narkive is for sale. (interested) or (dismiss)
Discussion:
Chefsache: Mielkes "Roter Koffer"
(zu alt für eine Antwort)
René Marquardt
2020-04-08 22:19:27 UTC
Permalink
Im Dezember 1989 durchsuchte die Militärstaatsanwaltschaft die
ehemaligen Diensträume von Stasi-Chef Erich Mielke. Sie sollte
persönliche Gegenstände und Unterlagen des einstigen Ministers
sicherstellen. Dabei wurde auch ein roter Koffer gefunden.
Um seinen überraschenden Inhalt ranken sich bis heute Legenden.

https://www.bstu.de/geschichten/chefsache-mielkes-roter-koffer/
Ronald Konschak
2020-04-09 05:31:47 UTC
Permalink
Post by René Marquardt
Im Dezember 1989 durchsuchte die Militärstaatsanwaltschaft die
ehemaligen Diensträume von Stasi-Chef Erich Mielke. Sie sollte
persönliche Gegenstände und Unterlagen des einstigen Ministers
sicherstellen. Dabei wurde auch ein roter Koffer gefunden.
Um seinen überraschenden Inhalt ranken sich bis heute Legenden.
https://www.bstu.de/geschichten/chefsache-mielkes-roter-koffer/
Das war eigentlich Honeckers Koffer. Mielkes Koffer war der mit
den Millionen. Den hat ihm Egon Olsen geklaut, und damit er es
nicht gleich merkt, hat er ihm Honeckers Koffer mit den Akten
hingestellt. Die Mitglieder des Politbüros hatten nämlich immer
die gleichen Koffer. Das hatte Egon von dem Anwalt erfahren,
mit dem er acht Monate in einer Zelle saß. Was die Bild^WBStu
nicht verrät: In dem Koffer war auch ein Aktfoto von Margot!

Ronald.
--
Wer mit der Pistole auf die Vergangenheit schießt,
dem wird die Zukunft mit einer Kanone antworten.

Russisches Sprichwort
Gunter Kühne
2020-04-09 06:41:44 UTC
Permalink
Post by Ronald Konschak
Post by René Marquardt
Im Dezember 1989 durchsuchte die Militärstaatsanwaltschaft die
ehemaligen Diensträume von Stasi-Chef Erich Mielke. Sie sollte
persönliche Gegenstände und Unterlagen des einstigen Ministers
sicherstellen. Dabei wurde auch ein roter Koffer gefunden.
Um seinen überraschenden Inhalt ranken sich bis heute Legenden.
https://www.bstu.de/geschichten/chefsache-mielkes-roter-koffer/
Das war eigentlich Honeckers Koffer. Mielkes Koffer war der mit
den Millionen. Den hat ihm Egon Olsen geklaut, und damit er es
nicht gleich merkt, hat er ihm Honeckers Koffer mit den Akten
hingestellt. Die Mitglieder des Politbüros hatten nämlich immer
die gleichen Koffer. Das hatte Egon von dem Anwalt erfahren,
mit dem er acht Monate in einer Zelle saß. Was die Bild^WBStu
nicht verrät: In dem Koffer war auch ein Aktfoto von Margot!
Ronald.
Wenigstens einer der den Durchblick behält.
:-)
--
Kleinmut und Stolz, aus diesem Holz
Schuf der Mensch sich am sechsten Tag Gott.
Peter Veith
2020-04-09 11:53:48 UTC
Permalink
Post by Gunter Kühne
Post by René Marquardt
https://www.bstu.de/geschichten/chefsache-mielkes-roter-koffer/
(...) In dem Koffer war auch ein Aktfoto von Margot!
Wenigstens einer der den Durchblick behält.
:-)
ACK

Zumal die Beweiskette nicht gesichert ist. Da kann "jeder" alls hinein
und wieder herausgenommen haben. Die BStU hat die Geschichte nicht
umsonst unter (...)/geschichten/(...) abgelegt. Immer wieder zum Gruseln
gut.

Neu war für mich, daß es unter den Nazis lediglich "harschen
Haftbedingungen" gegeben haben soll. Nicht etwa "brutale",
"unmenschliche" oder "mörderische", nein, es waren "harsche". Mithin
etwas rauhe, härtere Bedingungen, ohne Flachbildschirm und eheliche
Beiwohnung 1x Woche und so.

Wenn ich das in Zusammenhang mit anderen Stätten schreiben würde, in
denen Menschen damals "inhaftiert" waren, wäre es Volksverhetzung, wetten?

Veith
--
"Der Westen hat, und das ist ein so alter Trick, die Moral eingeführt,
um über Politik nicht reden zu müssen." (ronald m. schernikau)
http://www.DDR-LUFTWAFFE.de
Gunter Kühne
2020-04-09 13:08:59 UTC
Permalink
Post by Peter Veith
Post by Gunter Kühne
Post by René Marquardt
https://www.bstu.de/geschichten/chefsache-mielkes-roter-koffer/
(...) In dem Koffer war auch ein Aktfoto von Margot!
Wenigstens einer der den Durchblick behält.
:-)
ACK
Zumal die Beweiskette nicht gesichert ist. Da kann "jeder" alls hinein
und wieder herausgenommen haben. Die BStU hat die Geschichte nicht
umsonst unter (...)/geschichten/(...) abgelegt. Immer wieder zum Gruseln
gut.
Neu war für mich, daß es unter den Nazis lediglich "harschen
Haftbedingungen" gegeben haben soll. Nicht etwa "brutale",
"unmenschliche" oder "mörderische", nein, es waren "harsche". Mithin
etwas rauhe, härtere Bedingungen, ohne Flachbildschirm und eheliche
Beiwohnung 1x Woche und so.
Wenn ich das in Zusammenhang mit anderen Stätten schreiben würde, in
denen Menschen damals "inhaftiert" waren, wäre es Volksverhetzung, wetten?
Veith
Die BStU ist das Stichwort.
Ich habe auf meinen von 2019 datierten Antrag jetzt eine Antwort
bekommen das ich mit meinen Namen und Adresse auftauche.
( War ja klar) aber die müssten erst sortiert und genau gesichtet werden
und das kann 1 - 3 Jahre dauern.
Wahrscheinlich bin ich dann sowieso weg :(
Muss man da erst einiges schreddern oder warum die Dauer?
oder ist das ne Standartantwort?

MfG
--
Kleinmut und Stolz, aus diesem Holz
Schuf der Mensch sich am sechsten Tag Gott.
Martin Ebert
2020-04-09 16:32:26 UTC
Permalink
Die BStU ist das Stichwort. Ich habe auf meinen von 2019 datierten
Antrag jetzt eine Antwort bekommen das ich mit meinen Namen und
Adresse auftauche. ( War ja klar)
Ok, Du hast einer Erfassungskarte im Zentralspeicher der XII.
aber die müssten erst sortiert und
genau gesichtet werden und das kann 1 - 3 Jahre dauern.
Wahrscheinlich bin ich dann sowieso weg :( Muss man da erst einiges
schreddern oder warum die Dauer? oder ist das ne Standartantwort?
Die eigentlichen Akten liegen ggf. in unterschiedlichen Archiv-
standorten. Die werden zusammengeholt. Und dann schaut da jemand
drüber: Kann ja sein, dass da ein historisch interessanter
Vorgang schlummert.

Die mit dem Schreddern der Akten warn übrigens die vom MfS.

Mt
Peter Veith
2020-04-09 17:30:08 UTC
Permalink
Post by Martin Ebert
Die BStU ist das Stichwort. Ich habe auf meinen von 2019 datierten
Antrag jetzt eine Antwort bekommen das ich mit meinen Namen und
Adresse auftauche. ( War ja klar)
Ok, Du hast einer Erfassungskarte im Zentralspeicher der XII.
aber die müssten erst sortiert und
genau gesichtet werden und das kann 1 - 3 Jahre dauern.
ACK

Deine "Stasi-Akte" muß noch erst erschaffen / erstellt werden.

In der guten alte Zeit, als ich noch gegaugt, gebirthlert und gepoppt
wurde, ging das schneller. Allerdings reichte denen wohl ein Blick in
die Nierenstein^^^Täter-Liste.

Und nein, eine Opferakte lasse ich mir von denen nicht zusammenstellen,
solange ich meine nicht vom Verfassungsschutz bekomme.

Veith
--
"Es wird keine Straflosigkeit geben, sobald es eine neue Regierung gibt"
Hillary Clinton
http://www.ddr-luftwaffe.de
d***@gmail.com
2020-04-10 06:03:43 UTC
Permalink
Post by Peter Veith
Post by Martin Ebert
Die BStU ist das Stichwort. Ich habe auf meinen von 2019 datierten
Antrag jetzt eine Antwort bekommen das ich mit meinen Namen und
Adresse auftauche. ( War ja klar)
Ok, Du hast einer Erfassungskarte im Zentralspeicher der XII.
aber die müssten erst sortiert und
genau gesichtet werden und das kann 1 - 3 Jahre dauern.
ACK
Deine "Stasi-Akte" muß noch erst erschaffen / erstellt werden.
In der guten alte Zeit, als ich noch gegaugt, gebirthlert und gepoppt
wurde, ging das schneller. Allerdings reichte denen wohl ein Blick in
die Nierenstein^^^Täter-Liste.
Und nein, eine Opferakte lasse ich mir von denen nicht zusammenstellen,
solange ich meine nicht vom Verfassungsschutz bekomme.
Wie sollte das bei Dir auch funktionieren,?
Martin Ebert
2020-04-10 18:25:42 UTC
Permalink
Post by Peter Veith
Post by Martin Ebert
Die BStU ist das Stichwort. Ich habe auf meinen von 2019
datierten Antrag jetzt eine Antwort bekommen das ich mit meinen
Namen und Adresse auftauche. ( War ja klar)
Ok, Du hast einer Erfassungskarte im Zentralspeicher der XII.
aber die müssten erst sortiert und genau gesichtet werden und das
kann 1 - 3 Jahre dauern.
Deine "Stasi-Akte" muß noch erst erschaffen / erstellt werden.
Sie ist bedauerlicherweise zu großen Teilen vernichtet.
Post by Peter Veith
In der guten alte Zeit, als ich noch gegaugt, gebirthlert und
gepoppt wurde, ging das schneller. Allerdings reichte denen wohl ein
Blick in die Nierenstein^^^Täter-Liste.
Du erzählst einen Sheiß. Nicht auszuhalten.

Mt
Peter Veith
2020-04-10 19:15:54 UTC
Permalink
Post by Martin Ebert
Post by Peter Veith
In der guten alte Zeit, als ich noch gegaugt, gebirthlert und
gepoppt wurde, ging das schneller. Allerdings reichte denen wohl ein
Blick in die Nierenstein^^^Täter-Liste.
Du erzählst einen Sheiß. Nicht auszuhalten.
Äh?

Du meinst, bei den Massenüberprüfungen (bei mir 1991, 1995, 1998) wurde
mehr gemacht? Mag sein.

Veith
--
"Der Westen hat, und das ist ein so alter Trick, die Moral eingeführt,
um über Politik nicht reden zu müssen." (ronald m. schernikau)
http://www.DDR-LUFTWAFFE.de
Florian Ritter
2020-04-10 18:20:05 UTC
Permalink
Post by Martin Ebert
Post by Gunter Kühne
aber die müssten erst sortiert und
genau gesichtet werden und das kann 1 - 3 Jahre dauern.
Wahrscheinlich bin ich dann sowieso weg :( Muss man da erst einiges
schreddern oder warum die Dauer? oder ist das ne Standartantwort?
Die eigentlichen Akten liegen ggf. in unterschiedlichen Archiv-
standorten. Die werden zusammengeholt. Und dann schaut da jemand
drüber: Kann ja sein, dass da ein historisch interessanter
Vorgang schlummert.
Bei mir wurden auch Unterlagen aus der Mikroverfilmung
zusammengestellt - allerdings ging das Anfang der 90er
recht flott, einige Monate. Jahre später wurde ich noch
einmal zur BStU geladen, da weitere Unterlagen aufgetaucht
waren - FR
Chr. Maercker
2020-04-09 16:44:00 UTC
Permalink
Post by Gunter Kühne
Die BStU ist das Stichwort.
Ich habe auf meinen von 2019 datierten Antrag jetzt eine Antwort
bekommen das ich mit meinen Namen und Adresse auftauche.
( War ja klar) aber die müssten erst sortiert und genau gesichtet werden
und das kann 1 - 3 Jahre dauern.
 Wahrscheinlich bin ich dann sowieso weg :(
Muss man da erst einiges schreddern oder warum die Dauer?
Evtl. sind sie noch dabei, Anno 1989 Geschredderes wieder zusammen zu
kleben. Ansonsten schwärzen sie i.a. nur Namen und Adressen. Oft ist das
aber egal, weil aus dem Sinnzusammenhang klar ist, um wen es sich
handelt. Die angegebene Wartefrist ist bei der BStU nicht ungewöhnlich.


CU Chr. Maercker.
Martin Ebert
2020-04-10 18:26:51 UTC
Permalink
Post by Chr. Maercker
Ansonsten schwärzen sie i.a. nur Namen und Adressen.
Nur auf Kopien und auch nur die von Dritten.

Mt
Florian Ritter
2020-04-11 19:51:05 UTC
Permalink
Post by Martin Ebert
Post by Chr. Maercker
Ansonsten schwärzen sie i.a. nur Namen und Adressen.
Nur auf Kopien und auch nur die von Dritten.
Ich durfte in meinen Unterlagen auch die Originale
etlicher Seiten nicht sehen, sie waren mit Umschlägen
abgedeckt - FR

d***@gmail.com
2020-04-10 06:01:37 UTC
Permalink
Post by Gunter Kühne
Post by Peter Veith
Post by Gunter Kühne
Post by René Marquardt
https://www.bstu.de/geschichten/chefsache-mielkes-roter-koffer/
(...) In dem Koffer war auch ein Aktfoto von Margot!
Wenigstens einer der den Durchblick behält.
:-)
ACK
Zumal die Beweiskette nicht gesichert ist. Da kann "jeder" alls hinein
und wieder herausgenommen haben. Die BStU hat die Geschichte nicht
umsonst unter (...)/geschichten/(...) abgelegt. Immer wieder zum Gruseln
gut.
Neu war für mich, daß es unter den Nazis lediglich "harschen
Haftbedingungen" gegeben haben soll. Nicht etwa "brutale",
"unmenschliche" oder "mörderische", nein, es waren "harsche". Mithin
etwas rauhe, härtere Bedingungen, ohne Flachbildschirm und eheliche
Beiwohnung 1x Woche und so.
Wenn ich das in Zusammenhang mit anderen Stätten schreiben würde, in
denen Menschen damals "inhaftiert" waren, wäre es Volksverhetzung, wetten?
Veith
Die BStU ist das Stichwort.
Ich habe auf meinen von 2019 datierten Antrag jetzt eine Antwort
bekommen das ich mit meinen Namen und Adresse auftauche.
( War ja klar) aber die müssten erst sortiert und genau gesichtet werden
und das kann 1 - 3 Jahre dauern.
Wahrscheinlich bin ich dann sowieso weg :(
Muss man da erst einiges schreddern oder warum die Dauer?
oder ist das ne Standartantwort?
Hat bei mir etliche Jahre gedauert. > 10. Erst war garnix da. Dann nannte ich !! denen die Decknamen.
Dann war auf einmal doch was da und es wurde dann immer mehr. Mein Weib steht ebenfalls mit drin.
Ich wohnte von 64 - 80 in Schwedt und ab 80 bis zum Untergang der Zone in Pankow. (Ostberlin)
Dazwischen noch Stippvisiten in Frankfurt / Oder. Aus allen diesen Orten bzw. Lebensstationen
waren auch Dokumentationen in meiner Akte zu finden. Die haben also die Unterlagen auch erst
zusammensammeln müssen oder das geschah vielleicht auch schon zu DDR Zeiten um eine
chronologische Akte mit allen Stationen und Auffälligkeiten zu haben. ....

Wieso bist Du in 3 Jahren nicht mehr da? Du wirst doch jetzt nicht als Rentner schwächeln oder?
Eiserne Gesundheit wünsche ich Dir, auf das Du dem Staat noch jahrzehntelang auf der Tasche
liegen mögest. Und das meine ich ehrlich. Hab jetzt in letzter Zeit so viel Leute gesehen, die kurz
nachm Renteneintritt verstarben, das gönn ich keinem. Und ich bin mir auch nicht sicher welche Sterbetafeln die heranziehen wenn sie behaupten die Leute würden immer älter. Ich kann das
jedenfalls in meinem Bekanntenkreis so nicht nachvollziehen. Wahrscheinlich nehmen die die
Sterbetafeln von den Versicherungen und die machen ja sowieso alle älter um mehr zu verdienen.

BGE
Peter Veith
2020-04-10 07:25:27 UTC
Permalink
Wahrscheinlich nehmen die die Sterbetafeln von den Versicherungen und
die machen ja sowieso alle älter um mehr zu verdienen.
ACK

Es wird in dieser Hinsicht gelogen wie die Pest.

Veith
--
Propaganda ist einfach ein Zurechtrücken des Blickwinkels (Iron Skys)
http://ddr-luftwaffe.blogspot.com
Chr. Maercker
2020-04-09 16:47:27 UTC
Permalink
Post by Ronald Konschak
Das war eigentlich Honeckers Koffer. Mielkes Koffer war der mit
den Millionen. Den hat ihm Egon Olsen geklaut, und damit er es> nicht gleich merkt, hat er ihm Honeckers Koffer mit den Akten
hingestellt.
Bist Du sicher, dass es Egon war? Nicht etwa der Schalck Alexander? Oder
haben es Egons Kumpels wieder vergeigt und der Schalck hat ihnen die
Beute weggeschnappt?
Post by Ronald Konschak
Die Mitglieder des Politbüros hatten nämlich immer
die gleichen Koffer. Das hatte Egon von dem Anwalt erfahren,
mit dem er acht Monate in einer Zelle saß. Was die Bild^WBStu
nicht verrät: In dem Koffer war auch ein Aktfoto von Margot!
Besser als eins vom Erich, mit dem Schlagbaum, der nie mehr hoch geht.


CU Chr. Maercker.
Ronald Konschak
2020-04-09 19:18:57 UTC
Permalink
Post by Chr. Maercker
Post by Ronald Konschak
In dem Koffer war auch ein Aktfoto von Margot!
Besser als eins vom Erich, mit dem Schlagbaum, der nie mehr hoch geht.
Ein Aktfoto von Erich? Alles Geschmackssache, sprach der Igel und
stieg von der Klobürste.

Ronald.
--
Wer mit der Pistole auf die Vergangenheit schießt,
dem wird die Zukunft mit einer Kanone antworten.

Russisches Sprichwort
Chr. Maercker
2020-04-09 19:32:37 UTC
Permalink
Post by Ronald Konschak
Ein Aktfoto von Erich? Alles Geschmackssache, sprach der Igel und
stieg von der Klobürste.
Ich kenne nur: Irren ist menschlich, sagte der Igel und stieg von der
Drahtbürste.


CM
René Marquardt
2020-04-09 22:35:54 UTC
Permalink
Post by Ronald Konschak
Post by René Marquardt
Im Dezember 1989 durchsuchte die Militärstaatsanwaltschaft die
ehemaligen Diensträume von Stasi-Chef Erich Mielke. Sie sollte
persönliche Gegenstände und Unterlagen des einstigen Ministers
sicherstellen. Dabei wurde auch ein roter Koffer gefunden.
Um seinen überraschenden Inhalt ranken sich bis heute Legenden.
https://www.bstu.de/geschichten/chefsache-mielkes-roter-koffer/
Das war eigentlich Honeckers Koffer. Mielkes Koffer war der mit
den Millionen. Den hat ihm Egon Olsen geklaut, und damit er es
nicht gleich merkt, hat er ihm Honeckers Koffer mit den Akten
hingestellt. Die Mitglieder des Politbüros hatten nämlich immer
die gleichen Koffer. Das hatte Egon von dem Anwalt erfahren,
mit dem er acht Monate in einer Zelle saß. Was die Bild^WBStu
nicht verrät: In dem Koffer war auch ein Aktfoto von Margot!
Alles sehr richtig erkannt. Am furchtbarsten fand ich, wie der Arsch
seine gute Walther hat vergammeln lassen. Hab das Bild mal hier
hin gestellt, und ein Vergleichsfoto unten drunter, weil die BStu-Seite
ist etwas sehr langsam:

https://imgur.com/gallery/W32tW8E
Achim Ebeling
2020-04-10 03:24:16 UTC
Permalink
Post by René Marquardt
Post by Ronald Konschak
Post by René Marquardt
Im Dezember 1989 durchsuchte die Militärstaatsanwaltschaft die
ehemaligen Diensträume von Stasi-Chef Erich Mielke. Sie sollte
persönliche Gegenstände und Unterlagen des einstigen Ministers
sicherstellen. Dabei wurde auch ein roter Koffer gefunden.
Um seinen überraschenden Inhalt ranken sich bis heute Legenden.
https://www.bstu.de/geschichten/chefsache-mielkes-roter-koffer/
Das war eigentlich Honeckers Koffer. Mielkes Koffer war der mit
den Millionen. Den hat ihm Egon Olsen geklaut, und damit er es
nicht gleich merkt, hat er ihm Honeckers Koffer mit den Akten
hingestellt. Die Mitglieder des Politbüros hatten nämlich immer
die gleichen Koffer. Das hatte Egon von dem Anwalt erfahren,
mit dem er acht Monate in einer Zelle saß. Was die Bild^WBStu
nicht verrät: In dem Koffer war auch ein Aktfoto von Margot!
Alles sehr richtig erkannt. Am furchtbarsten fand ich, wie der Arsch
seine gute Walther hat vergammeln lassen. Hab das Bild mal hier
hin gestellt, und ein Vergleichsfoto unten drunter, weil die BStu-Seite
https://imgur.com/gallery/W32tW8E
Wenn das man alles so stimmt.


Bis denne
Achim
Ronald Konschak
2020-04-10 05:45:59 UTC
Permalink
Post by Achim Ebeling
Wenn das man alles so stimmt.
Deswegen habe ich mich ja darüber lustig gemacht. Ein
roter Koffer - klischeehafter geht es wohl kaum. Sowas
wird zurechtgemacht, damit die Schulklassen und die
Kaffeefahrtgäste, die dort hingeschleppt werden, was
zum Staunen und was zum Gruseln haben.

Ronald.
--
Wer mit der Pistole auf die Vergangenheit schießt,
dem wird die Zukunft mit einer Kanone antworten.

Russisches Sprichwort
Wolf gang P u f f e
2020-04-10 07:01:28 UTC
Permalink
Post by Ronald Konschak
Post by Achim Ebeling
Wenn das man alles so stimmt.
Deswegen habe ich mich ja darüber lustig gemacht. Ein
roter Koffer - klischeehafter geht es wohl kaum. Sowas
wird zurechtgemacht, damit die Schulklassen und die
Kaffeefahrtgäste, die dort hingeschleppt werden, was
zum Staunen und was zum Gruseln haben.
Einen roten Koffer haben nur dänische Kleinganoven.
Loading Image...

Der Mann von Welt hatte immer einen braunen Koffer.
Loading Image...

Und der hier hat ihn geerbt und freut sich:
https://www.imago-images.de/bild/st/80285310/m

W.
Uwe Schickedanz
2020-04-10 04:46:19 UTC
Permalink
On Thu, 9 Apr 2020 15:35:54 -0700 (PDT), René Marquardt
Post by René Marquardt
Post by Ronald Konschak
Post by René Marquardt
Im Dezember 1989 durchsuchte die Militärstaatsanwaltschaft die
ehemaligen Diensträume von Stasi-Chef Erich Mielke. Sie sollte
persönliche Gegenstände und Unterlagen des einstigen Ministers
sicherstellen. Dabei wurde auch ein roter Koffer gefunden.
Um seinen überraschenden Inhalt ranken sich bis heute Legenden.
https://www.bstu.de/geschichten/chefsache-mielkes-roter-koffer/
Das war eigentlich Honeckers Koffer. Mielkes Koffer war der mit
den Millionen. Den hat ihm Egon Olsen geklaut, und damit er es
nicht gleich merkt, hat er ihm Honeckers Koffer mit den Akten
hingestellt. Die Mitglieder des Politbüros hatten nämlich immer
die gleichen Koffer. Das hatte Egon von dem Anwalt erfahren,
mit dem er acht Monate in einer Zelle saß. Was die Bild^WBStu
nicht verrät: In dem Koffer war auch ein Aktfoto von Margot!
Alles sehr richtig erkannt. Am furchtbarsten fand ich, wie der Arsch
seine gute Walther hat vergammeln lassen. Hab das Bild mal hier
hin gestellt, und ein Vergleichsfoto unten drunter, weil die BStu-Seite
https://imgur.com/gallery/W32tW8E
Ich zähle da 95 Schuss.
Gruß Uwe
--
"Wir haben der CDU ganz dringend ans Herz gelegt, sich im dritten
Wahlgang zu enthalten...Leider sind die Abgeordneten sozusagen
ihrer eigenen Entscheidung gefolgt." (AKK)
=== http://www.sicherheitslampe.de ===
Wolf gang P u f f e
2020-04-10 07:10:55 UTC
Permalink
Post by René Marquardt
Im Dezember 1989 durchsuchte die Militärstaatsanwaltschaft die
ehemaligen Diensträume von Stasi-Chef Erich Mielke. Sie sollte
persönliche Gegenstände und Unterlagen des einstigen Ministers
sicherstellen. Dabei wurde auch ein roter Koffer gefunden.
Um seinen überraschenden Inhalt ranken sich bis heute Legenden.
https://www.bstu.de/geschichten/chefsache-mielkes-roter-koffer/
Irgendwie ist das Thema nicht neu.
Kam da nicht innerhalb der letzten 1-2 Jahre irgendwo mal im TV eine
Doku/Film zu den SED-Oberen, wo auch dieses Thema beleuchtet wurde?

Und wenn mich nicht alles irrt, hatte wohl auch Honecker über Mielke
belastendes Zeugs aus NS-Zeiten in der Hinterhand.

W.
Peter Veith
2020-04-10 08:03:55 UTC
Permalink
Post by Wolf gang P u f f e
Post by René Marquardt
https://www.bstu.de/geschichten/chefsache-mielkes-roter-koffer/
Irgendwie ist das Thema nicht neu.
ACK
So ein untotes Thema, aber in Zeiten von Mauerbau und Hausarrest für die
ganze Bevölkerung ist es ein netter Zeitvertreib.
Post by Wolf gang P u f f e
Und wenn mich nicht alles irrt, hatte wohl auch Honecker über Mielke
belastendes Zeugs aus NS-Zeiten in der Hinterhand.
Mielkes Koffer, Honeckers Koffer, Egons Koffer ... wurden schon
angesprochen.

Und ich bin mir nicht sicher, wer da von wem abschreibt: Wikipedia von
Journalisten, jene von Wikipedia und die
BStU-ÖffentlichkeitsarbeierInnen von allen.

Aber zwei Sachen habe ich dadurch erfahren:

1. "Honeckers Verrat"
"(...) den Koffer mit dem Material aus Prag hat er [Honecker] beim
Aussteigen am Bahnhof Zoo im Taxi liegenlassen, weil er ganz schnell
wegrennen musste. Er hatte gemerkt, dass er beobachtet wird. Das konnte
er zwar seinem eigenen Vorgehen zuschreiben, war aber die Folge der
fatalen Auswahl des Kuriers durch die Prager KJVD-Leitung. Sie hatte
sich einer abenteuerlustigen, kommunistisch motivierten, aber in
konspirativen Dingen ganz unerfahrenen jugendlichen Antifaschistin aus
gutbürgerlichem Haus bedient. Erst vor Ort wurde ihr schrittweise die
existenzielle Gefährlichkeit ihres Auftrags klar. Aus Honeckers Sicht
war sie es, die ihn mit ihren angstbedingten Fehlern, wie man so sagt,
hineingeritten hatte."
https://de.wikipedia.org/wiki/Diskussion:Mielkes_roter_Koffer

2. "Honeckers Flucht und erste Frau"
"Am 6. März 1945 floh der 31-jährige Häftling Erich Honecker aus einem
Berliner Gefängnis, kam aber bald wieder zurück."
"Charlotte Schanuel und der zur SS dienstverpflichtete
Arbeitskommandoaufseher Paul Seraphim, bis 1933 ein Sozialdemokrat,
schafften es, Honecker trotz inzwischen erfolgter offizieller Meldung
der Flucht wieder ins Häftlingskommando zurückzuschleusen. Wesentlich
beteiligt an der Rettung war wohl auch Staatsanwalt Erich Kolb, der den
Arbeitseinsatz von Strafgefangenen beaufsichtigte: Er verzichtete auf
eine Meldung. Honecker kam zurück nach Brandenburg-Görden, wo er am 27.
April 1945 von Soldaten der Roten Armee befreit wurde.

Bald darauf heiratete er Charlotte Schanuel, die allerdings schon wenige
Jahre später an einem Gehirntumor starb."
https://www.welt.de/geschichte/article158392317/

Veith
--
"Der Westen hat, und das ist ein so alter Trick, die Moral eingeführt,
um über Politik nicht reden zu müssen." (ronald m. schernikau)
http://www.DDR-LUFTWAFFE.de
Martin Ebert
2020-04-10 18:30:38 UTC
Permalink
Irgendwie ist das Thema nicht neu. Kam da nicht innerhalb der letzten
1-2 Jahre irgendwo mal im TV eine Doku/Film zu den SED-Oberen, wo
auch dieses Thema beleuchtet wurde?
Und wenn mich nicht alles irrt, hatte wohl auch Honecker über Mielke
belastendes Zeugs aus NS-Zeiten in der Hinterhand.
Beides ist richtig.

Mt
Loading...