Discussion:
Beschilderung des Schutzstreifens an der westlichen Ostsee
(zu alt für eine Antwort)
Holger Prüfert
2017-08-15 17:04:47 UTC
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Raw Message
Hallo zusammen,

weiß jemand, welche Beschriftung die Warnschilder am Schutzstreifen
zwischen Priwall und Steinbeck hatten? Am Schutzstreifen an der
Westgrenze standen ja gelbe Schilder mit der Aufschrift

SCHUTZSTREIFEN
Betreten und Befahren verboten!

Allerdings begann dort das Grenzgebiet bereits mit der vorgelagerten
Sperrzone.

Hintergrund der Frage ist, dass im Netz vereinzelt Bilder von Schildern
mit der Aufschrift

GRENZGEBIET
Schutzstreifen
Betreten und Befahren verboten!

zu finden sind, und ich mich Frage, ob diese Schilder von der Ostsee
stammen, oder ob dies einfach nur eine der diversen im Laufe der Zeit
vorgekommenen Beschriftungsvarianten von der Westgrenze ist.

MfG
Holger
Veith
2017-08-16 07:15:18 UTC
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Raw Message
Post by Holger Prüfert
weiß jemand, welche Beschriftung die Warnschilder am Schutzstreifen
zwischen Priwall und Steinbeck hatten?
Diese sehr spezielle Frage, kann ich Dir nicht beantworten.
Post by Holger Prüfert
SCHUTZSTREIFEN
Betreten und Befahren verboten!
und
Post by Holger Prüfert
GRENZGEBIET
Schutzstreifen
Betreten und Befahren verboten!
Das Grenzgebiet begann bekanntlich im Grundsatz ca. 5.000 m vor der Grenze,
der Schutzstreifen lag so 10 bis 25 m vor den Grenzzaun. An den Schutzstreifen
werden während des Grenzregimesrelativ wenig Menschen herangekommen sein.

Ich könnte mir vorstellen, dass - ähnlich wie in Berlin - in manchen Gegenden
das Grenzgebiet deutlich kleiner war und im Einzelfall ggf. mit dem
Schutzstreifen zusammenfiel.

Das könnte die Schildkombination erklären.

Mit der Frage wärest Du in einem Grenzer-Forum besser aufgehoben.

Pe" DDR-Luftwaffe.de "ter
Chr. Maercker
2017-08-16 10:34:33 UTC
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Raw Message
Post by Veith
Das Grenzgebiet begann bekanntlich im Grundsatz ca. 5.000 m vor der Grenze,
.. besser bekannt als Sperrgebiet ...
Post by Veith
der Schutzstreifen lag so 10 bis 25 m vor den Grenzzaun. An den Schutzstreifen
werden während des Grenzregimesrelativ wenig Menschen herangekommen sein.
Zum Schutzstreifen habe ich WIMRE vor Ewigkeiten was von 500m vor der
Staatsgrenze gelesen?

BTW: Heutzutage sind Schutzstreifen was völlig anderes, aber ebenfalls
nicht ungefährlich. ;-)
--
CU Chr. Maercker.
Holger Prüfert
2017-08-16 16:18:48 UTC
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Raw Message
Post by Chr. Maercker
Post by Veith
Das Grenzgebiet begann bekanntlich im Grundsatz ca. 5.000 m vor der Grenze,
.. besser bekannt als Sperrgebiet ...
Sperrzone (wenn auch auf älteren Schildern zuweilen falsch bezeichnet)
Post by Chr. Maercker
Post by Veith
der Schutzstreifen lag so 10 bis 25 m vor den Grenzzaun. An den Schutzstreifen
werden während des Grenzregimesrelativ wenig Menschen herangekommen sein.
Zum Schutzstreifen habe ich WIMRE vor Ewigkeiten was von 500m vor der
Staatsgrenze gelesen?
Richtig, die ursprünglichen Festlegungen waren

5000m Sperrzone (nur an der Westgrenze)
500m Schutzstreifen (innerhalb Berlins 100m)
10m Kontrollstreifen

Mit dem Ausbau der Grenzanlagen nach 1961 fiel dann der Kontrollstreifen
weg und die Tiefen wurden nach Bedarf festgelegt.

In unbewohnten Gebieten begannen seit dem die Grenzsicherungsanlagen
direkt hinter den Schutzstreifen-Schildern.
Post by Chr. Maercker
BTW: Heutzutage sind Schutzstreifen was völlig anderes, aber ebenfalls
nicht ungefährlich. ;-)
Das betrifft mich als Fußgänger nicht ;-)

Gruß
Holger
Chr. Maercker
2017-08-17 15:57:29 UTC
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Raw Message
Post by Holger Prüfert
Post by Chr. Maercker
.. besser bekannt als Sperrgebiet ...
^^^^^^^
Post by Holger Prüfert
Sperrzone (wenn auch auf älteren Schildern zuweilen falsch bezeichnet)
... dito in weiten Kreisen der Bevölkerung. Hab zu DDR-Zeiten fast nur
das Wort "Sperrgebiet" gehört.
Post by Holger Prüfert
Post by Chr. Maercker
BTW: Heutzutage sind Schutzstreifen was völlig anderes, aber ebenfalls
nicht ungefährlich. ;-)
Das betrifft mich als Fußgänger nicht ;-)
ACK, im Gegensatz zu so genannten Radwegen.
--
CU Chr. Maercker.
Holger Prüfert
2017-08-16 16:06:11 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Veith
Das Grenzgebiet begann bekanntlich im Grundsatz ca. 5.000 m vor der Grenze,
der Schutzstreifen lag so 10 bis 25 m vor den Grenzzaun. An den Schutzstreifen
werden während des Grenzregimesrelativ wenig Menschen herangekommen sein.
Das dürfte für die Westgrenze sicherlich zutreffen.

Die Besonderheit an der Ostsee war aber, dass es dort keine vorgelagerte
Sperrzone gab, sondern nur den Schutzstreifen.
Post by Veith
Ich könnte mir vorstellen, dass - ähnlich wie in Berlin - in manchen Gegenden
das Grenzgebiet deutlich kleiner war und im Einzelfall ggf. mit dem
Schutzstreifen zusammenfiel.
... oder der Schutzstreifen war aus $Gründen so breit, dass die
Sperrzone entfiel ...
Post by Veith
Das könnte die Schildkombination erklären.
Wäre auch eine Möglichkeit, weiß ich nicht.
Post by Veith
Mit der Frage wärest Du in einem Grenzer-Forum besser aufgehoben.
Hatte ich ursprünglich auch vor. Allerdings waren mir die dortigen
Aufnahme-Rituale etwas zu umständlich für eine einzelne Frage.

Gruß
Holger
Martin Ebert
2017-08-21 22:04:14 UTC
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Raw Message
Post by Veith
Das Grenzgebiet begann bekanntlich im Grundsatz ca. 5.000 m vor der Grenze,
Ja.
Post by Veith
der Schutzstreifen lag so 10 bis 25 m vor den Grenzzaun. An den Schutzstreifen
500 Meter.

Du meinst offenbar den geeggten/geharkten Kontrollstreifen.

Mt
Wolfgang Schwanke
2017-08-16 19:43:57 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Holger Prüfert
Hallo zusammen,
weiß jemand, welche Beschriftung die Warnschilder am Schutzstreifen
zwischen Priwall und Steinbeck hatten? Am Schutzstreifen an der
Westgrenze standen ja gelbe Schilder mit der Aufschrift
Verwandte Frage: Welches war eigentlich der westlichste öffentliche
Badestrand? Häufig liest man Boltenhagen, aber ich hab auch schonmal
Barendorf (bei Dassow) gelesen. Was stimmt?
--
Klänge für Millionen überwinden die Distanzen

http://www.wschwanke.de/ http://www.fotos-aus-der-luft.de/
usenet_20031215 (AT) wschwanke (DOT) de
Kai Garlipp
2017-08-16 20:52:26 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Wolfgang Schwanke
Verwandte Frage: Welches war eigentlich der westlichste öffentliche
Badestrand? Häufig liest man Boltenhagen, aber ich hab auch schonmal
Barendorf (bei Dassow) gelesen. Was stimmt?
Ab Botenhagen war der Weg zum Strand zu (ich meine da ist auch überall
Steilküste, also war der Zaun oben).

Barendorf war (wenn ich das richtig zusammen bekomme) schon im Grenzgebiet, also
nur mit Passierschein zugänglich.

Bye Kai
Veith
2017-08-17 09:05:43 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Kai Garlipp
Post by Wolfgang Schwanke
Verwandte Frage: Welches war eigentlich der westlichste öffentliche
Badestrand? Häufig liest man Boltenhagen, aber ich hab auch schonmal
Barendorf (bei Dassow) gelesen. Was stimmt?
Ab Botenhagen war der Weg zum Strand zu (ich meine da ist auch überall
Steilküste, also war der Zaun oben).
War an der Steilküste nicht der FKK-Strand?

Ich war Anfang der 1980er als Betreuer in einem Ferienlager (d.h. nicht wirklich "öffentlich"), das WIMRE *westlich* von Boltenhagen lag. Wir könnten
Nachts Lichter aus Richtung des Timmendorfer Strandes sehen.
Post by Kai Garlipp
Barendorf war (wenn ich das richtig zusammen bekomme) schon im Grenzgebiet,
also nur mit Passierschein zugänglich.
M.W. begann die Grenzsicherung zwischen Barendorf und Kalkhorst.

Allerdings: Wir hatten mal die Idee am Strand, außerhalbs des Ferienlagers zu
übernachten. Da die Ostsee teilweise mit Scheinwerfern abgesucht wurde, war das
schön "romantisch". Allerdings kam eine Grenzerstreife vorbei und bat uns zu
gehen, das sei nicht gestattet ... und ist erst einmal weitergegangen.

Jo, haben wir uns eben in Ruhe getrollt. Ob das so seine Richtigekut hatte, k.A.

Pe"verdammt lang her"ter
Kai Garlipp
2017-08-17 10:41:31 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Veith
Post by Kai Garlipp
Post by Wolfgang Schwanke
Verwandte Frage: Welches war eigentlich der westlichste öffentliche
Badestrand? Häufig liest man Boltenhagen, aber ich hab auch schonmal
Barendorf (bei Dassow) gelesen. Was stimmt?
Ab Botenhagen war der Weg zum Strand zu (ich meine da ist auch überall
Steilküste, also war der Zaun oben).
War an der Steilküste nicht der FKK-Strand?
So gut kenne ich das da auch nicht, nur aus Erzählungen. Und ich frage jetzt
nicht meinen Vater wie das da war, der da an der Grenze war (auch nicht zu der
Ursprungsfrage).
Post by Veith
Ich war Anfang der 1980er als Betreuer in einem Ferienlager (d.h. nicht wirklich "öffentlich"), das WIMRE *westlich* von Boltenhagen lag. Wir könnten
Nachts Lichter aus Richtung des Timmendorfer Strandes sehen.
Das muss wohl ein spezial-Lager gewesen sein ^^

Ich bleibe dabei, ab Boltenhagen war der Strand zu, ein Zugang zur Lübecker
Bucht war nicht möglich

https://www.welt.de/reise/nah/article132152546/Von-der-Waffenschmiede-zum-Ostsee-Urlaubsparadies.html
Post by Veith
Post by Kai Garlipp
Barendorf war (wenn ich das richtig zusammen bekomme) schon im Grenzgebiet,
also nur mit Passierschein zugänglich.
M.W. begann die Grenzsicherung zwischen Barendorf und Kalkhorst.
An Land begann da das vorgelagerte Sperrgebiet. Entfernte Verwandte die da in
einem Dorf in dieser Ecke wohnten waren gerade noch erreichbar, kurz dahinter
war dann die Vorkontrolle. Ich müsste jetzt Zeitzeugen befragen (s.o. - will ich
aber nicht) welches Dorf offen war und welcher nicht.
Post by Veith
Allerdings: Wir hatten mal die Idee am Strand, außerhalbs des Ferienlagers zu
übernachten. Da die Ostsee teilweise mit Scheinwerfern abgesucht wurde, war das
schön "romantisch". Allerdings kam eine Grenzerstreife vorbei und bat uns zu
gehen, das sei nicht gestattet ... und ist erst einmal weitergegangen.
Ostsee mit Scheinwerfern abgesucht, das hattest du fast überall

Bye Kai
Veith
2017-08-17 12:01:04 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Kai Garlipp
Post by Veith
Ich war Anfang der 1980er als Betreuer in einem Ferienlager (d.h. nicht
wirklich "öffentlich"), das WIMRE *westlich* von Boltenhagen lag. Wir
könnten Nachts Lichter aus Richtung des Timmendorfer Strandes sehen.
Das muss wohl ein spezial-Lager gewesen sein ^^
Nööö, auch nicht besonders Abseits. Allerdings melde ich partiellen Alois an,
da sich hier durchaus meine Erinnerungen vermischen könnten. Schlichte Gründe:
Ich war mehrfach an der Ostsee, dort meist am Strand oder beim Umtrunk ;)

Erinnern kann ich mich an der FKK-Strand, an mehr oder weniger angrenzenden
FDGB-Strand und eine "Freiluftgastätte" für den Frühschoppen ("Eikelhäher"
oder so, ca. 20 min entfernt).
Post by Kai Garlipp
Ich bleibe dabei, ab Boltenhagen war der Strand zu, ein Zugang zur Lübecker
Bucht war nicht möglich
https://www.welt.de/reise/nah/article132152546/Von-der-Waffenschmiede-zum-Ostsee-Urlaubsparadies.html
Nun, es ist von "Brook" die Rede und das ist die Höhe von Kalkhorst.

Anhand von GoogleMaps würde ich den Standort des Betriebsferienlagers beim
heutigen Golf-Platz verorten ... alles WIMRE.

Pe"An der Ostseeküste"ter
Kai Garlipp
2017-08-17 13:08:57 UTC
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Raw Message
Post by Veith
Nööö, auch nicht besonders Abseits. Allerdings melde ich partiellen Alois an,
Ich war mehrfach an der Ostsee, dort meist am Strand oder beim Umtrunk ;)
Das wird es sicherlich sein, die Erinnerungen vermischen sich.
Post by Veith
Anhand von GoogleMaps würde ich den Standort des Betriebsferienlagers beim
heutigen Golf-Platz verorten ... alles WIMRE.
Und dann ging es sicherlich an den Strand nach Boltenhagen (ich weiß nicht ob
der in Redewisch noch auf war). In welche Richtung eine Wanderung ging und wie
weit es war ist dann auch eine Frage der Erinnerung - Karten hatte man ja keine ;-)

Wenn es nicht sowieso woanders war, Tarnewitz war auch ein beliebter Ort für
Ferienlager und so.

Bye Kai
Holger Prüfert
2017-08-17 15:23:30 UTC
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Raw Message
Post by Veith
Post by Kai Garlipp
Barendorf war (wenn ich das richtig zusammen bekomme) schon im Grenzgebiet,
also nur mit Passierschein zugänglich.
M.W. begann die Grenzsicherung zwischen Barendorf und Kalkhorst.
Laut Grenzordnung begann der Schutzstreifen in Steinbeck (Kr.
Grevesmühlen), heute Ortsteil von Klütz. Wie's in der Realität aussah
weiß ich nicht, war zu DDR-Zeiten nie in der Ecke.
Post by Veith
Allerdings: Wir hatten mal die Idee am Strand, außerhalbs des
Ferienlagers zu
Post by Veith
übernachten. Da die Ostsee teilweise mit Scheinwerfern abgesucht wurde, war das
schön "romantisch". Allerdings kam eine Grenzerstreife vorbei und bat uns zu
gehen, das sei nicht gestattet ... und ist erst einmal weitergegangen.
Jo, haben wir uns eben in Ruhe getrollt. Ob das so seine Richtigekut hatte, k.A.
Vermutlich ja. In der Grenzzone (ca. 5 km ab der Küsten-Basislinie und
alle Inseln) war campieren u. Ä. nur mit Schein und auf den genehmigten
Zeltplätzen gestattet.

Gruß
Holger
Martin Ebert
2017-08-21 22:07:55 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Holger Prüfert
Laut Grenzordnung
von wann?
Post by Holger Prüfert
begann der Schutzstreifen in Steinbeck (Kr. Grevesmühlen), heute
Ortsteil von Klütz. Wie's in der Realität aussah weiß ich nicht, war
zu DDR-Zeiten nie in der Ecke.
Ich frage aus folgendem Grund:
In den 1970er Jahren sind Korrekturen am Grenzgebiet vorgenommen
worden, beliebtes Beispiel ist Benneckenstein, was danach nicht
mehr Grenzgebiet war.

Es wäre zu prüfen, ob es da oben auch Korrekturen gab.

Mt
Holger Prüfert
2017-08-24 07:21:23 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Martin Ebert
Post by Holger Prüfert
Laut Grenzordnung
von wann?
1964, 1972 und 1982.
Post by Martin Ebert
Post by Holger Prüfert
begann der Schutzstreifen in Steinbeck (Kr. Grevesmühlen), heute
Ortsteil von Klütz. Wie's in der Realität aussah weiß ich nicht, war
zu DDR-Zeiten nie in der Ecke.
In den 1970er Jahren sind Korrekturen am Grenzgebiet vorgenommen
worden, beliebtes Beispiel ist Benneckenstein, was danach nicht
mehr Grenzgebiet war.
Es wäre zu prüfen, ob es da oben auch Korrekturen gab.
Scheint in diesem Fall nicht so gewesen zu sein.

Gruß
Holger
Martin Ebert
2017-08-21 21:57:22 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Veith
Allerdings: Wir hatten mal die Idee am Strand, außerhalbs des Ferienlagers zu
übernachten. Da die Ostsee teilweise mit Scheinwerfern abgesucht wurde, war das
schön "romantisch". Allerdings kam eine Grenzerstreife vorbei und bat uns zu
gehen, das sei nicht gestattet ... und ist erst einmal weitergegangen.
Der *gesamte* Ostseestrand war aus DDR-Sicht Grenzgebiet.
U.a. durfte man sich Nachts nicht dort aufhalten, mit der
Westgrenze hatte das wenig zu tun.

Das wurde stichprobenartig auch kontrolliert. Und teilweise
führte das zu einer Nacht in der nächsten VP-Wache.

Mt
x***@gmail.com
2017-08-22 13:51:21 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Martin Ebert
Post by Veith
Allerdings: Wir hatten mal die Idee am Strand, außerhalbs des Ferienlagers zu
übernachten. Da die Ostsee teilweise mit Scheinwerfern abgesucht wurde, war das
schön "romantisch". Allerdings kam eine Grenzerstreife vorbei und bat uns zu
gehen, das sei nicht gestattet ... und ist erst einmal weitergegangen.
Der *gesamte* Ostseestrand war aus DDR-Sicht Grenzgebiet.
U.a. durfte man sich Nachts nicht dort aufhalten, mit der
Westgrenze hatte das wenig zu tun.
Im Nordosten Rügens (Juliusruh) ging das gesamte Ferienlager
auf die beliebte Nachtwanderung, und die führte im wesentlichen
den Strand entlang. Die Gören meinten, das obligatorische
Gespenst entdeckt zu haben und bewarfen es mit Sand und
festen Gegenständen - leider handelte es sich um zwei
Grenzer, die in einem Strandkorb der Ruhe pflogen.
Der Vorfall hatte keine Folgen, nur mußte der weitere Weg hinter
der Düne fortgesetzt werden.
Post by Martin Ebert
Das wurde stichprobenartig auch kontrolliert. Und teilweise
führte das zu einer Nacht in der nächsten VP-Wache.
Besonders streng im Norden von Hiddensee - FR
Wilhelm Ernst
2017-08-23 18:40:19 UTC
Permalink
Raw Message
Post by x***@gmail.com
Im Nordosten Rügens (Juliusruh) ging das gesamte Ferienlager
auf die beliebte Nachtwanderung, und die führte im wesentlichen
den Strand entlang. Die Gören meinten, das obligatorische
Gespenst entdeckt zu haben und bewarfen es mit Sand und
festen Gegenständen - leider handelte es sich um zwei
Grenzer, die in einem Strandkorb der Ruhe pflogen.
Der Vorfall hatte keine Folgen, nur mußte der weitere Weg hinter
der Düne fortgesetzt werden.
Post by Martin Ebert
Das wurde stichprobenartig auch kontrolliert. Und teilweise
führte das zu einer Nacht in der nächsten VP-Wache.
Besonders streng im Norden von Hiddensee - FR
Na Ehrwürden, hätte Ihnen nicht zugetraut, dass selbst Sie das
colportieren, was einige scribenten über Hiddensee fantasieren.
Vlt. doch das Alter?
Willi
Martin Ebert
2017-08-21 21:59:26 UTC
Permalink
Raw Message
weiß jemand, welche Beschriftung die Warnschilder am Schutzstreifen zwischen Priwall und Steinbeck hatten?
Es sollte keine Besonderheiten gegeben haben. Deine Beispiele
sind wohl eher den verschiedenen Zeiten geschuldet.

In mehreren einschlägigen Foren treibt sich jemand rum,
der direkt auf der Westseite wohnte und heute als Sammler
fit im Thema ist: Den würde ich an Deiner Stelle fragen.

Mt
Holger Prüfert
2017-08-24 07:22:18 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Martin Ebert
In mehreren einschlägigen Foren treibt sich jemand rum,
der direkt auf der Westseite wohnte und heute als Sammler
fit im Thema ist: Den würde ich an Deiner Stelle fragen.
Danke für den Tipp, ich werd' mal schauen.

Gruß
Holger

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