Scheinargumenten zu widersprechen, ist
nicht meine Art. Ganz abgesehen davon, dass Du mir ganz in
der Art der staatlich organisierten Verschwörungstheoretiker
gekommen bist, die hinter jedem, der nicht bei drei auf
Merkels Linie ist, die russische Regierung vermuten. Ich
meinerseits werde mich mit Spekulation über Deine Motive
zurückhalten. Was nicht ausschließt, dass ich mich darüber
lustig machen werde.

Ronald.
--
Erst wenn das letzte Hirn gewaschen, die letzte Menschenwürde gebrochen und
euch die letzte Freiheit genommen wurde, werdet ihr merken, daß man mit
Zeitung lesen, wählen und Steuern zahlen keine Diktatur aufhält.
Martin Ebert
2020-05-26 00:36:17 UTC
Permalink
Post by Ronald Konschak
Post by Martin Ebert
Post by Ronald Konschak
Post by Martin Ebert
Das gleiche Ministerium weiß natürlich, worum es sich handelt: um
den, Zitat: "größten Fehlalarm aller Zeiten".
Jetzt wird es also richtig böse.
Du weißt genau, dass da ein Mitarbeiter freidrehte.
Ich weiß genau, dass ein deutscher Beamter nicht aus lauter
Jux und Dallerei ein 200seitiges Pamphlet aufsetzt.
1) Die Ausführungen über KRITIS zeigen, dass der Autor davon
keine Ahnung hat.
Es ist eine dumme Marotte, nach Fachbegriffen zu googeln,
um diese dann möglichst kontextlos in die Diskussion zu
werfen.
Ich dachte, Du hättest das Machwerk gelesen? Im Übrigen
muss ich im Gegensatz zu Dir da nichts googeln.
Post by Ronald Konschak
Post by Martin Ebert
2) "1.3 Wen und was meine ich mit „Krisenmanagement“ in diesem Bericht?"
Das "ich" ist verräterisch.
Der deutsche Beamte darf durchaus in der 1. Person Singular
schreiben.
Womit die These, dass das ein unter Mitarbeit vieler ange-
fordertes Papier sei, hinfällig wird.

Mt
Veith
2020-05-26 07:31:00 UTC
Permalink
https://www.tichyseinblick.de/wp-content/uploads/2020/05/Corona-Ma%C3%9Fnahmenbewertung.pdf
Post by Wolf gang P u f f e
<snip>
Ich dachte, Du hättest das Machwerk gelesen?
Es sit zuzugeben, das Dokument liest sich noch unfertig. Das ist vor allem
ein Hinweis, daß es ursprünglich - zumindes in dieser Form - nicht zur
Veröffentlichung bestimmt war.

Allerdings, mit 57 Jahren nur Oberregierungsrat in einer obersten
Bundesbehörde deutet entweder auf einen "Frischling", neu aus einer
nachgeordneten Behörde, oder einen etwas "glücklosen" Referenten hin.
Post by Wolf gang P u f f e
Post by Ronald Konschak
Post by Martin Ebert
Das "ich" ist verräterisch.
Der deutsche Beamte darf durchaus in der 1. Person Singular
schreiben.
Womit die These, dass das ein unter Mitarbeit vieler ange-
fordertes Papier sei, hinfällig wird.
Negativ.

Seit den 1930ern gilt im Reiche das "Führerprinzip". Das änderte sich auch
in bundesdeutschen Amtsstuben nicht. Eigentlich insofern nicht schlecht, als
die Verantwortlichkeit erkennbar:

- Nach außen schreibt die Behörde immer im Namen des Behördenleiters,
- im Innenverhältnis (je nach Zeichnungsrecht; hier:) im Namen des
Referatsleiters oder eigenem als Referent.

Daran ändern auch nichts die Zuarbeiten, die in ein Dokument eingeflossen
sind. Es ist ggf. eine Frage der Höflichkeit (oder eigener Absicherung)
diese explizit zu erwähnen.

Ein selbstständiges Aufgreifen und Beabeiten eines Themas im eigenen
Zuständigkeitsbereich halte ich für selbstverständlich und geboten. Sofern
das Arbeitsergebnis nicht erwünscht ist, wird es allerdings wohl gewöhnlich
zurückgehalten, zu den Akten gelegt, ggf. vernichtet.

Peter)
Martin Ebert
2020-05-27 00:22:53 UTC
Permalink
Post by Veith
Post by Martin Ebert
Womit die These, dass das ein unter Mitarbeit vieler ange-
fordertes Papier sei, hinfällig wird.
Negativ.
Seit den 1930ern gilt im Reiche das "Führerprinzip". Das änderte sich auch
in bundesdeutschen Amtsstuben nicht. Eigentlich insofern nicht schlecht, als
- Nach außen schreibt die Behörde immer im Namen des Behördenleiters,
Bekannt.
Post by Veith
- im Innenverhältnis (je nach Zeichnungsrecht; hier:) im Namen des
Referatsleiters oder eigenem als Referent.
Wir reden hier aber nicht über eine Hausmitteilung. Wir reden über
eine umfangreiche Unterrichtung. Und die hat entpersonalisiert zu
sein, da regiert das Passiv. Vergleiche mit der geleakten BMI-
Unterrichtung "hammer an dance".

Mt
Veith
2020-05-27 06:08:16 UTC
Permalink
Post by Martin Ebert
Wir reden hier aber nicht über eine Hausmitteilung.
s.u.
Post by Martin Ebert
Wir reden über eine umfangreiche Unterrichtung. Und die hat
entpersonalisiert zu sein, da regiert das Passiv.
Nein,
Du verwechselst das mit einem Erlass / (Haus-) Verfügung / Weisung.
Dort wird angeodnet, im passiv.

Tenor: Von "Oben" nach "Unten", im Besitz der absoluten Weisheit ohne
beim Untertanen Zweifel aufkommen zu lassen. Möglichst plakativ.
Post by Martin Ebert
Vergleiche mit der geleakten BMI-
Unterrichtung "hammer an dance".
Fall jemand nicht weiß, wovon die Rede ist:
https://fragdenstaat.de/blog/2020/04/01/strategiepapier-des-innenministeriums-corona-szenarien/

Ein gutes Beispiel für eine Weisung, wonach die Behördenmittarbeiter
ihre Tätigkeit / Erlasse / Unterrichtungen ausrichten und messen
lassen müssen.

Eine Unterrichtung des Chefs, von "Unten" nach "Oben", noch voller Zweifel
- ob man ohne den nun erhofften weisen Ratschlag auch auf den richtigen
Weg sei - und demütigst auf einen Sachverhalt hinweisend, max. bereits um
Bestätigung eines Entscheidungsvorschlages bittend.

Wie gesagt, die BMI-Corona-Maßnahmebewertung des ORR war zweifellos noch
nicht fertig, das zu versenden - mmmhhh töricht. Aber, es war sicherlich
keine "Privatmeinung", wie es das gleich BMI willfährig verkündete.
https://www.tichyseinblick.de/wp-content/uploads/2020/05/Corona-Ma%C3%9Fnahmenbewertung.pdf

Peter
Peter Veith
2020-06-06 05:46:51 UTC
Permalink
Aber, es war sicherlich keine "Privatmeinung", wie es das gleich BMI
willfährig verkündete.
https://www.tichyseinblick.de/wp-content/uploads/2020/05/Corona-Ma%C3%9Fnahmenbewertung.pdf
Ergänzend:

An mir war glatt vorbeigegangen, daß ein Haufen Professoren zeitnah ihre
Mitarbeit an dem BMI-Papier bestätigt haben und die Einzeltäter-These
schon lange vom Tisch ist, vgl.:

"Insgesamt haben wir auf Anfrage eines couragierten Mitarbeiters des BMI
die vielfältigen und schweren unerwünschten Wirkungen der
Corona-Schutzmaßnahmen im medizinischen Bereich aufgezeigt und diese
sind gravierend. "
https://www.achgut.com/artikel/das_corona_papier_wissenschaftler_korrigieren_seehofer

Veith
--
Es ist nur dann Meinung, wenn sie für Dritte nachvollziehbar und
überprüfbar ist sowie an Fakten scheitern kann.
http://ddr-luftwaffe.blogspot.com
Martin Ebert
2020-05-27 00:27:32 UTC
Permalink
Post by Veith
Post by Martin Ebert
Ich dachte, Du hättest das Machwerk gelesen?
Es sit zuzugeben, das Dokument liest sich noch unfertig.
Zudem ist der KRITIS-Teil katastrophal. Das ist aus folgendem
Grund ein wichtiges Indiz: Die KRITIS-Truppe ist ja ausgerechnet
im BMI angesiedelt. Und die verstehen ihr Handwerk, dieses
Urteil traue ich mir zu.

Wenn das so wäre wie hier spekuliert wird, dann wäre KRITIS
aber eingebunden gewesen: Ausgerechnet solche Situationen sind
ja ihr Kerngeschäft.

Mt
Ronald Konschak
2020-05-27 05:08:29 UTC
Permalink
Post by Martin Ebert
Post by Veith
Post by Martin Ebert
Ich dachte, Du hättest das Machwerk gelesen?
Es sit zuzugeben, das Dokument liest sich noch unfertig.
Zudem ist der KRITIS-Teil katastrophal.
Wenn der wirklich katastrophal wäre, hätten sich die
konvergenten Medien längst darüber hergemacht, und das
Ding in der Luft zerrissen. Haben sie nicht. Du bist
der Einzige, der den katastrophal findet.

Ronald.
--
Erst wenn das letzte Hirn gewaschen, die letzte Menschenwürde gebrochen und
euch die letzte Freiheit genommen wurde, werdet ihr merken, daß man mit
Zeitung lesen, wählen und Steuern zahlen keine Diktatur aufhält.
Martin Ebert
2020-05-27 06:13:06 UTC
Permalink
Post by Ronald Konschak
Post by Martin Ebert
Zudem ist der KRITIS-Teil katastrophal.
Wenn der wirklich katastrophal wäre, hätten sich die
konvergenten Medien längst darüber hergemacht, und das
Ding in der Luft zerrissen. Haben sie nicht. Du bist
der Einzige, der den katastrophal findet.
Wieso sollten Sie?

Die -also die Medien, die Du vermutlich Systemmedien nennst-
haben das Papier als genau das erkannt, was es real ist:
Ein unterbeschäftiger Oberregierungsrat hat mal das zusammen-
geschrieben, was in seinem Köpfchen so vorgeht.

Wenn das ernst gewesen wäre, hätte Heise et al das Papier
in Fragen KRITIS sofort zerrissen: Glaub mir ein einziges
Mal: Zu dem Thema steht völliger Unfug drin. Der Autor hat
die Vokabel mal gehört, aber NULL Plan, was das wirklich ist
und wie das ganz real in Krisen umgesetzt wird.

Ich sag's mal so:
Wir können heilfroh sein, dass wir das Programm haben, uns
ist genau garnix weggebrochen.

Mt
Ronald Konschak
2020-05-27 06:37:30 UTC
Permalink
Post by Martin Ebert
Post by Ronald Konschak
Post by Martin Ebert
Zudem ist der KRITIS-Teil katastrophal.
Wenn der wirklich katastrophal wäre, hätten sich die
konvergenten Medien längst darüber hergemacht, und das
Ding in der Luft zerrissen. Haben sie nicht. Du bist
der Einzige, der den katastrophal findet.
Wieso sollten Sie?
Die -also die Medien, die Du vermutlich Systemmedien nennst-
Deine Vermutungen kannst Du dahin tun, wo sie hingehören.
Die Ablage rund ist ein guter Ort dafür.
Post by Martin Ebert
Ein unterbeschäftiger Oberregierungsrat hat mal das zusammen-
geschrieben, was in seinem Köpfchen so vorgeht.
Eben, die konvergenten Medien haben sich stante pede auf die
Formel "verwirrter Einzeltäter" geeinigt. Inhaltliche Kritik
hat es...
Post by Martin Ebert
Wenn das ernst gewesen wäre, hätte Heise et al das Papier
in Fragen KRITIS sofort zerrissen: Glaub mir ein einziges
...wie Du selbst schreibst, nicht gegeben. q.e.d.

Ronald.
--
Erst wenn das letzte Hirn gewaschen, die letzte Menschenwürde gebrochen und
euch die letzte Freiheit genommen wurde, werdet ihr merken, daß man mit
Zeitung lesen, wählen und Steuern zahlen keine Diktatur aufhält.
Martin Ebert
2020-05-27 06:49:19 UTC
Permalink
Post by Ronald Konschak
Post by Martin Ebert
Ein unterbeschäftiger Oberregierungsrat hat mal das zusammen-
geschrieben, was in seinem Köpfchen so vorgeht.
Eben, die konvergenten Medien haben sich stante pede auf die
Formel "verwirrter Einzeltäter" geeinigt. Inhaltliche Kritik
hat es...
Post by Martin Ebert
Wenn das ernst gewesen wäre, hätte Heise et al das Papier
in Fragen KRITIS sofort zerrissen: Glaub mir ein einziges
...wie Du selbst schreibst, nicht gegeben. q.e.d.
Zu recht.

Sollen die etwa jedem Reichsbürger erklären, dass es Deutschland
doch gibt? Jedem Flatearther, dass die Erde doch rund ist?

Das Papier war so grottenschlecht, dass der Autor noch froh
sein muss, dass er überhaupt mal erwähnt wurde.

Mt
Veith
2020-05-27 07:09:05 UTC
Permalink
Post by Martin Ebert
Sollen die etwa jedem Reichsbürger erklären, dass es Deutschland
doch gibt?
Ja, ein ORR im BMI sollte das wert sein.

Besser:
Wenn ein Mitarbeiter des BMI als Vertreter des BMI nach außen auftritt
und was von der BRD-GmbH faselt, sollte das durchaus zum Anlaß genommen
werden, dem Volk nochmal erklärt werden, daß die *BRD*
(nicht "Deutschland") existiert.

"Deutschland" ist nur eine historische Region.

Zugegeben:
Eine Diskussion darüber wird schwierig, daher ist ein "Quatsch" und
"der doof" viel einfacher und es brauchen keine - immer vorhandenen -
Schwächen der eigenen Argumentation offengelegt werden.

Peter
Veith
2020-05-27 06:59:28 UTC
Permalink
Post by Martin Ebert
Ein unterbeschäftiger Oberregierungsrat hat mal das zusammen-
geschrieben, was in seinem Köpfchen so vorgeht.
Wenn ich das richtig überblicke, war das genau sein Job, im BMI,
Referat KM 4: Schutz Kritischer Infrastrukturen

Die hatten wohl die Fachaufsicht und die Aufgabe, das Funktionieren von
Krisenmanagement des BMI kritisch zu beurteilen. Und der ORR scheint den
Aufgabenbereich "Kritik", so eine Art grundsätzliche Innenrevision,
gehabt zu haben, konkret den Aufgabenbereich: "Grundsatzfragen des
Schutzes Kritischer Infrastrukturen".

Leider fehlt bisher tatsächlich die inhaltliche Auseinandersetzung mit
dem Papier (durch Presse und BMI). Dann könnten wir den postulierten
Quatsch von beiden Seiten betrachten / beurteilen.

Aber, davor werden wir sicher nur beschützt, weil uns die Wahrheit
nur verunsichern würde :-D

Peter
Martin Ebert
2020-05-27 07:28:57 UTC
Permalink
Post by Veith
Post by Martin Ebert
Ein unterbeschäftiger Oberregierungsrat hat mal das zusammen-
geschrieben, was in seinem Köpfchen so vorgeht.
Wenn ich das richtig überblicke, war das genau sein Job, im BMI,
Referat KM 4: Schutz Kritischer Infrastrukturen
<https://de.wikipedia.org/wiki/Peter-Prinzip>
Post by Veith
Aber, davor werden wir sicher nur beschützt, weil uns die Wahrheit
nur verunsichern würde :-D
Könnte schon sein.

Pandemie war bei KRITIS bislang ein höchst theoretisches Problem,
dafür wurden drei Sätze in einem Absatz verschwendet.

Aber das lief verblüffend gut: Die KRITIS-Unternehmen haben das
grundsätzliche Modell nicht nur verstanden, sondern sofort auf
den ungeplanten Fall angewendet. Da waren genau gar keine staatlichen
Maßnahmen erforderlich: Das ist ja die Idee dahinter.

Mach Dir mal nix vor:
Eine Sekunde lang stand die Versorgungssicherheit auf dem Spiel,
im Grunde der Zusammenbruch jeder Infrastruktur. Erinnerst Du
Dich?

Es blieb bei Klopapier. Selbst die Nudelversorgung war gewähr-
leistet, Riesa fuhr die Produktion in drei Schichten hoch als
Italien als Lieferant ausfiel:
Du alter Ossi weißt doch, was passiert, wenn das Vertrauen in
die Versorgung verloren geht.

Hast Du übrigens Spotify und kannst mir als Privatkopie den
Podcast mit Altkanzler Schröder zukommen lassen?

Mt
P.S: Und daddele nicht im Homeoffice auf Deinem PC im usenet
rum: Arbeitszeit ist für den Dienstgeber.
Veith
2020-05-27 07:41:12 UTC
Permalink
Post by Martin Ebert
Post by Veith
Wenn ich das richtig überblicke, war das genau sein Job, im BMI,
Referat KM 4: Schutz Kritischer Infrastrukturen
<https://de.wikipedia.org/wiki/Peter-Prinzip>
Ja, bei der Aufgabenbeschreibung "Grundsatzfragen" habe ich auch "gezuckt",
da häufig ein (ungewolltes) Sysnonym für "nichts zu tun", besser noch
"Koordination von Grundsatzfragen" ... ein Traumjob :-D
Post by Martin Ebert
Pandemie war bei KRITIS bislang ein höchst theoretisches Problem,
dafür wurden drei Sätze in einem Absatz verschwendet.
Nunja, schön fand ich die Hinweise auf LÜKEX 2007 und die Pläne von 2012
... fehlen sonst in der öffentlichen Betrachtung.
Post by Martin Ebert
Aber das lief verblüffend gut: Die KRITIS-Unternehmen haben das
grundsätzliche Modell nicht nur verstanden, sondern sofort auf
den ungeplanten Fall angewendet.
Nun, die "Unternehmen" wurden ja nicht kritisiert, sondern die
Bundesregierung (nebst BMI) und RKI.
Post by Martin Ebert
Hast Du übrigens Spotify und kannst mir als Privatkopie den
Podcast mit Altkanzler Schröder zukommen lassen?
Ne, habe ich nicht, so'n neumodisches Zeugs.
Post by Martin Ebert
P.S: Und daddele nicht im Homeoffice auf Deinem PC im usenet
rum: Arbeitszeit ist für den Dienstgeber.
Jeder Krankheitstag, ein Kampftag für den Frieden. Obwohl bei "Rücken" mhhh.
Peter
Martin Ebert
2020-05-27 07:49:54 UTC
Permalink
Post by Veith
Post by Martin Ebert
Post by Veith
Wenn ich das richtig überblicke, war das genau sein Job, im BMI,
Referat KM 4: Schutz Kritischer Infrastrukturen
<https://de.wikipedia.org/wiki/Peter-Prinzip>
Ja, bei der Aufgabenbeschreibung "Grundsatzfragen" habe ich auch "gezuckt",
da häufig ein (ungewolltes) Sysnonym für "nichts zu tun", besser noch
"Koordination von Grundsatzfragen" ... ein Traumjob :-D
Nehm ich! B5 bitte, man will sich ja nicht verschlechtern.
Post by Veith
Post by Martin Ebert
Pandemie war bei KRITIS bislang ein höchst theoretisches Problem,
dafür wurden drei Sätze in einem Absatz verschwendet.
Nunja, schön fand ich die Hinweise auf LÜKEX 2007 und die Pläne von 2012
... fehlen sonst in der öffentlichen Betrachtung.
Es hat ja niemand gesagt, dass der völlig neben dem Gleis läuft.
Post by Veith
Post by Martin Ebert
Aber das lief verblüffend gut: Die KRITIS-Unternehmen haben das
grundsätzliche Modell nicht nur verstanden, sondern sofort auf
den ungeplanten Fall angewendet.
Nun, die "Unternehmen" wurden ja nicht kritisiert, sondern die
Bundesregierung (nebst BMI) und RKI.
Das ist ja das Schöne am Föderalismus: Wenn die ausfallen, geht
es trotzdem weiter.
Post by Veith
Post by Martin Ebert
Hast Du übrigens Spotify und kannst mir als Privatkopie den
Podcast mit Altkanzler Schröder zukommen lassen?
Ne, habe ich nicht, so'n neumodisches Zeugs.
<seufzt> Ich ja auch nicht.

Mt
Veith
2020-05-27 08:03:41 UTC
Permalink
Post by Martin Ebert
Post by Veith
Post by Martin Ebert
Hast Du übrigens Spotify und kannst mir als Privatkopie den
Podcast mit Altkanzler Schröder zukommen lassen?
Ne, habe ich nicht, so'n neumodisches Zeugs.
<seufzt> Ich ja auch nicht.
Ich habe aber schon Google, in echt, s.a.:
https://kurzelinks.de/Gasprom

Peter
Martin Ebert
2020-05-27 08:13:55 UTC
Permalink
[was]

Ich muss da übrigens mal was sagen. Es ist nur ausnahmsweise.

Ich verballhorne Dein Studium gern und oft als "hat gelernt,
den Stahlhelm richtigrum aufzusetzen". Mache ich auch weiter,
das war ja so. Versprochen.

Aber Du bist einer der ganz wenigen, die verstanden, dass es
um genau acht Tage ging, höchstens acht Tage.

Offenbar wurde nebst Marschgesang und GWA für Techniker an
der OHS auch nebenbei noch Sinnvolles gelehrt.

<wolltichmalsagen>

Mt
Florian Ritter
2020-05-25 18:07:55 UTC
Permalink
Post by Ronald Konschak
Dass es in der DDR keine solchen Kampagnen gab, hat
verschiedene Gründe. Einer davon war, dass man kein Interesse
daran hatte, die Bevölkerung in Angst zu versetzen, um dann
die gewünschten "Maßnahmen" durchsetzen zu können, wie es im
einem Strategiepapier des Bundesinnenministeriums heißt.
Das gleiche Ministerium weiß natürlich, worum es sich
handelt: um den, Zitat: "größten Fehlalarm aller Zeiten".
Es ist genug, und bevor noch mehr Schaden entsteht, würde
ich sagen: Ausgangslage herstellen!
Da haste ausnahmsweise mal wahr.

Heute konnte beobachtet werden, daß die Bundesminister wie
aufgescheuchte Hühner umeinander liefen - es liegt was in der
Luft.

FR
Wolf gang P u f f e
2020-05-25 14:36:18 UTC
Permalink
Post by Martin Ebert
Post by Wolf gang P u f f e
Post by Martin Ebert
<https://www.mz-web.de/mitteldeutschland/--36739288>
Ich kann mich nicht erinnern, dass Hongkong-Grippe je ein Thema war.
Da hat die DDR wirklich gute Arbeit geleistet. Der Artikel
beschreibt es ja: Die DDR hat es geschafft, das Volk unwissend
zu halten. Na herzlichen Glückwunsch, was Du so alles toll
findest.
Ich habe nirgends gesagt, dass ich das toll finde.
Als gute Arbeit würde ich es auch nicht bezeichnen wollen.
Es war aber vielleicht eher eine reellere Einschätzung der Lage.
Wobei man ja beim Westen immer schön unterscheiden muss zwischen
Einschätzung der Lage durch Regierung/Staat, und dem Rummel, der
von den Medien gemacht wird. (da sich aus Sensationsmeldungen
Profite schlagen lassen)

Ähnliches Thema: Tschernobyl
Was wurde drüben für ein Aufstand gemacht.
Kinder durften nicht mehr raus, Spielplätze und Sportstätten gesperrt,
Erdböden abgetragen, Milch und Milchprodukte entsorgt, das Grünzeugs
aus der DDR wurde nicht mehr abgenommen, so dass die DDR einen
Aufschwung in der Obst- und Gemüseversorgung "erleiden" musste. ;-)
Hier ist man etwas trockener mit dem Ereignis umgegangen.
Und?
Gab es dadurch in Größenordnungen mehr Tode oder Kranke bei uns?
Gefühlt ist auf beiden Seiten ist nichts groß passiert.
Einziger Unterschied ist die sinnlose Verunsicherung der Bevölkerung
gewesen.

W.
Peter Veith
2020-05-25 16:16:09 UTC
Permalink
Post by Wolf gang P u f f e
Ähnliches Thema: Tschernobyl
Was wurde drüben für ein Aufstand gemacht. <snip>
Hier ist man etwas trockener mit dem Ereignis umgegangen.
Und?
Gab es dadurch in Größenordnungen mehr Tode oder Kranke bei uns?
Du wieder, mit Fakten und so.
Post by Wolf gang P u f f e
Einziger Unterschied ist die sinnlose Verunsicherung der Bevölkerung
gewesen.
Achtung! Es gibt jetzt "Corona-Hate-Speech"!
https://heise.de/-4727550

Veith
--
"Das entschlossene Vorgehen der Behörden sollte jedem zu denken geben,
bevor er bei Facebook in die Tasten haut", so Heiko Maas.
http://ddr-luftwaffe.blogspot.com
Ronald Konschak
2020-05-25 20:42:44 UTC
Permalink
Post by Peter Veith
Achtung! Es gibt jetzt "Corona-Hate-Speech"!
https://heise.de/-4727550
Der Drosten hat gerade die BILD-Zeitung angeraunzt. Warten wir
mal ab, ob die Kanzlerin ihm ihr vollstes Vertrauen ausspricht.

Ronald.
--
Erst wenn das letzte Hirn gewaschen, die letzte Menschenwürde gebrochen und
euch die letzte Freiheit genommen wurde, werdet ihr merken, daß man mit
Zeitung lesen, wählen und Steuern zahlen keine Diktatur aufhält.
Florian Ritter
2020-05-25 18:01:51 UTC
Permalink
Post by Martin Ebert
Post by Wolf gang P u f f e
Post by Martin Ebert
<https://www.mz-web.de/mitteldeutschland/--36739288>
Das Reichssseuchengesetz galt weiterhin - ich erinnere mich
an "Flächendesinfektion nach Reichsseichengesetz".
Post by Martin Ebert
Post by Wolf gang P u f f e
Ich kann mich nicht erinnern, dass Hongkong-Grippe je ein Thema war.
Da hat die DDR wirklich gute Arbeit geleistet. Der Artikel
beschreibt es ja: Die DDR hat es geschafft, das Volk unwissend
zu halten. Na herzlichen Glückwunsch, was Du so alles toll
findest.
Die Ruhrepidemie fand in den DDR-Medien wochenlang nicht statt.
Im Kinderferienlager auf Rügen litten die Kinder unter einer
Mückenkalamität. Wir veranstalteten einen Feldversuch, indem
wir B 12 verfütterten: Mit gutem Erfolg, die Gören wurden
nicht mehr gestochen, hatten allerdings ziemlich dumpfen
Mundgeruch - FR
Achim Ebeling
2020-05-25 07:33:27 UTC
Permalink
Post by Wolf gang P u f f e
Ich kann mich nicht erinnern, dass Hongkong-Grippe je ein Thema war.
Für mich jedenfalls nicht.
Post by Wolf gang P u f f e
Die Kartoffelkäfer"seuche" muss viiiiel schlimmer gewesen sein, lt.
Hörensagen. ;-)
War sie auch.
Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie wir mit der Petroleumflasche
über die Kartoffelfelder getigert sind und die Käfer und dessen Larven
eingesammelt haben.

Und da "Leptinotarsa decemlineata" auch als "Colorado-Käfer" bekannt
war, wurde er uns NATÜRLICH vom bösen Ami geschenkt.

Damals wurde auf den Feldern auch "Adenauer (der?) Kartoffelklauer" von
uns gesungen.

Hach, ich finde es gut, wenn einem Brocken vorgeworfen werde, und die
Erinnerungen in einem hoch steigen.


Bis denne
Achim
Gunter Kühne
2020-05-25 09:03:41 UTC
Permalink
Post by Martin Ebert
Post by Fa.lk.Sc.H.a.de
bin gespannt wie das hier widerlegt wird.
<https://www.mz-web.de/mitteldeutschland/--36739288>
Mt
Wie immer.
Überschrift und Text machen widersprüchliche Aussagen.
Schön das Schlusszitat :
"
Mit einem „Führungsdokument zur Grippebekämpfung“ beschließt die
DDR-Regierung nach 1970 einen Pandemieplan, wie ihn die WHO erst 1999
empfehlen und die Bundesrepublik sogar erst 2005 als Nationalen
Pandemieplan verabschieden wird. (mz)"

Was ich mich immer frage was ist eigentlich mit der vorgehaltenen
Schutzausrüstung für solche Fälle geworden.
Zu DDR Zeiten lagerten ja in Königsbrück reichlich davon.
(Und nur für den Bezirk Dresden)

Und noch was die Herstellung des Impfstoffes stank erbärmlich.
:)
Ich habe damals daneben gearbeitet. (Nachbargrundstück zu AMD)

GK
--
Kleinmut und Stolz, aus diesem Holz
Schuf der Mensch sich am sechsten Tag Gott.
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