Discussion:
Mittagessen, heute vor 31 Jahren...
(zu alt für eine Antwort)
Wolf gang P u f f e
2020-03-01 08:37:40 UTC
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...gab es anlässlich des 1. März Klöße, Sauerbraten und Rotkraut.
Großküchenklöße und dunkle Soße aus einem der Chemiekombinate zwar,
aber egal, im Gegensatz zu normalen Tagen bei der Asche war das mal
was besonderes.

Hurra, hurra hurra.

W.
Bernd Ullrich
2020-03-01 12:07:01 UTC
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....gab es anlässlich des 1. März Klöße, Sauerbraten und Rotkraut.
Großküchenklöße und dunkle Soße aus einem der Chemiekombinate zwar,
aber egal, im Gegensatz zu normalen Tagen bei der Asche war das mal
was besonderes.
Hurra, hurra hurra.
Sauerbraten bei der NVA?
Wo kann ich nachdienen?

BU
Wolf gang P u f f e
2020-03-01 14:57:41 UTC
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Post by Bernd Ullrich
....gab es anlässlich des 1. März Klöße, Sauerbraten und Rotkraut.
Großküchenklöße und dunkle Soße aus einem der Chemiekombinate zwar,
aber egal, im Gegensatz zu normalen Tagen bei der Asche war das mal
was besonderes.
Hurra, hurra hurra.
Sauerbraten bei der NVA?
Wo kann ich nachdienen?
Es ist nicht die Frage WO, sondern WIE man gedient hat. :-D

W.
Bernd Ullrich
2020-03-01 15:55:32 UTC
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Post by Wolf gang P u f f e
....gab es anlässlich des 1. März Klöße, Sauerbraten und Rotkraut.
Großküchenklöße und dunkle Soße aus einem der Chemiekombinate zwar,
aber egal, im Gegensatz zu normalen Tagen bei der Asche war das mal
was besonderes.
Hurra, hurra hurra.
Sauerbraten  bei der NVA?
Wo kann ich nachdienen?
Es ist nicht die Frage WO, sondern WIE man gedient hat. :-D
Mit Küchenbullen diskutiere ich net...

BU
Wolf gang P u f f e
2020-03-01 16:33:21 UTC
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Post by Bernd Ullrich
Post by Wolf gang P u f f e
Post by Bernd Ullrich
....gab es anlässlich des 1. März Klöße, Sauerbraten und Rotkraut.
Großküchenklöße und dunkle Soße aus einem der Chemiekombinate zwar,
aber egal, im Gegensatz zu normalen Tagen bei der Asche war das mal
was besonderes.
Hurra, hurra hurra.
Sauerbraten bei der NVA?
Wo kann ich nachdienen?
Es ist nicht die Frage WO, sondern WIE man gedient hat. :-D
Mit Küchenbullen diskutiere ich net...
Neee da liegst du ganz falsch, kein Küchenbulle.
Mit "WIE" meinte ich spaßeshalber "ehrenvoll" gedient habend. ;-)
Ich war Soldat Hülsensack bei der Raketenartillerie.

W.
Wolf gang P u f f e
2020-03-01 17:40:18 UTC
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Post by Wolf gang P u f f e
Ich war Soldat Hülsensack bei der Raketenartillerie.
Also ehrendswertes Gewerbe.
Ich musste damalz mitsorgen dass das Wasser dicke Balken hatte.
Hm???
1989 gaben wir in Sachsen ein Gastspiel unter dem Namen "Geleit 89".
Eine der Aufgaben dort zum Ende der Übung war, die Technik musste
bei Riesa irgendwo "operativ" über die Elbe.
Da hatte ein anderer Truppenteil für "Balken" im Wasser gesorgt
und bauten dort eine Pontonbrücke, welche mit mehreren Booten
gegen die Strömung gehalten wurde.
Etwas Aufregung herrschte dann doch, als das Marschband mit den
um die 36 Tonnen schweren Raketenrampen da drüber musste.
Es schaukelte etwas, aber kein Problem.
Einen Tag zuvor hatten wir im Wald Fallschirmjäger festgenommen,
welche, so wurde uns hinterher mitgeteilt, darauf angesetzt waren,
diese Elbequerung zu stören.
Einer der Fallis war ein Arbeitskollege. Welch ein Erlebnis! :-)

W.
Bernd Ullrich
2020-03-01 17:59:39 UTC
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Post by Wolf gang P u f f e
Post by Wolf gang P u f f e
Ich war Soldat Hülsensack bei der Raketenartillerie.
Also ehrendswertes Gewerbe.
Ich musste damalz mitsorgen dass das Wasser dicke Balken hatte.
Hm???
1989 gaben wir in Sachsen ein Gastspiel unter dem Namen "Geleit 89".
Eine der Aufgaben dort zum Ende der Übung war, die Technik musste
bei Riesa irgendwo "operativ" über die Elbe.
Da hatte ein anderer Truppenteil für "Balken" im Wasser gesorgt
und bauten dort eine Pontonbrücke, welche mit mehreren Booten
gegen die Strömung gehalten wurde.
Etwas Aufregung herrschte dann doch, als das Marschband mit den
um die 36 Tonnen schweren Raketenrampen da drüber musste.
Es schaukelte etwas, aber kein Problem.
Das wird sowas gewesen sein...
https://www.pioniertechnik.de/pmp.htm
Post by Wolf gang P u f f e
Einen Tag zuvor hatten wir im Wald Fallschirmjäger festgenommen,
welche, so wurde uns hinterher mitgeteilt, darauf angesetzt waren,
diese Elbequerung zu stören.
Einer der Fallis war ein Arbeitskollege. Welch ein Erlebnis! :-)
Klar...:-)

BU
Wolf gang P u f f e
2020-03-01 18:09:03 UTC
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Post by Bernd Ullrich
Post by Wolf gang P u f f e
Post by Wolf gang P u f f e
Ich war Soldat Hülsensack bei der Raketenartillerie.
Also ehrendswertes Gewerbe.
Ich musste damalz mitsorgen dass das Wasser dicke Balken hatte.
Hm???
1989 gaben wir in Sachsen ein Gastspiel unter dem Namen "Geleit 89".
Eine der Aufgaben dort zum Ende der Übung war, die Technik musste
bei Riesa irgendwo "operativ" über die Elbe.
Da hatte ein anderer Truppenteil für "Balken" im Wasser gesorgt
und bauten dort eine Pontonbrücke, welche mit mehreren Booten
gegen die Strömung gehalten wurde.
Etwas Aufregung herrschte dann doch, als das Marschband mit den
um die 36 Tonnen schweren Raketenrampen da drüber musste.
Es schaukelte etwas, aber kein Problem.
Das wird sowas gewesen sein...
https://www.pioniertechnik.de/pmp.htm
Jaaa!
Klasse, danke für den Link. Die Bilder wecken Erinnerungen.
Und du hat solche Brücken gebaut?
Bernd Ullrich
2020-03-01 19:43:39 UTC
Permalink
Post by Wolf gang P u f f e
Post by Bernd Ullrich
Post by Wolf gang P u f f e
Post by Wolf gang P u f f e
Ich war Soldat Hülsensack bei der Raketenartillerie.
Also ehrendswertes Gewerbe.
Ich musste damalz mitsorgen dass das Wasser dicke Balken hatte.
Hm???
1989 gaben wir in Sachsen ein Gastspiel unter dem Namen "Geleit 89".
Eine der Aufgaben dort zum Ende der Übung war, die Technik musste
bei Riesa irgendwo "operativ" über die Elbe.
Da hatte ein anderer Truppenteil für "Balken" im Wasser gesorgt
und bauten dort eine Pontonbrücke, welche mit mehreren Booten
gegen die Strömung gehalten wurde.
Etwas Aufregung herrschte dann doch, als das Marschband mit den
um die 36 Tonnen schweren Raketenrampen da drüber musste.
Es schaukelte etwas, aber kein Problem.
Das wird sowas gewesen sein...
https://www.pioniertechnik.de/pmp.htm
Jaaa!
Klasse, danke für den Link. Die Bilder wecken Erinnerungen.
Und du hat solche Brücken gebaut?
Nicht selber...

BU
Guido Grohmann
2020-03-07 16:52:21 UTC
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Post by Bernd Ullrich
Das wird sowas gewesen sein...
https://www.pioniertechnik.de/pmp.htm
Ich weiß nicht, *wie oft* die "Russen" so Zeugs bei uns durch die Gegend
gekarrt haben. Die müssen wohl im Zick-Zack entlang der Elbe "gewandert"
sein. *fg*

Guido
Bernd Ullrich
2020-03-07 17:10:21 UTC
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Post by Guido Grohmann
Post by Bernd Ullrich
Das wird sowas gewesen sein...
https://www.pioniertechnik.de/pmp.htm
Ich weiß nicht, *wie oft* die "Russen" so Zeugs bei uns durch die Gegend
gekarrt haben. Die müssen wohl im Zick-Zack entlang der Elbe "gewandert"
sein. *fg*
Hab ich auch mal gesehen.

Da wurde an einen Ufer angefangen Brücke zu bauen, war diese fertig
setzten alle vorhandenen Lkw mit Besatzung über.
Danach wurde begonnen von dem Ufer aus die Brücke abzubauen und auf die
LKW zu verladen, Wenn das erledigt war fuhren alle Fahrzeige 2 Runden im
Kreis
Danach ging das Training von vorne los..
Knochenarbeit. USWUSF.

BU

Uwe Schickedanz
2020-03-01 18:54:52 UTC
Permalink
On Sun, 1 Mar 2020 18:40:18 +0100, Wolf gang P u f f e
Post by Wolf gang P u f f e
1989 gaben wir in Sachsen ein Gastspiel unter dem Namen "Geleit 89".
Eine der Aufgaben dort zum Ende der Übung war, die Technik musste
bei Riesa irgendwo "operativ" über die Elbe.
Da hatte ein anderer Truppenteil für "Balken" im Wasser gesorgt
und bauten dort eine Pontonbrücke, welche mit mehreren Booten
gegen die Strömung gehalten wurde.
Etwas Aufregung herrschte dann doch, als das Marschband mit den
um die 36 Tonnen schweren Raketenrampen da drüber musste.
Es schaukelte etwas, aber kein Problem.
Jetzt entspann dich mal. Die Pontonbrücke war für schwere Technik
geeignet. Mußt nur fahren können. Und wenn nicht - stromab stand ein
RuS-Boot bereit.

Gruß Uwe
--
"Wir haben der CDU ganz dringend ans Herz gelegt, sich im dritten
Wahlgang zu enthalten...Leider sind die Abgeordneten sozusagen
ihrer eigenen Entscheidung gefolgt." (AKK)
=== http://www.sicherheitslampe.de ===
Bernd Ullrich
2020-03-01 19:51:12 UTC
Permalink
Post by Uwe Schickedanz
On Sun, 1 Mar 2020 18:40:18 +0100, Wolf gang P u f f e
Post by Wolf gang P u f f e
1989 gaben wir in Sachsen ein Gastspiel unter dem Namen "Geleit 89".
Eine der Aufgaben dort zum Ende der Übung war, die Technik musste
bei Riesa irgendwo "operativ" über die Elbe.
Da hatte ein anderer Truppenteil für "Balken" im Wasser gesorgt
und bauten dort eine Pontonbrücke, welche mit mehreren Booten
gegen die Strömung gehalten wurde.
Etwas Aufregung herrschte dann doch, als das Marschband mit den
um die 36 Tonnen schweren Raketenrampen da drüber musste.
Es schaukelte etwas, aber kein Problem.
Jetzt entspann dich mal. Die Pontonbrücke war für schwere Technik
geeignet. Mußt nur fahren können. Und wenn nicht - stromab stand ein
RuS-Boot bereit.
Die Taucher auch

Peinlich fürs Regiment war nur dass wenn von oberstrom Lastkähne
herbeikamen die Pontonbrücke nicht rechrzeitig herumgeschwenkt wurde.
Die Skipper schrien sich die Lunge aus dem Leib.
Ich hab das mal gehört, der Fluch war rechts und links der Elbe bis 2
Km zu hören.

BU
Wolf gang P u f f e
2020-03-01 20:11:17 UTC
Permalink
Post by Uwe Schickedanz
On Sun, 1 Mar 2020 18:40:18 +0100, Wolf gang P u f f e
Post by Wolf gang P u f f e
1989 gaben wir in Sachsen ein Gastspiel unter dem Namen "Geleit 89".
Eine der Aufgaben dort zum Ende der Übung war, die Technik musste
bei Riesa irgendwo "operativ" über die Elbe.
Da hatte ein anderer Truppenteil für "Balken" im Wasser gesorgt
und bauten dort eine Pontonbrücke, welche mit mehreren Booten
gegen die Strömung gehalten wurde.
Etwas Aufregung herrschte dann doch, als das Marschband mit den
um die 36 Tonnen schweren Raketenrampen da drüber musste.
Es schaukelte etwas, aber kein Problem.
Jetzt entspann dich mal. Die Pontonbrücke war für schwere Technik
geeignet. Mußt nur fahren können. Und wenn nicht - stromab stand ein
RuS-Boot bereit.
Nicht zu vergessen die Rolle der Fallis/Aufklärer, die während der
ganzen Übung auf uns angesetzt waren. Es gab da mehrmals "Kontakte".

W.
Bernd Ullrich
2020-03-01 20:49:03 UTC
Permalink
Post by Wolf gang P u f f e
Post by Uwe Schickedanz
On Sun, 1 Mar 2020 18:40:18 +0100, Wolf gang P u f f e
Post by Wolf gang P u f f e
1989 gaben wir in Sachsen ein Gastspiel unter dem Namen "Geleit 89".
Eine der Aufgaben dort zum Ende der Übung war, die Technik musste
bei Riesa irgendwo "operativ" über die Elbe.
Da hatte ein anderer Truppenteil für "Balken" im Wasser gesorgt
und bauten dort eine Pontonbrücke, welche mit mehreren Booten
gegen die Strömung gehalten wurde.
Etwas Aufregung herrschte dann doch, als das Marschband mit den
um die 36 Tonnen schweren Raketenrampen da drüber musste.
Es schaukelte etwas, aber kein Problem.
Jetzt entspann dich mal. Die Pontonbrücke war für schwere Technik
geeignet. Mußt nur fahren können. Und wenn nicht - stromab stand ein
RuS-Boot bereit.
--------------------------------
Post by Wolf gang P u f f e
Nicht zu vergessen die Rolle der Fallis/Aufklärer, die während der
ganzen Übung auf uns angesetzt waren. Es gab da mehrmals "Kontakte".
Da wäre was schiefgelaufen, Aufklärer haben nur Kontakt zu ihrer Einheit\OS
Nicht zu Fremdkonten.

BU
Florian Ritter
2020-03-01 19:37:18 UTC
Permalink
Post by Wolf gang P u f f e
Ich musste damalz mitsorgen dass das Wasser dicke Balken hatte.
1989 gaben wir in Sachsen ein Gastspiel unter dem Namen "Geleit 89".
Eine der Aufgaben dort zum Ende der Übung war, die Technik musste
bei Riesa irgendwo "operativ" über die Elbe.
Da hatte ein anderer Truppenteil für "Balken" im Wasser gesorgt
und bauten dort eine Pontonbrücke, welche mit mehreren Booten
gegen die Strömung gehalten wurde.
Ein Bekannter wurde erst mit Mitte 20 gezogen, kam zu den
Brückenbau-Pionieren Ffo.
Nach seinen Berichten muß das eine Bewährungseinheit
gewesen sein, der Anteil von Leuten, die was auf dem
Kerbholz hatten, war sehr hoch - FR
Bernd Ullrich
2020-03-01 20:02:35 UTC
Permalink
Post by Florian Ritter
Post by Wolf gang P u f f e
Ich musste damalz mitsorgen dass das Wasser dicke Balken hatte.
1989 gaben wir in Sachsen ein Gastspiel unter dem Namen "Geleit 89".
Eine der Aufgaben dort zum Ende der Übung war, die Technik musste
bei Riesa irgendwo "operativ" über die Elbe.
Da hatte ein anderer Truppenteil für "Balken" im Wasser gesorgt
und bauten dort eine Pontonbrücke, welche mit mehreren Booten
gegen die Strömung gehalten wurde.
--------------------------------
Post by Florian Ritter
Ein Bekannter wurde erst mit Mitte 20 gezogen, kam zu den
Brückenbau-Pionieren Ffo.
Nach seinen Berichten muß das eine Bewährungseinheit
gewesen sein, der Anteil von Leuten, die was auf dem
Kerbholz hatten, war sehr hoch - FR
Strafbataillon 345?


BU
Gunter Kühne
2020-03-01 17:04:43 UTC
Permalink
....gab es anlässlich des 1. März Klöße, Sauerbraten und Rotkraut.
Großküchenklöße und dunkle Soße aus einem der Chemiekombinate zwar,
aber egal, im Gegensatz zu normalen Tagen bei der Asche war das mal
was besonderes.
Hurra, hurra hurra.
Sauerbraten  bei der NVA?
Wo kann ich nachdienen?
BU
Bei der BePo kam das ab und an auch mal vor.
--
Kleinmut und Stolz, aus diesem Holz
Schuf der Mensch sich am sechsten Tag Gott.
Bernd Ullrich
2020-03-01 17:20:09 UTC
Permalink
Post by Gunter Kühne
....gab es anlässlich des 1. März Klöße, Sauerbraten und Rotkraut.
Großküchenklöße und dunkle Soße aus einem der Chemiekombinate zwar,
aber egal, im Gegensatz zu normalen Tagen bei der Asche war das mal
was besonderes.
Hurra, hurra hurra.
Sauerbraten  bei der NVA?
Wo kann ich nachdienen?
BU
Bei der BePo kam das ab und an auch mal vor.
Das waren praktisch Zivilisten. An Sauerbraten in Betriebskantinen kann
ich mich nicht erinnern.

BU
Frank Hucklenbroich
2020-03-01 20:53:28 UTC
Permalink
Post by Bernd Ullrich
....gab es anlässlich des 1. März Klöße, Sauerbraten und Rotkraut.
Großküchenklöße und dunkle Soße aus einem der Chemiekombinate zwar,
aber egal, im Gegensatz zu normalen Tagen bei der Asche war das mal
was besonderes.
Hurra, hurra hurra.
Sauerbraten bei der NVA?
Wenigstens stilecht vom Pferd, wie im Rheinland?

Grüße,

Frank
Martin Ebert
2020-03-02 05:46:25 UTC
Permalink
Ok, ausnahmsweise.
Post by Frank Hucklenbroich
Post by Bernd Ullrich
Sauerbraten bei der NVA?
Wenigstens stilecht vom Pferd, wie im Rheinland?
Ja, das kommt hin: So groß wie ein Hackenabsatz des
Stiefels. Und so zäh wie Pferdeleder.

Ansich war es aber alte Milchkuh.

Mt
Bernd Ullrich
2020-03-01 12:19:04 UTC
Permalink
....gab es anlässlich des 1. März Klöße, Sauerbraten und Rotkraut.
Großküchenklöße und dunkle Soße aus einem der Chemiekombinate zwar,
aber egal, im Gegensatz zu normalen Tagen bei der Asche war das mal
was besonderes.
Hurra, hurra hurra.
Im GWD und später bei der Reserve gabs keinen sauren Braten.

BU
Peter Veith
2020-03-01 12:36:32 UTC
Permalink
Post by Bernd Ullrich
....gab es anlässlich des 1. März Klöße, Sauerbraten und Rotkraut.
Im GWD und später bei der Reserve gabs keinen sauren Braten.
Richtig,
war "normaler" (etwas sehniger) Rinderbraten, dafür war das Rotkraut
sauer ... wie heute noch in Kantinen, wenn es "Sauerbraten" gibt.

Veith
--
"A nation without borders is not a nation." Donald J. Trump
http://ddr-luftwaffe.blogspot.com
Ronald Konschak
2020-03-01 13:41:55 UTC
Permalink
Post by Peter Veith
Post by Bernd Ullrich
....gab es anlässlich des 1. März Klöße, Sauerbraten und Rotkraut.
Im GWD und später bei der Reserve gabs keinen sauren Braten.
Richtig,
war "normaler" (etwas sehniger) Rinderbraten, dafür war das Rotkraut
sauer ... wie heute noch in Kantinen, wenn es "Sauerbraten" gibt.
Der Tag der NVA ist mir nicht mit besonderer Verpflegung in Erinnerung.
Ich habe aber auch nur einen mitgemacht, und hatte mit Sicherheit
Funkdienst.

Ronald.
--
Wer mit der Pistole auf die Vergangenheit schießt,
dem wird die Zukunft mit einer Kanone antworten.

Russisches Sprichwort
Wolf gang P u f f e
2020-03-01 14:57:49 UTC
Permalink
Post by Ronald Konschak
Post by Peter Veith
Post by Bernd Ullrich
....gab es anlässlich des 1. März Klöße, Sauerbraten und Rotkraut.
Im GWD und später bei der Reserve gabs keinen sauren Braten.
Richtig,
war "normaler" (etwas sehniger) Rinderbraten, dafür war das Rotkraut
sauer ... wie heute noch in Kantinen, wenn es "Sauerbraten" gibt.
Der Tag der NVA ist mir nicht mit besonderer Verpflegung in Erinnerung.
Ich glaube, es gab sogar ein Stück Kuchen.
Post by Ronald Konschak
Ich habe aber auch nur einen mitgemacht, und hatte mit Sicherheit
Funkdienst.
Im Dienst fiel bei euch das Essen wohl aus?

W.
Bernd Ullrich
2020-03-01 16:03:05 UTC
Permalink
Post by Wolf gang P u f f e
Post by Ronald Konschak
Post by Peter Veith
Post by Bernd Ullrich
....gab es anlässlich des 1. März Klöße, Sauerbraten und Rotkraut.
Im GWD und später bei der Reserve gabs keinen sauren Braten.
Richtig,
war "normaler" (etwas sehniger) Rinderbraten, dafür war das Rotkraut
sauer ... wie heute noch in Kantinen, wenn es "Sauerbraten" gibt.
Der Tag der NVA ist mir nicht mit besonderer Verpflegung in Erinnerung.
Ich glaube, es gab sogar ein Stück Kuchen.
Ein Stück Kuchen gabs regelmäsig nur Sonntags.

BU
Wolf gang P u f f e
2020-03-01 16:43:10 UTC
Permalink
Post by Bernd Ullrich
Post by Wolf gang P u f f e
Post by Ronald Konschak
Post by Peter Veith
Post by Bernd Ullrich
....gab es anlässlich des 1. März Klöße, Sauerbraten und Rotkraut.
Im GWD und später bei der Reserve gabs keinen sauren Braten.
Richtig,
war "normaler" (etwas sehniger) Rinderbraten, dafür war das Rotkraut
sauer ... wie heute noch in Kantinen, wenn es "Sauerbraten" gibt.
Der Tag der NVA ist mir nicht mit besonderer Verpflegung in Erinnerung.
Ich glaube, es gab sogar ein Stück Kuchen.
Ein Stück Kuchen gabs regelmäsig nur Sonntags.
Richtig.
Der 1.3. war 89 ein Mittwoch, wie ich gerade in meinem Poly-Kalender
lese.

An irgendeinem besonderen Tag gabs auch mal Broilerkeule, was
eigentlich auch schon was besonderes war.

Ein ehemaliger Küchenbulle erklärte mir dazu vor wenigen Jahren mal,
dass bei geschicktem Wirtschaften kleine Rücklagen gebildet werden
konnten, die dann solche besonderen Verpflegungen zuließ.

W.
Martin Ebert
2020-03-01 17:03:28 UTC
Permalink
Post by Wolf gang P u f f e
An irgendeinem besonderen Tag gabs auch mal Broilerkeule, was
eigentlich auch schon was besonderes war.
Da kommen noch der 7. Oktober und Volkskammerwahlen in Frage.
Post by Wolf gang P u f f e
Ein ehemaliger Küchenbulle erklärte mir dazu vor wenigen Jahren mal,
dass bei geschicktem Wirtschaften kleine Rücklagen gebildet werden
konnten, die dann solche besonderen Verpflegungen zuließ.
So ist es. Der Verpflegungssatz änderte sich für den Tag
ja nicht. Andererseits sollte es dem Anlass gemäß etwas
Besonderes geben.

Mt
Wolf gang P u f f e
2020-03-01 17:48:36 UTC
Permalink
Post by Martin Ebert
Post by Wolf gang P u f f e
An irgendeinem besonderen Tag gabs auch mal Broilerkeule, was
eigentlich auch schon was besonderes war.
Da kommen noch der 7. Oktober und Volkskammerwahlen in Frage.
Irgendwelche Wahlen waren 1989.
Dieser Sonntag hatte damal auch einen speziellen Tagesablauf gehabt.
Kann gut sein, dass das der Anlass war.
Martin Ebert
2020-03-02 05:33:09 UTC
Permalink
Post by Wolf gang P u f f e
Post by Martin Ebert
Post by Wolf gang P u f f e
An irgendeinem besonderen Tag gabs auch mal Broilerkeule, was
eigentlich auch schon was besonderes war.
Da kommen noch der 7. Oktober und Volkskammerwahlen in Frage.
Irgendwelche Wahlen waren 1989.
7. Mai 1989.
Genau die Wahl, die der letzte Sargnagel für die DDR war.
Nachgewiesene Wahlfälschung, man erinnerst sich schwach.

Mt
Florian Ritter
2020-03-02 19:13:34 UTC
Permalink
Post by Martin Ebert
Post by Wolf gang P u f f e
Irgendwelche Wahlen waren 1989.
7. Mai 1989.
Genau die Wahl, die der letzte Sargnagel für die DDR war.
Nachgewiesene Wahlfälschung, man erinnerst sich schwach.
Indiz für die Morbidezza des Ländchens DDR war, daß sich
Leute getrauten, der Sache nachzugehen & sie öffentlich
zu machen - FR
Bernd Ullrich
2020-03-01 17:33:31 UTC
Permalink
Post by Wolf gang P u f f e
Post by Bernd Ullrich
Post by Wolf gang P u f f e
Post by Ronald Konschak
Post by Peter Veith
Post by Bernd Ullrich
....gab es anlässlich des 1. März Klöße, Sauerbraten und Rotkraut.
Im GWD und später bei der Reserve gabs keinen sauren Braten.
Richtig,
war "normaler" (etwas sehniger) Rinderbraten, dafür war das Rotkraut
sauer ... wie heute noch in Kantinen, wenn es "Sauerbraten" gibt.
Der Tag der NVA ist mir nicht mit besonderer Verpflegung in Erinnerung.
Ich glaube, es gab sogar ein Stück Kuchen.
Ein Stück Kuchen gabs regelmäsig nur Sonntags.
Richtig.
Der 1.3. war 89 ein Mittwoch, wie ich gerade in meinem Poly-Kalender
lese.
An irgendeinem besonderen Tag gabs auch mal Broilerkeule, was
eigentlich auch schon was besonderes war.
Ein ehemaliger Küchenbulle erklärte mir dazu vor wenigen Jahren mal,
dass bei geschicktem Wirtschaften kleine Rücklagen gebildet werden
konnten, die dann solche besonderen Verpflegungen zuließ.
In Absprache mit Lieferanten z,B.war angeblich einiges möglich, wenn
irgenntwo ville Tote Hühner anfielen, der Zyklus in den Ställen musste
aufrechterhalten werden in Übereinstimmung mit diversen Verträgen.
.
BU
Frank Nitzschner
2020-03-03 04:47:11 UTC
Permalink
Post by Bernd Ullrich
In Absprache mit Lieferanten z,B.war angeblich einiges möglich, wenn
irgenntwo ville Tote Hühner anfielen, der Zyklus in den Ställen musste
aufrechterhalten werden in Übereinstimmung mit diversen Verträgen.
So kamen wir im Frühjahr 1983 in der Cottbuser NFAK offenbar auch zu den
lt. Verpackung französischen Tiefkühlbroilern. Sehr lecker, aber nur
ein singuläres Ereignis.

Grüsse
Frank
Wolf gang P u f f e
2020-03-03 11:22:41 UTC
Permalink
Post by Frank Nitzschner
Post by Bernd Ullrich
In Absprache mit Lieferanten z,B.war angeblich einiges möglich, wenn
irgenntwo ville Tote Hühner anfielen, der Zyklus in den Ställen musste
aufrechterhalten werden in Übereinstimmung mit diversen Verträgen.
So kamen wir im Frühjahr 1983 in der Cottbuser NFAK offenbar auch zu den
lt. Verpackung französischen Tiefkühlbroilern. Sehr lecker, aber nur
ein singuläres Ereignis.
Broiler ist auch nur lecker, wenn man nicht kurz vorher ein anderes
singuläres Erlebnis hatte.
Ich, Schüler, Ferienarbeit, die KIM suchte Aushilfen, die suchten immer.
KIM was? KIM war vieles. Hühnerställe, Eierproduktion, Verpackung etc.
Keiner von uns Ferienarbeitern wusste, wo es hingeht.
Ein Alptraum wurde war. Schlachthof, Fließbandarbeit, die Viehcher
ausnehmen!
Tote Menschen durch Verkehrsunfall hatte ich ja bis dahin schon mal
selbst gesehen, zumindest für ein paar Momente.
Aber selbst nur ein Geflügelschlachthof über >8h zu ertragen, ist dann
doch eine Nummer härter. ...und der Geruch dort.
Danach war Broiler für lange Zeit abgewählt!

Übrigens waren dort auch russische Soldaten in Uniform im Einsatz, die
die angelieferten Hühner aus den Drahtkisten entnahmen und in die
Fließband-Kette einhingen.
Später sagte jemand, die haben durch ihre wohl regelmäßige Arbeit dort
die Verpflegung für ihrer Kaserne aufgebessert.

W.
Ronald Konschak
2020-03-01 17:31:58 UTC
Permalink
Post by Wolf gang P u f f e
Post by Ronald Konschak
Post by Peter Veith
Post by Bernd Ullrich
....gab es anlässlich des 1. März Klöße, Sauerbraten und Rotkraut.
Im GWD und später bei der Reserve gabs keinen sauren Braten.
Richtig,
war "normaler" (etwas sehniger) Rinderbraten, dafür war das Rotkraut
sauer ... wie heute noch in Kantinen, wenn es "Sauerbraten" gibt.
Der Tag der NVA ist mir nicht mit besonderer Verpflegung in Erinnerung.
Ich glaube, es gab sogar ein Stück Kuchen.
Kann sein, das gabs aber auch sonntags.
Post by Wolf gang P u f f e
Post by Ronald Konschak
Ich habe aber auch nur einen mitgemacht, und hatte mit Sicherheit
Funkdienst.
Im Dienst fiel bei euch das Essen wohl aus?
Das nicht, aber der Dienst an Wochenfeiertagen unterschied sich kaum
von dem an gewöhnlichen Wochentagen. Wir waren ja ständig bereit,
unser sozialistisches Vaterland gegen Luftangriffe zu verteidigen. Wie
wir aus der U2-Affäre noch wussten, glaubte der Feind, wir liegen an
solchen Tagen besoffen unterm Tisch, und meinte dann Husarenstückchen
aufführen zu können. Deswegen war dann erhöhte Aufmerksamkeit auf
allen Gefechtsposten erwünscht. Ich wollte damit sagen, den 1. März 1989
habe ich nicht als besonderen Tag wahrgenommen, deswegen fehlt mir die
Erinnerung, ob es da was anderes als sonst zu Essen gab.

Ronald.
--
Wer mit der Pistole auf die Vergangenheit schießt,
dem wird die Zukunft mit einer Kanone antworten.

Russisches Sprichwort
Wolf gang P u f f e
2020-03-01 18:02:38 UTC
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Post by Ronald Konschak
Post by Wolf gang P u f f e
Post by Ronald Konschak
Ich habe aber auch nur einen mitgemacht, und hatte mit Sicherheit
Funkdienst.
Im Dienst fiel bei euch das Essen wohl aus?
Das nicht, aber der Dienst an Wochenfeiertagen unterschied sich kaum
von dem an gewöhnlichen Wochentagen. Wir waren ja ständig bereit,
unser sozialistisches Vaterland gegen Luftangriffe zu verteidigen. Wie
wir aus der U2-Affäre noch wussten, glaubte der Feind, wir liegen an
solchen Tagen besoffen unterm Tisch, und meinte dann Husarenstückchen
aufführen zu können. Deswegen war dann erhöhte Aufmerksamkeit auf
allen Gefechtsposten erwünscht. Ich wollte damit sagen, den 1. März 1989
habe ich nicht als besonderen Tag wahrgenommen, deswegen fehlt mir die
Erinnerung, ob es da was anderes als sonst zu Essen gab.
Sagt dir da eventuell "Jastreb" etwas? Oder betraf das nur die Russen?
Das war wohl der Weckruf für die MIGs, wenn sich im Westen die SR71 in
die Luft erhob.

W.
Ronald Konschak
2020-03-01 18:17:42 UTC
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Post by Wolf gang P u f f e
Post by Ronald Konschak
Das nicht, aber der Dienst an Wochenfeiertagen unterschied sich kaum
von dem an gewöhnlichen Wochentagen. Wir waren ja ständig bereit,
unser sozialistisches Vaterland gegen Luftangriffe zu verteidigen. Wie
wir aus der U2-Affäre noch wussten, glaubte der Feind, wir liegen an
solchen Tagen besoffen unterm Tisch, und meinte dann Husarenstückchen
aufführen zu können. Deswegen war dann erhöhte Aufmerksamkeit auf
allen Gefechtsposten erwünscht. Ich wollte damit sagen, den 1. März 1989
habe ich nicht als besonderen Tag wahrgenommen, deswegen fehlt mir die
Erinnerung, ob es da was anderes als sonst zu Essen gab.
Sagt dir da eventuell "Jastreb" etwas? Oder betraf das nur die Russen?
Das war wohl der Weckruf für die MIGs, wenn sich im Westen die SR71 in
die Luft erhob.
Signal Jastreb wurde gegeben, wenn in Mildenhall die SR-71 zur
Startlinie rollte. Das bedeutete u.a. B1 für die Fla-Raketen-Abteilungen
und eine nette Abwechslung für die Funktechnische Abteilung, die
mal eine echte Zieldarstellung bekam.

Ronald.
--
Wer mit der Pistole auf die Vergangenheit schießt,
dem wird die Zukunft mit einer Kanone antworten.

Russisches Sprichwort
Martin Ebert
2020-03-01 19:23:39 UTC
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Post by Ronald Konschak
Signal Jastreb wurde gegeben, wenn in Mildenhall die SR-71 zur
Startlinie rollte. Das bedeutete u.a. B1 für die
Fla-Raketen-Abteilungen und eine nette Abwechslung für die
Funktechnische Abteilung, die mal eine echte Zieldarstellung bekam.
MiG-25 gucken?

Mt
Ronald Konschak
2020-03-01 19:44:07 UTC
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Post by Martin Ebert
Post by Ronald Konschak
Signal Jastreb wurde gegeben, wenn in Mildenhall die SR-71 zur
Startlinie rollte. Das bedeutete u.a. B1 für die
Fla-Raketen-Abteilungen und eine nette Abwechslung für die
Funktechnische Abteilung, die mal eine echte Zieldarstellung bekam.
MiG-25 gucken?
Bitte sprechen Sie in ganzen Sätzen.

Ronald.
--
Wer mit der Pistole auf die Vergangenheit schießt,
dem wird die Zukunft mit einer Kanone antworten.

Russisches Sprichwort
Martin Ebert
2020-03-02 05:40:14 UTC
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Post by Ronald Konschak
Post by Martin Ebert
Post by Ronald Konschak
Signal Jastreb wurde gegeben, wenn in Mildenhall die SR-71 zur
...
Post by Ronald Konschak
Post by Martin Ebert
MiG-25 gucken?
Bitte sprechen Sie in ganzen Sätzen.
Wenn SR-71 in Mildenhall startete(n), gingen gleichzeitig MiG-25
der sowjetischen Luftwaffe (nicht zwingend GSSD) in die Luft.
Man traf sich über See und absolvierte den Flug jeweils beid-
seits der System-Grenze.

Liebe mitlesende Kinder:
Das heißt zwar alles MiG. Aber wir reden nicht über MiG-21
oder MiG-29, wir reden über was Richtiges.

Mt
Ronald Konschak
2020-03-02 06:26:52 UTC
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Post by Martin Ebert
Post by Ronald Konschak
Post by Martin Ebert
Post by Ronald Konschak
Signal Jastreb wurde gegeben, wenn in Mildenhall die SR-71 zur
...
Post by Ronald Konschak
Post by Martin Ebert
MiG-25 gucken?
Bitte sprechen Sie in ganzen Sätzen.
Wenn SR-71 in Mildenhall startete(n), gingen gleichzeitig MiG-25
der sowjetischen Luftwaffe (nicht zwingend GSSD) in die Luft.
Man traf sich über See und absolvierte den Flug jeweils beid-
seits der System-Grenze.
Ich glaube nicht, dass die Raketenleitstationen der NVA im Hinterland
herumfliegende sowjetische Flugzeuge ins Visier nahmen. Die erschienen
höchstens auf den Rundsichtgeräten. Apropos Rundsichtradar; bei der
Betrachtung eines Videos von dem russischen Militärflugplatz Hmeimim
sah ich dort den guten alten P-12 seine Antenne drehen. Der ist vor
etwa 60 Jahren konstruiert worden. Alt aber solide, und vor allem:
es gibt keine sichere Gegenmaßnahme. Um es mit den Worten von Roy
Scheider in dem Film "Das fliegende Auge" zu sagen: Ich seh' sie!

Ronald.
--
Wer mit der Pistole auf die Vergangenheit schießt,
dem wird die Zukunft mit einer Kanone antworten.

Russisches Sprichwort
Bernd Ullrich
2020-03-02 07:05:45 UTC
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Post by Ronald Konschak
Post by Martin Ebert
Post by Ronald Konschak
Post by Martin Ebert
Post by Ronald Konschak
Signal Jastreb wurde gegeben, wenn in Mildenhall die SR-71 zur
...
Post by Ronald Konschak
Post by Martin Ebert
MiG-25 gucken?
Bitte sprechen Sie in ganzen Sätzen.
Wenn SR-71 in Mildenhall startete(n), gingen gleichzeitig MiG-25
der sowjetischen Luftwaffe (nicht zwingend GSSD) in die Luft.
Man traf sich über See und absolvierte den Flug jeweils beid-
seits der System-Grenze.
Ich glaube nicht, dass die Raketenleitstationen der NVA im Hinterland
herumfliegende sowjetische Flugzeuge ins Visier nahmen. Die erschienen
höchstens auf den Rundsichtgeräten. Apropos Rundsichtradar; bei der
Betrachtung eines Videos von dem russischen Militärflugplatz Hmeimim
sah ich dort den guten alten P-12 seine Antenne drehen. Der ist vor
etwa 60 Jahren konstruiert worden.
es gibt keine sichere Gegenmaßnahme. Um es mit den Worten von Roy
Scheider in dem Film "Das fliegende Auge" zu sagen: Ich seh' sie!
Dir ist aber klar das Vidieos von Stützpunkten immer fast völlig aus
Desinformationen bestehen...?

BU
Ronald Konschak
2020-03-02 07:50:08 UTC
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Post by Bernd Ullrich
Dir ist aber klar das Vidieos von Stützpunkten immer fast völlig aus
Desinformationen bestehen...?
Du bist lange genug hier um zu wissen, dass ich bei Themen technischer
Natur auf ideologisch getriebene Diskussionen verzichte.

Ronald.
--
Wer mit der Pistole auf die Vergangenheit schießt,
dem wird die Zukunft mit einer Kanone antworten.

Russisches Sprichwort
Veith
2020-03-02 07:25:50 UTC
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Post by Ronald Konschak
Post by Martin Ebert
Wenn SR-71 in Mildenhall startete(n), gingen gleichzeitig MiG-25
der sowjetischen Luftwaffe (nicht zwingend GSSD) in die Luft.
Man traf sich über See und absolvierte den Flug jeweils beid-
seits der System-Grenze.
Ich glaube nicht, dass die Raketenleitstationen der NVA im Hinterland
herumfliegende sowjetische Flugzeuge ins Visier nahmen.
Im Buch "Das Fla-Raketenregiment 13, Etkar André, Parchim" von Burghard Keuthe
wird geschildert, wie die Handlungen des DHS vom FRR-13 waren, egal von welchen
Platz die SR-71 konkret starteten.

Die Aufklärer wurden "ins Visier" genommen und begleitet. Dabei wäre es 1x fast
zur Katastrophe gekommen, da nach einer Wartung etwas wichtiges nicht umgestellt
und die SR-71 aktiv angestrahlt wurde. Der nächste Schritt wäre der - eigentlich
nur zu simulierende - Abschuß der Raketen gewesen. Nun, das blieb uns erspart.

Müßte mal wieder lesen:
https://ddr-luftwaffe.blogspot.com/2011/04/buch-zum-frr-13.html
https://ddr-luftwaffe.blogspot.com/2011/04/rezension-buch-zum-frr-13.html

Peter
Bernd Ullrich
2020-03-02 08:07:54 UTC
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Post by Veith
Post by Ronald Konschak
Post by Martin Ebert
Wenn SR-71 in Mildenhall startete(n), gingen gleichzeitig MiG-25
der sowjetischen Luftwaffe (nicht zwingend GSSD) in die Luft.
Man traf sich über See und absolvierte den Flug jeweils beid-
seits der System-Grenze.
Ich glaube nicht, dass die Raketenleitstationen der NVA im Hinterland
herumfliegende sowjetische Flugzeuge ins Visier nahmen.
Im Buch "Das Fla-Raketenregiment 13, Etkar André, Parchim" von Burghard Keuthe
wird geschildert, wie die Handlungen des DHS vom FRR-13 waren, egal von welchen
Platz die SR-71 konkret starteten.
--------------------------------------------
Post by Veith
Die Aufklärer wurden "ins Visier" genommen und begleitet. Dabei wäre es 1x fast
zur Katastrophe gekommen, da nach einer Wartung etwas wichtiges nicht umgestellt
und die SR-71 aktiv angestrahlt wurde. Der nächste Schritt wäre der - eigentlich
nur zu simulierende - Abschuß der Raketen gewesen. Nun, das blieb uns erspart.
Mir wurde vor Jahrzehnten mal mitgeteilt dass sich bei sowas
ekeltronische Systeme selbständig verbandelt hätten.

Die SR war störanfällig.

BU
Ronald Konschak
2020-03-02 07:53:47 UTC
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Post by Veith
Die Aufklärer wurden "ins Visier" genommen und begleitet. Dabei wäre es 1x fast
zur Katastrophe gekommen, da nach einer Wartung etwas wichtiges nicht umgestellt
und die SR-71 aktiv angestrahlt wurde. Der nächste Schritt wäre der - eigentlich
nur zu simulierende - Abschuß der Raketen gewesen. Nun, das blieb uns erspart.
Gefechtsschaltung ins Friedenszeiten? Au weia. Bleibt zu hoffen, dass
der Verantwortliche nicht vor ein Militärgericht gestellt wurde.

Ronald.
--
Wer mit der Pistole auf die Vergangenheit schießt,
dem wird die Zukunft mit einer Kanone antworten.

Russisches Sprichwort
Florian Ritter
2020-03-02 19:35:16 UTC
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Post by Ronald Konschak
Post by Martin Ebert
Post by Ronald Konschak
Post by Martin Ebert
MiG-25 gucken?
Bitte sprechen Sie in ganzen Sätzen.
Wenn SR-71 in Mildenhall startete(n), gingen gleichzeitig MiG-25
der sowjetischen Luftwaffe (nicht zwingend GSSD) in die Luft.
Man traf sich über See und absolvierte den Flug jeweils beid-
seits der System-Grenze.
Ich glaube nicht, dass die Raketenleitstationen der NVA im Hinterland
herumfliegende sowjetische Flugzeuge ins Visier nahmen. Die erschienen
höchstens auf den Rundsichtgeräten. Apropos Rundsichtradar; bei der
Betrachtung eines Videos von dem russischen Militärflugplatz
Hmeimim
Wolle sich bitte gemeinverständlich zu artikulieren - FR
Ronald Konschak
2020-03-02 21:34:43 UTC
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Post by Florian Ritter
Post by Ronald Konschak
Post by Martin Ebert
Post by Ronald Konschak
Post by Martin Ebert
MiG-25 gucken?
Bitte sprechen Sie in ganzen Sätzen.
Wenn SR-71 in Mildenhall startete(n), gingen gleichzeitig MiG-25
der sowjetischen Luftwaffe (nicht zwingend GSSD) in die Luft.
Man traf sich über See und absolvierte den Flug jeweils beid-
seits der System-Grenze.
Ich glaube nicht, dass die Raketenleitstationen der NVA im Hinterland
herumfliegende sowjetische Flugzeuge ins Visier nahmen. Die erschienen
höchstens auf den Rundsichtgeräten. Apropos Rundsichtradar; bei der
Betrachtung eines Videos von dem russischen Militärflugplatz
Hmeimim
Wolle sich bitte gemeinverständlich zu artikulieren - FR
Aber gern, für Dich als Kenner des Orients: قاعدة حميميم الجوية

Ronald.
--
Wer mit der Pistole auf die Vergangenheit schießt,
dem wird die Zukunft mit einer Kanone antworten.

Russisches Sprichwort
Bernd Ullrich
2020-03-02 22:46:23 UTC
Permalink
Post by Ronald Konschak
Post by Florian Ritter
Post by Ronald Konschak
Post by Martin Ebert
Post by Ronald Konschak
Post by Martin Ebert
MiG-25 gucken?
Bitte sprechen Sie in ganzen Sätzen.
Wenn SR-71 in Mildenhall startete(n), gingen gleichzeitig MiG-25
der sowjetischen Luftwaffe (nicht zwingend GSSD) in die Luft.
Man traf sich über See und absolvierte den Flug jeweils beid-
seits der System-Grenze.
Ich glaube nicht, dass die Raketenleitstationen der NVA im Hinterland
herumfliegende sowjetische Flugzeuge ins Visier nahmen. Die erschienen
höchstens auf den Rundsichtgeräten. Apropos Rundsichtradar; bei der
Betrachtung eines Videos von dem russischen Militärflugplatz
Hmeimim
Wolle sich bitte gemeinverständlich zu artikulieren - FR
Aber gern, für Dich als Kenner des Orients: قاعدة حميميم الجوية
Überfordere ihn nicht,
Ḥumaimīm al-dschauwiyya reicht.

BU
Frank Nitzschner
2020-03-03 16:00:45 UTC
Permalink
Post by Ronald Konschak
Ich glaube nicht, dass die Raketenleitstationen der NVA im Hinterland
herumfliegende sowjetische Flugzeuge ins Visier nahmen.
Auf dem Planchett wurden die schon mit dargestellt. Und meine
Aufgabe im Sprötauer DHS-Bunker des FRR51 war es u.a.die zusätzlichen
Luftlagefunkverbindungen über das FSA Großobringen herzustellen.
Also kam es regelmäßig dazu, das mit Rollen der SR71 aus dem Unterstand
in England ich per Ausrufen der Edelstein-1 Stufe den Fernsehraum
verlassen musste. Irgendwann hatte ich dann den Spitznamen
"Edelschwein" weg:-/

Grüsse
Frank
Martin Ebert
2020-03-04 02:00:34 UTC
Permalink
Und meine Aufgabe im Sprötauer DHS-Bunker des FRR51
Huch - hatten wir das Thema schon? Das war der bemerkenswerteste,
den die DDR je baute. Leider nie gesehen, ist verschlossen.

Mit der Tochter des Bauleiters hatte ich Kontakt.
über das FSA Großobringen
Heute ein Lager einer Baufirma, den habe ich vor ca 15 Jahren
gesehen.

Mt
Frank Nitzschner
2020-03-04 05:02:30 UTC
Permalink
Post by Martin Ebert
Huch - hatten wir das Thema schon? Das war der bemerkenswerteste,
den die DDR je baute. Leider nie gesehen, ist verschlossen.
Dazu gibt es aber eine sehr detailreiche Website.
https://www.frr-51.de/

Grüsse
Frank
Ronald Konschak
2020-03-04 06:57:51 UTC
Permalink
Post by Frank Nitzschner
Post by Ronald Konschak
Ich glaube nicht, dass die Raketenleitstationen der NVA im Hinterland
herumfliegende sowjetische Flugzeuge ins Visier nahmen.
Auf dem Planchett wurden die schon mit dargestellt.
Das waren ja auch die Daten, die aus der Luftraumüberwachung
aggregiert wurden. Da sollte schon alles dabei sein. Die
RLS lieferten aber keine Koordinaten. Die waren sozusagen
das Zielfernrohr der FRA. Die sollten schon beim Einschalten
auf das Ziel gerichtet sein.

Ronald.
--
Wer mit der Pistole auf die Vergangenheit schießt,
dem wird die Zukunft mit einer Kanone antworten.

Russisches Sprichwort
Torsten Mueller
2020-03-02 07:33:37 UTC
Permalink
Das heißt zwar alles MiG. Aber wir reden nicht über MiG-21 oder
MiG-29, wir reden über was Richtiges.
Alles hat seinen Zweck (und seine Zeit). Dies ist auch ein wesentlicher
Grund dafür, daß alle drei (und die 23 und 27 und all die Su-Typen noch
dazu) nebeneinander existiert haben (und teilweise weiterhin
existieren). Kein Grund also für voreilige Geringschätzungen.

T.M.
Gunter Kühne
2020-03-02 08:23:27 UTC
Permalink
Post by Martin Ebert
Post by Ronald Konschak
Post by Martin Ebert
Post by Ronald Konschak
Signal Jastreb wurde gegeben, wenn in Mildenhall die SR-71 zur
...
Post by Ronald Konschak
Post by Martin Ebert
MiG-25 gucken?
Bitte sprechen Sie in ganzen Sätzen.
Wenn SR-71 in Mildenhall startete(n), gingen gleichzeitig MiG-25
der sowjetischen Luftwaffe (nicht zwingend GSSD) in die Luft.
Man traf sich über See und absolvierte den Flug jeweils beid-
seits der System-Grenze.
Das heißt zwar alles MiG. Aber wir reden nicht über MiG-21
oder MiG-29, wir reden über was Richtiges.
Mt
Du wolltestz wohl damit sagen das die 25 die einzige war die mit dem
Tempo mithalten konnte.
Aber zum Abballern hatte sie fast nichts.
--
Kleinmut und Stolz, aus diesem Holz
Schuf der Mensch sich am sechsten Tag Gott.
Frank Nitzschner
2020-03-03 16:09:35 UTC
Permalink
Du wolltestz wohl damit sagen das die 25 die einzige war die mit dem Tempo
mithalten konnte.
Aber zum Abballern hatte sie fast nichts.
Deshalb drehten ja die Raketen in den Fla-Stellungen mit Vorhalt
mit. Hinterherschießen hätte nichts genützt.
Und aufgrund der hohen Geschwindigkeit der SR kratzte sie beim
Kurvendrehen auch schon mal über die Staatsgrenze. Sagten zumindestens
unsere Planschettis.

Grüsse
Frank
Torsten Mueller
2020-03-03 16:22:30 UTC
Permalink
Post by Frank Nitzschner
Und aufgrund der hohen Geschwindigkeit der SR kratzte sie beim
Kurvendrehen auch schon mal über die Staatsgrenze.
Aber warum hätte sie über eigenem Gebiet mit so hoher Geschwindigkeit
fliegen sollen, daß sie, um eine schlichte Kurve zu kriegen, einen
Abschuß über gegnerischem Gebiet riskieren mußte? - Die Antwort ist:
wenn es so war, dann war es klare Absicht, ein Test, wie weit man gehen
kann und ob und wie schnell und womit der Gegner reagiert.

T.M.
Frank Nitzschner
2020-03-03 17:33:56 UTC
Permalink
Post by Torsten Mueller
Aber warum hätte sie über eigenem Gebiet mit so hoher Geschwindigkeit
fliegen sollen, daß sie, um eine schlichte Kurve zu kriegen, einen
wenn es so war, dann war es klare Absicht, ein Test, wie weit man gehen
kann und ob und wie schnell und womit der Gegner reagiert.
Nö, die flog ihre Mach 3. Und in der Ecke DDR/CSSR/BRD wurde es
halt etwas eng. Da das jeder wusste war es kein Problem..
Ich weiß allerdings nicht, ab wann die FRA'en dann reagiert hätten.
War ja nur ein Aufklärer..

Grüsse
Frank
Florian Ritter
2020-03-03 18:04:59 UTC
Permalink
Post by Frank Nitzschner
Post by Torsten Mueller
Aber warum hätte sie über eigenem Gebiet mit so hoher Geschwindigkeit
fliegen sollen, daß sie, um eine schlichte Kurve zu kriegen, einen
wenn es so war, dann war es klare Absicht, ein Test, wie weit man gehen
kann und ob und wie schnell und womit der Gegner reagiert.
Nö, die flog ihre Mach 3. Und in der Ecke DDR/CSSR/BRD wurde es
halt etwas eng. Da das jeder wusste war es kein Problem..
Ich weiß allerdings nicht, ab wann die FRA'en dann reagiert hätten.
War ja nur ein Aufklärer..
Über dem Dreieck Stasi-Wachrgt. - Fernsehfunk - Akademie-Institute
Adlershof kreiste mindestens einmal im Monat in geringer Höhe
ein langsam fliegendes US-Aufklärungsflugzeug.

FR
Daniel Krebs
2020-03-03 19:00:14 UTC
Permalink
Post by Florian Ritter
Post by Frank Nitzschner
Post by Torsten Mueller
Aber warum hätte sie über eigenem Gebiet mit so hoher Geschwindigkeit
fliegen sollen, daß sie, um eine schlichte Kurve zu kriegen, einen
wenn es so war, dann war es klare Absicht, ein Test, wie weit man gehen
kann und ob und wie schnell und womit der Gegner reagiert.
Nö, die flog ihre Mach 3. Und in der Ecke DDR/CSSR/BRD wurde es
halt etwas eng. Da das jeder wusste war es kein Problem..
Ich weiß allerdings nicht, ab wann die FRA'en dann reagiert hätten.
War ja nur ein Aufklärer..
Über dem Dreieck Stasi-Wachrgt. - Fernsehfunk - Akademie-Institute
Adlershof kreiste mindestens einmal im Monat in geringer Höhe
ein langsam fliegendes US-Aufklärungsflugzeug.
Die meisten Grenzverletzungen im Norden der DDR habe ich aus dem Bereich
des Flugplatzes Blankensee erlebt.
Anfangs war das richtig Scheiße, weil es im DHS weniger Schlaf
bedeutete. Am Ende bin ich bei B1 nicht mehr aufgestanden, wenn ich
nicht sowieso im Bunker war.
Daniel
--
Hätte man sich rechtzeitig mit den Anagrammen von
Angela Merkel beschäftigt, wäre sie wohl nie
Kanzlerin geworden.
Martin Ebert
2020-03-04 02:16:50 UTC
Permalink
Post by Florian Ritter
Über dem Dreieck Stasi-Wachrgt. - Fernsehfunk - Akademie-Institute
Adlershof kreiste mindestens einmal im Monat in geringer Höhe
ein langsam fliegendes US-Aufklärungsflugzeug.
Das hast Du schon mehrmals erzählt. Und nicht nur Du.

Aber das ist eine völlig andere Baustelle, der Luftraum über
Berlin. Und zwar Gesamt-Berlin. Da galten alliierte Rechte.
Es war keine (!) Grenzverletzung, wenn die Franzosen mal
kurz schauten.

Und dann gab es noch unterschiedliche Rechte in unterschiedlichen
Flughöhen. Herr Veith ist da gern behilflich.

Der damals Zentralflughafen Berlin-Schönefeld benamste Flughafen
liegt übrigens außerhalb Berlins. Auch das kam nicht von ungefähr.

Mt
Veith
2020-03-04 09:29:41 UTC
Permalink
Post by Martin Ebert
Post by Florian Ritter
Über dem Dreieck Stasi-Wachrgt. - Fernsehfunk - Akademie-Institute
Adlershof kreiste mindestens einmal im Monat in geringer Höhe
ein langsam fliegendes US-Aufklärungsflugzeug.
Aber das ist eine völlig andere Baustelle, der Luftraum über
Berlin. Und zwar Gesamt-Berlin. Da galten alliierte Rechte.
Es war keine (!) Grenzverletzung, wenn die Franzosen mal
kurz schauten.
Ja,
bereits am 30. November 1945 schlossen die Siegermächten in Deutschland das
Luftkorridorabkommen (mit Ergänzungen an 18. Dezember).

Hier wurde drei Luftkorridore (Berlin – Hamburg, Berlin – Bückeburg und Berlin –
Frankfurt am Main) sowie eine Kontrollzone "Berlin" eingerichtet, die sich über
ganz Groß-Berlin erstreckte und für die die selben Regelungen wie für die
Korridore galt. In diesem (höhenbeschränkten!) Luftraum waren für die Alliierten
(USA, GB, FR, SU) alle Flüge anmeldefrei und keinen Einschränkungen unterlegen, vgl.:
https://ddr-luftwaffe.blogspot.com/2008/07/berlin-status.html
Post by Martin Ebert
Und dann gab es noch unterschiedliche Rechte in unterschiedlichen
Flughöhen. Herr Veith ist da gern behilflich.
So richtig aufbereitet ist das noch nicht, da ständig unterschiedliche
Auffassungen der Alliierten existierten. So versuchte die UdSSR naheliegend
die Höhenbeschränkungen weiter zu auszubauen. Allerdings wurde und mußte das
jeweils pragmatisch gelöst werden.

Überflüge der NVA gingen auch durch, als "Erfüllungsgehilfen" der UdSSR :-D

BTW auf den Westberliner Flugplätzen durften - außer LOT - keine anderen
Maschinen als die der Alliierten landen.
Post by Martin Ebert
Der damals Zentralflughafen Berlin-Schönefeld benamste Flughafen
liegt übrigens außerhalb Berlins. Auch das kam nicht von ungefähr.
Nun, er lag aber dennoch in der o.g. Kontrollzone ... die Entscheidung pro
Schönefeld fiel zu einer Zeit (1945), als noch Waffenbrüderschaft vorherrschte.
Jede Besatzungsmacht bekam einen Flugplatz für Berlin. So konnte nur durch ein
zusätzliches Stück SBZ der britische FP Gatow realisiert werden.

Peter
d***@gmail.com
2020-03-04 10:15:39 UTC
Permalink
Post by Martin Ebert
Post by Florian Ritter
Über dem Dreieck Stasi-Wachrgt. - Fernsehfunk - Akademie-Institute
Adlershof kreiste mindestens einmal im Monat in geringer Höhe
ein langsam fliegendes US-Aufklärungsflugzeug.
Das hast Du schon mehrmals erzählt. Und nicht nur Du.
Aber das ist eine völlig andere Baustelle, der Luftraum über
Berlin. Und zwar Gesamt-Berlin. Da galten alliierte Rechte.
Es war keine (!) Grenzverletzung, wenn die Franzosen mal
kurz schauten.
Ich war 1984 mal auf Verlegung im Wu-Wi (Wusterwitz bei Brandenburg), da hatten wir eine
Aussenstelle. Darüber der mittlere Luftkorridor Westberlin - Westdeutschland.
Auch da, so sagten mir die Stammbesatzung von Wu-Wi flogen gerne die Transitflugzeuge
mit geöffneten Schächten um Von oben aufzuklären und Luftaufnahmen zu machen.
Sei ganz normal und passierte wohl regelmäßig.

BGE
Veith
2020-03-04 10:32:56 UTC
Permalink
Post by d***@gmail.com
Auch da, so sagten mir die Stammbesatzung von Wu-Wi flogen gerne die
Transitflugzeuge mit geöffneten Schächten um Von oben aufzuklären und
Luftaufnahmen zu machen. Sei ganz normal und passierte wohl regelmäßig.
Ja, zwischen 1948 und März 1991 wurden jedes *Jahr* bis zu 100 Fotoflüge allein
durch die USAF, zu Spionagezwecken auf den Luftkorridoren von und zu Westberlin
mit speziell ausgerüsteten Maschinen der Typen B‐17G bis C‐1308‐II, durchgeführt.

Eigentlich sollten die Luftkorridore nur der Versorgung der militärischen
Verwaltung in den Westsektoren dienen ... wenigstens Kampfflugzeuge blieben
Berlin erspart.

Peter
Martin Funder
2020-03-04 10:52:39 UTC
Permalink
Post by Veith
Eigentlich sollten die Luftkorridore nur der Versorgung der militärischen
Verwaltung in den Westsektoren dienen ... wenigstens Kampfflugzeuge blieben
Berlin erspart.
gab es da nicht mal ein paar migs, die zum zwecke der belärmung knapp
über das reichstagsdach geflogen sind, als die bundesrepublik versuchte,
sich von westberlin aus regieren zu lassen? (geregelt war im
viermächteabkommen übrigens nur der umgekehrte fall -- duck und weg)

mfg, martin
Wolf gang P u f f e
2020-03-04 11:55:48 UTC
Permalink
Post by Veith
Eigentlich sollten die Luftkorridore nur der Versorgung der militärischen
Verwaltung in den Westsektoren dienen ... wenigstens Kampfflugzeuge blieben
Berlin erspart.
Bis auf eines.
https://www.welt.de/geschichte/article154005168/Sowjetischer-Superjet-stuerzte-ueber-West-Berlin-ab.html
Da kam vor wenigen Monaten mal im TV ein Doku mit Filmmaterial von
damals dazu. Teilweise hier auch zu sehen:
https://www.berlin-mauer.de/videos/sowjetischer-flugzeugabsturz-im-stoessensee-568/

W.
Veith
2020-03-04 13:43:56 UTC
Permalink
Post by Wolf gang P u f f e
Post by Veith
Eigentlich sollten die Luftkorridore nur der Versorgung der militärischen
Verwaltung in den Westsektoren dienen ... wenigstens Kampfflugzeuge blieben
Berlin erspart.
Bis auf eines.
https://www.welt.de/geschichte/article154005168/Sowjetischer-Superjet-stuerzte-ueber-West-Berlin-ab.html
Ok, ich schreibe es deutlicher:

"Eigentlich sollten die Luftkorridore nur der Versorgung der militärischen
Verwaltung in den *West* -sektoren dienen ... wenigstens *westliche*
Kampfflugzeuge blieben Berlin erspart.

Aber auch hier, keine Regel ohne Ausnahme:

13.09.1961 ‐ Bundeskanzler der BRD, Adenauer: "Ich halte es für sehr gut
möglich, daß heute oder morgen in den Luftkorridoren etwas passiert."

14.09.1961 ‐ Um 15.19 Uhr, dringen zwei bundesdeutsche Jagdflugzeuge
vom Typ F‐84 "Thunderstreak" des Jagdbombengeschwaders 32 mit den
Piloten Eberle und Pfefferkorn in 12.000 m Höhe bei Elend (Harz) in das
Territorium der DDR ein. Als Begründung wird noch heute ein Navigationsfehler
angegeben. Sie fliegen auf der internationalen Luftfahrttrasse
(die nur durch die UdSSR, als ehemalige Siegermacht, kontrolliert werden
darf) nach Westberlin und landen im französischen Sektor, auf dem
Flugplatz Tegel.

Die Maschinen werden nicht, wie bisher verlautbart mit US‐amerikanischen
Hoheitszeichen versehen und von US‐Piloten auf der Trasse in die BRD
zurückgeführt, sondern von den französischen Militärs zerlegt und auf dem
Flughafengelände vergraben. Die Überreste wurden in den 70er Jahren von
Kampfmittelberäumern zufällig geborgen.

Die Piloten waren mit Zivilmaschinen nach Westdeutschland zurückgekehrt.
http://home.snafu.de/veith/Texte/Chronik-der-Luftstreitkraefte.pdf

Die Chronik muß ich auch wiedermal ergänzen.
Peter
Penn Erwin
2020-03-04 14:17:43 UTC
Permalink
Am 04.03.2020 um 14:43 schrieb Veith:

***************
Post by Veith
14.09.1961 ‐ Um 15.19 Uhr, dringen zwei bundesdeutsche Jagdflugzeuge
vom Typ F‐84 "Thunderstreak" des Jagdbombengeschwaders 32 mit den
Piloten Eberle und Pfefferkorn in 12.000 m Höhe bei Elend (Harz) in das
Territorium der DDR ein. Als Begründung wird noch heute ein Navigationsfehler
angegeben. Sie fliegen auf der internationalen Luftfahrttrasse
(die nur durch die UdSSR, als ehemalige Siegermacht, kontrolliert werden
darf) nach Westberlin und landen im französischen Sektor, auf dem
Flugplatz Tegel.
Die Maschinen werden nicht, wie bisher verlautbart mit US‐amerikanischen
Hoheitszeichen versehen und von US‐Piloten auf der Trasse in die BRD
zurückgeführt, sondern von den französischen Militärs zerlegt und auf dem
Flughafengelände vergraben. Die Überreste wurden in den 70er Jahren von
Kampfmittelberäumern zufällig geborgen.
Die Piloten waren mit Zivilmaschinen nach Westdeutschland zurückgekehrt.
Wo hast du dieses Märchen ausgegraben?
--
Erwin
Bernd Ullrich
2020-03-04 15:26:42 UTC
Permalink
Post by Penn Erwin
***************
Post by Veith
14.09.1961 ‐ Um 15.19 Uhr, dringen zwei bundesdeutsche Jagdflugzeuge
vom Typ F‐84 "Thunderstreak" des Jagdbombengeschwaders 32 mit den
Piloten Eberle und Pfefferkorn in 12.000 m Höhe bei Elend (Harz) in das
Territorium der DDR ein. Als Begründung wird noch heute ein
Navigationsfehler
angegeben. Sie fliegen auf der internationalen Luftfahrttrasse
(die nur durch die UdSSR, als ehemalige Siegermacht, kontrolliert werden
darf) nach Westberlin und landen im französischen Sektor, auf dem
Flugplatz Tegel.
Die Maschinen werden nicht, wie bisher verlautbart mit US‐amerikanischen
Hoheitszeichen versehen und von US‐Piloten auf der Trasse in die BRD
zurückgeführt, sondern von den französischen Militärs zerlegt und auf dem
Flughafengelände vergraben. Die Überreste wurden in den 70er Jahren von
Kampfmittelberäumern zufällig geborgen.
Die Piloten waren mit Zivilmaschinen nach Westdeutschland zurückgekehrt.
Wo hast du dieses Märchen ausgegraben?
AndereLesart...

https://www.welt.de/geschichte/article166095289/Zwei-Bundeswehrjets-loesten-fast-den-Dritten-Weltkrieg-aus.html

BU
Wolf gang P u f f e
2020-03-04 23:13:26 UTC
Permalink
Post by Bernd Ullrich
Post by Penn Erwin
***************
Post by Veith
14.09.1961 ‐ Um 15.19 Uhr, dringen zwei bundesdeutsche Jagdflugzeuge
vom Typ F‐84 "Thunderstreak" des Jagdbombengeschwaders 32 mit den
Piloten Eberle und Pfefferkorn in 12.000 m Höhe bei Elend (Harz) in das
Territorium der DDR ein. Als Begründung wird noch heute ein
Navigationsfehler
angegeben. Sie fliegen auf der internationalen Luftfahrttrasse
(die nur durch die UdSSR, als ehemalige Siegermacht, kontrolliert werden
darf) nach Westberlin und landen im französischen Sektor, auf dem
Flugplatz Tegel.
Die Maschinen werden nicht, wie bisher verlautbart mit US‐amerikanischen
Hoheitszeichen versehen und von US‐Piloten auf der Trasse in die BRD
zurückgeführt, sondern von den französischen Militärs zerlegt und auf dem
Flughafengelände vergraben. Die Überreste wurden in den 70er Jahren von
Kampfmittelberäumern zufällig geborgen.
Die Piloten waren mit Zivilmaschinen nach Westdeutschland zurückgekehrt.
Wo hast du dieses Märchen ausgegraben?
AndereLesart...
https://www.welt.de/geschichte/article166095289/Zwei-Bundeswehrjets-loesten-fast-den-Dritten-Weltkrieg-aus.html
Danke. Davon hatte ich bis jetzt nichts gehört.
Martin Ebert
2020-03-04 02:11:32 UTC
Permalink
[Unfug]

[SR71]
Post by Frank Nitzschner
Ich weiß allerdings nicht, ab wann die FRA'en dann reagiert hätten.
War ja nur ein Aufklärer..
Gar nicht.
Die militärische Lufthoheit lag auf Seiten der UdSSR.

Es gab in Bezug auf Luftlage den Versuch, eine gemeinsame Lage
hinzubekommen. In Bezug auf Schuss im Frieden gab es das nicht,
da hatte die DDR die Finger stillzuhalten.

Völlig identisch war das auch bei LSK, als den Fliegern.
Kein Schuss im Frieden.

Wenn jemand schoss, dann die GSSG. Niemand sonst.

Mt
Peter Veith
2020-03-04 19:23:45 UTC
Permalink
Post by Martin Ebert
Die militärische Lufthoheit lag auf Seiten der UdSSR.
Nun, "gemeinsame Luftverteidigung" ... war im Westen analog.

Die Westsicht in "Hüter des Luftraums?", s.a.:
https://www.amazon.de/gp/customer-reviews/RYJB0C24G5BEJ/

Veith
--
Dem Frieden verpflichtet:
http://www.DDR-Luftwaffe.de
Gunter Kühne
2020-03-03 21:29:20 UTC
Permalink
Post by Torsten Mueller
Post by Frank Nitzschner
Und aufgrund der hohen Geschwindigkeit der SR kratzte sie beim
Kurvendrehen auch schon mal über die Staatsgrenze.
Aber warum hätte sie über eigenem Gebiet mit so hoher Geschwindigkeit
fliegen sollen, daß sie, um eine schlichte Kurve zu kriegen, einen
wenn es so war, dann war es klare Absicht, ein Test, wie weit man gehen
kann und ob und wie schnell und womit der Gegner reagiert.
T.M.
Ich würde noch einwerfen. wen die SR langsam flog dann tropfte Die.
Das wollte mann wahrscheinlich nicht.
--
Kleinmut und Stolz, aus diesem Holz
Schuf der Mensch sich am sechsten Tag Gott.
Ronald Konschak
2020-03-04 07:04:37 UTC
Permalink
Post by Gunter Kühne
Ich würde noch einwerfen. wen die SR langsam flog dann tropfte Die.
Das wollte mann wahrscheinlich nicht.
Ne, die Leckage war in niedriger Flughöhe. Deswegen sind sie nur
mit der notwendigen Menge Sprit gestartet, um bis ans nächste
Tankflugzeug zu kommen, und wurden dort erst vollgetankt.

Ronald.
--
Wer mit der Pistole auf die Vergangenheit schießt,
dem wird die Zukunft mit einer Kanone antworten.

Russisches Sprichwort
Martin Ebert
2020-03-04 02:05:53 UTC
Permalink
Post by Torsten Mueller
Post by Frank Nitzschner
Und aufgrund der hohen Geschwindigkeit der SR kratzte sie beim
Kurvendrehen auch schon mal über die Staatsgrenze.
Aber warum hätte sie über eigenem Gebiet mit so hoher Geschwindigkeit
fliegen sollen, daß sie, um eine schlichte Kurve zu kriegen, einen
Sie war so extrem schnell.
Post by Torsten Mueller
wenn es so war, dann war es klare Absicht, ein Test, wie weit man gehen
kann und ob und wie schnell und womit der Gegner reagiert.
In Staatsbürgerkunde gut aufgepasst, Torsten, setzen!

Was Du von Dir gibst, ist dummes Geschwätz. Mal abgesehen davon,
dass das die Alliierten unter sich ausmachten und die beiden
deutschen Staaten mal am Katzentisch mit dem Finger schnipsten
durften - die diesbezügliche Militärgeschichte ist voller
Grenzverletzungen. Und zwar beiderseits. Und praktisch immer
versehentlich.

Mt
Torsten Mueller
2020-03-04 11:32:39 UTC
Permalink
Post by Martin Ebert
Post by Torsten Mueller
Post by Frank Nitzschner
Und aufgrund der hohen Geschwindigkeit der SR kratzte sie beim
Kurvendrehen auch schon mal über die Staatsgrenze.
Aber warum hätte sie über eigenem Gebiet mit so hoher Geschwindigkeit
fliegen sollen, daß sie, um eine schlichte Kurve zu kriegen, einen
Sie war so extrem schnell.
Pappnasen, dämliche. Ob ein Fluchzeuch, das Mach 3 erreicht, immer,
überall und konstant mit Mach 3 fliegen muß, damit es nicht abstürzt?
Ist Euch klar, daß diese Höchstleistung irre Kraftstoff kostet und
allerlei Verschleiß mit sich bringt? Das macht man, wenn es der Auftrag
erfordert und keine Minute länger. Auch diese Maschine flog Unterschall,
wenn es nicht explizit erforderlich war.
Post by Martin Ebert
Post by Torsten Mueller
wenn es so war, dann war es klare Absicht, ein Test, wie weit man gehen
kann und ob und wie schnell und womit der Gegner reagiert.
In Staatsbürgerkunde gut aufgepasst, Torsten, setzen!
Was Du von Dir gibst, ist dummes Geschwätz.
Du weißt es natürlich.
Post by Martin Ebert
Grenzverletzungen. Und zwar beiderseits. Und praktisch immer
versehentlich.
Gewiß, versehentlich Mach 3 erreicht, und hoppla, war das etwa eine
Grenze da unten? - DAS ist dummes Geschwätz. Mann, diese Maschine hat in
jedem Augenblick ganz genau gewußt, wo sie sich befindet, das war ihr
Job als unbewaffneter Aufklärer.

T.M.
Frank Hucklenbroich
2020-03-04 14:47:32 UTC
Permalink
Post by Torsten Mueller
Post by Martin Ebert
Post by Torsten Mueller
Post by Frank Nitzschner
Und aufgrund der hohen Geschwindigkeit der SR kratzte sie beim
Kurvendrehen auch schon mal über die Staatsgrenze.
Aber warum hätte sie über eigenem Gebiet mit so hoher Geschwindigkeit
fliegen sollen, daß sie, um eine schlichte Kurve zu kriegen, einen
Sie war so extrem schnell.
Pappnasen, dämliche. Ob ein Fluchzeuch, das Mach 3 erreicht, immer,
überall und konstant mit Mach 3 fliegen muß, damit es nicht abstürzt?
Ist Euch klar, daß diese Höchstleistung irre Kraftstoff kostet und
allerlei Verschleiß mit sich bringt? Das macht man, wenn es der Auftrag
erfordert und keine Minute länger. Auch diese Maschine flog Unterschall,
wenn es nicht explizit erforderlich war.
"LA Speed-Check" kennst Du?



Unterhaltsame 5 Minuten mit Brian Shul.

Grüße,

Frank
Daniel Krebs
2020-03-03 16:44:20 UTC
Permalink
Post by Frank Nitzschner
Und aufgrund der hohen Geschwindigkeit der SR kratzte sie beim
Kurvendrehen auch schon mal über die Staatsgrenze. Sagten zumindestens
unsere Planschettis.
An der Ostseeküste habe ich das nie gesehen.
Die flog da oben immer die selbe Route, so dass man versucht war, das
schon vorher zu zeichnen. Auf Grund der hohen Geschwindigkeit der SR und
der Verzögerungen in der Informationskette haben wir sie auf der großen
Luftlage sowieso viel zu spät gezeichnet.
BTW: Das Wort "Planschetti" hatte ich ganz vergessen :-)
Daniel
--
Hätte man sich rechtzeitig mit den Anagrammen von
Angela Merkel beschäftigt, wäre sie wohl nie
Kanzlerin geworden.
Wolf gang P u f f e
2020-03-02 08:39:19 UTC
Permalink
Post by Martin Ebert
Post by Ronald Konschak
Post by Martin Ebert
Post by Ronald Konschak
Signal Jastreb wurde gegeben, wenn in Mildenhall die SR-71 zur
....
Post by Ronald Konschak
Post by Martin Ebert
MiG-25 gucken?
Bitte sprechen Sie in ganzen Sätzen.
Wenn SR-71 in Mildenhall startete(n), gingen gleichzeitig MiG-25
der sowjetischen Luftwaffe (nicht zwingend GSSD) in die Luft.
Man traf sich über See und absolvierte den Flug jeweils beid-
seits der System-Grenze.
Ja, das wurde vor Jahren im nicht mehr existierenden Forum sogar mit
Skizzen zu Flugruten der Backbird und der MIGs kommuniziert.

W.
Wolf gang P u f f e
2020-03-01 19:53:15 UTC
Permalink
Post by Ronald Konschak
Post by Wolf gang P u f f e
Post by Ronald Konschak
Das nicht, aber der Dienst an Wochenfeiertagen unterschied sich kaum
von dem an gewöhnlichen Wochentagen. Wir waren ja ständig bereit,
unser sozialistisches Vaterland gegen Luftangriffe zu verteidigen. Wie
wir aus der U2-Affäre noch wussten, glaubte der Feind, wir liegen an
solchen Tagen besoffen unterm Tisch, und meinte dann Husarenstückchen
aufführen zu können. Deswegen war dann erhöhte Aufmerksamkeit auf
allen Gefechtsposten erwünscht. Ich wollte damit sagen, den 1. März 1989
habe ich nicht als besonderen Tag wahrgenommen, deswegen fehlt mir die
Erinnerung, ob es da was anderes als sonst zu Essen gab.
Sagt dir da eventuell "Jastreb" etwas? Oder betraf das nur die Russen?
Das war wohl der Weckruf für die MIGs, wenn sich im Westen die SR71 in
die Luft erhob.
Signal Jastreb wurde gegeben, wenn in Mildenhall die SR-71 zur
Startlinie rollte. Das bedeutete u.a. B1 für die Fla-Raketen-Abteilungen
und eine nette Abwechslung für die Funktechnische Abteilung, die
mal eine echte Zieldarstellung bekam.
Da habe ich das Thema nur am Rande mitbekommen, als vor Jahren dazu
eine Veranstaltung in Finowfurt lief.

Zeitgleich lief da auch eine hoch interessante Veranstaltung ehemaliger
"Raketschiks" mit Gästen aus Russland, England, USA(?), wo beide Seiten
über ihren Alltag und die "wechselseitigen Beziehungen" und ihre
damaligen Informationsstände sprachen.
Leider fanden diese beiden Treffen absolut Zeitgleich statt und ich
war da natürlich bei den Raketenleuten dabei.

W.
Wolf gang P u f f e
2020-03-01 19:54:38 UTC
Permalink
Post by Wolf gang P u f f e
Post by Ronald Konschak
Post by Wolf gang P u f f e
Post by Ronald Konschak
Das nicht, aber der Dienst an Wochenfeiertagen unterschied sich kaum
von dem an gewöhnlichen Wochentagen. Wir waren ja ständig bereit,
unser sozialistisches Vaterland gegen Luftangriffe zu verteidigen. Wie
wir aus der U2-Affäre noch wussten, glaubte der Feind, wir liegen an
solchen Tagen besoffen unterm Tisch, und meinte dann Husarenstückchen
aufführen zu können. Deswegen war dann erhöhte Aufmerksamkeit auf
allen Gefechtsposten erwünscht. Ich wollte damit sagen, den 1. März 1989
habe ich nicht als besonderen Tag wahrgenommen, deswegen fehlt mir die
Erinnerung, ob es da was anderes als sonst zu Essen gab.
Sagt dir da eventuell "Jastreb" etwas? Oder betraf das nur die Russen?
Das war wohl der Weckruf für die MIGs, wenn sich im Westen die SR71 in
die Luft erhob.
Signal Jastreb wurde gegeben, wenn in Mildenhall die SR-71 zur
Startlinie rollte. Das bedeutete u.a. B1 für die Fla-Raketen-Abteilungen
und eine nette Abwechslung für die Funktechnische Abteilung, die
mal eine echte Zieldarstellung bekam.
Da habe ich das Thema nur am Rande mitbekommen, als vor Jahren dazu
eine Veranstaltung in Finowfurt lief.
Zeitgleich lief da auch eine hoch interessante Veranstaltung ehemaliger
"Raketschiks" mit Gästen aus Russland, England, USA(?), wo beide Seiten
über ihren Alltag und die "wechselseitigen Beziehungen" und ihre
damaligen Informationsstände sprachen.
Leider fanden diese beiden Treffen absolut Zeitgleich statt und ich
war da natürlich bei den Raketenleuten dabei.
Das muss damals das hier gewesen sein:
https://www.moz.de/landkreise/barnim/eberswalde/artikel4/dg/0/1/1196585/
Martin Ebert
2020-03-02 05:42:15 UTC
Permalink
Post by Wolf gang P u f f e
Leider fanden diese beiden Treffen absolut Zeitgleich statt und ich
war da natürlich bei den Raketenleuten dabei.
Reichsbürger inklusive ...
Der eine oder andere ist schon etwas abgedreht, nur gut, dass
die nicht mehr mit Raketen rumspielen dürfen.

Mt
Wolf gang P u f f e
2020-03-02 08:35:36 UTC
Permalink
Post by Martin Ebert
Post by Wolf gang P u f f e
Leider fanden diese beiden Treffen absolut Zeitgleich statt und ich
war da natürlich bei den Raketenleuten dabei.
Reichsbürger inklusive ...
Der eine oder andere ist schon etwas abgedreht, nur gut, dass
die nicht mehr mit Raketen rumspielen dürfen.
Ein harter Vorwürf, wie immer nur von "Dir" ins Spiel gebracht.
Ich kannte sicher nicht alle Personen die da dabei waren.
Und von den deutschen Teilnehmern, die ich kenne/kannte, sind mir
derartige Neigungen auch nicht bekannt.
Die dort erörteten Themen hatten absolut nichts reichsbürgertypischen
Theorien zu tun, dass ich derartiges hätte erkennen müssen.
Kannst du bitte mit konkreten Namen und Nachweisen aufwarten?
Das interessiert dann doch sehr.

W.
Daniel Krebs
2020-03-02 17:30:34 UTC
Permalink
Post by Ronald Konschak
Signal Jastreb wurde gegeben, wenn in Mildenhall die SR-71 zur
Startlinie rollte. Das bedeutete u.a. B1 für die Fla-Raketen-Abteilungen
und eine nette Abwechslung für die Funktechnische Abteilung, die
mal eine echte Zieldarstellung bekam.
Es gab dann auch B1 für den Gefechtsstand der 3. LVD. MIGs der NVA sind
da normalerweise nicht gestartet. Manchmal flog eine MIG-25 von den
Russen ein Stück mit. Die konnte aber nur ein paar hundert Kilometer
mithalten.
Daniel
--
Hätte man sich rechtzeitig mit den Anagrammen von
Angela Merkel beschäftigt, wäre sie wohl nie
Kanzlerin geworden.
d***@gmail.com
2020-03-02 19:10:34 UTC
Permalink
Post by Daniel Krebs
Post by Ronald Konschak
Signal Jastreb wurde gegeben, wenn in Mildenhall die SR-71 zur
Startlinie rollte. Das bedeutete u.a. B1 für die Fla-Raketen-Abteilungen
und eine nette Abwechslung für die Funktechnische Abteilung, die
mal eine echte Zieldarstellung bekam.
Es gab dann auch B1 für den Gefechtsstand der 3. LVD. MIGs der NVA sind
da normalerweise nicht gestartet. Manchmal flog eine MIG-25 von den
Russen ein Stück mit. Die konnte aber nur ein paar hundert Kilometer
mithalten.
Daniel
Warst Du beim JG8 in der Nachrichtenkompanie in Müncheberg 1984/85
bei Major Jeserich und Stabsfähnrich Bauschke?? Spieß war Stolle (Stolzenbach)??
Hast Du damals den Gefechtsalarm mit Deinem Lötkolben ausgelöst?

Gruß
BGE
Daniel K®ebs
2020-03-03 06:07:47 UTC
Permalink
Post by Daniel Krebs
Post by Ronald Konschak
Signal Jastreb wurde gegeben, wenn in Mildenhall die SR-71 zur
Startlinie rollte. Das bedeutete u.a. B1 für die Fla-Raketen-Abteilungen
und eine nette Abwechslung für die Funktechnische Abteilung, die
mal eine echte Zieldarstellung bekam.
Es gab dann auch B1 für den Gefechtsstand der 3. LVD. MIGs der NVA sind
da normalerweise nicht gestartet. Manchmal flog eine MIG-25 von den
Russen ein Stück mit. Die konnte aber nur ein paar hundert Kilometer
mithalten.
Daniel
Warst Du beim JG8 in der Nachrichtenkompanie in Müncheberg 1984/85 bei
Major Jeserich und Stabsfähnrich Bauschke?? Spieß war Stolle
(Stolzenbach)??
Hast Du damals den Gefechtsalarm mit Deinem Lötkolben ausgelöst?
Gruß
BGE
Nee, habe aber mal eine Phantom über Rügen fliegen lassen.
Dafür habe ich dann 3x5 bekommen.

Daniel
--
"die abschaffung der komputer: wir fordern sie, machtvoll.
Komputer sind scheiße ... ich möchte gerne wieder vor den
riesigen Listen sitzen und menschlich sein. menschlich und uneffektiv!"
Ronald M. Schernikau
Bernd Ullrich
2020-03-01 15:59:15 UTC
Permalink
Post by Ronald Konschak
Post by Peter Veith
Post by Bernd Ullrich
....gab es anlässlich des 1. März Klöße, Sauerbraten und Rotkraut.
Im GWD und später bei der Reserve gabs keinen sauren Braten.
Richtig,
war "normaler" (etwas sehniger) Rinderbraten, dafür war das Rotkraut
sauer ... wie heute noch in Kantinen, wenn es "Sauerbraten" gibt.
Der Tag der NVA ist mir nicht mit besonderer Verpflegung in Erinnerung.
Ich habe aber auch nur einen mitgemacht, und hatte mit Sicherheit
Funkdienst.
Da gabs nichts besonderes.

BU
Wolf gang P u f f e
2020-03-01 16:35:30 UTC
Permalink
Post by Bernd Ullrich
Post by Ronald Konschak
Post by Peter Veith
Post by Bernd Ullrich
....gab es anlässlich des 1. März Klöße, Sauerbraten und Rotkraut.
Im GWD und später bei der Reserve gabs keinen sauren Braten.
Richtig,
war "normaler" (etwas sehniger) Rinderbraten, dafür war das Rotkraut
sauer ... wie heute noch in Kantinen, wenn es "Sauerbraten" gibt.
Der Tag der NVA ist mir nicht mit besonderer Verpflegung in Erinnerung.
Ich habe aber auch nur einen mitgemacht, und hatte mit Sicherheit
Funkdienst.
Da gabs nichts besonderes.
Dann waren wars bei uns wohl eine Ausnahme.(?)

W.
Wolf gang P u f f e
2020-03-01 14:59:36 UTC
Permalink
Post by Peter Veith
Post by Bernd Ullrich
....gab es anlässlich des 1. März Klöße, Sauerbraten und Rotkraut.
Im GWD und später bei der Reserve gabs keinen sauren Braten.
Richtig,
war "normaler" (etwas sehniger) Rinderbraten
Ja, dass triffts.
Es war dennoch etwas, was sich von der üblichen Soldatenverpflegung
abhob.

W.
Daniel K®ebs
2020-03-02 09:08:20 UTC
Permalink
Post by Wolf gang P u f f e
...gab es anlässlich des 1. März Klöße, Sauerbraten und Rotkraut.
Großküchenklöße und dunkle Soße aus einem der Chemiekombinate zwar,
...

BTW: Wo sind eigentlich die Rohre der Soßenpipeline geblieben?
Liegen die noch? Ist das jetzt die Bierpipeline?
Daniel
--
"die abschaffung der komputer: wir fordern sie, machtvoll.
Komputer sind scheiße ... ich möchte gerne wieder vor den
riesigen Listen sitzen und menschlich sein. menschlich und uneffektiv!"
Ronald M. Schernikau
Werner Flügel
2020-03-02 09:59:15 UTC
Permalink
Post by Daniel K®ebs
BTW: Wo sind eigentlich die Rohre der Soßenpipeline geblieben?
Liegen die noch? Ist das jetzt die Bierpipeline?
Wurden nach Wacken verkauft und dienen dort als Bierpipeline.
Paul
2020-03-02 15:03:35 UTC
Permalink
Post by Wolf gang P u f f e
...gab es anlässlich des 1. März Klöße, Sauerbraten und Rotkraut.
Großküchenklöße und dunkle Soße aus einem der Chemiekombinate zwar,
aber egal, im Gegensatz zu normalen Tagen bei der Asche war das mal
was besonderes.
Hurra, hurra hurra.
W.
Also wir hatten an dem Tag arbeitsfrei, die Meister in Leuna waren
entsprechend sauer. Und da mit Besuchen von Schulklassen in der Kaserne
gerechnet werden musste mussten wir natürlich aus der Kaserne
verschwinden, also alle Bausoldaten ab nach Merseburg in die große
Kegelhalle. Die Schulkinder sollten ja keine Bausoldaten mit Spaten auf
den Schulterstücken sehen.

An besonderes Essen kann ich mich nicht erinnern, kann schon sein das es
zu Feier des Tages Kuchen gab, die übliche Schoko-Sahne-Torte. Die gab
es dann immer zum Frühstück, und wurde in der Schnittendose auf die
Stube mitgenommen.

Paule
--
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