Discussion:
50 Jahre Farbfernseher aus Stassfurt
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wolfgang sch
2020-11-04 02:22:17 UTC
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--
Emerging from below past Nollendorfplatz
http://www.wschwanke.de/ http://www.fotos-aus-der-luft.de/
usenet_20031215 (AT) wschwanke (DOT) de
Andreas Bockelmann
2020-11-04 07:49:03 UTC
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Post by wolfgang sch
http://youtu.be/OkBfPJ5KcEo
Der Witz an der Geschichte: Genau das Video schlug Youtube mir gestern vor
las ich nur den neuen Soundtreiber fürs Notebook testen wollte :-)
--
Mit freundlichen Grüßen
Andreas Bockelmann
Bernd Ullrich
2020-11-04 11:17:29 UTC
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Post by Andreas Bockelmann
Post by wolfgang sch
http://youtu.be/OkBfPJ5KcEo
-------------------------------------------------
Post by Andreas Bockelmann
Der Witz an der Geschichte: Genau das Video schlug Youtube mir gestern
vor las ich nur den neuen Soundtreiber fürs Notebook testen wollte :-)
Das ist kein Witz, dein Verhalten im Web wurde ausgewertet und dir der
Link zugeordnet.

BU
Ronald Konschak
2020-11-04 13:50:08 UTC
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Post by Andreas Bockelmann
Post by wolfgang sch
http://youtu.be/OkBfPJ5KcEo
Der Witz an der Geschichte: Genau das Video schlug Youtube mir gestern vor
las ich nur den neuen Soundtreiber fürs Notebook testen wollte :-)
Das habe ich schon mindestens eine Woche auf der Startseite.
Angemacht, Senderlogo gesehen, ausgemacht. Die DDR-Retro-Filmchen
des MDR erfüllen seit Längerem schon nicht mehr die
Mindestanforderungen an ein dokumentarisches Werk.

Ronald.
--
Mutier mutier - nich funktionier...

Die ECHSE über Coronaimpfstoffe
Bernd Ullrich
2020-11-04 15:01:58 UTC
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Post by Ronald Konschak
Post by Andreas Bockelmann
Post by wolfgang sch
http://youtu.be/OkBfPJ5KcEo
Der Witz an der Geschichte: Genau das Video schlug Youtube mir gestern vor
las ich nur den neuen Soundtreiber fürs Notebook testen wollte :-)
-----------------------------
Post by Ronald Konschak
Das habe ich schon mindestens eine Woche auf der Startseite.
Rechenknecht ist verwanzt.
Arno Welzel
2020-11-04 18:45:45 UTC
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Post by Ronald Konschak
Post by Andreas Bockelmann
Post by wolfgang sch
http://youtu.be/OkBfPJ5KcEo
Der Witz an der Geschichte: Genau das Video schlug Youtube mir gestern vor
las ich nur den neuen Soundtreiber fürs Notebook testen wollte :-)
Das habe ich schon mindestens eine Woche auf der Startseite.
Angemacht, Senderlogo gesehen, ausgemacht. Die DDR-Retro-Filmchen
des MDR erfüllen seit Längerem schon nicht mehr die
Mindestanforderungen an ein dokumentarisches Werk.
Das genau fehlt denn?
--
Arno Welzel
https://arnowelzel.de
wolfgang sch
2020-11-04 19:47:32 UTC
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Post by Ronald Konschak
Die DDR-Retro-Filmchen
des MDR erfüllen seit Längerem schon nicht mehr die
Mindestanforderungen an ein dokumentarisches Werk.
Take another look. Der Stassfurt-Film behandelt sowohl historische wie
technische wie aktuelle Aspekte recht gut. Genau deswegen hab ich ihn
verlinkt.
--
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Wolf gang P u f f e
2020-11-04 21:31:40 UTC
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Post by wolfgang sch
Post by Ronald Konschak
Die DDR-Retro-Filmchen
des MDR erfüllen seit Längerem schon nicht mehr die
Mindestanforderungen an ein dokumentarisches Werk.
Take another look. Der Stassfurt-Film behandelt sowohl historische wie
technische wie aktuelle Aspekte recht gut. Genau deswegen hab ich ihn
verlinkt.
Darum Danke fürs Verlinken!
Ich fand das Filmchen genau wegen dieser Aspekte sehr interessant.

Es gab aber auch überflüssige Kommentare u.a. von diesem Herrn
Wirtschaftshistoriker und der gesichtslosen weiblichen Stimme im
Hintergrund.
Wen heute jemand was im öffentlich-rechtlicher Rundfunk sagen darf,
der muss einfach gewisse Themen bedienen, ohne die es nicht mehr geht.
:-(
Arno Welzel
2020-11-05 12:44:32 UTC
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Post by Wolf gang P u f f e
Post by wolfgang sch
Post by Ronald Konschak
Die DDR-Retro-Filmchen
des MDR erfüllen seit Längerem schon nicht mehr die
Mindestanforderungen an ein dokumentarisches Werk.
Take another look. Der Stassfurt-Film behandelt sowohl historische wie
technische wie aktuelle Aspekte recht gut. Genau deswegen hab ich ihn
verlinkt.
Darum Danke fürs Verlinken!
Ich fand das Filmchen genau wegen dieser Aspekte sehr interessant.
Es gab aber auch überflüssige Kommentare u.a. von diesem Herrn
Wirtschaftshistoriker und der gesichtslosen weiblichen Stimme im
Hintergrund.
Und was genau ist an der Sprecherin das Problem? Was wäre gewonnen, wenn
die Frau im Bild wäre? Und welche "überflüssigen Kommentare" meinst Du?
Post by Wolf gang P u f f e
Wen heute jemand was im öffentlich-rechtlicher Rundfunk sagen darf,
der muss einfach gewisse Themen bedienen, ohne die es nicht mehr geht.
:-(
Welche Themen meinst Du?
--
Arno Welzel
https://arnowelzel.de
wolfgang sch
2020-11-05 13:50:15 UTC
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Post by Arno Welzel
Post by Wolf gang P u f f e
Wen heute jemand was im öffentlich-rechtlicher Rundfunk sagen darf,
der muss einfach gewisse Themen bedienen, ohne die es nicht mehr geht.
:-(
Welche Themen meinst Du?
ZB 8:45 - 9:00 meinte der Typ, Fernseher hätten sich schneller
verbreitet als Waschmaschinen, weil männliche Bedürfnisse wichtiger
gewesen seien als weibliche. Feministisches Virtue Signalling, das muss
im heutigen ÖR so sein wie der Bezug auf die Partei im DDR-Fernsehen.
Fehlt nur "Klimawandel", hab ihn direkt vermisst.
--
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Martin Ebert
2020-11-05 14:25:32 UTC
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Post by wolfgang sch
ZB 8:45 - 9:00 meinte der Typ, Fernseher hätten sich schneller
verbreitet als Waschmaschinen, weil männliche Bedürfnisse wichtiger
gewesen seien als weibliche.
Und das ist falsch?

Mt
wolfgang sch
2020-11-05 15:14:40 UTC
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Post by Martin Ebert
Post by wolfgang sch
ZB 8:45 - 9:00 meinte der Typ, Fernseher hätten sich schneller
verbreitet als Waschmaschinen, weil männliche Bedürfnisse wichtiger
gewesen seien als weibliche.
Und das ist falsch?
Dem kann man keinen Wahrheitswert zuordnen, weil es keine
Faktenbehauptung ist, sondern eine unüberprüfbare, weltanschaulich
geprägte Interpretation. Eine dem Feminismus fernstehende Redaktion
wäre aber nicht im Traum auf die Idee gekommen, diesen nicht zum Thema
gehörenden Schlenker hier einzubauen.
--
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Peter Veith
2020-11-05 19:25:34 UTC
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Post by wolfgang sch
Post by Martin Ebert
Post by wolfgang sch
ZB 8:45 - 9:00 meinte der Typ, Fernseher hätten sich schneller
verbreitet als Waschmaschinen, weil männliche Bedürfnisse wichtiger
gewesen seien als weibliche.
Und das ist falsch?
Dem kann man keinen Wahrheitswert zuordnen, weil es keine
Faktenbehauptung ist, sondern eine unüberprüfbare, weltanschaulich
geprägte Interpretation.
Danke.

Veith
--
"Eine Pandemie darf nie Vorwand sein, um demokratische Prinzipien
auszuhebeln." Angela Merkel, 08.07.2020
http://ddr-luftwaffe.blogspot.com
Arno Welzel
2020-11-06 13:44:46 UTC
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Post by wolfgang sch
Post by Martin Ebert
Post by wolfgang sch
ZB 8:45 - 9:00 meinte der Typ, Fernseher hätten sich schneller
verbreitet als Waschmaschinen, weil männliche Bedürfnisse wichtiger
gewesen seien als weibliche.
Und das ist falsch?
Dem kann man keinen Wahrheitswert zuordnen, weil es keine
Faktenbehauptung ist, sondern eine unüberprüfbare, weltanschaulich
geprägte Interpretation. Eine dem Feminismus fernstehende Redaktion
wäre aber nicht im Traum auf die Idee gekommen, diesen nicht zum Thema
gehörenden Schlenker hier einzubauen.
Doch, es ist eine Faktenbehauptung, Zitat der Aussage des
Wirtschaftshistorikers:

"Das kann man an den Ausstattungsgraden der Haushalte in der
Bundesrepublik wie in der DDR erkennen, dass die Gesellschaft männlich
geprägt ist, von männlichen Bedürfnissen geprägt ist. Und da ist eben
das Kühle Bier un derer Fernsehapparat oder die Radioanlage wichtig.
Waschmaschine nicht."

Irgendwo müssen die Ausstattungsgrade ja einsehbar sein.
--
Arno Welzel
https://arnowelzel.de
Lars Gebauer
2020-11-06 14:02:17 UTC
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Post by Arno Welzel
Post by wolfgang sch
Post by Martin Ebert
Post by wolfgang sch
ZB 8:45 - 9:00 meinte der Typ, Fernseher hätten sich schneller
verbreitet als Waschmaschinen, weil männliche Bedürfnisse wichtiger
gewesen seien als weibliche.
Und das ist falsch?
Dem kann man keinen Wahrheitswert zuordnen, weil es keine
Faktenbehauptung ist, sondern eine unüberprüfbare, weltanschaulich
geprägte Interpretation. Eine dem Feminismus fernstehende Redaktion
wäre aber nicht im Traum auf die Idee gekommen, diesen nicht zum Thema
gehörenden Schlenker hier einzubauen.
Doch, es ist eine Faktenbehauptung,
Ein klassischer fake fact.
Post by Arno Welzel
"Das kann man an den Ausstattungsgraden der Haushalte in der
Bundesrepublik wie in der DDR erkennen, dass die Gesellschaft männlich
geprägt ist, von männlichen Bedürfnissen geprägt ist. Und da ist eben
das Kühle Bier un derer Fernsehapparat oder die Radioanlage wichtig.
Waschmaschine nicht."
Der Ausstattungsgrad ist ein Fakt. Warum und wieso es zu dieser
Ausstattung gekommen ist, ist ein Interpretation - kein Fakt.
--
"Nachdem wir das Ziel endgültig aus den Augen verloren hatten,
verdoppelten wir unsere Anstrengungen."
--Mark Twain
Arno Welzel
2020-11-06 17:09:38 UTC
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[...]
Post by Lars Gebauer
Post by Arno Welzel
"Das kann man an den Ausstattungsgraden der Haushalte in der
Bundesrepublik wie in der DDR erkennen, dass die Gesellschaft männlich
geprägt ist, von männlichen Bedürfnissen geprägt ist. Und da ist eben
das Kühle Bier un derer Fernsehapparat oder die Radioanlage wichtig.
Waschmaschine nicht."
Der Ausstattungsgrad ist ein Fakt. Warum und wieso es zu dieser
Ausstattung gekommen ist, ist ein Interpretation - kein Fakt.
Korrekt. Idealerweise sollte man nachfragen bei dem
Wirtschaftshistoriker, wie er zu dieser Aussage gekommen ist.
--
Arno Welzel
https://arnowelzel.de
Lars Gebauer
2020-11-06 17:23:51 UTC
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Post by Arno Welzel
Post by Lars Gebauer
Der Ausstattungsgrad ist ein Fakt. Warum und wieso es zu dieser
Ausstattung gekommen ist, ist eine Interpretation - kein Fakt.
Korrekt. Idealerweise sollte man nachfragen bei dem
Wirtschaftshistoriker, wie er zu dieser Aussage gekommen ist.
So ist es.
--
"Nachdem wir das Ziel endgültig aus den Augen verloren hatten,
verdoppelten wir unsere Anstrengungen."
--Mark Twain
Jörg Tewes
2020-11-06 19:37:17 UTC
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Post by Lars Gebauer
Post by Arno Welzel
"Das kann man an den Ausstattungsgraden der Haushalte in der
Bundesrepublik wie in der DDR erkennen, dass die Gesellschaft männlich
geprägt ist, von männlichen Bedürfnissen geprägt ist. Und da ist eben
das Kühle Bier un derer Fernsehapparat oder die Radioanlage wichtig.
Waschmaschine nicht."
Der Ausstattungsgrad ist ein Fakt. Warum und wieso es zu dieser
Ausstattung gekommen ist, ist ein Interpretation - kein Fakt.
Ok dann wurde der Fernseher angeschafft, weil die Frau sich gern
abends nach der Arbeit noch mit der Wäsche abrackert statt sie in die
Maschine zu tun und nur abzuwarten. Das ist natürlich viel
wahrscheinlicher.


Bye Jörg
--
Wer fehl erfindet darf Siebe halten
Lars Gebauer
2020-11-07 11:32:58 UTC
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Post by Jörg Tewes
Post by Lars Gebauer
Post by Arno Welzel
"Das kann man an den Ausstattungsgraden der Haushalte in der
Bundesrepublik wie in der DDR erkennen, dass die Gesellschaft männlich
geprägt ist, von männlichen Bedürfnissen geprägt ist. Und da ist eben
das Kühle Bier un derer Fernsehapparat oder die Radioanlage wichtig.
Waschmaschine nicht."
Der Ausstattungsgrad ist ein Fakt. Warum und wieso es zu dieser
Ausstattung gekommen ist, ist ein Interpretation - kein Fakt.
Ok dann wurde der Fernseher angeschafft, weil die Frau sich gern
abends nach der Arbeit noch mit der Wäsche abrackert statt sie in die
Maschine zu tun und nur abzuwarten. Das ist natürlich viel
wahrscheinlicher.
Kannst Du das auch belegen oder schwätzt Du nur - wie üblich - dußlig daher?
--
"Nachdem wir das Ziel endgültig aus den Augen verloren hatten,
verdoppelten wir unsere Anstrengungen."
--Mark Twain
Jörg Tewes
2020-11-07 19:26:45 UTC
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Post by Lars Gebauer
Post by Jörg Tewes
Post by Lars Gebauer
Post by Arno Welzel
"Das kann man an den Ausstattungsgraden der Haushalte in der
Bundesrepublik wie in der DDR erkennen, dass die Gesellschaft männlich
geprägt ist, von männlichen Bedürfnissen geprägt ist. Und da ist eben
das Kühle Bier un derer Fernsehapparat oder die Radioanlage wichtig.
Waschmaschine nicht."
Der Ausstattungsgrad ist ein Fakt. Warum und wieso es zu dieser
Ausstattung gekommen ist, ist ein Interpretation - kein Fakt.
Ok dann wurde der Fernseher angeschafft, weil die Frau sich gern
abends nach der Arbeit noch mit der Wäsche abrackert statt sie in die
Maschine zu tun und nur abzuwarten. Das ist natürlich viel
wahrscheinlicher.
Kannst Du das auch belegen oder schwätzt Du nur - wie üblich - dußlig daher?
Daß du nicht verstehend lesen kannst war mir schon vorher klar, daß du
so bereitwillig unter Beweis stellst damit hätte ich nicht gerechnet.

Was soll ich belegen? Das eher ein Fernseher angeschafft wurde als
eine Waschmaschine sei, dachte ich zumindest, belegt. Was soll ich
also noch belegen?


Bye Jörg
--
Aber Frauen sind ja nicht an der Kohle, sondern am Charakter des
Mannes interessiert. "Deshalb sieht man auch so viele achtzigjährige
Sozialhilfeempfänger mit hübschen jungen Frauen am Arm."
(Richard Fish, "Ally McBeal").
Peter Veith
2020-11-07 21:13:19 UTC
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Lars Gebauer schrieb: [was]
Das eher ein Fernseher angeschafft wurde als
eine Waschmaschine sei, dachte ich zumindest, belegt.
Wie wurde das belegt? Mir fehlt hier ein Stück "Film".

Veith
--
"Denken können sehr Wenige, aber Meinungen wollen Alle haben", Schopenhauer.
http://ddr-luftwaffe.blogspot.com
Jörg Tewes
2020-11-07 21:25:41 UTC
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Post by Peter Veith
Lars Gebauer schrieb: [was]
Das eher ein Fernseher angeschafft wurde als
eine Waschmaschine sei, dachte ich zumindest, belegt.
Wie wurde das belegt? Mir fehlt hier ein Stück "Film".
Ok wurde in dem Film behauptet. Aber imho hat das bisher niemand in
diesem Thread bestritten, nur die Motivation dahinter.


Bye Jörg
--
Woran erkennen Sie, daß Sie ein Pechvogel sind?
Sie wollten noch mal schnell in den Fahrstuhl furzen und dann bleibt
er stecken!
Gunter Kühne
2020-11-08 06:55:18 UTC
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Post by Jörg Tewes
Post by Peter Veith
Lars Gebauer schrieb: [was]
Das eher ein Fernseher angeschafft wurde als
eine Waschmaschine sei, dachte ich zumindest, belegt.
Wie wurde das belegt? Mir fehlt hier ein Stück "Film".
Ok wurde in dem Film behauptet. Aber imho hat das bisher niemand in
diesem Thread bestritten, nur die Motivation dahinter.
Bye Jörg
Doch das wurde bestritten. du musst nur die Originale lesen.
2. das statistische Jahrbuch (Bücher der DDR) sind online.
Ichhabe gerade 1974 mir angeschaut.
Da gabs pro Haushalt mehr Waschmaschinen als Farbfernseher pro Haushalt.
Findet man
hier.:<http://www.digizeitschriften.de/dms/img/?PID=PPN514402644_1974%7Clog31>
Ist nur Umständlich zu handhaben.
Post by Jörg Tewes
PS: Am Ende Stichwortverzeichnis. dort Seite auswählen Fernseher 1974
z.B. 334
--
Kleinmut und Stolz, aus diesem Holz
Schuf der Mensch sich am sechsten Tag Gott.
wolfgang sch
2020-11-08 08:35:01 UTC
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Post by Gunter Kühne
2. das statistische Jahrbuch (Bücher der DDR) sind online.
Ichhabe gerade 1974 mir angeschaut.
Da gabs pro Haushalt mehr Waschmaschinen als Farbfernseher pro
Haushalt.
Das war nicht die Aussage des Films, sondern dass _Fernseher_ (also der
erste, schwarzweiße) noch vor der Waschmaschine verbreitet war, und das
sei in Ost wie West gleichermaßen so gewesen. Die fragliche Zeitspanne
ist also späte 50er bis Mitte 60er (BRD), in der DDR vielleicht um 5
Jahre (?) versetzt.

Dass Farb-TVs erst viel später kamen, und dass zu der Zeit die
Waschmaschine bei den meisten schon Einzug gehalten hatte, ist sicher
unstrittig.

Bei uns gab es übrigens nie einen Farb-TV bevor ich auszog, weil in der
Elterngeneration die Ästhetik galt "Technik ist schön, aber man darf
sie nicht sehen" (wurde so wörtlich gesagt).

Deswegen mussten technische Geräte so beschaffen sein, dass sie hinter
Klappen der Schrankwand oder in eigenen Truhen versenkt werden konnten,
und kein "hässlicher" Blick auf Bildschirm oder Bedienknöpfe die
Nussbaumfurnier-Welt störte. Außerdem herrschte der Mythos, dass
Farbfernseher eine größere Bautiefe als Schwarzweiße hatten, weshalb
das Verstecken in der Schrankwand bei denen bautechnisch nicht machbar
sei, und deshalb keiner angeschafft wurde. (Das mit der größeren
Bautiefe stimmte nur in den ersten Jahren des Farbfernsehens, später
nicht mehr. Aber überzeug mal alte Leute ..)
--
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http://www.wschwanke.de/ http://www.fotos-aus-der-luft.de/
usenet_20031215 (AT) wschwanke (DOT) de
Lars Gebauer
2020-11-08 10:00:23 UTC
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Post by wolfgang sch
Außerdem herrschte der Mythos, dass
Farbfernseher eine größere Bautiefe als Schwarzweiße hatten, weshalb
das Verstecken in der Schrankwand bei denen bautechnisch nicht machbar
sei, und deshalb keiner angeschafft wurde. (Das mit der größeren
Bautiefe stimmte nur in den ersten Jahren des Farbfernsehens, später
nicht mehr. Aber überzeug mal alte Leute ..)
He. :) Dann kennst Du aber den Raduga nicht. Das Ding paßte gerade so in
das "Fernsehfach" der Schrankwand. Was dann gelegentlich zu Hitzestaus
und Zimmerbränden führte.
--
"Nachdem wir das Ziel endgültig aus den Augen verloren hatten,
verdoppelten wir unsere Anstrengungen."
--Mark Twain
Guido Grohmann
2020-11-08 15:49:14 UTC
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Post by wolfgang sch
Außerdem herrschte der Mythos, dass
Farbfernseher eine größere Bautiefe als Schwarzweiße hatten, weshalb
das Verstecken in der Schrankwand bei denen bautechnisch nicht machbar
sei, und deshalb keiner angeschafft wurde. (Das mit der größeren
Bautiefe stimmte nur in den ersten Jahren des Farbfernsehens, später
nicht mehr. Aber überzeug mal alte Leute ..)
Für die DDR-Farbgeräte hat es bis 1990 gestimmt, wenn man halbwegs
aktuelle Geräte verglichen hat. Sehr alte sw-Geräte waren auch durchaus
mal tiefer als die Geräte der Serien 4000 und Signum. Die s/w-Geräte der
ab Mitte der 70er waren aber allesamt nie so tief wie die Farbgeräte.

Guido
Wolf gang P u f f e
2020-11-08 11:22:04 UTC
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Post by Gunter Kühne
Post by Jörg Tewes
Post by Peter Veith
Lars Gebauer schrieb: [was]
Das eher ein Fernseher angeschafft wurde als
eine Waschmaschine sei, dachte ich zumindest, belegt.
Wie wurde das belegt? Mir fehlt hier ein Stück "Film".
Ok wurde in dem Film behauptet. Aber imho hat das bisher niemand in
diesem Thread bestritten, nur die Motivation dahinter.
Bye Jörg
Doch das wurde bestritten. du musst nur die Originale lesen.
2. das statistische Jahrbuch (Bücher der DDR) sind online.
Ichhabe gerade 1974 mir angeschaut.
Da gabs pro Haushalt mehr Waschmaschinen als Farbfernseher pro Haushalt.
Gunter, Farbfernsehen war doch schon eine ganz andere Ära.
Da hatten sich, möchte ich behaupten, die Prioritäten bei Anschaffung
von Technik im Haushalt durch die Deckung der Grundbedürfnisse bereits
geändert, wenn nicht sogar umgekehrt.

Wäsche kochen/waschen konnte man in den 50ern mit Kohle oder Holz
befeuerten Waschkesseln.
An den täglichen bildhaften Nachrichten und täglich wechselnden
bildhaften Unterhaltungssendungen konnte man ohne TV-Gerät einfach
nicht teilhaben.
Lediglich wöchentlich konnte man ins Kino gehen und sich die
Augenzeuge/Wochenschauen ansehen oder mal einen Film sehen.

In der Ära der Farbfernsehgeräte standen bei der Kaufentscheidung auch
keine einfachen Waschmaschinen mehr gegenüber, sonder Waschteil- oder
gar Vollautomaten, die das Wäschewaschen wirklich(!) erleichterten, da
sie automatisch den Wasserzu- und ablauf sowie die Temperatur steuerten.
Die Vollautomaten sogar mit Schleudern die Wäsche fast trockneten.

Die Entscheidung Waschautomat oder Farbfernsehgerät war sicher eine
ganz andere, als die zwischen einfacher Waschmaschine und S/W-Fernseher.

W.
Lars Gebauer
2020-11-08 11:49:39 UTC
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Post by Wolf gang P u f f e
In der Ära der Farbfernsehgeräte standen bei der Kaufentscheidung auch
keine einfachen Waschmaschinen mehr gegenüber, sonder Waschteil- oder
gar Vollautomaten, die das Wäschewaschen wirklich(!) erleichterten, da
sie automatisch den Wasserzu- und ablauf sowie die Temperatur steuerten.
Die Vollautomaten sogar mit Schleudern die Wäsche fast trockneten.
Die Entscheidung Waschautomat oder Farbfernsehgerät war sicher eine
ganz andere, als die zwischen einfacher Waschmaschine und S/W-Fernseher.
Mit Sicherheit. Zumal ja der Farb-TV nur ein Upgrade des S/W-TV
darstellte und (in der DDR) vergleichsweise teuer war.

Wer einen S/W-TV besaß, dem war das Upgrade möglicherweise nicht so viel
Geld wert, da rückte dann die bessere WaMa eher in den Blick der
Begehrlichkeit.
--
"Nachdem wir das Ziel endgültig aus den Augen verloren hatten,
verdoppelten wir unsere Anstrengungen."
--Mark Twain
Martin Ebert
2020-11-08 16:37:07 UTC
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Post by Lars Gebauer
Mit Sicherheit. Zumal ja der Farb-TV nur ein Upgrade des S/W-TV
darstellte und (in der DDR) vergleichsweise teuer war.
Da kommen zwei Fakten hinzu, einen hast Du wegen damals
günstiger Lage vielleicht nicht in Blick:
In Regionen, wo das S/W-Westbild noch ok war, konnte das
PAL-Bild schon recht übel sein.

Die andere Sache war die: Anfangs wollte man die Bürger
ja gar nicht mit PAL für Westfernsehen beglücken, da
gab es nur Fernseher mit SECAM. Da sprachen zwei Argumente
gegen: Erstens habe so einige nicht allzuhäufig DDR gesehen,
zweitens waren das Bonbonfarben.

Mt
Guido Grohmann
2020-11-08 17:33:02 UTC
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Post by Martin Ebert
Post by Lars Gebauer
Mit Sicherheit. Zumal ja der Farb-TV nur ein Upgrade des S/W-TV
darstellte und (in der DDR) vergleichsweise teuer war.
Da kommen zwei Fakten hinzu, einen hast Du wegen damals
In Regionen, wo das S/W-Westbild noch ok war, konnte das
PAL-Bild schon recht übel sein.
Dafür hatten die Geräte eine Taste, damit ließ sich der Farbdecoder
abschalten.
Post by Martin Ebert
Die andere Sache war die: Anfangs wollte man die Bürger
ja gar nicht mit PAL für Westfernsehen beglücken, da
gab es nur Fernseher mit SECAM.
Das Thema hatten wir hier schon einmal. Ab etwa 1978 war das Geschichte.
Post by Martin Ebert
Da sprachen zwei Argumente
gegen: Erstens habe so einige nicht allzuhäufig DDR gesehen,
Stimmt.
Post by Martin Ebert
zweitens waren das Bonbonfarben.
Naja, nur wenn die Kiste kaputt war oder jemand mal wieder die Farbe zu
kräftig aufgedreht hatte. Ich habe Bilder von einem Color 20 gesehen,
dessen SECAM-Bild von der Farbdarstellung her beeindruckend gut war. Der
Besitzer hatte das Gerät aber selber abgeglichen, gespeist wurde es von
einem SECAM-Coder über Modulator (weit nach der Wende).

Guido
Gunter Kühne
2020-11-08 19:09:19 UTC
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Post by Wolf gang P u f f e
Post by Gunter Kühne
Post by Jörg Tewes
Post by Peter Veith
Lars Gebauer schrieb: [was]
Das eher ein Fernseher angeschafft wurde als
eine Waschmaschine sei, dachte ich zumindest, belegt.
Wie wurde das belegt? Mir fehlt hier ein Stück "Film".
Ok wurde in dem Film behauptet. Aber imho hat das bisher niemand in
diesem Thread bestritten, nur die Motivation dahinter.
         Bye Jörg
Doch das wurde bestritten. du musst nur die Originale lesen.
2. das statistische Jahrbuch (Bücher der DDR) sind online.
Ichhabe gerade  1974 mir angeschaut.
Da gabs pro Haushalt mehr Waschmaschinen als Farbfernseher pro Haushalt.
Gunter, Farbfernsehen war doch schon eine ganz andere Ära.
Natürlich es ging ja bei der Aussqage um den color 20
Und das ist nun mal ein Farbfernseher gewesen.
Übrigens weihnachten 1969 hatten wir einen.
Nochmal Ohne warten einfach so gekauft. Wir hatten davor einen Berolina.
Der zeichnete sich durch öftere Störungen im Zeilentrafo aus.
Da war mein gemaule bei den Eltern mit ausschlaggebend, wir brauchen
einen Neuen.
mein Vater war dann der ansicht wen schon nei dan gleich neiústen Stand.
Also color 20
Allerdings auf der ernst Thälmanstrasse in Dresden sollten wir wirklich
warten auf ein Gerät.
In der Neustadt R.Leonhardt str. gabs den dann ohne Warten.
Lieferung innerhalb 2 Tagen, Mit Aufstellung.
Die hatten damals alle 3 Gerätetypen die es gab vorrätig.
( C 20, Rubin, Raguda)
Ne Woche später kam dann noch jemand die sogenannte Konvergenz einstellen.
Post by Wolf gang P u f f e
Da hatten sich, möchte ich behaupten, die Prioritäten bei Anschaffung
von Technik im Haushalt durch die Deckung der Grundbedürfnisse bereits
geändert, wenn nicht sogar umgekehrt.
Wäsche kochen/waschen konnte man in den 50ern mit Kohle oder Holz
befeuerten Waschkesseln.
Ja kenne ich als Kind Noch( BJ 1956)
Allerdings gabs dafür ja auch schon solche Ultraschall Waschmaschinen
aus so roten Bakelit.
die konnte man in die Wannen tun ( Im Waschhaus)
Post by Wolf gang P u f f e
An den täglichen bildhaften Nachrichten und täglich wechselnden
bildhaften Unterhaltungssendungen konnte man ohne TV-Gerät einfach
nicht teilhaben.
Lediglich wöchentlich konnte man ins Kino gehen und sich die
Augenzeuge/Wochenschauen ansehen oder mal einen Film sehen.
In der Ära der Farbfernsehgeräte standen bei der Kaufentscheidung auch
keine einfachen Waschmaschinen mehr gegenüber, sonder Waschteil- oder
gar Vollautomaten, die das Wäschewaschen wirklich(!) erleichterten, da
sie automatisch den Wasserzu- und ablauf sowie die Temperatur steuerten.
Die Vollautomaten sogar mit Schleudern die Wäsche fast trockneten.
Richtig hatten wir auch aber Halbautomaten meine Mutter wollte keinen
Vollautomaten.
Post by Wolf gang P u f f e
Die Entscheidung Waschautomat oder Farbfernsehgerät war sicher eine
ganz andere, als die zwischen einfacher Waschmaschine und S/W-Fernseher.
Ist richtig aber in dem Film gings nun mal um Color 20 und um die
Einführung des Farbfernsehens.
Übrigens das Farbfernsehverfahren der Deutschen Reichspost, was in
Berlin zur Olympiade getestet wurde, ist nicht mal erwähnt worden.


MfG
--
Kleinmut und Stolz, aus diesem Holz
Schuf der Mensch sich am sechsten Tag Gott.
Wolf gang P u f f e
2020-11-08 21:43:05 UTC
Antworten
Permalink
Post by Gunter Kühne
Post by Wolf gang P u f f e
Post by Gunter Kühne
Post by Jörg Tewes
Post by Peter Veith
Lars Gebauer schrieb: [was]
Das eher ein Fernseher angeschafft wurde als
eine Waschmaschine sei, dachte ich zumindest, belegt.
Wie wurde das belegt? Mir fehlt hier ein Stück "Film".
Ok wurde in dem Film behauptet. Aber imho hat das bisher niemand in
diesem Thread bestritten, nur die Motivation dahinter.
Bye Jörg
Doch das wurde bestritten. du musst nur die Originale lesen.
2. das statistische Jahrbuch (Bücher der DDR) sind online.
Ichhabe gerade 1974 mir angeschaut.
Da gabs pro Haushalt mehr Waschmaschinen als Farbfernseher pro Haushalt.
Gunter, Farbfernsehen war doch schon eine ganz andere Ära.
Natürlich es ging ja bei der Aussqage um den color 20
Und das ist nun mal ein Farbfernseher gewesen.
...
Post by Gunter Kühne
Post by Wolf gang P u f f e
Die Entscheidung Waschautomat oder Farbfernsehgerät war sicher eine
ganz andere, als die zwischen einfacher Waschmaschine und S/W-Fernseher.
Ist richtig aber in dem Film gings nun mal um Color 20 und um die
Einführung des Farbfernsehens.
Dann war das ein Missverständnis, auf welcher Seite auch immer.
Ich ging davon aus, es ging in der fortgeschrittenen Diskussion noch um
den blöden Kommentar des Historikers, wer und warum die
Kaufentscheidungen im Haushalt traf.
Und da ging es zeitlich noch nicht um Farbgeräte.

W.
Gunter Kühne
2020-11-08 23:47:55 UTC
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Post by Wolf gang P u f f e
Post by Wolf gang P u f f e
Post by Gunter Kühne
Post by Jörg Tewes
Post by Peter Veith
Lars Gebauer schrieb: [was]
Das eher ein Fernseher angeschafft wurde als
eine Waschmaschine sei, dachte ich zumindest, belegt.
Wie wurde das belegt? Mir fehlt hier ein Stück "Film".
Ok wurde in dem Film behauptet. Aber imho hat das bisher niemand in
diesem Thread bestritten, nur die Motivation dahinter.
         Bye Jörg
Doch das wurde bestritten. du musst nur die Originale lesen.
2. das statistische Jahrbuch (Bücher der DDR) sind online.
Ichhabe gerade  1974 mir angeschaut.
Da gabs pro Haushalt mehr Waschmaschinen als Farbfernseher pro Haushalt.
Gunter, Farbfernsehen war doch schon eine ganz andere Ära.
  Natürlich es ging ja bei der Aussqage um den color 20
Und das ist nun mal ein Farbfernseher gewesen.
...
Post by Wolf gang P u f f e
Die Entscheidung Waschautomat oder Farbfernsehgerät war sicher eine
ganz andere, als die zwischen einfacher Waschmaschine und S/W-Fernseher.
Ist richtig aber in dem Film gings nun mal um Color 20 und um die
Einführung des Farbfernsehens.
Dann war das ein Missverständnis, auf welcher Seite auch immer.
Ich ging davon aus, es ging in der fortgeschrittenen Diskussion noch um
den blöden Kommentar des Historikers, wer und warum die
Kaufentscheidungen im Haushalt traf.
Und da ging es zeitlich noch nicht um Farbgeräte.
W.
OK, ja ich vermute auch das es hier Missverständnisse gab.
egal woher.
Aber vielleicht ist das so gewollt. Leider traue ich heutigen
Journalisten alles zu, nur um die Leute zu spalten. :(
--
Kleinmut und Stolz, aus diesem Holz
Schuf der Mensch sich am sechsten Tag Gott.
Heinz Tauer
2020-11-09 00:18:11 UTC
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Post by Gunter Kühne
OK, ja ich vermute auch das es hier Missverständnisse gab.
egal woher.
Aber vielleicht ist das so gewollt. Leider traue ich heutigen
Journalisten alles zu, nur um die Leute zu spalten. :(
......mit nem Hackebeilchen?
--
Gruß
Heinz
Guido Grohmann
2020-11-09 06:28:29 UTC
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Post by Heinz Tauer
Post by Gunter Kühne
OK, ja ich vermute auch das es hier Missverständnisse gab.
egal woher.
Aber vielleicht ist das so gewollt. Leider traue ich heutigen
Journalisten alles zu, nur um die Leute zu spalten. :(
......mit nem Hackebeilchen?
mit der Axt! (was solls, hack ich halkt Holz)

Guido
wolfgang sch
2020-11-09 04:50:47 UTC
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Post by Gunter Kühne
Natürlich es ging ja bei der Aussqage um den color 20
Nein, es ging bei der Aussage (mit den männlichen und weiblichen
Bedürfnissen) um den Anfang des Fernsehens überhaupt. Da sind sie
thematisch und zeitlich mal kurz raus und wieder reingesprungen,
offenbar nur um dieses Thema unterbringen zu können.
--
Emerging from below past Nollendorfplatz
http://www.wschwanke.de/ http://www.fotos-aus-der-luft.de/
usenet_20031215 (AT) wschwanke (DOT) de
wolfgang sch
2020-11-08 08:23:44 UTC
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Post by Jörg Tewes
Post by Peter Veith
Lars Gebauer schrieb: [was]
Das eher ein Fernseher angeschafft wurde als
eine Waschmaschine sei, dachte ich zumindest, belegt.
Wie wurde das belegt? Mir fehlt hier ein Stück "Film".
Ok wurde in dem Film behauptet. Aber imho hat das bisher niemand in
diesem Thread bestritten, nur die Motivation dahinter.
Wir haben keine Information darüber, weder sorum noch sorum, und
niemand hat eine Bauchgefühl-Meinung dazu, weder dass es falsch noch
dass es richtig sein müsse. Belegt ist was anderes :)
--
Emerging from below past Nollendorfplatz
http://www.wschwanke.de/ http://www.fotos-aus-der-luft.de/
usenet_20031215 (AT) wschwanke (DOT) de
Lars Gebauer
2020-11-08 09:55:54 UTC
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Post by Jörg Tewes
Post by Lars Gebauer
Post by Jörg Tewes
Post by Lars Gebauer
Der Ausstattungsgrad ist ein Fakt. Warum und wieso es zu dieser
Ausstattung gekommen ist, ist ein Interpretation - kein Fakt.
Ok dann wurde der Fernseher angeschafft, weil die Frau sich gern
abends nach der Arbeit noch mit der Wäsche abrackert statt sie in die
Maschine zu tun und nur abzuwarten. Das ist natürlich viel
wahrscheinlicher.
Kannst Du das auch belegen oder schwätzt Du nur - wie üblich - dußlig daher?
Daß du nicht verstehend lesen kannst war mir schon vorher klar, daß du
so bereitwillig unter Beweis stellst damit hätte ich nicht gerechnet.
Daß Du nicht weißt was Du schreibst, war auch vorher klar.
Post by Jörg Tewes
Was soll ich belegen? Das eher ein Fernseher angeschafft wurde als
eine Waschmaschine sei, dachte ich zumindest, belegt. Was soll ich
also noch belegen?
Den *Grund*, *warum* daß so war/ist. Den Du da oben noch freiweg behauptest.
--
"Nachdem wir das Ziel endgültig aus den Augen verloren hatten,
verdoppelten wir unsere Anstrengungen."
--Mark Twain
Jörg Tewes
2020-11-08 13:38:49 UTC
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Post by Lars Gebauer
Post by Jörg Tewes
Post by Lars Gebauer
Post by Jörg Tewes
Post by Lars Gebauer
Der Ausstattungsgrad ist ein Fakt. Warum und wieso es zu dieser
Ausstattung gekommen ist, ist ein Interpretation - kein Fakt.
Ok dann wurde der Fernseher angeschafft, weil die Frau sich gern
abends nach der Arbeit noch mit der Wäsche abrackert statt sie in die
Maschine zu tun und nur abzuwarten. Das ist natürlich viel
wahrscheinlicher.
Kannst Du das auch belegen oder schwätzt Du nur - wie üblich - dußlig daher?
Daß du nicht verstehend lesen kannst war mir schon vorher klar, daß du
so bereitwillig unter Beweis stellst damit hätte ich nicht gerechnet.
Daß Du nicht weißt was Du schreibst, war auch vorher klar.
Daß du nicht lesen kannst ebenso.
Post by Lars Gebauer
Post by Jörg Tewes
Was soll ich belegen? Das eher ein Fernseher angeschafft wurde als
eine Waschmaschine sei, dachte ich zumindest, belegt. Was soll ich
also noch belegen?
Den *Grund*, *warum* daß so war/ist. Den Du da oben noch freiweg behauptest.
Ich behaupte da oben überhaupt nix. Das da oben ist eher eine Frage.


Bye Jörg
--
Letzte Woche hatte er noch Erektionsstörungen.
Andreas Bockelmann
2020-11-08 14:00:28 UTC
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Post by Jörg Tewes
Post by Lars Gebauer
Post by Jörg Tewes
Post by Lars Gebauer
Post by Arno Welzel
"Das kann man an den Ausstattungsgraden der Haushalte in der
Bundesrepublik wie in der DDR erkennen, dass die Gesellschaft männlich
geprägt ist, von männlichen Bedürfnissen geprägt ist. Und da ist eben
das Kühle Bier un derer Fernsehapparat oder die Radioanlage wichtig.
Waschmaschine nicht."
Der Ausstattungsgrad ist ein Fakt. Warum und wieso es zu dieser
Ausstattung gekommen ist, ist ein Interpretation - kein Fakt.
Ok dann wurde der Fernseher angeschafft, weil die Frau sich gern
abends nach der Arbeit noch mit der Wäsche abrackert statt sie in die
Maschine zu tun und nur abzuwarten. Das ist natürlich viel
wahrscheinlicher.
Kannst Du das auch belegen oder schwätzt Du nur - wie üblich - dußlig daher?
Daß du nicht verstehend lesen kannst war mir schon vorher klar, daß du
so bereitwillig unter Beweis stellst damit hätte ich nicht gerechnet.
Was soll ich belegen? Das eher ein Fernseher angeschafft wurde als
eine Waschmaschine sei, dachte ich zumindest, belegt. Was soll ich
also noch belegen?
Nun, mit einer DDR-Waschmaschine konnte man Dinge tun, die man mit einem
Farbfernseher nicht tun konnte.
1) Einkochen
2) Einen Heißluftballon für die Republikflucht beheizen
--
Mit freundlichen Grüßen
Andreas Bockelmann
Lars Gebauer
2020-11-08 14:15:16 UTC
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Post by Andreas Bockelmann
Nun, mit einer DDR-Waschmaschine konnte man Dinge tun, die man mit einem
Farbfernseher nicht tun konnte.
1) Einkochen
2) Einen Heißluftballon für die Republikflucht beheizen
3) Die Wohnung heizen

Hat ein Kumpel von mir immer gemacht: Einfach einen Eimer Wasser in die
WM66 und das Ding auf "Heizen" gestellt.

Einmal ist er währenddessen eingeschlafen (betrunken). Als er wieder
aufwachte, was das Wasser völlig verkocht, die Tapeten hatte es
teilweise abgeweicht und all seine Kleidung war feucht und klamm. Im Winter.

Danach hat er das nie wieder gemacht.
--
"Nachdem wir das Ziel endgültig aus den Augen verloren hatten,
verdoppelten wir unsere Anstrengungen."
--Mark Twain
Wolf gang P u f f e
2020-11-08 14:43:48 UTC
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Post by Lars Gebauer
Post by Andreas Bockelmann
Nun, mit einer DDR-Waschmaschine konnte man Dinge tun, die man mit
einem Farbfernseher nicht tun konnte.
1) Einkochen
2) Einen Heißluftballon für die Republikflucht beheizen
3) Die Wohnung heizen
Hat ein Kumpel von mir immer gemacht: Einfach einen Eimer Wasser in die
WM66 und das Ding auf "Heizen" gestellt.
4) eine größere Menge Bockwürste erhitzen.
Wolf gang P u f f e
2020-11-08 15:17:28 UTC
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Post by Wolf gang P u f f e
Post by Lars Gebauer
Post by Andreas Bockelmann
Nun, mit einer DDR-Waschmaschine konnte man Dinge tun, die man mit
einem Farbfernseher nicht tun konnte.
1) Einkochen
2) Einen Heißluftballon für die Republikflucht beheizen
3) Die Wohnung heizen
Hat ein Kumpel von mir immer gemacht: Einfach einen Eimer Wasser in die
WM66 und das Ding auf "Heizen" gestellt.
4) eine größere Menge Bockwürste erhitzen.
Ich lese gerade auf einem Foto aus einem DDR-Museum auch
"Würzekochen beim Bierbrauen im Heimbereich".
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René Marquardt
2020-11-08 17:36:05 UTC
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Post by Lars Gebauer
Post by Andreas Bockelmann
Nun, mit einer DDR-Waschmaschine konnte man Dinge tun, die man mit einem
Farbfernseher nicht tun konnte.
1) Einkochen
2) Einen Heißluftballon für die Republikflucht beheizen
3) Die Wohnung heizen
Widerspruch. Mit einem DDR-ueblichen Farbfernseher konnte man sehr gut
die Wohnung heizen.
Lars Gebauer
2020-11-08 17:45:36 UTC
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Post by René Marquardt
Post by Lars Gebauer
Post by Andreas Bockelmann
Nun, mit einer DDR-Waschmaschine konnte man Dinge tun, die man mit einem
Farbfernseher nicht tun konnte.
1) Einkochen
2) Einen Heißluftballon für die Republikflucht beheizen
3) Die Wohnung heizen
Widerspruch. Mit einem DDR-ueblichen Farbfernseher konnte man sehr gut
die Wohnung heizen.
Ja - aber der im Posting erwähnte Kumpel war "arm". Der konnte sich
keinen Farbfernseher leisten.

(Was natürlich Quatsch ist. Denn der war nicht "arm" sondern der hatte
sehr viel mehr Geld, als manch Anderer. Aber er war eben sehr speziell.)
--
"Nachdem wir das Ziel endgültig aus den Augen verloren hatten,
verdoppelten wir unsere Anstrengungen."
--Mark Twain
Gunter Kühne
2020-11-08 19:14:05 UTC
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Post by René Marquardt
Post by Lars Gebauer
Post by Andreas Bockelmann
Nun, mit einer DDR-Waschmaschine konnte man Dinge tun, die man mit einem
Farbfernseher nicht tun konnte.
1) Einkochen
2) Einen Heißluftballon für die Republikflucht beheizen
3) Die Wohnung heizen
Widerspruch. Mit einem DDR-ueblichen Farbfernseher konnte man sehr gut
die Wohnung heizen.
Nur mit dem Import aus Freundesland :)
--
Kleinmut und Stolz, aus diesem Holz
Schuf der Mensch sich am sechsten Tag Gott.
René Marquardt
2020-11-08 19:46:05 UTC
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Post by Gunter Kühne
Post by René Marquardt
Post by Lars Gebauer
Post by Andreas Bockelmann
Nun, mit einer DDR-Waschmaschine konnte man Dinge tun, die man mit einem
Farbfernseher nicht tun konnte.
1) Einkochen
2) Einen Heißluftballon für die Republikflucht beheizen
3) Die Wohnung heizen
Widerspruch. Mit einem DDR-ueblichen Farbfernseher konnte man sehr gut
die Wohnung heizen.
Nur mit dem Import aus Freundesland :)
Ich sagte heizen, nicht nieder brennen.
Guido Grohmann
2020-11-08 15:52:58 UTC
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Post by Andreas Bockelmann
Nun, mit einer DDR-Waschmaschine konnte man Dinge tun, die man mit einem
Farbfernseher nicht tun konnte.
2) Einen Heißluftballon für die Republikflucht beheizen
Ist da die WaMa mitgeflogen? Ansonsten gehts auch mittm Raduga
(notfalls Zeilenansteuerung abknipsen und die Ballasttriode schuften
lassen). ;)

Guido
Andreas Bockelmann
2020-11-09 08:00:07 UTC
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Post by Andreas Bockelmann
Nun, mit einer DDR-Waschmaschine konnte man Dinge tun, die man mit einem
Farbfernseher nicht tun konnte.
2) Einen Heißluftballon für die Republikflucht beheizen
Ist da die  WaMa mitgeflogen? Ansonsten gehts auch mittm Raduga (notfalls
Zeilenansteuerung abknipsen und die Ballasttriode schuften lassen). ;)
In das Gehäuse der WM66 wurde in (min.) einem Fall ein Propangasbrenner
eingebaut. Das Dingen schaffte es tatsächlich nach "drüben". In der
Ausstellung am Grenzübergang Marienborn ist dieses Exemplar zu bewundern.
--
Mit freundlichen Grüßen
Andreas Bockelmann
Jörg Tewes
2020-11-08 18:08:17 UTC
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Post by Andreas Bockelmann
Post by Jörg Tewes
Post by Lars Gebauer
Post by Jörg Tewes
Post by Lars Gebauer
Post by Arno Welzel
"Das kann man an den Ausstattungsgraden der Haushalte in der
Bundesrepublik wie in der DDR erkennen, dass die Gesellschaft männlich
geprägt ist, von männlichen Bedürfnissen geprägt ist. Und da ist eben
das Kühle Bier un derer Fernsehapparat oder die Radioanlage wichtig.
Waschmaschine nicht."
Der Ausstattungsgrad ist ein Fakt. Warum und wieso es zu dieser
Ausstattung gekommen ist, ist ein Interpretation - kein Fakt.
Ok dann wurde der Fernseher angeschafft, weil die Frau sich gern
abends nach der Arbeit noch mit der Wäsche abrackert statt sie in die
Maschine zu tun und nur abzuwarten. Das ist natürlich viel
wahrscheinlicher.
Kannst Du das auch belegen oder schwätzt Du nur - wie üblich - dußlig daher?
Daß du nicht verstehend lesen kannst war mir schon vorher klar, daß du
so bereitwillig unter Beweis stellst damit hätte ich nicht gerechnet.
Was soll ich belegen? Das eher ein Fernseher angeschafft wurde als
eine Waschmaschine sei, dachte ich zumindest, belegt. Was soll ich
also noch belegen?
Nun, mit einer DDR-Waschmaschine konnte man Dinge tun, die man mit einem
Farbfernseher nicht tun konnte.
Mit einem Farbfernseher oder mit einem DDR-Farbfernseher? ;-)
Post by Andreas Bockelmann
1) Einkochen
2) Einen Heißluftballon für die Republikflucht beheizen
Das müßte mit den alten Röhrenfernsehern auch gehen, so viel Wäre wie
die abgesondert haben.


Bye Jörg
--
Die deutsche Rechtschreibung ist Freeware, sprich, du kannst sie
kostenlos nutzen. Allerdings ist sie nicht Open Source, d.h. du
darfst sie nicht verändern oder in veränderter Form
veröffentlichen! ;-)
Andreas Bockelmann
2020-11-09 08:02:55 UTC
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Post by Jörg Tewes
Post by Andreas Bockelmann
1) Einkochen
2) Einen Heißluftballon für die Republikflucht beheizen
Das müßte mit den alten Röhrenfernsehern auch gehen, so viel Wäre wie
die abgesondert haben.
Ich bin zwar auf der Westseite aufgewachsen, hörte aber auch, dass der
Raguda zaubern konnte. Schmächtigste Mädchen bekamen Riesenkräfte wenn das
Vieh in der Schrankwand begann zu kokeln. Da wurde dann alle verfügbaren
Kräfte gesammelt um den Brandherd aus der Schrankwand zu reißen.
--
Mit freundlichen Grüßen
Andreas Bockelmann
Wolf gang P u f f e
2020-11-09 08:48:09 UTC
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Post by Andreas Bockelmann
Post by Jörg Tewes
Post by Andreas Bockelmann
1) Einkochen
2) Einen Heißluftballon für die Republikflucht beheizen
Das müßte mit den alten Röhrenfernsehern auch gehen, so viel Wäre wie
die abgesondert haben.
Ich bin zwar auf der Westseite aufgewachsen, hörte aber auch, dass der
Raguda zaubern konnte. Schmächtigste Mädchen bekamen Riesenkräfte wenn
das Vieh in der Schrankwand begann zu kokeln. Da wurde dann alle
verfügbaren Kräfte gesammelt um den Brandherd aus der Schrankwand zu
reißen.
Diese Stückchen DDR-Floklore hat man wieder "aufflammen" lassen:
https://www.real.de/product/343800103/

W. ;-)
Gunter Kühne
2020-11-08 19:13:09 UTC
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Post by Andreas Bockelmann
Post by Jörg Tewes
Post by Lars Gebauer
Post by Jörg Tewes
Post by Lars Gebauer
Post by Arno Welzel
"Das kann man an den Ausstattungsgraden der Haushalte in der
Bundesrepublik wie in der DDR erkennen, dass die Gesellschaft männlich
geprägt ist, von männlichen Bedürfnissen geprägt ist. Und da ist eben
das Kühle Bier un derer Fernsehapparat oder die Radioanlage wichtig.
Waschmaschine nicht."
Der Ausstattungsgrad ist ein Fakt. Warum und wieso es zu dieser
Ausstattung gekommen ist, ist ein Interpretation - kein Fakt.
Ok dann wurde der Fernseher angeschafft, weil die Frau sich gern
abends nach der Arbeit noch mit der Wäsche abrackert statt sie in die
Maschine zu tun und nur abzuwarten. Das ist natürlich viel
wahrscheinlicher.
Kannst Du das auch belegen oder schwätzt Du nur - wie üblich - dußlig daher?
Daß du nicht verstehend lesen kannst war mir schon vorher klar, daß du
so bereitwillig unter Beweis stellst damit hätte ich nicht gerechnet.
Was soll ich belegen? Das eher ein Fernseher angeschafft wurde als
eine Waschmaschine sei, dachte ich zumindest, belegt. Was soll ich
also noch belegen?
Nun, mit einer DDR-Waschmaschine konnte man Dinge tun, die man mit einem
Farbfernseher nicht tun konnte.
1) Einkochen
2) Einen Heißluftballon für die Republikflucht beheizen
Das kam auf den Typ der Maschine an. :)
Mit ner TM 7x konntest du nicht einkochen und auch keinen Ballon
heizen. :)
--
Kleinmut und Stolz, aus diesem Holz
Schuf der Mensch sich am sechsten Tag Gott.
Tim Loeber
2020-11-08 13:28:11 UTC
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Post by Jörg Tewes
Post by Lars Gebauer
Post by Arno Welzel
"Das kann man an den Ausstattungsgraden der Haushalte in der
Bundesrepublik wie in der DDR erkennen, dass die Gesellschaft männlich
geprägt ist, von männlichen Bedürfnissen geprägt ist. Und da ist eben
das Kühle Bier un derer Fernsehapparat oder die Radioanlage wichtig.
Waschmaschine nicht."
Der Ausstattungsgrad ist ein Fakt. Warum und wieso es zu dieser
Ausstattung gekommen ist, ist ein Interpretation - kein Fakt.
Ok dann wurde der Fernseher angeschafft, weil die Frau sich gern
abends nach der Arbeit noch mit der Wäsche abrackert statt sie in die
Maschine zu tun und nur abzuwarten. Das ist natürlich viel
wahrscheinlicher.
Nein, dait sie beim Bügeln Fernsehen konnte!
wolfgang sch
2020-11-06 17:30:37 UTC
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Post by Arno Welzel
Post by wolfgang sch
weil männliche Bedürfnisse wichtiger
gewesen seien als weibliche.
Doch, es ist eine Faktenbehauptung
Ich hab aus dem Zitat nur die strittige Behauptung übriggelassen. Das
ist keine Faktenbehauptung, sie ist per Definition anhand von Fakten
unüberprüfbar, sondern eine Interpretation. Und zwar keine
wissenschaftliche, sondern eine weltanschauliche.
--
Emerging from below past Nollendorfplatz
http://www.wschwanke.de/ http://www.fotos-aus-der-luft.de/
usenet_20031215 (AT) wschwanke (DOT) de
Gunter Kühne
2020-11-06 10:38:36 UTC
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Post by Martin Ebert
Post by wolfgang sch
ZB 8:45 - 9:00 meinte der Typ, Fernseher hätten sich schneller
verbreitet als Waschmaschinen, weil männliche Bedürfnisse wichtiger
gewesen seien als weibliche.
Und das ist falsch?
Mt
Ja.
Siehe DDR Statistiken.
--
Kleinmut und Stolz, aus diesem Holz
Schuf der Mensch sich am sechsten Tag Gott.
Lars Gebauer
2020-11-06 10:54:18 UTC
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Post by Gunter Kühne
Post by Martin Ebert
Post by wolfgang sch
ZB 8:45 - 9:00 meinte der Typ, Fernseher hätten sich schneller
verbreitet als Waschmaschinen, weil männliche Bedürfnisse wichtiger
gewesen seien als weibliche.
Und das ist falsch?
Ich finde es mindestens merkwürdig weil suggeriert wird, daß Frauen kein
(weniger) Interesse an Fernsehern gehabt haben sollen.
Post by Gunter Kühne
Ja.
Siehe DDR Statistiken.
Ah so?! - Zeig' mal eine.
--
"Nachdem wir das Ziel endgültig aus den Augen verloren hatten,
verdoppelten wir unsere Anstrengungen."
--Mark Twain
wolfgang sch
2020-11-06 11:13:07 UTC
Antworten
Permalink
Post by Lars Gebauer
Ich finde es mindestens merkwürdig weil suggeriert wird, daß Frauen kein
(weniger) Interesse an Fernsehern gehabt haben sollen.
Und das Männer kein Interesse an sauberer Wäsche und Zeitersparnis für
ihr Eheweib haben sollten.
--
Emerging from below past Nollendorfplatz
http://www.wschwanke.de/ http://www.fotos-aus-der-luft.de/
usenet_20031215 (AT) wschwanke (DOT) de
Lars Gebauer
2020-11-06 12:05:34 UTC
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Post by wolfgang sch
Post by Lars Gebauer
Ich finde es mindestens merkwürdig weil suggeriert wird, daß Frauen kein
(weniger) Interesse an Fernsehern gehabt haben sollen.
Und das Männer kein Interesse an sauberer Wäsche und Zeitersparnis für
ihr Eheweib haben sollten.
Ich bin quasi in 2 Haushalten aufgewachsen: Dem meiner Eltern und dem
meiner Stiefeltern.

Meine Eltern besaßen viele Jahre überhaupt keinen Fernseher. Nicht, weil
sie sich keinen hätten leisten können sondern weil sie daran einfach
kein Interesse hatten. Sie besaßen eine sehr schicke Stereo-Anlage, die
reichte ihnen offenbar.

Einen Fernseher schafften sie vergleichsweise spät an. Und zwar so einen
kleinen Junost der 2. Generation. Keine Ahnung, ab wann die verfügbar
waren. Der Stand dann, meist unbeachtet, in der Küche herum.

Meine Stiefeltern hatten einen Fernseher so lange ich mich erinnern
kann, also für mich: "schon immer". Das Kommando über die (damals noch
fiktive) Fernbedienung hatte eindeutig meine Stiefmutter. Die schaute
oft und regelmäßig, mein Stiefvater hatte nur an bestimmten
Sportsendungen Interesse. Mehr oder weniger regelmäßig schaute der
eigentlich nur Sonnabends (Bundesliga).
--
"Nachdem wir das Ziel endgültig aus den Augen verloren hatten,
verdoppelten wir unsere Anstrengungen."
--Mark Twain
Wolf gang P u f f e
2020-11-06 14:08:28 UTC
Antworten
Permalink
Post by wolfgang sch
Post by Lars Gebauer
Ich finde es mindestens merkwürdig weil suggeriert wird, daß Frauen kein
(weniger) Interesse an Fernsehern gehabt haben sollen.
Und das Männer kein Interesse an sauberer Wäsche und Zeitersparnis für
ihr Eheweib haben sollten.
Und wenn Mann seiner besseren Hälfte mal zu Weihnachten einen neuen
Staubsauger schenke, war aus wieder nicht richtig. ;-)
Wolf gang P u f f e
2020-11-06 14:10:25 UTC
Antworten
Permalink
Post by Wolf gang P u f f e
Post by wolfgang sch
Post by Lars Gebauer
Ich finde es mindestens merkwürdig weil suggeriert wird, daß Frauen kein
(weniger) Interesse an Fernsehern gehabt haben sollen.
Und das Männer kein Interesse an sauberer Wäsche und Zeitersparnis für
ihr Eheweib haben sollten.
Und wenn Mann seiner besseren Hälfte mal zu Weihnachten einen neuen
Staubsauger schenke, war aus wieder nicht richtig. ;-)
...Staubsauger schenke, wars auch wieder nicht richtig. ;-)
Peter Veith
2020-11-06 11:44:43 UTC
Antworten
Permalink
Post by Lars Gebauer
Post by Gunter Kühne
Post by Martin Ebert
Post by wolfgang sch
ZB 8:45 - 9:00 meinte der Typ, Fernseher hätten sich schneller
verbreitet als Waschmaschinen, weil männliche Bedürfnisse wichtiger
gewesen seien als weibliche.
Und das ist falsch?
Ich finde es mindestens merkwürdig weil suggeriert wird, daß Frauen kein
(weniger) Interesse an Fernsehern gehabt haben sollen.
Post by Gunter Kühne
Ja.
Siehe DDR Statistiken.
Ah so?! - Zeig' mal eine.
Alos (irgendeine) DDR-Statistik? ;)

Zuförderst:
- Es wird keine Statistik über das TV-Interesse m/w/d in der DDR geben.
- In der Bezugssendung wurde diesbezüglich nur ideologisch geplappert.

Aber das Milchmädchen könnte einen Trend generieren:

Aktuell nutzen Männer hierzulande 6% *weniger* das TV-Gerät als Frauen.
Hier die Nutzung = Interesse gesetzt. Ursächlich für den Unterschied könnte
bereits die geringere Erwerbsquote (-18%) von Frauen sein, was es so in
der DDR nicht gab ... die haben einfach mehr Zeit. Bei dieser Quote sind
die mehrheitlich weiblichen Renter mit inkludiert, das mehr an Freizeit
durch Teilzeitarbeit aber nicht.

Sofern ich den TV-Konsum herunterrechne, den Frauen nur noch haben
könnten, sofern sie die gleiche Erwerbsquote wie *hätten, dann hätten*
Frauen tatsächlich eine rd. 10% geringere TV-Nutzung als Männer.

Darauf basierend und unter Berücksichtigung der genannten Unsicherheiten,
mein Fazit: Männer haben in der ihnen zur Verfügung stehenden Zeit
tendenziell eine leicht höhere TV- Nutzung / höheres Interesse.

Deckt sich auch mit meiner höchstsubjektiven Erfahrung:
Frauen quatschen dafür lieber.

Verwendete Links:
https://www.destatis.de/DE/Themen/Arbeit/Arbeitsmarkt/Erwerbstaetigkeit/Tabellen/erwerbstaetige-erwerbstaetigenquote.html
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/788085/umfrage/sehdauer-bei-der-fernsehnutzung-von-maennern-und-frauen-in-deutschland/

Im letztern Link ist erkennbar, dass die TV-Nutzung der Männer steigt und
das der Frauen sinkt, so hätte ich eher die 2011er Zahlen nehmen sollen.

Bestätigung wieder aus der subjektiven Erfahrung heraus: Männer
haben mehr Interesse an Streamingdiensten (weil Technik) als Frauen ...
meine hat zudem regelmäßig Schwierigkeiten diese (Netflix; Amazon Video)
zum laufen zu bringen :-D Aber bei Disney+ klappt es komischerweise.

Peter
Lars Gebauer
2020-11-06 11:52:00 UTC
Antworten
Permalink
Post by Peter Veith
Post by Lars Gebauer
Post by Gunter Kühne
Post by Martin Ebert
Post by wolfgang sch
ZB 8:45 - 9:00 meinte der Typ, Fernseher hätten sich schneller
verbreitet als Waschmaschinen, weil männliche Bedürfnisse wichtiger
gewesen seien als weibliche.
Und das ist falsch?
Ich finde es mindestens merkwürdig weil suggeriert wird, daß Frauen kein
(weniger) Interesse an Fernsehern gehabt haben sollen.
Post by Gunter Kühne
Ja.
Siehe DDR Statistiken.
Ah so?! - Zeig' mal eine.
Alos (irgendeine) DDR-Statistik? ;)
- Es wird keine Statistik über das TV-Interesse m/w/d in der DDR geben.
Deswegen ja.

Wie Wolfgang auch schon schrieb: Möglicherweise gibt es eine Statistik
über die Verbreitung der Geräte als solche. Aber für mich ist nur schwer
vorstellbar, daß es eine Statistik zum Grund der Verbreitung gibt.
Post by Peter Veith
- In der Bezugssendung wurde diesbezüglich nur ideologisch geplappert.
Höchstwahrscheinlich, ja.
--
"Nachdem wir das Ziel endgültig aus den Augen verloren hatten,
verdoppelten wir unsere Anstrengungen."
--Mark Twain
Gunter Kühne
2020-11-06 21:41:28 UTC
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Post by Lars Gebauer
Post by Peter Veith
Post by Lars Gebauer
Post by Gunter Kühne
Post by Martin Ebert
Post by wolfgang sch
ZB 8:45 - 9:00 meinte der Typ, Fernseher hätten sich schneller
verbreitet als Waschmaschinen, weil männliche Bedürfnisse wichtiger
gewesen seien als weibliche.
Und das ist falsch?
Ich finde es mindestens merkwürdig weil suggeriert wird, daß Frauen kein
(weniger) Interesse an Fernsehern gehabt haben sollen.
Post by Gunter Kühne
Ja.
Siehe DDR Statistiken.
Ah so?! - Zeig' mal eine.
Alos (irgendeine) DDR-Statistik? ;)
- Es wird keine Statistik über das TV-Interesse m/w/d in der DDR geben.
Deswegen ja.
Wie Wolfgang auch schon schrieb: Möglicherweise gibt es eine Statistik
über die Verbreitung der Geräte als solche. Aber für mich ist nur schwer
vorstellbar, daß es eine Statistik zum Grund der Verbreitung gibt.
Hier liegt das Problem.
die Statistiken sagten nur, Fernseher pro Haushalt und noch S/w , Farbe
getrennt.
Die Aussage um die es ging war weniger, WM als Farbfernseher und das
stimmt eben so nicht.
Wer was in einer Familie veranlasst ist natürlich nicht erfasst.
--
Kleinmut und Stolz, aus diesem Holz
Schuf der Mensch sich am sechsten Tag Gott.
Arno Welzel
2020-11-06 13:46:57 UTC
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Post by Peter Veith
Post by Lars Gebauer
Post by Gunter Kühne
Post by Martin Ebert
Post by wolfgang sch
ZB 8:45 - 9:00 meinte der Typ, Fernseher hätten sich schneller
verbreitet als Waschmaschinen, weil männliche Bedürfnisse wichtiger
gewesen seien als weibliche.
Und das ist falsch?
Ich finde es mindestens merkwürdig weil suggeriert wird, daß Frauen kein
(weniger) Interesse an Fernsehern gehabt haben sollen.
Post by Gunter Kühne
Ja.
Siehe DDR Statistiken.
Ah so?! - Zeig' mal eine.
Alos (irgendeine) DDR-Statistik? ;)
- Es wird keine Statistik über das TV-Interesse m/w/d in der DDR geben.
Auch keine darüber, wieviele TVs und Waschmaschinen in den 1950ern und
1960ern gekauft wurden? Das hat der Wirtschaftshistoriker ja angeblich
als Grundlage benutzt.
--
Arno Welzel
https://arnowelzel.de
Lars Gebauer
2020-11-06 14:05:54 UTC
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Post by Arno Welzel
Post by Peter Veith
- Es wird keine Statistik über das TV-Interesse m/w/d in der DDR geben.
Auch keine darüber, wieviele TVs und Waschmaschinen in den 1950ern und
1960ern gekauft wurden?
Die gibt es bestimmt. Irgendwo.
Post by Arno Welzel
Das hat der Wirtschaftshistoriker ja angeblich
als Grundlage benutzt.
Was sollte diese Statistik über das /Interesse/ aussagen? - Was der
Wirtschaftshistoriker da sagt, ist Interpretation. Mutmaßung.
--
"Nachdem wir das Ziel endgültig aus den Augen verloren hatten,
verdoppelten wir unsere Anstrengungen."
--Mark Twain
Uwe Schickedanz
2020-11-06 14:48:21 UTC
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Post by Arno Welzel
Post by Peter Veith
Post by Lars Gebauer
Post by Gunter Kühne
Post by Martin Ebert
Post by wolfgang sch
ZB 8:45 - 9:00 meinte der Typ, Fernseher hätten sich schneller
verbreitet als Waschmaschinen, weil männliche Bedürfnisse wichtiger
gewesen seien als weibliche.
Und das ist falsch?
Ich finde es mindestens merkwürdig weil suggeriert wird, daß Frauen kein
(weniger) Interesse an Fernsehern gehabt haben sollen.
Post by Gunter Kühne
Ja.
Siehe DDR Statistiken.
Ah so?! - Zeig' mal eine.
Alos (irgendeine) DDR-Statistik? ;)
- Es wird keine Statistik über das TV-Interesse m/w/d in der DDR geben.
Auch keine darüber, wieviele TVs und Waschmaschinen in den 1950ern und
1960ern gekauft wurden? Das hat der Wirtschaftshistoriker ja angeblich
als Grundlage benutzt.
Selbst wenn, würde eine Vergleichbarkeit ein gleich großes und gleich
erschwingliches Angebot an Fernsehern und Waschmaschinen voraussetzen.

Aber ich werd mal meine Eltern fragen, ob wir eher eine Thurmperle
oder einen Donja 101 hatten.


Gruß Uwe
--
Das Dilemma der DDR: 16 Mio. Widerstandskämpfer wurden von
16 Mio. Stasispitzeln überwacht.
=== http://www.sicherheitslampe.de ===
Gunter Kühne
2020-11-06 21:35:39 UTC
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Post by Lars Gebauer
Post by Gunter Kühne
Post by Martin Ebert
Post by wolfgang sch
ZB 8:45 - 9:00 meinte der Typ, Fernseher hätten sich schneller
verbreitet als Waschmaschinen, weil männliche Bedürfnisse wichtiger
gewesen seien als weibliche.
Und das ist falsch?
Ich finde es mindestens merkwürdig weil suggeriert wird, daß Frauen kein
(weniger) Interesse an Fernsehern gehabt haben sollen.
Post by Gunter Kühne
Ja.
Siehe DDR Statistiken.
Ah so?! - Zeig' mal eine.
Siehe statistisch Jahrbücher der DDR.
Sind in jeder ordentlichen Bibliothek zu finden.
Ich glaube digitalisieren will das niemand.(oder darf nicht)
Da steht ja noch anders drin.
z.B. der Bananenverbrauch pro Kopf der Fleischverbrauch pro Kopf, Bier
u.s.w.
Und wenn sich wirklich jemand die Arbeit macht, wird einfach behauptet
das die zahlen sowieso gelogen sind.
Wetten?
--
Kleinmut und Stolz, aus diesem Holz
Schuf der Mensch sich am sechsten Tag Gott.
Lars Gebauer
2020-11-07 11:34:53 UTC
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Post by Gunter Kühne
Post by Lars Gebauer
Post by Gunter Kühne
Siehe DDR Statistiken.
Ah so?! - Zeig' mal eine.
Siehe statistisch Jahrbücher der DDR.
Da steht was über die Motivation drin? - Alter Schwätzer.
--
"Nachdem wir das Ziel endgültig aus den Augen verloren hatten,
verdoppelten wir unsere Anstrengungen."
--Mark Twain
Gunter Kühne
2020-11-08 06:57:21 UTC
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Post by Lars Gebauer
Post by Gunter Kühne
Post by Lars Gebauer
Post by Gunter Kühne
Siehe DDR Statistiken.
Ah so?! - Zeig' mal eine.
Siehe statistisch Jahrbücher der DDR.
Da steht was über die Motivation drin? - Alter Schwätzer.
Es steht drin das es Pro Haushalt mehr Waschmaschinen als Farb-Fernseher
gab.
Damit ist die Aussage hinfällig, da Falsch.

Sowas nennt man Logik .
Ist zu hoch für dich.
--
Kleinmut und Stolz, aus diesem Holz
Schuf der Mensch sich am sechsten Tag Gott.
Lars Gebauer
2020-11-08 10:02:05 UTC
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Post by Gunter Kühne
Post by Lars Gebauer
Post by Gunter Kühne
Post by Lars Gebauer
Post by Gunter Kühne
Siehe DDR Statistiken.
Ah so?! - Zeig' mal eine.
Siehe statistisch Jahrbücher der DDR.
Da steht was über die Motivation drin? - Alter Schwätzer.
Es steht drin das es Pro Haushalt mehr Waschmaschinen als Farb-Fernseher
gab.
Damit ist die Aussage hinfällig, da Falsch.
Sowas nennt man Logik .
 Ist zu hoch für dich.
Gütiger Himmel!
--
"Nachdem wir das Ziel endgültig aus den Augen verloren hatten,
verdoppelten wir unsere Anstrengungen."
--Mark Twain
wolfgang sch
2020-11-06 11:11:47 UTC
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Post by Gunter Kühne
Post by Martin Ebert
Post by wolfgang sch
ZB 8:45 - 9:00 meinte der Typ, Fernseher hätten sich schneller
verbreitet als Waschmaschinen, weil männliche Bedürfnisse wichtiger
gewesen seien als weibliche.
Und das ist falsch?
Mt
Ja.
Siehe DDR Statistiken.
Ich hab online keine Statistiken über die Haushaltsausstattung mit
Konsumgütern der 50er und 60er Jahre gefunden. In Zweifel steht aber
vor allem der Nebensatz nach dem "weil ...". Den kann man nicht mit
Statistiken begründen, selbst wenn die behauptete
Verbreitungsreihenfolge zuträfe.
--
Emerging from below past Nollendorfplatz
http://www.wschwanke.de/ http://www.fotos-aus-der-luft.de/
usenet_20031215 (AT) wschwanke (DOT) de
Gunter Kühne
2020-11-07 07:43:21 UTC
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Post by wolfgang sch
Post by Gunter Kühne
Post by Martin Ebert
Post by wolfgang sch
ZB 8:45 - 9:00 meinte der Typ, Fernseher hätten sich schneller
verbreitet als Waschmaschinen, weil männliche Bedürfnisse wichtiger
gewesen seien als weibliche.
Und das ist falsch?
Mt
Ja.
Siehe DDR Statistiken.
Ich hab online keine Statistiken über die Haushaltsausstattung mit
Konsumgütern der 50er und 60er Jahre gefunden. In Zweifel steht aber
vor allem der Nebensatz nach dem "weil ...". Den kann man nicht mit
Statistiken begründen, selbst wenn die behauptete
Verbreitungsreihenfolge zuträfe.
Statistischen Jahrbücher der DDR sind das Suchziel.
Im KATALOG DER sächsischen Landesbibliothek vorhanden, Nur für Lesesaal.
:(
--
Kleinmut und Stolz, aus diesem Holz
Schuf der Mensch sich am sechsten Tag Gott.
Wolf gang P u f f e
2020-11-07 08:02:16 UTC
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Post by Gunter Kühne
Statistischen Jahrbücher der DDR sind das Suchziel.
Im KATALOG DER sächsischen Landesbibliothek vorhanden, Nur für Lesesaal.
:(
Der Geheimhaltungsgrad ist scheinbar noch nicht komplett aufgehoben. ;-)
Wolf gang P u f f e
2020-11-05 15:18:38 UTC
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Post by wolfgang sch
Post by Arno Welzel
Post by Wolf gang P u f f e
Wen heute jemand was im öffentlich-rechtlicher Rundfunk sagen darf,
der muss einfach gewisse Themen bedienen, ohne die es nicht mehr geht.
:-(
Welche Themen meinst Du?
ZB 8:45 - 9:00 meinte der Typ, Fernseher hätten sich schneller
verbreitet als Waschmaschinen, weil männliche Bedürfnisse wichtiger
gewesen seien als weibliche. Feministisches Virtue Signalling, das muss
im heutigen ÖR so sein wie der Bezug auf die Partei im DDR-Fernsehen.
Fehlt nur "Klimawandel", hab ihn direkt vermisst.
Ja, exakt das meine ich. Deinen Worten ist nichts mehr hinzuzufügen.
Arno Welzel
2020-11-06 13:42:04 UTC
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Post by wolfgang sch
Post by Arno Welzel
Post by Wolf gang P u f f e
Wen heute jemand was im öffentlich-rechtlicher Rundfunk sagen darf,
der muss einfach gewisse Themen bedienen, ohne die es nicht mehr geht.
:-(
Welche Themen meinst Du?
ZB 8:45 - 9:00 meinte der Typ, Fernseher hätten sich schneller
verbreitet als Waschmaschinen, weil männliche Bedürfnisse wichtiger
gewesen seien als weibliche. Feministisches Virtue Signalling, das muss
im heutigen ÖR so sein wie der Bezug auf die Partei im DDR-Fernsehen.
Fehlt nur "Klimawandel", hab ihn direkt vermisst.
Zitat:

Frauenstimme aus dem Off:

"Ein Fernseher... damals echter Luxus. Nur Wenige können sich in den
50ern so ein teures Gerät leisten. Die Familien müssen gut abwägen, ob
sie sich einen Fernseher oder eine Waschmaschine kaufen. Meist bestimmt
der Mann welcher der Luxusartikel in's Haus kommt."

Dann dazu Matthias Judt, Wirtschaftshistoriker:

"Das kann man an den Ausstattungsgraden der Haushalte in der
Bundesrepublik wie in der DDR erkennen, dass die Gesellschaft männlich
geprägt ist, von männlichen Bedürfnissen geprägt ist. Und da ist eben
das Kühle Bier un derer Fernsehapparat oder die Radioanlage wichtig.
Waschmaschine nicht."

Ist diese Feststellung denn falsch?

Hast Du Zahlen dazu aus der Zeit 1950-1980?
--
Arno Welzel
https://arnowelzel.de
Lars Gebauer
2020-11-06 14:20:04 UTC
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Post by Arno Welzel
Post by wolfgang sch
ZB 8:45 - 9:00 meinte der Typ, Fernseher hätten sich schneller
verbreitet als Waschmaschinen, weil männliche Bedürfnisse wichtiger
gewesen seien als weibliche. Feministisches Virtue Signalling, das muss
im heutigen ÖR so sein wie der Bezug auf die Partei im DDR-Fernsehen.
Fehlt nur "Klimawandel", hab ihn direkt vermisst.
"Ein Fernseher... damals echter Luxus. Nur Wenige können sich in den
50ern so ein teures Gerät leisten. Die Familien müssen gut abwägen, ob
sie sich einen Fernseher oder eine Waschmaschine kaufen. Meist bestimmt
der Mann welcher der Luxusartikel in's Haus kommt."
Mit dem "Meist bestimmte der Mann ..." wäre ich sehr vorsichtig. Ich
würde eher von "Meist wurde kooperativ entschieden ..." ausgehen.

Ein Mann, der gegen den Willen der Frau den Fernseher anstatt der
Waschmaschine durchsetzt, hat anschließend eine quengelnde Frau zu
Hause. Keine schöne Aussicht.

Und: Warum sollten Frauen kein Interesse an Fernsehgeräten haben?
Unterhaltungssendungen, Spielfilme etc.pp.? - Muß ja nicht unbedingt
Fußball sein.
Post by Arno Welzel
"Das kann man an den Ausstattungsgraden der Haushalte in der
Bundesrepublik wie in der DDR erkennen, dass die Gesellschaft männlich
geprägt ist, von männlichen Bedürfnissen geprägt ist. Und da ist eben
das Kühle Bier un derer Fernsehapparat oder die Radioanlage wichtig.
Waschmaschine nicht."
Ist diese Feststellung denn falsch?
"Mann, Sofa, Bier, Glotze" - klingt eher nach Klischee. Judt sollte an
seinem Selbstbild arbeiten.
--
"Nachdem wir das Ziel endgültig aus den Augen verloren hatten,
verdoppelten wir unsere Anstrengungen."
--Mark Twain
wolfgang sch
2020-11-06 17:28:36 UTC
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Die Frauenstimme ist der Text der Redaktion, der so geschrieben ist
dass er auf den des Historikers überleitet. Der Historiker bringt dann
die poltitisch "gewünschte" Botschaft rüber. Es gibt sicher 100 andere
Historiker die ohne den feministischen Einschlag geredet hätten, aber
von denen haben sie - mutmaßlich mit Absicht - keinen vor die Kamera
gezerrt.
Post by Arno Welzel
"Ein Fernseher... damals echter Luxus. Nur Wenige können sich in den
50ern so ein teures Gerät leisten. Die Familien müssen gut abwägen, ob
sie sich einen Fernseher oder eine Waschmaschine kaufen.
Meist bestimmt der Mann welcher der Luxusartikel in's Haus kommt."
^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^
Post by Arno Welzel
"Das kann man an den Ausstattungsgraden der Haushalte in der
Bundesrepublik wie in der DDR erkennen,^
dass die Gesellschaft männlich geprägt ist, von männlichen Bedürfnissen
^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^
Post by Arno Welzel
geprägt ist. Und da ist eben das Kühle Bier un derer Fernsehapparat oder
die Radioanlage wichtig. Waschmaschine nicht."
Ist diese Feststellung denn falsch?
Strittig sind nur die von mir unterkringelten Behauptungen. Es sind
weltanschauliche Bekenntnisse, sie lassen sich nicht aus den Zahlen
herleiten - selbst falls diese zutreffen.
Post by Arno Welzel
Hast Du Zahlen dazu aus der Zeit 1950-1980?
Nein ich hab online keine gefunden, aber ich unterstelle bis zum Beweis
des Gegenteils nicht dass sie die gefälscht haben.

FWIW, meine Eltern hatten vor meiner Geburt Waschmaschine, Kühlschrank,
Fernseher, Plattenspieler, Radio, Tonbandgerät, Foto- und Filmkamera,
und Auto. Aber ich bin ausm Westen.
--
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Jörg Tewes
2020-11-06 19:35:20 UTC
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Post by wolfgang sch
FWIW, meine Eltern hatten vor meiner Geburt Waschmaschine, Kühlschrank,
Fernseher, Plattenspieler, Radio, Tonbandgerät, Foto- und Filmkamera,
und Auto. Aber ich bin ausm Westen.
Und vermutlich wohlhabend. Oder nicht in den 50ern/60ern geboren.
Meine Eltern waren beide nur Arbeiter (Vater Geselle, Mutter nur
Arbeiterin) und wir hatten bei meiner Geburt praktisch nur die
Einrichtung die unbedingt gebraucht wurde. Also Bett, Tisch, was zum
drauf kochen und nen Schrank fürs Kochgeschirr. Und das war zu der
Zeit absolut üblich. Und auch das der Mann eher sagte was angeschafft
wurde. Ausnahmen bestätigen die Regel. Zumindest im Westen, wie das im
Osten aussah? Keine Ahnung, ich war nie dort. Erst nach der Wende.


Bye Jörg
--
No Linux inside
wolfgang sch
2020-11-07 06:03:47 UTC
Antworten
Permalink
Post by Jörg Tewes
Post by wolfgang sch
FWIW, meine Eltern hatten vor meiner Geburt Waschmaschine, Kühlschrank,
Fernseher, Plattenspieler, Radio, Tonbandgerät, Foto- und Filmkamera,
und Auto. Aber ich bin ausm Westen.
Und vermutlich wohlhabend.
Nee, Mittelschicht. Mein Vater war Beamter, meine Mutter hat nich
gearbeitet.
Post by Jörg Tewes
Oder nicht in den 50ern/60ern geboren.
Wieso, das gab es alles in den 60ern :)
Post by Jörg Tewes
Meine Eltern waren beide nur Arbeiter (Vater Geselle, Mutter nur
Arbeiterin) und wir hatten bei meiner Geburt praktisch nur die
Einrichtung die unbedingt gebraucht wurde. Also Bett, Tisch, was zum
drauf kochen und nen Schrank fürs Kochgeschirr.
Nach der Scheidung meiner Eltern sind wir ins Ruhrgebiet umgezogen, da
waren die Mitschüler überwiegend Arbeiterkinder. Aber deren Haushalte
waren alle ähnlich ausgestattet, soweit man das als Kind mitkriegen
kann.
--
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Jörg Tewes
2020-11-07 09:59:23 UTC
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Post by wolfgang sch
Post by Jörg Tewes
Post by wolfgang sch
FWIW, meine Eltern hatten vor meiner Geburt Waschmaschine, Kühlschrank,
Fernseher, Plattenspieler, Radio, Tonbandgerät, Foto- und Filmkamera,
und Auto. Aber ich bin ausm Westen.
Und vermutlich wohlhabend.
Nee, Mittelschicht. Mein Vater war Beamter, meine Mutter hat nich
gearbeitet.
Beamter ist schon gut situiert. Gegenüber normalen Arbeitern.
Post by wolfgang sch
Post by Jörg Tewes
Oder nicht in den 50ern/60ern geboren.
Wieso, das gab es alles in den 60ern :)
Daß schon, aber nicht für jeden erschwinglich. Da mußte man halt
entscheiden was angeschafft wird.
Post by wolfgang sch
Post by Jörg Tewes
Meine Eltern waren beide nur Arbeiter (Vater Geselle, Mutter nur
Arbeiterin) und wir hatten bei meiner Geburt praktisch nur die
Einrichtung die unbedingt gebraucht wurde. Also Bett, Tisch, was zum
drauf kochen und nen Schrank fürs Kochgeschirr.
Nach der Scheidung meiner Eltern sind wir ins Ruhrgebiet umgezogen, da
waren die Mitschüler überwiegend Arbeiterkinder. Aber deren Haushalte
waren alle ähnlich ausgestattet, soweit man das als Kind mitkriegen
kann.
Ja das war dann vermutlich deutlich später, 70er oder 80er da waren
die Geräte lange nicht mehr so teuer.


Bye Jörg
--
Computer games don't affect kids. If Pacman would have affected us
as children, we would now run around in darkened rooms, munching
pills and listening to repetetive music.
Wolf gang P u f f e
2020-11-08 12:26:03 UTC
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Post by wolfgang sch
Die Frauenstimme ist der Text der Redaktion, der so geschrieben ist
dass er auf den des Historikers überleitet. Der Historiker bringt dann
die poltitisch "gewünschte" Botschaft rüber. Es gibt sicher 100 andere
Historiker die ohne den feministischen Einschlag geredet hätten, aber
von denen haben sie - mutmaßlich mit Absicht - keinen vor die Kamera
gezerrt.
Ob Absicht oder nicht, werden wir sicher nicht herausfinden.
Es ist aber sehr schön zu Lesen, dass diese "Kleinigkeiten" mit
psychologischen Hintergrund auch von anderen bemerkt werden.
Wenn man seine Aufmerksamkeit auf diese Dinge beim Konsumieren von
solche Beiträgen, Dokus und Nachrichtensendungen geschärft hat,
fällt einem diese psychologisch unterschwellig manipulierende
Komponente zunehmend auf und man entwickelt regelrecht eine Allergie
auf so etwas.
Die ständigen Wiederholung gewisser Themen (nein, ich erläutere diese
hier nicht näher) im Radio, TV und an den Schulen, wird man langsam
überdrüssig und man beginnt eine innere Abwehrhaltung einzunehmen, die
aber nicht der inneren Grundeinstellung und Gesinnung zum Thema
entspricht!
Wenn man sich dann zu den Dingen entsprechend abwehrend und genervt
äußert, wird man ganz schnell missverstanden und in eine gewisse Ecke
gestellt.

W.
Tim Loeber
2020-11-08 13:37:52 UTC
Antworten
Permalink
Post by Wolf gang P u f f e
Post by wolfgang sch
Die Frauenstimme ist der Text der Redaktion, der so geschrieben ist
dass er auf den des Historikers überleitet. Der Historiker bringt dann
die poltitisch "gewünschte" Botschaft rüber. Es gibt sicher 100 andere
Historiker die ohne den feministischen Einschlag geredet hätten, aber
von denen haben sie - mutmaßlich mit Absicht - keinen vor die Kamera
gezerrt.
Ob Absicht oder nicht, werden wir sicher nicht herausfinden.
Es ist aber sehr schön zu Lesen, dass diese "Kleinigkeiten" mit
psychologischen Hintergrund auch von anderen bemerkt werden.
Wenn man seine Aufmerksamkeit auf diese Dinge beim Konsumieren von
solche Beiträgen, Dokus und Nachrichtensendungen geschärft hat,
fällt einem diese psychologisch unterschwellig manipulierende
Komponente zunehmend auf und man entwickelt regelrecht eine Allergie
auf so etwas.
Die ständigen Wiederholung gewisser Themen (nein, ich erläutere diese
hier nicht näher) im Radio, TV und an den Schulen, wird man langsam
überdrüssig und man beginnt eine innere Abwehrhaltung einzunehmen, die
aber nicht der inneren Grundeinstellung und Gesinnung zum Thema
entspricht!
als DDR Bürger ist man so groß geworden, deswegen fällt uns so was eher auf.
Post by Wolf gang P u f f e
Wenn man sich dann zu den Dingen entsprechend abwehrend und genervt
äußert, wird man ganz schnell missverstanden und in eine gewisse Ecke
gestellt.
auch nicht wirklich neu, Heute ist es rääächts und in der DDR war man
eben Feind des Sozialismus.
Arno Welzel
2020-11-08 21:55:28 UTC
Antworten
Permalink
Wolf gang P u f f e:

[...]
Post by Wolf gang P u f f e
Die ständigen Wiederholung gewisser Themen (nein, ich erläutere diese
hier nicht näher) im Radio, TV und an den Schulen, wird man langsam
überdrüssig und man beginnt eine innere Abwehrhaltung einzunehmen, die
aber nicht der inneren Grundeinstellung und Gesinnung zum Thema
entspricht!
Die Behauptung, die innere Grundeinstellung hätte nichts damit zu tun,
ob man der Wiederholung "gewisser Themen" überdrüssig wird, ist schlicht
falsch. Wenn man von seiner inneren Grundeinstellung her kein Problem
damit hat, dass manche männliche Verhaltensmuster kritisiert werden,
dann nervt sowas auch nicht.
Post by Wolf gang P u f f e
Wenn man sich dann zu den Dingen entsprechend abwehrend und genervt
äußert, wird man ganz schnell missverstanden und in eine gewisse Ecke
gestellt.
Was für ein "Missverständnis" meinst Du denn? Du findest
Gleichberechtigung eigentlich richtig, willst aber im Alltag nicht damit
konfrontiert werden?
--
Arno Welzel
https://arnowelzel.de
wolfgang sch
2020-11-09 04:54:04 UTC
Antworten
Permalink
Post by Arno Welzel
Die Behauptung, die innere Grundeinstellung hätte nichts damit zu tun,
ob man der Wiederholung "gewisser Themen" überdrüssig wird, ist schlicht
falsch.
Man muss eine grundsätzlich medienkritische Grundeinstellung haben. Wer
die nicht hat, wird keinen Überdruss empfinden. Man muss aber nicht
unbedingt anderer Meinung sein.
Post by Arno Welzel
Was für ein "Missverständnis" meinst Du denn?
Kampagnenjournalismus ist auch dann schlecht, wenn er eine Meinung
durchdrücken will der ich zufällig zustimme. Wer Journalismus nur
danach bewertet, ob er die eigene Meinung wiedergibt, ist im Prinzip
doof.
--
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usenet_20031215 (AT) wschwanke (DOT) de
Lars Gebauer
2020-11-09 10:46:05 UTC
Antworten
Permalink
Post by wolfgang sch
Post by Arno Welzel
Die Behauptung, die innere Grundeinstellung hätte nichts damit zu tun,
ob man der Wiederholung "gewisser Themen" überdrüssig wird, ist schlicht
falsch.
Man muss eine grundsätzlich medienkritische Grundeinstellung haben.
An der es, imho, extrem mangelt.

Das fiel mir schon vor 20 Jahren auf. Zu DDR-Zeiten wußte eigentlich
jeder, der nicht komplett verblödet war, daß die Nachrichtenauswahl in
DDR-Medien extrem selektiv war, daß manche Ereignisse nur verzerrt
wieder gegeben wurden, daß andere Ereignisse aufgehübscht wurden usw.usf.

Vor diesem Hintergrund wurden DDR-Medien mit entsprechendem Mißtrauen
konsumiert.

F: "Wo steht die Wahrheit im Neuen Deutschland?"
A: "Seite 5, links unten."

(Auf Seite 5 links unten war eine ständige kleine Rubrik mit der
Überschrift und dem Thema "Kuriose Welt".)

Westmedien hingegen werden, oft von den gleichen Leuten, konsumiert als
sei es Gottes eigenes Wort.
Post by wolfgang sch
Post by Arno Welzel
Was für ein "Missverständnis" meinst Du denn?
Kampagnenjournalismus ist auch dann schlecht, wenn er eine Meinung
durchdrücken will der ich zufällig zustimme. Wer Journalismus nur
danach bewertet, ob er die eigene Meinung wiedergibt, ist im Prinzip
doof.
Richtig.
--
"Nachdem wir das Ziel endgültig aus den Augen verloren hatten,
verdoppelten wir unsere Anstrengungen."
--Mark Twain
Wolf gang P u f f e
2020-11-09 08:40:37 UTC
Antworten
Permalink
Post by Arno Welzel
[...]
Post by Wolf gang P u f f e
Die ständigen Wiederholung gewisser Themen (nein, ich erläutere diese
hier nicht näher) im Radio, TV und an den Schulen, wird man langsam
überdrüssig und man beginnt eine innere Abwehrhaltung einzunehmen, die
aber nicht der inneren Grundeinstellung und Gesinnung zum Thema
entspricht!
Die Behauptung, die innere Grundeinstellung hätte nichts damit zu tun,
ob man der Wiederholung "gewisser Themen" überdrüssig wird, ist schlicht
falsch. Wenn man von seiner inneren Grundeinstellung her kein Problem
damit hat, dass manche männliche Verhaltensmuster kritisiert werden,
dann nervt sowas auch nicht.
Ziehe mal in Betracht, dass das "Nichtgenervtsein" Ursachen hat.
Entweder man ist selbst hinreichend ideologisch verbohrt,
oder es mangelt einem an Aufmerksamkeit beim Konsumieren der Medien,
oder es mangelt einem ganz und gar an Medienkompetenz.

Punkt 1 ist klar, dieser Person können gewisse Themen nicht oft genug
behandelt werden. Das könnte ein Grund für Deine Aussage oben sein.(?)
Die letzten beiden Punkte sind auch klar. Die Person merkt und erkennt
einfach die permanenten Wiederholungen nicht.
Post by Arno Welzel
Post by Wolf gang P u f f e
Wenn man sich dann zu den Dingen entsprechend abwehrend und genervt
äußert, wird man ganz schnell missverstanden und in eine gewisse Ecke
gestellt.
Was für ein "Missverständnis" meinst Du denn? Du findest
Gleichberechtigung eigentlich richtig,
Ja, so ist es.
Post by Arno Welzel
willst aber im Alltag nicht damit
konfrontiert werden?
Gleichberechtigung jeden Tag selbst zu Leben, empfinde ich als normal,
und nicht als "damit konfrontiert werden".

Das "konfrontiert werden" beginnt mit der permanenten, unterschwelligen
oder direkten Bedienung gewisser Themen und dem herbeikonstruieren
irgendwelcher Zusammenhänge bei jeder noch so obskuren Gelegenheit, wie
z.B. im diesem Filmbeitrag.
Man fühlt sich quasi einer andauernden Indoktrination ausgesetzt.
Nicht nur mir geht es so, sonst wäre ja die Diskussion zu diesem Film
hier nicht entstanden.

W.
René Marquardt
2020-11-06 22:47:33 UTC
Antworten
Permalink
Post by Arno Welzel
Post by wolfgang sch
Post by Arno Welzel
Post by Wolf gang P u f f e
Wen heute jemand was im öffentlich-rechtlicher Rundfunk sagen darf,
der muss einfach gewisse Themen bedienen, ohne die es nicht mehr geht.
:-(
Welche Themen meinst Du?
ZB 8:45 - 9:00 meinte der Typ, Fernseher hätten sich schneller
verbreitet als Waschmaschinen, weil männliche Bedürfnisse wichtiger
gewesen seien als weibliche. Feministisches Virtue Signalling, das muss
im heutigen ÖR so sein wie der Bezug auf die Partei im DDR-Fernsehen.
Fehlt nur "Klimawandel", hab ihn direkt vermisst.
"Ein Fernseher... damals echter Luxus. Nur Wenige können sich in den
50ern so ein teures Gerät leisten. Die Familien müssen gut abwägen, ob
sie sich einen Fernseher oder eine Waschmaschine kaufen. Meist bestimmt
der Mann welcher der Luxusartikel in's Haus kommt."
"Das kann man an den Ausstattungsgraden der Haushalte in der
Bundesrepublik wie in der DDR erkennen, dass die Gesellschaft männlich
geprägt ist, von männlichen Bedürfnissen geprägt ist. Und da ist eben
das Kühle Bier un derer Fernsehapparat oder die Radioanlage wichtig.
Waschmaschine nicht."
Ist diese Feststellung denn falsch?
Hast Du Zahlen dazu aus der Zeit 1950-1980?
Die konstruierten Zusammenhaenge halte ich fuer haltlos. Damals "tm"
war es zum Beispiel noch Jahrzehnte spaeter bekrittelte Mode, der
Frau, Mutter, Oma Haushaltsgeraete zu schenken. Heute muss es etwas
nutzloses sein, damit ja keine Gender-Rollen verfestigt oder tradiert werden.
Wer in der DDR was gekauft hat, lag immer daran, was es gerade gab.
wolfgang sch
2020-11-07 06:06:10 UTC
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Post by René Marquardt
Die konstruierten Zusammenhaenge halte ich fuer haltlos. Damals "tm"
war es zum Beispiel noch Jahrzehnte spaeter bekrittelte Mode, der
Frau, Mutter, Oma Haushaltsgeraete zu schenken.
Wie Mann es macht ist es falsch: Wenn die Frau was für den Haushalt
kriegt ist es Festlegung auf die Rolle, wenn nicht ist es männliches
Bedürfnis. Diese rhetorische Zwickmühle ist auch typisch Femi.
--
Emerging from below past Nollendorfplatz
http://www.wschwanke.de/ http://www.fotos-aus-der-luft.de/
usenet_20031215 (AT) wschwanke (DOT) de
Ronald Konschak
2020-11-07 07:49:21 UTC
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Post by wolfgang sch
Post by René Marquardt
Die konstruierten Zusammenhaenge halte ich fuer haltlos. Damals "tm"
war es zum Beispiel noch Jahrzehnte spaeter bekrittelte Mode, der
Frau, Mutter, Oma Haushaltsgeraete zu schenken.
Wie Mann es macht ist es falsch: Wenn die Frau was für den Haushalt
kriegt ist es Festlegung auf die Rolle, wenn nicht ist es männliches
Bedürfnis. Diese rhetorische Zwickmühle ist auch typisch Femi.
Wer sagt denn, dass die Waschmaschine nur für Frauen gemacht
ist? In meinem Elternhaus hat Vater die Maschine befüllt und
den korrekten Programmablauf beaufsichtigt. Meine Versuche,
während des Waschvorgangs das Waschbecken zu benutzen, wurden
mit strengen Blicken geahndet. :->

Ronald.
--
Alter Schwede! (regimekritische Redewendung aus dem Jahr 2020)
Florian Ritter
2020-11-07 14:06:05 UTC
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Post by wolfgang sch
Post by René Marquardt
Die konstruierten Zusammenhaenge halte ich fuer haltlos. Damals "tm"
war es zum Beispiel noch Jahrzehnte spaeter bekrittelte Mode, der
Frau, Mutter, Oma Haushaltsgeraete zu schenken.
Wie Mann es macht ist es falsch: Wenn die Frau was für den Haushalt
kriegt ist es Festlegung auf die Rolle, wenn nicht ist es männliches
Bedürfnis.
Es bedurfte schon intensiver Überzeugungsarbeit meiner Mutter, den Vater
zum Anschaffen eines Kühlschrankes zu bewegen. Kaum war das Ding ange-
liefert, war es acceptiert - FR
Peter Veith
2020-11-07 17:42:46 UTC
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Post by Florian Ritter
Post by wolfgang sch
Wie Mann es macht ist es falsch: Wenn die Frau was für den Haushalt
kriegt ist es Festlegung auf die Rolle, wenn nicht ist es männliches
Bedürfnis.
Es bedurfte schon intensiver Überzeugungsarbeit meiner Mutter, den Vater
zum Anschaffen eines Kühlschrankes zu bewegen.
Echt?

An das Ereignis kann ich mich auch erinnern. Allerdings erfolgte die
Anschaffung aus zwei Gründen: Es gab welche und die waren bezahlbar.

An den vorher obligatorischen abendlichen Gang in den Keller, um Wurst
und Butter hochzuholen, kann ich mich noch gut erinnern.

Ich meine, an der Anschaffung "Kühlschrank" hatte die ganze Familie
Interesse. Der Kauf des ersten "Dürers" war dagegen eine reine
Luxusentscheidung.

Veith
--
Lieber Reich ins Heim, als heim ins Reich!
http://ddr-luftwaffe.blogspot.com
Arno Welzel
2020-11-08 22:02:43 UTC
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Post by wolfgang sch
Post by René Marquardt
Die konstruierten Zusammenhaenge halte ich fuer haltlos. Damals "tm"
war es zum Beispiel noch Jahrzehnte spaeter bekrittelte Mode, der
Frau, Mutter, Oma Haushaltsgeraete zu schenken.
Wie Mann es macht ist es falsch: Wenn die Frau was für den Haushalt
kriegt ist es Festlegung auf die Rolle, wenn nicht ist es männliches
Bedürfnis. Diese rhetorische Zwickmühle ist auch typisch Femi.
Es geht schon damit los, davon zu sprechen, dass "die Frau" etwas "für
den Haushalt" bekommt. Das erweckt den Eindruck als sei "Frau =
Haushalt" quasi ein Naturgesetz.

Das traditionelle Rollenmodell, dass Frauen sich um den Haushalt
kümmerten und Männer das Geld verdient haben war nicht unbedingt so,
weil Frauen das nicht anders wollten.
--
Arno Welzel
https://arnowelzel.de
wolfgang sch
2020-11-09 04:58:53 UTC
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Post by Arno Welzel
Es geht schon damit los, davon zu sprechen, dass "die Frau" etwas "für
den Haushalt" bekommt.
Der feministische Historiker kritisiert dass es nicht stattfand, und du
kritisierst dass es stattfand. Verstehst du die Doppelmoral der Femis,
von der ich sprach?
Post by Arno Welzel
Das traditionelle Rollenmodell, dass Frauen sich um den Haushalt
kümmerten und Männer das Geld verdient haben war nicht unbedingt so,
weil Frauen das nicht anders wollten.
Es war aus biologischen Notwendigkeiten der vorindustriellen Ära so,
und hat sich mit und durch die Industrialisierung aufgelöst. Die
Erfinder der Waschmaschine und der Antibabypille haben viel mehr für
die Befreiung der Frauen getan als Alice Schwarzgeld.
--
Emerging from below past Nollendorfplatz
http://www.wschwanke.de/ http://www.fotos-aus-der-luft.de/
usenet_20031215 (AT) wschwanke (DOT) de
Ronald Konschak
2020-11-09 08:56:49 UTC
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Post by wolfgang sch
Alice Schwarzgeld.
War das eigentlich Absicht, dass der Westen so eine Schreckschraube
zur Galionsfigur der Frauenbewegung gemacht hat?

Ronald.
--
Alter Schwede! (regimekritische Redewendung aus dem Jahr 2020)
Gunter Kühne
2020-11-09 09:40:01 UTC
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Post by Ronald Konschak
Post by wolfgang sch
Alice Schwarzgeld.
War das eigentlich Absicht, dass der Westen so eine Schreckschraube
zur Galionsfigur der Frauenbewegung gemacht hat?
Ronald.
Ich würde ja sagen die hat sich selbst dazu auserkoren.
Ist bei wessis so üblich.
die haben alle ein gesteigertes Selbstbewusstsein( von Ausnahmen und
Anwesenden abgesehen :) )
Das ist ein großer Grund für viele Missverständnisse.
Meine 3 ct dazu :)
--
Kleinmut und Stolz, aus diesem Holz
Schuf der Mensch sich am sechsten Tag Gott.
Wolf gang P u f f e
2020-11-05 15:22:10 UTC
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Post by Arno Welzel
Post by Wolf gang P u f f e
Post by wolfgang sch
Post by Ronald Konschak
Die DDR-Retro-Filmchen
des MDR erfüllen seit Längerem schon nicht mehr die
Mindestanforderungen an ein dokumentarisches Werk.
Take another look. Der Stassfurt-Film behandelt sowohl historische wie
technische wie aktuelle Aspekte recht gut. Genau deswegen hab ich ihn
verlinkt.
Darum Danke fürs Verlinken!
Ich fand das Filmchen genau wegen dieser Aspekte sehr interessant.
Es gab aber auch überflüssige Kommentare u.a. von diesem Herrn
Wirtschaftshistoriker und der gesichtslosen weiblichen Stimme im
Hintergrund.
Und was genau ist an der Sprecherin das Problem? Was wäre gewonnen, wenn
die Frau im Bild wäre?
Nichts, und nochmal nichts.
Post by Arno Welzel
Und welche "überflüssigen Kommentare" meinst Du?
Post by Wolf gang P u f f e
Wen heute jemand was im öffentlich-rechtlicher Rundfunk sagen darf,
der muss einfach gewisse Themen bedienen, ohne die es nicht mehr geht.
:-(
Welche Themen meinst Du?
wolfgang sch hat es bereits treffend erklärt.
Arno Welzel
2020-11-06 17:11:35 UTC
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[...]
Post by Wolf gang P u f f e
Post by Arno Welzel
Post by Wolf gang P u f f e
Es gab aber auch überflüssige Kommentare u.a. von diesem Herrn
Wirtschaftshistoriker und der gesichtslosen weiblichen Stimme im
Hintergrund.
Und was genau ist an der Sprecherin das Problem? Was wäre gewonnen, wenn
die Frau im Bild wäre?
Nichts, und nochmal nichts.
Ach so - es geht gar nicht um "gesichtslos", sondern darum, was in den
Kommentaren gesagt wurde.
--
Arno Welzel
https://arnowelzel.de
Wolf gang P u f f e
2020-11-06 17:41:16 UTC
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Post by Arno Welzel
[...]
Post by Wolf gang P u f f e
Post by Arno Welzel
Post by Wolf gang P u f f e
Es gab aber auch überflüssige Kommentare u.a. von diesem Herrn
Wirtschaftshistoriker und der gesichtslosen weiblichen Stimme im
Hintergrund.
Und was genau ist an der Sprecherin das Problem? Was wäre gewonnen, wenn
die Frau im Bild wäre?
Nichts, und nochmal nichts.
Ach so - es geht gar nicht um "gesichtslos", sondern darum, was in den
Kommentaren gesagt wurde.
Ja.
Guido Grohmann
2020-11-04 20:22:43 UTC
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Post by Andreas Bockelmann
Post by wolfgang sch
http://youtu.be/OkBfPJ5KcEo
Der Witz an der Geschichte: Genau das Video schlug Youtube mir gestern
vor las ich nur den neuen Soundtreiber fürs Notebook testen wollte :-)
Die Kommentare sind teilweise unterirdisch.

Guido
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