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Unzulässige Vornamen
(zu alt für eine Antwort)
Matthias Opatz
2017-10-29 06:50:08 UTC
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Raw Message
Zitat aus dem Programmheft des Stücks "Der Vorname" (Theater Rudolstadt):

| [...] In der DDR war die Vergabe des Vornamens Adolf sogar verboten.
| Lediglich Adolfo war gestattet. Bis 1971 tauchte in der DDR auch der
| weibliche Vorname Asolfa, Adolfina und Adolfine auf. [...]

Das Erstgenannte mag stimmen. Denn obwohl auch in der DDR verbreitet
Vaters- oder Großvatersnamen weitergegeben wurden und auch VIP-Namen
gern verwendet wurden (Gustav Adolf Schur), kenne ich aus der DDR
keinen Nachkriegsgeborenen mit diesem Namen.

Wie aber war so ein Verbot geregelt? Das muß ja kein Gesetzblatt
gewesen sein, es reicht ja ggf. auch eine zentrale Weisung (um nicht
zu sagen: Hausmitteilung) an alle örtlichen Standesämter.

Hat jemand ein DDR-Vornamenbuch? Was stand denn dort unter Adolf?

Matthias
Wolf gang P u f f e
2017-10-29 09:10:19 UTC
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Raw Message
Post by Matthias Opatz
| [...] In der DDR war die Vergabe des Vornamens Adolf sogar verboten.
| Lediglich Adolfo war gestattet. Bis 1971 tauchte in der DDR auch der
| weibliche Vorname Asolfa, Adolfina und Adolfine auf. [...]
Das Erstgenannte mag stimmen. Denn obwohl auch in der DDR verbreitet
Vaters- oder Großvatersnamen weitergegeben wurden und auch VIP-Namen
gern verwendet wurden (Gustav Adolf Schur), kenne ich aus der DDR
keinen Nachkriegsgeborenen mit diesem Namen.
Wie aber war so ein Verbot geregelt? Das muß ja kein Gesetzblatt
gewesen sein, es reicht ja ggf. auch eine zentrale Weisung (um nicht
zu sagen: Hausmitteilung) an alle örtlichen Standesämter.
Hat jemand ein DDR-Vornamenbuch? Was stand denn dort unter Adolf?
"Das kleine Vornamenbuch", ich habe es inzwischen verschenkt.
So sah es aus: https://www.ebay.de/i/322848042457?chn=ps&dispItem=1

Bedurfte es da wirklich eines Verbotes oder einer Weisung von oben?
Für das Gebiet der DDR war ja der Vorname Adolf nicht nur durch Hilter,
sondern auch Hennecke "entwertet".

W.
Peter Veith
2017-10-29 09:49:26 UTC
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Raw Message
Post by Wolf gang P u f f e
Post by Matthias Opatz
| [...] In der DDR war die Vergabe des Vornamens Adolf sogar verboten.
Wie aber war so ein Verbot geregelt?
Bedurfte es da wirklich eines Verbotes oder einer Weisung von oben?
Nein, das wird sich wie in der BRD aus dem Argument "Kindswohl" ergeben
haben.
Post by Wolf gang P u f f e
Für das Gebiet der DDR war ja der Vorname Adolf nicht nur durch Hilter,
sondern auch Hennecke "entwertet".
Richtig, selbst Gustav-Adolf Schur durfte nur "Täve" genannt werden, um
den "Adolf" aus seinem Namen zu verbannen.

Bei Zuwiderhandlungen gab es Gulag^^^Bautzen II, wissen schon.

Ve"und der Wessi glaubts"ith
--
"Nichts auf der Welt ist so gerecht verteilt wie der Verstand. Denn
jedermann ist überzeugt, daß er genug davon habe." - René Descartes
http://ddr-luftwaffe.blogspot.com
Wolf gang P u f f e
2017-10-29 12:54:47 UTC
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Raw Message
Post by Peter Veith
Post by Wolf gang P u f f e
Post by Matthias Opatz
| [...] In der DDR war die Vergabe des Vornamens Adolf sogar verboten.
Wie aber war so ein Verbot geregelt?
Bedurfte es da wirklich eines Verbotes oder einer Weisung von oben?
Nein, das wird sich wie in der BRD aus dem Argument "Kindswohl" ergeben
haben.
Post by Wolf gang P u f f e
Für das Gebiet der DDR war ja der Vorname Adolf nicht nur durch Hilter,
sondern auch Hennecke "entwertet".
Richtig, selbst Gustav-Adolf Schur durfte nur "Täve" genannt werden, um
den "Adolf" aus seinem Namen zu verbannen.
Bei Zuwiderhandlungen gab es Gulag^^^Bautzen II, wissen schon.
Bei Adolf Hennecke wurde der Vorname auch nicht verschwiegen oder
reglementiert.
Ich denke nicht, dass das in der DDR so ein Thema war.

Heute dagegen drehen ja gewisse Kreise schon durch, wenn an einem
Nummerschild oder in Webespots gewisse Ziffern- oder Buchstabenfolgen
entdeckt werden.

W.
Wolf gang P u f f e
2017-10-29 13:15:24 UTC
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Raw Message
Post by Wolf gang P u f f e
Post by Peter Veith
Post by Wolf gang P u f f e
Post by Matthias Opatz
| [...] In der DDR war die Vergabe des Vornamens Adolf sogar verboten.
Wie aber war so ein Verbot geregelt?
Bedurfte es da wirklich eines Verbotes oder einer Weisung von oben?
Nein, das wird sich wie in der BRD aus dem Argument "Kindswohl" ergeben
haben.
Post by Wolf gang P u f f e
Für das Gebiet der DDR war ja der Vorname Adolf nicht nur durch Hilter,
sondern auch Hennecke "entwertet".
Richtig, selbst Gustav-Adolf Schur durfte nur "Täve" genannt werden, um
den "Adolf" aus seinem Namen zu verbannen.
Bei Zuwiderhandlungen gab es Gulag^^^Bautzen II, wissen schon.
Bei Adolf Hennecke wurde der Vorname auch nicht verschwiegen oder
reglementiert.
Schulbuch Heimatkunde Klasse 3, so lange ist es ja noch nicht her:
http://www.ddr.center/katalogseite/schulbuch_heimatkunde_3_klasse-seite_81.html

W.
wolfgang sch
2017-10-29 13:03:59 UTC
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Raw Message
Post by Wolf gang P u f f e
Bei Adolf Hennecke wurde der Vorname auch nicht verschwiegen oder
reglementiert.
Ich denke nicht, dass das in der DDR so ein Thema war.
In den 50er/60er Jahren liefen ja noch viele Leute rum, die den Namen
aus der Vornazizeit hatten, also ganz unbelastet. Das war ja hüben wie
drüben bekannt, wieso darum Aufhebens machen. Schwieriger sind die
zwischen 1933 und -45 geborenen Adolfs, und noch schwieriger die nach
1945 geborenen.
--
Klänge für Millionen überwinden die Distanzen

http://www.wschwanke.de/ http://www.fotos-aus-der-luft.de/
usenet_20031215 (AT) wschwanke (DOT) de
wolfgang sch
2017-10-29 13:01:39 UTC
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Raw Message
Post by Peter Veith
Richtig, selbst Gustav-Adolf Schur durfte nur "Täve" genannt werden
Ach ich dachte der heißt so. Was bedeutet Täve?
--
Klänge für Millionen überwinden die Distanzen

http://www.wschwanke.de/ http://www.fotos-aus-der-luft.de/
usenet_20031215 (AT) wschwanke (DOT) de
Wolf gang P u f f e
2017-10-29 13:26:08 UTC
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Raw Message
Post by wolfgang sch
Post by Peter Veith
Richtig, selbst Gustav-Adolf Schur durfte nur "Täve" genannt werden
Ach ich dachte der heißt so. Was bedeutet Täve?
Wohl das gleiche wie Teddy in Bezug auf Ernst Thälmann.
Einfach ein Spitznahme.

W.
--
Träger des Abzeichens für gutes Wissen
Uwe Schickedanz
2017-10-29 18:03:04 UTC
Permalink
Raw Message
On Sun, 29 Oct 2017 14:26:08 +0100, Wolf gang P u f f e
Post by Wolf gang P u f f e
Post by wolfgang sch
Post by Peter Veith
Richtig, selbst Gustav-Adolf Schur durfte nur "Täve" genannt werden
Ach ich dachte der heißt so. Was bedeutet Täve?
Wohl das gleiche wie Teddy in Bezug auf Ernst Thälmann.
Einfach ein Spitznahme.
Regionale Kurzform von Gus_tav_.


Gruß Uwe
--
"Freiheit nur für die Anhänger der Regierung, nur für Mitglieder
einer Partei - mögen sie noch so zahlreich sein - ist keine Freiheit.
Freiheit ist immer nur Freiheit des anders Denkenden."
=== http://www.sicherheitslampe.de ===
Christina Kunze
2017-10-30 21:28:55 UTC
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Raw Message
Post by Peter Veith
Richtig, selbst Gustav-Adolf Schur durfte nur "Täve" genannt werden, um
den "Adolf" aus seinem Namen zu verbannen.
Uns haben sie damals erklärt, dass er das selber so wollte, denn wer
will schon Adolf heißen.

chr
Bernd Ullrich
2017-10-31 20:41:08 UTC
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Raw Message
Post by Christina Kunze
Post by Peter Veith
Richtig, selbst Gustav-Adolf Schur durfte nur "Täve" genannt werden, um
den "Adolf" aus seinem Namen zu verbannen.
Uns haben sie damals erklärt, dass er das selber so wollte, denn wer
will schon Adolf heißen.
https://de.wikipedia.org/wiki/Adolf_Hennecke

Neubenennung von Batzen mit Schniepel mit "Adolf" war aus bestimmten
historischen Verhältnissen nach WK zwo nicht besonders angesagt.


BU
Matthias Opatz
2017-11-07 01:07:14 UTC
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Raw Message
Post by Peter Veith
Richtig, selbst Gustav-Adolf Schur durfte nur "Täve" genannt werden, um
den "Adolf" aus seinem Namen zu verbannen.
Und wer hat das Täve-Buch geschrieben? ;-)

<https://www.instagram.com/p/kJthKujrim/>

Matthias
Veith
2017-11-10 12:08:24 UTC
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Raw Message
Post by Matthias Opatz
Post by Peter Veith
Richtig, selbst Gustav-Adolf Schur durfte nur "Täve" genannt werden, um
den "Adolf" aus seinem Namen zu verbannen.
Und wer hat das Täve-Buch geschrieben? ;-)
<https://www.instagram.com/p/kJthKujrim/>
Von Adolf für Adolf ... und als Russe durfte man dies ;)

Zur Biografie des Autors habe ich nur gefunden: "Der gebürtige Hallenser,
Adolf Klimanschewsky, verstarb leider viel zu früh mit 57 Jahren. Er schrieb
bis zu seinem Tode sehr viele Artikel und Berichte für die DDR-Radsport-
zeitungen. Gemeinsam mit Wagner verfasste er eine Anleitung für das Training
des Staßenfahrers."
https://www.fritzbaars.de/allgemeines/

Pe" DDR-Luftwaffe.de "ter
Matthias Opatz
2017-10-29 09:50:54 UTC
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Raw Message
Post by Wolf gang P u f f e
Bedurfte es da wirklich eines Verbotes oder einer Weisung von oben?
Ich glaube schon.

Ohne sowas geht es so aus (Zitat aus derselben Quelle):

| Seit 2019 wurde er
(der Vorname Adolf)
| ca. 52 mal in ganz Deutschland vergeben.

Matthias
Matthias Opatz
2017-10-29 09:51:44 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Wolf gang P u f f e
Bedurfte es da wirklich eines Verbotes oder einer Weisung von oben?
Ich glaube schon.

Ohne sowas geht es so aus (Zitat aus derselben Quelle):

| Seit 2010 wurde er
(der Vorname Adolf)
| ca. 52 mal in ganz Deutschland vergeben.

Matthias
wolfgang sch
2017-10-29 13:00:48 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Matthias Opatz
| Seit 2010 wurde er
(der Vorname Adolf)
| ca. 52 mal in ganz Deutschland vergeben.
Um die Eltern evtl. einen Bogen machen.
--
Klänge für Millionen überwinden die Distanzen

http://www.wschwanke.de/ http://www.fotos-aus-der-luft.de/
usenet_20031215 (AT) wschwanke (DOT) de
Kai Garlipp
2017-10-29 09:21:10 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Matthias Opatz
Wie aber war so ein Verbot geregelt? Das muß ja kein Gesetzblatt
gewesen sein, es reicht ja ggf. auch eine zentrale Weisung (um nicht
zu sagen: Hausmitteilung) an alle örtlichen Standesämter.
Mit Verbot wäre ich sehr vorsichtig. Seit 1945 wollten die Eltern ihre Söhne
nicht mehr Adolf nennen was auch die Statistik (hoffentlich aus Ost und West)
zeigt https://www.beliebte-vornamen.de/4501-adolf.htm

Allenfalls könnte ich mir 'Adolf' als zweiten Vornamen vorstellen, weil es die
Familientradition so wollte.

Bye Kai
Paul
2017-10-29 16:50:11 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Matthias Opatz
| [...] In der DDR war die Vergabe des Vornamens Adolf sogar verboten.
| Lediglich Adolfo war gestattet. Bis 1971 tauchte in der DDR auch der
| weibliche Vorname Asolfa, Adolfina und Adolfine auf. [...]
Das stimmt auf keinen Fall, die Regelung in der DDR war das ein Vorname
irgendwo auf der Welt als Vorname gebräuchlich sein musste. Man konnte
seinen Sohn also nicht Winnetou nennen, seine Tochter aber wohl
Pocahontas. Winnetou war eine Erfindung von Karl May, Pocahontas dagegen
ist historisch als Vorname belegt. Reine Fantasienamen waren nicht zulässig.
Post by Matthias Opatz
Das Erstgenannte mag stimmen. Denn obwohl auch in der DDR verbreitet
Vaters- oder Großvatersnamen weitergegeben wurden und auch VIP-Namen
gern verwendet wurden (Gustav Adolf Schur), kenne ich aus der DDR
keinen Nachkriegsgeborenen mit diesem Namen.
Wie aber war so ein Verbot geregelt? Das muß ja kein Gesetzblatt
gewesen sein, es reicht ja ggf. auch eine zentrale Weisung (um nicht
zu sagen: Hausmitteilung) an alle örtlichen Standesämter.
Es gab an der Uni in Leipzig eine Stelle die sich mit dem Thema befasst
hat, bei strittigen Fällen, wenn etwa das Standesamt bei einem
gewünschten Vornamen nicht mitspielen wollte, wurden die zu Rate gezogen.
Post by Matthias Opatz
Hat jemand ein DDR-Vornamenbuch? Was stand denn dort unter Adolf?
Ein Vornamenbuch war nichts weiter als eine Sammlung gebräuchlicher
Vornamen, rechtlich hatte es keinerlei Bedeutung. Man konnte aber sicher
gehen das es mit Namen aus dem Vornamenbuch keine Probleme auf dem
Standesamt gab.
Post by Matthias Opatz
Matthias
Paule

Das mit "Claire" würde ich mir aber noch mal überlegen Frau Grube.
--
Eine richtig gute Anti-Malware-Lösung?
30 Tage kostenlos und ohne Risiko testen?
http://www.emsisoft.de/de/software/antimalware/?id=5716961
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http://download.emsisoft.com/EmsisoftAntiMalwareSetup_5716961
Chr. Maercker
2017-10-30 08:33:42 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Paul
Das stimmt auf keinen Fall, die Regelung in der DDR war das ein Vorname
irgendwo auf der Welt als Vorname gebräuchlich sein musste. Man konnte
seinen Sohn also nicht Winnetou nennen, seine Tochter aber wohl
Pocahontas. Winnetou war eine Erfindung von Karl May, Pocahontas dagegen
ist historisch als Vorname belegt. Reine Fantasienamen waren nicht zulässig.
Wie war das übrigens mit Kommunisma u.ä.? Legenden behaupten, solche
Namen wären vereinzelt vergeben worden.
--
CU Chr. Maercker.
wolfgang sch
2017-10-30 08:57:07 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Chr. Maercker
Wie war das übrigens mit Kommunisma u.ä.? Legenden behaupten, solche
Namen wären vereinzelt vergeben worden.
:)) Wie lautet die männliche Form?
--
Klänge für Millionen überwinden die Distanzen

http://www.wschwanke.de/ http://www.fotos-aus-der-luft.de/
usenet_20031215 (AT) wschwanke (DOT) de
Frank Nitzschner
2017-10-30 18:30:53 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Chr. Maercker
Wie war das übrigens mit Kommunisma u.ä.? Legenden behaupten, solche
Namen wären vereinzelt vergeben worden.
Das dürfte aus demselben Stall kommen wie die Jahresendflügelfigur.
"Gib neue Namen deinem Kind: Traktorina und Sozialind"

Grüsse
Frank
Paul
2017-10-30 18:32:46 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Chr. Maercker
Post by Paul
Das stimmt auf keinen Fall, die Regelung in der DDR war das ein Vorname
irgendwo auf der Welt als Vorname gebräuchlich sein musste. Man konnte
seinen Sohn also nicht Winnetou nennen, seine Tochter aber wohl
Pocahontas. Winnetou war eine Erfindung von Karl May, Pocahontas dagegen
ist historisch als Vorname belegt. Reine Fantasienamen waren nicht zulässig.
Wie war das übrigens mit Kommunisma u.ä.? Legenden behaupten, solche
Namen wären vereinzelt vergeben worden.
Solche Namen waren nicht zulässig, es musste nachgewiesen werden das der
gewünschte Vorname irgendwo oder irgendwann als Vorname üblich war.

Paule

Kommt einer aufs Standesamt und möchte seinen Namen ändern lassen. Der
Standesbeamte: Wie heißen sie denn? Der Antragsteller: Erich Hitler. Der
Standesbeamte: Kein Problem, wer will denn heute noch Erich heißen.
--
Eine richtig gute Anti-Malware-Lösung?
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Peter Veith
2017-10-31 11:37:51 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Paul
Post by Chr. Maercker
Wie war das übrigens mit Kommunisma u.ä.? Legenden behaupten, solche
Namen wären vereinzelt vergeben worden.
Solche Namen waren nicht zulässig, es musste nachgewiesen werden das der
gewünschte Vorname irgendwo oder irgendwann als Vorname üblich war.
Die Legende kenne ich so, daß die Eltern den Namen für ihr Kind
vergeblich begehrten.

BTW
Cosma Shiva bekam ihren Namen in den USA.

Veith
--
Lieber Reich ins Heim, als heim ins Reich!
http://ddr-luftwaffe.blogspot.com
wolfgang sch
2017-10-31 12:48:53 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Peter Veith
Cosma Shiva bekam ihren Namen in den USA.

--
Klänge für Millionen überwinden die Distanzen

http://www.wschwanke.de/ http://www.fotos-aus-der-luft.de/
usenet_20031215 (AT) wschwanke (DOT) de
René Marquardt
2017-10-31 12:54:23 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Peter Veith
BTW
Cosma Shiva bekam ihren Namen in den USA.
Und da ihre Mutter, eine gewisse Nina Hagen, bereits 1977 in den Westen
gezogen ist, und Cosma Shiva 1981 in Los Angeles zur Welt kam, ist es
völlig pumpe, was DDR-Regelungen zum Thema gesagt hätten.

Es gab übrigens das Phänomen, daß manche Leute zeitlebens bei Namen
gerufen wurden, die in der Geburtsurkunde mitnichten auftauchten.
Chr. Maercker
2017-11-01 08:48:42 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Peter Veith
Die Legende kenne ich so, daß die Eltern den Namen für ihr Kind
vergeblich begehrten.
Das klingt schon weitaus glaubhafter.
Post by Peter Veith
Cosma Shiva bekam ihren Namen in den USA.
Bei dieser Dame hatte ich sowas wie Cosima in Erinnerung, das liegt
etwas näher an Kommunisma. Ansonsten ist sie für so was zum einen etwas
zu jung, zum anderen hat sie nicht die passenden Eltern dafür. Obwohl
zumindest die Mutter ansonsten für jeden Blödsinn zu haben ist. ;-)
--
CU Chr. Maercker.
Claus E Beyer
2017-11-10 10:08:01 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Matthias Opatz
Zitat aus dem Programmheft des Stücks "Der Vorname"
Post by Matthias Opatz
[...] In der DDR war die Vergabe des Vornamens Adolf
sogar verboten. Lediglich Adolfo war gestattet. Bis
1971 tauchte in der DDR auch der weibliche Vorname
Asolfa, Adolfina und Adolfine auf. [...]
Das Erstgenannte mag stimmen. Denn obwohl auch in der DDR
verbreitet Vaters- oder Großvatersnamen weitergegeben
wurden und auch VIP-Namen gern verwendet wurden (Gustav
Adolf Schur), kenne ich aus der DDR keinen
Nachkriegsgeborenen mit diesem Namen.
Wie aber war so ein Verbot geregelt? Das muß ja kein
Gesetzblatt gewesen sein, es reicht ja ggf. auch eine
zentrale Weisung (um nicht zu sagen: Hausmitteilung) an
alle örtlichen Standesämter.
Hat jemand ein DDR-Vornamenbuch? Was stand denn dort
unter Adolf?
Ich habe das Buch "Vornamen heute" von 1988. ISBN 3-323-00038-2

Under "Adolf" steht gar nichts.

Claus
Veith
2017-11-10 12:15:41 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Claus E Beyer
Ich habe das Buch "Vornamen heute" von 1988. ISBN 3-323-00038-2
Under "Adolf" steht gar nichts.
Waren auch im Underground ;)

Nun, es könnte argumentiert werden, dass in der DDR alles verboten gewesen wäre,
was nicht ausdrücklich erlaubt (so u.a. Gysi). Mithin wäre "Adolf" verboten
gewesen ...

Pe" DDR-Luftwaffe.de "ter
g.kuehne
2017-11-11 09:52:14 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Veith
Nun, es könnte argumentiert werden, dass in der DDR alles verboten
gew=
Post by Veith
esen wäre,
was nicht ausdrücklich erlaubt (so u.a. Gysi). Mithin wäre "Adolf=
" verboten
gewesen ...
Komisch ich habe das in Ligau anders rum gelehrt bekommen.
GK
--
ohne
Chr. Maercker
2018-03-15 11:24:05 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Veith
Nun, es könnte argumentiert werden, dass in der DDR alles verboten gewesen wäre,
was nicht ausdrücklich erlaubt (so u.a. Gysi). Mithin wäre "Adolf" verboten
gewesen ...
Die Definition von Diktatur kenne ich etwas anders:
Staatsform, in der alles, was nicht verboten ist, polizeilich befohlen wird.

Das passt etwas besser auf damalige real existierende Zustände. ;-)
--
CU Chr. Maercker.
Peter Veith
2018-03-15 19:21:43 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Chr. Maercker
Post by Veith
Nun, es könnte argumentiert werden, dass in der DDR alles verboten gewesen wäre,
was nicht ausdrücklich erlaubt (so u.a. Gysi).
Staatsform, in der alles, was nicht verboten ist, polizeilich befohlen wird.
Das soll heißen:

- entweder verboten oder
- polizeilich angeordnet.

Mithin 0 erlaubt!?
Post by Chr. Maercker
Das passt etwas besser auf damalige real existierende Zustände. ;-)
Du hattest strenge Eltern / Gattin? ;-)

Veith
--
"Der Westen hat, und das ist ein so alter Trick, die Moral eingeführt,
um über Politik nicht reden zu müssen." (ronald m. schernikau)
http://www.DDR-LUFTWAFFE.de
Chr. Maercker
2018-03-16 06:40:07 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Peter Veith
Post by Chr. Maercker
Staatsform, in der alles, was nicht verboten ist, polizeilich befohlen wird.
- entweder verboten oder
- polizeilich angeordnet.
Mithin 0 erlaubt!?
[x] Gratuliere, Du hast den Witz verstanden.
Post by Peter Veith
Post by Chr. Maercker
Das passt etwas besser auf damalige real existierende Zustände. ;-)
Du hattest strenge Eltern / Gattin? ;-)
Autoritäre Erziehung war damals nicht unüblich. Nicht zu vergessen ist
der Einfluss von Lehrern, (milit.) Vorgesetzten u.a. Ich nehme stark an,
deren Machtbefugnissen unterlagst auch Du.
--
CU Chr. Maercker.
Matthias Opatz
2017-11-10 12:29:59 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Claus E Beyer
Ich habe das Buch "Vornamen heute" von 1988. ISBN 3-323-00038-2
Under "Adolf" steht gar nichts.
Nichts zum Gegenstand dieses Fadens, oder überhaupt gar nichts?
Auch keine Wortbedeutung?

Gibt es auch andere übliche Namen, zu denen garnichts steht?

Matthias
Martin Schade
2018-03-05 09:48:07 UTC
Permalink
Raw Message
Hallo,

gestern in der Kirch' meinte unsere Frau Pfarrer, z.Zt. wäre "Judas"
verboten. Judas gälte allgemein als der Verräter, obwohl er im NT nur 1mal
so genannt wird; öfter komme (im griechischen Original) der Attribut "der
Überbringer" vor. Daran schloß sich die Erörterung an, was denn mit dem
Erlösertod unseres Herrn Jesus gewesen wäre, wenn Judas nicht der Truppe
gezeigt hätte, wer denn nun dieser Jesus sei.
Dabei hab' ich schon im Konfirmandenunterricht gefragt, wie denn Menschen an
etwas schuld werden können, wenn es auf Gottes Willen hin geschehen sei.
~~~~~~~
Nun hat mich am Montag (26.) ein Bekannter beredet, auf Arte den Film
"Elser" zu gucken. In den diesbezüglichen im WWW zu findenden Texten wird
angenommen, daß - wenn es geklappt hätte - der Tod von einigen Millionen
Menschen verhindert worden wäre. Ich meine dazu, daß die Ermordung des RK
sicher nicht dazu geführt hätte, daß es in Europa keinen weiteren Krieg
gibt, und daß der Trick der Real Gelaufenen Geschichte darin besteht, daß
der Einsatz der Atombombe als eigentlich überflüssiger Schlußakt des 2. WK
und damit nur 2mal erfolgt ist. Es hätte ja auch so kommen können, daß der
Krieg vorbei gewesen wäre, bevor die Atombombe fertig ist, und man nach
einer Gelegenheit gesucht hätte sie anzuwenden, oder daß der 2. WK erst
begonnen hätte, nachdem die Atombombe fertig ist. Und wenn es nicht diesen
Rassenwahn gegeben hätte, wäre Deutschland die 1. Atommacht geworden.
Es hätte auch anders kommen können.

Grüße, Martin Schade
Peter Veith
2018-03-05 20:34:33 UTC
Permalink
Raw Message
Judas gälte allgemein als der Verräter, obwohl er ....
nur seinen "Job" erledigt und sich anschließend anständigerweise erhängt
hat.

Der 3malige Leugner von Jesus ... hat sich dann zum ersten Chef der
Kirche gemacht, die auf den Verleugneten aufbaute.
Nun hat mich am Montag (26.) ein Bekannter beredet, auf Arte den Film
"Elser" zu gucken. In den diesbezüglichen im WWW zu findenden Texten
wird angenommen, daß -  wenn es geklappt hätte - der Tod von einigen
Millionen Menschen verhindert worden wäre.
"... die Kriegspläne des Großkapitals dauerhaft aufgehalten, hätte er
damit selbstverständlich nicht.

Schlimmer noch: es ist ziemlich klar, dass Hitler zu einem Märtyrer
geworden wäre. Das deutsche Volk wäre in kollektiver und politisch
ausgeschlachteter Trauer noch enger zusammen gerückt und die in der
Partei nachrückenden Figuren hätten ihre Treibjagd auf beliebige
Tätergruppen, denen man das Attentat in die Schuhe geschoben hätte, noch
verschärft. In einer solch aufgeheizten Situation wäre wohl eher kein
gemäßigter oder ausgleichender Politiker an Hitlers Stelle getreten,
sondern sehr wahrscheinlich ein nicht minder gefährlicher Nachfolger,
der unter dem Druck stünde, sich dem „Führer“ als ebenbürtig zu erweisen.

Es ist durchaus plausibel, anzunehmen, dass die europäische Geschichte
im Falle eines gelungenen Attentats sogar eine noch viel schlimmere
Entwicklung hätte nehmen können."

https://propagandaschau.wordpress.com/2015/03/24/ard-und-zdf-entdecken-einen-bombenleger-als-helden/

Veith
--
Lieber Reich ins Heim, als heim ins Reich!
http://ddr-luftwaffe.blogspot.com
René Marquardt
2018-03-05 23:17:22 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Peter Veith
Es ist durchaus plausibel, anzunehmen, dass die europäische Geschichte
im Falle eines gelungenen Attentats sogar eine noch viel schlimmere
Entwicklung hätte nehmen können."
Siehe dazu den Eintrage vom 21. Juli 1944 im Tagebuch der
Anne Frank.

Der beste Beweis doch wohl, dass es viele Offiziere und Generäle
gibt, die den Krieg satt haben und Hitler gern in die tiefsten Tiefen
versenken würden, um dann eine Militärdiktatur zu errichten, mit
deren Hilfe Frieden mit den Alliierten zu schließen, erneut zu rüsten
und nach zwanzig Jahren wieder einen Krieg zu beginnen. Vielleicht
hat die Vorsehung mit Absicht noch ein bisschen gezögert, ihn aus
dem Weg zu räumen. Denn für die Alliierten ist es viel bequemer und
auch vorteilhafter, wenn die fleckenlosen Germanen sich gegenseitig
totschlagen. Umso weniger Arbeit bleibt den Russen und Engländern,
und umso schneller können sie wieder mit dem Aufbau ihrer
eigenen Städte beginnen.
Martin Ebert
2018-03-06 04:09:37 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Peter Veith
Judas gälte allgemein als der Verräter, obwohl er ....
nur seinen "Job" erledigt und sich anschließend anständigerweise
erhängt hat.
Das ich Dir altem Atheisten nochmal zustimmen würde ...

Ohne Judas gäbe es Jesus als Gottes Sohn nicht. Das muss man
sich vor Augen führen.

Dem Herrn Veith sei Hochkultur ans Herz gelegt: Ich sah
Ben Becker in "Ich - Judas" im Berliner Dom. Das war
schon außergewöhnlich.

Dem geneigten Publikum sei zudem Recherche ans Herz gelegt:
Neben den vier Evangelien, die es in die Bibel schafften,
gibt es eine ganze Anzahl an Evangelien, die der Zensur
unterfielen: Eben das des Judas. Oder das der Maria oder das
des Thomas ...

... und küsste sie oft auf den Mund ...

Mt
Peter Veith
2018-03-06 09:52:40 UTC
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Raw Message
Post by Martin Ebert
Dem Herrn Veith sei Hochkultur ans Herz gelegt: Ich sah
Ben Becker in "Ich - Judas" im Berliner Dom. Das war
schon außergewöhnlich.
Danke für den Tip. Ich werde den Film wohl mal ausleihen:
https://www.amazon.de/Ben-Becker-Ich-Judas-Film/dp/B075YLYM6J

Nicht das Gleiche, aber immerhin.
Post by Martin Ebert
Neben den vier Evangelien, die es in die Bibel schafften,
gibt es eine ganze Anzahl an Evangelien, die der Zensur
unterfielen: Eben das des Judas. Oder das der Maria oder das
des Thomas ...
Der Kampf um die Geschichte muß - wortwörtlich - mörderisch gewesen
sein. Da geht es aktuell schon fast zivilisiert zu :)
Post by Martin Ebert
... und küsste sie oft auf den Mund ...
Zur Heiligen Dreifaltigkeit gehört der Mensch Jesus mit dazu ... wobei
ich das mit dem Heiligem Geist (Taube) nie begriffen habe.

Veith
--
"Nur hüte dich und nimm Dich wohl in Acht, daß du die Dinge nicht
vergißt, die deine Augen gesehen haben, und daß sie Dir nicht aus dem
Sinn kommen, Dein ganzen Leben!" V. Buch Moses, Kapitel 4 Vers 9
http://ddr-luftwaffe.blogspot.com/
x***@gmail.com
2018-03-06 16:44:55 UTC
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Raw Message
Post by Martin Ebert
Ohne Judas gäbe es Jesus als Gottes Sohn nicht. Das muss man
sich vor Augen führen.
Dem Herrn Veith sei Hochkultur ans Herz gelegt: Ich sah
Ben Becker in "Ich - Judas" im Berliner Dom.
Und hast nicht zum anschließenden Umtrunk in die Domklause
gebeten? Pfui, Schande über Dich!

FR
Martin Schade
2018-03-15 09:47:52 UTC
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Raw Message
"Peter Veith" schrieb im Newsbeitrag news:p7k9kr$7qq$***@dont-email.me...

*****
Post by Peter Veith
Post by Martin Schade
Nun hat mich am Montag (26.) ein Bekannter beredet, auf Arte den Film
"Elser" zu gucken. In den diesbezüglichen im WWW zu findenden Texten
wird angenommen, daß - wenn es geklappt hätte - der Tod von einigen
Millionen Menschen verhindert worden wäre.
"... die Kriegspläne des Großkapitals dauerhaft aufgehalten, hätte er
damit selbstverständlich nicht.
Schlimmer noch: es ist ziemlich klar, dass Hitler zu einem Märtyrer
geworden wäre. Das deutsche Volk wäre in kollektiver und politisch
ausgeschlachteter Trauer noch enger zusammen gerückt und die in der
Partei nachrückenden Figuren hätten ihre Treibjagd auf beliebige
Tätergruppen, denen man das Attentat in die Schuhe geschoben hätte, noch
verschärft. In einer solch aufgeheizten Situation wäre wohl eher kein
gemäßigter oder ausgleichender Politiker an Hitlers Stelle getreten,
sondern sehr wahrscheinlich ein nicht minder gefährlicher Nachfolger,
der unter dem Druck stünde, sich dem „Führer“ als ebenbürtig zu erweisen.
Es ist durchaus plausibel, anzunehmen, dass die europäische Geschichte
im Falle eines gelungenen Attentats sogar eine noch viel schlimmere
Entwicklung hätte nehmen können."
https://propagandaschau.wordpress.com/2015/03/24/ard-und-zdf-entdecken-einen-bombenleger-als-helden/
danke, interessante Seite.

Ich hab noch mal mit meinem Bekannten gesprochen, wer denn wohl als
Nachfolger in Frage gekommen wäre; er meint, da wäre keiner gewesen, der ...
Zittelmann schreibt in seinem Buch über H. daß dessen Macht darauf beruhte,
daß ihm die Geleichschaltung der Nationalen und Sozialen Strömung gelungen
ist, und wenn die sich wieder entzweit hätten ... Dann wäre es wohl auf
einen Machtkampf zwischen verschiedenen Anwärtern hinausgelaufen, und
eventuell auf einen Bürgerkrieg. Wie die Nachbarstaaten darauf reagiert
hätten ...

Grüße, Martin Schade
Peter Veith
2018-03-15 10:08:22 UTC
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Raw Message
... Zittelmann schreibt in seinem Buch über H. daß dessen Macht darauf
beruhte, daß ihm die Geleichschaltung der Nationalen und Sozialen
Strömung gelungen ist, und wenn die sich wieder entzweit hätten ...
Naja, nachdem "Röhm-Putsch" war die Machtfrage geklärt.

Röhm galt zwar als Vertreter der "sozialen Strömung", aber die war m.E.
immer nur aufgesetzt, um die Massen mitzunehmen (das "Gleitmittel"
sozusagen).

Röhm wurde mit seiner SA als Konkurrenz zur Reichswehr beseitigt. Mithin
beruhte die "Macht" Hitlers auf der "Versöhnung" der noch jungen
"Bewegung" mit den alten Konservativen, wo wir wieder bei der Potsdamer
Garnisionkirche wären. Welcher mit Macht gedacht werden soll.

Ohne Gleichsetzung und Verharmlosung: Wir werden nach der nächsten
Bundestagswahl eine solche "Aussöhnung" live beobachten können.

Veith
--
Lieber Reich ins Heim, als heim ins Reich!
http://ddr-luftwaffe.blogspot.com
Frank Nitzschner
2018-03-15 16:57:38 UTC
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Raw Message
Post by Martin Schade
Ich hab noch mal mit meinem Bekannten gesprochen, wer denn wohl als
Nachfolger in Frage gekommen wäre; er meint, da wäre keiner gewesen, der ...
Eigentlich ist in Sebastian Haffners "Anmerkungen zu Hitler" alles gesagt..

Grüsse
Frank
Peter Veith
2018-03-15 17:17:21 UTC
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Raw Message
Post by Frank Nitzschner
Eigentlich ist in Sebastian Haffners "Anmerkungen zu Hitler" alles gesagt..
(2:19)

Veith
--
“Where facts are few, experts are many.” by Donald R. Gannon
http://ddr-luftwaffe.blogspot.com
Uwe Schickedanz
2018-03-15 17:19:45 UTC
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Raw Message
Post by Peter Veith
Post by Frank Nitzschner
Eigentlich ist in Sebastian Haffners "Anmerkungen zu Hitler" alles gesagt..
http://youtu.be/NcOTZeZ3_40 (2:19)
Mochte den Film nie.


Gruß Uwe
--
"Freiheit nur für die Anhänger der Regierung, nur für Mitglieder
einer Partei - mögen sie noch so zahlreich sein - ist keine Freiheit.
Freiheit ist immer nur Freiheit des anders Denkenden."
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