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"Der gefährlichste Mann der DDR"
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Matthias Opatz
2018-06-02 19:18:29 UTC
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Auch wenn die reißerische Überschrift lächerlich ist, eine interessante
Lebensgeschichte ist das doch, die hier von Axel Dziersk angerissen wird:

<https://www.mdr.de/zeitreise/dziersk-100.html>

Mit "in der DDR verboten" wäre ich auch vorsichtiger, eher trifft es
"unerwünscht", "suspekt" oder "nicht förderwürdig". daß es nicht verboten
gewesen sein kann, steht ja eigentlich schon im Text: Dziersk durfte es,
diverse bewaffnete Organe durften es, und Judoka durften es auch (das
"heimlich" mag sich vielleicht auf das Nichterwähnen im BSG-Schaukasten
beziehen - keinesfalls auf die Kenntnis der Organe).

Matthias
René Marquardt
2018-06-03 00:58:31 UTC
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Post by Matthias Opatz
Auch wenn die reißerische Überschrift lächerlich ist, eine interessante
<https://www.mdr.de/zeitreise/dziersk-100.html>
Mit "in der DDR verboten" wäre ich auch vorsichtiger, eher trifft es
"unerwünscht", "suspekt" oder "nicht förderwürdig". daß es nicht verboten
gewesen sein kann, steht ja eigentlich schon im Text: Dziersk durfte es,
diverse bewaffnete Organe durften es, und Judoka durften es auch (das
"heimlich" mag sich vielleicht auf das Nichterwähnen im BSG-Schaukasten
beziehen - keinesfalls auf die Kenntnis der Organe).
Matthias
Hier steht ein bissel mehr:

http://www.deutschlandfunkkultur.de/illegaler-sport-geheim-training.966.de.html?dram:article_id=299515
g.kuehne
2018-06-03 02:53:08 UTC
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On Sat, 2 Jun 2018 17:58:31 -0700 (PDT), René
http://www.deutschlandfunkkultur.de/illegaler-sport-geheim-training.966
.de.=
Post by René Marquardt
html?dram:article_id=299515
Es ist aber so wie geschildert, nicht korrekt.
--
ohne
Chr. Maercker
2018-06-04 08:55:42 UTC
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Post by Matthias Opatz
Mit "in der DDR verboten" wäre ich auch vorsichtiger, eher trifft es
"unerwünscht", "suspekt" oder "nicht förderwürdig". daß es nicht verboten
Es gab mind. einen Artikel in einer DDR-Zeitschrift über Karate in
Japan, WIMRE im "Magazin". Er enthielt nicht mal negativen Unterton.
Über wirklich Verbotenes wäre entweder gar nicht berichtet worden oder
im wohlbekannten Propagandaton. Beispielsweise über Akupunktur in "Deine
Gesundheit", irknwann zwischen Mitte 1960er und Anfang 1970er. Wenig bis
nix habe ich auch was über Yoga gelesen oder gar Tai Chi, Qi Gong o.a.
aus damaliger Sicht allzu mysteriöse asiatische Kampfkünste in
DDR-Quellen gesichtet.
Post by Matthias Opatz
diverse bewaffnete Organe durften es, und Judoka durften es auch
...
Post by Matthias Opatz
"heimlich" mag sich vielleicht auf das Nichterwähnen im BSG-Schaukasten
beziehen - keinesfalls auf die Kenntnis der Organe).
In Judogruppen habe ich nichts anderes kennengelernt als Judo Kampfsport
und ein wenig Selbstverteidigung. Selbst Techniken des Jiu Jitsu wurden
in DDR-Sportgruppen nicht gelehrt, ausgenommen vielleicht BSG Dynamo
etc. Mitte 1980er hat sich das vielleicht geändert bzw. war von Anfang
an auf wenige Sportgruppen beschränkt.
--
CU Chr. Maercker.
Daniel Krebs
2018-06-05 08:26:14 UTC
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Post by Chr. Maercker
Es gab mind. einen Artikel in einer DDR-Zeitschrift über Karate in
Japan, WIMRE im "Magazin". Er enthielt nicht mal negativen Unterton.
Im "Magazin" gab es auch mal einen Artikel über Aikido.
Daniel
--
"die abschaffung der komputer: wir fordern sie, machtvoll.
Komputer sind scheiße ... ich möchte gerne wieder vor den riesigen
Listen sitzen und menschlich sein. menschlich und uneffektiv!"
Ronald M. Schernikau
Daniel Krebs
2018-06-05 08:29:30 UTC
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Post by Daniel Krebs
Post by Chr. Maercker
Es gab mind. einen Artikel in einer DDR-Zeitschrift über Karate in
Japan, WIMRE im "Magazin". Er enthielt nicht mal negativen Unterton.
Im "Magazin" gab es auch mal einen Artikel über Aikido.
Daniel
Hier:
<http://www.dasmagazin.de/heft-121982/>
Ingrid
--
"die abschaffung der komputer: wir fordern sie, machtvoll.
Komputer sind scheiße ... ich möchte gerne wieder vor den riesigen
Listen sitzen und menschlich sein. menschlich und uneffektiv!"
Ronald M. Schernikau
Chr. Maercker
2018-06-05 11:47:23 UTC
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Raw Message
Post by Daniel Krebs
Post by Daniel Krebs
Post by Chr. Maercker
Es gab mind. einen Artikel in einer DDR-Zeitschrift über Karate in
Japan, WIMRE im "Magazin". Er enthielt nicht mal negativen Unterton.
Im "Magazin" gab es auch mal einen Artikel über Aikido.
Daniel
<http://www.dasmagazin.de/heft-121982/>
Danke,
Post by Daniel Krebs
Ingrid
Zu "Karate", findet sich im Archiv des Magazins kein Treffer, nicht mal
zu "Judo". Da frag ich mich, in welchem DDR-Blatt der Artikel damals
stand ... von der Aufmachung her, würde das, was ich mein geistiges Auge
sieht, am ehesten zum "Magazin" passen.
--
CU Chr. Maercker.

RADWEGE sind TOD-SICHER! Schlaue Füchse fahren Fahrbahn.
Wolf gang P u f f e
2018-06-05 14:38:18 UTC
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Post by Chr. Maercker
Post by Daniel Krebs
Post by Daniel Krebs
Post by Chr. Maercker
Es gab mind. einen Artikel in einer DDR-Zeitschrift über Karate in
Japan, WIMRE im "Magazin". Er enthielt nicht mal negativen Unterton.
Im "Magazin" gab es auch mal einen Artikel über Aikido.
Daniel
<http://www.dasmagazin.de/heft-121982/>
Danke,
Post by Daniel Krebs
Ingrid
Zu "Karate", findet sich im Archiv des Magazins kein Treffer, nicht mal
zu "Judo". Da frag ich mich, in welchem DDR-Blatt der Artikel damals
stand ... von der Aufmachung her, würde das, was ich mein geistiges Auge
sieht, am ehesten zum "Magazin" passen.
Ich weise mal auf die Zeitschrift JUGEND+TECHNIK hin.
Hier waren u.a. auch Beiträge zu sportlichen Dingen wie z.B. Kraftsport
zu lesen.

W.
Chr. Maercker
2018-06-05 15:04:15 UTC
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Raw Message
Post by Wolf gang P u f f e
Ich weise mal auf die Zeitschrift JUGEND+TECHNIK hin.
Hier waren u.a. auch Beiträge zu sportlichen Dingen wie z.B. Kraftsport
zu lesen.
Es wäre zumindest ein Blättchen, was ich öfters gelesen habe.
--
CU Chr. Maercker.
Veith
2018-06-04 09:43:49 UTC
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Post by Matthias Opatz
<https://www.mdr.de/zeitreise/dziersk-100.html>
Mit "in der DDR verboten" wäre ich auch vorsichtiger, eher trifft es
"unerwünscht", "suspekt" oder "nicht förderwürdig". daß es nicht verboten
gewesen sein kann, steht ja eigentlich schon im Text: ...
Das Edikett "Verboten" ist der Verbreitung durch westliche Medien und ggf.
weiterer (finanzieller) Zuwendungen förderlich. Ohne diesem wird nicht selten
schlicht nicht berichtet, von "Opferrente & Co." ganz abgesehen.

Anfang der 1980er hatte ich an der OHS einen 1/2-Jahreskurs
"Selbstverteitigung" im Rahmen des Sportunterrichts (MKE).

Dabei fragten wir auch nach "Karate" und der Ausbilder meinte, daß er das auch
könne / trainiere aber für (uns) Anfänger / Laien die gleichen Schläge mit der
Faust viel effektiver wären (und das eigene Verletzungsrisiko reduzierten).

Die Polizei trainierte Judo, schließlich sollten die Gangster oder Betrunkenen
nicht "vernichtet" sondern festgenommen werden.

IMHO wurde "Karate" erst durch "Karate Kid" ab 1984 so richtig populär.

Pe" DDR-Luftwaffe.de "ter
gunter Kühne
2018-06-04 13:06:15 UTC
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Post by Veith
Post by Matthias Opatz
<https://www.mdr.de/zeitreise/dziersk-100.html>
Mit "in der DDR verboten" wäre ich auch vorsichtiger, eher trifft es
"unerwünscht", "suspekt" oder "nicht förderwürdig". daß es nicht verboten
gewesen sein kann, steht ja eigentlich schon im Text: ...
Das Edikett "Verboten" ist der Verbreitung durch westliche Medien und ggf.
weiterer (finanzieller) Zuwendungen förderlich. Ohne diesem wird nicht selten
schlicht nicht berichtet, von "Opferrente & Co." ganz abgesehen.
Anfang der 1980er hatte ich an der OHS einen 1/2-Jahreskurs
"Selbstverteitigung" im Rahmen des Sportunterrichts (MKE).
Dabei fragten wir auch nach "Karate" und der Ausbilder meinte, daß er das auch
könne / trainiere aber für (uns) Anfänger / Laien die gleichen Schläge mit der
Faust viel effektiver wären (und das eigene Verletzungsrisiko reduzierten).
Die Polizei trainierte Judo, schließlich sollten die Gangster oder Betrunkenen
nicht "vernichtet" sondern festgenommen werden.
Das stimmt so nicht ganz.
Wir hatten in Ligau_Augustusburg und dann später im VPKA Dresden
regelrechten Kampfsport.
Das wurde, von einigen, dann auch nach Feierabend freiwillig weiter
trainiert.
Nannte sich offiziell VP Kampfsport und war eine Mischung aus Judo und
Karate.
Es wurden Gürtel vergeben und man konnte sogar Quallispangen erwerben.
Mir hat der Grundkurs gereicht :(

FG
gunter Kühne
2018-06-04 13:09:47 UTC
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Raw Message
Post by gunter Kühne
Post by Veith
Post by Matthias Opatz
<https://www.mdr.de/zeitreise/dziersk-100.html>
Mit "in der DDR verboten" wäre ich auch vorsichtiger, eher trifft es
"unerwünscht", "suspekt" oder "nicht förderwürdig". daß es nicht verboten
gewesen sein kann, steht ja eigentlich schon im Text: ...
Das Edikett "Verboten" ist der Verbreitung durch westliche Medien und ggf.
weiterer (finanzieller) Zuwendungen förderlich. Ohne diesem wird nicht selten
schlicht nicht berichtet, von "Opferrente & Co." ganz abgesehen.
Anfang der 1980er hatte ich an der OHS einen 1/2-Jahreskurs
"Selbstverteitigung" im Rahmen des Sportunterrichts (MKE).
Dabei fragten wir auch nach "Karate" und der Ausbilder meinte, daß er das auch
könne / trainiere aber für (uns) Anfänger / Laien die gleichen Schläge mit der
Faust viel effektiver wären (und das eigene Verletzungsrisiko reduzierten).
Die Polizei trainierte Judo, schließlich sollten die Gangster oder Betrunkenen
nicht "vernichtet" sondern festgenommen werden.
Das stimmt so nicht ganz.
Wir hatten in Ligau_Augustusburg und dann später im VPKA Dresden
regelrechten Kampfsport.
Das wurde, von einigen, dann auch nach Feierabend freiwillig weiter
trainiert.
Nannte sich offiziell VP Kampfsport und war eine Mischung aus Judo und
Karate.
Es wurden Gürtel vergeben und man konnte sogar Quallispangen erwerben.
Mir hat der Grundkurs gereicht :(
FG
Anmerkung es waren, natürlich nach Überprüfung :(,
auch nicht MDI Angehörige zugelassen.
( In Dresden definitiv 2, die ich persönlich kannte.Davon eine
theoretisch weiblich ;-) )
Jörg Knebel
2018-06-05 07:26:46 UTC
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Post by Veith
Anfang der 1980er hatte ich an der OHS einen 1/2-Jahreskurs
"Selbstverteitigung" im Rahmen des Sportunterrichts (MKE).
Dabei fragten wir auch nach "Karate"...
Hier hake ich mal ein:

An der IHS/HfS Warnemünde/Wustrow wurde offiziell die "Maritime
Selbstverteidigung" geduldet, die aber pures Shotokan war.

Zwecks Prüfungen wurden "Berechtigte" aus Polen eingeladen oder man fuhr
für Prüfungen per "Einladung" dorthin. :-)

Anfang 1990 kam sogar ein Prüfer (6. Dan) aus Italien und plötzlich
kamen aus nah und fern vieeele Leute angereist...

Nach meiner Erkenntnis wurde zumindest Shotokan recht weitflächig
trainiert, ob von den Schnüfflern gedultet oder nicht wargenommen kann
ich nicht sagen.

Cheers
Jörg
Daniel Krebs
2018-06-05 08:26:14 UTC
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Post by Jörg Knebel
Nach meiner Erkenntnis wurde zumindest Shotokan recht weitflächig
trainiert, ob von den Schnüfflern gedultet oder nicht wargenommen kann
ich nicht sagen.
Gemerkt haben die das ganz bestimmt.
Daniel
--
"die abschaffung der komputer: wir fordern sie, machtvoll.
Komputer sind scheiße ... ich möchte gerne wieder vor den riesigen
Listen sitzen und menschlich sein. menschlich und uneffektiv!"
Ronald M. Schernikau
Veith
2018-06-05 09:18:33 UTC
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Raw Message
Post by Daniel Krebs
Post by Jörg Knebel
Nach meiner Erkenntnis wurde zumindest Shotokan recht weitflächig
trainiert, ob von den Schnüfflern gedultet oder nicht wargenommen kann
ich nicht sagen.
Gemerkt haben die das ganz bestimmt.
Ich vrmute fröhlich, dass das MfS ein "Vereinsregister" führte, wo *jede* AG,
einschließlich die der örtlichen Philatelisten, aufgelistet war.

Ein Pilot schilderte seine Ausbildung so:

"Unabdingbar für den Soldaten ist ebenfalls Nahkampfausbildung, die wir in
mittelmäßigem Umfang ebenfalls erlernten. Insbesondere bei dem vielen
Offiziersschüler-Generationen vertrauten Sportoffizier Oberstleutnant Schlanert
(†2009) hatte der Kampfsport einen hohen Stellenwert. Auf Grund des ihm
eigenen, dem Karate(?) entlehnten Kampfstils, den er uns beizubringen
versuchte, erhielt der Sport von uns den Namen „Schlanate“. Mühsam rangen wir
uns die gelernten Bewegungen ab. Über die Praxistauglichkeit unserer Übungen
machten wir uns keine Gedanken; schließlich hatten wir nicht vor,
Fallschirmjäger zu werden."
https://www.nva-flieger.de/index.php/chronik/theorie.html

Da deren Ausbildung erst 1986 nach Bautzen ging und der Name mir bekannt
vorkommt, könnte es sich um den gleichen Ausbilder wie bei mir handeln.

Pe" DDR-Luftwaffe.de "ter
Wolf gang P u f f e
2018-06-05 14:58:37 UTC
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Post by Veith
"Unabdingbar für den Soldaten ist ebenfalls Nahkampfausbildung, die wir in
mittelmäßigem Umfang ebenfalls erlernten. Insbesondere bei dem vielen
Offiziersschüler-Generationen vertrauten Sportoffizier Oberstleutnant Schlanert
(†2009) hatte der Kampfsport einen hohen Stellenwert. Auf Grund des ihm
eigenen, dem Karate(?) entlehnten Kampfstils, den er uns beizubringen
versuchte, erhielt der Sport von uns den Namen „Schlanate“.
Hier scheint sowas beschrieben zu sein:
http://www.academia.edu/33277078/Milit%C3%A4rischer_Nahkampf_in_der_NVA.pdf
Post by Veith
Mühsam rangen wir
uns die gelernten Bewegungen ab. Über die Praxistauglichkeit unserer Übungen
machten wir uns keine Gedanken; schließlich hatten wir nicht vor,
Fallschirmjäger zu werden."
https://www.nva-flieger.de/index.php/chronik/theorie.html
Da deren Ausbildung erst 1986 nach Bautzen ging und der Name mir bekannt
vorkommt, könnte es sich um den gleichen Ausbilder wie bei mir handeln..
Als dienstradniedere Artileristen hatten wir bei der NVA auch
Nahkampfausbildung, die aber nichts mit Karate, Judo oder ähnlichem zu
tun hatte.
Hier wurde lediglich mit dem berühmten Holzmodell der AK47 an einem in
Kopfhöhe montierten Autoreifen verschiedene Kampftechniken trainiert.
Beginnend mit dem Kampfschrei und diversen Elemeten wie Kolbenhieb,
Kolbenstoß und entsprechenden Schrittfolgen kommte man sich da
abreagieren.

W.
Jörg Knebel
2018-06-05 12:05:16 UTC
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Raw Message
Post by Daniel Krebs
Gemerkt haben die das ganz bestimmt.
Natürlich haben die das, aber sie haben nix dagegen unternommen.

Aber eigentlich haben die doch alles gegen alle und alles unternommen,
zumindest wenn man der Siegerpropaganda Glauben schenkt. :-)

Cheers
Jörg
Lars Gebauer
2018-06-05 12:33:57 UTC
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Raw Message
Post by Jörg Knebel
Post by Daniel Krebs
Gemerkt haben die das ganz bestimmt.
Natürlich haben die das, aber sie haben nix dagegen unternommen.
Aber eigentlich haben die doch alles gegen alle und alles unternommen,
zumindest wenn man der Siegerpropaganda Glauben schenkt. :-)
| „Wir haben es mit ganz kleinen Tricks geschafft, ein wunderbares Leben
| zu führen und das System weitgehend zu ignorieren“, sagte der einstige
| Punk, der auch „Flake“ genannt wird, in einem Interview mit dem
| „Tagesspiegel“ und den „Potsdamer Nachrichten“.
|
| „Wir haben uns freundlich und unauffällig bewegt und so eine Freiheit
| genossen, die es im Westen schon aus wirtschaftlichen Gründen gar
| nicht gibt.“
Jörg Knebel
2018-06-06 00:57:04 UTC
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Raw Message
| "Wir haben es mit ganz kleinen Tricks geschafft, ein wunderbares Leben
| zu führen und das System weitgehend zu ignorieren", sagte der einstige
| Punk, der auch "Flake" genannt wird, in einem Interview mit dem
| "Tagesspiegel" und den "Potsdamer Nachrichten".
|
| "Wir haben uns freundlich und unauffällig bewegt und so eine Freiheit
| genossen, die es im Westen schon aus wirtschaftlichen Gründen gar
| nicht gibt."
Einverstanden, aber verallgemeinern kann man das nicht!
Fa.lk.Sc.H.a.de
2018-06-06 09:12:40 UTC
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Raw Message
Post by Jörg Knebel
| "Wir haben es mit ganz kleinen Tricks geschafft, ein wunderbares Leben
| zu führen und das System weitgehend zu ignorieren", sagte der einstige
| Punk, der auch "Flake" genannt wird, in einem Interview mit dem
| "Tagesspiegel" und den "Potsdamer Nachrichten".
|
| "Wir haben uns freundlich und unauffällig bewegt und so eine Freiheit
| genossen, die es im Westen schon aus wirtschaftlichen Gründen gar
| nicht gibt."
Einverstanden, aber verallgemeinern kann man das nicht!
genau wie die Gegenteilige Meinung auch nicht!
Martin Ebert
2018-06-05 22:30:14 UTC
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Raw Message
Post by Matthias Opatz
Auch wenn die reißerische Überschrift lächerlich ist, eine interessante
<https://www.mdr.de/zeitreise/dziersk-100.html>
Mit "in der DDR verboten" wäre ich auch vorsichtiger, eher trifft es
"unerwünscht", "suspekt" oder "nicht förderwürdig". daß es nicht verboten
gewesen sein kann, steht ja eigentlich schon im Text: Dziersk durfte es,
diverse bewaffnete Organe durften es, und Judoka durften es auch
Das ist deutlich komplizierter.

Die DDR hatte schon verstanden, dass Karate die Kunst des lautlosen
Tötens beinhaltet. Und daher wurde es tatsächlich massiv unterdrückt.
Hier kommt allerdings die Zeitschiene ins Spiel.

Ich rede über richtiges Karate in einer der Spielarten, nicht über
militärische Nahkampftechniken - das sind zwei Paar Schuhe:
Militärische Nahkampftechniken haben mit Karate nichts zu tun.

Für ab ca. 1980:
AGM/S (Antiterror MfS), DE IX (Antiterror MdI), LStR-40 (Fallis).

SAK (Spezialaufklärer), FAK (Fernaufklärer), Teile SiK (Sicherungs-
kompanien GT), Einführungsversuch GT abgebrochen.

Irgendwann um 1988 hat es wohl vereinzelt relativ offizielle Clubs
gegeben, irgendwie ist mir nach Halle und noch irgendwo im Südwesten.
Aber das waren Einzelfälle.

Ich weiß ansatzweise von was ich rede: Ich war Ausbilder. Wir waren
immer wie Neulehrer: Selbst gelernt, schon weitergegeben. Der Versuch
ist augenscheinlich nach meinem Abgang abgebrochen worden, die
Gründe dafür entziehen sich meiner Kenntnis.

Die Spielart des Karate, welches ich lernte, konnte eine tödliche
Waffe sein. Das war allen Beteiligten klar. Immer. [¹]

[¹] Tendenz zu Systema.

Mt
Jörg Knebel
2018-06-06 06:27:52 UTC
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Raw Message
das Ebert der große Sensei
ROTFL - warum überrascht das eigentlich nicht mehr?
Als nächstes muß er nur noch behaupten der Erfinder der vier
Jahreszeiten zu sein. LOL

What a wanker...
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