Discussion:
Soljanka und so
(zu alt für eine Antwort)
Torsten Mueller
2018-04-20 11:47:08 UTC
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(Freßthreads gehen ja immer ...)

Die BZ postilliert heute folgendes:

https://www.berliner-zeitung.de/berlin/von-soljanka-bis-wuerzfleisch--sieben-ddr-rezepte--die-die-zeit-ueberlebt-haben-25641430

Darin Wurstgulasch auf Basis von Tomatenmark oder Ketchup. Ein Unding.
Gab's nie. Es war ja gerade Wesensmerkmal und Erfolgsgarant der orangen
Soße, daß sie doch gänzlich ohne Tomaten hergestellt wurde.

ßwotens: Grützwurscht ohne Sauerkraut, ich muß schon sagen, wat eem hier
ßugemutet wird, ist allerhand. Achso, im Kleenjedruckten steht's dann.
Aber Apfelmus? Ich erklär mir det so, daß perfide Bürger der BRD sich
mit ihrer machenwirunsnichtsvor depperten ßonenverwandtschaft een Spaß
erlauben wollten, und die ham's natürlich ooch jegloobt. Und so hält
sich diese kulinarische Unsäglichkeit bis heute.

Senfeier mit Möhrensalat??? Pellkartoffeln? - Genossen, ick gloobe, hier
wird een allzu illustres Bild gezeichnet.

Also wenn unten nicht noch dankbarerweise Worschestersoße erwähnt wäre,
ich würde meinen, man wolle uns hier veralbern.

T.M.

P.S.: Mein im Horizontaltoaster hergestellter 4cm dicker Spezialtoast
ist natürlich wieder nicht aufgeführt. Dummköpfe! Ich suche seit 20
Jahren einen anständigen Nachfolge-Toaster, es gibt keinen. Die Idee,
daß man eine Bemme auch liegend (dann nämlich mit allerlei Belach) einer
wohldosierten Wärmestrahlung aussetzen könnte, kann sich der Wessi nicht
vorstellen.
René Marquardt
2018-04-20 13:34:02 UTC
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Post by Torsten Mueller
P.S.: Mein im Horizontaltoaster hergestellter 4cm dicker Spezialtoast
ist natürlich wieder nicht aufgeführt. Dummköpfe! Ich suche seit 20
Jahren einen anständigen Nachfolge-Toaster, es gibt keinen. Die Idee,
daß man eine Bemme auch liegend (dann nämlich mit allerlei Belach) einer
wohldosierten Wärmestrahlung aussetzen könnte, kann sich der Wessi nicht
vorstellen.
Gibts. Heißen Toaster Oven (in verschiedenen Markenschreibungen*)
und kosten nicht die Welt.

(Ofentoaster, Toasterofen, Toaster&Ofen etc.)

https://www.amazon.de/s/ref=nb_sb_ss_c_2_10?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&url=search-alias%3Dkitchen&field-keywords=toaster+oven&sprefix=toaster+ov%2Caps%2C251&crid=1CC26OM55BSJB
Frank Hucklenbroich
2018-04-20 13:40:33 UTC
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Raw Message
Post by René Marquardt
Post by Torsten Mueller
P.S.: Mein im Horizontaltoaster hergestellter 4cm dicker Spezialtoast
ist natürlich wieder nicht aufgeführt. Dummköpfe! Ich suche seit 20
Jahren einen anständigen Nachfolge-Toaster, es gibt keinen. Die Idee,
daß man eine Bemme auch liegend (dann nämlich mit allerlei Belach) einer
wohldosierten Wärmestrahlung aussetzen könnte, kann sich der Wessi nicht
vorstellen.
Gibts. Heißen Toaster Oven (in verschiedenen Markenschreibungen*)
und kosten nicht die Welt.
(Ofentoaster, Toasterofen, Toaster&Ofen etc.)
https://www.amazon.de/s/ref=nb_sb_ss_c_2_10?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&url=search-alias%3Dkitchen&field-keywords=toaster+oven&sprefix=toaster+ov%2Caps%2C251&crid=1CC26OM55BSJB
Profis benutzen einen "Salamander":

https://de.wikipedia.org/wiki/Salamander_(K%C3%BCchenger%C3%A4t)

Grüße,

Frank
Torsten Mueller
2018-04-20 15:47:49 UTC
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Post by Frank Hucklenbroich
https://de.wikipedia.org/wiki/Salamander_(K%C3%BCchenger%C3%A4t)
Das Bild zeigt den von mir erwähnten Horizontalgrill aus dem VEB
soundso, etwa ab 1975, mit großer Tropfschale und Grillgitter. Ein
anderes Modell gibt's offenbar weltweit nicht. Armut, Mangel wohin man
blickt.

T.M.
x***@gmail.com
2018-04-21 16:35:44 UTC
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Raw Message
Post by Torsten Mueller
Post by Frank Hucklenbroich
https://de.wikipedia.org/wiki/Salamander_(K%C3%BCchenger%C3%A4t)
Das Bild zeigt den von mir erwähnten Horizontalgrill aus dem VEB
soundso, etwa ab 1975, mit großer Tropfschale und Grillgitter. Ein
Da haste ausnahmsweise mal wahr.
Post by Torsten Mueller
anderes Modell gibt's offenbar weltweit nicht. Armut, Mangel wohin man
blickt.
Absolute und relative Verelendung der Massen, wißt es eh - FR
Frank Hucklenbroich
2018-04-21 19:51:19 UTC
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Raw Message
Post by Torsten Mueller
Post by Frank Hucklenbroich
https://de.wikipedia.org/wiki/Salamander_(K%C3%BCchenger%C3%A4t)
Das Bild zeigt den von mir erwähnten Horizontalgrill aus dem VEB
soundso, etwa ab 1975, mit großer Tropfschale und Grillgitter. Ein
anderes Modell gibt's offenbar weltweit nicht. Armut, Mangel wohin man
blickt.
Da kannst Du mal sehen, offenbar ein Exportschlager und Devisenbringer.

Diese Teile sind in der Gastronomie weit verbreitet.

Grüße,

Frank
x***@gmail.com
2018-04-20 13:54:00 UTC
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Post by Torsten Mueller
https://www.berliner-zeitung.de/berlin/von-soljanka-bis-wuerzfleisch--sieben-ddr-rezepte--die-die-zeit-ueberlebt-haben-25641430
Darin Wurstgulasch auf Basis von Tomatenmark oder Ketchup. Ein Unding.
Gab's nie. Es war ja gerade Wesensmerkmal und Erfolgsgarant der orangen
Soße, daß sie doch gänzlich ohne Tomaten hergestellt wurde.
ßwotens: Grützwurscht ohne Sauerkraut, ich muß schon sagen, wat eem hier
War denn Grützwurst republikweit bekannt? Ich würde die nach Mecklenburg
und Pommern verorten - war Standardgericht in der Greifswalder Mensa
academica, enthält als Füllstoff Froschaugen und ist ungenießbar.
Nächster Tage beginnt die Saison des Hornfischs (blaugrüne Gräten),
der dürfte szt. das Binnenland nicht erreicht haben (und heute auch
kaum), den ham se in Gwd. an die Studiker verfüttert, bissa ihnen zu
die Ohren rauskam.
Post by Torsten Mueller
ßugemutet wird, ist allerhand. Achso, im Kleenjedruckten steht's dann.
Aber Apfelmus? Ich erklär mir det so, daß perfide Bürger der BRD sich
mit ihrer machenwirunsnichtsvor depperten ßonenverwandtschaft een Spaß
erlauben wollten, und die ham's natürlich ooch jegloobt. Und so hält
sich diese kulinarische Unsäglichkeit bis heute.
Senfeier mit Möhrensalat??? Pellkartoffeln? - Genossen, ick gloobe, hier
wird een allzu illustres Bild gezeichnet.
Pass bloß uff, Kleena, glei biste wejen Herabwürdjung dranne!
Post by Torsten Mueller
Also wenn unten nicht noch dankbarerweise Worschestersoße erwähnt wäre,
ich würde meinen, man wolle uns hier veralbern.
P.S.: Mein im Horizontaltoaster hergestellter 4cm dicker Spezialtoast
Und wat war det? Karsbader Schnitte, im NSW Hawaii-Toast jeheißen?
Post by Torsten Mueller
ist natürlich wieder nicht aufgeführt. Dummköpfe! Ich suche seit 20
Jahren einen anständigen Nachfolge-Toaster, es gibt keinen. Die Idee,
daß man eine Bemme auch liegend (dann nämlich mit allerlei Belach) einer
wohldosierten Wärmestrahlung aussetzen könnte, kann sich der Wessi nicht
vorstellen.
Ej, Dicker, Du bist sowat von blöde, det et brummen tut!
Die Dinger heißen jetzt Raclette - det man sich heute
een bißken jewählter ausdrückt als zu DDR-Zeiten, dadran
werdta Euch missen jewöhnen, wa.

FR
René Marquardt
2018-04-20 14:00:54 UTC
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Raw Message
Post by x***@gmail.com
Post by Torsten Mueller
ist natürlich wieder nicht aufgeführt. Dummköpfe! Ich suche seit 20
Jahren einen anständigen Nachfolge-Toaster, es gibt keinen. Die Idee,
daß man eine Bemme auch liegend (dann nämlich mit allerlei Belach) einer
wohldosierten Wärmestrahlung aussetzen könnte, kann sich der Wessi nicht
vorstellen.
Ej, Dicker, Du bist sowat von blöde, det et brummen tut!
Die Dinger heißen jetzt Raclette - det man sich heute
een bißken jewählter ausdrückt als zu DDR-Zeiten, dadran
werdta Euch missen jewöhnen, wa.
Das ist erstens, was ganz anderes, und zweitens, was der Möchtegern
als was foines und edles sich vorstellt.

Warum, es dem Genossen Vorsprecher in 20J. nicht gelungen ist,
einen Waagerecht-Toaster, Ofentoaster, Toast'R-Oven aufzutreiben,
bleibt mir unerklärt.
Torsten Mueller
2018-04-20 15:43:18 UTC
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Raw Message
Warum, es dem Genossen Vorsprecher in 20J. nicht gelungen ist, einen
Waagerecht-Toaster, Ofentoaster, Toast'R-Oven aufzutreiben, bleibt mir
unerklärt.
Es ist eine Frage des Anspruchs. Man hat halt Vorstellungen, um nicht zu
sagen Visionen, was Funktion und Einfachheit angeht, die über das, was
man kaufen kann, hinausgehen.

Ärgerlich ist, daß besagter Horizontalgrill, der seinerzeit von
irgendeinem VEB als Konsumgut millionenfach hergestellt wurde, zwar in
meiner Familie schon 20 Jahre mitgemacht hatte, aber immernoch wie neu
war, denn er hatte schlicht nichts, was kaputtgehen konnte. Dennoch
mußte er weg, wie so vieles, ich denke nur an unsere Ziphona-Anlage mit
den zeitlosen weißen Kugelboxen.

T.M.
René Marquardt
2018-04-20 15:57:41 UTC
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Raw Message
Post by Torsten Mueller
Warum, es dem Genossen Vorsprecher in 20J. nicht gelungen ist, einen
Waagerecht-Toaster, Ofentoaster, Toast'R-Oven aufzutreiben, bleibt mir
unerklärt.
Es ist eine Frage des Anspruchs. Man hat halt Vorstellungen, um nicht zu
sagen Visionen, was Funktion und Einfachheit angeht, die über das, was
man kaufen kann, hinausgehen.
Ärgerlich ist, daß besagter Horizontalgrill, der seinerzeit von
irgendeinem VEB als Konsumgut millionenfach hergestellt wurde, zwar in
meiner Familie schon 20 Jahre mitgemacht hatte, aber immernoch wie neu
war, denn er hatte schlicht nichts, was kaputtgehen konnte. Dennoch
mußte er weg, wie so vieles, ich denke nur an unsere Ziphona-Anlage mit
den zeitlosen weißen Kugelboxen.
T.M.
Ich hätte da was, von Black&Decker, aber wie du den auf 230V 60Hz kriegst,
ist dein Problem ;)

https://www.walmart.com/ip/BLACK-DECKER-Extra-Wide-8-Slice-Toaster-Oven-Stainless-Steel-TO3250XSB/34516916
Uwe Schickedanz
2018-04-22 08:22:14 UTC
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Raw Message
On Fri, 20 Apr 2018 08:57:41 -0700 (PDT), René Marquardt
Post by René Marquardt
Post by Torsten Mueller
Warum, es dem Genossen Vorsprecher in 20J. nicht gelungen ist, einen
Waagerecht-Toaster, Ofentoaster, Toast'R-Oven aufzutreiben, bleibt mir
unerklärt.
Es ist eine Frage des Anspruchs. Man hat halt Vorstellungen, um nicht zu
sagen Visionen, was Funktion und Einfachheit angeht, die über das, was
man kaufen kann, hinausgehen.
Ärgerlich ist, daß besagter Horizontalgrill, der seinerzeit von
irgendeinem VEB als Konsumgut millionenfach hergestellt wurde, zwar in
meiner Familie schon 20 Jahre mitgemacht hatte, aber immernoch wie neu
war, denn er hatte schlicht nichts, was kaputtgehen konnte. Dennoch
mußte er weg, wie so vieles, ich denke nur an unsere Ziphona-Anlage mit
den zeitlosen weißen Kugelboxen.
T.M.
Ich hätte da was, von Black&Decker, aber wie du den auf 230V 60Hz kriegst,
ist dein Problem ;)
https://www.walmart.com/ip/BLACK-DECKER-Extra-Wide-8-Slice-Toaster-Oven-Stainless-Steel-TO3250XSB/34516916
Eure Probleme möchte ich haben...

Bei mir tut seit über 20 Jahren eine Kombi-MW von Bauknecht ihren
Dienst, mit integriertem Grill. Karlsbader Schnitte dauert 6-7 min, je
nach gewünschtem Bräunungsgrad des Käses.

Meine Eltern betreiben o.a. 'Horizontalgrill' immer noch in ihrem
Freizeitdomizil.

Und wer etwas ähnliches haben möchte, dem stehen die Segnungen der
globalisierten Warenwelt offen:
https://www.google.com/search?q=mini+backofen

Ja, das ist alles etwas pomfortionöser als damals, aber sowas stört
nur Leute, die auch darüber jammern, daß es keinen Trabbi mehr zu
kaufen gibt.
Solange es Drehknöpfe hat und nicht mehr als drei davon ist alles gut.
Meine persönliche Schmerzgrenze bei der Bedienung sind Bilderrätsel,
Tipptasten oder gar Touchpads.



Gruß Uwe
--
"Freiheit nur für die Anhänger der Regierung, nur für Mitglieder
einer Partei - mögen sie noch so zahlreich sein - ist keine Freiheit.
Freiheit ist immer nur Freiheit des anders Denkenden."
=== http://www.sicherheitslampe.de ===
Uwe Schickedanz
2018-04-22 08:29:48 UTC
Permalink
Raw Message
[Horizontalgrill]

Nachgetragenes:
https://www.ebay.de/itm/Partygrill-Elektrogrill-Sandwichmaker-Schlager-Design-DDR-Zeiten-/322205680210

"319 verfügbar" - offenbar war die DDR-Volkswirtschaft völlig
unterschätzt.


Gruß Uwe
--
"Freiheit nur für die Anhänger der Regierung, nur für Mitglieder
einer Partei - mögen sie noch so zahlreich sein - ist keine Freiheit.
Freiheit ist immer nur Freiheit des anders Denkenden."
=== http://www.sicherheitslampe.de ===
Daniel Krebs
2018-04-22 09:45:59 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Uwe Schickedanz
[Horizontalgrill]
https://www.ebay.de/itm/Partygrill-Elektrogrill-Sandwichmaker-Schlager-Des
ign-DDR-Zeiten-/322205680210
"319 verfügbar" - offenbar war die DDR-Volkswirtschaft völlig
unterschätzt.
Bestimmt eine billige chinesische Kopie ;-)
Daniel
--
"die abschaffung der komputer: wir fordern sie, machtvoll.
Komputer sind scheiße ... ich möchte gerne wieder vor den riesigen
Listen sitzen und menschlich sein. menschlich und uneffektiv!"
Ronald M. Schernikau
gunter Kühne
2018-04-22 12:00:30 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Daniel Krebs
Post by Uwe Schickedanz
[Horizontalgrill]
https://www.ebay.de/itm/Partygrill-Elektrogrill-Sandwichmaker-Schlager-Des
ign-DDR-Zeiten-/322205680210
"319 verfügbar" - offenbar war die DDR-Volkswirtschaft völlig
unterschätzt.
Bestimmt eine billige chinesische Kopie ;-)
Daniel
Bulgarisch steht doch da .
Könnt ihr nicht lesen??
Uwe Schickedanz
2018-04-22 17:22:30 UTC
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Raw Message
Post by gunter Kühne
Post by Daniel Krebs
Post by Uwe Schickedanz
[Horizontalgrill]
https://www.ebay.de/itm/Partygrill-Elektrogrill-Sandwichmaker-Schlager-Des
ign-DDR-Zeiten-/322205680210
"319 verfügbar" - offenbar war die DDR-Volkswirtschaft völlig
unterschätzt.
Bestimmt eine billige chinesische Kopie ;-)
Daniel
Bulgarisch steht doch da .
Könnt ihr nicht lesen??
Soweit bin ich nicht gekommen, so wichtig wars mir dann doch nicht.


Gruß Uwe
--
"Freiheit nur für die Anhänger der Regierung, nur für Mitglieder
einer Partei - mögen sie noch so zahlreich sein - ist keine Freiheit.
Freiheit ist immer nur Freiheit des anders Denkenden."
=== http://www.sicherheitslampe.de ===
Torsten Mueller
2018-04-22 14:47:08 UTC
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Raw Message
Post by Daniel Krebs
Post by Uwe Schickedanz
[Horizontalgrill]
https://www.ebay.de/itm/Partygrill-Elektrogrill-Sandwichmaker-Schlager-Des
ign-DDR-Zeiten-/322205680210
"319 verfügbar" - offenbar war die DDR-Volkswirtschaft völlig
unterschätzt.
Bestimmt eine billige chinesische Kopie ;-)
Genau! Einmal angeschlossen qualmt es hinten raus. Neenee, das kommt mir
nicht ins Haus.

T.M.
Philip aus Holland
2018-04-22 15:05:13 UTC
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Post by Torsten Mueller
Post by Daniel Krebs
Post by Uwe Schickedanz
[Horizontalgrill]
https://www.ebay.de/itm/Partygrill-Elektrogrill-Sandwichmaker-Schlager-Des
ign-DDR-Zeiten-/322205680210
"319 verfügbar" - offenbar war die DDR-Volkswirtschaft völlig
unterschätzt.
Bestimmt eine billige chinesische Kopie ;-)
Genau! Einmal angeschlossen qualmt es hinten raus. Neenee, das kommt mir
nicht ins Haus.
T.M.
Da steht doch deutlich in der Werbung: das Gerät wird in Bulgarien
hergestellt und ist nicht 100% baugleich mit dem damaligen DDR-Grill.
Nicht das dies mir Vertrauen gibt...
--
Mit freundlichem Gruß aus den Niederlanden,
Philip

---
Deze e-mail is gecontroleerd op virussen door AVG.
http://www.avg.com
Martin Ebert
2018-04-23 01:37:15 UTC
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Raw Message
Post by Philip aus Holland
Post by Uwe Schickedanz
https://www.ebay.de/itm/Partygrill-Elektrogrill-Sandwichmaker-Schlager-Design-DDR-Zeiten-/322205680210
Da steht doch deutlich in der Werbung: das Gerät wird in Bulgarien
hergestellt und ist nicht 100% baugleich mit dem damaligen DDR-Grill.
Nicht das dies mir Vertrauen gibt...
Aber man muss es ja mal testen. Philip, Du bist dran.
Und Du bist auch weit genug weg von Deutschland ... falsch
was schief geht.

Falls Du dann noch kannst - berichte bitte.

Mt
Philip aus Holland
2018-04-23 10:59:15 UTC
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Raw Message
Post by Martin Ebert
Post by Philip aus Holland
Post by Uwe Schickedanz
https://www.ebay.de/itm/Partygrill-Elektrogrill-Sandwichmaker-Schlager-Design-DDR-Zeiten-/322205680210
Da steht doch deutlich in der Werbung: das Gerät wird in Bulgarien
hergestellt und ist nicht 100% baugleich mit dem damaligen DDR-Grill.
Nicht das dies mir Vertrauen gibt...
Aber man muss es ja mal testen. Philip, Du bist dran.
Und Du bist auch weit genug weg von Deutschland ... falsch
was schief geht.
Falls Du dann noch kannst - berichte bitte.
Mt
Testen? Lieber nicht! :-?
--
Mit freundlichem Gruß aus den Niederlanden,
Philip

---
Deze e-mail is gecontroleerd op virussen door AVG.
http://www.avg.com
Paul
2018-04-20 16:55:45 UTC
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Post by Torsten Mueller
Warum, es dem Genossen Vorsprecher in 20J. nicht gelungen ist, einen
Waagerecht-Toaster, Ofentoaster, Toast'R-Oven aufzutreiben, bleibt mir
unerklärt.
Es ist eine Frage des Anspruchs. Man hat halt Vorstellungen, um nicht zu
sagen Visionen, was Funktion und Einfachheit angeht, die über das, was
man kaufen kann, hinausgehen.
Ärgerlich ist, daß besagter Horizontalgrill, der seinerzeit von
irgendeinem VEB als Konsumgut millionenfach hergestellt wurde, zwar in
meiner Familie schon 20 Jahre mitgemacht hatte, aber immernoch wie neu
war, denn er hatte schlicht nichts, was kaputtgehen konnte. Dennoch
mußte er weg, wie so vieles, ich denke nur an unsere Ziphona-Anlage mit
den zeitlosen weißen Kugelboxen.
Manche Leute haben offenbar nur simple Schalleintrittslöcher wo andere
Leute Ohren haben. Über Geschmack mag man sich ja streiten können, über
Klang jedoch nicht, da gibt es objektive messbare Maßstäbe. Und danach
waren die Ziphona-Kugelboxen ganz einfach nur Scheiße. Da hatte der
Kofferplattenspieler mit dem Lautsprecher im Deckel ja mehr zu bieten.
Post by Torsten Mueller
T.M.
Paule
--
Eine richtig gute Anti-Malware-Lösung?
30 Tage kostenlos und ohne Risiko testen?
http://www.emsisoft.de/de/software/antimalware/?id=5716961
direkter Download:
http://download.emsisoft.com/EmsisoftAntiMalwareSetup_5716961
Torsten Mueller
2018-04-21 07:49:40 UTC
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Raw Message
Post by Paul
Manche Leute haben offenbar nur simple Schalleintrittslöcher wo andere
Leute Ohren haben. Über Geschmack mag man sich ja streiten können,
über Klang jedoch nicht, da gibt es objektive messbare Maßstäbe. Und
danach waren die Ziphona-Kugelboxen ganz einfach nur Scheiße.
Mag sein. Es ist mehr als 30 Jahre her. Scheiße war vor allem der
Plattenspieler, denn der neigte zum plötzlichen Anhalten, heftigen
Vibrieren und anschließendem Rückwärtsdrehen.

T.M.
Torsten Mueller
2018-04-20 15:32:49 UTC
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Raw Message
Post by x***@gmail.com
Post by Torsten Mueller
ßwotens: Grützwurscht ohne Sauerkraut, ich muß schon sagen
War denn Grützwurst republikweit bekannt?
In meiner Schulspeisungs- und Lehrzeit alle 14 Tage regelmäßig. Die
Grützwurscht war ein billiger und typischer Fleischersatz. Ich hab das
gehaßt, und zwar schon bevor ich wußte, was das ist. Ich bin zum Glück
in der Lage, einer einfachen, trockenen Kartoffel auch noch was
abzugewinnen.
Post by x***@gmail.com
Nächster Tage beginnt die Saison des Hornfischs (blaugrüne Gräten),
Kennich. Vor paar Jahren in Saßnitz oben mal einen verspeist.
Post by x***@gmail.com
Post by Torsten Mueller
Senfeier mit Möhrensalat??? Pellkartoffeln? - Genossen, ick gloobe,
hier wird een allzu illustres Bild gezeichnet.
Pass bloß uff, Kleena, glei biste wejen Herabwürdjung dranne!
Semfeier gabs mit Salzkartoffeln, Soße und sonst nüscht. Und die
verdammten Eier waren durch die Soße so glitschig, daß es bei ihrer
Handhabung durch Achtjährige regelmäßig zu Vorkommnissen kam.
Post by x***@gmail.com
Post by Torsten Mueller
P.S.: Mein im Horizontaltoaster hergestellter 4cm dicker Spezialtoast
Und wat war det? Karsbader Schnitte, im NSW Hawaii-Toast jeheißen?
Toast, mit Semf bestrichen, eine dicke Scheibe Jachtwurscht (ersatzweise
Salami oder Schinkenwürfel), Tomate oder Paprika, saure Gurke,
Zwiebelringe, Knoblauch, Käse drüber und obendruff eine scharfe Soße.
Post by x***@gmail.com
Ej, Dicker, Du bist sowat von blöde, det et brummen tut!
Gewiß.
Post by x***@gmail.com
Die Dinger heißen jetzt Raclette - det man sich heute een bißken
jewählter ausdrückt als zu DDR-Zeiten, dadran werdta Euch missen
jewöhnen, wa.
Du hast ne Ahnung. Racletteöfen werden mir hier im Erfinderland des
Raclettes hinterhergeschmissen. Das Problem mit denen ist die meist viel
zu geringe Bauhöhe und Reinigungsfähigkeit [1]. Ans Reinigen denkt ja
heute nie jemand. Bei den Bolschewisten damals konnte man den Deckel
einfach hochklappen, alles lag offen, was willste mehr? Außerdem sind
Racletteöfen meistens rund, weil man beim Raclette in einer gemütlichen
Runde am Tisch sitzt und von allen Seiten ran will. Und eine
Toast-Brot-Scheibe ist üblicherweise nochmal wie geformt?

T.M.

[1] Man macht sich bis heute keine Vorstellung davon, was es für
Konsequenzen hat, wenn die erste und wichtigste Frage zu einem Produkt
nicht lautet "Was kann ich damit anstellen? Ist das gut so? Kann man das
benutzen?", sondern lediglich "Wie kann ich den Scheiß verkaufen, ohne
daß gleich jeder merkt, daß es nix taugt?"
x***@gmail.com
2018-04-21 16:31:48 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Torsten Mueller
Post by x***@gmail.com
Post by Torsten Mueller
ßwotens: Grützwurscht ohne Sauerkraut, ich muß schon sagen
War denn Grützwurst republikweit bekannt?
In meiner Schulspeisungs- und Lehrzeit alle 14 Tage regelmäßig. Die
Grützwurscht war ein billiger und typischer Fleischersatz. Ich hab das
gehaßt, und zwar schon bevor ich wußte, was das ist.
Oder war das einfach Blutwuscht mit Semmelmehl als Streckmittel?
Die nehm ich, angebraten, recht gerne oral ein.
Post by Torsten Mueller
Post by x***@gmail.com
Post by Torsten Mueller
Senfeier mit Möhrensalat??? Pellkartoffeln? - Genossen, ick gloobe,
hier wird een allzu illustres Bild gezeichnet.
Pass bloß uff, Kleena, glei biste wejen Herabwürdjung dranne!
Semfeier gabs mit Salzkartoffeln, Soße und sonst nüscht.
In unserm evangelischen Kindergarten mit einer süß-sauren
Sauce, die mit Epitheton holländisch versehen ward, und
konstant zuviel Essig enthielt.
Post by Torsten Mueller
Und die verdammten Eier waren durch die Soße so glitschig, daß es bei
ihrer Handhabung durch Achtjährige regelmäßig zu Vorkommnissen kam.
Naja, nur bei Grobmotorikern wie Dir...
Post by Torsten Mueller
Post by x***@gmail.com
Die Dinger heißen jetzt Raclette - det man sich heute een bißken
jewählter ausdrückt als zu DDR-Zeiten, dadran werdta Euch missen
jewöhnen, wa.
Du hast ne Ahnung. Racletteöfen werden mir hier im Erfinderland des
Raclettes hinterhergeschmissen. Das Problem mit denen ist die meist viel
Das erste Raclette sah ich in Savoyen, eine Heizsonne, die vor ein
Käsesegment gestellt wurde, die runterlaufende Flüssigphase wurde
mit Brot, dem weißen, aufgefangen und eingenommen.
Post by Torsten Mueller
zu geringe Bauhöhe und Reinigungsfähigkeit [1]. Ans Reinigen denkt ja
heute nie jemand. Bei den Bolschewisten damals konnte man den Deckel
einfach hochklappen, alles lag offen, was willste mehr? Außerdem sind
Sonn Ding hatte ick ooch und habe viel Kohle damit produziert,
fehlender Schaltuhr halber.
Post by Torsten Mueller
Racletteöfen meistens rund, weil man beim Raclette in einer gemütlichen
Runde am Tisch sitzt und von allen Seiten ran will. Und eine
Toast-Brot-Scheibe ist üblicherweise nochmal wie geformt?
Also icke, wa, ick habe sonn Ding mit zwo Schälchen zum
Rausnehmen -zum Toasten lege ich den Boden mit Alufolie aus.
Könn' wir wat dafor, det Du bebirnt sein tust? Nee - FR
Torsten Mueller
2018-04-22 07:34:49 UTC
Permalink
Raw Message
Post by x***@gmail.com
Post by Torsten Mueller
In meiner Schulspeisungs- und Lehrzeit alle 14 Tage regelmäßig. Die
Grützwurscht war ein billiger und typischer Fleischersatz. Ich hab
das gehaßt, und zwar schon bevor ich wußte, was das ist.
Oder war das einfach Blutwuscht mit Semmelmehl als Streckmittel?
Es waren Dinge, die in der intensivierten, industriellen
Fleischproduktion halt anfielen, sich aber wahrscheinlich nicht gut
verkaufen ließen. Und da die Ernährung des sozialistischen Menschen
selbstverständlich wissenschaftlich betrieben und durchgerechnet und in
die Brechnung auch der volkswirtschaftliche Aspekt einbezogen wurde, gab
es halt in Großküchen so allerlei Dinge, die zwar formal eine
ordnungsgemäße Komposition aus Kohlenhydraten, Eiweiß und Fett
darstellten, bei denen man allerdings nicht gern nachfrug, was da
tatsächlich drin war.
Post by x***@gmail.com
Post by Torsten Mueller
Und die verdammten Eier waren durch die Soße so glitschig, daß es bei
ihrer Handhabung durch Achtjährige regelmäßig zu Vorkommnissen kam.
Naja, nur bei Grobmotorikern wie Dir...
Isch mach Disch gleisch Krankenhaus.
Post by x***@gmail.com
Das erste Raclette sah ich in Savoyen, eine Heizsonne, die vor ein
Käsesegment gestellt wurde, die runterlaufende Flüssigphase wurde mit
Brot, dem weißen, aufgefangen und eingenommen.
Die Tatsache, daß Käse unter Hitze schmilzt, war nach dem Kriege in
vielen käseherstellenden Ländern ein händeringend willkommener Anlaß,
durch die solcherart nun mögliche Etablierung neuer, nie gesehener
Produkte den inzwischen infolge der einsetzenden industriellen
Nahrungsmittelproduktion und der Überschwemmung des westeuropäischen
Marktes mit amerikanischen Waren zurückgehenden Absatz einheimischer
Traditionsprodukte wieder anzukurbeln. Fondue und Raclette wurden in CH
und F mit mehreren Kampagnien durch die Wohnzimmer geprügelt.
Post by x***@gmail.com
Post by Torsten Mueller
zu geringe Bauhöhe und Reinigungsfähigkeit [1]. Ans Reinigen denkt ja
heute nie jemand. Bei den Bolschewisten damals konnte man den Deckel
einfach hochklappen, alles lag offen, was willste mehr? Außerdem sind
Sonn Ding hatte ick ooch und habe viel Kohle damit produziert,
fehlender Schaltuhr halber.
Jeder nach seinen Fähigkeiten.

T.M.
x***@gmail.com
2018-04-22 16:34:42 UTC
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Raw Message
Post by Torsten Mueller
Post by x***@gmail.com
Das erste Raclette sah ich in Savoyen, eine Heizsonne, die vor ein
Käsesegment gestellt wurde, die runterlaufende Flüssigphase wurde mit
Brot, dem weißen, aufgefangen und eingenommen.
Die Tatsache, daß Käse unter Hitze schmilzt, war nach dem Kriege in
vielen käseherstellenden Ländern ein händeringend willkommener Anlaß,
durch die solcherart nun mögliche Etablierung neuer, nie gesehener
Produkte den inzwischen infolge der einsetzenden industriellen
Nahrungsmittelproduktion und der Überschwemmung des westeuropäischen
Marktes mit amerikanischen Waren zurückgehenden Absatz einheimischer
Traditionsprodukte wieder anzukurbeln. Fondue und Raclette wurden in CH
und F mit mehreren Kampagnien durch die Wohnzimmer geprügelt.
Fleischfondue in Savoyen, ein frisch über die Ostsee Geflüchteter
meinte, mit mehreren Spießen arbeiten zu müssen und brachte
dabei das beheizte Gefäß zum Umkippen, so daß der Tisch
inflammierte - keine gute Erinnerung.
Post by Torsten Mueller
Post by x***@gmail.com
Post by Torsten Mueller
zu geringe Bauhöhe und Reinigungsfähigkeit [1]. Ans Reinigen denkt ja
heute nie jemand. Bei den Bolschewisten damals konnte man den Deckel
einfach hochklappen, alles lag offen, was willste mehr? Außerdem sind
Sonn Ding hatte ick ooch und habe viel Kohle damit produziert,
fehlender Schaltuhr halber.
Jeder nach seinen Fähigkeiten.
Du bist mir einfach viel zu niedrig, flach zu vermeiden - FR
Martin Ebert
2018-04-23 01:41:06 UTC
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Post by Torsten Mueller
Post by x***@gmail.com
Oder war das einfach Blutwuscht mit Semmelmehl als Streckmittel?
Es waren Dinge, die in der intensivierten, industriellen
Fleischproduktion halt anfielen, sich aber wahrscheinlich nicht gut
verkaufen ließen.
Das ist aber nett gesagt. Mal direkter:
Schüler und Soldaten als Resteverwerter ungenießbarem Krams:
Damit haben wir es schon.

Jede "tote Oma", die mir dargebracht wurde, war ungenießbar.

Erst nach der Wende verstand ich, dass man das Gericht auch
essbar kochen kann.

Mt
Torsten Mueller
2018-04-23 05:46:17 UTC
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Raw Message
Post by Martin Ebert
Post by Torsten Mueller
Post by x***@gmail.com
Oder war das einfach Blutwuscht mit Semmelmehl als Streckmittel?
Es waren Dinge, die in der intensivierten, industriellen
Fleischproduktion halt anfielen, sich aber wahrscheinlich nicht gut
verkaufen ließen.
Das ist aber nett gesagt.
Ich wollte dem Ritter möglichst präzise usw. Dis is bei dem ...
Post by Martin Ebert
Mal direkter: Schüler und Soldaten als Resteverwerter ungenießbarem
Krams: Damit haben wir es schon.
Lehrlinge (und wahrscheinlich auch Knastinsassen) nicht zu vergessen.
Interessanterweise gab's solches an der Uni nicht, kann mich jedenfalls
nicht erinnern, dort gab's ja überdies Wahlessen.
Post by Martin Ebert
Jede "tote Oma", die mir dargebracht wurde, war ungenießbar.
Erst nach der Wende verstand ich, dass man das Gericht auch
essbar kochen kann.
Ich habe in meiner Jugend nicht immer ganz freiwillig, also oft
notgedrungen ein paar Entscheidungen fürs Leben getroffen. Eine davon
ist: Finger weg von Grützwurscht. Und ich hab es bislang nie bereut.

T.M.

P.S.: Ich hab in Inverness in einem B&B mal zum Frühstück
überraschenderweise einen Scottish Black Pie bekommen, also eine
fingerdicke Scheibe warme, sehr feste und auch trockene Blutwurscht,
ohne sichtbare Fettanteile, die Hausdame [1] hatte diesen Black Pie
persönlich hergestellt, und ich muß sagen, das war eigentlich überhaupt
nichts Schlechtes, ganz im Gegenteil war viel gebratene Zwiebel drin,
wahrscheinlich auch Apfel, weswegen das Ganze eine süßliche Note bekam.

[1] eine Art Queen Mum
Uwe Schickedanz
2018-04-23 19:55:56 UTC
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Post by Martin Ebert
Post by Torsten Mueller
Post by x***@gmail.com
Oder war das einfach Blutwuscht mit Semmelmehl als Streckmittel?
Es waren Dinge, die in der intensivierten, industriellen
Fleischproduktion halt anfielen, sich aber wahrscheinlich nicht gut
verkaufen ließen.
Damit haben wir es schon.
Jede "tote Oma", die mir dargebracht wurde, war ungenießbar.
Erst nach der Wende verstand ich, dass man das Gericht auch
essbar kochen kann.
Im RAW in Cottbus ließen sich die Werktätigen dereinst in der
Frühstückspause Grützwurst bringen, in der Pelle erhitzt und aßen
diese aus selbiger.



Gruß Uwe
--
"Freiheit nur für die Anhänger der Regierung, nur für Mitglieder
einer Partei - mögen sie noch so zahlreich sein - ist keine Freiheit.
Freiheit ist immer nur Freiheit des anders Denkenden."
=== http://www.sicherheitslampe.de ===
Christina Kunze
2018-04-23 14:08:07 UTC
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Raw Message
Post by x***@gmail.com
Post by Torsten Mueller
Post by x***@gmail.com
Post by Torsten Mueller
ßwotens: Grützwurscht ohne Sauerkraut, ich muß schon sagen
War denn Grützwurst republikweit bekannt?
In meiner Schulspeisungs- und Lehrzeit alle 14 Tage regelmäßig. Die
Grützwurscht war ein billiger und typischer Fleischersatz. Ich hab das
gehaßt, und zwar schon bevor ich wußte, was das ist.
Oder war das einfach Blutwuscht mit Semmelmehl als Streckmittel?
Die nehm ich, angebraten, recht gerne oral ein.
Ich glaube, mit Graupen. Bei uns in der Familie heißen die Teile
Krupnioki, und sie haben eine deutlich gröbere Struktur als es
Semmelmehr hergibt, aber ich erinnere mich nicht daran, sie hier gekauft
zu haben.
(Gebraten schmecken sie mir übrigens, anders als diese eklige
Blutwurstpampe in der Schulspeisung damals.)

chr
Frank Hucklenbroich
2018-04-21 20:02:17 UTC
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Raw Message
Post by Torsten Mueller
Du hast ne Ahnung. Racletteöfen werden mir hier im Erfinderland des
Raclettes hinterhergeschmissen.
Der echte Racletteofen ist ja eh der, wo man den halben Käselaib drin
einspannen kann, und der dann mit einer Gasflamme bearbeitet wird und dann
abgeschabt wird. Das kennst Du ja sicher von den diversen Volksfesten, 1.
August und so. Dann auf Kartoffel oder Brot mit Gürkchen oder Zwiebeln.
Lecker!

Mein Vater lernte das in den 60ern bei seinem Schweizer Freund[1] kennen,
wo die das irgendwo im Wald im Schweizer Jura gemacht haben, da wurden dann
Steine im Feuer erhitzt um den Käse zu schmelzen.

Grüße,

Frank

[1] Der, bei dem ich in Genf als Zwölfjähriger seine 9 mm Armee-Browing
schießen durfte, auf eine Zielscheibe mit einem bösen Glatzkopf, der mit
einem Revolver auf mich zielte. Ich habe ihm die Waffe aus der Hand
geschossen, neben anderen letalen Treffern. Die durchlöcherte Zielscheibe
in Postergröße hing jahrelang in meinem Kinderzimmer. Sein damals
14jähriger Sohn hatte diverse Munition in seinem Zimmer, auch abgefeilte
Projektile. Ist lange, lange verjährt, und der ist auch nicht Terrorist
geworden, sondern mittlerweile erfolgreich in der Pharmabranche.
Fa.lk.Sc.H.a.de
2018-04-21 20:24:56 UTC
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Raw Message
Post by Frank Hucklenbroich
Post by Torsten Mueller
Du hast ne Ahnung. Racletteöfen werden mir hier im Erfinderland des
Raclettes hinterhergeschmissen.
Der echte Racletteofen ist ja eh der, wo man den halben Käselaib drin
einspannen kann, und der dann mit einer Gasflamme bearbeitet wird und dann
abgeschabt wird. Das kennst Du ja sicher von den diversen Volksfesten, 1.
August und so. Dann auf Kartoffel oder Brot mit Gürkchen oder Zwiebeln.
Lecker!
Mein Vater lernte das in den 60ern bei seinem Schweizer Freund[1] kennen,
wo die das irgendwo im Wald im Schweizer Jura gemacht haben, da wurden dann
Steine im Feuer erhitzt um den Käse zu schmelzen.
Grüße,
Frank
[1] Der, bei dem ich in Genf als Zwölfjähriger seine 9 mm Armee-Browing
schießen durfte, auf eine Zielscheibe mit einem bösen Glatzkopf, der mit
einem Revolver auf mich zielte. Ich habe ihm die Waffe aus der Hand
geschossen, neben anderen letalen Treffern. Die durchlöcherte Zielscheibe
in Postergröße hing jahrelang in meinem Kinderzimmer. Sein damals
14jähriger Sohn hatte diverse Munition in seinem Zimmer, auch abgefeilte
Projektile. Ist lange, lange verjährt, und der ist auch nicht Terrorist
geworden, sondern mittlerweile erfolgreich in der Pharmabranche.
au weh, noch schlimmer.
Torsten Mueller
2018-04-22 07:36:57 UTC
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Raw Message
Post by Frank Hucklenbroich
[1] Der, bei dem ich in Genf als Zwölfjähriger seine 9 mm Armee-Browing
schießen durfte,
Alles unter 152mm ist Pipifax, ehrlich. Das lohnt ja der Mühe gar nicht.

T.M.
Frank Hucklenbroich
2018-04-22 14:30:56 UTC
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Raw Message
Post by Torsten Mueller
Post by Frank Hucklenbroich
[1] Der, bei dem ich in Genf als Zwölfjähriger seine 9 mm Armee-Browing
schießen durfte,
Alles unter 152mm ist Pipifax, ehrlich. Das lohnt ja der Mühe gar nicht.
In die wirklich spannenden Reduit-Festungen haben sie mich damals leider
nicht reingelassen.

Immerhin habe ich in Sion noch die DeHavilland Vampires erlebt, mit dem
Feuerstrahl hinten am Doppelleitwerk. Meine Eltern kauften damals Wein im
"Cave du Tunnel". Mitte der 80er. Seitdem wohl eher Northrop Tiger, aber
die sind bei weitem nicht so schön.

Grüße,

Frank
Torsten Mueller
2018-04-22 14:54:53 UTC
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Raw Message
Post by Frank Hucklenbroich
Immerhin habe ich in Sion noch die DeHavilland Vampires erlebt, mit
dem Feuerstrahl hinten am Doppelleitwerk.
Feuerstrahl??? Die Maschine hat nicht einmal einen Nachbrenner und
klingt wie ein lauter Fön. Es gibt heute noch fluchfähige Exemplare.

T.M.
Frank Nitzschner
2018-04-22 16:11:55 UTC
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Raw Message
Post by Torsten Mueller
Feuerstrahl??? Die Maschine hat nicht einmal einen Nachbrenner und
klingt wie ein lauter Fön.
Am Anfang schon:


-wahrscheinlich das selbe Prinzip wie bei Barthels
Juwel Benzinkocher;-)

Grüsse
Frank
x***@gmail.com
2018-04-22 16:48:05 UTC
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Raw Message
Post by Frank Nitzschner
Post by Torsten Mueller
Feuerstrahl??? Die Maschine hat nicht einmal einen Nachbrenner und
klingt wie ein lauter Fön.
http://youtu.be/oHn8-Lz7e9s
-wahrscheinlich das selbe Prinzip wie bei Barthels
Juwel Benzinkocher;-)
Das Ding wirkte allerdings in der Phase des Anfeuerns auf
niedrige Einweihungsgrade sehr befremdlich, war aber effektiv
und äußerst durabel - hatte ich bei Motorradtouren über den
Balkan stets dabei und leistete beim Zubereiten von Tee
und Tütensuppen im NVA-Kochgeschirr gute Dienste. Nahm als
Brennstoff klaglos Zweitakt-Gemisch aus'm Kradtank - FR
Paul
2018-04-22 16:58:53 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Frank Nitzschner
Post by Torsten Mueller
Feuerstrahl??? Die Maschine hat nicht einmal einen Nachbrenner und
klingt wie ein lauter Fön.
http://youtu.be/oHn8-Lz7e9s
Ist doch normal, solche Triebwerke werden mit überfettetem Gemisch
gestartet.
Post by Frank Nitzschner
-wahrscheinlich das selbe Prinzip wie bei Barthels
Juwel Benzinkocher;-)
Du meinst die Barthels-Rakete? Hatte ich früher auch in Gebrauch, beim
Boofen, beim Trampen und beim Paddeln. Später bin ich dann auf den guten
Petroleumgaskocher umgestiegen, der war zwar etwas größer, aber
zuverlässiger.



genau diesen mit dem lauten Brenner hatte ich auch.
Post by Frank Nitzschner
Grüsse
Frank
Paule
--
Eine richtig gute Anti-Malware-Lösung?
30 Tage kostenlos und ohne Risiko testen?
http://www.emsisoft.de/de/software/antimalware/?id=5716961
direkter Download:
http://download.emsisoft.com/EmsisoftAntiMalwareSetup_5716961
Chr. Maercker
2018-04-20 22:28:48 UTC
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Raw Message
Post by x***@gmail.com
War denn Grützwurst republikweit bekannt? Ich würde die nach Mecklenburg
und Pommern verorten - war Standardgericht in der Greifswalder Mensa
academica, enthält als Füllstoff Froschaugen und ist ungenießbar.
"Tote Oma" war in nahezu allen Werksküchen und Mensen bekannt. Und
beileibe nicht das Schlimmste, was sie zu bieten hatten: In der Mensa
der IH Mittweida war z.B. Pichelsteiner Eintopf Spezialität des Hauses.
Und "tomatierte Makkaroni".
Post by x***@gmail.com
Nächster Tage beginnt die Saison des Hornfischs (blaugrüne Gräten),
der dürfte szt. das Binnenland nicht erreicht haben (und heute auch
kaum), den ham se in Gwd. an die Studiker verfüttert, bissa ihnen zu
die Ohren rauskam.
Im Binnenland haben sie ab 1970er nur noch Makrelen an Mensch und Tier
verfüttert. Deren traniger Geschmack und Zähigkeit unterschied sich kaum
von den mit Fischresten gemästeten Broilern.
Post by x***@gmail.com
Post by Torsten Mueller
ßugemutet wird, ist allerhand. Achso, im Kleenjedruckten steht's dann.
Aber Apfelmus? Ich erklär mir det so, daß perfide Bürger der BRD sich
mit ihrer machenwirunsnichtsvor depperten ßonenverwandtschaft een Spaß
erlauben wollten, und die ham's natürlich ooch jegloobt. Und so hält
sich diese kulinarische Unsäglichkeit bis heute.
Senfeier mit Möhrensalat??? Pellkartoffeln? - Genossen, ick gloobe, hier
wird een allzu illustres Bild gezeichnet.
Pass bloß uff, Kleena, glei biste wejen Herabwürdjung dranne!
Abgesehen davon: Pellkartoffeln waren eher selten im Angebot,
Raspelmöhren und Senfeier stimmt. Diese Spezalität wurde dereinst "gek.
Ei in saurer Sockensoße" getauft. Blitzblau gekochte Eier in einer
undefinierbaren säuerlichen Sauce von etwa der Farbe jener mausgrauen
Armeesocken. Auch ihr unvergleichliches Aroma könnte von einem Auszug
aus etwas zu lange getragenen Mausgrauen stammen. Salzkartoffeln aka
Nährschlamm waren die bei weitem häufigste Beilage dazu.
Post by x***@gmail.com
Und wat war det? Karsbader Schnitte, im NSW Hawaii-Toast jeheißen?
Seltsam, da hatten sie mit *Karlsbad* ausnahmsweise kein Problem.
Abgesehen davon, dass bei etlichen Straßen die Umbenamsung
seltsamerweise vergessen(?) wurde.
--
CU Chr. Maercker.
x***@gmail.com
2018-04-21 16:46:07 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Chr. Maercker
Post by x***@gmail.com
War denn Grützwurst republikweit bekannt? Ich würde die nach Mecklenburg
und Pommern verorten - war Standardgericht in der Greifswalder Mensa
academica, enthält als Füllstoff Froschaugen und ist ungenießbar.
"Tote Oma" war in nahezu allen Werksküchen und Mensen bekannt. Und
beileibe nicht das Schlimmste, was sie zu bieten hatten: In der Mensa
der IH Mittweida war z.B. Pichelsteiner Eintopf Spezialität des Hauses.
Und "tomatierte Makkaroni".
In einem Schreiben an den Preuß. Kultusminister vom Stein zum
Altenstein prophezeite Al. von Humboldt, jenes ministerielle Erlasse
würden die Berliner Univ. auf das Niveau des Textiltechnikums
Mittweida hinabbefördern - FR
Chr. Maercker
2018-04-23 10:11:52 UTC
Permalink
Raw Message
Post by x***@gmail.com
In einem Schreiben an den Preuß. Kultusminister vom Stein zum
Altenstein prophezeite Al. von Humboldt, jenes ministerielle Erlasse
würden die Berliner Univ. auf das Niveau des Textiltechnikums
Mittweida hinabbefördern - FR
Die IHM kann damit nicht gemeint sein. Die wurde erst 1867 als privates
Tehnikum gegründet. Da waren die Herrn v. Stein und v. Humboldt bereits
unter der Erde. Außerdem liegt Mittweida in Sachsen, was hatten die
Preußen damit zu schaffen?
--
CU Chr. Maercker.

Transport + Sport = Radfahren
Matthias Opatz
2018-04-22 17:58:28 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Chr. Maercker
Post by x***@gmail.com
War denn Grützwurst republikweit bekannt? Ich würde die nach Mecklenburg
und Pommern verorten - war Standardgericht in der Greifswalder Mensa
academica, enthält als Füllstoff Froschaugen und ist ungenießbar.
"Tote Oma" war in nahezu allen Werksküchen und Mensen bekannt. Und
beileibe nicht das Schlimmste, was sie zu bieten hatten: In der Mensa
der IH Mittweida war z.B. Pichelsteiner Eintopf Spezialität des Hauses.
Und "tomatierte Makkaroni".
Typische Mäkelgerichte in Werkküchehn waren eigentlich Flecke und Hirn.
Aber manche flogen da drauf.

Tote Oma in (so jedenfalls mein subjektiver Eindruck) bewährter
DDR-Qualität gibts übrigens im Burgstädter Fleischerimbiß auf dem
Leiptscher Hübf.

Matthias
Martin Ebert
2018-04-23 01:47:22 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Matthias Opatz
Post by Chr. Maercker
"Tote Oma" war in nahezu allen Werksküchen und Mensen bekannt.
Und berüchtigt.
Post by Matthias Opatz
Typische Mäkelgerichte in Werkküchehn waren eigentlich Flecke und Hirn.
Aber manche flogen da drauf.
Du kannst ja Leute kennen.

Ich "durfte" ab und an eine Kompanie Soldaten zur Küche chauffieren
und dort beaufsichtigen. Die jungen hungrigen Genossen aßen die
Kartoffeln, der Rest ging in die Tonne.

Die anschließende Stimmung war dementsprechend.

Mt
P.S: Wie geht es meiner ex-Nachbarin?
Torsten Mueller
2018-04-23 05:28:15 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Matthias Opatz
Typische Mäkelgerichte in Werkküchehn waren eigentlich Flecke und
Hirn. Aber manche flogen da drauf.
Man hat ja von anderen oft Horrorgeschichten gehört. Aber wo gab's denn
mal Hirn? Ich meine solches, das auch so hieß und nicht verarbeitet war.
Auch Flecke sind mir ein gänzliches Unbekanntnis. Leber gab's öfter, und
Nierchen. An andere Organe kann ich mich nicht erinnern.

T.M.
x***@gmail.com
2018-04-23 12:09:05 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Torsten Mueller
Post by Matthias Opatz
Typische Mäkelgerichte in Werkküchehn waren eigentlich Flecke und
Hirn. Aber manche flogen da drauf.
Man hat ja von anderen oft Horrorgeschichten gehört. Aber wo gab's denn
mal Hirn? Ich meine solches, das auch so hieß und nicht verarbeitet war.
Im nicht ganz billigen "Elephant" zu Weimar aß ich als Kind
zum erstenmal Steak mit gebratenem Hirn - also mir hat's gemeckt.
Post by Torsten Mueller
Auch Flecke sind mir ein gänzliches Unbekanntnis. Leber gab's öfter, und
Nierchen. An andere Organe kann ich mich nicht erinnern.
Herzragout, Lungenhaschee, panierter Kuheuter als Schnitzelsurrogat,
Kürbis süßsauer, Kohlrübeneinpott, der Schrecknisse waren etwelche - FR
Torsten Mueller
2018-04-23 13:15:39 UTC
Permalink
Raw Message
Post by x***@gmail.com
Post by Torsten Mueller
Auch Flecke sind mir ein gänzliches Unbekanntnis. Leber gab's öfter,
und Nierchen. An andere Organe kann ich mich nicht erinnern.
Herzragout, Lungenhaschee, panierter Kuheuter als Schnitzelsurrogat,
Nicht in meiner sächsischen Heimat, nie. Die schlimmen Sachen merkt man
sich ja.
Post by x***@gmail.com
Kürbis süßsauer,
Das ist auch sowas: Kürbis hab ich in meiner DDR-Zeit ein einziges Mal
gegessen und zwar als eine Art Kompott, jedenfalls kalt. Hat nicht
geschmeckt. Aber warum? Gab's keen Kürbis, oder was? Die Dinger wachsen
hier [TM] wie Unkraut. Und man kann halbwegs passable Sachen aus Kürbis
machen.
Post by x***@gmail.com
Kohlrübeneinpott, der Schrecknisse waren etwelche - FR
Die Kartoffelsuppe [1] meiner Kindheit teilt inzwischen zuverlässig das
Schicksal der Grützwurscht.

T.M.

[1] ich muß nicht erst erwähnen, daß die in der Kartoffensuppe liegende
Bockwurscht, zu der man ganz selbstverständlich einen stumpfen
Aluminiumlöffel bekam, ebenfalls zu schlimmen Vorkommnissen führte (wie
doof muß man sein, Kinder eine glitschige Wurst mit einem Löffel essen
zu lassen???)
Lars Gebauer
2018-04-23 14:02:43 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Torsten Mueller
Post by x***@gmail.com
Kürbis süßsauer,
Das ist auch sowas: Kürbis hab ich in meiner DDR-Zeit ein einziges Mal
gegessen und zwar als eine Art Kompott, jedenfalls kalt.
Geht mir genau so. Maximal selten irgendwo als Kompott. Kürbis kam in
der Küche unserer Region einfach nicht vor.
Post by Torsten Mueller
Hat nicht geschmeckt.
Mir auch nicht. Deswegen wurde das Gelumpe auch nicht vermißt.
Post by Torsten Mueller
Aber warum? Gab's keen Kürbis, oder was? Die Dinger wachsen
hier [TM] wie Unkraut. Und man kann halbwegs passable Sachen aus Kürbis
machen.
Das scheint mir irgendwie eine Modewelle zu sein. Irgendwelche
Kürbis-Produzenten scheinen die Dinger seit ein paar Jahren massiv zu
pushen.

Aber es schmeckt immer noch nicht. "Kürbiscremesüppchen", bäh!
Frank Hucklenbroich
2018-04-23 14:56:42 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Lars Gebauer
Post by Torsten Mueller
Aber warum? Gab's keen Kürbis, oder was? Die Dinger wachsen
hier [TM] wie Unkraut. Und man kann halbwegs passable Sachen aus Kürbis
machen.
Das scheint mir irgendwie eine Modewelle zu sein. Irgendwelche
Kürbis-Produzenten scheinen die Dinger seit ein paar Jahren massiv zu
pushen.
Halloween!

Grüße,

Frank
Torsten Mueller
2018-04-23 15:12:57 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Lars Gebauer
Das scheint mir irgendwie eine Modewelle zu sein. Irgendwelche
Kürbis-Produzenten scheinen die Dinger seit ein paar Jahren massiv zu
pushen.
Aber es schmeckt immer noch nicht. "Kürbiscremesüppchen", bäh!
Kann gut sein, vor allem im Winter. Muß natürlich dicke sein wie
Polenta, so'n Wasserzeugs kann einfach nicht schmecken [1]. Und homogene
Konsistenz wird benötigt, Brocken dürfen nicht drin sein. - Nicht, daß
ich mich drum reißen täte, ist aber mal was anderes.

T.M.

[1] viele Leute haben ja die hirnverbrannte Vorstellung, Suppe habe
etwas mit Wasser tun tun, das ist eben ein großer Irrtum
René Marquardt
2018-04-23 15:41:38 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Lars Gebauer
Post by Torsten Mueller
Post by x***@gmail.com
Kürbis süßsauer,
Das ist auch sowas: Kürbis hab ich in meiner DDR-Zeit ein einziges Mal
gegessen und zwar als eine Art Kompott, jedenfalls kalt.
Geht mir genau so. Maximal selten irgendwo als Kompott. Kürbis kam in
der Küche unserer Region einfach nicht vor.
Stimmt. So quasi sauer eingelegte Kuerbiswuerfel.
Post by Lars Gebauer
Post by Torsten Mueller
Hat nicht geschmeckt.
Mir auch nicht. Deswegen wurde das Gelumpe auch nicht vermißt.
Post by Torsten Mueller
Aber warum? Gab's keen Kürbis, oder was? Die Dinger wachsen
hier [TM] wie Unkraut. Und man kann halbwegs passable Sachen aus Kürbis
machen.
Das scheint mir irgendwie eine Modewelle zu sein. Irgendwelche
Kürbis-Produzenten scheinen die Dinger seit ein paar Jahren massiv zu
pushen.
Aber es schmeckt immer noch nicht. "Kürbiscremesüppchen", bäh!
Es gibt lecker Kuerbiskuchen, und alles moegliche mit "pumpkin spice".
Und obwohl die Dinger tatsaechlich wild auf dem Misthaufen wachsen,
gabs zu DDR-Zeiten nichts Essbares aus denen, obwohl man haette koennen ;)
Uwe Schickedanz
2018-04-23 19:53:20 UTC
Permalink
Raw Message
On Mon, 23 Apr 2018 08:41:38 -0700 (PDT), René Marquardt
Post by René Marquardt
Post by Lars Gebauer
Post by Torsten Mueller
Post by x***@gmail.com
Kürbis süßsauer,
Das ist auch sowas: Kürbis hab ich in meiner DDR-Zeit ein einziges Mal
gegessen und zwar als eine Art Kompott, jedenfalls kalt.
Geht mir genau so. Maximal selten irgendwo als Kompott. Kürbis kam in
der Küche unserer Region einfach nicht vor.
Stimmt. So quasi sauer eingelegte Kuerbiswuerfel.
Deutsche Ananas.


Gruß Uwe
--
"Freiheit nur für die Anhänger der Regierung, nur für Mitglieder
einer Partei - mögen sie noch so zahlreich sein - ist keine Freiheit.
Freiheit ist immer nur Freiheit des anders Denkenden."
=== http://www.sicherheitslampe.de ===
Lars Gebauer
2018-04-24 07:07:17 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Uwe Schickedanz
On Mon, 23 Apr 2018 08:41:38 -0700 (PDT), René Marquardt
Post by René Marquardt
Post by Lars Gebauer
Post by Torsten Mueller
Post by x***@gmail.com
Kürbis süßsauer,
Das ist auch sowas: Kürbis hab ich in meiner DDR-Zeit ein einziges Mal
gegessen und zwar als eine Art Kompott, jedenfalls kalt.
Geht mir genau so. Maximal selten irgendwo als Kompott. Kürbis kam in
der Küche unserer Region einfach nicht vor.
Stimmt. So quasi sauer eingelegte Kuerbiswuerfel.
Deutsche Ananas.
Mecklenburger Ananas. Das ist aber kein Kürbis.
Christina Kunze
2018-04-23 14:13:40 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Torsten Mueller
[1] ich muß nicht erst erwähnen, daß die in der Kartoffensuppe liegende
Bockwurscht, zu der man ganz selbstverständlich einen stumpfen
Aluminiumlöffel bekam, ebenfalls zu schlimmen Vorkommnissen führte (wie
doof muß man sein, Kinder eine glitschige Wurst mit einem Löffel essen
zu lassen???)
Hahaha! Als ich noch in der Schule gegessen habe, war das immer eine
gute Ausrede für allerlei unauffällig Spritzereien ("das geht immer so
schwer mit diesem blöden Löffel!"). Außerdem konnte man die Löffel dabei
lustig verknicken.
Weniger lustig fand ich das unangenehme Gefühl, wenn man mit diesem
Schulbesteck an die Plomben kam.

chr
x***@gmail.com
2018-04-24 16:03:15 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Torsten Mueller
Post by x***@gmail.com
Herzragout, Lungenhaschee, panierter Kuheuter als Schnitzelsurrogat,
Nicht in meiner sächsischen Heimat, nie. Die schlimmen Sachen merkt man
sich ja.
Panierten Euter gab's auch in der Greifswalder Mensa academica.
Post by Torsten Mueller
Post by x***@gmail.com
Kürbis süßsauer,
Das ist auch sowas: Kürbis hab ich in meiner DDR-Zeit ein einziges Mal
gegessen und zwar als eine Art Kompott, jedenfalls kalt. Hat nicht
geschmeckt. Aber warum? Gab's keen Kürbis, oder was? Die Dinger wachsen
hier [TM] wie Unkraut.
Ich denke, daß im ev- Kindergarten die Kürbisse aus dem
Pfarrgarten kamen, süßsauer eingekocht und als Kompott gereicht wurden.
Post by Torsten Mueller
Und man kann halbwegs passable Sachen aus Kürbis machen.
Man kann's aber auch lassen.
Post by Torsten Mueller
Post by x***@gmail.com
Kohlrübeneinpott, der Schrecknisse waren etwelche.
Die Kartoffelsuppe [1] meiner Kindheit teilt inzwischen zuverlässig das
Schicksal der Grützwurscht.
Kartoffelsuppe ästimiere ich bis auf den heutigen - im Kindergarten
hatte es eine Köchin, die bereitete K-Suppe auf schlesische Art,
scil. mit Rosinen oder Sultaninen, mir als Kind sehr angenehm an
die Zunge.
Post by Torsten Mueller
[1] ich muß nicht erst erwähnen, daß die in der Kartoffensuppe liegende
Bockwurscht, zu der man ganz selbstverständlich einen stumpfen
Aluminiumlöffel bekam, ebenfalls zu schlimmen Vorkommnissen führte (wie
doof muß man sein, Kinder eine glitschige Wurst mit einem Löffel essen
zu lassen???)
Auch bei den Großen! Eine Autobahnraststätte bei Würzburg
hatte K-Suppe auf fränkische Art, die nahm ich so gerne ein,
daß ich auch Umwege fuhr, um ein Tellerchen zu verzehren.
Die B-Wurst wurde im Stück reingegeben, ich fuhrwerkte
mit Messer & Gabel im Trüben rum und hatte im Verfolg
einen heftigen Schwall K-Suppe auf meinen nadelgestreiften
Zweireiher.
Seitdem kommt mir B-Wurst nur noch geschnitten in Suppen - FR
Paul
2018-04-24 21:18:13 UTC
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Raw Message
Post by x***@gmail.com
Post by Torsten Mueller
Post by x***@gmail.com
Herzragout, Lungenhaschee, panierter Kuheuter als Schnitzelsurrogat,
Nicht in meiner sächsischen Heimat, nie. Die schlimmen Sachen merkt man
sich ja.
Panierten Euter gab's auch in der Greifswalder Mensa academica.
Post by Torsten Mueller
Post by x***@gmail.com
Kürbis süßsauer,
Das ist auch sowas: Kürbis hab ich in meiner DDR-Zeit ein einziges Mal
gegessen und zwar als eine Art Kompott, jedenfalls kalt. Hat nicht
geschmeckt. Aber warum? Gab's keen Kürbis, oder was? Die Dinger wachsen
hier [TM] wie Unkraut.
Ich denke, daß im ev- Kindergarten die Kürbisse aus dem
Pfarrgarten kamen, süßsauer eingekocht und als Kompott gereicht wurden.
Post by Torsten Mueller
Und man kann halbwegs passable Sachen aus Kürbis machen.
Man kann's aber auch lassen.
Post by Torsten Mueller
Post by x***@gmail.com
Kohlrübeneinpott, der Schrecknisse waren etwelche.
Die Kartoffelsuppe [1] meiner Kindheit teilt inzwischen zuverlässig das
Schicksal der Grützwurscht.
Kartoffelsuppe ästimiere ich bis auf den heutigen - im Kindergarten
hatte es eine Köchin, die bereitete K-Suppe auf schlesische Art,
scil. mit Rosinen oder Sultaninen, mir als Kind sehr angenehm an
die Zunge.
Post by Torsten Mueller
[1] ich muß nicht erst erwähnen, daß die in der Kartoffensuppe liegende
Bockwurscht, zu der man ganz selbstverständlich einen stumpfen
Aluminiumlöffel bekam, ebenfalls zu schlimmen Vorkommnissen führte (wie
doof muß man sein, Kinder eine glitschige Wurst mit einem Löffel essen
zu lassen???)
Hattet ihr kein eigenes Besteck? Wir haben in der Schulspeisung immer
unser eigenes Besteck benutzt, das hatten wir in einer Bestecktasche von
zu Hause mitgebracht.
Post by x***@gmail.com
Auch bei den Großen! Eine Autobahnraststätte bei Würzburg
hatte K-Suppe auf fränkische Art, die nahm ich so gerne ein,
daß ich auch Umwege fuhr, um ein Tellerchen zu verzehren.
Die B-Wurst wurde im Stück reingegeben, ich fuhrwerkte
mit Messer & Gabel im Trüben rum und hatte im Verfolg
einen heftigen Schwall K-Suppe auf meinen nadelgestreiften
Zweireiher.
Seitdem kommt mir B-Wurst nur noch geschnitten in Suppen - FR
Klar Ritter, da war die Gier mal wieder sehr viel größer als der
Verstand. Jeder halbwegs kultivierte Esser verzehrt bevor er die Wurst
anrührt erst mal mindestens die Hälfte der Suppe, dann sinkt die Gefahr
solcher Unfälle selbst bei extremen Grobmotorikern ganz gewaltig. Aber
wer im nadelgestreiften Zweireiher unterwegs ist hat es wohl nicht
besser verdient.

Paule
--
Eine richtig gute Anti-Malware-Lösung?
30 Tage kostenlos und ohne Risiko testen?
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http://download.emsisoft.com/EmsisoftAntiMalwareSetup_5716961
René Marquardt
2018-04-24 21:47:53 UTC
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Raw Message
Post by Paul
Post by x***@gmail.com
Post by Torsten Mueller
Post by x***@gmail.com
Herzragout, Lungenhaschee, panierter Kuheuter als Schnitzelsurrogat,
Nicht in meiner sächsischen Heimat, nie. Die schlimmen Sachen merkt man
sich ja.
Panierten Euter gab's auch in der Greifswalder Mensa academica.
Post by Torsten Mueller
Post by x***@gmail.com
Kürbis süßsauer,
Das ist auch sowas: Kürbis hab ich in meiner DDR-Zeit ein einziges Mal
gegessen und zwar als eine Art Kompott, jedenfalls kalt. Hat nicht
geschmeckt. Aber warum? Gab's keen Kürbis, oder was? Die Dinger wachsen
hier [TM] wie Unkraut.
Ich denke, daß im ev- Kindergarten die Kürbisse aus dem
Pfarrgarten kamen, süßsauer eingekocht und als Kompott gereicht wurden.
Post by Torsten Mueller
Und man kann halbwegs passable Sachen aus Kürbis machen.
Man kann's aber auch lassen.
Post by Torsten Mueller
Post by x***@gmail.com
Kohlrübeneinpott, der Schrecknisse waren etwelche.
Die Kartoffelsuppe [1] meiner Kindheit teilt inzwischen zuverlässig das
Schicksal der Grützwurscht.
Kartoffelsuppe ästimiere ich bis auf den heutigen - im Kindergarten
hatte es eine Köchin, die bereitete K-Suppe auf schlesische Art,
scil. mit Rosinen oder Sultaninen, mir als Kind sehr angenehm an
die Zunge.
Post by Torsten Mueller
[1] ich muß nicht erst erwähnen, daß die in der Kartoffensuppe liegende
Bockwurscht, zu der man ganz selbstverständlich einen stumpfen
Aluminiumlöffel bekam, ebenfalls zu schlimmen Vorkommnissen führte (wie
doof muß man sein, Kinder eine glitschige Wurst mit einem Löffel essen
zu lassen???)
Hattet ihr kein eigenes Besteck? Wir haben in der Schulspeisung immer
unser eigenes Besteck benutzt, das hatten wir in einer Bestecktasche von
zu Hause mitgebracht.
Post by x***@gmail.com
Auch bei den Großen! Eine Autobahnraststätte bei Würzburg
hatte K-Suppe auf fränkische Art, die nahm ich so gerne ein,
daß ich auch Umwege fuhr, um ein Tellerchen zu verzehren.
Die B-Wurst wurde im Stück reingegeben, ich fuhrwerkte
mit Messer & Gabel im Trüben rum und hatte im Verfolg
einen heftigen Schwall K-Suppe auf meinen nadelgestreiften
Zweireiher.
Seitdem kommt mir B-Wurst nur noch geschnitten in Suppen - FR
Klar Ritter, da war die Gier mal wieder sehr viel größer als der
Verstand. Jeder halbwegs kultivierte Esser verzehrt bevor er die Wurst
anrührt erst mal mindestens die Hälfte der Suppe,
Der kultivierte Esser wird es sich verbitten, daß man ihm
eine Bockwurst in eine Suppe schmeißt.
Torsten Mueller
2018-04-25 06:19:04 UTC
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Raw Message
Post by Paul
Post by Torsten Mueller
[1] ich muß nicht erst erwähnen, daß die in der Kartoffensuppe
liegende Bockwurscht, zu der man ganz selbstverständlich einen
stumpfen Aluminiumlöffel bekam, ebenfalls zu schlimmen Vorkommnissen
führte (wie doof muß man sein, Kinder eine glitschige Wurst mit
einem Löffel essen zu lassen???)
Hattet ihr kein eigenes Besteck? Wir haben in der Schulspeisung immer
unser eigenes Besteck benutzt, das hatten wir in einer Bestecktasche
von zu Hause mitgebracht.
In meiner POS-Schulspeisung, die in einer etwas entfernten Gaststätte
abgewickelt wurde, gab's vorhandenes Alu-Besteck. Die Küchenfrauen
legten aber zur Vermeidung von Unfuch nicht jeden Tag die gesamte
Palette aus. Suppe hieß halt Löffel. Messer und Gabel zu der Wurscht
bekam nur die Aufsichtsperson, die dann in jungen Jahren auch noch von
Teller zu Teller ging und den Kinderchen ihr Zeugs zurechtschnippelte.

Vorhandenes Besteck gab's auch an der Berufsschule, im Betrieb und an
der Uni, nicht aber beim Militär.

Ich kam während meines ruhmreichen Dienstes immerhin aus einem Objekt,
in dem es Teller gab. Ich erwähne das deshalb, weil es auch Orte gab,
die keine verdammten Teller hatten, dort mußte der Soldat selbst einen
Teller mit zum Essen bringen (und den benutzten Teller auch wieder
mitnehmen) [1]. Das war ausgesprochen blöd, wenn man dort einen
Wachdienst schob und von irgendwelchen Tellern nichts wußte: das
Fassungsvermögen zweier Hände ist halt begrenzt, insbesondere beim
Mittagessen.

T.M.

[1] So, und nun bezichtigt mich wieder der Geschichtsklitterung.
Stahnsdorf Objekt 1 (zwei MSB) mit Teller, Objekt 2 (das dazugehörige
PB) ohne Teller (1987).
Wolf gang P u f f e
2018-04-24 17:32:10 UTC
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Raw Message
Post by Matthias Opatz
Typische Mäkelgerichte in Werkküchehn waren eigentlich Flecke und
Hirn. Aber manche flogen da drauf.
...
... Lungenhaschee
Lungenhaschee bei den Grenzsoldaten war ja schon mal Thema einer
"DDR-Grenzer Doku" im TV. ;-)
"SEDWitz", die Folge "Kaiserwalzer"

Hier am Minute 10:56 und nochmal ab Minute 19:28:

http://www.ardmediathek.de/tv/Sedwitz-Alle-Folgen-der-Serie/Kaiserwalzer/BR-Fernsehen/Video?bcastId=28642500&documentId=50245078

W.

Falls jemand alle Folgen sehen will:
http://www.ardmediathek.de/tv/Sedwitz-Alle-Folgen-der-Serie/Sendung?documentId=28642500&bcastId=28642500
Gunter Kühne
2018-04-23 12:56:08 UTC
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Raw Message
Post by Torsten Mueller
Post by Matthias Opatz
Typische Mäkelgerichte in Werkküchehn waren eigentlich Flecke und
Hirn. Aber manche flogen da drauf.
Man hat ja von anderen oft Horrorgeschichten gehört. Aber wo gab's denn
mal Hirn? Ich meine solches, das auch so hieß und nicht verarbeitet war.
Auch Flecke sind mir ein gänzliches Unbekanntnis.
Also sowohl von der Großküche des VEB Strömungsmaschinen als auch aus
der Küche des Kraftwerkes an der Nossner Brücke bekamen wir derartiges
öfter vorgesetzt.
Komischerweise, aber außer Frühstück dort niee Solianka.
An Hirn kann ich mich auch nicht erinnern.


Leber gab's öfter, und
Post by Torsten Mueller
Nierchen. An andere Organe kann ich mich nicht erinnern.
Herz??
das gabs auch ab und an.
GK
Matthias Opatz
2018-04-23 15:49:50 UTC
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Raw Message
Post by Gunter Kühne
An Hirn kann ich mich auch nicht erinnern.
Kenn ich aus der Werkskantine des Stahlwerks Gröditz.

Aber nicht "alternativlos". WIMRE gab es 3 Gerichte zur Wahl.

Matthias
Torsten Mueller
2018-04-23 16:29:53 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Matthias Opatz
Post by Gunter Kühne
An Hirn kann ich mich auch nicht erinnern.
Kenn ich aus der Werkskantine des Stahlwerks Gröditz.
Aber nicht "alternativlos". WIMRE gab es 3 Gerichte zur Wahl.
Du willstoch hier nich auf unbeholfne Art den Eindruck erwecken,
Sporzfroind, daß bei uns die Hirnlosigkeit überwochen hat, oder?

T.M.
Gunter Kühne
2018-04-23 16:57:49 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Torsten Mueller
Post by Matthias Opatz
Post by Gunter Kühne
An Hirn kann ich mich auch nicht erinnern.
Kenn ich aus der Werkskantine des Stahlwerks Gröditz.
Aber nicht "alternativlos". WIMRE gab es 3 Gerichte zur Wahl.
Du willstoch hier nich auf unbeholfne Art den Eindruck erwecken,
Sporzfroind, daß bei uns die Hirnlosigkeit überwochen hat, oder?
T.M.
Wieso, Hirn ist doch jetzt erst verboten. ;)
x***@gmail.com
2018-04-24 16:06:44 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Matthias Opatz
Post by Gunter Kühne
An Hirn kann ich mich auch nicht erinnern.
Kenn ich aus der Werkskantine des Stahlwerks Gröditz.
Aber nicht "alternativlos". WIMRE gab es 3 Gerichte zur Wahl.
Für DDR-Verhältnisse otlitschno war das Essen in den Kantinen
der Ölraffinerie Schwedt (PCK), besonders das in der
Nachtschicht - FR
Wolf gang P u f f e
2018-04-24 16:54:48 UTC
Permalink
Raw Message
Post by x***@gmail.com
Für DDR-Verhältnisse otlitschno war das Essen in den Kantinen
der Ölraffinerie Schwedt (PCK), besonders das in der
Nachtschicht - FR
Nachtschichtessen war im Allgemeinen auch bei Zeiss etwas besser als
normales Mittag am Tage.

W.
Torsten Mueller
2018-04-25 06:20:59 UTC
Permalink
Raw Message
Für DDR-Verhältnisse otlitschno war das Essen in den Kantinen der
Ölraffinerie Schwedt (PCK), besonders das in der Nachtschicht - FR
Otlitschno war's an der Trasse. Restaurantniveau, dreimal täglich warm.

T.M.
x***@gmail.com
2018-04-25 16:52:11 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Torsten Mueller
Für DDR-Verhältnisse otlitschno war das Essen in den Kantinen der
Ölraffinerie Schwedt (PCK), besonders das in der Nachtschicht.
Otlitschno war's an der Trasse.
Konntest Du Dich davon autoptisch überzeugen?
Mein Bruder war Mitte 80er vom Schriftstellerverband dorhin
entsandt worden, berichtete nur Betrübliches, das dementsprechende
Manuskript erschien auch nie, müßte heute noch im Archiv des
Mitteldeutschen Verlages liegen.
Post by Torsten Mueller
Restaurantniveau, dreimal täglich warm.
Wohl Preisstufe IV, wa - FR
Torsten Mueller
2018-04-30 06:28:38 UTC
Permalink
Raw Message
Post by x***@gmail.com
Post by Torsten Mueller
Otlitschno war's an der Trasse.
Konntest Du Dich davon autoptisch überzeugen?
Sommer 1990, autooptisch.
^^
Post by x***@gmail.com
Mein Bruder war Mitte 80er vom Schriftstellerverband dorhin entsandt
worden, berichtete nur Betrübliches,
Selbstverständlich. Vor allem die sozialen Umstände waren desolat. Der
sozialistische Mensch lebte beiderseits des Stacheldrahtzaunes, den
schlaue leitende Verantwortliche wohlweislich angebracht hatten, in
umfassender Verwahrlosung. Dennoch wurde der diesseits des Zaunes von
dem jenseits des Zaunes bewundert und beneidet. Die meisten Deutschen,
die längere Zeit dort waren und zurückkamen, werden eine ganze Weile
gebraucht haben, bis sie zu Hause (zumal im noch nicht wiedervereinigten
Deutschland) wieder halbwegs fußfassen konnten und einige werden's
wahrscheinlich nie mehr richtig gepackt haben.
Post by x***@gmail.com
Post by Torsten Mueller
Restaurantniveau, dreimal täglich warm.
Wohl Preisstufe IV, wa - FR
Das komplett eingeflogene, kostenlose Essen diente der Aufrechterhaltung
der Moral und war desbehuflich ein ganz wesentliches Mittel, genau wie
die täglichen Videovorführungen, bevor man sich endgültig die Birne
zuschüttete.

T.M.
x***@gmail.com
2018-04-30 15:52:54 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Torsten Mueller
Post by x***@gmail.com
Post by Torsten Mueller
Otlitschno war's an der Trasse.
Konntest Du Dich davon autoptisch überzeugen?
Sommer 1990, autooptisch.
^^
Wo Deines Amtes nicht ist, da laß Deinen Fürwitz!

Ich nehme an, Du hast Dich auch autogastrisch überzeugt.
Post by Torsten Mueller
Post by x***@gmail.com
Mein Bruder war Mitte 80er vom Schriftstellerverband dorthin entsandt
worden, berichtete nur Betrübliches (...)
Selbstverständlich. Vor allem die sozialen Umstände waren desolat. Der
sozialistische Mensch lebte beiderseits des Stacheldrahtzaunes, den
schlaue leitende Verantwortliche wohlweislich angebracht hatten, in
umfassender Verwahrlosung. Dennoch wurde der diesseits des Zaunes von
dem jenseits des Zaunes bewundert und beneidet.
Mitte 80er war das von Gorbi verfügte Wodkaverdikt virulent und
vor den Lagern der DDRschen an der Trasse bettelten Russen um
geitige Getränke. Auch von russischen Prostitutki berichtete
mein Bruder - und daß selbst Sprudelwasser aus der DDR
herangekarrt wurde, wo man doch russisches mineralka durchaus
hätte hernehmen können.
Post by Torsten Mueller
Post by x***@gmail.com
Post by Torsten Mueller
Restaurantniveau, dreimal täglich warm.
Wohl Preisstufe IV, wa
Das komplett eingeflogene, kostenlose Essen diente der Aufrechterhaltung
der Moral und war desbehuflich ein ganz wesentliches Mittel, genau wie
die täglichen Videovorführungen, bevor man sich endgültig die Birne
zuschüttete.
Ja, ja, der Abusus...
Ein Bergbaustudent aus bekannter Familie von der Ruhr berichtete
mir nach Berbaubeflissenenschichten in Finnland, wie der Tag eines
Ingenieurs dort aussah: aufstehen im Dunkeln, einfahren, ausfahren
im Dunkel der Nacht, Einnahme einer Pulle Wodka, Ruhe im Schacht - FR
Gunter Kühne
2018-04-25 09:06:31 UTC
Permalink
Raw Message
Post by x***@gmail.com
Post by Matthias Opatz
Post by Gunter Kühne
An Hirn kann ich mich auch nicht erinnern.
Kenn ich aus der Werkskantine des Stahlwerks Gröditz.
Aber nicht "alternativlos". WIMRE gab es 3 Gerichte zur Wahl.
Für DDR-Verhältnisse otlitschno war das Essen in den Kantinen
der Ölraffinerie Schwedt (PCK), besonders das in der
Nachtschicht - FR
Naja und bei beste Soljanka gabs am Berliner ring Kurz hinter Potsdam.
Da war die Suppe dann durch.
Darüber gabs sogar mal ein Buch.
Ansonsten muss man noch den nachmittnächtlichen Treffpunkt der
Schallplattenaleinunterhalter an Wochenenden im Neustädter Bahnhof
betrachten.
Da wurde dann eine entsprechende Soljanka vorgehalten. :
( Zeitrahmen 1974 bis 19779
gunter Kühne
2018-04-27 10:14:03 UTC
Permalink
Raw Message
Post by x***@gmail.com
Post by Matthias Opatz
Post by Gunter Kühne
An Hirn kann ich mich auch nicht erinnern.
Kenn ich aus der Werkskantine des Stahlwerks Gröditz.
Aber nicht "alternativlos". WIMRE gab es 3 Gerichte zur Wahl.
Für DDR-Verhältnisse otlitschno war das Essen in den Kantinen
der Ölraffinerie Schwedt (PCK), besonders das in der
Nachtschicht - FR
Naja und bei beste Soljanka gabs am Berliner Ring Kurz hinter Potsdam.
Da war die Suppe dann durch.
Ich meinte den Eisenbahnring.
Mit dem Soljanka Spezialzug ( V60 und ein Kesselwagen.)
Darüber gabs sogar mal ein Buch.
Ansonsten muss man noch den nachmittnächtlichen Treffpunkt der
Schallplattenaleinunterhalter an Wochenenden im Neustädter Bahnhof
betrachten.
( Zeitrahmen 1974 bis 19779
Matthias Opatz
2018-04-22 17:49:09 UTC
Permalink
Raw Message
Post by x***@gmail.com
War denn Grützwurst republikweit bekannt?
Unbedingt!

Matthias
Frank Müller
2018-04-20 14:49:56 UTC
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Raw Message
Post by Torsten Mueller
(Freßthreads gehen ja immer ...)
https://www.berliner-zeitung.de/berlin/von-soljanka-bis-wuerzfleisch--sieben-ddr-rezepte--die-die-zeit-ueberlebt-haben-25641430
Darin Wurstgulasch auf Basis von Tomatenmark oder Ketchup. Ein Unding.
Gab's nie.
Wieso Unding? Es gab auch in der DDR gelegentlich Ketchup, aber
zum Kochen hat man da eher Letscho genommen, das gab's wirklich
immer.
Post by Torsten Mueller
Es war ja gerade Wesensmerkmal und Erfolgsgarant der orangen
Soße, daß sie doch gänzlich ohne Tomaten hergestellt wurde.
Mal ne Frage, wo lag deine DDR? In meiner wuchsen damals in jeden
Garten Tomaten und das sogar besser als heute.
Post by Torsten Mueller
P.S.: Mein im Horizontaltoaster hergestellter 4cm dicker Spezialtoast
ist natürlich wieder nicht aufgeführt. Dummköpfe! Ich suche seit 20
Jahren einen anständigen Nachfolge-Toaster, es gibt keinen.
Dann such doch einfach nach "Party-Grill DDR".

Frank
Gunter Kühne
2018-04-20 15:23:21 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Frank Müller
Post by Torsten Mueller
(Freßthreads gehen ja immer ...)
https://www.berliner-zeitung.de/berlin/von-soljanka-bis-wuerzfleisch--sieben-ddr-rezepte--die-die-zeit-ueberlebt-haben-25641430
Darin Wurstgulasch auf Basis von Tomatenmark oder Ketchup. Ein Unding.
Gab's nie.
Naja Groß Küchen verwendeten das Tomaten Pulver aus den 50 KG Säcken.
Aus was das bestand, entzieht sich meiner Kenntnis und ich will es
eigentlich auch nicht wissen :(
Post by Frank Müller
Wieso Unding? Es gab auch in der DDR gelegentlich Ketchup, aber
zum Kochen hat man da eher Letscho genommen, das gab's wirklich
immer.
Oder eben Tomatenmark.
Das gabs, in den Ungarischen Dosen, eigentlich auch immer.
Post by Frank Müller
Post by Torsten Mueller
Es war ja gerade Wesensmerkmal und Erfolgsgarant der orangen
Soße, daß sie doch gänzlich ohne Tomaten hergestellt wurde.
Für das o.G. Pulver mag das zutreffen.
Post by Frank Müller
Mal ne Frage, wo lag deine DDR? In meiner wuchsen damals in jeden
Garten Tomaten und das sogar besser als heute.
In fast jeden. :)
Post by Frank Müller
Post by Torsten Mueller
P.S.: Mein im Horizontaltoaster hergestellter 4cm dicker Spezialtoast
ist natürlich wieder nicht aufgeführt. Dummköpfe! Ich suche seit 20
Jahren einen anständigen Nachfolge-Toaster, es gibt keinen.
Dann such doch einfach nach "Party-Grill DDR".
Frank
Torsten Mueller
2018-04-20 15:49:08 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Frank Müller
Post by Torsten Mueller
Es war ja gerade Wesensmerkmal und Erfolgsgarant der orangen
Soße, daß sie doch gänzlich ohne Tomaten hergestellt wurde.
Mal ne Frage, wo lag deine DDR? In meiner wuchsen damals in jeden
Garten Tomaten und das sogar besser als heute.
Aber nicht für eine Großküche.

T.M.
Chr. Maercker
2018-04-20 22:34:05 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Frank Müller
Wieso Unding? Es gab auch in der DDR gelegentlich Ketchup, aber
Bis Mitte 1970er sogar regelmäßig. Danach bekam er Seltenheitswert.
Post by Frank Müller
zum Kochen hat man da eher Letscho genommen, das gab's wirklich
immer.
Wo? Wo? Wo? (frei nach Otto: Wie bringt man einen DDR-Bürger zum Bellen?)
Post by Frank Müller
Post by Torsten Mueller
Es war ja gerade Wesensmerkmal und Erfolgsgarant der orangen
Soße, daß sie doch gänzlich ohne Tomaten hergestellt wurde.
Mal ne Frage, wo lag deine DDR? In meiner wuchsen damals in jeden
Garten Tomaten und das sogar besser als heute.
Die wurden aber kaum zu Ketchup vermanscht, gerade, weil sie gut
schmeckten. Soljanka hab ich einklich nur in Kneipen gegessen und dort
interessierte es mich nicht gar zu sehr, was drin war. Was dort auf den
Tisch kam wurde gegessen oder man durfte gehen! --


CU Chr. Maercker.
Martin Ebert
2018-04-20 23:50:14 UTC
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Raw Message
Post by Chr. Maercker
Post by Frank Müller
In meiner wuchsen damals in jeden
Garten Tomaten und das sogar besser als heute.
Die wurden aber kaum zu Ketchup vermanscht, gerade, weil sie gut
schmeckten.
Das erzählst Du mal lieber nicht in Werder.

Das die in homöopathischen Dosen auf den einheimischen Markt
kamen, hat eher damit zu tun, dass die DDR immer devisenklamm
war.

Mt
d***@gmail.com
2018-04-21 04:43:54 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Martin Ebert
Post by Chr. Maercker
Post by Frank Müller
In meiner wuchsen damals in jeden
Garten Tomaten und das sogar besser als heute.
Die wurden aber kaum zu Ketchup vermanscht, gerade, weil sie gut
schmeckten.
Das erzählst Du mal lieber nicht in Werder.
Das die in homöopathischen Dosen auf den einheimischen Markt
kamen, hat eher damit zu tun, dass die DDR immer devisenklamm
war.
Mt
Das ultimative Soljanka Rezept postet ich vor ein paar Jahren in der mampf Gruppe
und es hat bis heute Bestand und wird regelmäßig bei meinen Hofparties in der
Menge von ca.15- 20 Litern ausgeschenkt.

https://groups.google.com/forum/#!topic/de.rec.mampf/q_FftV7nVCk%5B1-25%5D

Ansonsten muß ich hier feststellen, daß hier fast nur Koch- und
Essbanausen mitschreiben. Auch so ein Erbe welches uns die Zone
mit ihrem Soßenverbundnetz hinterlassen hat.

BGE
x***@gmail.com
2018-04-21 16:59:21 UTC
Permalink
Raw Message
Post by d***@gmail.com
Das ultimative Soljanka Rezept postet ich vor ein paar Jahren in der mampf Gruppe
und es hat bis heute Bestand und wird regelmäßig bei meinen Hofparties in der
Menge von ca.15- 20 Litern ausgeschenkt.
https://groups.google.com/forum/#!topic/de.rec.mampf/q_FftV7nVCk%5B1-25%5D
Ihrer schlichten und zurückhaltenden Wesensart folgend, würgen
die Schwaben auch ein paar Löffel davon runter, ohne Dir gleich
die Brühe über den Kopp zu jießen.
J. hatte in Stuttgart studiert, erbte überraschend eine gewaltige
Fabrik im Rheinland, kam nach Stuttgart und lud uns in einen
Biergarten, irgendwo auf der Höhe ein. J. verzehrte mit sichtlichem
Genuß zwei riesige Portionen Roschdbraden mit Zwiebeln und
Spätzle, mehrere Gläser Lehrensteinsfelder und auf die Frage
der Serviererin, wie 's denn geschmeckt hätte, antwortete er
lapidar: unter aller Sau.
Post by d***@gmail.com
Ansonsten muß ich hier feststellen, daß hier fast nur Koch- und
Essbanausen mitschreiben. Auch so ein Erbe welches uns die Zone
mit ihrem Soßenverbundnetz hinterlassen hat.
Ja, danke, Du mich auch, Borisle - FR
d***@gmail.com
2018-04-22 10:39:51 UTC
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Raw Message
Post by x***@gmail.com
Post by d***@gmail.com
Das ultimative Soljanka Rezept postet ich vor ein paar Jahren in der mampf Gruppe
und es hat bis heute Bestand und wird regelmäßig bei meinen Hofparties in der
Menge von ca.15- 20 Litern ausgeschenkt.
https://groups.google.com/forum/#!topic/de.rec.mampf/q_FftV7nVCk%5B1-25%5D
Ihrer schlichten und zurückhaltenden Wesensart folgend, würgen
die Schwaben auch ein paar Löffel davon runter, ohne Dir gleich
die Brühe über den Kopp zu jießen.
Und so gehen regelmäßig 15-20 Liter drauf.
Du bist ein Schwätzer. Du bedienst voll das Klischee
des großmäuligen, besserwisserischen Hauptstädters
der aber eigentlich zu dämlich oder zu faul ist einen
Nagel grade in die Wand zu schlagen.
Wichs Dir woanders einen.

Mit freundlichen Grüßen
BGE
x***@gmail.com
2018-04-22 16:40:43 UTC
Permalink
Raw Message
Post by d***@gmail.com
Post by x***@gmail.com
Post by d***@gmail.com
Das ultimative Soljanka Rezept postet ich vor ein paar Jahren in der mampf Gruppe
und es hat bis heute Bestand und wird regelmäßig bei meinen Hofparties in der
Menge von ca.15- 20 Litern ausgeschenkt.
https://groups.google.com/forum/#!topic/de.rec.mampf/q_FftV7nVCk%5B1-25%5D
Ihrer schlichten und zurückhaltenden Wesensart folgend, würgen
die Schwaben auch ein paar Löffel davon runter, ohne Dir gleich
die Brühe über den Kopp zu jießen.
Und so gehen regelmäßig 15-20 Liter drauf.
Du bist ein Schwätzer. Du bedienst voll das Klischee
des großmäuligen, besserwisserischen Hauptstädters
der aber eigentlich zu dämlich oder zu faul ist einen
Nagel grade in die Wand zu schlagen.
Wichs Dir woanders einen.
Ja, ja, mein Jung, getroffene Hunde bellen bekanntlich - FR
Matthias Kohrs
2018-04-22 17:33:19 UTC
Permalink
Raw Message
... die Zone
mit ihrem Soßenverbundnetz
Vergangenes Jahrzehnt war ich in Schweden unterwegs, wo nach einigen
Restaurantbesuchen der Verdacht aufkam, in Skandinavien habe man große
natürliche Vorkommen von "bearnaisesås" gefunden und beute diese jetzt
in industriellem Maßstab aus.

CYA! Matthias

PS. Die Ostsee haben wir mit der meiner Begleiterin aus der POS sattsam
bekannten "Trelleborgfähre" überquert; und zwar genau aus diesem Grund.
Aber das nur noch wegen des topic.
Frank Müller
2018-04-21 08:20:54 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Chr. Maercker
Post by Frank Müller
Wieso Unding? Es gab auch in der DDR gelegentlich Ketchup, aber
Bis Mitte 1970er sogar regelmäßig. Danach bekam er Seltenheitswert.
Also den aus Freital in den kleinen 215g-Flaschen für 1,15 M
gabs bei uns zwar nicht immer, aber gelegentlich.
Post by Chr. Maercker
Post by Frank Müller
zum Kochen hat man da eher Letscho genommen, das gab's wirklich
immer.
Wo? Wo? Wo? (frei nach Otto: Wie bringt man einen DDR-Bürger zum Bellen?)
Die Gläser standen hier in jeden Kunsum rum.
Post by Chr. Maercker
Post by Frank Müller
Post by Torsten Mueller
Es war ja gerade Wesensmerkmal und Erfolgsgarant der orangen
Soße, daß sie doch gänzlich ohne Tomaten hergestellt wurde.
Mal ne Frage, wo lag deine DDR? In meiner wuchsen damals in jeden
Garten Tomaten und das sogar besser als heute.
Die wurden aber kaum zu Ketchup vermanscht, gerade, weil sie gut
schmeckten. Soljanka hab ich einklich nur in Kneipen gegessen und dort
interessierte es mich nicht gar zu sehr, was drin war. Was dort auf den
Tisch kam wurde gegessen oder man durfte gehen! --
Da die Essenversorgung in der DDR sehr regional war, gab's überall
was anderes. z.B. gab's in der Schule und auch in dem Betrieb wo
ich damals gearbeitet habe nie Soljanka, dafür aber da wo mein
Bruder und meine Mutter gearbeitet haben fast jede Woche mal.

Frank
Chr. Maercker
2018-04-23 10:21:25 UTC
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Post by Frank Müller
Post by Chr. Maercker
Post by Frank Müller
Wieso Unding? Es gab auch in der DDR gelegentlich Ketchup, aber
Bis Mitte 1970er sogar regelmäßig. Danach bekam er Seltenheitswert.
Also den aus Freital in den kleinen 215g-Flaschen für 1,15 M
gabs bei uns zwar nicht immer, aber gelegentlich.
Sehr gelegentlich, würde ich sagen. So etwa einmal im Jahr. Und gerade
Sachsen wurde meiner Beobachtung nach besonders schlecht versorgt. In
Halle bekam ich noch manches, was in Mittelsachsen (Mittweida u.a.
Nester in der Gegend) und sogar in Leipzig nicht mehr auffindbar war.
Post by Frank Müller
Post by Chr. Maercker
Post by Frank Müller
zum Kochen hat man da eher Letscho genommen, das gab's wirklich
immer.
Wo? Wo? Wo? (frei nach Otto: Wie bringt man einen DDR-Bürger zum Bellen?)
Die Gläser standen hier in jeden Kunsum rum.
Im Raum Halle verschwanden die wenig später als Ketchup. Evtl. deswegen,
weil sie massenhaft anstelle von Ketchup gekauft wurden.
Post by Frank Müller
Post by Chr. Maercker
Post by Frank Müller
Post by Torsten Mueller
Es war ja gerade Wesensmerkmal und Erfolgsgarant der orangen
Soße, daß sie doch gänzlich ohne Tomaten hergestellt wurde.
Mal ne Frage, wo lag deine DDR? In meiner wuchsen damals in jeden
Garten Tomaten und das sogar besser als heute.
Die wurden aber kaum zu Ketchup vermanscht, gerade, weil sie gut
schmeckten. Soljanka hab ich einklich nur in Kneipen gegessen und dort
interessierte es mich nicht gar zu sehr, was drin war. Was dort auf den
Tisch kam wurde gegessen oder man durfte gehen! --
Da die Essenversorgung in der DDR sehr regional war, gab's überall
was anderes. z.B. gab's in der Schule und auch in dem Betrieb wo
ich damals gearbeitet habe nie Soljanka, dafür aber da wo mein
Bruder und meine Mutter gearbeitet haben fast jede Woche mal.
An Soljanka kann ich mich weder in den Bitterfelder Werksküchen noch in
Mensen zu Halle oder Mittweida erinnern. Evtl. gab es 1977 ab und an
welche im Fernmeldewerk Leipzig, aber das ist zu lange her. Soljanka
kenne ich nur als regelmäßiges Angebot von Gaststätten. Dort stand sie
in dem Ruf, sie diene zur Verwertung von Wurstresten.
--
CU Chr. Maercker.
Fa.lk.Sc.H.a.de
2018-04-20 15:34:12 UTC
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Post by Torsten Mueller
P.S.: Mein im Horizontaltoaster hergestellter 4cm dicker Spezialtoast
ist natürlich wieder nicht aufgeführt. Dummköpfe! Ich suche seit 20
Jahren einen anständigen Nachfolge-Toaster, es gibt keinen. Die Idee,
daß man eine Bemme auch liegend (dann nämlich mit allerlei Belach) einer
wohldosierten Wärmestrahlung aussetzen könnte, kann sich der Wessi nicht
vorstellen.
also meine kapitalistische Mikrowelle kann auch von oben Grillen, da
gelingt ein Toast Hawai soweit ganz gut.
Peter Veith
2018-04-20 17:23:21 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Torsten Mueller
(Freßthreads gehen ja immer ...)
w.z.b.w.
Post by Torsten Mueller
P.S.: Mein im Horizontaltoaster hergestellter 4cm dicker Spezialtoast
ist natürlich wieder nicht aufgeführt. Dummköpfe! Ich suche seit 20
Jahren einen anständigen Nachfolge-Toaster, es gibt keinen.
Ich kann mich an die Debatte vom August 2013 erinnern.
Post by Torsten Mueller
Die Idee,
daß man eine Bemme auch liegend (dann nämlich mit allerlei Belach) einer
wohldosierten Wärmestrahlung aussetzen könnte, kann sich der Wessi nicht
vorstellen.
Veiths weichen regelmäßig voller Verzweiflung auf die Grillfunktion der
Mikrowelle und, wenn es keine Schweinerei zu machen droht, auf diesen
wundervollen Vertikal-Toaster aus:
http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/B00EOQXRJ2/ddrluftwaffde-21 :)

Veith
--
Lieber Reich ins Heim, als heim ins Reich!
http://ddr-luftwaffe.blogspot.com
Torsten Mueller
2018-04-21 07:52:06 UTC
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Raw Message
Post by Peter Veith
http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/B00EOQXRJ2/ddrluftwaffde-21
Das ist auch ungefähr die Adresse, die ich intuitiv eintippen würde,
wenn ich nach einem Toaster suche.

T.M.
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